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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Tolle Fortsetzung

Wishkeeper, Band 2 - Die Reise nach Silversands von Barbara Laban

Schon beim ersten Buch auf das Buch wird klar, dass einen eine wunderschöne Fantasygeschichte erwartet. Das Coverbild ist stimmungsvoll gemalt und der Farbschnitt verleiht dem Buch eine gewisse edle Qualität, sodass die Leser:innen das Gefühl haben, ein "Erwachsenenbuch" zu lesen. Die Handlung ist temporeich und voller spannender Momente.

Der Erzählstil ist kurzweilig und hält die Leser:innen in Atem. Doch was dieses Buch wirklich besonders macht, ist das einfallsreiche Worldbuilding: Die fantastische Welt, in die Lexi, Milo und Talon eintauchen, ist so lebendig beschrieben, dass man sich beim Lesen selbst mitten darin wiederfindet.

Auch die Charaktere entwickeln sich weiter: Lexi, Milo und Talon wachsen einem noch mehr ans Herz. In diesem Band lernen wir sie auf einer neuen Ebene kennen: Wir erfahren, zum Beispiel, was für Konflikte und Sorgen Sie in der realen Welt haben. 

Der einzige Minuspunkt ist die Menge an englische Begriffe. Da es sich um eine Übersetzung handelt, wurden viele Ort- und Kreaturnamen nicht übersetzt. Für Kinder, die noch nicht gut Englisch können, wird der Lesefluss manchmal gestört.

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Rezensionen von Anndlich:

Sternenstaub

Atmosphere von Taylor Jenkins Reid

Joan Goodwins größte Leidenschaft und Liebe gilt den Sternen. Sie unterrichtet als Professorin Astrophysik an einer Universität. 1980 soll sich ihr Leben entscheidend verändern, als sie sich für das Space-Shuttle-Programm bei der NASA bewirbt und angenommen wird. Joan kommt ihrem Traum, dem Flug ins All, immer näher und plötzlich geschieht auf der Erde etwas, das sie nie erwartet hätte: Sie begegnet einem Menschen, der ihre wahre Liebe entfacht und ihr Universum verschiebt.

Der Einstieg in Atmosphere von Taylor Jenkins Reid fiel mir nicht ganz so leicht. Das lag vor allem an den unglaublich vielen Namen, die zu Beginn in die Geschichte eingeführt wurden und mal komplett benannt, an anderer Stelle jedoch nur noch mit Spitznamen erwähnt wurden. Eigentlich keine Sache, die mir übermäßig Probleme macht, allerdings im Verbund mit den Fachbegriffen der Astronautenszene gab es zwischenzeitlich doch den ein oder anderen Knoten in meinem Kopf. Bis der Punkt kam, an dem ich zumindest die wichtigen Charaktere gut zuordnen und mich dadurch immer mehr in die Geschichte einfinden konnte.

Joan fand ich von Beginn an eine spannende Protagonistin. Eine Frau, die viele Fähigkeiten hat, diese aber selbst nicht wahrnimmt und sich generell scheinbar wenig mit ihrem Innenleben beschäftigt. Dennoch steht sie mit beiden Beinen fest im Leben und wirkt zu keiner Zeit unglücklich, nur eben noch nicht ganz angekommen. Ich mochte die besondere Beziehung zu ihrer Nichte Frances, aber auch die Beziehung zu ihrer Schwester, die auf eine andere Weise ganz besonders war.

Als Leser:in merkt man schnell, wohin die Geschichte sich bewegen wird und dennoch habe ich die Entwicklung Joans und den Weg bis zur Selbsterkenntnis total gerne gelesen. Es war absolut unaufgeregt, nicht ereignisreich und dadurch extrem authentisch und lebensnah und das obwohl das sonstige Setting kaum weiter weg vom eigenen Leben sein könnte.

Die Gefühle der Astronautin Joan und ihrer zahlreichen Kolleg:innen konnten super transportiert werden und ich mochte die Einblicke in das Leben einer (baldigen) Astronautin. Auch wenn die Autorin dieses Leben nicht selbstgeführt hat, so wirkte es dennoch als könnten genau diese Gefühle, Gedanken und Erlebnisse das Leben der Menschen prägen. Einblicke, die für mich interessant zu lesen waren und mich in eine ganz andere Welt verfrachtet haben. Eine Welt, die bis vor kurzem gedanklich für mich absolut uninteressant waren. Nicht, dass ich das Universum nicht interessant fand, aber für mich war die Erde schon groß genug und der Entdeckungsdrang dieser genügte mir. Nach dem Roman kann ich jeden verstehen, der noch mehr sehen will und die Erde aus einer ganz anderen Perspektive sehen möchte.

Ein ruhiger Roman über die (Selbst-)Liebe und Findung, angeborene, aber auch gefundene Familie, das Leben und über die Welt im großen und ganzen, aber auch die Welt, die sich nur für das Individuum dreht.

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Rezensionen von Streiflicht:

Macht Mut

3b - vom Lungenkrebs zum Extremwandern von Kai-Achim Bruder

Die Diagnose Krebs schockt immer, ist sie doch ein vermeintliches Todesurteil. Kai-Achim Bruder aber hat seinem Lungenkrebs die Stirn geboten, ganz unter dem Motto "Gestorben wird später". In diesem sehr offenen, ehrlichen und detaillierten Buch erzählt er seine Geschichte von der Diagnose bis zum Mammutmarsch.

Beharrlich hat er an sich geglaubt und den Krebs besiegt. Das macht Mut!

Dieses Buch ist faszinierend, weil es nicht nur wie ein Tagebuch die Geschichte und die einzelnen Stationen der Krankheit des Autors beschreibt, sondern auch Arztberichte mit beinhaltet, die auch immer wieder erklärt werden. So können auch Laien verstehen, was passiert ist. Und wer ebenfalls in dieser schwierigen Lage sein sollte, wird hier immer wieder Hilfe, Anleitung und Trost finden.

Kai-Achim Bruder beschreibt aber nicht nur seine Krankheitsgeschichte und deren Therapie, sondern auch, wie wichtig Auszeiten sind, schöne Momente mit der Familie und Freunden, Bewegung. So ist auch das Buch seiner Frau Claudia mit einem sehr berührenden Text am Anfang gewidmet. Nach der Behandlung und anschließender Kontrolltermine gilt der Autor nach mehr als fünf Jahren als geheilt. Das Extremwandern hat er ebenfalls in dieser Zeit für sich entdeckt.

Fazit: Ein spannendes und sehr hilfreiches Buch, das Mut macht und zeigt, was man alles schaffen kann, wenn man sich für sich selbst einsetzt und mit aller Kraft kümmert. Ich bin wirklich beeindruckt und berührt!

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Rezensionen von Mabla59 :

Vom Urlaub ins lebenslange Trauma

Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski

Barbara Leciejewski schreibt in ihrem Buch "Am Meer ist es schön" über einen Missstand, der, ähnlich wie der Missbrauch in der katholischen Kirche, in der Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt ist und totgeschwiegen wurde.
Kinder wurden zur Erholung in eigens dafür vorgesehene Kinderheime geschickt und kamen traumatisiert zurück.

Barbara Leciejewski schreibt ihren Roman aus der Sicht von Susanne Lach, einer fiktiven Frau und mit fiktiven Geschehnissen und Orten.
Susanne war als achtjährige 1969 in solch einem Erholungsurlaub am Meer und hat dort ihren persönlichen Alptraum erlebt.
Erst fast 50 Jahre später, am Sterbebett ihrer Mutter, findet sie die Kraft, über ihr Erlebtes zu sprechen und es anschließend mit professioneller Hilfe aufzuarbeiten.
Ich bin aus der gleichen Generation wie Barbara Leciejewski's fiktive Susanne und weiß erst aus Erzählungen von früheren Spielkameraden aus dem katholischen Kindergarten, dass auch dort manche von den Nonnen, die dort als Erzieherinnen gearbeitet haben, in Form von Schlägen und ähnlichem, misshandelt wurden.
Das war in dieser Zeit eine gängige Erziehungsmethode.
Barbara Leciejewski schreibt intensiv und mit viel Einfühlungsvermögen.
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, damit auch dieses Kapitel unserer Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.

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Rezensionen von Streiflicht:

Anderssein ist ok

Josi - das Vampirmädchen - Ein spannendes Kinderbuch ab 8 Jahren über Mut, Freundschaft und die Kraft, anders zu sein (Große Schrift für Erstleser) - von Alicia Richter

Josi ist anders, immer schon. Deswegen muss ihre Familie auch immer wieder umziehen, damit sie nicht zu sehr auffällt. Sie hasst das. Sie möchte einfach nur dazugehören, Freunde finden, in der gleichen Klasse und an der gleichen Schule bleiben können. Nun geht es wieder einmal los und sie ist die Neue.

Und die Seltsame. Aber halt, da ist noch jemand, der anders ist. Und es gibt Kinder, die einfach nur nett sind und mit Josi befreundet sein wollen. Gleichzeitig treiben sich aber auch seltsame Gestalten an der Schule herum …

Ein spannendes und wunderbares Kinderbuch, in dem es um Mut, Freundschaft und das Anderssein geht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen – auch wenn ich überhaupt nicht mehr der Zielgruppe entspreche. Zu gerne möchte ich nun wissen, was es mit dem komischen Lehrer auch sich hat. Daher werde ich mir wohl sehr bald Band 2 schnappen!

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Rezensionen von Streiflicht:

Faszinierend, schön und lesenswert

Wir messen die Welt von Andrea Minoglio

Schon beim ersten Blick auf dieses Buch war mir klar, dass ich es haben muss. Ich liebe Wissenswertes und Sachbücher und umso mehr welche für Kinder, die so toll gestaltet sind. Ich finde es super, wenn man unterhaltsam noch was lernen kann. Hier macht Lernen echt Spaß! Schon das Cover ist megainteressant und macht Lust auf das Buch.

Die Vergleiche sind super, weil man sich so viel besser vorstellen kann, wie groß, schwer, weit, tief, … etwas ist.

Elefanten sind schon schwer, aber nur ein Blauwal wiegt so viel wie 38 Elefanten! Verrückt, oder?

Verblüffende Fakten wechseln sich ab mit Wissenswertem aus dem Alltag. So ein Buch könnte ich mir auch im Sachkundeunterricht an Grundschulen echt gut vorstellen.

Die vielen Infos sind wunderbar ergänzt durch die tollen Illustrationen, die bunt, aber nicht grell oder aufdringlich sind. Auch die Infografiken, Tabellen und Auflistungen sind super.

Solche Sachbücher sind nicht nur für Kinder toll, so lernt man gerne! Mehr davon!

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Rezensionen von Streiflicht:

Lustig und bunt

Kunterbunt und kugelrund von Daniel Kratzke

Vom Vermes-Verlag habe ich in letzter Zeit so einige Bücher mit großer Begeisterung und Freude gelesen. Bei diesem hier hat mir schon auf den ersten Blick der witzige und kunterbunt gestaltete Titel gefallen. Kaum hatte ich das Pappbilderbuch aufgeschlagen, musste ich auch schon grinsen. Das gereimte Buch, in dem es um eine Katze und einen Hund geht, die mit einem Luftballon und einem Ball spielen, hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Es ist einfach wunderbar gestaltet und macht Spaß – auch wenn ich schon sehr lange nicht mehr der eigentlichen Zielgruppe angehöre.

Die schönen, bunten Bilder in Kombination mit den gereimten Texten sind einfach toll. Das macht gute Laune, beim Kind und dem Vorlesenden! Ein bunter Kinderbuchschatz!

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Rezensionen von Streiflicht:

Poetische Schreibweise

Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter

Nachdem ich bereits die komplette Reihe um Commissari Grauner voller Begeisterung gelesen hatte, war ich letztes Jahr natürlich neugierig, was Lenz Koppelstätter sonst noch so schreibt, und wie die neue Reihe sein wird, die am Gardasee spielt und mit einer Frau in der Hauptrolle. Band 1 „Was der See birgt“ hat mir damals ebenfalls gut gefallen und daher wollte ich auch gerne weiterlesen in dieser Serie.

Erneut ist mir in diesem Band 2 aufgefallen, wie pointiert, humorvoll und treffend, ja schon fast poetisch Lenz Koppelstätter schreibt. Seine Bücher umfassen nie mehr als 300 Seiten, aber das ist auch nicht nötig, weil er so dicht und atmosphärisch schreibt. Kein Blabla, was das Lesen leicht und einfach macht, ein wahres Vergnügen. Auch wenn man sich am Ende jedes seiner Bücher wünscht, es wäre noch nicht zu Ende.

Gianna steht wieder im Mittelpunkt des Buches, genauso ihr Onkel, der Marchese. Dieser ist mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen und ich mag ihn sehr. Wer im Angesichts des Todes über den richtigen Krawattenknoten und Stoff des Jackets nachdenkt, der ist einfach eine geniale (Roman)Figur.

Auch den Kriminalfall fand ich gut beschrieben und ausgearbeitet. Ein bisschen mehr Spannung hätte es vielleicht sein dürfen, aber das hat die wunderbare Sprache des Autoren ausgeglichen. Ich freu mich schon jetzt auf Band 3!

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Tolle Doppelfrauenbiografie - Paris 18. Jahrhundert

Wachs von Christine Wunnicke

Paris 1733-1795
Die hochinteressante Biografie zweier Frauen, die im 18. Jahrhundert eine lesbische Beziehung hatten: Marie Biheron und Madeleine Basseport.

Marie Biheron war die Tochter eines Apothekers, der starb als sie noch jung war. Sie wollte Anatom werden. Das war als Frau in jener Zeit nicht möglich.

In der ersten Szene des Romans geht die 15-jährige Marie in eine Militärkaserne und fragt dort um eine Leiche an, da sie davon ausgeht, dass diese dort gelagert würden. Bereits in diesem Alter begann sie also schon Leichen zu sezieren.

In einem Zeichenmalkurs begegnet sie der fast um 20 Jahre älteren, wunderschönen Madeleine Basseport, ihres Zeichens Blumen - und Pflanzenmalerin. Sie gibt Unterricht für Mädchen, um ihnen das Blumenmalen zu lehren und wird die Lebenspartnerin von Marie Biheron.

Marie entwickelt eine Technik, aus gehärteten Wachs originalgetreue anatomische Modelle herzustellen, und verkauft diese auch – an die Königin und an Wissenschaftler, um sich so ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Der Roman verfolgt zwei Zeitstränge: einmal das Leben der beiden jungen Frauen und dann im zweiten Strang die alte Marie Biheron, nachdem Madeleine Basseport bereits verstorben ist.

Christine Wunnicke hat eine Doppelbiografie zweier Frauen vorgelegt, über die wenig bekannt ist. Sie hat die Geschichte der beiden Frauen wunderbar und interessant aufs Papier gebracht. Mit witzigen Details der damaligen Zeit anschaulich geschmückt, ist dies ein großartiger Roman, der gerne mehr Seiten umfassen hätte können.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Sterne sind unverrückbar

Atmosphere von Taylor Jenkins Reid

Bei Taylor Jenkins Reid hatte mich Carrie Soto is back beeindruckt. Der neue Roman Atmosphere hat ein wenig davon, wobei die Leidenschaft für Sport hier für den Weltraum einnimmt.
Zwei Frauen (Joan und Vanessa) und ihre Beziehung stehen im Mittelpunkt. Sie verbindet einiges und beide wollen Astronautinnen sein.

Die Autorin arbeitet die Unterschiedlichen Charakteren der beiden gut heraus. Hinzu kommt die rührende Beziehung von Joan zu ihrer Nichte. Das wird vielleicht ein wenig zu idealistisch geschildert, auch ist die Liebesgeschichte und ihr Verlauf zu pathetisch gehalten.
Die Autorin legt die Handlung in die frühen Achtziger Jahre, was gut funktioniert. Geschickt baut sie zwei Handlungsstränge auf, so bleibt eine gewisse Spannung kontinuierlich aufrechterhalten.
Das Buch liest sich und flott wie es nur gute Unterhaltungsromane schaffen. Ich würde das Buch in die Nähe von Eine Frage der Chemie rücken, obwohl es nicht ganz darankommt

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