Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
ÜBERRASCHUNGS- EIER - Entdecke spielerisch die Zahlenwelt!
1, 2, 3 ... was schlüpft da aus dem Ei? von Katie Dale
ÜBERRASCHUNGS- EIER - Entdecke spielerisch die Zahlenwelt!
"1,2,3...was schlüpft aus dem Ei? "
So lautet der dynamisch klingende Titel des neuen Pappbilderbuchs von @katiedale aus dem @brunnen_kinderbuch.
Und so lebhaft fröhlich wie der Titel zeigt sich auch das frühlingshaft- farbenfrohe Cover und die darauffolgenden kompatiblen Innenseiten des mit vielen Überraschungsklappen gestalteten Bilderbuchs mit den Illustrationen von @jennylovlie.
Mein Lese- und Bildereindruck:
Auf jeder Doppel- Seite findet sich ein kurzer Text, der Kinder einlädt, die Tiere und deren Anzahl, die sich inhaltlich in den als Klappen dargestellten Eiern versteckt, zu entdecken.
Zu jeder Tierart passend wird der Lebensraum genannt und bildlich in Szene gesetzt. So lernen Kinder Zahlen und exotische Tiere und zugleich die dazugehörigen Biotope wie Wüste, Gewässer, Land und Dschungel kennen.
Dies geschieht auf eine spielerische Art und Weise, bei der schon die Sinne der Kleinsten angesprochen werden. Neben der visuellen Entdeckungsreise wird auch die Motorik der kleinen Hände gefördert. Das handliche Format und die stabile Pappe erleichtern das Umblättern und mit altersgemäßer Begleitung lassen sich auch die Überraschungsklappen öffnen.
Dies macht den Kindern besonders viel Spaß und motiviert sie beim Aufnehmen der Informationen.
Mein Fazit:
Ein wunderbarer Lese- und Lernspaß für die Kleinsten und ein ideales Geschenk für die Frühlings- und Osterzeit.
Rezensionen von Daggy:
Für dinobegeisterte Erstleser
Duden Leseprofi - Großbuchstaben: Das Geheimnis der Dinospur, Erstes Lesen von Annette Neubauer
Das Cover zeigt Jonas mit seiner Lupe im Dino-Park, hinter ihm sind Dinosaurier zu sehen.
Jonas besucht mit seinem Vater den Dinospark und später das dazugehörige Museum, in dem der Nachbar arbeitet. Der hat ihnen auch den Tipp gegeben einmal dort hinzugehen. Im Park erlebt Jonas lebensgroße Dinosaurier, die sehr echt wirken.
Der Museumsbesuch regt ihn dazu an selbst nach Fossilien zu graben. Doch seine Vater macht ihn darauf aufmerksam, dass er so einen Fund nicht einfach in sein Regal stellen kann, er muss es erstmal melden. Trotzdem beginnt er damit im eigenen Garten zu graben und hat zunächst keinen Erfolg. Doch dann findet er einen Stein mit einem Abdruck, den er gerne behalten möchte.
Das Buch ist in Großbuchstaben gedruckt und soll deshalb leichter für Leseanfänger*innen zu lesen sein. Am Ende der Kapitel gibt es eine sehr einfache Frage zum gelesen Text. Dinosaurier sind natürlich ein großes Thema für Kinder und damit trifft das Buch sicher den Nerv vieler Erstleser*innen. Die vielen großformatigen bunten Bilder tragen sich dazu bei das Interesse zu wecken.
Rezensionen von Daggy:
Die psychischen Probleme der Mutter belastet die Familie
Wir kommen zurecht von Annika Büsing
Ich musste schon das halbe Buch lesen, bis Philipp seinen 18. Geburtstag feiern konnte. Sein Vater, Chefarzt der Chirurgie lebt seine einigen Jahren mit Stella, einer jungen Frau zusammen. Philipps Verhältnis zu ihr, die er seine Stiefmutter nennt ist alltäglich und ohne große Probleme. Mit Lorenz ist er schon lange befreundet und die beiden verbringen die meiste Zeit zusammen.
Philipp hatte bisher immer gute Noten und jetzt, wo es auf das Abitur zugeht, schwänzt er häufig den Unterricht und kifft lieber mit Lorenz auf dem Friedhof.
Mit einer Mitschülerin, mit der er zusammen war, hat Philipp wegen Mascha Schluss gemacht. Dass Mascha die ältere Schwester ist, macht die Sache besonders schwierig. Aber Mascha ist ganz anders als die Mädchen, mit denen er bisher zusammen war.
Philipp hat immer wieder kleine Flashbacks, so erinnert er sich an einen Hund oder an einen italienischen Jungen mit einem Fußballtrikot, das Philipp sich auch gewünscht hätte. Philipp geht noch in den Kindergarten als seine Mutter die Familie nach einem Sizilienurlaub verlässt. Seine Erinnerungen an die Mutter sind trübe, vielleicht auch, weil er sie lieber vergessen will. Doch dann wird seine Mutter von der Polizei gesucht und damit bringt sie wieder Chaos in das Leben von Philipp.
Philipp, der uns seine Geschichte selbst erzählt, ist schonungslos offen und seine bzw. die Sprache von Annika Büsing ist klar und offen. Manchmal werden Worte benutzt, die mir nichts sagen, was aber wohl an meinem Alter liegt. Ich fand es sehr interessant auf diese Weise zu erleben, was eine psychische Erkrankung mit den Menschen in deren Umfeld macht. Erst mit seiner Volljährigkeit findet Phillip die Kraft selbstbewusst
seinen Weg zu beginnen.
Rezensionen von Daggy:
Für mich das beste Buch zum Thema
Diskriminierung geht uns alle an von Josephine Apraku; Debora Antmann; Olenka Bordo Benavides; Luisa L'Audace; Yezenia León Mezu; Christopher A. Nixon; Monty Ott; Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum; Sinthujan Varatharajah; Emilene Wopana Mudimu
Auf dem Cover ist eine bunte Schar der unterschiedlichsten Menschen zu sehen, sie alle tragen den Titel als Banner, einer hat noch zusätzlich eine Schild mit der Aufschrift Solidarität.
19 Autor*innen und Illustrator*innen haben an diesem Buch mitgewirkt. Ihre Texte, in die sie eigene Erfahrungen einfließen lassen, sind sehr gut verständlich und ich habe sie sehr gut lesen können.
Die Illustrationen ergänzen ebenso wie die farbig unterlegten erklärenden Abschnitte.
Nach dem Vorwort geht es zunächst um eine Definition des Begriffes Diskriminierung. „Manchmal denken Menschen, dass Diskriminierung auf persönlichen Vorurteilen beruht. Das stimmt aber nicht, denn Diskriminierung ist strukturell“ Ist ein Satz, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Überhaupt gefiel es mir gut, dass es hier keine Schuldzuweisungen gibt, sondern nur den Wunsch, dass alle einsehen, dass wir nicht alle gleich sind und wir aber die gleichen Rechte haben sollten.
Vom englischen „able“ wird der Begriff „Ableismus“ abgeleitet, er bezeichnet die Diskriminierung von behinderten Menschen, beim „Ageismus“ geht es darum junge und alte Menschen zu diskriminieren. Judenfeindlichkeit wird „Antisemitismus“ genannt und leider gibt es da viele aktuelle Beispiele. Für die Diskriminierung von Menschen, die nicht heterosexuell sind, gibt es den Begriff „Heterosexismus“. Wenn Menschen ein geringes Einkommen haben oder wohnungslos sind, wird deren Diskriminierung „Klassismus“ genannt, denn unserer Gesellschaft hat viele Klassen, die nicht die gleichen Möglichkeiten haben. Wenn es nur um das Aussehen geht, spricht man von „Lookismus“. „Rassismus“ ist ein bekannter Begriff wird aber in diesem Buch sehr gut und weitreichend erklärt. Um „Sexismus“ also die Ungleichbehandlung von Frauen geht es im letzte Kapitel.
Das Buch ist für mich eines der besten Sachbücher zu diesem Thema und in erster Linie, weil es sehr gut zu verstehen ist und die einzelnen Diskriminierungsformen sehr gut beschrieben sind. Leider hat sich auf der Rückseite des Buches ein Fehler eingeschlichen.
Rezensionen von Daggy:
Kickerklasse - Klasse kicker
Die Pausenkicker - Anpfiff auf dem Schulhof von Andreas Schlüter
Auf dem Cover sehen wir Alex und Shahid, die besten Fußballspieler der Klasse 4 a zusammen mit Lina, die ebenfalls eine sehr gute Spielerin ist.
Die Kinder spielen in der Pause zusammen auf dem Schulhof, doch leider wurde Alex Ball vom Hausmeister eingesteckt und deshalb müssen sie jetzt mit einem Tennisball vorliebnehmen.
Doch dann taucht der Direktor auf und verkündet, dass jetzt in jeder Pause gekickt werden soll, die Mannschaften sollen aber die ganze Klasse umfassen und dann wird letztendlich um einen Pokal gespielt. Die Kinder, die bisher Fußball gespielt haben, sind davon überzeugt, dass daraus nichts werden wird, denn einige ihrer Mitschüler*innen haben mit dem Ballsport gar nichts im Sinn. Einige üben andere Sportarten wie bouldern oder Tennis aus, anderes sind gänzlich unsportlich. Doch sie lassen es auf einen Versuch ankommen und dabei stellt sich heraus, dass es einige Talente gibt, von denen man bisher nichts wusste. So hat Jens immer alleine trainiert und kann hervorragend den Ball dorthin schießen, wo er hinmuss.
Freundschaft und Zusammenhalt, unkonventionelle Ideen und Freude am Fußball, all das macht dieses Buch aus und es macht gute Laune davon zu lesen.
10 Kapitel nicht zu eng bedruckt und viele gut platzierte schwarz-weiß Zeichnungen erhöhen den Lesespaß noch zusätzlich. Ich denke, es gibt schnell viele Fans dieser Reihe, die schon auf den nächsten Band warten.
Rezensionen von Daggy:
Es allen recht machen wollen funktioniert nicht immer
People Pleaser von Anna Dimitrova
Mir sagte der Begriff „People Pleaser“, deshalb hier die Definition „versteht man eine Person, die es allen anderen Menschen recht machen möchte. Nicht selten vergisst der „People Pleaser“ dabei seine eigenen Bedürfnisse.“
Nina orientiert sich an ihrer Mutter, die immer bereit ist, anderen zu helfen.
Neben Beruf und Haushalt kümmert sie auch um andere Menschen. So verhält sich auch Nina, die kurz vor dem Abitur steht. Da ihre langjährige Freundin Teo seit zwei Jahren ein Problem mit sich herumschleppt, dass auch ihre Freundschaft belastet, besucht Nina eine Therapeutin, damit sie ihrer Freundin helfen kann. Leider gerät Teo auch immer an die falschen Jungs und diesmal ist es Aleks, der ihr gefällt. Aleks hat das Abi nicht geschafft und kommt deshalb neu in Ninas Freundesgruppe. Er tritt selbstbewusst auf und verbringt seine Zeit in einem Gym um stundenlang zu trainieren. Nina befürchtet, dass Teos Freundschaft zu ihm toxische Züge haben wird und entschließt sich mittel Deeptalk seine Charakter zu verbessern. Doch dann erfährt sie, was sich hinter Aleks smarter Fassade verbirgt.
Die Autorin stellt bulgarische Familien so dar, dass die Frauen sich für die Familie aufopfern, während Männer sich bedienen lassen. Entstehen so Vorurteile?
Auf fast 400 Seiten erzählt uns in erster Linie Nina von ihren Bemühungen immer Hilfe anzubieten und sich ausschließlich über diese Hilfe zu definieren. Damit schreckt sie Teo immer mehr ab und Aleks will sie mit ihren Deeptalks zu einem besseren Freund machen, damit Teo endlich eine gute Beziehung hat. Doch dabei erkennt sie nicht die echten Probleme ihrer Freundin und erst recht nicht ihre eigenen Probleme.
Ein Buch, dass man nicht so leicht vergessen kann und was dazu führt, dass man seine eigenen Motive hinterfragt.
Rezensionen von Daggy:
Fröhliche Sommergeschichten
Bobo Siebenschläfer: Draußen ist es schön! von Markus Osterwalder
Bobo, der kleine Siebenschläfer balanciert auf einem Baumstamm und hält den frisch gepflückten Blumenstrauß in der Hand. Vier neue Bildergeschichten bietet dieser neue Band.
„Sommerzeit ist Beerenzeit“ ist die erste Geschichte überschrieben und das erste Bild zeigt uns den Garten von Bobos Familie aus der Vogelperspektive.
Für mich ist die kleine Schwester neu, die in ihrem Kinderwagen schläft. Papa hat schon einen Korb am Arm, denn er will Johannisbeeren Pflücken. Mama, die ein etwas modischeres Kleid trägt, repariert den Sonnenschirm. Im Laufe der Geschichte kommen noch viele Freund*innen von Bobo mit ihren Eltern dazu, alle bringen Beeren mit. Sie Geschichte endet am Abend, da sitzen alle Eltern gemütlich um den Gartentisch und die drei Kinder schlafen in der Hängematte.
Mama und Bobo starten zu einer Radtour in den Wald, während Papa auf Bibi, Bobos Schwester aufpasst. Im Wald baut Bobo eine Höhle, es gibt ein kleines Picknick und dann spielen Mama und Bobo verstecken. Auf der Heimfahrt schläft Bobi in seinem Kindersitz.
Die nächste Geschichte handelt vom Zelten. Papa, Bobo und Freund Jeremy mit seinem Vater fahren an einen See und verleben einen ereignisreichen Tag. Danach geht es mit Oma und Opa in die Berge. Diesmal tragen alle Wanderschuhe und besuchen eine kleine Alm-Gaststätte.
Auch Bobo geht mit der Zeit, die Kleidung der Erwachsenen wird etwas flotter und die kleine Schwester wird auch von Papa gut versorgt. Trotzdem werden auch hier wieder ruhige Abenteuer von einer intakten Familie mit vielen netten Freunden erzählt. Die Kinder erfahren einiges über Beeren und die unterschiedlichste Natur. Neben denn kurzen gut verständlichen Texten gibt es ganz viele tolle Bobo-Bilder. Ein schöner neuer Band der Reihe, den ich meinen Enkeln oft vorlese.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Zeitschleife
Gestern waren wir unendlich Death Duet von Dominik Gaida
"Gestern waren wir unendlich" von Dominik Gaida ist in der Hörbuchfassung von Louis Friedemann Thiele, Joshua Seelenbinder und Marian Funk gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen.
Die Stimme der Sprecher kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit haben mir die Stimmen gut gefallen.
Die grundlegende Prämisse des Buches, eine Zeitschleife (oder so ähnlich...), durch welche die Protagonisten immer wieder den selben Tag erleben, finde ich gut zu lesen und bietet eine gute Grundlage für eine inspirierende Story. Die Gefahr liegt darin die Handlung zu repetitiv zu gestalten, was dann in der Länge ermüdend wirkt. Die Gestaltung ist Autor Dominik Gaida gut gelungen, sich wiederholende Passagen werden durch die hervorragende Intonation der Sprecher nicht zu repetitiv. Dennoch hatte die Handlung einige Längen. Die Handlung wird abwechselnd aus den Pespektiven der beiden Protagonisten Louis und Henry erzählt, wobei beide Perspektiven in unterschiedlichen Zeitebenen spielen.
Die beiden Protagonisten sind sympathisch und auch einigermaßen facettenreich gezeichnet. Der Fokus liegt klar auf der Liebesbeziehung der beiden, aber auch auf persönlicher Charakterentwicklung, die insbesondere in den Abschnitten, die in der Vergangenheit liegen, dargestellt wird. Insgesamt fand ich sowohl Louis als auch Henry icht ganz greifbar, weswegen mich auch die Emotionalität des Buches nicht so ganz packen konnte. Emotionen finden sich hier zuhauf und auch der Schreibstil des Autors untermauern dies. Mich persönlich konnte es nur nicht so ganz mitnehmen.
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende! von T. J. Hammann
Zum Inhalt:
Ein verstörendes Manuskript bekommt Lektorin Lilly, denn in dem Text scheint es um sie zu gehen und der Autor weiß alles mögliche über sie und ihre Familie und bedroht sie. Sie tut alles um sich und ihre Familie zu schützen, doch die Schlinge scheint sich immer mehr zuzuziehen.
Meine Meinung:
Hier haben wir es mit einem Thriller zu tun, der mit den Ängsten spielt, die man selbst sicherlich auch erleben könnte.
Man fühlt sich nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden, fühlt sich beobachtet und bedroht. In einem wirklich rasanten Thriller, der mit kurzen Kapiteln, immer wieder neuen Wendungen absolut fesselnd erzählt wird. Jede aufkommende Idee, wer dahinter steckt, wird schnell wieder zunichte gemacht. Mir hat's gut gefallen.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von cosmea:
Von der Schwierigkeit, perfekt zu sein
Teddy von Emily Dunlay
Theodora “Teddy“ Huntley Carlyle stammt aus einer reichen und einflussreichen texanischen Familie. Ihr Onkel Hal rechnet sich sogar Chancen auf die nächste Präsidentschaft aus. Deshalb muss nach außen alles perfekt sein. Da passt es nicht ins Bild, dass Teddy mit knapp 35 noch unverheiratet ist und ihr Leben in jeder Hinsicht nicht in den Griff bekommt.
Dann lernt sie David Shepard kennen, der wenig später einen Job in der amerikanischen Botschaft in Rom antreten wird. Sie heiraten, und Teddy freut sich auf den Neuanfang. Sie will die perfekte Diplomatengattin sein. Dazu gehört ein glamouröses Äußeres und perfektes Benehmen in der Öffentlichkeit. Anfangs bezaubert sie alle mit ihrer Schönheit und hat Spaß an ihrem kleinen Job in der Botschaft. Jedoch wird im Prolog schon deutlich, dass es nicht funktioniert hat. Bei einer Party nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft trinkt sie zu viel, und ein Fotograf schießt ein kompromittierendes Foto, dessen Veröffentlichung sie mit allen Mitteln verhindern will. Sie hat nicht nur bei einem anderen Empfang den Russen Jewgeni Larin wiedergetroffen, mit dem sie sich in Texas für eine Nacht eingelassen hat und den sie inzwischen für einen Spion hält - sie wird jetzt auch zum Opfer einer Erpressung, die ihr kurzes glanzvolles Leben wieder zerstören kann. Es gibt in diesem Zusammenhang einen blutigen Vorfall bei der letzten Party, und das Sicherheitspersonal der Botschaft befragt sie. Ihr detaillierter Bericht ist die Geschichte ihres Lebens bis zur Gegenwart. Inzwischen weiß Teddy, dass ihr Mann seine eigenen Geheimnisse hat und sie ihn nie wirklich kannte.
Die entscheidenden Ereignisse passieren im Sommer 1969. Es ist eine noch stark männerdominierte Epoche. Ihr Ehemann gibt ihr Taschengeld und kritisiert ihre Verschwendungssucht, obwohl das Geld von ihrer Familie kommt. Er schreibt ihr vor, was sie zu tun und zu lassen hat. Teddy glaubt, dass sie sich mit ihrer teuren Garderobe, dem Schmuck, den zahllosen Kosmetikartikeln und dem Sortiment an Pillen zu der Frau machen kann, die sie sein will. Sie hofft, in ihrem neuen Leben die perfekte Fassade aufbauen zu können. Um jeden Preis will sie verhindern, dass irgendjemand die Wahrheit über ihr zügelloses Leben in der Vergangenheit erfährt, vor allem über ihren gefährlichen Kontakt zu dem Russen. Teddy ist kein unsympathischer Charakter, legt aber viel zu viel Wert auf Äußerlichkeiten und lässt zu lang andere über sich bestimmen. Der Roman ist nicht frei von Längen. Die Tatsache, dass sie von Anfang in Vorausdeutungen äußert, dass sie es nicht schaffen wird, dass sie alles ruiniert hat, nimmt dem Roman noch zusätzlich die Spannung. Sprachlich ist das Buch gelungen, auf jeden Fall ein interessantes Porträt einer anderen Zeit und einer ungewöhnlichen Frau.











