Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesebegeisterte:
„spannend, spannender, Blum!“
Totenhaus von Bernhard Aichner
WOW, was für ein Thriller. Actiongeladen, brutal und sowas von spannend. Ich konnte den Thriller wieder einmal nicht aus der Hand legen und musste die Story an 2 Tagen lesen.
Blum ist auf der Flucht, denn bei einer Exhumierung werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell ist Blum die Hauptverdächtige.
Sie verlässt ihre Kinder und muss fliehen. Doch wem kann sie noch vertrauen?
Bernhard Aichner ist für mich der Meister des Böses! Ein Thriller der einem den Atem raubt, kaum ist man fertig mit dem Buch lechzt man als Leser sofort nach einem neuen Thriller von diesem Autor.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener Reihen-Auftakt
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss von Amy Achterop
Amy Achterop hat rund um den ehemaligen Polizisten Arie eine besondere Gruppe von Ermittlern zusammengestellt: Neben dem menschlichen Team, das aus Arie, Maddie, Jan, Jack und Elin besteht, gibt es noch zwei tierische Mitspieler, die auf ihre Weise die Truppe ergänzen - Fru Gunilla, ein Eichhörnchen und Hund, ein Labrador.
Sowohl die Menschen als auch die Tiere haben ein wechselvolles Schicksal hinter sich. So ist ein Teil der Truppe vorbestraft. Arie, weil er seine damalige Ehefrau mit seinem damaligen besten Freund und Kollegen beim Seitensprung ertappt hat und ihm, Wessel, die Dienstwaffe an die Schläfe gehalten hat, Maddie, die Krav Manga-Trainerin hat einen Mann der ihre behinderte Schwester Isa in Nazi-Manier beleidigt hat, aufs Kreuz gelegt und vor Gericht wenig Reue gezeigt oder der städtische Beamte, der Dokumente gefälscht hat. Deshalb gibt in dieser ungewöhnlichen Detektei einige Grundregeln wie „Die Hausbootdetektive werden nicht wieder straffällig“. Das dieser erste Grundsatz nicht immer ganz leicht zu befolgen ist, zeigt sich schon im ersten Fall, der uns einen Ausflug in das schwer umkämpfte Business der Kulinarik führt.
Für eine Hochzeit in der Amsterdamer High Society sollen zwei Catering-Unternehmer noch nie da gewesene Menüs kreieren. Dabei gehen die beiden Spitzengastronomen, deren Geschäfte doch nicht so rund laufen und jeder Auftrag willkommen ist, nicht zimperlich ans Werk. Man kämpft mit harten Bandagen, um den "dicken Fisch" an Land zu ziehen.
Arie & Co bekommen es ausgerechnet mit Ex-Freund und Hofdcommissaris Wessel de Boer als polizeilichen Ermittler zu tun, der alles daran setzt, den Hausbootdetektiven das Leben schwer zu machen. Aber Wessel hat weder mit dem Einfallsreichtum noch mit dem Willen diesen Fall zu lösen, gerechnet.
Meine Meinung:
Mir hat dieser erste Fall für due Hausbootdetektei sehr gut gefallen. Die Mitglieder sind vom Leben gezeichnet, aber keine schlechten Menschen. In ihrem Eifer, den Fall zu lösen, setzen sie auf Köpfchen und verstoßen gleich mehrmals gegen ihren ersten Grundsatz, der deshalb den Zusatz „nur wenn es nicht anders geht“ erhält.
Die Stars dieser Reihe sind Fru Gunilla und Isa, die immer wieder für Überraschungen sorgen. Neben humorvollen Szenen wirft Amy Achterop auch ernste Themen auf. So wird Isa wegen ihre Trisomie 21 immer wieder herabgewürdigt. Selbst die Eltern können mit ihren behinderten Tochter wenig anfangen, weshalb Isa und Maddie in einer winzigen Wohnung zusammenleben. Isas Leidenschaft ist das Zeichnen, Malen und das Designen von T-Shirts.
Der Krimi lässt sich flüssig lesen und bringt uns das Flair von Amsterdam mit seinen Grachten näher.
Fazit:
Ein gelungener Auftakt einer eher unblutigen Krimi-Reihe, der ich gerne 4 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Jeden Tag Krieg
Im täglichen Krieg von Andrej Kurkow
Der wohl bekannteste Autor der Ukraine berichtet in diesem, im November 2024 erschienenen Buch über alltägliche und besondere, kleine und größere Ereignisse während des seit 24. Februar 2022 tobenden Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. Dabei ist klar, dass der Krieg bereits 2014 mit der Annexion der Krim begonnen hat, aber von den westlichen Ländern damals nicht Ernst genommen worden ist.
Er beschreibt ein Leben in Unsicherheit und voller Trotz in den teilweise zerstörten Städten. Zwischen Luftangriff und Opernaufführung - ein Leben, dass durch mutwillige Zerstörung eines von Paranoia und Machtstreben zerfressen einzelnen Diktators gekennzeichnet ist. Leider scheint der nun von einem anderen Pseudo-Demokraten unterstützt zu werden.
Daher ist es wichtig, die Menschen in der Ukraine weiter zu unterstützen - mit Worten, Taten und Geldspenden. Auch wenn andere Nachrichten diesen Krieg in Europa tageweise verdrängen. Es sieht so aus, als hätte sich die Gesellschaft an die Bilder der zerstörten Städte und die Berichte über Truppenbewegungen schon gewöhnt. Auch dass, dieses Buch bislang noch keine Rezension erhalten hat, stimmt mich bedenklich. Wir dürfen nicht aufhören, darüber zu reden oder zu schreiben. Slava Ukraini!
Fazit:
Gerne gebe ich diesem (Tage)Buch aus der Ukraine 5 Sterne.
Rezensionen von froschman:
Roccos letzter Fall?
Der zweite Verdächtige von Florian Schwiecker; Michael Tsokos
In einem einschlägig bekannten Berliner Nachtclub wurde die Leiche eines homosexuellen jungen Mannes gefunden. Nach Hinweisen soll Jan Staiger das Mordopfer nach einem Streit mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Obwohl es eigentlich nur Indizien gibt, wird Staiger vom übermotivierten Hauptkommissar Ralph Berger sofort festgenommen.
Der Rechtsanwalt Rocco Eberhardt übernimmt die Verteidigung und kann Staiger wieder auf freien Fuß setzen. Als jedoch in einem anderen Schwulen-Lokal wieder ein Mord geschieht und dieses Opfer die Telefonnummer von Stainer mit sich trägt, ist auch Rocco sich nicht mehr überzeugt von Stainers Unschuld. Aber mit Hilfe seines Freundes Tobi, der ihm immer wieder als Detektiv zur Seite steht, und des Rechtsmediziners Dr. Justus Jarmer versucht es Rocco wieder, eine Beweiskette aufzubauen, die Jan freisprechen kann.
Wieder einmal ist es dem Duo Schwiecker/Tsokos gelungen, einen fesselnden Justiz-Krimi zu schreiben, ein Buch mit kurzen Kapiteln. das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch komplexe Zusammenhänge können von dem Trio gelöst werden. Allerdings dürfte es sich mit dem fünften Fall dieses Teams laut Buchrückentext leider um den letzten gehandelt haben, das mich wehmütig stimmt.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Erinnerungen an eine Kindheit in einem japanischen Internierungslager
Ein halber Löffel Reis von Dacia Maraini
Man schreibt das Jahr 1943, Hitler, Mussolini und Japan bilden (noch) ein Dreigestirn des Faschismus. Als man von Dacia Marainis aus Italien stammenden Familie, die seit Jahren in Japan lebt, einen Schwur auf Mussolinis Repubblica di Salò zu leisten, wird die Familie (Eltern und drei kleine Töchter) wie zahlreiche andere Angehörige der kleinen italienischen Community in Japan, in ein Konzentrationslager gesperrt.
Da Kinder in den Regeln der japanischen KZ nicht vorgesehen sind, gibt es keine Nahrungsmittel für sie. Die anderen Insassen müssen von ihren ohnehin schon kargen Rationen etwas für die Kinder abgeben, was zu stetigem Murren führt.
Dacia Maraini beschreibt in ihrem Buch, wie sie (und ihre Mitgefangenen) als Siebenjährige der Willkür und dem Sadismus der japanischen Aufseher ausgesetzt war. Wenn es den Wachen beliebt, kürzen sie die knappen Lebensmittel weiter. Als das Rote Kreuz das Lager visitiert, werden sie einige Tage zuvor „gemästet“, um einen ordentlichen Eindruck zu machen. Die zugeteilten Hilfsgüter werden von den Wachen gehortet, gestohlen und am Schwarzmarkt verkauft. Die Gefangenen erhalten nichts oder nur verdorbene Lebensmittel.
Ein berührender Bericht aus einem japanischen Konzentrationslager, das zwar nicht auf Massenvernichtung wie im NS-Unrechtsstaat ausgelegt ist, wo man aber den Tod von Gefangenen billigend in Kauf nimmt.
Abscheulich das Verhalten der Wachen nach der Kapitulation Japans, die dann ausgerechnet bei den befreiten Marainis um Nahrung und Hilfe betteln.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Einblick in die sadistische und grausame Welt eines japanischen Konzentrationslagers 5 Sterne.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Red Summer Band 1
The First to Fall von Kristina Moninger
Jakob wollte eigentlich an den olympischen Spielen teilnehmen, er hat sich intensiv darauf vorbereitet und wie wild trainiert. Doch dann zerstört ein schrecklicher Vorfall seinen ganzen Traum. Er wird von der Polizei verdächtigt und darf das Land nicht mehr verlassen. Aus der Traum!!
Er arbeitet deshalb im Alpenchalet seiner Mutter mit, dass eigentlich seit diesem tragischen Vorfall quasi vor der Insolvenz steht.
Doch dann taucht eines Tages Aurora mit ihrem Camper auf. Sie ist auf der Suche nach Antworten, ist es doch ihre Schwester, die bei diesem Unfall gestorben ist. Doch was ist damals wirklich passiert? Wer hat Schuld? Was hat Jakob und seine Schwester damit zu tun?
Schnell ist klar, dass Jakob und Aurora für einander bestimmt sind, die Anziehungskraft ist fast unüberwindbar. Doch hat diese Liebe eine Chance, wenn Jakob die Wahrheit sagt?
Ich fand den Schreibstil sehr spannend, gefühlvoll und berührend. Abwechselnd wird aus der Sicht von Aurora und Jakob erzählt. Der Young-Adult-Roman ist voller Spannung und knisternder Momente. Das Ende war ja der absolute Wahnsinn! Wie kann ein Buch nur so enden? Bin mega gespannt auf die Fortsetzung.
Rezensionen von begine:
Schwierige Mutter Tochter Beziehung
Die Summe unserer Teile von Paola Lopez
Die Summe unserer Teile, ist ein berührender Roman der Autorin
Paola Lopez.
Es geht hier um Mutter Tochter Beziehungen. So richtig verstehe ich deren Probleme nicht richtig.
Die Studentin Lucy hat sich von der Mutter getrennt. Dieser Begriff hat mich erschüttert. Eigentlich gab es für Lucy keinen richtigen Anlass dafür.
Dann erfahren wir wie die Mutter Daria so wurde, wie sie ist. Ihre Mutter Ludmilla war Chemikerin, die aus Polen fliehen musste.
Traurig ist das es in den Familien keine richtige Ehrlichkeit gab.
Als Ludmilla ihre Tochter und Enkeltochter besucht, merkt man, das sie dem Psychiater Robert, Lucys Vater, keinen Kontakt will.
Später hört man von Ludmillas Erlebnissen und kann alles besser verstehen. Das Schweigen ist immer schlecht.
Der Roman wird von beiden Leben geschildert.
Die Autorin hat interessante Charaktere geschaffen.
Die Sprache ist einfach gut und beflügelnd.
Der Roman konnte mich fesseln und ich möchte ihn gerne empfehlen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Die Pantherin
Ein ungezähmtes Tier,2 Audio-CD, 2 MP3 von Joël Dicker
"Ein ungezähmtes Tier" von Joël Dicker ist in der Hörbuchfassung von Torben Kessler gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme des Sprechers kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Berkels Stimme gut gefallen.
Dieses ist mein erstes Buch des Autors Joël Dicker, wird jedoch nicht mein letztes bleiben. Dieses Buch hat eine schnelle aber dennoch angenehme Dynamik. Die Erzählperspektiven und auch die Zeitebenen ändern sich schnell, sodass ich als Leserin viele verschiedene Aspekte kenne und diese nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzen kann. Diese häufigen Wechsel sind in Hörbüchern meist veriwrrend, hier hat mir geholfen, dass zumindest zeitliche Wechsel angesagt wurden, inhaltlich wurden Perspektivenwechsel sehr schnell bemerktbar.
Die Handlung als solche hat mir ebenfalls gut gefallen. Den Spannungsaufbau und die grundlegende Prämisse waren gut ausgearbeitet. An keiner Stelle wurde mir die Story langweilig oder vorhersehbar. Hier folgt ein spannungsgeladener Twist auf den nächsten.
Insgesamt habe ich mich durch dieses Buch hervorragend unterhalten gefühlt. Die spannung blieb unentwegt hoch, die Seiten sind nur so dahin geflogen.
Rezensionen von Claudia R.:
Renteneintritt
Ruhestand leicht gemacht | 100 Ideen, wie Frau es sich nach Renteneintritt gut gehen lässt | Ein ideales Geschenk für eine erfüllte & lebhafte Zeit von Angelika Christ
Klappentext /Inhalt:
Gestalte deinen Ruhestand aktiv und erfüllt!
Du hast Angst, nach dem Renteneintritt in ein tiefes Loch zu fallen? Du fürchtest, nicht mehr gebraucht zu werden oder eine innere Leere zu verspüren? Du fragst dich, wie du deinen Alltag sinnvoll gestalten und deine neu gewonnene Zeit bereichernd nutzen kannst?
Wenn du eine dieser Fragen mit Ja beantwortest, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich.
Denn der Übergang in den Ruhestand kann eine Herausforderung sein – doch du hast es in der Hand, diese Phase zu einer der schönsten deines Lebens zu machen.
Entdecke, wie du deinen Ruhestand erfüllend gestaltest:
Mehr Lebensfreude und Begeisterung – Mit inspirierenden Hobbys, spannenden Aktivitäten und neuen Themen kannst du deinen Ruhestand in vollen Zügen genießen.
Selbstbestimmt und frei leben – Du gestaltest deinen Alltag ganz nach deinen Vorstellungen. Mit vielseitigen, selbstgewählten Beschäftigungen fühlst du dich wohler und bist mehr du selbst.
Ausgeglichen und gesund bleiben – Durch Bewegung, Achtsamkeit und Selbstfürsorge stärkst du Körper und Geist, stellst dich neuen Herausforderungen und wächst über dich hinaus.
Dieses Buch zeigt dir, wie du deine Freiheit nach dem Renteneintritt sinnvoll nutzt. Die zahlreichen Impulse und Inspirationen lassen sich einfach, schnell und ohne großen Aufwand in deinen Alltag integrieren. So kannst du bewusster leben, neue Möglichkeiten entdecken und ein völlig neues Lebensgefühl genießen.
Cover:
Das Cover ist in zarten rosa Tönen gehalten und nicht zu überladen, sondern eher stilvoll und einfach umgesetzt. Ein Korb mit Blumen und ein Sommerhut zieren das Cover und verleihen dem Ganzen eine sehr weibliche Note. Optisch und farblich ist es entsprechend und passend der Thematik umgesetzt.
Meinung:
Bis zur Rente ist es bei mir schon noch ein ganzes Stück hin, aber in meiner Umgebung gibt es schon einige Menschen, die ihren Renteneintritt bereits beschritten haben oder kurz davor stehen. Für diese ist dieses Buch gedacht und gut geeignet. Es gibt Impulse und Tipps den Renteneintritt leichter zu gestalten und sich neue Aspekte und Anreize zu suchen. Ein Buch zum Renteneintritt für Frauen, denn besonders in diese Richtung ist es ausgerichtet.
Für viele ist es nach der langen Arbeitsphase nicht ganz einfach in den Ruhestand zu starten und hier bekommt man kreative und erfüllende Ideen, um die Zeit im Ruhestand gut zu nutzen.
Ins Detail möchte ich hier nicht allzu sehr gehen, kann aber jedem der kurz vor dem Ruhestand ist oder neue Ideen dahingehend sucht, dieses Buch empfehlen. Wer vorher bereits viele Hobbys hatte und sich schon zuvor gut strukturiert hat, wird hier jedoch nicht viel neues finden, aber in seiner Bestimmtheit und Zielumsetzung gestärkt werden.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Anregungen und Impulse, welche hilfreich sein können. Auch die kleinen hervorgehobenen Tipps und Botschaften sollen stärken und ermutigen etwas neues zu probieren. Das Buch soll dabei helfen, dass man nach Renteneintritt in kein Loch fällt, sondern Ideen erhält, womit man seine Zeit verbringt. Körper; Geist und Seele werden dabei angesprochen und auch die Suche nach Hobbys und Beschäftigung. Die Ideen sind gut gemeint und auch tolle Impulse und hilfreiche Ideen aufgeführt. Wer zuvor aktiv warm wird es auch bei Renteneintritt sein und sicherlich schon einiges in Sachen Hobbys und Projekten mitbringen, die er oder sie umsetzen möchte. Wer zu vor wenig nebenbei getan hat, wird dich auch dann schwer tun. Da sind solche Ideen und Anreize sicherlich sehr interessant und eine Stütze, aber umsetzen muss man es dann immer noch selbst.
Die Idee des Buches ist gut gemeint und auch die Impulse durchaus hilfreich. Aufbau und Gliederung sind gut durchdacht und auch die Gestaltung hat mir gefallen. Alles ins allem eine nette Geschenkidee für den Eintritt in die Rente, jedoch wird die eine Frau mehr und die andere weniger davon profitieren.
Fazit:
Ideenreiche Impulse zum Renteneintritt, die Frau helfen sollen den Ruhestand zu gestalten.
Rezensionen von Anjulia :
Besiedlung einer neuen Welt
Lyneham von Nils Westerboer
Die Besiedlung des Mondes Perm ist die letzte Hoffnung der Menschheit, da die Erde stirbt. In Stasiskammern reist der zwölfjährige Henry mit seinem Vater und seinen Geschwistern dorthin. Ein Weltraumreise die 12000 Jahre dauert. Doch Perm und die Gegebenheiten sind anders als erwartet. Dies beginnt schon beim Absturz des Raumschiff.
Gleichzeitig ist Henrys Mutter Mildred mit einem späteren technischen hochentwickelten Raumschift nachgereist und hat dabei ihre Familie um Jahrtausende überholt. Mildred trifft in der Vergangenheit Entscheidungen die sich unmittelbar auf die Zukunft von Perm und ihre Familie auswirken.
Bereits das Cover des Buches ist recht düstere gehalten. Es zeigt drei Personen auf einer Gesteinsformation die einer Hand ähnelt. Man kann erahnen, das die Besiedlung von Perm keine einfache Angelegenheit wird.
Normalerweise lese ich eher Bücher aus dem Fantasybereich und weniger Science Fiction. Die Idee der Besiedelung fremder Planeten hat mich aber schon immer fasziniert. Deshalb hat mich auch der Klappentext dieses Buches sehr angesprochen. Die Geschichte hat im Prinzip zwei Handlungsperspektiven. Zum einen Henrys Erlebnisse bei Ankunft auf dem Mond Perm und im Biom, zum anderen diüe seiner Mutter, Wissenschaftlerinnen Mildred Meadow, mit dem ersten Expeditionsteam. Mildred Meadow ist auf jeden Fall eine ungewöhnliche Figur. Wie im Prolog schon angedeutet hochintelligent, sehr auf ihre Wissenschaft fokusiert, und nicht unbedingt eine Sympatieträgerin. Die Idee einen Großteil der Geschichte aus der Perspektive eines etwas älteren Kindes zu erzählen hat mir gut gefallen. So habe ich mich besser in die Welt und Technologie eingefunden. Das Worldbilding des für Menschen lebensfeindlichen Mondes, sowie seiner ungewöhnlichen unsichtbaren Tierwelt und der geheimnisvollen, gefährlichen Anomalie, hat mir unglaublich gut gefallen. Auch wenn ich mir nicht unbedingt sicher bin, ob ich mir alles so vorgestellt und nachvollzogen habe, wie vom Autor gedacht. Die Handlung des Buches und die Entwicklungen darin fand ich so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Gleichzeitig wirft der Autor auch philosophische Fragen auf. Lyneham hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich kann diesen Roman auf jeden Fall weiterempfehlen.











