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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Camilla :

geniAAL

Egal, sagt Aal von Julia Regett

Dieses Bilderbuch hat die ganze Familie überzeugt. Es ist einfach perfekt. Es deckt eine große Bandbreite des Alters ab für das sich die Kinder interessieren: Kind 1: Kindergartenkind - wird vorgelesen, Kind 2: Anfang Grundschule - perfekt angenehme nicht zu kleine, gut lesbare Schrift , Kind 3: Ende Grundschule - liest selber, aber ist ein Lesemuffel und somit sehr angetan von vielen guten Bildern.

Wo wir beim Thema wären: Die Illustrationen sind wunderschön und sehr ansprechend. Der Stil ist angenehm zu betrachten, alle Tiere erkennt man sehr gut und sofort. Es ist nicht zu überladen.
Der Aal dem alles Egaal ist ist eine total nette Figur, es erinnert einen vom Wortspiel ein bisschen an das Neinhorn. Die Kinder haben sich sehr amüsiert über immer wieder seine gleichbleibende Antwort.

Alles in allem ein super Buch das sich haptisch auch sehr angenehmen anfühlt vom Umschlag her.

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Rezensionen von Claudia H.:

Das Leben ist kein Film

Perlschnureffekt von Elena Reitinger

Worum es geht:
Ama war immer eine Draufgängerin und Partygängerin und nie die Tochter, die ihre Eltern sich gewünscht haben. Doch seit sie mit der Anwältin Miranda zusammen ist, mit der sie mittlerweile sogar verlobt ist, wird sie von ihnen akzeptiert. Miranda hat Ama gebändigt. Bevor sie heiraten arbeitet Ama noch einmal auf einer Zitronenplantage.

Dort lernt sie die Bäckerin Teri kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Teri mäkelt nicht an ihr herum, sie nimmt Ama so, wie sie ist. Da verschwindet Ama plötzlich. In ihrem Liebeskummer lernt sie Yale kennen, die nach Frankreich gehen möchte. Da bricht Teri alle ihre Zelte ab und geht mit Yale nach Frankreich. Doch Ama kann sie nicht vergessen.

Mein Fazit:
Elena Reitinger hat ihren ganz eigenen Erzählstil, in den man zunächst hineinfinden muss. Schnell merkt man allerdings, dass er entschleunigt. Es wird viel erzählt, was so um die Geschichte herum ist, wie z.B. die Gegend. Es hat eine ganz zarte Art und legt sich um einen herum, wie eine Decke. Man muss sich schon darauf einlassen und man sollte Lust auf ein Buch haben, dass ganz langsam und seicht ist. Die drei Freundinnen Ama, Teri und Yale haben alle ein Päckchen zu tragen. Sie müssen sich zunächst selber finden und machen hier eine tolle Entwicklung durch. Die drei haben eine Dreierbeziehung zueinander. Ich habe schon einige Bücher mit dem Thema gelesen, aber dieses hier ist das erste Buch, dem ich die Beziehung wirklich abnehme. Auch wenn mir das Buch stellenweise etwas langatmig wurde, hat es mir sehr gut gefallen, weil es mich entschleunigt hat. Außerdem gibt es ein paar sehr schöne Sätze. Das Buch ist auf alle Fälle was für Leserinnen, die sehr empathisch sind. Ich empfehle euch die Leseprobe um festzustellen, ob euch der Erzählstil gefällt.

Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für alle, die mal entschleunigen wollen und 4 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hier ist wenig, wie es scheint

Lautlose Feinde von Gil Ribeiro

Leander Lost und Soraia haben endlich geheiratet. Doch aus der Hochzeitsreise wird wegen Schlechtwetters zunächst einmal nichts, weshalb sich Leander gemeinsam mit seine Kollegen Graciana Rosado und Carlos Esteves dem Mord an André Bento und der Entführung dessen kleinen Enkelin Marie widmen kann.

Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß, ist die Verwicklung des Mordopfers in einen veritablen Spionagefall, der weite Kreise ziehen und weitere Opfer fordern wird.

Meine Meinung:

Dieser 7. Fall ist durch seine internationale Dimension ein wenig anders als die bisherigen, die sich eher mit dem portugiesischen Verbrechen beschäftigt haben. Wenn sich russische und amerikanische Geheimdienstmitarbeiter in einem dritten Land treffen, ist naturgemäß etwas im Busch, das meist nicht ohne (fast) unschuldige Opfer abläuft. So auch hier. Wer in die sprichwörtliche Schusslinie gerät, überlebt häufig nicht.

Der Krimi spielt innerhalb von vier Tagen in mehreren Handlungssträngen, die jeweils unterschiedliche Perspektiven darstellen.

Eine nach wie vor undurchsichtige Rolle spielt Miguel Duarte, der sich Graciana überlegen fühlt und die Leitung der Polizeidienststelle in Fuseta für an sich reißen will. Dabei agiert er nicht immer mit fairen Mitteln. Wie dieser Konflikt ausgehen wird, wird man bestimmt in einem der nächsten Krimis lesen. Einmal war es ja schon beinahe soweit, dass Duarte keine Rolle mehr spielen hätte können ...

Leanders Umgebung hat sich mit dessen Asperger-Autismus arrangiert, helfen seine unorthodoxen Methoden und Meinungsäußerungen doch regelmäßig, Verbrecher dingfest zu machen. Diesmal kommen seine Fähigkeiten ein wenig zu kurz.

Fazit:

Ein etwas anderer Krimi rund um Leander Lost, dem ich aber trotzdem 5 Sterne gebe.

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Rezensionen von Sheilo:

Diese Buchreihe muss man einfach lieben

Kings of Cypress Pointe - Hidden Truth von Rachel Jonas und Nikki Thorne

Blue und West haben schon so einiges mitgemacht, aber es kehrt einfach keine Ruhe in ihrem Leben ein. Und dann wird Blue ausgerechnet von Vin Golden, dem Vater der Drillinge, erpresst. Sie soll sich zwischen ihrer Liebe zu West und der Sicherheit von ihr und ihrer Schwester Scar entscheiden. Doch kann Blue diese Entscheidung wirklich treffen?

"Kings of Cypress Pointe - Hidden Truth" ist der dritte Band der fantastischen Reihe von Rachel Jonas und Nikki Thorne.

Wie auch schon die beiden vorhergehenden Bände, habe ich diesen dritten Teil nahezu verschlungen, die Spannung im Buch hat mich dabei sehr gefesselt und ich musste einfach wissen, wie das Buch endet.

Ich liebe die Entwicklung von Blue und West so sehr. Wenn man die beiden mit den Figuren zu Beginn des ersten Bandes vergleicht, dann sind die Protagonisten sehr an den vielen Herausforderungen gewachsen und sie haben gelernt, wie wichtig es ist, einander zu Vertrauen. Natürlich darf man auch die knisternde Leidenschaft zwischen ihnen nicht vergessen und ich bin begeistert, was sich West so alles einfallen lässt, um Zeit mit Blue zu verbringen.

Neben Blue und West gibt es auch einige Nebencharakter, die mich in diesem Band sehr überrascht haben. Am besten findet ihr selbst heraus, wen ich meine, da ich an dieser Stelle nicht spoilern möchte.

Wer Enemies-to-Lovers mit einem Hauch Mafia-Romance liebt, für den ist diese Buchreihe ein absolutes Muss. Ich selbst würde mich riesig freuen, wenn auch die drei weiteren Bände der anderen Jungs noch ins deutsche übersetzt werden würden, denn es gibt ja schließlich doch noch die ein oder andere ungeklärte Frage.

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Rezensionen von ReiShimura:

Auf den Wolf gekommen

Wolfsküsse von Elli H. Radinger

Das Wichtigste zuerst: Dies ist kein Sach-, geschweige denn ein Fachbuch. Es ist eine sehr persönliche Erzählung der Autorin wie sie ihre Liebe und Leidenschaft für Wölfe entdeckt hat. Natürlich werden einige wissenschaftliche Fakten erwähnt, aber wer wirklich ein fundiertes Buch zum Thema Wolf lesen möchte, ist hier an der falschen Adresse.

Das Buch ist mehr oder weniger eine Ode an den Wolf, aber auch ein wenig Selbsthilfebuch. Für mich hat es sich so angefühlt, als würde die Autorin mit diesem Buch auch die Such nach sich selbst beschreiben und auch verarbeiten. Die Natur und insbesondere die Wölfe haben ihr dabei sehr geholfen. Dies klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch und pathetisch, ergibt aber, wenn man das Buch gelesen hat, durchaus Sinn.
Elli H. Radinger hat in den letzten 30 Jahren viel dafür getan, das doch eher schlechte Image des Wolfes zu verbessern. Denn der Ruf, der dem Wolf vorauseilt, ist in den meisten Fällen kein guter. Dies liegt sicher auch daran, dass er bereits im Kinderzimmer, dank diverser Märchen, als Bösewicht eingeführt wird. Sie hat sich intensiv mit dem Beobachten von "wilden" Wölfen beschäftigt.
Obwohl die Autorin ihrer Leidenschaft nachgeht und mit ganzer Seele für das Thema brennt, kommen ihre Worte im Buch relativ nüchtern und distanziert rüber. Dies liegt sicher daran, dass eine die ersten Lektionen des Wolfbeobachtens ist, dass man seine Gefühle ignorieren muss. Nur an wenigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass ich hinter die Fassade der Autorin blicken kann.
Wölfe sind für mich auch faszinierende Tiere und während der Lektüre des Buches hätte ich am liebsten meine Sachen gepackt und mich auf den Weg in den Yellowstone Nationalpark gemacht. Wo sonst kann man so "einfach" wilde Wölfe in freier Wildbahn beobachten. Doch dann stelle ich mir wieder die Frage, sind das wirklich noch wilde Wölfe? Denn obwohl die Menschen augenscheinlich nicht eingreifen, also die Wölfe weder füttern noch medizinisch versorgen, sind sie doch omnipräsent und stören bis zu einem gewissen Grad die Wölfe in ihrem Leben. Leider habe ich auch durch das Buch keine Antwort auf diese Fragen gefunden.
Das Buch war für mich eine recht angenehme Lektüre, wenn ich auch ein wenig mehr erwartet habe. Mehr Wissen und Fakten über Wölfe und weniger Selbstsuche und Sinnkrise. Der Erzählstil der Autorin war für mich in Ordnung, wenn auch nicht überragend fesselnd oder spannend.

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Rezensionen von tinten_fischchen:

Wien – Stadt der Schmuggler

Internationale Zone von Milo Dor; Reinhard Federmann

Der Picus Verlag hat sich richtig ins Zeug gelegt und eine wunderschöne Neuausgabe von Milo Dors und Reinhard Federmanns „Internationale Zone“ auf dem Markt gebracht. Das Büchlein kommt im Leineneinband und mit einem Lesebändchen daher. Garniert wird das ganze durch ein Nachwort das den Roman historisch einordnet.

Das Buch entstand in den 50er Jahren, also ca. zur Zeit als die Geschichte spielt. Trotz seines Alters ist der Roman alles andere als angestaubt. Dafür sorgt ein harter, schneller Erzählstil. Der Roman orientiert sich an den amerikanischen Hard Boiled Krimis. Tiefgreifende Figurenzeichnungen darf man natürlich nicht erwarten. Aber allzu einseitig sind die Figuren auch nicht, sie hätten oft auch die Möglichkeit gehabt Entscheidungen anders zu treffen.

Das das Buch so alt ist, ist ein Plus für mich. Historische Romane die erst in den letzten Jahren oder Jahrzehnten spielen betrachten die Dinge oftmals aus heutiger Sicht und/oder verklärt.

Für Fans vom dritten Mann, hard boiled Krimis und Lesern die gerne einen authentischen Krimi der in der Wiener Nachkriegszeit spielt, lesen ein Muss.

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Rezensionen von tinten_fischchen:

Ein wunderbares Buch

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken von Sarah Lorenz

Ganz adrett steht es da, in meinem Regal. Herausfordernd blickt sie mich an. Die Dame auf dem Cover. Und ich merke: Das kleine Büchlein geb ich nicht mehr her.
Der Debütroman von Sarah Lorenz ist voller Leben, Schmerz, Liebe. So viel mehr, als man in einem Leben ertragen kann. Aber man muss. Und wenn es nicht mehr geht, hilft Mascha.

Das Buch ist auch eine Hommage an die Dichterin Mascha Kaleko, deren Gedichte die einzelnen Kapiteln einleiten. Kaleko kannte ich noch nicht. Aber ihre Gedichte gefallen mir sehr. Sowohl Kaleko als auch Lorenz schreiben mit einer gewissen Leichtigkeit über die großen, schweren Themen es Lebens.

Es bleibt das Gefühl, dass das Leben neben all seiner Hässlichkeit auch Liebe bereithält. Ebenso Freundschaft und großartige Literatur.

Das Buch hat allerdings auch eine Trigger-Warnung zu Beginn. Es werden wirklich sehr viele schmerzhafte Themen behandelt. Trotz der Leichtigkeit in der Sprache musste ich an einigen Stellen schlucken. Vor allem das Verhältnis der Ich-Erzählerin zu ihren Eltern hat mich lange beschäftigt. Sie versteht ihre Mutter rational aber ist nicht in der Lage ihr emotional zu verzeihen. Anderseits versteht sie rational dass ihr Vater ein Ars… ist, und ihre Mutter eigentlich missbraucht hat, aber emotional hat sie sich mit ihm versöhnt und konnte eine gute Beziehung zu ihm aufbauen.

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Rezensionen von tinten_fischchen:

Die Last der Vergangenheit

Wo wir uns treffen von Anna Hope

Philip Brooke ist tot. Er war ein schlechter Vater. Ein schlechter Ehemann. Und Besitzer eines über 200 Jahre alten Anwesens inklusive Tausenden von Hektar Land. Nach seinem Tod trifft sich die Familie auf dem Landsitz um den Patriarchen im engsten Kreis zu verabschieden. Und darüber zu diskutieren wie es mit dem Land weitergehen soll.

Hier soll ein Idyll entstehen, ein Ort an dem die Natur sich wieder ausbreiten kann. Doch wie lange lässt sich die Außenwelt aussperren? Wie lange die Vergangenheit?

Anna Hopes Roman erinnert aufgrund seines Aufbaus und der Erzählweise an eine Serie. Die Geschichte spielt an nur fünf Tagen. Es gibt weder eine Haupt- noch eine Heldenfigur. Stattdessen folgen wir dem Schicksal vieler Figuren. In Rückblenden erfahren wir mehr über die einzelnen Akteure. Alte Wunden und Traumata werden hervorgeholt. Dadurch können wir sie besser verstehen. Auch wenn wir keine Sympathie für sie empfinden.

Das Anfangs gemächliche Erzähltempo wird immer schneller. Ein Unheil braut sich zusammen. Anna Hope hat sehr viele Themen in „Wo wir uns Treffen“ gepackt. Von Klimawandel, Tech-Milliardären bis hin zum Älterwerden ist alles dabei. Der Erzählton ist ungewohnt nüchtern, selbst über die rückgratlosen Investoren macht Hope sich nicht lustig.

Aus dem Buch kann man vieles mitnehmen, vieles bringt einen zum nachdenken. Am Ende wird vielleicht etwas zu sehr mit der Moralkeule geschwungen. Aber selbst das wird reflektiert. Auch als Leser bleibt man ambivalent zurück. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und meisterlich erzählt ist. Ganz großes Kino.

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Rezensionen von praja:

der Anfang war echt etwas holprig

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen

Die Leseprobe konnte mich zu Beginn nicht so richtig packen. Das Treffen der beiden Hauptfiguren wirkte irgendwie zu zufällig und nicht ganz überzeugend. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es zu schnell und zu konstruiert war. Und auch die Protagonistin hat mich zu Beginn nicht wirklich abgeholt – sie war mir zu wenig greifbar und ich konnte mich nicht wirklich mit ihr anfreunden.

Aber – und das hat mich dann doch überrascht – das Buch hat sich im Laufe der Geschichte echt entwickelt. Der Schreibstil ist gut und flüssig, und als die Handlung an Fahrt aufnahm, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Spannung baut sich langsam auf und zieht einen dann wirklich rein. Es gibt einige Wendungen, die das Buch viel interessanter machen, als ich anfangs erwartet hätte.

Die Chemie zwischen den Figuren wurde im Verlauf viel besser – und ja, das hat mir irgendwann wirklich gefallen. Auch wenn ich zu Beginn skeptisch war, hat sich die Geschichte am Ende richtig gut gemacht und die Charaktere sind mir dann doch ans Herz gewachsen.

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Rezensionen von praja:

mega schönes setting

If We Were Gods von Lara Große

Das Buch hat mich mit seiner besonderen Atmosphäre und dem spannenden Setting direkt neugierig gemacht. Ich mochte die Grundidee total – dieses dunkle, leicht mystische Akademie-Feeling hatte auf jeden Fall was. Der Vibe war definitiv da.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und intensiv, manchmal fast schon poetisch.

An manchen Stellen war mir das fast ein bisschen zu viel, aber insgesamt passt es zur Stimmung des Buches. Es ist eher ruhig erzählt, mit viel Fokus auf Gedanken und Gefühle – wer das mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

Was ich schön fand: Es geht nicht nur um Magie und Macht, sondern auch um Zugehörigkeit, Selbstzweifel und diesen Wunsch, seinen Platz zu finden. Gerade das hat der Geschichte eine gewisse Tiefe gegeben, die mich immer wieder gepackt hat.

Die Handlung hat zwischendurch ihre Längen, das muss man ehrlich sagen – aber wenn man sich darauf einlässt, entwickelt sich die Story langsam, aber mit Wirkung. Ich hätte mir zwar manchmal ein bisschen mehr Tempo gewünscht, aber es war nie so, dass ich das Buch weglegen wollte.

Die Protagonistin hat ihre Ecken und Kanten, was ich grundsätzlich mag. Ich bin nicht mit allem mitgegangen, was sie tut, aber sie hat Wiedererkennungswert – und das ist mir wichtiger als Perfektion.

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