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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Viel Flair und Lokalkolorit

Das Schweigen der Kanarienvögel von Ingrid Walther

Da ich die Kanaren sehr mag, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Teneriffa kenne ich zwar (leider noch) nicht, aber ich liebe Fuerteventura und mag auch Lanzarote sehr gerne. Eine ehemalige Professorin und ihre Freundin urlauben auf der Insel und werden unversehens in einen skurrilen Fall verstrickt.

Das macht neugierig.
Gut gefallen hat mir das Lokalkolorit, das immer wieder geschickt eingestreut ist. Wie ein kleiner Urlaub nebenbei.
Amalia hat als Vogelkundlerin Ausdauer und eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, was sie perfekt macht als Detektivin und Hobbyermittlerin. Da sie soeben in den Ruhestand getreten ist, hat sie auch Zeit, um sich auf der Insel zu erholen und die hiesige Vogelwelt zu erforschen. Zufällig sieht sie dabei Rotkehlchen, eine ehemalige Studentin … Sie hat die Angewohnheit, Menschen in ihrem Umfeld mit Vögeln zu vergleichen und sie entsprechend zu benennen. Dass sie zum Beispiel den Kommissar als Haubentaucher, den Lieblingsvogel ihrer Kindheit, bezeichnet, weist auf das spätere Knistern zwischen den beiden hin.
Diese Marotte fand ich irgendwie witzig. Gleichzeitig war sie für mich am Anfang ziemlich sperrig und ich wurde erst langsam mit ihr warm. Noch krasser war es mit ihrer Freundin Lydia, die mir fremd blieb.
Der Fall als solcher wirft lange Zeit mehr Fragen auf als er beantwortet, ist aber spannend und unterhaltsam zu lesen. Man kann gut mitfiebern und miträtseln, wenn sich am Ende alles langsam aufdröselt und löst. Auch wenn ich schon so eine Ahnung hatte, gab es dennoch noch Überraschungen und das mag ich sehr. Gerne würde ich mehr von Amalia auf Teneriffa lesen!

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Rezensionen von Natalie:

Mega Thriller

Der Gourmet von M. W. Craven

Tote können doch nicht auf einmal wieder leben… oder doch? Das muss sich DS Washington Poe fragen, als plötzlich Elizabeth, die Tochter des berühmten Sterne-Koch Jared Keaton, auftaucht. Ihr Vater sitzt seit 6 Jahren wegen der Ermordung seiner Tochter im Gefängnis. Doch auch ein DNA-Abgleich bestätigt nur das Ergebnis: die Frau ist Elizabeth.

Poe kann es nicht glauben und beginnt geneinsam mit seiner brillanten Analytiker-Kollegin Tilly nach Antworten zu suchen… Antworten, die verhindern, dass Jared wieder freikommt und gleichzeitig auch ihn selber vor einer möglichen Inhaftierung bewahren…

Der Thriller überzeugt nicht nur mit einem absolut spannenden Fall an sich, sondern auch einer tollen Storyline mit vielen Twists, die immer wieder eine neue Richtung vorgeben. Zusätzlich finde ich die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, man findet eine breite Palette an Eigenschaften und Charakterzüge wieder, die den Verlauf zusätzlich spannend machen. Vor allem Tilly
ist mit ihrer Brillanz und gleichzeitigen sozialen Unbeholfenheit eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. So kommt auch immer wieder mal eine Prise schwarzer Humor durch, wo man einfach mitlachen muss. Ich finde den Thriller von Anfang bis Ende toll durchdacht und das Ende bringt nochmal eine außergewöhnliche Auflösung mit sich. Ein Buch, dass ich allen Thriller-Fans nur empfehlen kann.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hier ist wenig, wie es scheint

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins von Simon Mason

Als an der Universität von Oxford ausgerechnet im Büro des Dekans eine unbekannte Frauenleiche gefunden wird, wird DI R. Wilkins an den Tatort geschickt. Blöderweise gibt es diesen Rang und Familiennamen in der Dienststelle gleich zwei Mal. Die beiden Ermittler haben noch dazu einen sehr ähnlichen Vornamen - Ryan und Ray.

Während Ray, ein Sohn einer wohlhabenden nigerianisch-britischen Familie und Absolvent des ehrwürdigen College ist, ist sein Namensvetter in einem Wohnwagen in desolaten Familienverhältnissen und einem alkoholkranken Vater aufgewachsen. Es ist natürlich der ungehobelte Ryan der die ersten Ermittlungsschritte in Oxford einleitet, was zu Irritationen auf beiden Seiten führt.

Dennoch müssen Ryan und Ray, die von ihrer Chefin in ein Team gepresst werden, zusammenarbeiten. Die Aufklärung des Mordes verläuft ziemlich schleppend, zumal es mehrere Verdächtige gibt. Daneben kochen Professoren ihr eigenes Süppchen und der Dekan ist bemüht, einen möglichen Sponsor nicht zu vergraulen.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist weniger ein Whodunit-Krimi als ein fesselndes Psychogramm zweier unterschiedlicher Lebenswelten. Der smarte Ray mit seiner nigerianisch-britischen Herkunft kennt natürlich die Regeln in der universitären Gesellschaft, während Ryan wie ein Elefant im Porzellanladen agiert. Dennoch hat es mir gut gefallen, den beiden über die Schultern zu sehen. Grundsätzlich haben sie ja ein gemeinsames Ziel, nämlich den Mord autzuklären und den Täter dingfest zu machen. Die Ansätze und Methoden sind eben unterschiedlich.

Im Mittelpunkt steht nicht der Mord, sondern die beiden Ermittler. Ryan ist alleinerziehender Vater eines kleinen Sohnes. Die Mutter des Kindes ist an einer Überdosis gestorben. Daher hat Ryan ständig Probleme mit seiner Schwester, die sich um den Kleinen kümmert, denn die Arbeitszeiten eines Detectives sind alles andere als familienfreundlich. Das muss auch Rays Frau zur Kenntnis nehmen, die ihren Mann dauernd und zur unpassenden Zeit anruft.

Interessant finde ich, dass der psychisch auffällige Ryan bei der Polizei arbeitet. Als sein kleiner Sohn von seinem betrunkenen Großvater quasi entführt und bedroht wird, rastet Ryan aus und Ray, der dazukommt, kann das Schlimmste gerade noch verhindern. Dennoch wird Ryan ebenso wie die gemeinsame Chefin aus dem Polizeidienst entlassen.

Ich bin schon neugierig wie es weitergeht, denn Ein Mord im November soll der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe sein. Ob sich Ryan und Ray abermals begegnen werden?

Fazit:

Ein komplexer Kriminalfall, der eher durch seine Milieustudien punktet als durch Ermittlungsarbeit. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezensionen von Beavielleser:

Der Kampf für ein Kind

Hello Baby von Kim Eui-kyung

Sechs Frauen lernen sich in einer Kinderwunschklinik kennen. Sie gelten als Schwangere im fortgeschrittenen Alter.  Sie fühlen sich von ihren Männern allein gelassen und gründen die Chatgruppe "Hello Baby", um sich auszutauschen. Hier finden sie endlich Gleichgesindte.
Als eine von ihnen dann plötzlich ein Kind bekommt, herrscht allgemeine Aufregung und Freude.

Mit einfachen Worten  erzählt Kim Eui-kyung von dem Leid dieser Frauen.  Sie ertragen die schmerzhafte Eizellenentnahme und hoffen, dass sie, nach dem Einsetzen der befruchteten Eizellen, schwanger werden.
Dieses Warten auf den Erfolg,  die Angst, dass es nicht klappt, muss unerträglich sein. Auch der ständige Druck von Seiten der Familie. Die gut gemeinten Ratschläge sind nicht hilfreich, sondern erhöhen nur den Stress.
Mir haben diese Frauen sehr leid getan und ich bin froh,  dass ich nie in dieser Situation war.

"Hello Baby" hat meine Sicht auf das Thema unerfüllter Kinderwunsch verändert und mich sensibilisiert. Ein sehr gutes Buch!

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Rezensionen von Tara:

Gefühlvoll

Just for the Summer von Abby Jimenez


Obwohl ich bereits viele positives über das Buch auf den sozialen Medien gesehen habe und meine Erwartungen dementsprechend hoch waren, wurde ich nicht enttäuscht. Im Gegenteil, das Buch hat mir sogar noch besser gefallen, als ich anfangs dachte. Was anfangs wie eine leichte, süße und witzige Romcom beginnt, entpuppt sich doch als vielschichtiger als gedacht.

Vor allem das Thema mental Health spielt eine große Rolle in dem Buch.
Die beiden Hauptcharaktere Justin und Emma haben mir super gut gefallen und ich konnte mich in beide Charaktere hineinversetzen und ihre Handlungen und Gedanken die meiste Zeit nachvollziehen. Die Autorin hat mit den beiden komplexe Charaktere geschaffen und es trotzdem geschafft die Balance zwischen Romantik, Humor und Tiefe zu halten. Das war das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich werde mit Sicherheit noch weitere von ihr lesen.

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Rezensionen von Anna625:

Etwas schwächer, aber immer noch gut

Wut und Liebe von Martin Suter

Ich weiß nicht, wie Suter es macht, dass man in seinen Romanen immer direkt mittendrin ist, aber mit "Wut und Liebe" hat er es schon wieder getan.
Dieses Mal geht es um Noah, seines Zeichens Maler mit bisher eher bescheidenem (also gar keinem) Erfolg, und Camilla, seine Freundin, die sich jedoch von ihm trennt, da sie Noah zwar liebt, das Zusammenleben mit ihm aber nicht.

Als Noah zufällig die Witwe Betty kennenlernt, die ihm mehr im Scherz als ernstgemeint eine halbe Million dafür bietet, den Mann zu ermorden, den sie für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich macht, kommt Noah ins Grübeln - ein Mord wäre moralisch absolut verwerflich, klar, aber mit einer halben Million könnte er problemlos Fuß in der Künstlerszene fassen, und vor allem: Camilla zurückgewinnen.

Was ich an Suter so sehr mag, ist, dass immer dann, wenn man glaubt, die Geschichte durchschaut zu haben, von irgendwo doch noch ein Plottwist daherkommt, der mit einem Mal alles in ganz anderem Licht erscheinen lässt. Das war auch hier wieder der Fall und in meinen Augen die größte Stärke des Romans. Und auch, wenn mich die Handlung dieses Mal nicht zu 100% packen konnte und "Wut und Liebe" für mich ein wenig hinter den bisherigen Romanen zurückbleibt, habe ich die Geschichte von Noah, Camilla und Betty mit all ihren Verstrickungen und verdeckten Intrigen sehr gerne gelesen - Suter kann es irgendwie einfach.
Zwar nicht Suters bester, aber allemal ein lesenswerter Roman!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich nicht überzeugt

Gefährliche Betrachtungen von Tilo Eckardt

Dieses, als Kriminalroman bezeichnete, Buch hat mich neugierig gemacht. Schriftsteller Thomas Mann als fiktiver Ermittler?

Thomas Mann verbringt den Sommer 1930 im realen Ort Nidden in Ostpreußen, um zu schreiben. Gleichzeitig bemüht sich der fiktive litauische Übersetzer Žydrūnas Miuleris um ein Gespräch mit dem Dichte.

Er hat es sich in den Kopf gesetzt, die Werke Manns ins das Litauische zu übersetzen. Miuleris, der vereinfacht nun Müller genannt wird, verfügt über ein photographisches Gedächtnis und lauert Thomas Mann regelrecht auf.

Als Thomas Mann an einer Rede schreibt, die die Deutschen vor den Nationalsozialisten eindringlich warnen soll, verschwinden Teile des Manuskripts. Gemeinsam versuchen Müller und Mann die fehlenden Seiten wiederzubeschaffen...

Meine Meinung:

Leider hat es meine, zugegeben, hohen Erwartungen nicht erfüllt, denn die Handlung plätschert langsam vor sich hin. Es gibt wenig Spannung.

Die Charaktere bleiben in meinen Augen ziemlich blass. Müllers Zimmerwirtin ist extrem übergriffig. Sie spioniert ihm nach, steht morgens neben seinem Bett, um ihn zu wecken. Dass er dabei regelmäßig an einem Herzinfarkt vorbei schrammt, ist verständlich.

Sprachlich ist der Schreibstil gut gelungen und die eine oder andere Anekdote lässt mich schmunzeln. Dennoch ist dieser Roman in meinen Augen kein Krimi, sondern ein Psychogramm der Gesellschaft im Jahr 1930.

Der Titel erinnert mich ein wenig an Gefährliche Liebschaften von Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos.

Fazit:

Leider hat mich dieser Roman nicht wirklich begeistert, weshalb ich auf den zweiten Teil dieser Reihe verzichten werde und hier 3 Sterne vergebe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Leseempfehlung!

Lina Morgenstern von Gerhard J. Rekel

Eine Hommage an eine Unbequeme - eine Leseempfehlung

Dem österreichischen Autor und Filmemacher Gerhard J. Rekel von dem ich bereits die Biografie von Georges Nagelmackers, besser bekannt als Monsieur Orient-Express, gelesen habe, ist mit seinem Buch über Lina Morgenstern eine besondere Hommage an eine ungewöhnliche Frau gelungen.

Lina Morgenstern, geborene Bauer, (1830-1909) wächst in einem bürgerlichen jüdischen Haushalt zunächst in Breslau, dann in Berlin auf. Sie ist intelligent und widersetzt sich den Bemühungen ihrer Eltern einen vermögenden jüdischen Mann zu heiraten, genauso wie den damals üblichen Konventionen, die für Frauen nur Kinder, Küche und Kirche (auch wenn es in Linas Fall Synagoge heißen muss) vorsieht. Sie sieht das Elend der Heim- und Fabrikarbeiterinnen sowie deren Kinder. Ausgerechnet während der Feier zu ihrem 18. Geburtstag gründet sie den Pfennigverein zur Unterstützung armer Schulkinder und bittet die zahlreichen Gäste um Spenden.

Mit 24 Jahren heiratet sie gegen den Willen ihrer Eltern Theodor Morgenstern (1827-1910). Als Theodor mit seinem Modegeschäft pleite geht, steht die Familie mit fünf Kindern nahezu mittellos da. Sie schreibt mehrere Kinderbücher, die zu Bestsellern werden. Überhaupt ist ihr eine pädagogische Betreuung der Kinder ein Anliegen. Sie gründet in Berlins Arbeiterbezirken Kindergärten, schreibt ein Handbuch über die Ausbildung von Kindergärtnerinnen und muss sich wieder mit der Obrigkeit herumschlagen, der ihre Aktivitäten ein Dorn im Auge sind. Moralische und finanzielle Unterstützung erhält sie ausgerechnet von Preußens Königin Augusta.

Die Gründung des Pfenningvereins ist nur der Auftakt zu einer lebenslangen Wohltätigkeit, mit der sie immer wieder ins Visier von Behörden und Antisemiten gerät. Denn als nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg (1866) und Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) Volksküchen und Lazarette für verwundete Soldaten gründet, in denen auch die gegnerischen Soldaten behandelt werden, erntet sie statt Lob und Anerkennung nur Hass.

Später gründet sie eine Zeitung von Frauen für Frauen, schrammt immer wieder haarscharf an Zensur, Antisemitismus und Patriarchat vorbei. Als sie den ersten Internationalen Frauenkongress in Deutschland veranstaltet, bekommt sie es mit ihren kommunistischen und sozialistischen Geschlechtsgenossinnen wie Clara Zetkin zu tun, der im Kampf gegen die Bourgoisie jedes Mittel recht ist. Zetkin & Co wollen zuerst das Kapital vernichten und anschließend die Frauen befreien. Dass das in der Praxis nicht funktionieren wird, weiß man erst später.

Eine Ironie des Schicksals ist es, dass ausgerechnet die Nazis ihre Volks- und Suppenküchen in ihr Terrorregime übernehmen.

Fazit:

Dieser penibel recherchierten Biografie einer wahrhaft großen Frau, der die Anerkennung ihres Engagement Zeit ihres Lebens nicht nur versagt geblieben ist, sondern zahlreichen Schmutzkübelkampagnen ausgesetzt war, gebe ich eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von manu63:

Alles nur Illusionen?

Play of Hearts von Juli Dorne

Play of hearts ist der erste Band der The hearts duet Reihe der Autorin Juli Dorn.

Die Geschichte entführt in eine Welt voller Magie und Illusionen und im Mittelpunkt steht Evie die nur eines möchte, einen Freund und geliebt zu werden. Dafür geht sie einen waghalsigen Handel mit einem Jungen ein, den sie in einem Spiegel im Spiegelkabinett ihrer Großmutter sieht.

An ihrem 18. Geburtstag begegnet sie Arthur und es ist bei beiden Liebe auf den ersten Blick, doch Evie verbirgt ein Geheimnis das Arthut in große Gefahr bringt. Als beide in den geheimnisvollen Cirque du Cœur gelangen gerät alles aus den Fugen und Evie muss anderen vertrauen um Arthur zu retten, doch kann sie ihnen und gerade auch Remi vertrauen oder ist alles nur Illusion?

Die Geschichte wird spannend erzählt und die Charaktere werden gut gezeichnet. Die Geschichte wird aus Evies Perspektive erzählt und so bekommt man beim Lesen einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Evie die sie selber nicht immer ganz versteht.

Auch als Leser kann man nicht immer erkennen was nun gerade Realität ist oder Illusion und das macht den Charme der Geschichte für mich aus.

Der erste Band endet mit einen Cliffhanger der neugierig auf die Fortsetzung macht und ich freue mich schon darauf Evie weiter auf ihrem Weg zu begleiten.

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Rezensionen von manu63:

Anders als erwartet

Our Infinite Fates von Laura Steven

Our Infinite Fate ist eine Fantasygeschichte geschrieben von der Autorin Laura Steven.

In dieser Geschichte geht es um Evelyn und Ayden die in einer Liebesgeschichte verstrickt sind. Während sich Ayden an jedes seiner Leben erinnern kann geht es Evelyn anders. Sie kann sich immer nur in Bruchstücken daran erinnern und weiß nur, dass sie in keinem ihrer Leben das 18.

Lebensjahr erreicht hat. Ihr Leben wird immer von Ayden beendet indem er sie umbringt. Warum das so ist weiß Evelyn nicht.

In ihrem derzeitigen Leben setzt sie alles daran ihren 18. Geburtstag zu überstehen, denn sie will ihre Schwester retten die eine Knochenmarkspende von Evelyn benötigt.

Evelyns und Aydens Leben werden in der Gegenwart erzählt und es gibt immer wieder kleine Rückblenden auf vergangene Leben und wie sie sich gegenseitig ums Leben bringen. Diese Episoden sind immer nur kurze Schlaglichter und es gibt bei den Paaren alle möglichen Konstellationen weiblich-weiblich, männlich-männlich und weiblich-männlich. Das erweckt bei mir den Eindruck alle Facetten abdecken zu wollen. Auch die Benutzung von They und Them für die Geschlechter finde ich nicht passend für die Geschichte.

Durch die kurzen Episoden kann ich nicht richtig warm werden mit den Charakteren und die Geschichte hat dadurch immer wieder Brüche. Erwartet hatte ich eine Liebesgeschichte, bekommen habe ich eine Episodengeschichte die immer nur kurze Strecken abbildet.

Auch den Schluss der Geschichte fand ich seltsam und nicht überzeugend. Insgesamt hat die Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllt und die Charaktere waren für mich zu blass.

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