Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gerlisch:
Am Rand der Hölle
Nachtflut von Stina Westerkamp
Eine Sturmflut bedroht den kleinen Ort direkt an der Ostseeküste. Elisa verpasst die Evakuierung und als auch noch ein Baum ihr Auto zerstört, sitzt sie fest. Überraschenderweise sind ihre Nachbarn auch geblieben und so versucht sie bei ihnen Hilfe zu bekommen, doch sie verhalten sich komisch und scheinen etwas zu verbergen.
Als der Deich bricht und das Wasser immer höher steigt, befinden sie sich in höchster Gefahr.
Der Handlungsablauf ist ohne unnötige Ausschweifungen oder Längen. Die Story baut sich kontinuierlich auf und durch mehrere Perspektiven ist das Ganze abwechslungsreich gestaltet. Außerdem erfahren wir durch Tagebucheinträge von einer toxischen Beziehung, deren Hintergründe sich erst ziemlich zum Schluss offenbaren.
Leider haben mir die psychischen Probleme der Protagonistin Elisa etwas zu viel Raum eingenommen.
Stina Westerkamp hat in ihrem Thriller eine beklemmende Atmosphäre geschaffen. Starke Orkanböen, sintflutartiger Regen, ein gebrochener Deich und die stetig steigende Überflutung lassen den Leser die Kraft der Ostsee spüren.
Mit fortschreitender Story werden immer mehr perfide Geheimnisse aufgedeckt und ein unerwarteter Plot-Twist treibt die Spannung nochmal in die Höhe. Keine Frage, der Schreibstil ist fesselnd, aber irgendetwas fehlte, sodass die Handlungen ein bisschen flach blieben.
Rezensionen von Sago:
Winter die verwandeln
Überwintern. Wenn das Leben innehält von Katherine May
"Das ist das Geschenk des Winters, und man kann es nicht ausschlagen: Er zieht Veränderungen nach sich, ob es uns gefällt oder nicht. Am Ende tragen wir womöglich ein anderes Fell."
Katherine May kennt sich aus mit der Grenze zum Anderswo, an der man unversehens in Zeiten fallen kann, in denen man die Zuversicht verliert und sich preisgegeben fühlt.
Nahezu poetisch berichtet sie von ihren persönlichen Wintern und empfiehlt lebensklug, das Auf und Ab des Lebens als zyklische Phasen zu begreifen, denen man sich hingeben muss, denn negative Gefühle können ins Monströse wachsen, wenn man sie verdrängt.
Berührend wird dargestellt, wie May in ihren Wintern der Seele ihren persönlichen Sinn finden konnte. Ob beim Eisbaden, einer Reise zu den Polarlichtern, der Feier der Wintersonnenwende - das Buch atmet nicht nur wunderbar frostige Atmosphäre, sondern gibt auch Halt in schwierigen Phasen. Denn ebenso wie der Winter sind Erfahrungen von Zweifel, Krankheit, Verlust universell und es gilt, die Kraft zu finden, sich davon zu erholen, wie die Natur im Winter Energie für den Frühling schöpft.
Rezensionen von Marie aus E.:
Rasant
Die Nacht (Art Mayer-Serie 3) von Marc Raabe
Teil Drei - und es diesmal geht es um Dana, die vermisste Nachbarin von Art Mayer.
Die Suche nach ihr hat uns ja schon in den Vorgängerbänden begleitet, diesmal ist sie der Hauptpart. Der sonst so ruppige Ermittler wird immer ganz weich, wenn es um das Wohl von Milla, der Tochter der Vermissten geht.
Mit dabei ist auch wieder Nele Tschaikowski , die eine richtig gute Entwicklung über die drei Bände hingelegt hat. Jetzt ist sie Mutter und hat - glaube ich - ihr Standing gegenüber Mayer und auch so endgültig erlangt.
Mit vielen Rückblenden in die Vergangenheit schafft Raabe es wieder, seinen gewohnt temporeichen Thrillerstil ständig auf Hochspannung zu halten. Man merkt es den Büchern an, dass der Autor vorher im TV/Mediengeschäft tätig war, sie haben einen besonderen Stil und sind auch für die große Kinoleinwand geeignet (finde ich). Der Band ganz besonders!
Mayers Privatleben bekommt hier diesmal nicht so viel Raum, weder die Kanzlergattin noch das Vielleicht-Kind nehmen Raum ein. Den hat diesmal Nele bekommen und das hat gut gepasst.
Nur gegen Ende hin flachte für mich die Spannung trotz Showdown ab, da bin ich beim Lesen abgeschweift und die Auflösung fand jetzt auch nicht 100%-ig meine Zustimmung.
Aber geschenkt - insgesamt wieder ein absolut lesenswerter Raabe!
Es wird übrigens auch noch einen Teil Vier geben, das hatte ich gar nicht erwartet, weil es am Ende von Band Drei eigentlich relativ abgeschlossen wirkt, aber ich freue mich natürlich darüber.
Rezensionen von Ryria:
Geschichte wiederholt sich
Vor hundert Sommern von Katharina Fuchs
Die Autorin nimmt uns mit auf zwei Zeitebenen: Im Jahre 2024 verfolgen wir das Leben der jungen Studentin Lena, ihrer Mutter Anja und der Großmutter, die sich an das neue Leben im Heim gewöhnen muss. Ihre Erzählungen der Vergangenheit zentrieren sich auf Clara, die sich 1924 durchschlägt.
Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen Parallelen: Lena und Clara trennen genau 100 Jahre und ähneln sich in gewisser Weise sehr, während gleichzeitig aber auch die Unterschiede deutlich werden, vor allem bedingt durch die Probleme der damaligen Zeit.
Dass unsere Gesellschaft jedoch noch längst nicht frei davon ist, wird im Verlauf der Geschichte auch immer wieder deutlich, so wiederholt sich beispielsweise der Antisemitismus. Die Botschaft ist klar und eindrücklich: Es sind 100 Jahre vergangen und die Menschheit hat teilweise nichts dazugelernt.
Aktuelle politische und gesellschaftliche Themen miteinzubeziehen finde ich grundsätzlich super und ich mochte auch die Idee hier sehr, jedoch kam es mir teilweise doch etwas zu überladen vor, als ob möglichst viele Themen untergebracht werden sollen, anstatt sich auf ein paar zu konzentrieren. Manches wirkte zwischendurch auch schon fast ein wenig klischeehaft und übertrieben, wie die Influencer-Karriere von Lenas Schwester oder Lenas Obsession mit dem Veganismus.
Das Spiel mit den Parallelen zu Clara führte auch dazu, dass es sehr viele "Zufälle" gab, die manchmal dann doch arg konstruiert gewirkt haben.
Der Schreibstil hat mir dafür gut gefallen, die Geschichte war durchweg angenehm zu lesen. Meine Favoriten waren hierbei die Clara-Kapitel, ich fand den Einblick in das damalige Leben und die Rolle der Frau sehr spannend und interessant. Als Kontrast dazu wurde ich nie so richtig warm mit Lena, was ich aber nicht als negativ empfunden habe - wir lernen viele Frauen kennen und manche davon findet man natürlich auch sympathischer als andere, hier wurde eine gute Mischung gefunden.
Durch Infos am Kapitelanfang weiß man auch immer, um wen es gerade geht und wann bzw. wo die Handlung spielt.
Ein paar Sachen sind mir unlogisch erschienen, wie kleinere Logikfehler oder nicht nachvollziehbare Entscheidungen bzw. Verhalten mancher Charaktere, jedoch hielt sich dies in Grenzen.
Dafür fand ich es schön, dass die Geschichte der Vergangenheit auf wahren Verwandten der Autorin beruht und man deren Zuneigung auch durch die Seiten hinweg spüren kann, ohne dass es unangenehm auffällt.
Insgesamt eine gelungene Familiengeschichte mit kleinen Mängeln, die das Lesevergnügen aber nicht stark beeinträchtigen.
Rezensionen von stina23:
Beeindruckend geschrieben
Schwimmen im Glas von Eva Lugbauer
Eva Lugbauer erzählt in ihrem Roman von Lore und ihrer Familie. Hauptsächlich behandelt sie darin die Kindheit des Mädchens, die ungefähr in den 1980er und 1990er Jahren in einem Dorf in Österreich stattfindet. In kürzeren Sequenzen springt sie auch zur erwachsenen Lore, die von ihrer Kindheit geprägt, nicht von ihr losgelassen wird.
Viel Unausgesprochenes gibt es in der Familie. Besonders all das, was der Großvater nicht sagt, bleibt Lore in Erinnerung. Das, wofür der alte Mann keine Worte findet, handelt meist vom Krieg. Mit patriarchalischem Gehabe und starren Strukturen und Werten will er den Ton in der Familie angeben. Die Frauen gehen je nach Generation und Lebensumfeld unterschiedlich damit um. Die Großmutter fügt sich, Tante Ursula akzeptiert es nicht und kämpft dagegen an und Lore wächst heran, indem sie sehr genau beobachtet und kluge Fragen stellt, auf die sie leider oft keine oder keine befriedigende Antwort erhält und deshalb sehr oft in sich selbst zu ihren Antworten finden muss.
Mir sagt der Schreibstil der Autorin sehr zu. Die oft kurzen Sätze und Gedankensprünge machen die in der dritten Person geschriebene Geschichte zu einer interessanten Reise in den Alltag und besonders in die Gefühls- und Gedankenwelt von Lore und einigen ihrer Familienmitglieder.
Mich hat dieser Roman sehr berührt. An vielen Stellen konnte ich in meiner Erinnerung ähnliche Szenen wiederfinden. Das Unverständnis gegenüber den patriarchalischen Strukturen, das „Das-Ist-Halt-So“ und das unaufhaltsame Gefühl, dass das so aber überhaupt nicht sein sollte, kamen mir nur allzu bekannt vor. Der Text transportiert für mich eine etwas düstere und eingeengte Stimmung, der ich mich kaum entziehen konnte, und die ich als tragend für das gesamte Buch empfand.
Ein Buch voller Erkenntnisse einer Heranwachsenden, die aus der Beobachtung der Generationen vor ihr entstehen und die sie nie ganz loslassen. Für mich ein Volltreffer.
Rezensionen von Ele:
Familienschuld
Stromlinien von Rebekka Frank
Stromlinien, Roman von Rebekka Frank, Fischer Verlag, 512 Seiten.
Ein Familiendrama die sich über drei Generationen zieht, sehr sensibel erzählt.
Enna und Jale sind Zwillinge, sie sind sich selbst genug. Sie leben in den Elbmarschen, wo sie die Tiere und die Natur beobachten, mit ihrem Boot Sturmhöhe sind sie gemeinsam unterwegs und sich selbst genug.
Die Zwillinge leben bei ihrer Oma, denn ihre Mutter Alea ist im Gefängnis, sehr lange, doch bald soll sie entlassen werden. Voller Vorfreude zählen sie die tage bis dahin, doch als endlich der große Tag gekommen ist, ist Jale verschwunden, dabei wollten die beiden ihre Mutter gemeinsam abholen. Als Enna alleine vor dem Gefängnis wartet, erfährt sie, dass auch die Mutter schon früher freikam und seither verschwunden ist.
Das Buch teilt sich in 57 Kapitel, die jeweils mit Datum versehen sind. Das ist hilfreich, denn dass Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen, in unterschiedlichen Perspektiven. Einzig die Kapitel, aus der Sicht der Protagonistin Enna, erscheinen in der Ich-Form. Am meisten beindruckt hat mich der bildhafte Erzählstil. Ich hatte als Leser das Gefühl, zusammen mit den Figuren auf dem Boot unterwegs zu sein. Die Landschaft und die Tierwelt sind überaus stark beschrieben. Der Roman entwickelte einen Sog, der mich immer tiefer in die Geschichte gezogen hat.
Durch die diversen Zeitebenen und die verschiedenen Ansichten hatte ich anfangs, etwas Probleme ins Buch und in Lesefluss zu kommen. Doch das hat sich schnell gelegt, als die Geschichte fortschreitet. Die Spannung ist hoch und zieht sich durchs gesamte Buch. Die vollständige Aufklärung, der Zusammenhänge geschieht erst am Ende. Die Ereignisse, die das Erleben von drei Generation umfassen, sind so gewaltig, ich war beeindruckt. Dabei haben sich tiefgreifende Verwicklungen ergeben, die mich bestens unterhalten haben. Des Öfteren habe ich die Luft angehalten und weitergelesen, ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einige wahre Begebenheiten sehr geschickt in die Geschichte integriert.
Die Figuren waren überwiegend gut charakterisiert. Vor allem Enna. Meine Lieblingsfiguren waren jedoch Lucas, der Enna unterstützt und Greetje, selbstlos und aufopfernd.
Wer Familiengeschichten mag, die mit vielen Wendungen immer spannender werden, die sich über mehrere Generationen, mit etlichen Schicksalsschlägen präsentieren, der ist hier genau richtig. Mir hat das Buch gut gefallen, eine Empfehlung und 5 Sterne.
Rezensionen von nishi93:
Einfach ein tolles Buch!
Nachtlügen von Lisanne Surborg
Ich fand die Leseprobe schon toll und bin dennoch mit eher kleinen Erwartungen eingestiegen. Ich wurde hier allerdings sehr positiv überrascht.
Die Story war spannend und ich möchte die Einflechtung der Wissenschaft (die natürlich trotzdem Fiktion war) wirklich gut gelungen. Die Charaktere waren zwar etwas flach und so mancher Handlingsfaden wurde am Ende nicht mehr aufgelöst, dennoch war das Buch sehr flüssig zu lesen und hat mich gut unterhalten.
Der Gedanke, dass Alben so unter uns leben könnten und dass sie für unsere Albträume verantwortlich sein könnten, die parallele Regulation innerhalb einer normalen Behörde. Man hätte hier noch deutlich mehr in die Tiefe gehen können, ohne, dass es langweilig geworden wäre.
Insgesamt finde ich die Geschichte absolut gut gelungen und würde gerne mehr von dieser Autorin lesen.
Rezensionen von PeLi:
was für ein Leben
Schwebende Lasten von Annett Gröschner
In "Schwebende Lasten" erzählt uns die Autorin Annett Gröschner vom Leben einer starken Frau.
Hanna Krause verliert schon mit vier Jahren ihre Mutter. Der Vater war vorher schon aus ihrem Leben verschwunden, also werden Hanna und ihre zwei Jahre ältere Schwester Liese schon sehr früh zu Vollwaisen.
Außer den beiden erwachsenen Halbschwestern Margarete und Rose haben sie nun keine Familie mehr. Rose und ihr Mann Walter nehmen die Mädchen bei sich auf und lassen die beiden in den kommenden Jahren in ihrem Blumenladen mitarbeiten. Obwohl das Leben bei Rose und Walter ziemlich lieblos ist, ist Hanna zufrieden , denn sie liebt die Arbeit im Blumenladen und diese Leidenschaft für Blumen wird sie durch ihr gesamtes Leben begleiten.
Und dieses Leben war von Anfang an nicht leicht, sie wird ziemlich herumgestoßen, lebt zwischendurch eine Weile in Berlin bei ihrer zweiten Halbschwester Margarete, kommt dann wieder zurück nach Magdeburg, lernt ihren späteren Mann Karl kennen, die beiden heiraten, bekommen mehrere Kinder, irgendwie hat man das Gefühl, Hanna ist dauerschwanger, worüber sie auch teilweise ziemlich unglücklich ist. Karl ist ihr mit den Jahren auch nicht gerade eine große Hilfe, das meiste bleibt immer an Hanna hängen. Trotz ihres beschwerlichen Lebens kann sie sich eines Tages tatsächlich ihren größten Traum vom eigenen Blumenladen erfüllen. Doch leider ist auch dieses kleine Glück nicht von Dauer, es folgt die schlimme Kriegszeit, Hunger, Sorgen, jeder Tag wird zum Kampf ums Überleben für Hanna und ihre Familie. Doch Hanna verliert sogar in den schlimmsten Zeiten nie den Mut und die Zuversicht, dass es schon irgendwie weitergeht. Sie nimmt sogar einen Job als Kranführerin an, obwohl ihr das anfangs nicht gerade leichtfällt.
Auch nach dem Krieg wird Hannas Leben nie wirklich leicht, es warten noch sehr viele Herausforderungen auf sie und man fragt sich beim Lesen oft "wie kann ein Mensch so viele schlimme Schicksalsschläge und Entbehrungen ertragen und doch immer noch so positiv sein?"
Hanna hat mich sehr an meine Oma erinnert, die ebenfalls diese schlimmen Zeiten miterlebt hat, sie hat mir oft davon erzählt und ihr Leben war dem von Hanna schon sehr ähnlich. Vielleicht hat mich dieses Buch auch deshalb so oft zum Weinen gebracht. Hannas Kindheit, der Krieg, die vielen schlimmen Verluste , die ganze Verantwortung , die immer nur auf ihr lastete , ein langes Leben , das die meiste Zeit ein Kampf war. Und trotzdem hat sie nie aufgegeben, hat nie gejammert über ihr Schicksal, hatte für jeden Verständnis, auch, wenn man sie oft richtig lieblos behandelt hat.
Hannas Liebe zu Blumen war wie ein roter Faden, der sich durch die ganze Geschichte zog, jedes Kapitel begann auch mit der Beschreibung einer Pflanze, dadurch wurde das ganze etwas aufgelockert, es war direkt spürbar, dass diese Leidenschaft ihr Trost durch viele schwere Zeiten gab.
Ein trauriges , herzzerreißendes Buch , das mich garantiert noch sehr lange beschäftigen wird. Von mir eine klare Leseempfehlung, aber unbedingt Taschentücher bereitlegen, es ist keine leichte Kost.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Wuchern. Wild. Normal. Anders.
Wild wuchern von Katharina Köller
„So schön, einfach vom Berg zu fallen, federleicht und vom Aufwind aufgehoben, irgendwie ganz frei“…
Ich befand mich beim Lesen dieses Romans mitten im Sturm. Und dieser Sturm ließ mich bis zum Ende nicht mehr los.
Die Flucht von Marie aus Wien in die Berge von Tirol zur ihrer Cousine Johanna, wird in kurzen Sätzen, mitunter sehr grob dargestellt.
Die Stärke des Romans liegt in der dichten Zeichnung der Charaktere der beiden Cousinen. Die Sprachlosigkeit der beiden Protagonistinnen erzeugt eine subtile Spannung. Und wenn die beiden sprechen, sind die Dialoge ohne Rührseligkeit, durchdrungen von viel Skepsis und das Herantasten an das gegenseitige Vertrauen.
Ein Roman der nachhallt, wie ein Echo in den Bergen.
Rezensionen von begine:
Einfach Klasse
Der Wolf im dunklen Wald von Sia Piontek
Die Schriftstellerin Sia Piontek hat mit dem Krimi, Der Wolf im dunklen Wald, das zweite Buch einer Reihe geschrieben.
Die Protagonisten sind die Kriminalkommissarin Carla Seidel und ihre Tochter Lana.
Der Roman spielt im Wendland, Lüneburg und Dannenberg.
Die Ermittlungen zu einem Mord im Wald nehmen fast den selben Platz ein, wie die persönlichen Empfindungen der Beiden ein.
Die Autorin besitzt einen schwungvollen Schreibstil.
Die Kriminalkommissarin Carla Seideel hat viele eigene Probleme.
Lana wird bald achtzehn Jahre alt.
Das geht vor lauter Ermittlungen fast unter.
Es kommt noch zu einigen Morden und Carla muss sich sputen.. Der Chef fordert Ergebnisse.
Dieser Kriminalroman ist besonders rasant und mitreißend. Ich habe schon lange keinen so spannenden Roman gelesen.
Es wird ja wohl noch ein paar Krimis aus dieser Serie geben.
Da freue ich mich schon drauf.











