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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Unglaublich, was hier geschieht

Schwarzwälder Treibjagd von Sonja Kindler

Auf einer Stufe der kleinen Kapelle auf der Kuppe des Fürstenbergs finden Wanderer die Leiche eines jungen Mädchens. Kriminalhauptkommissarin Ines Sandner und ihre Kollegin Kriminalkommissarin Emma Kleinschmitt stellt sich die Frage, was die 15-jährige Umweltaktivistin Michaela „Michi“ Martin nachts dort oben zu suchen hatte.

Zusammen mit ihrem jungen Kollegen KK Peter Fuhrmann, der sich als IT-Spezialist sehr gut ins Team einbringt, gehen die Ermittlerinnen auf Spurensuche.

Autorin Sonja Kindler reißt mich mit ihrem eindrucksstarken, direkten und doch leichten Erzählstil direkt hinein in eine Diskussion über Windkrafträder, die in der Region um die Gemeinde Blumberg für Strom sorgen sollen. Da kochen die Wogen hoch. Vor allem Bauer Herbert Gleichauf geht sowohl den Landrat als auch den Ortsvorsteher deswegen scharf an. Hat er auch etwas mit dem Schuss zu tun, dessen Splitter bei einer Treibjagd den Landrat trifft? Oder mit den Drohbriefen, die dieser erhält? Ich kann mir die Diskussionen um dieses leidliche Thema im Gemeindesaal so gut vorstellen. Aber betrifft das auch die nun tote Michaela Martin? Dass der Täter da aus einer ganz anderen Ecke kommt, hätte ich nicht vermutet. Als sich herausstellt, wie es zu dieser Tat gekommen ist, war ich doch schockiert. Es ist schier unglaublich, was in manchen Köpfen so vor sich geht. Und was manche Menschen tun, ohne an die Folgen zu denken. Doch mehr wird hier nicht verraten. Ihr solltet dieses Buch unbedingt selbst lesen. Es lohnt sich.
Die Ermittlerinnen tun sich mit ihren Nachforschungen nicht leicht. Und trotzdem gelingt es ihnen Schritt für Schritt in die richtige Richtung zu kommen. Auch dank ihres Kollegen Peter Fuhrmann, dessen IT-lerisches Geschick ich sehr gerne hätte.
Privat läuft es bei Ines mit ihrem Lebensgefährten Dominik recht gut. Und Tochter Daniela hat in Rafael einen Freund gefunden, der sogar ihrer Oma gefällt. Ich konnte Danny sehr gut verstehen, dass sie Angst hatte, ihre Mutter könnte ihren Freund ablehnen. Aber die ist so offen und vorurteilsfrei, wie man sich die Menschen öfter wünschen würde. Worum es dabei geht? Auch das werdet ihr beim lesen selbst heraus finden.
Sonja Kindler greift auch hier wieder einige Themen auf, über die es sich lohnt, weiter nachzudenken oder sich weiter mit ihnen zu beschäftigen. Ich liebe es, wenn sich Krimi mit Gesellschaftlichem vermischt und ich dabei sogar noch etwas lernen kann.

Ich habe mitgerätselt, mit ermittelt und mitgefiebert. Ich wurde spannend und sehr gut unterhalten. Genau so muss ein Krimi sein, den ich gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von Vobabooks:

Gartenträumchen

Mein wunderbarer Cottage-Garten von Isabelle van Groeningen

Im Buch „Mein wunderbarer Cottage-Garten“ schreibt die Gartenexpertin Isabelle van Groeningen über ihren Cottage-Garten in Coleshill. Wir lernen, was genau ein Cottage-Garten ist, warum er nachhaltig und zeitgemäß ist und erfahren auch einige historische Informationen. Isabelle von Groeningen hat lange in Großbritannien gelebt und dort ihren Cottage-Garten gestaltet.

Sehr anschaulich beschreibt sie die Gestaltung ihres Gartens und die Entwicklungen durch die Jahreszeiten sowie über die Jahre hinweg. Ergänzt durch viele wunderschöne Fotos habe ich mir den Garten lebhaft vorstellen können. Ein entspannendes und entschleunigendes Leseerlebnis.
Das Buch ist zudem hochwertig aufbereitet und gestaltet, ich finde es auch geeignet als Geschenk für Gartenfreunde. Ich empfehle es besonders für Menschen, die gerne über die Gestaltung von Gärten lesen und in die Schilderungen und Fotos eintauchen.

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Rezensionen von morlin:

Tolles Buch, volle fünf Sterne

Hier draußen von Martina Behm

Die Sehnsucht nach dem idyllischen Landleben treibt Lara zu einem Umzug von Hamburg in ein kleines Dorf in Holstein. Ehemann Ingo und die beiden Kinder ziehen natürlich mit, das wird bestimmt schön, dachten sie.

Doch wirklich zufrieden sind Lara und Ingo dann doch nicht. Das hatten sie sich anders vorgestellt.

Ingo pendelt jeden Tag nach Hamburg und ist eigentlich nur noch zum Schlafen zu Hause.

Laras Vorstellung einer schönen Dorf-Gemeinschaft geht auch nicht auf. In dem recht abgeschiedenen Bauernhaus zu leben, so völlig unbeobachtet und ohne ständige Kontrolle der Nachbarn, war ja eigentlich genau was sie wollte. Doch jetzt ängstigt und isoliert sie das eher.

Und auch die anderen eingesessenen Dorfbewohner, die wir als Leser nach und nach kennenlernen, sind alles andere als zufrieden.

Und dann baut Ingo auch noch einen Unfall, bei der eine weiße Hirschkuh getötet wird. Und jeder im Dorf weiß, das bringt großes Unglück. Binnen eines Jahres, so wird prophezeit, wird der Verursacher sterben. Glaub Ingo daran?

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Erzählweise ist langsam und ruhig. Wir tauchen in das Leben und Schicksale vieler Dorfbewohner ein. Es war, als würde ich über dem Dorf schweben und die Figuren durch ihr Leben begleiten. Ein Buch, so ganz nach meinem Geschmack. Volle fünf Sterne!

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Rezensionen von Claudia R.:

schräger Humor

Super-Dad und die explodierende Kacke von Arttu Unkari

Klappentext / Inhalt:

Papas können alles, wissen alles. Nun ja, das meinen sie zumindest. Am besten lässt man sie in ihrem Glauben, macht als Spross gute Miene zum meist chaotischen Spiel und versucht das durch Papa angerichtete Unheil gerade noch zu verhindern und dabei noch seinen Ruf zu retten.

Die neue Comic-Krimireihe aus Finnland steht mit Super-Lachkraft in bester skandinavischer Kulttradition. Band für Band dreht sich alles um Super-Dad. Und der hat von allem am meisten, vor allem von seiner Super-Einbildungskraft: Er ist der beste Polizist, macht die besten Dadwiches und hat – na klar – überhaupt den besten Durchblick. Nichts davon trifft natürlich zu. Die wahren Helden dieser schrillen Krimis sind die Kinder, allen voran Oona, Super-Dads Tochter. Gemeinsam mit ihrem Freund löst sie sowohl den Fall um die Kack- Explosionen als auch die mysteriösen Gold-Diebstähle, in die ein fieser kleiner Bruder verstrickt zu sein scheint.
Achtung! Wer die ersten beiden Bände durchgeschmökert hat, kann die Fortsetzung nicht erwarten. Rettung in Vorbereitung.

Cover:

das Cover ist cool und klasse umgesetzt. Darauf sind bereits einige der Charaktere des Buches erkennbar. Auch die Inszenierung ist klasse gemacht und weckt das Interesse auf mehr. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.

Meinung:

Super schräger Comic-Roman mit viel Humor, Spannung und guter Unterhaltung. Die Charaktere sind schräg und überzogen und bringen ihren ganz eigenen Humor mit sich.

Nachdem Thekla Tikka, die Bildungsministerin bei einer Kack-Explosion auf den Mond befördert wird, versucht Super-Dad das Rätsel hinter dem Ganzen zu lösen. Eigentlich braucht der selbstverliebte weltbeste Polizist keine Unterstützung, aber Oona an seiner Seite sieht das durchaus anders. Sie ist die Tochter von Super-Dad.

Inhaltlich möchte ich hier gart nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist locker und modern. Schnell und flüssig kommt man hier voran. Es handelt sich hierbei um einen Comic-Roman, was bedeutet, dass es eine Mischung aus längere Geschichte und Textabschnitte ist und eingebauten Comic-Elementen. Der Comic an sich ist hier jedoch nicht vorherrschend, sondern hin und wieder in die Geschichte mit eingebaut.

Die einzelnen Textpassagen haben eine gute Länge und lassen einen guten Lesefluss zu. Man findet sich schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Charaktere sind gut durchdacht, skurril und überzogen. Auch eine gewisse Ironie und schräger Humor schwingen hier mit. Fäkale Ausdrücke werden hier ganz nebenbei mit eingebaut, woran man sich nicht stören sollte. Auch der Humor ist schon recht eigen und vermutlich nicht jedermanns Geschmack, daher sollte man hier auf jeden Fall erstmal hinein schnuppern, wer es aber durchaus etwas derber mag und mit schrägen Humor umgehen kann, ist hier richtig.

Die Mischung aus Geschichte und Comic-Elementen finde ich gut gelungen. Auch die Bilder und Illustrationen sind sehr humorvoll umgesetzt und geben die entsprechenden Situationen bildlich wieder. Diese veranschaulichen das Gelesene sehr gut und geben es farbenfroh wieder, wobei meist eine bestimmte Farbe Vorrang hat, was auch die Zeichnungen und Illustrationen recht speziell macht.

Am coolsten ist die alte Oma, die immer ihren Senf dazu gibt und lauter coole Sprüche auf Lager hat. Sie gibt dem Ganzen noch eine besondere und spezielle Note. Die fand ich richtig klasse und auch ihre Warnung am Anfang und Ende.

Fazit:

Super schräger Comic-Roman mit viel Humor, Spannung und guter Unterhaltung.

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Rezensionen von kuhasi:

Durchgeflutscht

Acht (un)geplante Tage mit dir von Vera Conny Jack

Acht (un)geplante Tage mit dir ist
wieder einmal ein Roman der fast unter einmal bei mir "durchgeflutscht" ist.
Hazel ist Dolmetscherin. Frei und ungebunden. Und so soll es auch bleiben. Für sich persönlich kann sie sich eine feste Beziehung nicht vorstellen. Jobbedingt ist die Mittzwanzigerin viel beim Reisen und genießt das Leben in vollen Zügen.

Ihre beste Freundin Milena hat eine Reise nach New York gewonnen, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder antreten möchte.
Doch dann kommt ein wichtiger beruflicher Auftrag dazwischen und sie kommt auf die Idee Hazel mit ihrem Bruder Lukas mitzuschicken.
Hazel lässt sich nicht lange bitten, auch wenn sie zu Lukas, der drei Jahre älter ist, bisher kein sonderlich gutes Verhältnis hatte. Doch der Trip nach Amerika ändert alles.
Ein wunderbarer Liebesroman bei dem man natürlich schon vorher weiss wie er ausgeht, aber mit schönen Stadtbeschreibungen und tollen Protagonisten. Auf den letzten Seiten sind sogar noch die wichtigsten englischen Ausdrücke beschrieben, das finde ich einen netten Gedanken.
Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen, es ist fluffig locker zu lesen und auch wenn ich selber noch nie in New York war, denke ich, dass dafür gut recherchiert wurde.
Ich hatte sehr schöne Lesestunden

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Nacht der Ruinen von Cay Rademacher

Der junge Kölner Jude Joseph Salomon kann Anfang 1939 gerade noch rechtzeitig aus Nazi-Deutschland fliehen. Er lässt seinen jüdischen Freund Jakub und Hilda, die Tochter eines Nazis, zurück.

Im März 1945 kehrt Joseph, nunmehr Joe Salmon, als sogenannter Ritchie Boy, in US-amerikanischer Uniform nach Köln zurück.

Er erhält von Colonel Patterson den Auftrag, den Lynchmord an Richard „Ripper“ Rohrer, einem just über dem Kölner Dom abgestürzten Piloten der US-Army, aufklären. Seine Ortskenntnis und Muttersprache sind die passenden Voraussetzungen dafür. Obwohl die Stadt in Trümmern liegt und die US-Army auf der linksrheinischen Seite bereits mit dem Aufbau einer neuen Verwaltung beginnt, leisten die letzten deutschen Soldaten und der Volkssturm vom rechten Rheinufer, also von Deutz her, noch erbitterten Widerstand.

Zur Tarnung, denn Joe soll ja verdeckt ermitteln, wird ihm ein britischer Kriegsberichterstatter, namens Eric Arthur Blair, den die Nachwelt unter seinem Pseudonym George Orwell kennenlernen wird, zur Seite gestellt. Gemeinsam suchen sie nun nach den Tätern. Nebenbei benutzt er seine dienstlichen Recherchen, um Jakub und Hilda zu finden. Recht bald begegnet er Hildas behinderten Bruder Paul, der aus zunächst noch unbekannten Gründen, dem Euthanasie-Programm der Nazis entkommen ist, und nun in den Ruinen von Köln nach Verwertbarem sucht. Die Erleichterung darüber, dass Hilda überlebt hat, wird getrübt, als Joe von Paul erfährt, dass Hilda verheiratet ist.

Joe muss erkennen, dass die kurzen, aber schrecklichen 12 Jahre des Tausendjährigen Reiches die Menschen in Köln nachhaltig verändert haben und das nicht zu ihrem Vorteil.

Meine Meinung:

Wie ich es von Cay Rademacher gewöhnt bin, ist auch dieser historische Roman aus der Nachkriegszeit penibel recherchiert. Gekonnt verquickt er Fakten mit Fiktion. Wir begegnen neben George Orwell, Colonel Patterson auch Konrad Adenauer.

Bei meinem Besuch in Köln vor einiger Zeit, habe ich bei einer privaten Führung eines befreundeten Ehepaares einiges zur Geschichte der Stadt während des Zweiten Weltkriegs erfahren. Dabei habe ich zahlreiche Fakten, die hier in Rademachers Erzählung Platz haben, kennengelernt. Ich außerdem schon einige Bücher zu diesem Thema sowie über die Ritchie Boys gelesen.

Cay Rademacher hat die Stimmung dieser Tage des Jahres 1945 sehr gut eingefangen. Niemand will etwas gewusst haben, niemand war in der Partei - sie aller haben unter dem Bombenterror der Alliierten gelitten. Ein Unrechtsbewusstsein - Fehlanzeige. Erschreckend zu lesen ist, was mit guten Beziehungen zu den Machthabern während der NS-Zeit doch alles möglich gewesen ist. Doch alles hat seinen Preis: Ein Leben gegen ein anderes.

Die Charaktere sind wie immer bei Cay Rademacher sehr gut ausgefeilt. Auch die Darstellung der Ereignisse aus mehreren Perspektiven ergibt ein mehr dimensionales Bild. Der Autor vermittelt Geschichtsunterricht sehr subtil, so dass die Leser gar nicht immer merken, Geschichtsunterricht zu erhalten. So lässt er Joe, der in den USA (Kunst)Geschichte studiert hat, über die Baukunst des Mittelalters sprechen als er vor den Trümmern des Kölner Doms steht.

Schmunzeln musste ich, als Orwell erzählt, dass er einen Roman in der Schublade hat, in denen Schweine die Bösewichte sind. Ein Grund, Animal Farm, wieder einmal zur Hand zu nehmen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Roman aus dem zerstörten Köln vom März 1945 eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

wundervolle Fortsetzung

Wishkeeper, Band 2 - Die Reise nach Silversands von Barbara Laban

Klappentext / Inhalt:

Stellt euch vor, es gibt ein Land, in dem die unerfüllten Wünsche der Menschen gehütet werden. Kommt zusammen mit Lexi und Milo nach Everwish!
Lexi und Milo kehren nach Everwish zurück, denn dort wartet eine weitere Aufgabe auf sie: Die beiden Wishkeeper sollen die Crimsons, kleine, verkuschelte Wunschwesen, aus der Stadt Silversands in ihre Heimat Flavia bringen.

Als der Crimson Hope in die Fänge des Horroxers Tremoris gerät, müssen sie sich auf eine abenteuerliche Reise in die unwirtlichste Region von ganz Everwish begeben – in die Eiswelt von Eterna …
Entdecke alle fantastischen Abenteuer der Wishkeeper:
Band 1: Das Land der verborgenen Wünsche
Band 2: Die Reise nach Silversands
Band 3: In der Eiswelt von Eterna

Cover:

Das Cover ist wunderschön und sehr faszinierend gestaltet. Zudem wirkt es sehr lebendig, da sich die Charaktere in Bewegung befinden. Man erkennt zwei Kids und ein magisches Wesen, welche durch die Wälder zu rennen scheinen. Durch die vielen silbernen Punkte und Elemente drumherum wirkt es zauberhaft schön und fast schön magisch. Optisch und farblich ist es sehr schön abgestimmt. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier vorhanden.

Meinung:

Spannend und interessant geht es in diesem zweiten Band weiter und auch hier haben Lexi, Milo und die anderen jede menge zu tun. Da der zweite Band an die Ereignisse des ersten Bandes anknüpft würde ich hier auf jeden Fall dazu raten, den ersten band zuvor gelesen zu haben, da Vorkenntnisse hier auf jeden Fall von Nöten sind. Ohne die vorherigen Ereignisse und Geschehnisse kommt man hier ansonsten nicht so gut mit, daher erst Band 1 und dann weiterlesen.

Inhaltlich sei hier nicht allzu viel verraten, da ich nicht Spoilern oder gar zu viel verraten möchte. Lest es einfach am besten selbst, es lohnt sich.

Der Schreibstil ist auch hier angenehm und locker und lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Geschehnisse und Ereignisse hinein. Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so auch einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und so sich gut ersichtlich. Die Gestaltung und Gliederung hat mir auch hier sehr gut gefallen.

In Milo und Lexi findet man sich hier auch sehr gut hinein und auch in die kleinen magischen Wesen und ihre schwierige Reise und das spannende Abenteuer, welches man hier miterlebt.

Spannung und fesselnde Momente sind hier zahlreich gegeben und so kommt man hier sehr schell und gut voran. Die Geschichte beschert wundervolle Lesemomente und schnell wird man auch hier von dieser mitgenommen und ist gespannt auf den dritten Band, welcher ab bis Ende 2025 noch auf sich warten lässt.

Toll sind auch hier die wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen, welche das ganze auflockern und zugleich auch perfekt abrunden. Die Bilder sind sehr schön und ausdrucksstark gewählt und geben einzelne Situationen und Ereignisse wieder, die man sich so bildlich noch besser vorstellen kann.

Auch Band 2 konnte begeistern und setzt die Reihe spannend weiter fort.

Der wunderschöne Farbschnitt ist auch hier sehr schön gewählt und im gesamten macht auch dieses Buch einen wundervollen Eindruck.

Fazit:

Wundervolle und spannende Fortsetzung der Reihe.

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Rezensionen von Liddy:

Ein tolles Buch mit Mehrwert

Mister O'Lui und das Mutigsein von Silke Siefert

Auf dem Cover sieht man Mister O‘Lui und Rupert, die mutig auf etwas zugehen, das sich im Gebüsch versteckt hat. Eigentlich leben die beiden ganz gemütlich in ihrem kleinen Häuschen, das in einem Park versteckt liegt. Doch neuerdings treibt jemand dort sein Unwesen, und die beiden müssen herausfinden, wer es ist.

Zu Beginn des Buches gibt es einen kleinen Steckbrief über den Biberbär Mister O‘Lui und seinen besten Freund Rupert, das Streifenschwein. Das Buch hat uns sehr gut gefallen. Die Geschichte ist echt toll und zeigt, dass wenn wir mutig sind, das am Ende auch belohnt wird. Das Buch hat eine schöne Größe und positiv zu erwähnen ist auch, dass es nachhaltig produziert wurde. Es ist in zarten Farbtönen gehalten und die einzelnen Illustrationen sind schön groß. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken und man erkennt die Liebe zum Detail.

Wir fanden das Buch richtig toll und werden uns sicherlich weitere Bücher zulegen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine spannende und perfekte Auflösung

Teufels Tanz von Ursula Poznanski

Auf einem Parkplatz im Industriegebiet Süd nahe einer der beiden letzten Straßenstrichs in Wien wird ein 80jähriger Mann erstochen in seinem Auto aufgefunden. Ein polizeibekannter Zuhälter wird schnell als Täter ermittelt. Doch in kurzen Abständen werden weitere alte Männer um die 80 Jahre auf unterschiedliche Art ermordet.

Kommissarin Fina Plank der Mordgruppe zwei beim LKA Wien ist sich sicher, dass es hier einen Zusammenhang geben muss. Zumal einer der Männer vor seinem Ableben um Polizeischutz gebeten hatte, aber keine Angaben gemacht hat, von wem er sich verfolgt fühlt. Für Fina kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es sich bei dem Mörder um denjenigen handeln könnte, der in den letzten Jahren bereits in Wien gemordet hat. Dessen Taten man aber anderen Serienmördern zu geschrieben hat, die die aber nicht zugegeben haben.
Am liebsten würde sich Fina voll auf diese Fälle konzentrieren. Aber da ist noch ihre Schwester Calli, die sich bei ihr einquartiert hat, ein neues Business aufbauen will und ihr mit ihrem Chaos das Leben schwer macht. Und auch Kollege Georg, der sich stark um Fina bemüht und den sie mehr als nur mag, lenkt ihre Sinne immer wieder von der Arbeit ab.

Nach „Stille blutet“ und „Böses Licht“ ist „Teufels Tanz“ der dritte und leider letzte Band der Krimireihe um die taffe, durchsetzungsstarke und nicht immer ganz einfache 29-jährige Kommissarin Serafina „Fina“ Plank. Wie sie sich konsequent in dem eingeschworenen Männer-Team behauptet, hat meinen vollen Respekt. Aber auch die anderen Menschen, mit denen ich es hier zu tun bekomme, sind alle sehr gut vorstellbar und menschlich gezeichnet. Gerade von Finas Kollegen hat jeder seine Stärken und Schwächen und ich konnte alle schnell in mein Kopfkino einflechten.
Ich kenne die ersten beiden Bände bisher (noch) nicht. Aber durch dauernde Anspielung auf vorherige Fälle finde ich es doch besser, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Der größte Teil der Geschichte wird aus Sicht von Fina geschildert. Aber auch den Mörder lerne ich in eingeschobenen Artikeln durch seine Ich-Erzählungen bald kennen. Und ich erfahre, wen er als nächstes töten wird. Seinen Opfern gibt er Fantasienamen wie der „Hühnergeneral“, die „Faltige Göttin“, der „Hohepriester“ oder der „Dunkle Harlekin“. Was diese zu bedeuten haben, erfahre ich erst ganz zum Schluss der Geschichte. Und diese Auflösung, die der Täter Fina zukommen lässt, hat mich dann sprachlos und schockiert zurück gelassen.
Autorin Ursula Poznanski hat mich mit ihrem leichten, flüssigen und sehr spannenden Erzählstil bestens unterhalten. Die Seiten sind mir nur so durch die Hände geflogen und als Fina die erste hauchdünne Spur findet, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hat mich dann doch mehr als erstaunt und geschockt. Ich habe es genossen, dem Täter in den Kopf schauen und seine Motivation nachvollziehen zu können. Und trotz allem hat er sich in meiner Sympathieliste einen Platz recht weit oben gesichert.

Eine spannende, sehr gut konstruierte und vor allem glaubwürdige Geschichte, die mir spannende und atemraubende Lesestunden geschenkt hat. Die mich ab der ersten Seite gefesselt und an sich gebunden hat. Bei deren Auflösung ich geschluckt und ein paar Tränchen verdrückt habe. Und dank der ich nun auch die ersten beiden Bände noch lesen werde.

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Rezensionen von begine:

Plötzlich Katzenfreunde

Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita



Der Roman, Die Magnolienkatzen, von der japanischen Journalistin und Schriftstellerin Noriko Morishita ist ein Highlight für Katzen Liebhaber.
Sie berichtet von der aufkommenden Freude an den Katzen und auch von deren Eigenheiten.

Norikos Leben ist etwas trist. Ihre Arbeit füllt sie nicht aus und privat ist sie einsam.

Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen.
Dann findet die Mutter eine Stra0enkatze mit gerade geborenen fünf Kätzchen. Da sie sonst keiner nehmen will, beherbergen sie die Familie.
Da bemerken beide Frauen, das die Kätzchen ihr Leben bereichern. Plötzlich können sie sich nicht mehr vorstellen, ohne Katzen zu leben.
Die Autorin beschreibt alles einfühlsam und genau.
Es ist ein aufmunternder Roman der zeigt, das es immer wieder ein Glück gibt.
Ich bin jetzt nicht der totale Katzenliebhaber, aber meine Nachbarsatze meint, das mein Garten ihr gehört.
An sie musste ich beim Lesen viel denken.
Der Roman ist einfach schön, also lesen.

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