Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sago:
Welt ohne Leid
Der letzte Mord am Ende der Welt von Stuart Turton
"So wie Niema redet, klingt es, als wären ihre Träume Fische, die ihr bereitwillig ins Netz schwimmen. Aber die Gewässer, mit denen sie es zu tun hat, sind äußerst trüb und bergen sehr viel schlimmere Gefahren, als sie zu erkennen vermag."
Ein leuchtender Nebel hat die Apokalypse gebracht.
Nur auf einer griechischen Insel gibt es hinter einem Abwehrmechanismus, aufrecht gehalten von drei Wissenschaftlern, noch menschliches Leben. Als Ältere leiten sie die Dorfbewohner an. Doch schon bald spürt man, dass die Älteren und die Dorfbewohner sich sehr unterscheiden. Und wer erzählt eigentlich diese Geschichte und kennt jeden Gedanken der Inselbewohner? Dann geschieht ein Mord, und niemand hat mehr Erinnerungen an die Nacht der Tat...
Stuart Turton schafft es, mit jedem Buch nicht nur, einen spannenden Krimi zu liefern, sondern auch ein grundverschiedenes Setting. Diesmal integriert er Science Fiction Elemente. Dorfbewohnerin Emory steht bei ihren Ermittlungen unter hohem Zeitdruck: Gelingt es ihr nicht, den Mordfall rechtzeitig aufzuklären, wird der giftige Nebel auch die Insel verschlingen. Emory sieht sich einem wahren Gespinst an Rätseln und Spuren gegenüber. Turton überbietet sich selbst mit immer neuen Finten und Wendungen, was die Story sehr fesselnd macht, aber leider auch zu Lasten der Tiefe der Protagonisten geht. Diese fand ich in seinem "Der Tod und das dunkle Meer" tatsächlich gelungener. Dennoch hat sich Turton ein weiteres Mal als Garant für einzigartige Krimikost erwiesen, die der Verlag diesmal mit Farbschnitt besonders schön verpackt hat.
Rezensionen von Ryria:
Nichts ist, wie es scheint
Deep Fake von Cleo Konrad
Kannst du deinen Augen noch trauen, wenn sie dir ein Nacktvideo zeigen, das du niemals aufgenommen hast?
Kannst du deinen Freunden noch trauen, wenn du sie zwanzig Jahre nicht mehr gesehen hat?
Kannst du deiner Erinnerung noch trauen...?
Auf der Suche nach Antworten begleiten wir die Lehrerin Mira, die ausgelöst von einem Deep Fake mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und in ihr Heimatdorf zurückkehrt.
Besonders spannend fand ich hierbei den Erzählstil: Abwechselnd verfolgen wir die Handlung in der Gegenwart mit Mira und erleben gleichzeitig die Vergangenheit in Form von Tagebucheinträgen. Beide Seiten nähern sich langsam einander an und fügen immer mehr Puzzleteile zusammen. Dabei kann man super mitspekulieren, wie alles zusammenhängt, was damals passiert ist und wer für die Videos verantwortlich ist.
Die Autorin versteht es dabei gekonnt, den Leser in die Irre zu führen und beim Lesen auch ein wenig paranoid zu machen: Der Verdacht springt permanent hin und her und doch ist man im Grunde genau wie Mira recht ahnungslos. Meine eigenen Theorien waren manchmal zutreffend, wurden dann jedoch wieder komplett über den Haufen geworfen, was dazu führte, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Zwischendurch gab es zwar auch kleinere Abschnitte, die sich ein wenig gezogen haben, dies hat sich aber in Grenzen gehalten.
Das Thema des Buches ist momentan ja hochaktuell, dafür fande ich es ganz gut umgesetzt, besonders, dass es im schulischen Umfeld auftaucht. Insofern kann es auf spannende Art auch ein wenig über diese aktuelle Problematik aufklären.
Schnell wird aber auch klar, dass die Technik hier eher zweitrangig ist und die Beziehungen der Charaktere im Vordergrund stehen. Diese wurden authentisch umgesetzt, mit den passenden Emotionen: fragiles Vertrauen, Unsicherheiten, Wut, Trauer und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Über manche Charaktere regt man sich auf, manche wachsen einem echt ans Herz.
Was mir auch sehr gefallen hat: Man merkt bei den Freunden, dass sie erwachsen geworden sind, aber erkennt auch gleichzeitig ihr damaliges Teenager-Ich in ihnen, ohne dass es unpassend wirkt.
Insgesamt eine super spannende Suche nach der Wahrheit mit vielen Überraschungen und einem wichtigen Thema!
Rezensionen von nil_liest:
Großartig detaillierte Zeichnungen
Das Museum der Insekten von Dave Goulson; Emily Carter
Ich liiiiiebe diese Reihe aus dem Prestel Verlag mit all seinen „Eintritt Frei“ – Museums-Erklärbüchern. Wir haben schon einige im Regal stehen und immer wenn wir uns wieder einem Thema genauer widmen, holen wir sie hervor.
Da ist eines über Pilze, Meerestiere, das Planetarium, Bäume. Herrlich! Und nun Insekten! Achtung, auch der Knesebeck Verlag hat ein Buch mit dem gleichen Titel, ist aber ein anderes Buch anderer Autoren!
Was ich wieder so mächtig toll finde, sind die detailreichen Bilder und detailgetreuen Abbildungen der Tiere.
Bei Insekten kommt das ganze besonders zum Tragen, da ja viele der Tiere größer als ihre eigene Lebensgröße abgebildet sind.
Es startet mit einem kurzen historischen Abriss und geht dann über in die Frage: Was sind eigentlich Insekten? Wer gehört dazu? Viele!
Und dann geht es Saal für Saal los mit den einzelnen Gruppen. Natürlich sind nicht alle abgebildet und es ist nicht vollständig, aber zeigt einige größere Gruppen und erklärt grundsätzliches. Wer gehört zu den Heuschrecken und Grillen, was sind Schnabelkerfe (ich hab mich nicht verschrieben!).
Und auch wichtig für alle Kindergartenkinder: Auch die Laus kann man hier mal in Ruhe und in Überlebensgröße studieren.
Auch sind zwischendrin immer mal wieder Erklärungen zu Lebensräumen: Wald, Wasser, Wüste.
Aus meiner Sicht auch dieser Band wieder hervorragend gelungen. Aber seht es mir nach: ich bin befangen, ich liebe diese Reihe! :0)
Rezensionen von Claudia R.:
chaotisch eigen ...
Coralee und die Mardi Gras Geister von Mira Lindorm
Klappentext / Inhalt:
In New Orleans magischer Welt scheint sich eine Katastrophe anzubahnen. Eine Katastrophe großen Ausmaßes, denn Coralees Team wird gerufen, die Einsatzgruppe Süd zu suchen. Die scheint sich nämlich in Luft aufgelöst zu haben. Dass gerade Mardi Gras gefeiert wird und die Stadt randvoll sowohl mit Touristen als auch Geistern ist, macht die Sache nicht unbedingt einfacher.
Nur eine Sache findet Coralee gut: Hier muss sie abwechslungshalber mal nicht ihre spitzen Ohren tarnen.
Cover:
Schaurig, gruselig schön ist hier das Cover klasse umgesetzt wurden und man fühlt sich wie auf einer Horror Kostüm Party. Optisch und auch farblich ist es sehr gelungen. Vampirisch und gruselig schön ist hier ein Clown und weitere Horrorgestalten abgebildet und stimmungsvoll umgesetzt wurden.
Meinung:
Diese kleinen Episoden sind immer wieder richtig klasse und Coralee macht einfach Spaß. Es handelt sich hierbei um den neunten Band, die Vorgänger sind mir bekannt, durch die zusätzlichen Informationen und die kurzen schnellen Einführungen findet man sich gut und schnell ins Geschehen und die Charaktere hinein und könnte durchaus auch quer lesen. Um aber alle Zusammenhänge und Entwicklungen mitzubekommen sind Vorkenntnisse schon sehr von Vorteil.
Im hinteren Abschnitt findet man auch nochmal einige Information en zu Coralee und der Welt. Wenn man diese noch nicht konnte, empfiehlt es sich, dies vorab zu lesen, ansonsten ist dies ein schönes und informatives Extra.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.
Schmeißen wir uns ins Mardi Gras Getümmel und auch die gewisse chaotische Neigung kommt in diesem Band sehr gut hervor. Coralee hat ihre ganz eigene Art und diese hat mich in den vorherigen Bänden bereits begeistert und zieht sich auch hier durch.
Die Charaktere sind recht speziell und jeder auf seine ganze besondere Art eigen.
Die Geschichte wird aus Coralees Sicht in der Ich-Perspektive erzählt und hat so seine eigene und besondere Note. Man findet sich schnell in Charaktere und besonders Coralee hinein.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. So wird eine guter Lesefluss ermöglicht. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und auch die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Die Geschichte ist kurzweilig, etwas chaotisch, aber auch sehr spannend und besonders. Ich mag die Coralee Reihe und auch dieser band konnte mich erreichen und begeistern.
Fazit:
Chaotisch, spannendes Gruselabenteuer mit ganz eigener Note.
Rezensionen von Claudia R.:
abgefahren ...
Kollischek von Wolfgang K. Mayer
Klappentext / Inhalt:
Wien im heißen Sommer. Die Straßenbahnen rattern durch die Stadt, doch unter der Oberfläche brodelt das Verbrechen. Kommissar Kollischek, ein erfahrener Ermittler, steht vor einer Serie von mysteriösen Morden. Die Opfer? Passagiere, die scheinbar zufällig in den Bahnen unterwegs waren.
Das Ermittlungsteam um Kollischek kämpft gegen die Zeit, während er selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Zwischen den Schienen und den schattigen Gassen Wiens entfaltet sich ein düsteres Geheimnis.
Cover:
Entlang einer dunklen Straßenecke ist eine Straßenbahn erkennbar. Nur einzelne beleuchtet Punkte sind farblich ein wenig hervorgehoben, ansonsten ist es im Großen und Ganzen sehr dunkel gehalten. Das Cover ist passend umgesetzt und macht einen tollen ersten Einruck.
Meinung:
Ein spannender Wien Krimi, der mitfiebern und miträtseln lässt. Die Wiener Straßenbahnen dienen nicht nur dem Transport, sondern sind hier auch Schauplatz einer grausigen Mordserie. Das ist ganz schön abgefahren.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu bedeckt.
De Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell ist man im Geschehen und in den Charakteren angekommen. Kollischek hat schnell alle Hände voll zu tun und auch den Ermittlungen kann man hier sehr gut folgen. Anfangs ist es noch sehr rätselhaft und das Netz aus Intrigen und Machenschaften recht groß. Nach und nach zieht es sich aber immer weiter zusammen und die Puzzleteile geben mehr und mehr ein gesamtes Bild frei.
Die Anfänge der Kapitel sind gut ersichtlich. Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und auch die Beschreibungen sind bildlich und gut vorstellbar umgesetzt.
Die Geschichte steckt voller Aufregung, Wendungen und spannenden Momenten. Fesselnder Lesespaß ist hier garantiert. Ich wurde gut unterhalten und empfehle diesen Regionalkrimi gern weiter.
Fazit:
Spannender Wiener Regionalkrimi, der fesselt und begeistert. Steigt en, bevor die Straßenbahn abfährt.
Rezensionen von M:
Spannender Psychothriller
Don't Let Her Stay von Nicola Sanders
In die Familie von Joanne, ihrem Ehemann Richard und der gemeinsamen kleinen Baby Tochter Evie kommt die erwachsene Tochter Cloe aus Richards erster Ehe. Das Verhältnis von Stiefmutter und Stieftochter ist ambivalent und ganz anders, wenn Cloes Vater dabei ist. Der Thriller ist sehr gut geschrieben, die Spannung wird stetig aufgebaut, so dass ich das Buch bis zum Ende kaum aus der Hand legen konnte.
Die Personen sind klar beschrieben, man kann sich besonders gut in Joanne und Ihre Problemen hinein versetzen. Es scheint von Anfang an klar, was und wer gut und böse ist, aber im Laufe der Geschichte gibt es überraschende, nicht erwartete Wendungen, so dass ich bis zur letzten Seite immer wieder neu überrascht wurde. Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne, da es mich absolut gefesselt hat und das Ende nicht von Anfang an vorhersehbar war.
Rezensionen von lectrice:
Gesellschaftskritisch
Lichterloh - Stadt unter Ruß von Sarah M. Kempen
In einer Stadt, in der alles mit Kohle betrieben wird, gibt es ganz viel Ruß und diese Vorstellung erinnert natürlich an die beginnenden Industrialisierung, aber dennoch ist die Welt, in der Cleo und ihre ältere Schwester Gwynnie leben, eine ganz andere. Sie arbeiten in der Fabrik, Cleo ist sehr geschickt darin, Dinge zu reparieren.
Aber ihr großer Traum ist es, als Schornsteinfegerin zu arbeiten, denn das ist in Rußstadt der Beruf, der am meisten Prestige einbringt. Darum kann auch nicht jede/r einfach Schornsteinfeger werden, denn natürlich ist die erstmal ein Privileg der Mächtigen und Reichen - so wie überall.
Ein Buch, das eine eher düstere Atmosphäre verbreitet und viel Gesellschaftskritik gut verpackt in das Romangeschehen bietet.
Eine fesselnde und spannende Geschichte, die auch weit über die Altersvorgabe hin begeistern kann.
Ein guter Beginn einer Trilogie.
Rezensionen von Miro:
Leben und Lieben
Middletide - Was die Gezeiten verbergen von Sarah Crouch
Elijah kehrt als gescheiterter Schriftsteller in die Hütte in Point Orchard, im Nordwesten der USA, zurück. Sein Vater ist vor einigen Jahren gestorben und so gehört die Hütte nun ihm. Er versucht autark zu leben, muss aber schnell einsehen, dass ihm das bisschen Geld, das ihm noch blieb durch die Finger rinnt.
Als Jugendlicher hat er die Kleinstadt mit großen Träumen verlassen. Er war sicher, dass er in der Stadt finden wird, was auch immer er gesucht hat. Das Fernweh und die Suche nach dem großen Wurf hat ihn fortgezogen von seiner Jugendliebe und die Veröffentlichung seines ersten Romans hat ihn dazu veranlasst, sein Versprechen eines Wiedersehens zu brechen.
Der Roman wurde ein fataler Flop und Elijah zieht sich komplett zurück. Er traut sich kaum Nakita unter die Augen zu treten. Erst muss er selbst wieder einen Weg ins Leben finden.
Zeitgleich lesen wir von einem Mord, der wie ein Selbstmord aussehen soll. Die Tote wurde ganz in der Nähe von Elijah Hütte gefunden und langsam ziehen sich die Fäden um Elijah zusammen. Alles scheint auf ihn als Täter zu deuten.
Sarah Crouch hat hier einen spannenden Unterhaltungsroman geschrieben. Durch die verschiedenen Zeitebenen ist die Geschichte abwechslungsreich und spannend. Gekonnt spielt die Autorin mit den Facetten der Wahrheit und zieht die Schlinge immer enger um ihren Protagonisten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Da sind einerseits diese wunderschönen Naturbeschreibungen, die mich direkt in die Hütte am See versetzen. Gleichzeitig spüren wir einer alten Liebe nach und fühlen uns vorsichtig in eine neue Liebe ein, die von Verlusten und Schmerz geprägt ist und zusätzlich lesen wir von einem Todesfall, der sich immer wieder anders präsentiert. Ich fand das Buch sehr spannend und fühlte mich bis zu letzten Seite hervorragend unterhalten. Diese junge Autorin wird man im Auge behalten müssen.
Rezensionen von Claudia R.:
Licht und Schatten
Der goldene Schwur von Peter Hohmann
Klappentext / Inhalt:
Fabian Arendt ist überzeugt: Sein Leben ist ein Unfall, den er nicht stoppen kann.
Sein Studium stockt, sein Vater vegetiert in einer Nervenheilanstalt und jeder im Dorf sieht seine Familie als eine Ansammlung von Verrückten. Seltsamerweise scheint alles mit seinem Großvater zusammenzuhängen, der im Zweiten Weltkrieg spurlos verschwand.
Als Fabian seiner rätselhaften Familiengeschichte nachgeht, gelangt er in eine fremde Welt, wo der ewige Kampf zwischen Licht und Dunkelheit tobt.
Der elfische Schwertmeister Eldryn sieht in ihm den Retter, den eine uralte Prophezeiung verkündet. Zum einen will Fabian beweisen, dass er kein Versager ist - zum anderen das Geheimnis lüften, das sich um ihn und seine Familie rankt. In sagenumwobenen Orten wie den Hallen von Myrathis erwarten ihn nicht nur Gefahren, sondern auch Wahrheiten, die sowohl seinen Verstand als auch sein Herz herausfordern. Die größte Bedrohung jedoch lauert in ihm selbst: Seine eigene Magie, ein ungezähmtes Feuer, das ihn und seine Gefährten vernichten könnte ...
In einer Welt, in der Legenden wie der goldene Greif und der schwarze Drache auf ihre Erweckung warten, kämpft Fabian um mehr als nur sein Leben: Wird er das Licht retten - oder die Dunkelheit entfesseln?
Cover:
Kämpferisch und sagenumwoben wirkt dieses wundervolle Cover, welches von magischen Fantasywesen bestimmt ist und die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Etwas düster und dennoch ist alles sehr gut erkennbar, ist dies auch farblich sehr schön und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Wundervolle Fantasy- Geschichte über Gut und Böse, Licht und Schatten. Wird das Dunkle entfesselt, oder kann das Licht Erleuchtung schenken?
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel Preis geben und halte mich daher mit Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Fabian Arendt ist sympathisch und wirkt zugleich auch sehr authentisch. Man kann sich gut in ihn und seine Situationen hinein denken. Die Charaktere sind gut durchdacht und auch die Szenarien bildlich und gut vorstellbar beschrieben.
Eine Prophezeiung und die Macht zwischen Licht und Schatten bzw. Gut und Böse bestimmt den Verlauf der Geschichte. Spannend und interessant ist diese umgesetzt. Auch der Spannungsbogen ist sehr gut gewählt und schnell wird man vom Gesamten gefangen genommen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind auch optisch gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend und fantastisch umgesetzt. Ich fand mich schnell in alles hinein und wurde vom Geschehen gefesselt. Für mich ein wundervolles, spannendes und fantastisches Lesevergnügen. Toll beschrieben und spannungsreich umgesetzt.
Fazit:
Wundervolle Fantasy- Geschichte über Gut und Böse, Licht und Schatten.
Rezensionen von Claudia R.:
glücklich ...
Die Glücksfrauen - Das Geheimnis der Rosen von Anna Claire
Klappentext / Inhalt:
Das mitreißende Finale der Glücksfrauen-Saga
Deutschland, 1938: Nachdem ihre Freundin Luise Deutschland bereits verlassen hat und auch Maria weg will, stützt Anni Graf sich mehr und mehr auf ihren Verlobten Siegfried. Doch je strenger der Würgegriff der Nazis wird, umso weniger kann Anni die Augen vor der Wahrheit verschließen.
Ein schrecklicher Betrug führt schließlich dazu, dass auch sie Hals über Kopf flüchten muss ...
Tansania 2024: Das Testament ihrer Großmutter Luise hat June und Sandra nach Tansania geführt. Hier finden sie Annis Enkelin Wendy und erfahren endlich mehr über Annis Flucht und die Gründung ihrer erfolgreichen Rosenfarm, die heute von Wendy geführt wird. Doch können die drei jungen Frauen auch herausfinden, welche Schuld Luise vor so vielen Jahren auf sich geladen hat, und werden sie die Wunden von damals heilen können?
Cover:
Von der Gestaltung und so einigen Elementen und Ornamenten ist der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe sehr gut ersichtlich. Diesmal ist eine junge blonde Frau von hinten erkennbar und auch die Natur und Umgebung wird leicht angedeutet. Der Grundton ist in blau gehalten und es ist sehr schön und detailreich umgesetzt. Der Titel ist haptisch hervor gehoben und das Cover toll umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten und finalen Band der Reihe. Man könnte durchaus auch quer einsteigen, ich würde jedoch ein Lesen in Reihenfolge empfehlen, da so die Zusammenhänge und Geschehnisse besser greifbar und verständlicher scheinen.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und fließend. Man findet sich schnell und gut in Geschehnisse hinein und wird von diesen mitgenommen und berührt. Gefühle und Emotionen sind nah spürbar und das Ganz wird sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben.
Die Geschichte selbst ist sehr interessant und toll umgesetzt. Durch die wechselnden Perspektiven kommt mehr Tiefe und Spannung hinein. Auch die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind sehr gut gemacht und mehr und mehr lösen sich die die Stränge und fügen sich mehr und mehr zusammen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut ersichtlich und auch die Zeit- und Ortsangaben sind sehr hilfreich und gut positioniert.
Eine wundervolle Reihe nimmt so ihr Ende und begeistert auch im dritten Band. Mir hat auch hier die Umsetzung sehr gut gefallen. Geschehnisse und auch Charaktere wirken authentisch und überzogen durch Atmosphäre und Emotionen.
Fazit:
Gelungenes Ende der Glücksfrauen Reihe, besticht durch authentische Charaktere, Atmosphäre und Emotionen.











