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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

Die Stimme

Teufels Tanz von Ursula Poznanski

Der dritte und finale Band um Fina Plank und ihr Team
Wien kommt nicht zur Ruhe: scheinbar willkürlich werden Männer in ihren 80er Jahren ermordet. Fina und ihr Team finden einfach keinen gemeinsamen Nenner. Auch privat hat Fina einiges um die Ohren und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse.

Der dritte und finale Band hat es wieder in sich. Ich mochte Fina vom ersten Band an und mag es, wie vielschichtig sie dargestellt ist. Auch die anderen Charaktere überzeugen. Um nicht alle so brav dastehen zu lassen gibt es dann aber noch Callie. Über die habe ich so einige Male die Augenbrauen gerümpft, aber auch sie trägt einiges zum Spannungsbogen bei.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder packend und flüssig, man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Etwas Besonderes bekommt die Handlung durch „Die Stimme“, die sich schon seit dem 1. Band wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Nun bekommt diese Stimme noch mehr Raum und ein Gesicht. Die Geschichte des Täters wird hinterleuchtet und in eigenen Kapiteln ausgearbeitet. Poznanski gelingt es meisterhaft, den Leser durch die Psyche des Täters zu schicken, der nicht nur Täter, sondern gewissermaßen auch Opfer ist.
Das Ende überrascht nicht wirklich, nur so wird die Geschichte rund.

Fazit: Teufels Tanz ist ein fesselnder Thriller, der psychologische Tiefe und eine hohe Spannung vereint und in einem packenden Showdown endet. Ursula Poznanski beweist erneut ihr Talent, spannende Geschichten zu erzählen, die mehr als gut unterhalten.

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Rezensionen von S.:

Sie ändern

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen von Michael Peinkofer

Jason ist in der Anstalt, einer Art Schule in Nimropia - was für ein Albtraum. Drill und Gehorsam sind angesagt, freiwillig ist kein Schüler dort. Seit eine Atombombe auf Washington geworfen wurde, herrscht ein „Lenker“ über das Land.
Jason entdeckt allerdings Überraschendes über sich. Er kann in der Zeit reisen und Änderungen vornehmen.

Dazu gibt es ziemlich viele komplizierte Erklärungen, wie die Zeit funktioniert. Dass die Kinder gehäuft stottern, finde ich unnötig. Wie es auch sei: Jason geht auf eine gefährliche Mission.
Ortswechsel: in Japan lebt ein junger Mann, der sich um ein kleines Mädchen ohne Eltern kümmert. Auch sie ist besonders.
Dann gibt es noch die Zeithüter. Sie werden gejagt, stehen den Plänen des „Lenkers“ im Weg. Was haben die Kinder mit ihnen zu tun?
Ein Buch, das eine Zukunftsvision beschreibt, die unheimlich ist. Die Idee, Mammuts als Arbeitstiere einzusetzen, gefällt.
Mit den Helden der Geschichte konnte ich allerdings nicht wirklich warm werden. Sie träumen oft, erleben Unerklärliches. Das zieht sich sehr hin, die wirklich interessanten Erlebnisse kommen erst spät. Potenzial hätten sie, die Beschreibungen dazu sind abenteuerlich gestrickt.
Ein Jugendbuch, teilweise eher für jüngere Leser geeignet, machmal doch kompliziert, spät spannend. Immerhin.
Jugendbuch aus dem Hause @ravensburgerbuecher.

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Rezensionen von Meli:

Unfreiwillige Rückkehr in die Anderswelten und spannende neue Erkenntnisse

Emily Wildes Atlas der Anderswelten von Heather Fawcett

Emily und Wendell sind zurück in Cambridge und haben mit ihrer Arbeit viel erreicht, aber sie können sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse über Feen werden angezweifelt und dazu kommen heimtückische Angriffe: Attentäter, gesandt aus den Anderswelten!

Inzwischen hat Emily mehr Verbindungen zu den Feen, sie kennt einige persönlich und hat ja sogar einen Feenprinzen dabei, trotzdem gibt es immer neue Herausforderungen und Rätsel, und manche davon sind auch ziemlich persönlich.

Emily hat sich kaum verändert, sie ist weiterhin fasziniert von der Welt der Feen und ihrer seltsamen Logik, die sie als Mensch kaum nachvollziehen kann. Sie geht aber immer mit Offenheit und Neugier an die Dinge, und vertraut ihren eigenen Fähigkeiten, auch wenn es gefährlich scheint. Wendell Bambleby hingegen ging mir dieses Mal viel mehr auf die Nerven, auch wenn sein Charme zwischendurch durchscheint.

Emilys Abenteuer in den Anderswelten hat mir wieder sehr gut gefallen, aber dieses Mal konnte mich die Geschichte nicht so verzaubern wie beim ersten Band. Trotzdem wieder wunderbar magisch und gemütlich-gefährlich!

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Rezensionen von Daggy:

Suche im Gruselhaus

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 7 - Das verflixt verfluchte Geisterhaus von Cally Stronk


Ängstlich schleichen sich die Kinder mit ihren Haustieren in Richtung Geisterhaus, hinter dem Zaun sind zwei zwielichtige Gestalten zu sehen, so zeigt uns schon das Cover, dass es diesmal unheimlich wird.
Zu Beginn werden uns wieder die Zwillinge und die blöden Gauner vorgestellt und wir sehen, was alles in dem magischen Koffer ist.

Doch diesmal passen die beiden Kinder nicht auf und die Gauner kommen mit einer Wolke in den Garten geflogen und angeln sich so den Koffer. Da ist leider nicht zu machen. Zum Glück fällt der Stadtplan noch aus dem Koffer, so können Marie und Lukas den Koffer orten und müssen feststellen, dass er sich im Geisterhaus befindet. Mit ihren Räder und Proviant machen sich die Zwei auf den Weg dorthin. Trotz vieler Verbotsschilder, einem Werwolf und einem Geist schaffen sie es ins Haus zu kommen. Leider fallen sie auf einen Trick herein und können in einem Zimmer gefangen werden.
Es ist wieder sehr spannend zu erleben, wie Marie und Lukas es schaffen ihren Koffer zurückzubekommen. Die fünf Kapitel sind gut zu lesen und es gibt eine Menge schöner bunter Illustrationen. In jedem Kapitel gibt es auch eine Aufgabe zu erfüllen, die aber für Erstleser kein Problem darstellen sollten.

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Rezensionen von Daggy:

Überzeugend und hoffnungsvoll

Zilly und Zapp von Barbara Peters; Karolin Küntzel

Zapp, das kleine Kaninchen macht sich auf um im Mittelwald seine Freundin, das Kernbeißermädchen Zilly zu treffen. Erschreckt muss er feststellen, dass die Tanne nicht mehr steht und dadurch der Zugang zur Dachshöhle, in der sie oft gespielt haben, verschüttet wurde. Außerdem sind die Ameisen dabei umzuziehen, denn ihr Ameisenhaufen ist nicht mehr sicher.

Als am nächsten Tag ein ganzes Stück ihres Waldes fehlt, sehen sie wie eine Maschine die Bäume fällt und gleich zu Brettern verarbeitet. Zapp ist fasziniert von der Technik, muss aber einsehen, dass diese Mensch mit ihren Maschinen sein Zuhause und das der ganzen anderen Waldtiere zerstören. Doch hinter dem Zaun gibt es auch Menschen, die protestieren dagegen und halten Schilder hoch. Da ist die Eule gefragt, die lesen kann und sie versammelt die Tiere, um zu beratschlagen, was man tun kann. Durch Einzelaktionen einiger Tiere, wie die des Bibers, wird mehr zerstört als gerettet. Da taucht ein bisher unbekanntes Tier auf, der seltene Baumschläfer. Das bringt Zilly auf eine Idee, aber wird es auch klappen so den Wald zu retten?
Die Geschichte wird in 14 kurzen Kapiteln erzählt und es gibt sehr viele schön gezeichnete Bilder, die die Situation im Wald erläutern. Dadurch, dass aus der Sicht der Tiere erzählt wird, wird die Handlung noch spannender und der Wunsch zur Rettung immer wichtiger. Wenn man erfährt, was so eine Veränderung für die einzelne Tiere bedeutet und dass sogar ihr Leben davon abhängt, möchte man hoffen, dass es immer einen Baumschläfer oder ähnliches gibt, der das Abholzen des Waldes aufhalten kann.

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Rezensionen von Daggy:

Viele Informationen

Beton! von Salla Savolainen

Schon auf dem Cover bekommt am einen Eindruck, wie wuselig es in dem Buch zugeht. So sehen wir auf der ersten Seite eine Baustelle auf der Beton in Schalungen gegossen wird. Da stehen Zementsäcke, ein Betonmischer und zwei Arbeiter, die uns einiges über Beton erklären. Einer der Arbeiter ist Jarno, den wir schon aus dem Buch „Asphalt – Wir bauen eine Straße“ kennen.

Zusammen mit seinem kleinen Hund Julle fährt er diesmal einen Fahrmischer. Aber zunächst geht es ins Betonwerk. Hier lagert in riesigen Silos der Zement. Hier heuert ihn der Mischmeister Kalle an mit seinem Fahrmischer Beton zur Baustelle zu fahren. Auf der Baustelle geht es nochmals um Verschalungen und andere Hilfsmittel mit dem der Beton verbaut wird. Danach erfahren wir einiges über die Herstellung von Zement und der Gewinnung des Kalksteines. Ein Betonpumpwagen ist schon eine faszinierende Konstruktion.
Die Illustrationen sind kleinformatig und es gibt Sprechblasen, Sachtexte und eine durchgehende Geschichte. Dadurch wird alles ein wenig unübersichtlich und man muss sich schon sehr für das Thema erwärmen und am Ball zu bleiben, deshalb würd ich das Lesealter etwas höher ansetzten. Baustellen finden Kinder immer sehr spannend und sie können lange zuschauen, was sich dort tut, deshalb ist dieses Buch ein schöner Begleiter für solche Ausflüge. Man erfährt ganz sicher alles über Beton, seine Herstellung, seinen Transport und seine Verarbeitung. Sehr gut gefällt mir auch, dass auf den Baustellen Frauen genau so arbeiten wie Männer, aber das liegt vielleicht daran, dass es ein finnisches Bilderbuch ist.

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Rezensionen von Daggy:

Wundervoll

Grimm und Möhrchen und die Spielplatzpiraten von Stephanie Schneider


Dieses zweite Bilderbuch vom Zesel zeigt Grimm und Möhrchen, die auf dem Cover aus einer alten Zinnbadewanne ein Piratenschiff bauen.
Als Möhrchen morgens in seinem kleinen Kofferbett aufwacht, gibt es einen Brief von Grimm der ihm eine Überraschung im Schuppen verspricht. Natürlich macht sich der kleine Zesel direkt auf dem Weg, und stellt fest, das es ist Frühling geworden ist.

Im Schuppen sucht Grimm einige Bretter zusammen, denn er hat die Idee einen Spielplatz zu bauen. Auf der Doppelseite sehen wir die beiden wie sie ein Schiff, eine Rollrutsche und viele andere tolle erfindungsreiche Dinge bauen. Schon bald taucht die Feuerwehrfrau Feline mit einigen Kindern auf, gemeinsam erkunden sie den Piratengarten und singen dabei ein fröhliches Piratenlied, dass man beim Lesen gut mitsingen kann. Dass man nun ohne Jacken draußen spielen kann macht den Zesel etwas traurig, weil er hat nichts ausziehen können. Doch die Kinder, Feline und Grimm wissen einen Rat und bald heißt es Piratenschiff Ahoi.
Ein wundervoll leichtes Frühlingsbuch voller Humor und schönen Spielideen. Man spürt die Zuneigung zu dem kleinen Zesel, die wir als Leser und Leserinnen vollen Herzens teilen. So sind auch die Illustrationen wieder liebevoll bis ins kleinste Detail gezeichnet. Ein rundum schönes Bilderbuch.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Der große Riss von Cristina Henríquez

Zum Inhalt:
Der Atlantik und der Pazifik sollen verbunden werden, dafür wird der Panamakanal gebaut. Um dieses Riesenprojekt anzugehen treffen viele unterschiedliche Menschen aufeinander, Arbeiter, Journalisten, Ärzte oder auch Wahrsager, von denen sich viele ein neues Leben erhoffen. Doch die unterschiedlichen Menschen sind getrennt durch Geschlecht,Hautfarbe oder auch Status.

Meine Meinung:
Das war mal ein sehr interessanter historischer Roman, der sich mit dem Bau des Panamakanal beschäftigt, aber noch viel mehr mit den Menschen die direkt oder auch indirekt durch den Bau beeinflusst wurden. Mit attraktiven Verträgen wurden Menschen gelockt und hofften auf ein besseres Leben. Die einzelnen Figuren, die aus unterschiedlichen Beweggründen kamen, waren durch die Bank interessant. Im Grunde war das Buch eine Art Roman über Gesellschftsverhältnisse, die als Hintergrund eben den Bau des Kanals hatten. Mir hat das Buch gut gefallen.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von brauneye29:

Ich hatte mehr erwartet

bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann von Oliver Lovrenski

Zum Inhalt:
Ivor, Marco, Jonas und Arjan sind jung, rastlos, voller Ängste und Hoffnungen aber auch Pillen. Schule interessiert sie nicht, Polizei und Jugendamt sind hinter ihnen her und irgendwie gibt es keinen Platz für sie und sie geraten immer mehr in eine Welt des Rauschs, Gewalt und Kriminalität.

Gemeinsam sind sie dennoch stark bis einer zu weit geht.
Meine Meinung:
Puh, das war irgendwie ein schwieriges Buch, denn nach dem Klappentext hätte ich irgendwie viel mehr erwartet. Die Charaktere blieben für mich sehr blass, weil es nur sehr bedingt Einblick in das Leben der Jugendlichen gab und deshalb empfand ich das Buch nicht als gelungen. Es fehlte irgendwie der rote Faden und eine eher fade Aneinanderreihung von Episoden gab einfach kein vollständiges Bild des schon schwierigen Milieus der Jugendlichen. Ich denke, man hätte aus dem Grundgedanken ein wirklich gutes Buch machen können, mir hat die Umsetzung nicht wirklich gefallen.
Fazit:
Ich hatte mehr erwartet

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Rezensionen von Meli:

Jede Menge Romance, aber oberflächliche Fantasy

The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda

Astraea hat nur wenig Kontrolle über ihr Leben; eine ihrer wenigen Freuden ist es, sich mit ihrer besten Freundin zu treffen. Als diese zu den Prüfungen des Libertatem aufbricht, beschließt Astraea, sie zu begleiten, doch alles kommt ganz anders als erwartet und ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt.

Ich fand es am Anfang sehr vielversprechend, dass es viele verschiedene Elemente in der Geschichte gab und ich daher nicht einschätzen konnte, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Die Gefahr durch die Vampire, der Herrscher und die Prüfungen des Libertatem, Astraeas unbekannte Vergangenheit, ein sehr besitzergreifender Herr und zuletzt der geheimnisvolle Nyte, der Astraea nicht von der Seite weicht, aber auch nie ganz da ist. Aber man sieht schon bald, wie alles zusammengehört und dann wurde die Geschichte schnell viel weniger unvorhersehbar.

Mein Problem mit dem Buch war zum größten Teil, dass ich das Fantasy-Abenteuer nicht gerade anspruchsvoll fand. Einfache Rätsel und offensichtliche Plottwists - ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich überrascht sein sollte, aber die Protagonistin schien erschüttert - stehen im Gegensatz zu expliziten Szenen und Brutalität, denen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es geht wirklich viel mehr um die Charaktere und ihre komplizierten Beziehungen und die Welt darum herum leidet etwas darunter. Mich hat dann zusätzlich gestört, dass die Leute und auch Astraea selbst sie für clever halten, denn dadurch kamen mir alle Charaktere noch naiver vor, während sie im Buch natürlich sehr ernst genommen werden.

Insgesamt fand ich das Buch ganz nett, aber die Fantasy-Welt war mir letztendlich zu oberflächlich, um die Geschichte genießen zu können.

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