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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Bücher, Geheimnisse und fantastische Wesen

Tinte, Staub und Schatten: Das Buch der Verlorenen von Alina Metz

Autorin Alina Merz entführt die Leserinnen und Leser in eine geheimnisvolle Welt, in der fantastische Wesen in einem unterirdischen Labyrinth hausen. Der Gedanke, dass Bücher Tore zu anderen Welten sein können, ist zwar nicht neu, doch die Autorin verleiht dieser Idee frischen Wind und setzt sie auf spannende und kreative Weise um.

Besonders haben mir gefallen die Komplexität der Welt, die Merz entwirft und die viele Zitate aus bekannten Büchern. 

Die Handlung selbst erinnert an bekannte Jugendfantasy-Muster: Eine Jugendliche entdeckt, dass ihre Eltern entgegen aller bisherigen Annahmen nicht tot, sondern an einem geheimen Ort gefangen sind, und macht sich auf, sie zu retten. Auch wenn das Motiv vertraut wirkt, gelingt es der Autorin, die Geschichte spannend, temporeich und emotional zu erzählen. 

Das Buch endet aber mit einem riesigen Cliffhanger. Zum Glück erscheint die Fortsetzung bereits später dieses Jahr. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

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Rezensionen von Danislesestube:

Ein schräges Abenteuer einer Social Media Märchenprinzessin

Hashtag Happily Ever After | Humorvolle, digitale Märchenadaption über Social Media, Illusion und echte Begegnung von Christien Marie Wach

Social Media ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Egal auf welcher aktuellen Plattform, wir fühlen uns unterhalten und verbringen dementsprechend gerne Zeit in den digitalen Welten. Daran gibt es auch nichts auszusetzen. Besorgniserregend wird es dann, wenn der Aufenthalt derart viel Zeit in Anspruch nimmt, dass das echte Leben zu kurz kommt.

(sieht man gut an der Bildschirmzeit auf dem Telefon) Für Influencer ist das wiederum Normalität. So etwas wie ein Offline-Leben gibt es nicht mehr. Wir können froh sein, dass diverse Internetpersönlichkeiten ihren Stuhlgang nicht auch noch online stellen.

Die Autorin dieses Buches scheint wohl einen ähnlichen Gedankengang gehabt zu haben. Eingetaucht in ein Bad voller Märchen, gewürzt mit einer Wagenladung Humor und als Vollendung einen roten Faden, damit man in diesem dezent chaotischen Endprodukt nicht die Krise bekommt. Viola. Fertig ist ein wohlschmeckendes Endergebnis, welches oberflächlich sehr chaotisch wirkt, aber im Kern eine zuckersüße Realität zeigt, die sehr nah an dem ist, was wir tagtäglich im Internet sehen. Während unsere Protagonistin, begleitet von sprechenden Fröschen, durch verschiedene Welten wandert, wird ihr immer mehr bewusst, wie schön sich die echte Welt anfühlen kann. In dieser muss sie nicht perfekt, wunderschön oder gar immer gut gelaunt sein. Nein. Viralia darf ganz sie selbst sein und wird trotzdem gemocht. Auch wenn das Leben manchmal bitter schmeckt, fühlt es sich dennoch toll an, frei zu sein. So ganz nebenbei rettet sie mit ihren grünen Freunden mal eben ein paar verbuggte Welten. Was man halt so als Influencerin auf Abwegen macht.

Der Humor ist wie schon erwähnt recht präsent. Breit gefächert, stellenweise unfassbar schräg, fängt aber an vielen Stellen den aktuellen Zeitgeist inklusive Ausdrucksweisen sehr gut ein. Der Schreibstil selbst ist dementsprechend locker, flockig und leicht zu lesen. Die Handlung findet aus der Erzählperspektive statt, garniert mit ein paar märchenhaften Einlagen. Etwas Liebe kommt gegen Ende als Kirsche auf der Sahnehaube auch noch dazu.

Im Endeffekt hat mir das Buch eine schöne Zeit beschert. :)

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Rezensionen von clematis:

Architektur und Sprache

Tokyo Sympathy Tower von Rie Qudan

Sara Machina ist eine bekannte Architektin in Japan und steht nun vor der Herausforderung, einen Gefängnisturm zu planen, der neben dem Olympiastadion in Tokio errichtet werden soll. Das Besondere an diesem Turm wird sein, dass er ein Gefängnis beherbergt, wobei aber das Wort „Gefängnis“ tunlichst vermieden wird.

Die Inhaftierten sind dort Gäste, die in ansprechenden Appartements leben, die sich in Bibliotheken bilden können und denen man mit Fürsorge und Wohlwollen begegnet. Machina steht dem Konzept skeptisch gegenüber, möchte den Wettbewerb dann aber doch nicht einfach anderen überlassen.

Ein spannendes Thema, Architektur und Sprache sind interessant, der neu gedachte Umgang mit Straftätern weckt mein Interesse. Allerdings kommt im Roman dann alles anders als erwartet. Die Erkenntnis, dass Worte die Wirklichkeit prägen, wird mit einer Künstlichen Intelligenz diskutiert, aber wie sich dies tatsächlich auf die Menschen auswirkt, ob das Ausklammern von abwertenden Wörtern Vorteile nach sich zieht und die Turmbewohner bessere Menschen werden lässt, bleibt ein offenes Experiment. Denn im Buch geht es vielmehr um die Architektin selbst und ihre innere Zerrissenheit zwischen diversen Problemfeldern. Da kommen Themen zur Sprache wie Gendergerechtigkeit oder sexuelle Gewalt, Körpergerüche und porentiefe Hygiene, Euphemismen und bewusste Veränderung der Sprachstruktur. In inneren Monologen oder Dialogen, zum Teil mit einen Chatbot, wird dann diskutiert und überlegt.

Leider konnte mich dieser Roman weder inhaltlich noch sprachlich fesseln, die etwa 160 Seiten werden nicht durch eine stringente Handlung geprägt, sondern durch eine Fülle an Gedanken, welche teils vom Menschen, teils von der Künstlichen Intelligenz genährt werden. Möglicherweise bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen, andere werden mitunter eher etwas mit dem Text anfangen können.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Geht so

Geht so von Beatriz Serrano

"Geht so" von Beatriz Serrano beschreibt den Alltag von Protagonistin Marisa, die mit ihrem Job in der Werbebranche mehr als unzufrieden ist. Dazu gesellt sich eine Angststörung, die sie phasenweise teilweise handlungsunfähig macht. Schon auf den ersten Seiten werden angstlösende Medikamente (Tavor) eingeworfen, wie Smarties; auch anderen Drogen ist Protagonistin Marisa nicht abgeneigt.

Dabei dreht sich die Handlung um den wahrgenommenen Stillstand, ein nicht vorankommen im Leben, keine Perspektiven haben - oder die, die man hatte nicht erreicht zu haben. Das stimmt pessimistisch.
Glücklicherweise ist der Schreibstil, in Übersetzung durch Christiane Quandt angenehm humorvoll und leicht zu lesen. Andererseits wäre mir die Stimmung des Buches vermutlich zu dunkel gewesen.
Andererseits waren mir zu viele Längen in der ja doch recht überschaubaren Handlung, vor allem im ersten Teil sind die Ausführen für mich zu repetitiv und haben mich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr erreicht. Andererseits steht dies ja auch symptomatisch für die beschriebene Perspektivlosigkeit im sogenannten "Bullsh*t-Job". Es werden viele Themen angesprochen, dann jedoch irgwie lapidar und oberflächlich behandelt - mich konnte es nicht erreichen. Die versprochene Wendung auf dem Firmenevent war spaßig zu lesen, die Nachgänge hätten mich noch mehr interessiert. Zum Ende hin hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und so gehe ich zwiegespalten mit dem Buch auseinander.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Wenn wir lächeln

Wenn wir lächeln von Mascha Unterlehberg

"Wenn wir lächeln" von Mascha Unterlehberg ist in der Hörbuchfassung von Bineta Hansen gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.

Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Hansens Stimme gut gefallen.
An diesem Buch hat mich vor allem das Cover angesprochen, der Klappentext dann final neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht. Die Story wird aus Perspektive von Protagonistin Jara erzählt, ist dabei sehr kurzweilig und sprunghaft, die Kapitel sind sehr kurz und leiten zumeist neue Szenen ein. Somit ist die Handlung sehr dynamisch, aber auch sprunghaft und für mich nicht immer gut zu verfolgen gewesen. Eine Stringenz in der Erzählung habe ich im verlauf gefunden, gerade zu Beginn des Buches war ich etwas orientierungslos - was gut zu den Inhalten des Buches passt und somit eine gewisse Harmonie herstellt.
Berichtet wird über das Heranwachsen im Ruhrgebiet, von Freundschaften und grenzwertigen und -überschreitenden Situationen. Die geschilderten Szenen machen hilflos und wütend, sind aber real und authentisch. Dabei ist Jara eine Protagonistin, in die man sich hineinversetzen kann - ihre Freundin Anto blieb mir durchweg fern und nebulös - offensichtlich war sie auch für Jara nicht wirklich greifbarer...
Insgesamt ein Buch, dessen Schreibstil und Sprache mir sehr gefallen haben, die Handlung hatte trotz der Schnellebigkeit einige Längen.

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Rezensionen von peppi:

Wiener Nachkriegszeit

Die Trümmerschule - Zeit der Hoffnung von Beate Maly

Der Roman von Beate Maly ist inspiriert durch die Lebensgeschichte der österreichischen Pädagogin und Politikerin Stella Klein-Löw, die nach großen Verlusten im Krieg wieder in das Land zurückkehrte, um es nicht denen zu überlassen, die es zerstört hatten.
In dem historischen Roman wird die Geschichte von der jüdischen Lehrerin Stella Herzig erzählt.

Ihre Eltern und ihre Schwester wurden im Konzentrationslager ermordet. Durch die Hilfe der Familie ihrer Freundin gelangte Stella in Sicherheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt sie aus dem Exil in London nach Wien zurück. Sie findet eine Anstellung im Lindengymnasium. Hier stößt sie mit ihren fortschrittlichen Unterrichtsmethoden bald auf Widerstand bei einigen ihrer Kollegen und auch bei einigen Eltern.
Ich finde, der Autorin ist es sehr gut gelungen das Leben der Menschen im Nachkriegs-Wien zu beschreiben.
Ein gelungener Auftaktband. Ich freue mich auf den zweiten Teil.

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Rezensionen von Anna:

Sizilien Urlaub und Geschichte auf dem Teller

Sizilien in meiner Küche von Cettina Vicenzino

Dieses Buch ist eine kulinarische und kulturelle Liebeserklärung an Sizilien. Es vereint einfache, farbenfrohe Rezepte mit faszinierenden historischen Einblicken und bringt dabei die Seele der Insel direkt auf den Teller. Die Autorin, Cettina Vicenzino, geboren 1968 in Militello in Val di Catania, nimmt einen nicht nur mit in die Küche, sondern auch in die Geschichte und Traditionen Siziliens – lebendig, detailreich und liebevoll erzählt.

Wunderschöne Bilder machen schon das Durchblättern zum Genuss.
Als jemand, der heuer in Palermo war und vor zwei Jahren einen Teil der Insel bereist hat, kann ich nur sagen: Es ist wirklich so authentisch, wie es im Buch beschrieben wird. Besonders angetan haben es mir die folgenden Gerichte: Busiate (Pasta) mit Pesto aus Trapani, Arancini mit Thunfisch und Aubergine sowie „Testa di Turco“ Schichtkuchen mit Milchcreme und Marsala. Ein fantastisches Werk, das Herz und Gaumen berührt.
Ein Kochbuch für alle, die: nicht nur die authentische Küche Siziliens kennenlernen möchten, sondern auch an der Kultur und Produktvielfalt dieses Landes interessiert sind.

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Rezensionen von GB:

Erdbeerig

Die Erdbeermädchen von Judith Allert

Zu dem Buch hätte ich als Kind auch sofort gegriffen. Wer kann diesen tollen roten Erdbeeren widerstehen. Und dann noch eine Leihoma und ein paar gleichaltrige Freunde mit denen man seine Zeit verbringen kann.
Die farbenfrohen, schönen Illustrationen und die gut lesbare Schrift mit den großen Abständen zwischen den Zeilen runden das Ganze noch ab.

Ein sehr gut gemachtes Erstlesebuch!
Die Texte sind einfach und kurz gehalten, erzählen aber doch eine schöne, umfassende Geschichte. Die Freundinnen Anna, Jo und Kira helfen ihrer "Oma Irmi" mit den Erdbeeren, während sie im Krankenhaus liegt. Es droht ein Ende der schönen Zeit, weil Irmi in eine kleinere Wohnung in die Stadt ziehen will, aber auch hier gibt es am Ende ein Happy End. Durch ein paar Sprechblasen werden die Illustrationen noch mehr in den Text eingebunden. Fast schon in Richtung Comic. Zum Ende gibt es dann sogar noch passend zur Geschichte ein Rezept für Erdbeermarmelade. In Antolin ist das Buch natürlich auch vertreten.

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Rezensionen von Tintenteufel:

Über Angst, Mut und Freundschaft

Schisser und ich 1 von Frank Schmeißer

Eine Kinderbande hält wie Pech und Schwefel zusammen und will eine Hühnerschar vor dem Tod im Schlachthaus retten. Während die Story auf den ersten Blick stark an die wilden Hühner von Cornelia Funke erinnert, besitzt das Buch noch eine ganz andere Handlungsebene: Protagonist ist Jakob, der mit seiner Familie neu in eine Siedlung am Stadtrand gezogen ist, damit er in der ruhigen Umgebung besser mit seiner Angststörung zurechtkommt und lernt, sich anderen Kindern zu öffnen und Freundschaften zu schließen.

Der Autor Frank Schmeißer ist selbst von dieser Erkrankung betroffen und vermittelt einen guten Einblick in die Gefühlswelt und die Bewältigungsstrategien: Er beschreibt detailliert, wie Jakob sich schon vorab die schlimmstmöglichen Folgen ausmalt, wie er eine Angstattacke erlebt und wie er mit Atemübungen, Muskelentspannung und Manifestationen dagegen zu halten versucht. So können sich betroffene Kinder darin wiederfinden und andere ein Verständnis entwickeln.

Doch damit nicht genug: Das Buch kreist keineswegs nur empathisch-mitleidend um dieses Thema, sondern erzählt zugleich witzig-frech von Jakob, der sich selbst als größten Schisser des Universums bezeichnet, seiner Revoluzzer-Schwester Ich-fass-es-nicht-Lilli und seinem chaotisch-lebensuntüchtigen Vater an der Seite seiner erfolgreichen Frau. Alles wird mit viel Wortwitz und Selbstironie erzählt und mit ebenso phantasievollen Illustrationen von Melanie Garanin ausgeschmückt. So hält Jakob etwa ein Los der Paniklotterie hoch, laut welchem er 100.000 Panikattacken gewonnen hat. Doch dieser vermeintlich respektlose Umgang erschient nie verletzend, da der selbst betroffene Autor immer wieder erkennen lässt, welche Sympathie er für den Protagonisten empfindet und wie dieser aktiv und zunehmend selbstbewusst sein Problem in Angriff nimmt! Toll!

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Rezensionen von Arambol:

Horror und Liebe

Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe von Kaylie Smith


"Du hast versagt, obwohl du noch nicht einmal angefangen hast. Klopf dreimal gegen die Mauer, dann wird alles wieder gut."

„Phantasma“ von Kaylie Smith hat mich wirklich positiv überrascht und ist mal etwas ganz anderes gewesen als das, was ich sonst lese. Wir begleiten Ophelia nach dem Tod ihrer Mutter nach Phantasma – und was dort passiert, muss man selbst gelesen haben.

Teufel, Phantome und Dämonen. Alles findet seinen Platz in dieser Geschichte. Also auch die Liebe. Sie steht zwar nicht unbedingt im Vordergrund, hat aber dennoch eine starke Präsenz.

Weiter ins Detail gehen möchte ich in Sachen Liebe allerdings nicht. Nur so viel: Es entstehen definitiv interessante Beziehungen unter den Protagonisten.
Ophelia und Blackwell sind vor allem interessant. Ophelia, weil sie nun mal eben im Mittelpunkt der Geschichte steht und das ein oder andere Problem bewältigen muss. Sie ist nicht die klassische starke weibliche Protagonistin und hinter ihrer Fassade steckt noch mehr, wie man im Laufe der Geschichte bemerkt. Besonders der Bund zu ihrer Schwester ist sehr stark und bringt sie in die ein oder andere brenzlige Situation.

Und brenzlige bzw. gefährliche Situationen findet man in Phantasma sehr häufig. Und das macht diese Geschichte aus. Kaylie Smith schafft es einfach viel Spannung und ruhigere Story Elemente in ein perfektes Gleichgewicht zu bringen – denn langweilig ist mir beim Lesen nie geworden. Was auch an dem Schreibstil liegt, der ganz einfach gehalten ist. Die Beschreibungen der Umgebung lassen das gesamte Setting lebendig werden und man hat das Gefühl, man würde sich zusammen mit Ophelia den einzelnen Prüfungen stellen.

Insgesamt lassen sich in „Phantasma“ viele wundervoll ausgearbeitete Ideen finden, die alle auf irgendeine Weise zusammenpassen. Diese Geschichte ist einfach etwas Besonderes – von den Protagonisten bis hin zum Setting. Wer also Lust auf eine Geschichte hat, die man nicht weglegen kann, wird hier fündig. Aber denkt beim Lesen daran: Verliebt euch nicht (zu schnell in die Protagonisten).

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