Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Das Weihnachtswunder
Friesenmeermagie von Tanja Janz
Ein gemütlicher Nachmittag unter Freundinnen führt dazu, dass Malin bei einer Auktion einen alten Koffer ersteigert, deren Inhalt ihrem Leben eine neue Ausrichtung gibt. Im Koffer befindet sich ein berührender Brief einer alten Dame, zusammen mit Fotos und einem Schlüssel zu ihrer kleinen Fischerkate in St.
Peter-Ording. Die Tochter will dieses Haus nach Weihnachten an eine Hotelkette verkaufen, was jedoch der unbekannten Dame das Herz brechen würde. Malin begibt sich auf Spurensuche, doch die Zeit läuft…
Erster Eindruck: Ein schönes winterliches Cover – gefällt mir.
Malin und Franzi sind seit vielen Jahren Freundinnen und seit kurzem auch Geschäftspartnerinnen mit ihrer Grafikdesign-Firma. Als Franzi etwas Verrücktes tun wollte, besuchen sie spontan eine Fundsachenversteigerung. Franzi erbeutet Angelzubehör für ihren Vater, Malin – nun unter Zugzwang – ersteigert einen kleinen Koffer. Niemals hätte sie erwartet, dass der Inhalt solchen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben würde. Eine unbekannte Frau, selbstverständlich gibt es keinen Absender, schickt ihr den Schlüssel zu ihrem Haus in St. Peter-Ording. Wo gibt es denn so etwas? Malin lässt das Ganze keine Ruhe und so fahren die Freundinnen kurzerhand hin, um das Haus zu finden, was ihnen auch schnell gelingt. Und dann krempeln sie die Ärmel hoch und beginnen aufzuräumen, zu putzen, einzukaufen, zu streichen und schmirgeln…
So, ich bin literaturtechnisch wieder aus St. Peter-Ording zurückgekehrt. Wie es war? Nun ja, zuerst musste ich mir sagen, dass es ein Märchen ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand einen Koffer ersteigert und damit ein Haus vermacht bekommt. Ich denke nicht, dass das rechtlich so einfach funktionieren würde. Aber nachdem ich diesen Fakt mal beiseitegeschoben habe, war ich im Märchenmodus drin. Dazu kommt noch ein Weihnachtswunder, denn nur das kann die Erklärung dafür sein, dass jemand für eine wildfremde Person wochenlang deren Haus renoviert und dafür so viel Zeit und Geld aufwendet. Abgesehen von diesen beiden Punkten hat mir die Geschichte gut gefallen – die Protagonisten waren sympathisch, die Geschichte liess sich flüssig lesen, war jedoch zu kurz. Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von drachenzahn:
Gothic Games mit Herzklopfen
Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe von Kaylie Smith
Phantasma ist eine ungewöhnliche, aber spannende Mischung aus „Hunger Games“, Gruselgeschichte und Romantik. Das Buch konnte mich schnell in seinen Bann ziehen und überzeugte überwiegend. Lediglich die Liebesgeschichte wirkte am Ende etwas platt und vorhersehbar. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.
Es gibt jedoch einen Nachfolgeband Enchantra, in dem es aber vordergründig um Genevieve geht.
Nachdem Ophelias Mutter unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, musst Ophelia das magische Erbe der Familie Grimm übernehmen. Doch als wäre das alles nicht schon schlimm genug, droht die Bank, ihnen das Haus wegzunehmen. Kurz darauf verschwindet ihre Schwester Genevieve. Ihre Spur führt Ophelia zu den tödlichen Spielen des Hauses Phantasma. Um sie zu retten, stürzt sie sich ebenfalls in dieses waghalsige Turnier und geht einen fragwürdigen Deal mit dem charismatischen und unberechenbaren Phantom Blackwell ein.
Die Spiele sind teilweise recht originell und überraschend. Das Leben im Haus Phantasma wird zudem sehr atmosphärisch geschildert, sodass man schnell in diese Gothic-Umgebung eintauchen kann. Die Beziehung Ophelias zu ihrer Schwester wirkt sehr echt, mit Ecken und Kanten. Lediglich das Ende der Geschichte war mir dann doch etwas zu kitschig, einfach und offensichtlich gewesen. Es fehlt der Biss und der Überraschungseffekt. Genial fand ich hingegen die Schattenstimme, die in Ophelias Kopf herumspukt, und die ihr immer wieder mit schrecklichen Ereignissen droht, wenn sie nicht augenblicklich irgendeine Zwangshandlung ausführt, wie zum Beispiel dreimal an eine Tür zu klopfen oder ähnliches.
Phantasma ist trotz des kitschigen Endes ein atmosphärisches Leseerlebnis mit viel Spannung, knisternder Romantik und ein paar kreativen Einfällen. Ein wunderbarer Tipp für alle, die romantische Mystery-Geschichten mit düsterem Flair lieben.
Rezensionen von drachenzahn:
Jane für Klein & Groß
Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte. Jane Austen von Deborah Hopkinson
Jane Austen war eine mutige, kreative und bewundernswerte Persönlichkeit ihrer Zeit. Mit Scharfsinn, Selbstbewusstsein und viel Talent hat sie sich als Frau in einer männerdominierten Welt behauptet und sich einen festen Platz in der Literaturgeschichte erobert. Auch mehr als 250 Jahre nach ihrer Geburt begeistern ihr feiner Humor, ihre messerscharfe Gesellschaftskritik und ihre lebensnahen Figuren.
Diese liebevoll gestaltete Bildbiografie erzählt Janes Leben in kompakten, aber eindrucksvollen Worten und Bildern. Besonders ihre Leidenschaft für Geschichten steht im Mittelpunkt. Die sanften Zeichnungen in zarten Pastelltönen fangen die Atmosphäre der viktorianischen Zeit wunderbar ein und ergänzen die kurzen Textpassagen sehr stimmungsvoll.
Am Ende erhält man auf einer Doppelseite eine ausführliche Zeittafel mit allen wichtigen Ereignissen. Im Anschluss werden ihre Werke mit Veröffentlichungsjahr, Zitaten und einer kurzen Beschreibung vorgestellt. Es gibt sogar eine Quellenverzeichnis am Schluss.
Obwohl das Buch offiziell für Kinder ab 4 Jahren empfohlen wird, bin ich mir nicht sicher, ob es diese Zielgruppe wirklich erreicht. Zumindest meine eigene Tochter, sonst eine begeisterte Leseratte, konnte ich bisher nicht so recht für das Werk gewinnen. Die Thematik ist für kleinere Kinder vermutlich zu ruhig und zu wenig abenteuerlich. Es ist ein Buch der leisen Töne. Es zeigt aber auch den Kleinen bereits, dass man an seinen Träumen und Wünschen festhalten muss, damit diese in Erfüllung gehen können.
Mir persönlich hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es ist eine wertschätzende Einführung in das Leben einer außergewöhnlichen Frau, deren Charme sowohl Kinder als auch Erwachsene gleichermaßen von sich überzeigen kann. Nicht nur für eingefleischte Jane-Austen-Fans eine klare Empfehlung!
Rezensionen von Claudia R.:
schicksalhaft
Der Ruf der Tränen von Kerstin Stefanie Rothenbächer
Klappentext / Inhalt:
Seit Jahrhunderten wachen die Kobolde über die Menschen – doch jetzt sind sie selbst in Gefahr.
Eine uralte Prophezeiung zwingt sie dazu, die Träne der Tränen zu finden – und das ausgerechnet bei den Menschen, die sie eigentlich beschützen.
Vom anderen Ende des Ozeans aus stellen sich die Baratjas dem übermütigen Volk mutig entgegen, während ein geheimnisvolles Mädchen mit seinem eigenen Schicksal kämpft: Der Koboldkönig hat Annika in einen Drachen verwandelt und sie ist echt mies drauf.
Was verbirgt sich in der Grube der tausend Augen und woher kommen die gefährlichen Irrlichter, die unermüdlich nach Opfern Ausschau halten?
Ein Abenteuer voller Rätsel, Mut und Magie beginnt – und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen.
Cover:
Das Cover zeigt einen Drachen und durch die starken roten Färbungen wirkt es sehr bedrohlich, aber zugleich auch geheimnisvoll. Es wurde klasse umgesetzt und weckt so auch die Neugier.
Meinung:
Eine schicksalhafte und spannende Geschichte, mit bewegendem Abenteuer und emotionalen Lesemomenten. Schnell findet man sich in Geschehnisse und Charaktere hinein. Kobolde, Drachen, Prophezeiungen, Stärke und Mut sind hier entscheidende Elemente. Fantasievolle und auch leicht philosophische Umsetzung mit sehr viel Kreativität und Tiefe.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Situationen hinein. Durch die ich-Perspektive wird dies zusätzlich verstärkt. Emotionen und Gedanken sind durch die Ich-Perspektive sehr gut spürbar. Mich haben die Charaktere mitgenommen und bewegt. Ein tolles Element fand ich dabei auch die Schildkröte, die ich interessant umgesetzt fand. Aber auch immer wider die kleinen Impulse und philosophischen Ansätze, die zum Nachdenken anregen, fand ich sehr schön integriert, das gab dem Ganzen noch mehr Tiefe.
Die Ansätze zu Beginn wurden durch einzeln hervorgehobene Buchstaben oder kleine Verzierungen markiert. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen und die Umsetzung des Ganzen ist sehr gut gelungen.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge und ein wundervoller Lesefluss wird hier ermöglicht.
Die Geschichte ist fantasievoll und sehr kreativ umgesetzt. Die bildlichen Beschreibungen setzen die Erzählung sehr gut um und man kann sich so alles sehr gut und anschaulich vorstellen. Auch kommt man mit sehr Geschichte sehr gut mit und es wirkt sehr nahbar und nimmt einen dabei auch selber mit. Ergreifend und bewegend ist das Gesamte umsetzt und sorgt für unterhaltsame Lesemomente.
Fazit:
Schicksalhaft, ergreifend und emotionsreich ist diese Fantasy Erzählung umgesetzt und sorgt für wundervolle Lesemomente.
Rezensionen von Tara:
Spannend & faszinierend
Mystery Eye von Susann Blum
„Mystery Eye: Telepathie“ ist ein spannendes Jugendbuch der Autorin Susann Blum, das keineswegs nur für Jugendliche geeignet ist. Auch ich war gefesselt und fand die Ereignisse ausgesprochen interessant.
Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive der 14-jährigen Tammy geschildert.
Sie stammt aus schwierigen Verhältnissen und ist auf dem Weg in ein Sommerlager, damit ihre Mutter ein wenig entlastet wird. Dort trifft sie auf Isaac – Sohn reicher Eltern mit entsprechendem Verhalten – der Sozialstunden ableisten muss. Bei ihrer Begegnung spüren sie ungewollt eine Verbindung. Während Tammy dieser nachgehen möchte, will Isaac nichts davon wissen. Neben ihnen finden sich schon bald weitere Gleichaltrige, die ebenfalls über diese telepathische Verbindung verfügen, Signale senden und empfangen. Während sie lernen müssen mit ihren Fähigkeiten umzugehen, geht der Alltag mit all den Problemen, die Jugendliche in dem Alter haben weiter.
Der Schreibstil von Susann Blum ist lebendig und leicht zu lesen. Sie beschreibt ihre Charaktere gut und es ist interessant ihre Entwicklung zu verfolgen. Da es sich um den ersten Band einer neuen Reihe handelt, fand ich die Einführung der einzelnen Charaktere sehr gelungen und bin neugierig auf sie und ihre weiteren Erlebnisse geworden.
Auch wenn die Telepathie im Vordergrund der Handlung steht, werden weitere Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und Ausgrenzung mit eingebracht, die für ein wenig Tiefe und Abwechslung sorgen.
Mich hat das Buch gefesselt, da es spannend, actionreich aber auch ein wenig mystisch ist.
Rezensionen von Claudia R.:
troll-iges Abenteuer
Ein Herz für Monster - Tumult im Tal der Trolle von Simak Büchel
Klappentext / Inhalt:
Komm mit Ainu und Halti auf die Jagd nach dem Herzkristall
Die Monsterjägerinnen Ainu und ihre Mutter Tabati sind zusammen mit Lehrling Halti auf dem Weg zu einem neuen Auftrag. Versehentlich lenkt Halti den Planwagen mitten in die Wüste der Feuerböcke hinein. Schon tauchen drei riesenhafte, ziemlich wütende Felstrolle auf – jemand hat den Herz-Kristall gestohlen, das Heiligtum der Trolle.
Und nicht nur das, Trollmädchen Beryll wird vermisst. Scheinbar ist sie auf eigene Faust den Dieben gefolgt, um den Kristall zurückzuholen! Für Ainu steht fest, sie muss Beryll retten. Doch der Weg führt immer tiefer in die Wüste, wo ihnen lodernde Feuerböcke und haiähnliche Sandtaucher auflauern ...
+ Perfekt zum Selberlesen ab 8 Jahren und zum Vorlesen ab 6 Jahren
+ Ein ganz besonderes Gespann legt los: Tabati & Tochter und Monsterjäger-Lehrling Halti
+ Mit vielen ausdrucksstarken sw-Illustrationen von Larisa Lauber
+ Zu diesem Buch gibt es ein Quiz bei Antolin
Bisher erschienen in der Reihe „Ein Herz für Monster“
(alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden):
Ein Herz für Monster – Der Schattenschlinger
Ein Herz für Monster – Die fliegende Drachengrotte
Ein Herz für Monster – Tumult im Tal der Trolle
Cover:
Das Cover wirkt spannend und abenteuerlich. Man kann viel darauf entdecken und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist vorhanden. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten Band, man kann diese aber auch sehr gut unabhängig lesen, da sie in sich geschlossen sind. jeder band enthält ein in sich abgeschlossenes Abenteuer.
Ainu und ihre Mutter Tabati sind mit Lehrling Halti auf dem Weg zu einem neuen Auftrag und stoßen dabei auf ein trolliges Problem.
Mehr zum Inhalt sei hier nicht verraten. Das lest am Besten selbst.
Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm und schnell lesbar. In die Geschichte und Geschehnisse kommt man schnell hinein. Die Erzählung ist bildlich und gut nachvollziehbar und zudem auch verständlich umgesetzt. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön gestaltet und stechen optisch sehr gut hervor, so dass sie schnell erkennbar sind. Die kleinen Verzierungen zu Beginn, aber such die wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch runden das Ganze perfekt ab. Auch die Kapitelüberschriften sind passend ausgewählt und verraten dabei nicht zu viel.
Die Gliederung und Gestaltung ist einfach klasse und wunderschön umgesetzt. die wunderschönen Illustrationen sind so niedlich und toll umgesetzt. Auch bringen diese die Atmosphäre sehr gut herüber.
In die Geschichte und auch die Charaktere findet man sich sehr gut und schnell hinein und erlebt mit diesen die Ereignisse mit. Es wird erlebbar erzählt und so wird es zu einer wundervollen Erzählung und ich hoffe, dass es noch viele weitere Abenteuer geben wird. Zumindest würde mich das sehr freuen.
Fantasie, Freundschaft und Mut spielen hier eine Rolle. Trollige Monstergeschichte, bei der man sich fragen muss, wer eigentlich die Monster sind?
Auf jeden Fall extrem unterhaltsam und wundervoll umgesetzt. Bin begeistert.
Fazit:
Trolliges Abenteuer mit starken Charakteren und wunderschönen Illustrationen.
Rezensionen von Tara:
Ein aufschlussreicher Trainingsleitfaden für Frauen in jeder Lebensphase
Frauen trainieren anders. Fitness und Sport im Einklang mit deinen Hormonen von Tabea Lorch
„Frauen trainieren anders“ ist ein umfassender Ratgeber der Autorin, Lauftrainerin und Sportwissenschaftlerin Tabea Lorch für Frauen jeden Alters.
Ich habe schon einige Bücher und Artikel zum Thema Sport und das richtige Training gelesen, aber bisher wurde niemals zwischen Männern und Frauen unterschieden.
Das es hier Unterschiede gibt, ist eigentlich nur logisch und es wird höchste Zeit, dass es angesprochen wird.
Tabea Lorch geht in ihrem Ratgeber auf die physiologischen Unterschiede, das weibliche Hormonsystem und die unterschiedlichen Lebensphasen ein. Auf dieser Grundlage basiert ihr Trainingskonzept, das je nach Lebens- und Zyklusphase anders aussieht.
Neben Trainingsplänen für die verschiedenen Lebensphasen und Fitnesslevel, Erklärungen für unterschiedliche Trainingsmethoden und bildhaft dargestellten Übungen, gibt es auch passende Informationen über Regeneration, Stressmanagement und für die richtige Ernährung, da diese beim Sport ebenfalls eine große Rolle spielt.
Mit ihrem lockeren, leicht verständlichen Schreibstil spricht die Autorin ihre Leserinnen direkt an. Auch optisch ist dieses Buch toll gestaltet. Die wichtigen Informationen sind farblich abgesetzt. Die Übungen werden bildhaft dargestellt und es gibt zahlreiche Grafiken und Illustrationen, die das Gelesene gelungen verdeutlichen.
Ich habe zahlreiche wissenswerte Fakten und interessante Ratschläge für mich gefunden. Gerne hätte ich diesen Ratgeber schon zu einem früheren Zeitpunkt gelesen, da es ein motivierendes Buch für jede Lebensphase ist, in dem es nicht um Höchstleistungen geht, sondern um Fitness und Selbstfürsorge.
Rezensionen von S.:
Düster
Blood of Hercules von Jasmine Mas
Was ist das für eine schreckliche Welt in der Zukunft. Titanen töten Menschen aus Spaß an Gewalt, die meisten Menschen sind arm und vegetieren vor sich hin, nur einer herrschenden Elite geht es gut. Alexis wächst bei gewalttätigen Pflegeeltern auf bis sie 10 ist, hat eine unsichtbare Schlange zum Freund und muss einen Pflegebruder durchbringen.
Als ihre Betreuer sie halb tot schlagen, ist sie auf sich allein gestellt. Mit 19 wird ein Geheimnis gelüftet. Grausame Rituale bestimmen fortan ihren Weg. Prüfungen bestehen daraus „Schmerzen, Leid, Dreck, Angst und Hunger zu ertragen.“ Alle versuchen, Alexis zu manipulieren, sie zu brechen. Aber ein weiteres Geheimnis ist in ihr.
Jasmine Mas schreibt packend, ironisch, witzig und sarkastisch. Nach leichten Startschwierigkeiten habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Alexis ist unheimlich stark, bleibt sich stets treu und geht ihren Weg. Allerdings: der letzte Teil ist so gar nicht meins. Ich hoffe auf erlösende Fortsetzung.
Rezensionen von Meli:
Kleines Fantasy-Abenteuer zwischen Nacht und Chaos
Nightowls von Kathrin Tordasi
Nyx und James Fähigkeiten als Nachtboten wurden schon früh erkannt und sie wurden trainiert, um der zerstörerischen Kraft des Chaos entgegenzuwirken. Es gibt viele Rückblicke, in denen man diese Zeit nochmal miterlebt, wo die Protagonisten ihre Fähigkeiten erkunden und auch deren Risiken kennenlernen, bevor sie der Organisation dann später den Rücken kehrten.
Jetzt gibt es wieder eine Bedrohung und sie tun, wozu sie sich verpflichtet fühlen, auch wenn es sie selbst und ihre Liebsten in Gefahr bringt.
Ich fand das Abenteuer ganz nett, denn die Protagonisten sind sympathisch und haben interessante Hintergrundgeschichten, es gibt gute Charakterentwicklungen, kleine Überraschungen und auch ein wenig Action. Die Fantasy-Welt mit Tag- und Nachtboten, Chaos und Ordnung fand ich aber nicht allzu interessant und insgesamt finde ich das Buch damit durchschnittlich und es wird mir nicht im Gedächtnis bleiben. Es war nett für Zwischendurch, aber mehr war es für mich auch nicht.
Rezensionen von nislin:
Drei Menschen, drei Biografien
Flusslinien von Katharina Hagena
In diesem Buch geht es um drei Menschen, die so unterschiedlich und gleichzeitig eng miteinander verbunden sind. Margrit ist 102 Jahre alt und in einer Residenz sesshaft, ihre Enkelin Luzie (18 Jahre alt) hingegen hat kürzlich die Schule abgebrochen. Dann gibt es noch Arthur, er ist in der Residenz tätig, in welcher Margrit lebt.
Katharina Hagena hat einen sanften Schreibstil, ähnlich den Linien eines Fluss, dies nimmt auch eine zentrale Rolle ein. Ihre Sprache ist den dargestellten Situationen entsprechend, mal stark, mal zart. Als Leser erhält man Einblick in verschiedene Themen und Lebensbereiche, die jeden Einzelnen umtreiben. Da geht es um zwischenmenschliche Beziehung, wie die in der Familie, in Beziehungen oder Freundschaften. Aber auch Erinnerungen an Vergangenes, Situationen des Verlustes und das Erinnern an Menschen, die das Leben prägen.











