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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Perfide Psycho-Spielchen

Don't Let Her Stay von Nicola Sanders

Ich lese mittlerweile ganz gerne Psychothriller, vor allem wenn sie vor allem auf psychologischer Manipulation basieren und ansonsten komplett ohne Gewalt und Brutalität auskommen. Dieses Buch war ein echtes Katz-und-Maus Spiel und zwischendurch hat mir ganz schön der Kopf geschwirrt bei all den Täuschungen und falschen Anschuldigungen.

Die Geschichte wird komplette aus Joannes Sicht erzählt, diese wirkt aber zunehmend wie eine unzuverlässige Protagonistin und ich habe immer sehr geschwankt, ob sie wirklich so massiv von Chloe gegaslightet wird, oder tatsächlich langsam aber sicher den Verstand verliert. Dadurch ist das Buch wirklich fesselnd und man versucht konstant mitzurätseln, was da eigentlich vor sich geht. Die Bedrohungslage scheint sich kontinuierlich zuzuspitzen, aber ist sie auch real? Auf jeden Fall ist die Story super temporeich und nervenaufreibend erzählt.

Die Auflösung fand ich dann aber fast einen Ticken too much und wirkt auch ein bisschen übers Knie gebrochen. Zumindest geht am Ende alles wirklich super schnell, sodass es einem vorkommt, als würden sich die Ereignisse plötzlich überschlagen. Das kam mir aus einem anderen Buch tatsächlich auch etwas bekannt vor, sodass die Überraschung am Ende bei mir nicht ganz so groß war.

Insgesamt aber einfach sehr solide und ein richtiger Pageturner.

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Rezensionen von peedee:

Interessante Einblicke

Ein Gott, der mich sieht von Mary DeMuth

Viele Frauen kennen das Gefühl, falsch verstanden oder abgelehnt zu werden. Übersehen zu werden. Soll sie das falsche Bild korrigieren? Wie kann sie loslassen und Frieden finden? Die Autorin erzählt die Geschichten von zehn Frauen der Bibel, die nur zu gern in Schubladen gesteckt wurden, und versucht aufzuzeigen, welche Parallelen es zum heutigen Leben gibt.

Der Originaluntertitel „The Most Misunderstood Women of the Bible” wäre auf Deutsch ebenfalls sehr passend gewesen: die am häufigsten missverstandenen Frauen der Bibel – genau darum geht es.

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut – es strahlt Ruhe und Frieden aus.

Jedes Kapitel ist wie folgt unterteilt: „Die biblische Erzählung“, „Was bedeutet das für dich?“, „Ein paar gute Nachrichten über dein wahres Ich“ sowie „Kurz nachgedacht“.

„Missverstanden und verkannt zu werden, gehört zum Schwierigsten, was wir Menschen in diesem Leben ertragen müssen.“

Hagar, „die Vergessene“, tat mir sehr leid. Geduldig hat sie alles ertragen und wurde dann trotzdem weggeschickt.
Lea, „die Ungeliebte“, hoffte jahrelang, dass Jakob ihr den ersehnten Respekt entgegenbringen würde. Und Liebe. Aber er schien immer Rahel vorzuziehen.
Rahab, „die Hure“, war sehr mutig. Dieser Mut und ihr Glaube haben mich sehr beeindruckt.
Batseba, „die Misshandelte“, wurde von David missbraucht. Der Missbrauch setzte sich in Davids Familie fort: sein ältester Sohn hat sich an seiner Schwester Tamar vergangen – „die Missbrauchte“. Ihr Vater hat sie nicht verteidigt, denn das hätte vorausgesetzt, dass er seine eigenen Taten kritisch hinterfragt hätte.
Die Frau aus Sprüche 31 wird hier als „die Vollkommene“ erwähnt. Die Autorin warnt davor, sich mit ihrer Perfektion vergleichen zu wollen. Mich hat jedoch nicht das beeindruckt, was sie arbeitsmässig geleistet hat, sondern die Liebe zu ihrem verstorbenen Mann.
Eva, Noomi, Maria aus Magdala, Phöebe waren die anderen porträtierten Frauen.

„Ganz gleich, was du über dein Aussehen denkst: Deine Seele kann immer wunderschön sein.“

Mir haben die abschliessenden Fragen jedes Kapitels sehr gefallen und mich dazu aufgefordert, in Ruhe meine Antworten darauf zu suchen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Rezensionen von morlin:

Ein berührendes Drama

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall

Ich schreibe eher selten etwas zum Cover eines Buches. Aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme. Wie schön kann ein Cover sein? Was für ein Blickfang!

Aber jetzt zum Buchinhalt. Auf einer der ersten Seiten findet sich ein Satz, den ich extrem passend finde: Zwei Möchtegernautoren, zwei Träumer, zwei einsame Teenager, die darauf warten, dass ihr Leben anfängt.

Damit sind Beth und Gabriel gemeint, die sich im Sommer 1955 kennen lernen. Die erste große Liebe, die aber bald schon zerbricht.

Dreizehn Jahre später treffen die beiden wieder aufeinander. Beide haben mittlerweile eine eigene Familie und beide haben ihre ganz persönlichen Schicksalsschläge zu verarbeiten. Und jetzt stehen sie sich gegenüber und die Gefühle von damals gewinnen Oberhand.

Man könnte jetzt denken, dass ist die klassische Dreiecksgeschichte. Meiner Meinung nach ist es aber viel mehr. Zwar hatte ich mit zur Mitte des Buches immer wieder Probleme das Verhalten der ein oder anderen Person nachzuvollziehen. Doch dann gab es für mich als Leser eine Schlüsselszene, die das alles erklärt hat. Und ich habe die Protagonisten plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen.

Es war dramatisch, es war berührend und auf jeden Fall ein tolles Leseerlebnis.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Ich hab geheult wie lange nicht mehr

Pack Up the Moon von Kristan Higgins

Das Buch erinnert von der Grundidee ein bisschen an „P.S. Ich liebe dich“. Da es aber lange nichts ähnliches unter den von mir gelesenen Büchern gab, fand ich das überhaupt nicht schlimm. Und abgesehen von der Grundidee, gab es auch sonst eher wenig Parallelen. Die Geschichte ist auch einfach superschön, unfassbar herzlich und emotional ergreifend.

Ich hab dieses Buch sehr gemocht.

Super spannend fand ich die Erzählweise. Lauren und Joshs Handlungsstränge werden zeitlich gegenläufig erzählt, Laurens Perspektive ist zudem teilweise in Briefform verfasst, was ich sehr besonders finde. Ich finde dadurch bekommt man vor allem zu Lauren schnell einen intensiven Draht und tiefe Einblicke darin, was sie bewegt. Aber auch Josh wächst einem schnell ans Herz, wie er sich mit Babysteps vorwärts kämpft, weitermacht und sich ein neues Leben aufbaut.

Ich hatte erst ein bisschen Angst, dass die Geschichte kitschig und vorhersehbar sein könnte, aber das fand ich überhaupt nicht. Es ist einfach die Geschichte einer richtig großen Liebe, von Seelenverwandtschaft und tiefer Verbundenheit. Das Buch erzählt die Geschichte einer Liebe, wie sie sich jeder wünscht. Und davon, was passiert, wenn diese Liebe plötzlich weg ist. Josh Weg wirkte sehr nahbar und realistisch und ist emotional verwundbar erzählt.

Meine Güte, dieses Buch hat mich so fertig gemacht, ich hab quasi ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund. Dieses Buch ist so traurig, aber gleichzeitig so unendlich schön und voller Liebe, die man durch die Seiten spürt. Dieses Buch kann einem echt das Herz brechen, aber es ist auch eine ganz wundervolle Geschichte über Familie, Freundschaft und darüber, nach einem Schicksalsschlag weiterzumachen.

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Rezensionen von LeserinLu :

Vielschichtig, klug, einfühlsam

Dream Count von Chimamanda Ngozi Adichie

Ich habe recht lange gebraucht, um die Rezension zu schreiben, weil ich nicht wusste, wie ich dem Roman gerecht werden kann. „Dream Count“ ist kein Roman, der sich in eine einfache Kategorie einordnen lässt – und genau darin liegt seine literarische Kraft. Chimamanda Ngozi Adichie gelingt es, auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu erzählen: poetisch und politisch, zart und schonungslos, persönlich und universell.

Statt durch eine lineare Handlung entfaltet sich der Text in vier weibliche Stimmen, die miteinander verwoben sind, ohne sich gegenseitig zu erklären: Wir begleiten Chia, Zikora, Kadiatou und Omelogor bei ihrer Suche nach der großen Liebe, nach einem besseren Leben und dem eigenen Weg. Alle gehen mit den Herausforderungen von Frauen um, gehören aber unterschiedlichen Klassen an: Während Chia sich keine Gedanken um ein regelmäßiges Einkommen machen muss, muss Kadiatou neben ihrer Arbeit als Haushälterin von Chia noch in einem Hotel arbeiten. Zudem bewegen sich alle zwischen verschiedenen Welten: Chia und Zikora sind aus Nigeria in die USA gezogen, um dort zu studieren und zu arbeiten, Kadiatou hat aus Guinea kommend Asyl in den USA bekommen und Omelogor lebt nach einem kurzen Studienaufenthalt in den USA wieder in Nigeria. Und obwohl die Frauen sich alle in ganz anderen Lebenswelten bewegen, konnte ich immer wieder Situationen erkennen, die sicher viele Frauen schon erlebt haben.

Diese Vielstimmigkeit habe ich auch als Form von literarischem Widerstand gegen die Vereinfachung weiblicher Lebenserfahrung gelesen. Was hier verhandelt wird – Sexismus, Migration, Rassismus, soziale Ungleichheit, Begehren, Körper, Freundschaft, Arbeit, Gewalt – wird niemals mit dem moralischen Zeigefinger vermittelt, niemals vereinfachend, sondern immer so, dass Verbindungen, Widersprüche und Ambivalenzen deutlich werden. Über Menschen, die meinen, die Welt verstanden zu haben, wird sich stattdessen lustig gemacht und sie werden als scheinheilig entlarvt. Dabei liest sich der Text dennoch leicht, flüssig und unterhaltsam. Es gibt außerdem immer wieder Momente der Komik und Situationen, in denen sich Frauen gegenseitig unterstützen und fördern. Ein Nachwort der Autorin, in der sie ihre Geschichte in einen aktuellen Kontext einordnet, hat die Lektüre für mich perfekt abgerundet.

Für alle, die sich für Literatur interessieren, die Einblicke in vielfältige Perspektiven gibt – formal, inhaltlich, emotional – ist „Dream Count“ eine dringende Leseempfehlung. Ein vielstimmiger, eindringlicher Roman über weibliche Erfahrung, Macht und Verletzlichkeit!

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Rezensionen von LeserinLu :

Wild und warmherzig

Fischtage von Charlotte Brandi

Mit „Fischtage“ legt Charlotte Brandi einen unkonventionellen und doch einfühlsamen Debütroman vor. Im Zentrum steht die sechzehnjährige Ella, eine wütende, kluge und einsame Jugendliche, die in Wohlstandsverwahrlosung lebt, weil ihre Eltern mit sich selbst beschäftigt sind. Als ihre Eltern sich lautstark streiten, verschwindet Ellas kleiner Bruder Luis.

Ihre einzige Vertrauensperson, der alte Eckard, kann ihr wegen fortschreitender Demenz nicht helfen, überlässt ihr aber seine Schrebergartenlaube. Dort richtet sie sich ihr Hauptquartier für die Suche nach Luis ein und wird von einem singenden Plastikfisch unterstützt, den sie dort findet – ein absurder, aber überraschend stimmiger Einfall, der dem Roman eine großartig abstruse Note gibt.

Brandi gelingt das Kunststück, die Geschichte einer innerlich zerrissenen Jugendlichen mit trockenem Humor und großer Wärme zu erzählen. Ella ist eine Figur, die einem schnell ans Herz wächst – nicht trotz, sondern wegen ihrer Unangepasstheit, ihrer Schroffheit, ihres Blicks auf die Welt, der nie einfach nur zynisch, sondern immer auch verletzlich ist. Der klugscheißende Fisch wird dabei zum lakonischen Gegenpart, zum absurden Gewissen, zum Stichwortgeber für eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich entschieden gegen Klischees stellt.

Die episodische Struktur der Suche, bei der Ella die unterschiedlichsten Menschen trifft, sorgt für Tempo und Abwechslung, manchmal fühlt sich das fast roadmoviehaft an – bloß ohne Auto, dafür mit Aldi-Tüte und Fisch. Der Roman ist dabei durchzogen von Beobachtungen über Familie, Einsamkeit, Loyalität und das Erwachsenwerden in einer Welt, in der Erwachsene oft selbst nicht wissen, wo es langgeht.

Einziger Wermutstropfen: Das Ende fand ich nicht ganz so einfallsreich wie den Rest. Trotzdem: „Fischtage“ ist ein Roman, der sich etwas traut - ungewöhnlich, dennoch unterhaltsam zu lesen und mit einem ganz eigenen Sound.

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Rezensionen von greenpanda:

Spannende locked room mystery

Die Kammer von Will Dean

Was war das für eine Achterbahnfahrt, die uns "Die Kammer" da beschert - ich hatte große Erwartungen hinsichtlich des ansprechend gestalteten Covers und des spannenden Plots und wurde nicht enttäuscht.
Eine Tauchcrew, nach und nach weitere Tote und wer dafür verantwortlich ist, ist unklar.

Der Spannungsbogen wurde vom Autor bis zum Schluss aufrechterhalten und ohne jetzt spoilern zu wollen... ich weiß bis jetzt nicht sicher wer für die Morde verantwortlich ist - ich habe aber eine Vermutung.
Was ich super fand, war der gute Einblick in die Welt des Tauchens, man bekommt einiges mit wenn es um die technischen Begebenheiten geht und was die Besonderheiten des Druckausgleichs angeht. Das war nie langweilig geschrieben, sondern immer gut in die Handlung verbaut. Die Charaktere selber waren gut beschrieben und traten mir klar vor Augen, richtig sympathisch war mir aber keiner. Alles in allem ein spannender Pageturner, Empfehlung von mir.

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Rezensionen von lectrice:

Guter Abschluss

Kerze & Krähe von Kevin Hearne

Und ein letztes Mal geht es in die Welt der Siegelmagier. Kevin Hearne hat einfach eine überbordende Fantasie und ein Händchen für tolle Geschichten.
Auch der abschließende Teil der Reihe hat mir wieder sehr gefallen. Nach "Tinte und Siegel" und "Papier und Blut" nun also "Kerze und Krähe".

Allein schon die Titel erwecken die Neugier. Auch das Cover ist wieder liebevoll und detailreich gestaltet und es passte gut zu der Geschichte.
Wird es Al nun endlich gelingen, den Doppelfluch, der auf ihm lastet, von sich zu nehmen? Bekannt ist dieser den Lesern der Reihe ja schon länger.
Es wird wieder spannend, witzig, rasant und äußerst fantasiereich. Und es passieren wieder jede Menge unvohergesehene Dinge. Die Verbindung mit der Götterwelt des Olymp ist auch etwas ganz eigenes hier.
Der Schreibstil von Kevin Hearne ist etwas ganz Besonderes, seine Geschichten auch. Ich hoffe, es wird bald etwas Neues von ihm geben.

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Rezensionen von Claudia R.:

packend schonungslos

Signalrot von Elias Haller

Klappentext / Inhalt:

Der erste Serienkillereinsatz für LKA-Ermittlerin Tara Kronberg von Kindle-#1- Bestsellerautor Elias Haller
Zuerst lässt er dich tanzen, dann behält er einen Teil von dir als Trophäe
Zwei Jahre lang hat sich Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg eine Auszeit genommen, gezeichnet von schweren privaten Schicksalsschlägen.

Doch die Ruhe ist vorbei. Die Sondereinheit Signalrot, spezialisiert auf extrem brutale Serienstraftaten, braucht ihre Expertise.
Ein Sadist wird zum Albtraum junger Frauen. Er foltert, verstümmelt und tötet. Als die Polizei in einem Keller eine strangulierte Frauenleiche mit abgetrennten Füßen entdeckt, bleiben Tara weniger als vierundzwanzig Stunden, um in den grausamen Fall einzutauchen. Denn der Killer wird nicht aufhören – dafür ist er zu besessen von seiner Sammelleidenschaft …

Cover:

Düster und geheimnisvoll ist die Atmosphäre des Covers und setzt so die Stimmung der Geschichte auf dem Cover gut um. Farblich und optisch ist es passend umgesetzt und die Neugier auf das Buch wird geweckt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um einen packenden und schonungslosen Thriller. Zartbesaitete sind hier sicher nicht ganz richtig und sollten zuvor den Klappentext lesen, wer aber Thriller mag und sich davon nicht abschrecken lässt, wird hier gepackt und in so manche menschliche Untiefen mitgenommen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist packend und fesselnd. Die bildlichen Beschreibungen erhöhen zugleich das Kopfkino und schnell wird man hier von den Geschehnissen und grausamen Erlebnisse mitgenommen. Die wechselnden Perspektiven bringen zusätzlich Spannung und Tempo hinein. Die Länge der Abschnitte ist gut gewählt und die Anfänge gut erkennbar. Gliederung und Gestaltung ist passend umgesetzt und auch die Atmosphäre kommt stimmig herüber. In den Fall und die Ermittlungen findet man sich schnell hinein und fiebert zudem sehr schnell mit. Die Charaktere sind gut erfasst und umgesetzt und auch da erlebt man das Gesamte schnell mit. Die Beschreibungen sind packend, die Charaktere vielschichtig und authentisch dargestellt.

Die Geschichte nimmt schnell an Spannung auf und hält bis zum Ende an. Überraschende Wendungen machen es interessant und der Auftakt dieser neuen Thriller-Reihe des Autors ist sehr gut gelungen.

Der Autor schafft es zu fesseln und den Leser zu packen. Grausamkeiten die sprachlos, aber auch nachdenklich machen. Die Ermittlungsarbeit ist gut und auch die Ermittler selbst überzeugen.

Fazit:

Packender und schonungsloser Thriller und zugleich Auftakt einer neuen Reihe.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Beeindruckend, aber auch ein wenig schwierig

Cinema Love von Jiaming Tang

Ich lese gerne Bücher über andere Kulturen und aus anderen Zeiten. Mit diesem Buch habe ich mich in eine mir bisher völlig unbekannte Welt begeben und es war wirklich eine Herausforderung.
Es geht in eine chinesische Provinz. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind verboten und deswegen treffen sich Old Second und Shun-Er heimlich in einem Kino.

Nachdem ihre Beziehung bekannt wird, emigrieren Old Second und seine Frau Bao Mei nach New York. Die erhoffte Freiheit ist dort nicht zu finden.
Die Geschichte wechselt von unterschiedlichen Zeiten und zwischen New York und China. Es werden wichtige gesellschaftliche Themen angesprochen, dabei geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, Zugehörigkeit und Identität.

Mir fiel es schwer Zugang zu den Charakteren zu finden und auch mit den Namen hatte ich Probleme. Von daher fand ich diese eindringliche Geschichte nicht angenehm zu lesen, obwohl sie inhaltlich bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

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