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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Rinoa:

Flacht leider mit der Zeit ab

Mickey und Arlo von Morgan Dick

Der Einstieg bzw. Beginn hat mir richtig gut gefallen, ich mochte den Schreibstil und war gleich mittendrin im Geschehen.
Erzählt wird immer abwechselnd aus Sicht von Mickey und Arlo, wodurch man einen guten Blick auf die Geschehnisse bekommt, die aus verschiedenen Richtungen bewertet und erklärt werden.

Beide Schwestern sind auf ihre Weise doch ziemlich neurotisch und geprägt vom Vater, wenn auch mit sehr unterschiedlichem Hintergrund.

Die behandelten Themen fand ich wirklich gut dargestellt und teilweise auch echt krass beschrieben. Das ging manchmal bis ins Mark und dahin, wo es weh tut.

Leider schlichen sich dann aber ab der Hälfte immer wieder Längen ein, es gab auch einige Wiederholungen und so ein wenig ging der Zug verloren. Stattdessen flachte die Geschichte für meinen Geschmack doch ziemlich ab, was ich angesichts des vielversprechenden Beginns sehr schade fand.

Am Ende wurde es dann immer oberflächlicher, trotz der ernsten Themen und der für mich anfänglich durchaus vorhandenen Tiefe. Ein wenig kam es mir so vor, als wolle die Autorin plötzlich schnell alles zum (guten) Abschluss bringen.

Insgesamt fand ich „Mickey und Arlo“ durchaus unterhaltsam, es wird mir allerdings wohl nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Ein gelungenes Erstleserbuch

KoboldKroniken: Der KlassenKobold 2. Feueralarm! von Daniel Bleckmann

Das Buch „Der Klassenkobold“ ist ein schönes Erstleserbuch, das besonders für Kinder geeignet ist, die gerade mit dem Lesen anfangen. Mein Zweitklässler hat es schnell gelesen und fand das versteckte Wort sowie die Rätsel sehr spannend und motivierend. Besonders die Fotos mit der Sofortbildkamera und die Fehlersuchbilder haben ihm gut gefallen und für Abwechslung gesorgt.

Die Sprechblasen im Text haben wir etwas anders empfunden: Sie sind direkt in den Text eingearbeitet. Für uns wären getrennte Comic-Elemente besser gewesen, damit sie leichter und vor allem spannender zu lesen wären.
Das Buch ist abwechslungsreich, humorvoll und spannend, was es für Kinder interessant macht. Für meinen älteren Sohn ist es schon zu einfach, aber für meinen jüngeren Sohn, der im September in die Schule kommt, ist es perfekt. Ich suche immer nach guten Erstleserbüchern, und dieses erfüllt fast alle meine Wünsche.
Insgesamt freuen wir uns, dass wir das Buch kennenlernen durften, und ich werde meinem älteren Sohn die Fortsetzungen für fortgeschrittene Leser besorgen. Es ist ein tolles, spezielles Buch, das Spaß macht und zum Weiterlesen motiviert!

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Rezensionen von lesen=liebe:

Gesunde Kinder mit der Kraft der Natur

Was Kinder brauchen, um gesund groß zu werden von Natalie Stadelmann

Das Buch bietet einen wunderbaren Einstieg in das Thema Selbstfürsorge – ein Aspekt, der gerade für Eltern essenziell ist und den wir unseren Kindern aktiv vorleben sollten. Besonders berührend ist der Vergleich mit dem „Familienmobile“: Wenn Kinder krank sind, gerät das Gleichgewicht im Alltag schnell ins Wanken.

Die Idee, sich als Familie immer wieder neu auszubalancieren, ist ein ermutigender und wertvoller Gedanke.

Auch die praktischen Anwendungsmethoden wie Wickel werden anschaulich erklärt. Obwohl ich diese aus meiner Familie kenne, war mir nicht bewusst, wie unterschiedlich sie je nach Beschwerde eingesetzt werden können – sehr aufschlussreich! Das Kapitel zu ätherischen Ölen hat mir die Scheu genommen, mich damit näher zu beschäftigen. Die Erklärungen sind verständlich und praxisnah.

Viele der vorgestellten Hausmittel sind mir vertraut, dennoch greife ich im Alltag oft schnell zu Medikamenten. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass es auch sanftere Wege gibt. Insgesamt ist es eine gelungene und liebevoll zusammengestellte Zusammenfassung unserer natürlichen Hausapotheke – besonders der letzte Abschnitt hat mich nachhaltig beeindruckt.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Wie man ein erfolgreiches Astro-Business aufbaut

Stars von Katja Kullmann

Katja Kullmann war bisher eher für Sachbücher bekannt, so hat sie in diesem Bereich "Generation Ally" und "Die singuläre Frau" verfasst. Umso neugieriger hat mich gemacht, dass sie nun ihr Romandebüt veröffentlicht hat.

In "Stars" geht es um ein Thema, das mittlerweile in der zeitgenössischen, von sehr gebildeten und sozial privilegierten Frauen im deutschen Sprachraum verfassten Literatur sehr häufig geworden ist: die kinderlose Single-Frau mittleren Alters auf der Suche nach sich selbst.

Um eine solche handelt es sich auch bei der Hauptfigur dieses Romans, aus deren Perspektive, in der ersten Person erzählt, wir auch die Handlung erleben: Carla Mittmann war einmal eine sehr ambitionierte und interessierte Philosophiestudentin und hat es bis kurz vor Studienabschluss geschafft, bis sie dann schließlich aufgrund eines Vorfalls exmatrikuliert wurde und ihr Studium ohne Abschluss beenden musste. Das ist schon einige Jahre her, mittlerweile ist sie keine ganz junge Frau mehr, sondern hat auf jeden Fall schon ihren 40er hinter sich. Dennoch ist sie im Leben irgendwie hängen geblieben: nach ihrer Exmatrikulation hat sie einen langweiligen und von ihr als sinnlos empfundenen 20-Stunden-Bürojob angenommen, in dem sie die Korrespondenz für die Büroausstattung von Gewerbeimmobilien erledigt, und jeweils um die Mittagszeit die Firma verlässt. Die Nachmittage widmet sie ihrer nicht angemeldeten, inoffiziellen Tätigkeit als Astro-Charly, bei der sie über eine eher antiquiert wirkende Website Dienstleistungen im Bereich Astrologie anbietet, diese mit Hilfe eines Astrologieprogramms und mit Textbausteinen erstellt und sich auf diese Weise schwarz und über Paypal noch einmal ein kleines Nebeneinkommen dazu verdient. Ansonsten gibt es, abgesehen von einer losen Affäre, nicht viel Berichtenswertes aus dem Leben der Carla Mittmann, und so vergehen die Jahre, sie wird älter, ohne viel Sinn in ihrem Leben und ohne irgendetwas Spezielles erreicht oder ihre Träume verwirklicht zu haben.

Das sind etwa die ersten 100 von 250 Seiten des Buches, sehr viel passiert da nicht: außer ein Pflasterstein, der durch ihre Fensterscheibe fliegt, 10.000 Dollar in einem Paket in alten Scheinen vor ihrer Wohnungstür und ein Schriftzug "Freiheit für Mittmann".

All dies - die Hintergründe davon sind und bleiben unklar - leitet in gewisser Weise eine Wende in Carlas Leben ein: die Dollar stellen sich als echt heraus, doch sie muss diese gar nicht ausgeben, es reicht ihr, deren Sicherheit im Hinterkopf zu haben, um ihren ungeliebten Teilzeitjob zu kündigen und ihr Astrobusiness neu aufzuziehen. Hier zeigt die bisher eher unambitionierte und wenig ehrgeizige Frau auf einmal, dass sie durchaus ein Gefühl dafür besitzt, wie man ein erfolgreiches Business aufbaut. Das ist auch die Ebene, auf der man nach meiner Einschätzung am meisten aus dem Buch mitnehmen kann: wer ein Online-Business im Beratungsbereich (das muss nicht Astrologie sein) aufbauen möchte, kann sich durchaus einiges aus den sehr detaillierten geschilderten Schritten, wie Carla Mittmann immer mehr zu einer Starastrologin wird, mitnehmen. Das ist interessant und realistisch geschildert.

Im Hintergrund läuft ein bisschen die Frage, ob und wie sehr Carla Mittmann selbst an ihre Analysen glaubt und was es mit ihr macht, in diesem Bereich tätig zu sein... für mich war das aber eher ein Nebenthema, auch wenn es dazu gegen Ende eine interessante Wendung gibt.

Insgesamt ist es ein sehr ruhig zu lesendes Buch, dessen Handlung nur langsam voranschreitet und das eher wenige Spannungsmomente hat. Selbst der mysteriöse Einbruch in Carla Mittmanns Leben mit dem Stein, den Dollars und dem Schriftzug dient nur als Katalysator für eine Wende, die sie ihrer Laufbahn auch so hätte geben können, wenn sie gewollt hätte.

Inhaltlich und menschlich schätze ich an dem Buch, dass die Astrologie zwar durchaus kritisch betrachtet wurde, aber man auch merkt, dass sich die Autorin ernsthaft damit auseinandergesetzt hat, wie die in diesem Bereich Tätigen arbeiten und diesen Bereich nicht nur oberflächlich heruntermacht, sondern bei aller kritischen Betrachtungsweise durchaus respektvoll damit umgeht. Und dass das Buch einige spannende Fragen dazu aufwirft, wer wir sind und ob und wodurch unser Schicksal bestimmt wird - und was es mit uns macht, wenn wir das glauben. Auch ist es stellenweise recht unterhaltsam und humorvoll geschrieben. So ist es insgesamt ein Buch, von dem ich durchaus auf einigen Ebenen einige interessante Gedanken und Ideen mitnehmen konnte.

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Rezensionen von Lesestern:

Die Bibel verstehen - Gottes Wirken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die Bibel besser verstehen von Dominik Sikinger

Die Bibel besser verstehen - eine kleine Einführung in die grösste Geschichte aller Zeiten von Dominik Sikinger ist als überarbeitete Neuauflage von "Wie die Bibel Sinn macht bei Francke Buch 2025 erschienen.

Die Sehnsucht, die biblischen Aussagen zu verstehen, trifft jeden, der sich näher mit dem Buch der Bücher beschäftigt.

Deshalb bin ich mit großem Interesse an diese kleine Lektüre herangetreten.

Viel länger als beabsichtigt, bin ich darin eingetaucht und habe viel Zeit investiert, um die zahlreichen Bibelstellen begleitend dazu zu lesen...

Mein Leseeindruck:

In 5 Hauptkapiteln, die als die " fünf Akte" eines "Dramas" bezeichnet werden entfaltet der Autor " die größte Geschichte aller Zeiten. Er spannt den Bogen von der alten Schöpfung im Alten Testament bis zur neuen Schöpfung im Neuen Testament und zentriert " Jesus" als Wendepunkt des Geschehens.

Die einzelnen Kapitel werden verständlich und durch die entsprechenden Bibelstellen unterstützend dargestellt, sodass man die von Sikinger dargestellten Aussagen und Erklärungen nachvollziehen kann.

Im Anschluss zu jedem Thema gibt es Fragen zur Reflektion und zum Weiterdenken des Gelesenen. Damit öffnet es sich nicht nur zum eigenen Bibelstudium, sondern zum gemeinsamen Austausch in Kleingruppen.

Allerdings konfrontiert er den Leser gleich zu Anfang mit der steilen These, dass die Bibel nicht als Faktenbuch sondern als Herzensbuch gelesen werden muss.

Das ist zuerst mal eine Herausforderung für alle, die mit diesem Buch eine ausschließliche Fakten und Wahrheitserklärung erwartet haben.

Und damit beginnt es erstmal bei jedem selbst und seinem persönlichen Auf - und Annehmen der Geschichten, die hier erzählt werden....

Dass Gott einen Plan zuerst mit dem Volk Israel und dann mit der ganzen Welt hat, durchzieht dieses Büchlein von Anfang bis Ende und ist immer noch aktuell, denn das Ziel steht noch aus...

Der Heilsplan Gottes, die Entwicklungsgeschichte vom Alten Bund zum Neuen Bund ist chronologisch mit den jeweiligen Erläuterungen zu den einzelnen Büchern der Bibel dargestellt. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Ereignisse, sondern immer die Menschen. Denn Gott schreibt mit seinen Menschen Geschichte, egal ob sie als Propheten, Richter oder Könige auftreten, sie sind alle Menschen wie du ich, unvollkommen mit Hoch und Tiefs mit Siegen und Niederlagen mit Gehorsam oder Versagen.

Und es geht immer um die "Einheit- in - Gemeinschaft mit Gott, Mensch und Schöpfung"

Mein Fazit:

Eine hilfreich-motivierende Einführung und Inspiration, um die Bibel in ihrem Zusammenhang besser kennen zu lernen. So können wir die Geschehnisse des Alten Testaments mit der Botschaft des Neuen Testaments und dem heutigen Wirken Gottes in unserer Welt als Gesamtbild erkennen.

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Rezensionen von Vobabooks:

Berührend

Die geheime Sehnsucht der Bücher von Nina George

In dem Buch „Die geheime Sehnsucht der Bücher“ von Nina George befindet sich Monsieur Perdu mit seinem Bücherschiff in Paris. Die zwölfjährige Francoise erfährt von der literarischen Apotheke, die Monsieur Perdu mithilfe von Pauline und der kleinen Marie auf dem Bücherschiff betreiben. Sie sucht dort Rat für ihre Mutter, der es nicht gut geht, und die Ereignisse nehmen ihren Lauf…
Ein wunderbares Buch für alle Buchliebhabenden, die Liebe zur Literatur spielt eine besondere Rolle in dieser Geschichte.

Die Charaktere finde ich zudem sehr nahbar und die Ereignisse sehr berührend, mit vielen tragischen, tröstlichen, herzlichen und humorvollen Elementen. Durch das Setting in Paris bekommt die Erzählung zudem einen besonderen Flair. Da habe ich mir beim
lesen wirklich des Öfteren gewünscht, die Bücherapotheke würde in echt existieren und ich könnte sie mal besuchen.
Den Schreibstil finde ich sehr besonders, die Geschichte wirkt dadurch tiefgründig, facettenreich und interessant, ohne an Modernität zu verlieren. 
Das Buch ist ein Folgeband, ich kannte die vorigen Bücher jedoch nicht und konnte gut ohne Vorwissen folgen.
Ein herzliches, tröstliches und berührendes Buch, dass ich sehr gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Dieses Buch hat mich umgehauen !

Besser spät und dann für immer von Karin Lindberg

Schon das Cover des Buches besticht mit wunderschönen Farben und ist ein Schmuckstück – wer da in einer Buchhandlung einfach vorbei läuft, ist selbst Schuld, würde ich sagen.
Ich bin so gut in das Buch gestartet, dass es mir von Anfang an gelungen ist, eine gute Bindung zu den Charakteren aufzubauen, die Karin Lindbergh wunderbar authentisch ausgeführt hat : allen voran natürlich die beiden Hauptfiguren Melissa und Grant.

Melissas Kinder, ihre schrullige Großtante und auch Grants Umfeld haben mir auch sehr gefallen.
Dies liegt sicher nicht nur an der tollen Geschichte und den wundervollen Charakteren; Karin Lindbergs Schreibstil ist so einnehmend, wie ich es selten in einem Buch erlebt habe.
Die Geschichte selbst nimmt stetig Fahrt und mir ist es wirklich immens schwer gefallen, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen. Etwa in der Mitte des Buches war mir klar : ich möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht – aber nicht, dass das Buch jemals endet. Ewig hätte ich weiter lesen können; und mit einem lachenden Auge, weil das Ende so wundervoll war, und einem weinenden Auge, weil es überhaupt zu Ende war, bleibe ich zurück mit einem so zauberhaften Leseeindruck, dass ich fast in die Welt hinausschreien möchte, jeder möge sich doch bitte dieses Buch kaufen – es ist wundervoll !!!
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung; von ganzem Herzen !

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Rezensionen von Beavielleser:

Leise Spannung

Haus Waldesruh von David Krems

Vier ehemalige Schulfreunde treffen sich in einem abgelegenen Jagdhaus. Der fünfte im Bunde ist vor 15 Jahren gestorben.
Alle freuen sich über das Wiedersehen und es scheint ein gelungenes Wochenende zu werden.  Doch nach und nach kommt es zu Differenzen und die Spannungen zwischen den ehemaligen Schulfreunden steigen.

Handelt es sich wirklich nur um ein Treffen alter Schulfreunde oder steckt mehr dahinter? Seltsam ist auch der nicht eingeladen Gast,  den Lea mitbringt. Was spielt er für eine Rolle?

Ein ruhiges Buch. Mit nur wenigen Protagonisten, mit interessanten Charakteren, wird eine spannende Geschichte erzählt.  Die Atmosphäre des "Haus Waldesruh " kommt gut rüber. Ich möchte dort kein Wochenende verbringen müssen.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen,  der eine gute,  ruhige Erzählung zu schätzen weiß.

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Rezensionen von Lori:

Liebe unter Orangenbäumen

Italienische Sommerträume - Das Orangenhotel auf Sizilien von Kerstin Garde

Der erste Band der "Verliebt in Italien"-Reihe spielt auf Sizilien, wo Helene und Paolo aufeinandertreffen.

Sie kennen sich aus der Vergangenheit, treffen zufällig wieder aufeinander und verbringen wunderbare Tage unter der Sonne Italiens. Während Helene Fotos für die Werbekampagne schießt, kümmert sich Paolo um die Sanierung des "Orangenhotels" seiner Familie.

Gemeinsam mit Familie und Freunden erleben sie Höhen und Tiefen, leben, feiern und arbeiten zusammen. Natürlich gibt es auch hier Probleme, die der Geschichte etwas Pep verleihen.

Die Charaktere sind liebenswert, lebensecht und nahbar. Mit ihnen erlebt man ein Stück Dolce Vita - Lebensfreude, gutes Essen, guter Wein, geselliges Beisammensein.

Der Handlungsort sorgt für gute Stimmung und Urlaubsgefühle. Sonne, Wärme, Orangenhaine und ein uriges Hotel heißen einen direkt willkommen.

Mir hat diese Geschichte gut gefallen. Sie ist unterhaltsam, romantisch, aufregend und hält auch ein bisschen Spannung bereit.

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Rezensionen von jam:

Herausfordernde aber faszinierende Geschichte über eine bewegte Vergangenheit und zwei Autoren, die versuchen, diese und einander zu greifen.

Great Big Beautiful Life von Emily Henry

"Verstehe", antworte ich. "Aber versuche heute, die anderen Quadrate zu ignorieren. Ich möchte wissen, wie es war, du zu sein."
Sie lächelt breit. "Eine Zeit lang", sagte sie, " war es zauberhaft."
Seite 235
Ja, es war zauberhaft, das Leben von Margaret Ives.

Nachfahrin einer Mediendynastie, reiche Tochter, die mit jeder Faser feierte und lebte. Bis sie verschwand, völlig von der Bildfläche und aus Skandalblättchen, ihren Aufenthaltsort scheint niemand zu kennen.
Doch Alice Scott ist hartnäckig, seit jeher fasziniert von der Geschichte der Ives und findet eine Spur. Als sie eingeladen wird, Margarets Biografie zu schreiben, ist sie überglücklich. Bis sie auf Hayden Anderson trifft. Pulitzer-Preis-Träger und ebenfalls bemüht, dieses Buch zu schreiben. Margaret verpflichtet sie zu einem Probemonat, getrennt voneinander will sie den beiden ihre Geschichte erzählen. Doch sie verrät immer nur Bruchstücke. Und den beiden Autoren ist es strikt untersagt, sich auszutauschen.
Dennoch laufen sich Alice und Hayden immer wieder über den Weg - und in die Arme, denn die Anziehung zwischen den beiden lässt sich nicht leugnen ...
Der neue Roman von Emily Henry dreht sich um zwei Handlungsstränge - einerseits die bewegte Vergangenheit von Margaret Ives und ihrer Familie und Alice und Scott, die versuchen, diese einzufangen. Normalerweise verschlinge ich Emily Henrys Bücher fast in einem Rutsch, bei diesem habe ich Häppchen gebraucht. Margarets Geschichte ist langatmig und reicht weit in die Vergangenheit, erst sehr spät wird klar, warum das nötig ist. Ich hatte etwas Mühe, mir all diese Personen zu merken und sie einzuordnen. Ehrlich gesagt hätte ich gerne einen Auszug aus dem Stammbaum der Family Ives zum Nachblättern gehabt.
Ganz anders die Begegnungen von Alice und Hayden. Die beiden haben mich vom ersten Aufeinanderprallen weg fasziniert. Ein typischer Grumpy/Sunshine Trope, wobei die zwei vielschichtig sind und wir langsam erfahren, warum sie so sind, wie sie sind. Beide sind fest entschlossen, diesen Auftrag zu bekommen und sich streng an ihre Verschwiegenheitsklausel zu halten. So lernen sie sich abseits der Arbeit kennen, ihre Schicksale, ihre Gefühle, ihre Familien und bald tritt die Konkurrenz um diesen Traumjob in den Hintergrund - und schwebt doch wie ein Damoklesschwert über ihnen.
Ich mag es, dass die Autorin keine einfachen, glatten Protagonisten zeichnet, sondern reale Menschen, mit Ecken, Kanten und Problemen.
Auf den letzten Seiten überschlagen sich die Ereignisse, lose Fäden werden zu einem dicken Strang und ich hatte mehr als einen Überraschungsmoment.
Und so reiht sich "Great big beautiful life" - trotz meiner kleinen Schwierigkeiten mit Margarets Vergangenheit - nahtlos in die Reihe meiner Lieblingsbücher ein. Wenn Emily Henry draufsteht, muss ich´s lesen!
Fazit: Herausfordernde aber faszinierende Geschichte über eine bewegte Vergangenheit und zwei Autoren, die versuchen, diese und einander zu greifen.

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