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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julchentim:

Fesselnd, tiefgründig und nachhallend – Ein Krimi, der zum Nachdenken zwingt

Dunkle Momente von Elisa Hoven

Selten hat mich ein Buch so sehr zum Grübeln gebracht wie Dunkle Momente von Elisa Hoven. Es ist kein klassischer Krimi, sondern eine Mischung aus True-Crime, Roman und juristischer Reflexion – eine Erzählweise, die mich völlig in den Bann gezogen hat.

Wir begleiten die Strafverteidigerin Eva Herbergen durch verschiedene Fälle aus ihrer Karriere, die nicht nur die Grenzen zwischen Recht und Gerechtigkeit hinterfragen, sondern auch zeigen, wie ein einzelner Moment ein Leben für immer verändern kann.

Es gibt keine lineare Handlung, sondern eine Sammlung erschreckend realistischer Fallgeschichten, die mich oft sprachlos zurückgelassen haben. Man merkt, dass die Autorin tief in der Materie steckt – die Fälle sind inspiriert von echten Verbrechen, und das macht sie umso eindringlicher.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist, dass das Buch mich nicht nur unterhalten, sondern mich auch in moralische Zwickmühlen gebracht hat. Oft dachte ich: Ja, das ist gerecht! – nur um wenige Seiten später alles wieder infrage zu stellen. Eva Herbergen ist dabei keine klassische Heldin, sondern eine reflektierende, zweifelnde und menschliche Figur, die sich immer wieder selbst hinterfragt.

Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können und werde noch lange darüber nachdenken. Wer True Crime mag und sich mit den großen Fragen von Schuld, Recht und Gerechtigkeit auseinandersetzen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Absolute Empfehlung!

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Rezensionen von Sheilo:

Starker zweiter Band

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2) von Antonia Wesseling

Merle ist wirklich verzweifelt und hätte nie gedacht, dass sie sich in Matteo so getäuscht hat. Durch die Berichterstattung wird auch sie mit der Tat und vor allem den Tätern in Zusammenhang gebracht und gemieden. Aber soll so ihr Aufenthalt in Italien wirklich zu Ende gehen?

Antonia Wesseling hat mit "Dark Venice: Silent Haze" einen richtig tollen Abschluss der Dilogie geschaffen, mit dem ich so überhaupt nicht gerechnet hätte.

Der Schreibstil der Autorin hat mich sehr an das Buch gefesselt und nach dem Cliffhanger des ersten Bandes wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Merle ist eine beeindruckende Frau, die selbst in den schwierigsten Situationen nicht den Mut verliert und ihren Kopf nicht in den Sand steckt. Ich finde es toll, wie sie für alle anderen da ist und versucht, alle so gut es geht zu unterstützen.

Matteo hat mich im zweiten Band sehr überrascht, aber er ist ein sehr loyaler Freund und ihm merkt man an, wie sehr er mit den Vorkommnissen zu kämpfen hat. Ich glaube ihm tut es sehr gut, dass Merle ihm zur Seite steht und ihn stützt.

Die Charakter im Buch sind alle wahnsinnig vielschichtig und es wartet die ein oder andere Überraschung bei den Nebencharakteren auf die Lesenden. Viele Geheimnisse werden gelüftet und ich war am Ende doch ein wenig geschockt über so manche Entwicklung.

"Dark Venice: Silent Haze" ist für mich ein wirklich sensationeller Abschluss der Dilogie mit spektakulären Plot-Twists, Spannung bis zum Ende und emotionsgeladen Szenen. Ich kann allen sehr empfehlen, Merle und Matteo selbst in Venedig zu begleiten und sich auf die Spur der Geheimnisse zu begeben.

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Rezensionen von LeserinLu :

Berührend und poetisch

Unmöglicher Abschied von Han Kang

„Unmöglicher Abschied“ war mein erster Roman von Nobelpreisträgerin Han Kang – und wird ganz sicher nicht mein letzter sein. Die Protagonistin Gyeongha soll für ihre Freundin Inseon, die im Krankenhaus liegt, auf die Insel Jeju fliegen und sich dort um den Vogel der Freundin kümmern. Auf der Insel tobt ein menschenfeindlicher Schneesturm, der schon die Reise herausfordernd macht.

Endlich angekommen muss sich Gyeongha dann auch noch mit den Geistern der Vergangenheit auf der Insel auseinandersetzen: schrecklichen Massakern, die die Regierung in den 1950ern an der Bevölkerung verübt hatte.

Die Geschichte entwickelte für mich mit ihrem melancholischen, klaren Stil schnell einen Sog, obwohl sie durchweg düster und traurig bleibt. Die eisige, lebensfeindliche Natur der Insel Jeju spiegelt die innere Zerrissenheit der Figuren wider, und der Schneesturm wird fast schon zu einem eigenen Charakter, der Gyeonghas Reise ebenso bestimmt wie ihre Erinnerungen. Im zweiten Teil des Romans spielt auch magischer Realismus eine große Rolle, um die Freundschaft zwischen den beiden Frauen auf eine ganz besondere Weise erzählen.

Insgesamt werden die persönlichen Schicksale zweier Freundinnen poetisch mit einem lange verdrängten Kapitel koreanischer Geschichte verknüpft und der Roman zeigt eindringlich, wie Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander verwoben sind. Trotz der poetischen Sprache und der emotionalen Tiefe hatte der Roman für mich auch Längen. Dennoch überwiegt mein Eindruck, dass „Unmöglicher Abschied“ ein einfühlsames, eindrucksvolles Buch ist.

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Rezensionen von Harakiri:

einfach gut

Kalte Strömung von Hendrik Berg

Ein Fährkapitän wird ermordet aufgefunden. Der Täter ist schnell identifiziert, doch flüchtig. Durch Kapitel aus Sicht des Täters ist man beim Lesen immer dicht dabei und das sorgt für Spannung.
Wieder mal ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. Vor Kurzem habe ich ein Zitat aus der freien Presse gelesen: „man muss sich etwas einfallen lassen, um im Krimibereich Erfolg zu haben“.

Berg ist das eindeutig gelungen. Das Buch ist sehr eindringlich. Die Schilderungen des Täters und seine Motivation haben mir sehr gut gefallen. Auch die anderen Charaktere sind sehr lebensecht gezeichnet. Vor allem auch Krumme, der dieses Mal allerdings etwas hintenanstehen muss.
Bereits der Prolog ist knackig und die Story macht süchtig. Ich habe das Buch an einem Nachmittag durchgelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte. Die Seiten fliegen nur so, weil die Spannung immer weiter aufgebaut wird und sich am Ende noch weiter steigert.
Sehr schön waren auch die Beschreibungen der Umgebung. Man bekommt förmlich Lust, sich die Gegend bei einem Urlaub einmal anzuschauen.
Fazit: einfach total gut.

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Rezensionen von S.:

Der Hase an sich

Hase und ich von Chloe Dalton

Chloe Dalton schreibt einfach zauberhaft. Zunächst die Beschreibung der Umgebung im Winter, poetisch, detailliert. Dann das Finden des Hasenbabys, die Sorgen darum, erste Versuche, das Junge am Leben zu halten. Die Autorin will ihn also aufziehen, was erlebt sie dabei? Sehr gefühlvoll, fürsorglich schildert sie das Aneinandergewöhnen.

Sie muss sich einschränken, Lärm vermeiden, regelmäßig das Hasenjunge füttern und mehr - all das tut sie gern. Sie nimmt die Veränderungen ihres Tagesablaufes in Kauf, genießt das Zusammenleben.
Es ist ein friedvolles Beisammensein, der Leser ist immer dabei. Genaue Beobachtungen und sorgfältige Pflege stehen im Vordergrund. Verständnis, Fürsorge, Verantwortung werden als selbstverständlich angesehen.
Chloe Dalton nimmt ihren Hasen nicht nur sensorisch wahr, sie forscht über Wesen, Lebensbedingungen, Ursprung, Verbreitung u.ä. akribisch nach und berichtet staunend über ihre wachsende Sensibilität bezüglich der Natur. Möglicherweise ein wenig zu ausführlich.
Entstanden ist interessantes Hasenbuch mit vielen Gefühlen und vielen Informationen.

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Rezensionen von S.:

Abenteuer einer Rasselbande

Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita

Die Ich- Erzählerin Noriko ist über 50, unverheiratet, lebt bei ihrer Mutter und hat derzeit eine Schreibblockade. Drei, nein, fünf unerwartet in ihrem Garten zur Welt gekommene Kätzchen sind ihr lästig. Zunächst.
Noriko Morishita schreibt wunderbar klar, zugleich poetisch. Sie beobachtet detailgetreu, nimmt unscheinbare Kleinigkeiten wahr und bezieht den Leser in ihre Gefühlswelt ein.

Warmherzig, zunächst skeptisch und unsicher, begreift sie die Kätzchen als Bereicherung für sich und ihre Verwandten und Bekannten. Sie selbst verändert sich. Alle, wirklich alle, sind von den Tieren fasziniert. Ihr Wachsen, ihre Entwicklung, ihre unterschiedlichen Charaktere werden aufmerksam beobachtet, sie bekommen passende Namen. Aber wollte Noriko diese Katzen nicht weggeben?
Dieses herzerwärmende Buch ist der pure Seelenbalsam.

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Rezensionen von praja:

Ich bin durch so viele Emotionen gegangen...

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1) von Carissa Broadbent

Mein Anfang war etwas holprig. Mir sind ständig kleine Unstimmigkeiten aufgefallen und ich bin irgendwie nicht richtig ins Buch reingekommen.

Doch nachdem der Hauptplot erstmal richtig losging, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich bin beim Lesen durch so viele Emotionen gegangen.

Da war die Liebe, die mich mitfiebern ließ, Verrat, der mich wütend gemacht hat, Verlust den ich betrauert hab. Und so unendlich viel Zwiespalt zwischen Macht und Gefühlen.

Irgendwie hat mich vieles an dem Buch sehr gestresst. Ich konnte viele Entscheidungen die getroffen wurden waren nicht nachvollziehen und manches hat mich daher sehr frustriert. Doch hab ich jetzt am Ende von diesem Buch nur eine Hoffnung. Ich will, dass es ein gutes Ende gibt. Und ich will weiter lesen! Ich will wissen, wie sich das alles entwickelt, welche Zukunft Oraya bereit steht.

Trotz der Anfänglichen Schwierigkeiten gebe ich dem Buch trotzdem seine 5Sterne. Einfach nur weil es mich nach den ersten Kapiteln so unfassbar gefesselt hat.
Und jedem der dieses Buch lesen will, gebe ich folgenden Rat: Versucht es zu ignorieren, wenn man am Anfang nicht wirklich reinkommt. Wartet bis zum Hauptplot und beurteilt dann erst. Denn wow, was da noch alles passiert...

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Rezensionen von praja:

Wirklich Toll, Aber mit schwerem Anfang

Vanity Falling: Academy of Sins von Kari Vanadis

Zuerst zum Cover: Es ist schlicht, aber sehr schön.
Inhaltstechnisch muss ich sagen, ist mir der Einstieg sehr schwer gefallen. Anfangs wird man viel mit Begriffen wie Vicious und Warden und allerlei Latein überhäuft und es hat fast 80 Seiten gekostet, bis ich mich endlich eingefunden hatte und auf die Storyline konzentrieren konnte.

Danach aber wirklich sehr gut geschrieben.
Das Setting mit den 7 Todsünden ist ganz neu aufgerollt wurden und kommt sehr gut zur geltung!
Wirklich sehr gut geschrieben an der Stelle.
Jedem Charakter sieht man seine Sünden direkt an und jede Emotion, jede Location und jeder Charakter werden gut dargestellt.
Ohne zu spoilern ist es schwer noch viel mehr zu sagen, aber ich denke für jeden, der ein etwas düsteres Academie Setting mit einer Romance mag, die es nicht leicht hat, wird hier auf jeden fall fündig!

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Rezensionen von praja:

Voller Emotionen und Erlebnisse!

Acht (un)geplante Tage mit dir von Vera Conny Jack

Ich hätte nie gedacht, dass ich eine Travel Romance mal derartig gut finden würde. Die Leseprobe klang frech und witzig und der Klappentext hat Romance versprochen.
Mit was ich aber nicht gerechnet habe, sind all die Einblicke in eine Stadt, die niemals schläft. All die Liebe, die die Autorin anscheinend für diesen Ort übrig hat.

Ich wurde überrollt von Wissen über einen Ort an dem ich nie war, unfassbar bildlichen Beschreibungen, von Tiefen Emotionen, interessanten Unterhaltungen und wahrer Liebe, die nicht immer leichte Wege nimmt und manchmal viel zu unerwartet kommt.
Dieses Buch hat mich wirklich sehr beeindruckt und war tatsächlich das erste Buch seiner Art, dass ich je gelesen habe.
Aber vermutlich wird es nicht das letzte bleiben.

Ein halber Stern nur Abzug, weil es in der Mitte kurz nachgelassen hat und sich ein ums andere Mal die Gedanken der beiden absolut im Kreis gedreht haben und das im Vergleich zum restlichen, doch sehr Erlebnisreichen Buch, ein kleiner Dämpfer war.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Ein mutiges Statement zum Selbst

Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein von Nicole Jäger

Nicole Jäger war mir nicht gänzlich unbekannt. Ich kenne sie hauptsächlich aus der Sendung "Das große Backen". Ihr Buch "Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein" gibt viel Privates über sie Preis.
Grundsätzlich mag ich es nicht so gerne, wenn Autor*innen am Cover abgebildet sind, aber in diesem Fall will man natürlich den Bekanntheitsgrad ausnutzen.

Nicole Jägers Reise zu sich selbst hat mich sehr berührt und beeindruckt. Manche Passagen sind mir sehr nahe gegangen und haben mich definitiv zum Nachdenken angeregt. Nein, Bodyshaming darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Umso mehr haben mich dann die witzigen Stellen erreicht, die uns mitteilen, dass man seinen Humor auf keinen Fall verlieren darf. Nicole Jägers Schreibstil ist sehr witzig und locker, das Ende hat sich jedoch ein bisschen in die Länge gezogen.

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