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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von kuhasi:

Interessant mit guten Tipps

Nur du weißt, wer du bist von Michaela Wiebusch

Das Cover und die Beschreibung hatten mich sehr angesprochen, aber ich bin nicht ganz so begeistert wie gedacht. Vielleicht hab ich in der Richtung einfach schon zu viel gelesen.
Lena hat die Orientierung im Leben verloren, nachdem sie drauf kommt, dass Maik ihr Partner sie betrogen hat. In einem Monat steht ihr 50er an, und sie fragt sich, warum jedes Mal ihr das passiert.

Da schaltet ihre Freundin die "Agentur für Selbstwert"ein. In der Woche der Selbstfindung lernt Lena sich selbst gut kennen und bemerkt, dass sie einiges ändern muss um ihr Selbstwertgefühl wieder auf Vordermann zu bringen. Ich habe wirklich genau jeden Tag ein Kapitel gelesen, wenn auch nicht in der vorgesehenen Tagesfolge, aber ob man das Buch am Montag oder Freitag startet ist an und für sich ja egal.
Mein Fazit: Der Ein oder Anderen hilft das Buch sicher weiter in schwierigen Situationen und man beginnt schon ein wenig selbst zu reflektieren.
Die Geschichte ist sehr nett und der Roman selbst hat auch schon einen guten Hintergrund. Ich bin nur leider ein Mensch der zu viel hinterfragt, da komm ich aus meiner Haut nicht raus. Und einiges was die Agentur im Buch organisiert und macht kann so meiner Meinung nach gar nicht stattfinden und funktionieren. Aber da spricht die Skeptikerin aus mir und ich habe auch nicht dazu recherchiert.
Auf alle Fälle ein nettes Büchlein zu einem super Preis, das sogar das ein oder andere schöne farbige Bild enthält.

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Rezensionen von Nele33:

positive Überraschung

Das Licht in den Wellen von Janne Mommsen

"Das Licht in den Wellen" von Janne Mommsen hat mich mehr als überrascht. Für mich war es das erste Buch des Autors und hat mich mit einer absoluten Wohlfühlatmosphäre belohnt.

Inge, kurz vor ihrem 100. Geburtstag, erfüllt sich einen letzten Lebenswunsch: Noch einmal von der kleinen Insel Föhr ins große New York, in dem sie als junge Frau gelebt hat.

Nun macht sie die Reise mit ihrer 20-jährigen Urenkelin Swantje, der sie mit ihren Beziehungen zu einem beruflichen Start helfen möchte. Das Buch ist in zwei Zeitzonen, der Vergangenheit und der Gegenwart geschrieben, wobei mich der Part von Inges Leben in New York in einer weltlichen Umbruchszeit mehr begeistern konnte.

Der Autor hat reale Geschichtsereignisse perfekt in Inges Lebensgeschichte verwoben und wirft einen interessanten Blickwinkel auf das Leben in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die handelnden Personen wie Karolina und Giovanni sind wunderbar und sogleich sympathisch gezeichnet und porträtiert. New York wurde lebendig beschrieben und weckte in mir einige Erinnerungen an meine eigene Reise dorthin. So bunt und unterschiedlich wie eine Stadt nur sein kann.
Gleichzeitig habe ich das Gefühl sehr viel über eine Föhrer Community erfahren zu haben, welche mir bis dato gar nicht bekannt war.

Nach dem Lesen steht für mich fest, dass dies nicht mein letzter Roman von Janne Mommsen sein wird.

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Rezensionen von Danislesestube:

Ein grundsolider Auftakt einer interessanten Reihe

Bloody Angel: Schatten der Vergangenheit von Yvonne Janosi

Dieses wunderschöne Buch habe ich auf der Buchmesse in Leingarten (Leiga) direkt bei der Autorin mitsamt ein paar Extras gekauft. ???? Nun stellt sich wie immer die Frage: Außen hui, innen auch oder pfui?

Der Einstieg in die Handlung wurde abwechslungsreich gestaltet. Während sich die Ereignisse überschlagen, machen wir Bekanntschaft mit den ersten beiden Hauptcharakteren Kitey und Loreo.

Gegen Ende der Hektik lernen wir auch die restlichen Charaktere, die aus Gründen ihrer Heimat entrissen wurden, kennen. Mein erster Eindruck fiel zunächst mau aus. Diese Individuen sollen die Welten retten und obendrein einen mächtigen Feind besiegen? Das kann ja heiter werden. Das war es auch. Aber im humorvollen Sinne. Denn obwohl alle Charaktere sich im Klaren darüber sind, was passiert, wenn sie scheitern, herrscht oft eine eher heitere Stimmung. Da eine blöde Bemerkung und da eine skurrile Situation (meist aufgrund mangelnder Erfahrung). Zwischen rasanten, ruhigen und humorvollen Abschnitten reihen sich Absätze ein, in denen auf die Vergangenheit einzelner Charaktere eingegangen wird. Zwar nur ein wenig, aber immerhin. Schade, dass nur angedeutet wurde, viele Geheimnisse blieben oft nur das, was sie sind. Geheimnisse. Nur Kitey und Loreo bekamen mehr Hintergrundinfos spendiert, was vermutlich mit der Gemeinsamkeit mit dem Feind zusammenhängt.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Informationen zum Umfeld, der Welt im Allgemeinen und zu den Fähigkeiten der Wesen und Charaktere wurden häppchenweise geliefert und relativ logisch beschrieben. Die Charakterentwicklung gefiel mir ebenfalls. So ziemlich alle Mitglieder der ungleichen Truppe profitieren sehr von den Erfahrungen, die sie während ihres gemeinsamen Abenteuers gemacht haben. Auch die Interaktion untereinander konnte mich überzeugen. Durch den regelmäßigen Wechsel der Perspektiven, welche aus der dritten Person geschrieben wurden, kam selten Langeweile auf.

Die letzten Absätze waren in Ordnung. Kein Spannungs-Feuerwerk erfüllte aber ihren Zweck und leiteten einen nachvollziehbaren Übergang zu einem Nachfolgeband ein, welchen ich vermutlich lesen werde. :)

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Rezensionen von LeserinLu :

Solide

Tradition trifft vegan von Lena Unterweger

„Tradition trifft vegan“ zeigt auf sympathische Weise, dass Südtiroler Klassiker wie Knödel, Apfelstrudel oder Gulaschsuppe auch ohne tierische Produkte richtig lecker sein können. Die junge Autorin setzt dabei auf klare Anleitungen, die alle mit Fotos der Gerichte illustriert sind und legt großen Wert auf saisonale und regionale Zutaten, sodass es für mich keine Zutaten gab, die ich nicht leicht bekommen könnte.

Die Gerichte sind abwechslungsreich und liebevoll zusammengestellt – perfekt für alle, die die Südtiroler Küche neu entdecken möchten.

Trotzdem hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht: Hinweise, wie sich Rezepte gesünder, schneller oder variantenreicher gestalten lassen, fehlen leider. Gerade Kochanfänger könnten hier zusätzliche Tipps wahrscheinlich gut gebrauchen, weil viele Gerichte doch sehr aufwendig und dann sehr mächtig sind. Zudem habe ich ein Rezept für Spinatknödel vermisst, die für mich einfach zur Südtiroler Küche dazugehören.

Insgesamt ein schönes, solides Kochbuch mit tollen Rezepten, aber es bleibt etwas Luft nach oben, was Kreativität und Flexibilität angeht.

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Rezensionen von clematis:

Immer für dich da

Junikinder von Marcus Jarl

Julia und ihre ältere Schwester Liv sind im Juni geboren, mit fünf Jahren minus zwei Tagen Abstand, Geburtstag gefeiert wird stets am Tag dazwischen. Einst geben sie einander das Versprechen, immer füreinander da zu sein, aber können sie das tatsächlich für den Rest des Lebens so einhalten? Einschneidende Geschehnisse stellen Julia und Liv auf eine schwierige Probe.

Julia hat es nicht leicht. Als Säuglingsschwester ist sie permanent sehr fordernden Situationen ausgeliefert, privat teilt sie sich mit einem manipulativen Charakter das Sorgerecht für Sohn Truls, zusätzlich hat sich das Verhältnis zu ihrer Schwester Liv distanziert und abgekühlt. Da passiert das schier Unglaubliche an ihrem Arbeitsplatz.

In eher ruhigem Stil beschreibt Marcus Jarl seine Charaktere und Szenen. Dabei blickt er ganz genau aufs Detail und lässt so den Leser tiefe Einblicke nehmen in den Alltag einer Frühgeborenenstation. Eine wenig erfreuliche Überraschung überschattet alsbald Julias Alltag und bringt die junge Frau in ein unlösbares Dilemma. Auf diesen ersten Abschnitt, der im Juni 2022 spielt, folgen zwei weitere große Teile, welche mittels Rückblenden aus Julias und Livs früherem Dasein erzählen und Zusammenhänge begreifbar werden lassen. Im abschließenden vierten Teil kehren wir ins Jahr 2022 zurück, spitzt sich die Lage naturgemäß zu und wartet auch mit einer ganz passablen Lösung auf. Trotz der zeitweise empfundenen Kühle im Schreibstil wird das Drama in der Geschichte gut transportiert – nicht jede Einzelheit muss erwähnt werden, um alles zu verstehen – da und dort hätte ich aber doch noch gerne mehr teilhaben wollen an den Gefühlen der Betroffenen. Nach außen hin gehen sie mit ihrem Schicksal fast zu gelassen um, wie es in ihrem Inneren aussieht, könnte vielleicht noch eindringlicher vermittelt werden.

Alles in allem hat mir der Roman Junikinder sehr gut gefallen, im Vordergrund stehen tapfere und selbstständige Frauen, für die ich mir auch künftig schöne gemeinsame Stunden vorstellen kann. Wer eine ruhige Lesezeit sucht mit wegweisenden Momenten, der ist bei den Schwestern Julia und Liv gewiss gut aufgehoben.

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Rezensionen von MarcoL:

Interessant konstruierter Roman über Zeitreisen und deren gesellschaftlichen Konflikte

Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley

Auf Grundlage einer verschollenen Arktis-Expedition, die 1845 startete, um die Nordwestpassage zu finden, hat die Autorin einen fiktiven Roman geschaffen. Hauptprotagonist ist der Expeditionsteilnehmer Graham Gore – eine reale Person, über die es kaum historische Aufzeichnungen gibt.
Dem sicheren Tod entrissen, sieht er sich in unserer Zeit wieder.

Er wurde mittels einer Zeitmaschine in unsere Gegenwart katapultiert, zusammen mit anderen Personen aus anderen Jahrhunderten, bis zurück ins Jahr 1615.
Es ist ein geheimes Projekt der britischen Regierung. Jeder Person wird eine persönliche „Brücke“ in Form einer Regierungsangestellt:in beigestellt, die ab sofort zusammen leben. Aufgabe der „Brücke“ ist es vornehmlich, die Zeitreisenden in die neue Welt einzuführen – und natürlich rund um die Uhr zu überwachen. Im Falle von Gore ist es die Ich-Erzählerin Eleanor, eine junge Britin, mit Kambodschanischen Wurzeln. Als sie den Job (der eingeht mit einer Verdreifachung ihres Gehalts) annimmt, weiß sie noch nicht, was auf sie zukommt. Hier wird für mich (etwas unglaubwürdig) eine Person mit schwachem Durchsetzungsvermögen auf ein ranghohes ehemaliges Mitglied der Britischen Marine mit antiquierten Vorstellungen losgelassen.
Auch wenn es meist sehr harmonisch zugeht, Gore sich anzupassen versucht, ein Musterbeispiel an britischer Biederkeit der präviktorianischen Gesellschaft zu sein scheint, hat er so seine Schwierigkeiten damit, mit einer unverheirateten Frau zusammen zu wohnen.
Die anderen Expatriats (so werden die Entführten genannt) haben ebenfalls so ihre Anpassungsprobleme. Verständlicherweise.
Aber es geht in diesem Roman um sehr viel mehr. Es sind nicht nur die neuen technischen Errungenschaften und Lebensweisen, wie die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft versus der vergangenen Jahrhunderte. Auch die Ethnien (v.a. People of Color, Ethnische Vermischungen (sehr schwierig das richtig zu beschreiben!) wie im Falle von Eleanor) wurden damals anders behandelt als heute (obwohl sich da nicht wirklich viel Positives getan hat im Laufe der Zeit).
Was die ganze Zeit im Hintergrund schlummert ist der Grund dieses Experiments, Menschen kurz vor ihrem Tod und Verschwinden von deren Zeitlinie ungefragt in die Zukunft zu verfrachten. Nur sehr allmählich poppen die Antworten auf die Fragen auf, die man sich beim Lesen stellt. So wird zwar ein gewisser Spannungsbogen aufrechterhalten, wird aber meines Erachtens nicht befriedigend gelöst.
Der Roman ist dennoch sehr interessant konstruiert. Dabei geht es sehr wenig um das technische Brimborium, als um zwischenmenschliche Aspekte. Und davon gibt es für meinen Geschmack wiederum zu viel. Die Einarbeitung unserer gesellschaftlichen Probleme wie Flüchtlinge, Kriege, Rassismus und der drohende Kollaps durch den Klimawandel sind hingegen sehr gut gelungen. Und so sehe ich dieses Buch mehr als Fingerzeig im zwischenmenschlichen Umgang, und in unserem verantwortungsvollen Gebaren der Natur gegenüber, denn als eine rasante Science-Fiction Geschichte. Diese tritt tatsächlich in den Hintergrund und kann bestenfalls als Beiwerk oder Story-Aufhänger betrachtet werden.
Nichts desto trotz habe ich das Buch trotz den gewissen kleinen Mängel gerne gelesen und finde, 4 Sterne kann man dafür getrost vergeben.

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Rezensionen von Ecinev:

Zwei Außenseiter unter sich

Klapper von Kurt Prödel

Die Schulferien verbringt Thomas, genannt Klapper da seine Gelenke laute Geräusche von sich geben, am liebsten im abgedunkelten Raum am Computer. Als er blaß wieder in die Schule geht um auf seinem einsamen Platz am Rande sitzt, kommt plötzlich eine neue Schülerin in die Klasse die zielgerichtet auf den Nebenplatz geht.

Klapper, der wenig Erfahrung mit Small-Talk unter Jugendlichen hat, ist erstaunt und doch bewundert er die Neue, die Bär genannt werden möchte für den Mut.

Als Klapper bei einer Gruppenaktivität von 2 Mitschülern bedrängt wird, greift Bär mutig und unerschrocken ein. Langsam entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden, die mit einem Computerspiel ein gemeinsames Hobby haben. Einen tut die beiden die psychische Erkrankung der Mütter, die bei Klapper dazu führt dass die Mutter häufig in Kliniken ist und Bär die Mutterrolle bei ihren jüngeren Geschwistern übernehmen läßt.

Eine gute Geschichte aus der Welt von Außenseitern denen es schwer fällt aus sich heraus zu kommen um ihren Platz zu behaupten. Das Thema der Nerds und Computerspiel Süchtigen wird behandelt aber auch die prekäre Familiensituation. Der Schreibstil ist einprägsam, ruhig und für Jugendliche geeignet. Teils lustige Situationen wechseln sich mit dem ernsten Hintergrund ab. Das Cover mit dem Zitronenhimmel passt zu dem Getränk der 90er Jahre, Zitronenkrümel Eistee.

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Rezensionen von Claudia R.:

a tree?

I Don't Know How to Draw a Tree von Carmen José

Klappentext / Inhalt:

Ein Blätterdach, das sich hoch in den Himmel windet. Muster aus Licht auf moosbewachsener Rinde. Federndes
Unterholz zu unseren Füßen. In ihrem neuen Buch nimmt uns Carmen José mit auf einen künstlerischen Waldspaziergang. Gedichte, Aquarelle und Linienzeichnungen stellen auf poetische Weise etablierte Formen des Zeichnen Lernens und der Wissensvermittlung infrage: Wann haben wir gelernt, Bäume auf eine bestimmte Weise abzubilden? Und was sagt das aus
über unser Verhältnis zur Welt?
„I Don’t Know How to Draw a Tree“ lädt dazu ein, Kreativität jenseits von erlernten Ansprüchen für sich neu zu entdecken.

Am Beispiel von Bäumen in all ihren Facetten, Farben und Formen skizziert das Buch eine Philosophie, bei der die intuitive Freude am kreativen Prozess selbst im Vordergrund steht. Und die Lust, der Welt mit einem offenen Blick zu begegnen.

Cover:

Das Cover deutet einen Baum an uns beobachtende Augen ziehen die Aufmerksamkeit darauf. Man kann es unterschiedlich Betrachten und sicherlich, wird jeder es ein wenig anders interpretieren, da hier Spielraum offen bleibt. Konturen sind nicht klar und eindeutig gesetzt, sondern es wird mit der Fantasie des Betrachters gespielt. Die Umsetzung ist auf jeden Fall interessant.

Meinung:

Es handelt sich hierbei eine englische Erzählung. Diese Version ist komplett auf englisch verfasst, ich konnte dies mit meinen Englisch Kenntnissen jedoch gut verstehen und dem Ganzen auch sehr gut folgen. es macht viele philosophische Andeutungen und regt zudem auch zum Nachdenken und eigenen Interpretieren an.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, um nichts vorweg zu nehmen.

Der Schreibstil ist teils poetisch und gereimt und hängt verschiedenen Gedankenfetzen nach. Schnell kann man hier seine eigene Fantasie mit einbringen und es lässt viel offen für eigene Interpretationen. Die kurzen Textabschnitte und kurzen Eindrücke sind in sich ausdrucksstark und die Zeichnungen und Illustrationen dazu sind passend umgesetzt.

Auch bei den Zeichnungen und Illustrationen kann man selbst viel hinein dichten und dies unterschiedlich betrachten. Auch dieses bietet sehr viel eigenen Spielraum.

Das Buch regt zum Nachdenken an und bietet Kreativität, aber auch besondere Impulse. Es setzt sich mit der Thematik auseinander, wann man gelernt hat einen Baum so zu zeichnen und was dies über einen aussagt. Gibt es verschiedene Wege und ist es wichtig zu wissen, wie man einen Baum malt und geht es hier überhaupt um den Baum an sich, den Zeichenstil oder die Verbindung dazwischen? Um dies rauszufinden, schlagt das Buch auf.

Die Zeichnungen und Illustrationen sind spannend und interessant umgesetzt. Die Texte stimmen nachdenklich und im gesamten bietet es viel Spielraum für die eigenen Ideen und Kreativität.

Nochmals der Hinweis: das Buch ist komplett auf englisch, aber gut zu verstehen.

Fazit:

Viel Spielraum für eigene Interpretation.

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Rezensionen von Claudia R.:

scharfkrallige Unterhaltung

Inspektor Mouse und die Baldrianhöhle - Ein hochspannender und literarischer All-Age-Katzenkrimi von Caroline Ronnefeldt

Klappentext / Inhalt:

Scharfkrallig und scharfsinnig: ein hochspannender All-Age-Katzenkrimi
Nicht lange nachdem in der Hafenstadt Kratzburg hochriskantes Rauschgift auftaucht, gibt es die ersten Toten: Zwei junge Katzen aus den oberen Kreisen ertrinken im Baldrianrausch; zwei Überlebende werden mit kompromittierenden Fotos erpresst.

Erneut kommt es dem so lässigen wie scharfsinnigen Inspektor Mouse bei seinen Ermittlungen zugute, dass er sich in verruchten Spelunken ebenso souverän zu behaupten weiß wie in herrschaftlichen Villen – denn noch ist völlig offen, wer alles in die schmutzigen Drogengeschäfte verwickelt ist.
Ein packender Ausflug in die Unterwelt, von Wortkünstlerin Caroline Ronnefeldt atmosphärisch dicht erzählt
„Zu den großen Qualitäten der Schriftstellerin Caroline Ronnefeldt zählt ihre Fähigkeit, sich und uns Leser immer wieder zu überraschen. Das gelingt ihr auch mit ‚Inspektor Mouse‘ – ein tierisches Vergnügen.“ – Denis Scheck

Cover:

Die Optik ist klasse umgesetzt und setzt diesen Katzenkrimi sehr gut in Szene. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier vorhanden. Zwei Katzen in recht menschlicher Gestalt und modisch gestylt nehmen hier den Mittelpunkt für sich ein. Die Zeichnung setzt das Ganze gut um.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Inspektor Mouse Reihe. Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man diese auch sehr gut unabhängig voneinander lesen. Schnell kommt man in Geschehnisse und Charaktere hinein.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten um nichts vom Fall oder den Geschehnissen zu Spoilern.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Manche Begriffe sind den Figuren entsprechend angepasst und da es aus Sicht von Katze erzählt wird, werden hier katzenhafte Begrifflichkeiten verwendet oder Wörter verkatzifiziert. Das fand ich nicht hinderlich, sondern eher humorvoll und interessant. Die Charaktere sind sympathisch und in diese findet man sich schnell und gut hinein.

Die einzelnen Kapitel sind teils etwas länger, ermöglichen jedoch einen guten und angenehmen Lesefluss. Die Anfänge sind optisch gut erkennbar und die Kapitel einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung sind gut.

Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt. Den Ermittlungen kann man gut folgen und so einige Wendungen sorgen für Überraschungen.

Mir hat auch dieser zweite Fall gut gefallen und dieser Katzenkrimi, sowie die Machart dessen konnte mich erneut überzeugen.

Kein Katzenjammer, sondern scharfkrallige Unterhaltung wird hier geboten. Für Katzen und Krimi-Fans empfehlenswert. Ein Blick hinein sollte man hier auf jeden Fall werfen.

Fazit:

Kein Katzenjammer, sondern scharfkrallige Unterhaltung wird hier geboten.

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Rezensionen von Skanus:

Gemütlich wie ein dickes Kissen

Die geheime Sehnsucht der Bücher von Nina George

Eine Geschichte wie ein gemütliches Kopfkissen. Hineinkuscheln und in die Story fallenlassen. Manchmal dabei einschlafen, aber die leichten Träume nehmen den Faden der Sehnsucht der Bücher auf.
Die Charaktere sind etwas eigenwillig, gelegentlich spröde aber auch kapriziös. Eine erfrischende Ansammlung von Schrägheit, abseits des Mainstream.

Ein Leben für Bücher.
Thematisiert werden aktuelle Themen wie Angst vor Veränderungen, Mobbing und kindliche Verantwortung gegenüber Erwachsenen, deren fehlerhafte Seiten offen zu Tage treten. Bücher sind dabei immer wegweisend und hilfreich, die Leser assoziieren ihr Schicksal mit den Helden der Bücher - ein Leitfaden zum Leben.
Besonders gefallen hat mir die zunächst durch ihre Lebensunfähigkeit auffällige Mutter der Protagonistin Francoise. Eine Frau, die durch ihre Vergangenheit gelähmt ist, unter deren harter Schale der Gewohnheiten sich aber ein überraschend treffsicherer und energischer Charakter verbirgt. Zwei kennzeichnende Formulierungen sollen dabei exemplarisch stehen:
- "Beileidsrhetorik ist die wahre Beleidigung des Schmerzes."
- "Wenn man mitten am Tag vom Tod hört, übernimmt immer die Banalität die Regie."
Diese Sätze offenbaren einen reichen Schatz an Lebenserfahrung und bringen die Handlung gut auf den Punkt. Widerspruch fällt hier schwer.
Gegen Ende der Geschichte nimmt die Handlung Fahrt auf und führt die verschiedenen Stränge gekonnt zusammen. Auch wenn ich mir Einiges Ausführlicher in der Auflösung gewünscht hätte, als eine 'bloße' Zusammenfassung vorangegangener Handlung.
Eine gelungene Geschichte über Bücher, deren Wert und deren Bedeutung für den Menschen.
Eine Laudatio aufs Lesen!

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