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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PucKker:

Nichts gut ausgearbeitet

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen

Da habe ich mich wohl von einem fantastischen Cover und unzähligen positiven Rezensionen hinreißen lassen… Für mich war das Buch leider ein totaler Reinfall.

Das Thema nordische Mythologie hätte echt spannend sein können. Aber dafür hätte es für mich deutlich mehr Worldbuilding und Hintergrundinfos gebraucht – ich bin ohne Vorwissen ans Buch gegangen und wurde direkt ins kalte Wasser geworfen.

Statt einer Einführung gibt’s nur bruchstückhafte Randinfos. Die Götter, die Welt, die ganzen Mechanismen – sie sind einfach da. Ohne Erklärung, ohne Tiefe.

Auch mit dem Schreibstil bin ich überhaupt nicht warm geworden. Für mich wirkte er holprig, nicht richtig ausgearbeitet. Viel innerer Monolog mit ständig offenen Fragen, abgehackte Sätze, dramatisch gemeinte Kurzsätze – aber für mich war das einfach nur anstrengend.

Die Figuren waren leider auch keine Rettung. Ich konnte mit der Protagonistin gar nichts anfangen. Sie war für mich keine starke Heldin mit “female rage”, sondern eher passiv, weinerlich, festgefahren in den immer gleichen Gedanken. Tiefgang? Fehlanzeige. Und der männliche Love Interest – leider genauso flach. Die beiden zusammen waren einfach nur langweilig. Der Smut war nur unangenehm.

Die Romanze war mehr körperliches Interesse als echte Verbindung. “Insta-Lust” trifft es ziemlich gut. Kaum Kennenlernen, kaum Entwicklung – sie waren halt einfach plötzlich einander verfallen.
Und das Ganze dann auch noch in einem Buch, das sich ewig zieht. Bei der Länge hätte man so viel machen können – mehr Tiefe, mehr Worldbuilding, mehr Charakterentwicklung. Stattdessen hat sich das alles für mich einfach nur gezogen, mit einem chaotischen Pacing und ohne wirkliche Highlights.

Unterm Strich: Eine Romantasy, die mich weder als Romance noch als Fantasy überzeugen konnte. Schade um das schöne Cover. Teil Zwei werde ich nicht lesen.

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Rezensionen von yellowdog:

Das Leuchten der Mandarinen

Und dann springen wir von Gianna Lange

Ein leiser, melancholischer Roman

Nach dem Tod ihrer Mutter reist die Studentin Rosa nach Bosnien und Herzegowina, wo sie als Kind auch mit ihrer Mutter war. Erinnerungen der früheren Reise wechseln mit der aktuellen. Außerdem wird die Familiengeschichte bis zur Großmutter thematisiert. Es zieht sich das Fehlen der Väter durch.

Eine weitere wichtige Person im Roman ist Rosas Freundin Emma, die als Kind Waise in Bosnien wurde und nach Deutschland adoptiert wurde. Jetzt als Erwachsene denkt sie daran, sich auf die Suche nach überlebender Familie zu machen.

Beide junge Frauen hoffen auf ihren Reisen auf Heilung von Trauer und Verlust.

Die Autorin schafft es, eine Stimmung zu transportieren. Das ist sehr gekonnt.

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Rezensionen von Anndlich:

Plan A bis Ä

Breakups and Butterflies von Kyra Groh

Mara möchte nur eins: Ihr Leben immer im Griff haben. Doch dann trennt sich ihr Verlobter von ihr und ihre Chefin lässt sie mit dem Zwergspitz Zeus für einige Tage allein. Plötzlich steht Maras Leben komplett auf den kopf und sie muss von heute auf morgen eine neue Bleibe im teuren München finden.

Ihre erste Zeit verbringt sie im Büro, doch dort ist nicht nur das Sofa super ungemütlich, sondern auch noch der sieben Jahre jüngere Marius, der ihr viel zu schnell nicht mehr aus den Kopf geht und das obwohl er völlig planlos durchs Leben geht.

Breakups and Butterflies von Kyra Groh ist eine Neuauflage des Romans Gar kein Plan ist auch eine Lösung, das bereits 2020 erschien und ich muss gestehen, dass man dem Buch das Alter etwas anmerkt oder anders gesagt, dass Grohs Schreibstil sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Mir persönlich gefallen ihre neusten Bücher besser, weil ich den Humor feiner und die Charaktere tiefgründiger empfinde. Das geht diesem Buch aber nicht komplett ab, es liest sich auch gut und es gibt ebenso einige Szenen zum Schmunzeln.

Dennoch fehlt mir an vielen Stellen noch das gewisse etwas, sei es durch eine stärkere humoristische Spitze oder eine tiefere Ausarbeitung - sowohl im Bezug auf einzelne Szenen als auch auf Charaktereigenschaften oder Thematiken. Ich mochte Mara mit ihren gegenwärtigen Problemen, die sich auf ihre Vergangenheit zurückführen ließen. Mir gefiel es auch, dass sie ihrer Vergangenheit gegenüber emotional wurde, aber durch den großen Aufbruch des Themas hätte ich mir noch etwas mehr Veränderung in der Gegenwart gewünscht.

Klappentext und Cover der Erstauflage legen den Schwerpunkt auf Mara und ihre Lebensplanung. Das passt auch inhaltlich sehr gut. Durch die Gestaltung der Neuauflage geht die Erwartung eher Richtung RomCom, wie wir es von u.a. Fireworks and Fake Dates gewohnt sind und diese könnten möglicherweise enttäuscht werden. Zwar sind die Szenen mit Marius vorhanden und humorvoll, doch insgesamt eher wenig präsent und eben nicht im Fokus stehend.

Insgesamt konnte mich Breakups and Butterflies leider nicht ganz so unterhalten wie andere Bücher der Autorin. Dennoch gab es wieder schöne Szenen und eine interessanter familiäre, aber auch berufliche Konstellation.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Über Entwurzelung, Zugehörigkeit und Identität

Beeren pflücken von Amanda Peters

Mit "Beeren pflücken" ist der kanadischen Autorin Amanda Peters ein packendes Debüt gelungen, das völlig berechtigt schon einige Preise gewonnen hat. Es geht um Familie, Identität, altes Unrecht, Wut, aber auch die Möglichkeit für Versöhnung und Verzeihen. Und auch um die Frage des "alternativen Lebens".

Wer wären wir, wenn wir in einer ganz anderen Familie aufgewachsen wären? Was hätte das mit uns, aus uns, gemacht?

In den 1960er Jahren arbeitet eine Mi'kmaq-Familie, nordamerikanische Ureinwohner, im Sommer auf Beerenplantagen. Die Eltern und die größeren Kinder pflücken Beeren, die kleineren Kinder laufen so mit und sind tagsüber weitgehend sich selbst überlassen. Es ist eine Zeit, in der man es sich noch nicht leisten konnte, sich die ganze Zeit aktiv um kleine Kinder zu kümmern, ganz besonders, wenn man einer benachteiligten Sozialgruppe angehört hat, so wie die unterdrückten und diskriminierten Mi'kmaq. Die Arbeit auf den Beerenfeldern ist eine harte, doch gibt es auch viel Freude und gemeinsames Zusammensein an den Abenden und in der Freizeit. Es ist eine fröhliche Familie, zu der die 4-jährige Ruthie gehört, sie ist die jüngste von sechs Geschwistern, abends kuschelt sie sich zum Schlafen an ihre Mama, und insbesondere der nur etwas ältere Bruder Joe steht ihr nahe. Er ist es auch, der sie zum letzten Mal sieht, bevor sie spurlos von den Beerenfeldern verschwindet. Alle verzweifelten Suchaktionen der Familie bleiben erfolglos, die Polizei ist nicht sehr gewillt, zu helfen, und es werden Jahrzehnte vergehen, bis die Familie Ruthie wiedersieht.

Das Buch ist abwechselnd aus zwei Perspektiven geschrieben: einerseits die von Ruthie, nun von ihren neuen Eltern Norma genannt, die materiell wohlhabend als abgeschirmtes Einzelkind bei ihren weißen Eltern aufwächst und schon früh beginnt, sich Fragen zu stellen... zu ihrer dunkleren Hautfarbe und auch sonst dem ganz anderen Aussehen im Vergleich zu ihrer irischstämmigen Familie, aber auch zu alten Träumen von einer anderen Mutter und Geschwistern, die von ihren Eltern als banale Kinderfantasien abgetan werden. Zusätzlich sind die Eltern, insbesondere die Mutter, die viele Fehlgeburten hatte, sehr ängstlich, und Norma wird überbehütet und von vielem abgeschirmt, auf eine Art, die sie als sehr erstickend erlebt.

Andererseits lesen wir über das Leben von Joe, Ruthies Bruder, der ihr Verschwinden nie verwunden hat, ein im Leben Herumirrender und Suchender bleibt, von einem Ort zum anderen flüchtet, engen Bindungen aus dem Weg geht und für nichts Verantwortung übernehmen will. Erst spät im Leben, als Joe Krebs im Endstadium hat und ihm nur noch kurz bleibt, findet er nicht nur wieder zu seiner Familie zurück, sondern es kommt auch zu einem Wiedersehen mit Ruthie (das ist kein Spoiler, da es schon ganz am Anfang des Buches zumindest angedeutet wird).

Stilistisch ist das Buch lebendig und interessant geschrieben, es fällt leicht, mit den Figuren mitzufühlen und sich mit ihnen zu identifizieren. Spannend sind auch die unterschiedlichen Perspektiven der zwei Geschwister. Immer wieder zeigt sich in Szenen die noch lange bestehende Diskriminierung der Mi'kmaq, was sehr nachdenklich macht. Die Autorin hat selbst zum Teil Mi'kmaq-Abstammung und kann hier sicher einiges aus der Erfahrung ihrer eigenen Familie mit diesem Thema beisteuern, das macht das Buch noch einmal auf einer tieferen Ebene lebendig und authentisch. Auch die intergenerationalen Traumatisierungen, die die Mi'kmaq und andere Native Americans seit langer Zeit mit sich herumschleppen, das Verleugnen der eigenen Kultur und Sprache und der problematische Umgang mit Alkohol und Gewalt sind Themen. Es ist also ein Buch, das nicht nur gut unterhält, sondern auch über einige vielen Lesenden sicher weniger bekannte Themen aufklärt, und das insgesamt sehr berührend ist - Leseempfehlung!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Gewissheit zum Todeszeitpunkt oder lieber nicht?

Vorsehung von Liane Moriarty

Ich habe "Big little lies" geliebt und konnte es deshalb kaum erwarten, das neue Buch von Liane Moriarty zu lesen.

Es geht um ein spannendes Thema.
Auf einem Inlandsflug in Australien, bei dem alle Passagiere ohnehin aufgrund einer massiven Verspätung maximal gereizt sind, geht eine ältere Dame kurz vor Landung durch den Gang und bleibt vor jedem Passagier stehen.

Sie gibt Jedem und Jeder kund, wann genau er oder sie sterben wird - und auch woran.
Zuerst wird sie müde belächelt, dann sind alle massiv beunruhigt.

Was macht das mit einem? Versucht man alles, um das Ruder des Schicksaals noch einmal herumzureißen? Oder - wenn man an so etwas einfach nicht glaubt -kann man sich wirklich davon frei machen? Wenn das prognostizierte Ende sehr zeitnah ist?

Im Buch begleitet man einige Passagiere und ihren Umgang damit.
Es baut sich eine subtile Spannung auf, je näher es an die vorausgesagten Todeszeitpunkte geht, desto beklemmender wird es.
Die Kapitel sind kurz und lassen sich leicht lesen. Etwas fordernd ist es, da schon einige Passagiere in den Fokus genommen werden und es oft hin und her switcht. Aber nie so, dass ich hin- und herumblättern musste oder gar kein Personenregister gebraucht hätte.

Mit der Zeit nutzt sich der rote Handlungsfaden aber etwas ab und ich fand das letzte Viertel des Buches unnötig in die Länge gezogen. 512 Seiten sind für meinen Geschmack etwas überdimensioniert.

Gute Unterhaltung, aber nicht herausragend, an Big little lies kommt es nicht heran.

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Rezensionen von spozal89:

sehr berührend

When the Rain Burns - Based on Sina's True Story von Justine Pust

"When the Rain Burns" ist ein Buch, welches einen glaube ich noch lange nach dem man es gelesen hat beschäftigt. Die Story rund um Lina und Liam hat mich sehr berrührt und beim Lesen wurde ich an manchen Stellen wirklich sehr emotional. Das kenne ich so eigentlich nicht, aber lag wohl daran, dass es an eine wahre Story angelehnt ist.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Der Schreibstil von Jusitine Pust hat mir gut gefallen, sehr ruhig aber gleichzeitig auch sehr eindringlich. Ich mochte die kurzen Kapitel und den Perspektivenwechsel zwischen Lina und Liam. Auch die Sprünge in die Vergangenheit fand ich toll und bringt die Geschichte einem noch näher.
Einen Punkt ziehe ich ab, da ich zum Amoklauf gerne noch mehr Hintergründe gehabt hätte. Mich hätte noch mehr interessiert, was das Motiv des Täters war, welche Maßnahmen in der Schule nach der Tat ergriffen wurden und wie es auch den anderen Schülern mit der Tat erging. Die Entwicklung der Beziehung von Lina und Tom ist sehr krass und auch hier fühlte ich mich teilweise beim Lesen sehr bedrückt, obwohl ich durch das Thema nicht getriggert werde. Hier sollte unbedingt jeder wirklich selbst entscheiden, ob er sich das zumutet oder nicht - eine Triggerwarnung findet ihr auf jeden Fall im Buch.
Optisch macht das Buch auch einiges her. Das Cover, als auch der Farbschnitt passen sehr gut zur Geschichte.

Von mir gibt es daher vier Sterne, ich bin wirklich im Buch hängen geblieben und konnte es trotz allem nicht zur Seite legen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein tolles Malbuch für unsere Jüngsten

Dschungeltiere Malbuch von Josef Mickey Müller

Schon das Cover ist bei diesem Malbuch ein echter Hingucker, da man sieht, welche Tiere es hier zu entdecken gibt. Auszumalen sind es noch viel mehr. Es wird die Jungen und Mädchen sofort dazu verleiten, das Buch anzuschauen und mit dem ausmalen loszulegen.

Unser jüngster Enkel ist ganz begeistert von diesen 50 süßen Ausmalbildern von kleinen Tier-Babys.

Da gibt es Kätzchen, ein Äffchen, Hunde, einen Koala, einen Delphin, ein Kamel, Löwen und ganz viele andere Tierbabys, die ausgemalt werden wollen. Da angegebene Alter von 3 – 5 Jahren finde ich bei diesem Schwierigkeitsgrad perfekt. Hier können die kleinen Maler*innen ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Wie in allen Malbüchern von Mickey Müller finden wir das auszumalende Bild auf der rechten Doppelseite, die linke Seite bleibt frei. Somit macht es auch nichts, wenn die Farben mal durchschimmern, wenn sie zu kräftig aufgetragen worden sind. Für unsere Jüngsten, für die dieses Malbuch gedacht ist, kommen dabei die klaren Konturen im A4-Format sehr gut heraus. Einige der Bilder, wie z.B. eine Szene im Wald oder zwei Rehe auf einer Blumenwiese, sind etwas aufwendiger gezeichnet. Dadurch wächst der/die kleine Ausmalkünstler*in an ihren Aufgaben und kann seine/ihre Ausmalfähigkeiten langsam verbessern. Mir gefallen die auszumalenden Bilder sehr gut, da alle Tiere einen freundlichen, zugewandten Eindruck machen.
Mit seinem ansprechenden Preis eignet es sich auch sehr gut zum Verschenken.

Ein so liebevoll gestaltetes Malbuch mit vielen unterschiedlichen Motiven, die den Kindern bestimmt ganz viel Spaß beim ausmalen bringen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein tolles Malbuch für unsere Jüngsten

Tiere Malbuch von Josef Mickey Müller

Schon das Cover ist bei diesem Malbuch ein echter Hingucker, da man sieht, welche Tiere es hier zu entdecken gibt. Auszumalen sind es noch viel mehr. Es wird die Kinder sofort dazu verleiten, das Buch anzuschauen und mit dem ausmalen loszulegen.

Unser jüngster Enkel ist ganz begeistert von diesen 50 süßen Ausmalbildern von kleinen Tier-Babys.

Da gibt es Kätzchen, ein Äffchen, Hunde, einen Koala, einen Delphin, ein Kamel, Löwen und ganz viele andere Tierbabys, die ausgemalt werden wollen. Da angegebene Alter von 3 – 5 Jahren finde ich bei diesem Schwierigkeitsgrad perfekt. Hier können die kleinen Maler*innen ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Wie in allen Malbüchern von Mickey Müller finden wir das auszumalende Bild auf der rechten Doppelseite, die linke Seite bleibt frei. Somit macht es auch nichts, wenn die Farben mal durchschimmern, wenn sie zu kräftig aufgetragen worden sind. Für unsere Jüngsten, für die dieses Malbuch gedacht ist, kommen dabei die klaren Konturen im A4-Format sehr gut heraus. Einige der Bilder, wie z.B. eine Szene im Wald oder zwei Rehe auf einer Blumenwiese, sind etwas aufwendiger gezeichnet. Dadurch wächst der/die kleine Ausmalkünstler*in an ihren Aufgaben und kann seine/ihre Ausmalfähigkeiten langsam verbessern. Mir gefallen die auszumalenden Bilder sehr gut, da alle Tiere einen freundlichen, zugewandten Eindruck machen.
Mit seinem ansprechenden Preis eignet es sich auch sehr gut zum Verschenken.

Ein so liebevoll gestaltetes Malbuch mit vielen unterschiedlichen Motiven, die den Kindern bestimmt ganz viel Spaß beim ausmalen bringen.

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Rezensionen von ReiShimura:

Sherlock Goethe und Dr. Schiller

Tiere Malbuch von Josef Mickey Müller

Die Großmeister der deutschen Literatur als kriminalistisches Duo, als ich dies gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss. Natürlich kam mehr oder weniger sofort die Assoziation mit Sherlock Holmes und Dr. Watson auf und ich denke, dies war vom Autor auch so gedacht.
Denn meiner Meinung nach, spürt man während des Lesens des Buches, dass Stefan Lehnberg nicht nur sehr gut mit der deutschen Literatur vertraut ist und sich intensiv mit Goethe und Schiller auseinander gesetzte hat, sondern auch, dass er ausgiebig die Romane rund um Sherlock Holmes genossen hat.

Die Umsetzung der Idee des Ermittlerduos finde ich so gelungen, dass man sich wirklich vorstellen kann, dass dies nicht nur eine fiktive Idee des Autors ist, sondern die beiden wirklich den einen oder anderen Kriminalfall gelöst haben. Unterstützt wird dies durch die altertümliche Sprechweise der Protagonisten und der der damaligen Zeit entsprechenden Rechtschreibung. Beides ist auf den ersten Blick ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, aber obwohl ich schon lange keine Werke mehr aus dieser Zeit gelesen habe, hatte ich damit keinerlei Schwierigkeiten.
Leider habe ich sehr vieles, das ich über das Leben von Schiller und Goethe in der Schule gelernt habe, mittlerweile wieder vergessen. Daher habe ich zwar die eine oder andere Anspielung bemerkt, konnte diese aber nicht wirklich einordnen und ich vermute auch, dass ich viele Hinweise auf das Leben und die Werke der beiden nicht bemerkt habe. Umfangreiche Kenntnisse über das Leben und Wirken der beiden Herren ist nicht zwangsläufig notwendig, um das Buch genießen zu können, intensiviert aber sicherlich das Vergnügen.
Der Roman vermischt mehrere Genres auf mehr oder weniger gelungene Weise miteinander. Neben den beiden offensichtlichen Genres, nämlich Historien- und Kriminalroman, kommt da auch noch Komödie, Tragödie und Satire dazu und Komponenten eines modernen Actionfilms. Viele der Elemente verwebt der Autor ganz geschickt miteinander, manche waren für mich ein wenig übertrieben und haben das Gesamtbild ein wenig verzerrt.
Der Roman hat mich im Großen und Ganzen recht gut unterhalten, trotzdem bin ich von dem Konzept nicht wirklich überzeugt. Vielleicht liegt es an meinen mangelhaften literarischen Kenntnissen oder daran, dass der Kriminalfall zwar recht interessant, aber auch ein wenig durchschaubar war.

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Rezensionen von Gerda:

Schade - leider ist es der Abschlussband

Kerze & Krähe von Kevin Hearne

„Der Schotte Al hat einen ungewöhnlichen Job: Er praktiziert mit Tinte und Siegeln Magie und hat die Aufgabe, die Ordnung zwischen den Göttern und Monstern aufrechtzuerhalten, die verborgen in der Menschenwelt leben“ Endlich ist der dritte und damit der letzte Band dieser Serie um Al erschienen.

Temporeich und skurril geht es weiter. Die losen Fäden der Vorgängerbücher werden weiter entwickelt und gelöst. Zum Ende des Buches wird es etwas ruhiger. Einerseits ist bei mir etwas Wehmut beim Lesen aufgekommen, andererseits wollte ich natürlich eine Klärung der offenen Fragen. Mir hat die Serie um Al, Buck Foi, Nadia und Morrigan sehr gut gefallen. Neuen Lesern kann ich aber sagen, fangt mit dem ersten Band an. Dann habt ihr viel Spaß. Vielleicht gibt es neue Bücher zu diesem Universum und man trifft noch einmal auf Al und seine Freunde. Es würde mich freuen.

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