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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Erinnerungen schaffen

Mama, erzähl mir deine Geschichte: Das Erinnerungsbuch zum Ausfüllen | Ein persönliches und besonderes Geschenk für Mütter von Clara Valentin

„Mama, erzähl mir deine Geschichte“ ist ein wundervolles Buch, dass die Autorin Clara Valentin liebevoll gestaltet hat, um Erinnerungen zu schaffen.

Nachdem ich die Lebensgeschichte meines Vaters gelesen hatte, wollte ich sehr gerne auch mehr über meine Mutter erfahren. Aber nicht jeder kann einfach den Stift zur Hand nehmen und beginnt zu schreiben.

Deswegen habe ich mich sehr über das Buch von Clara Valentin gefreut.
Hier gibt es viele Möglichkeiten seine Erinnerungen festzuhalten und sie gibt liebevolle Anregungen, wie man dabei am besten vorgehen kann.
Sie beginnt in der Familie, geht über die Kindheit, Jugend, Beruf, besondere Momente, Höhepunkte und einem Blick in die Zukunft bis es letztendlich freien Raum für eigene Gedanken gibt, die sicherlich beim Ausfüllen kommen werden.

Es gibt Fragen zum Ankreuzen, kurze freie Fragen, Platz für Fotos und ausführliche Notizen. Es ist also für Abwechslung gesorgt, so dass das Ausfüllen und Zurückerinnern abwechslungsreich ist und Spaß macht.

Ich freue mich jetzt schon sehr auf die Erinnerungen meiner Mutter und hoffe, dass sie beim Ausfüllen ebenso viel Freude haben wird, wie ich bei den Überlegungen, wie ich die Seiten für meine Kinder füllen würde.

Das Buch ist optisch schön gestaltet und einfach eine wunderbare Idee, um Erinnerungen zu beleben und festzuhalten.

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Rezensionen von clematis:

Kinderkurheim

Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski

Susi ist zu schmächtig, sagt der Amtsarzt, und empfiehlt für die Achtjährige einen Aufenthalt an der Nordsee. Die Familie hat Glück, denn die Krankenkasse bewilligt eine mehrwöchige Kur im Kinderheim „Haus Morgentau“. Gleichaltrige Spielgefährten, kräftigende Mahlzeiten und gesunde Luft am Meer locken zu einem unvergesslichen Sommer.

Unvergessen wird er bleiben, aber anders als erwartet.

Im Jahre 2018 wird Susanne ins Pflegeheim Abendrot gerufen, die Mutter liegt im Sterben. Zufällig oder schicksalhaft, wer weiß das schon, entspinnt sich ein Gespräch über den Sommer 1969, jenen Sommer, in dem die erste Mondlandung stattgefunden hat, jenen Sommer, den Susanne in St. Peter-Ording im Haus Morgentau verbracht hat. Während ihr damals niemand geglaubt hat, der Arzt alles als rege Phantasie eines einfallsreichen Kindes abgetan hat, hören ihr ihre Mutter und ihre Tochter nun gebannt zu, denn was sich an der Nordsee zugetragen hat, lässt die beiden, ebenso wie den Leser, sprachlos zurück. Extrem reduziert und trotzdem unglaublich, schildert Barbara Leciejeweski die unfassbaren Zustände, wie sie sich leider tatsächlich von der Nachkriegszeit bis in die 1990er-Jahre zugetragen haben. Pädagogik, von der Nazizeit geprägt, mit lieblosen „Tanten“, die nichts außer blindem Gehorsam und der Einhaltung strenger Regeln erwarten, gibt hier den schroffen Ton an. Damit die Geschichte nicht nur trostlos daherkommt, erzählt Leciejewski auf einer zweiten Zeitebene, 2018, von der erwachsenen Susanne, die allerdings immer noch unter dieser Zeit leidet und gegen Alpträume kämpft. Jetzt aber ist der rechte Moment gekommen, um sich diesem Trauma zu stellen, der Familie die bleibenden Eindrücke von der schrecklichen Zeit im Kinderhaus zu berichten. Nach und nach kommen auch noch Susannes Geschwister dazu und ein herzlicher Austausch findet statt. Dass ein Verdrängen oft nicht weiterhilft, sondern ein Aufarbeiten notwendig ist, wird immer deutlicher. Den hoffnungsvollen Ausblick untermalt dann schlussendlich Udo Jürgens mit „Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf“, ein überaus passendes Lied, dessen Melodie noch in mir nachhallt zum schönen Ende, das die Autorin für Susanne gefunden hat.

Auch wenn Barbara Leciejewski den Alltag im Kinderkurheim nicht so drastisch und grausam beschreibt wie manch andere Autoren vor ihr und die Realität wohl noch viel schlimmer war, so trägt auch dieses Buch wesentlich dazu bei, dass das Thema „Kinderverschickung“ nicht in Vergessenheit gerät und die „schwarze Pädagogik“ hoffentlich nie wieder zur Anwendung kommt, um die grundsätzlich „bösen Kinder“ richtig zu „erziehen“. Gehört werden und ernst genommen werden – diesem Ziel für die Betroffenen rückt der bewegende Roman „Am Meer ist es schön“ ein Stückchen näher. Auch wenn ich mir am Anfang des Buches noch ein bisschen mehr an Emotionen gewünscht hätte, so ist es dennoch eine gelungene Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von bedard:

Realistischer Blick auf das Dorfleben im Wandel

Hier draußen von Martina Behm

Ingo und Lara Fenske sind Eltern von zwei Kindern im Grundschulalter. Sie ist freiberufliche Grafikdesignerin, er Mitgründer eines sehr erfolgreichen Start-Ups in Hamburg. Auf Laras Wunsch haben sie einen großen Resthof mit erheblichem Sanierungsbedarf in einem schleswig-holsteinischen Dorf mit 200 Einwohnern erworben.

Der Traum vom idyllischen Landleben mit viel Natur, Entspannung und Ruhe erweist sich schnell als Trugschluss. Hohe Hypotheken, lange Fahrt- und Arbeitszeiten für Ingo, die zusätzliche Arbeitsbelastung, die Haus und Grundstück fordern und Laras alleinige Zuständigkeit für Kindererziehung und alles, was sonst so anfällt – die Beziehung zwischen Lara und Ingo verschlechtert sich zusehends.

Als Ingo völlig übermüdet eine weiße Hirschkuh anfährt, muss das Tier erschossen werden. Uwe, Jäger und Schweinezüchter aus dem Dorf, kommt ihm zu Hilfe, erzählt aber auch von dem Aberglauben, dass die Tötung des Tieres innerhalb eines Jahres Unglück und Tod bringt. Vordergründig wird diese Prophezeiung als Unsinn abgetan, aber sie schwebt das ganze folgende Jahr über dem Paar. Der Kontakt zu den Alteingesessenen nimmt durch dieses Ereignis zu. Insbesondere zwischen Uwe und Ingo bahnt sich eine Verbindung an, die auf den ersten Blick erstaunt. Unterschiedlicher können zwei Menschen eigentlich nicht sein. Doch Ingo genießt die Ruhe und das anspruchslose Zusammensein, das mit Uwe möglich ist. Lara hat für diese Beziehung allerdings kein Verständnis. Sie hat in der Zwischenzeit langsam Kontakt zu anderen Bewohnerinnen des Dorfes aufgenommen und beginnt sich über die Teilnahme am Dorfleben stärker zu integrieren.

Das Paar aus der Großstadt steht zwar eindeutig im Mittelpunkt dieses Romans, aber die gar nicht so einheitliche Dorfbevölkerung wird in sehr detaillierten, liebevoll gezeichneten Charakterstudien in all ihren Facetten geschildert.
Dazu gehören Jutta und Armin, die vor 30 Jahren als Teil einer WG von einem alternativen Leben geträumt haben, aber schnell als einzige geblieben sind und vielleicht etwas mehr als nur eine Wohngemeinschaft sind.
Es gibt den unsympathischen, gewaltbereiten Schweinezüchter, der traditionell arbeitet und seine Ehefrau so mies behandelt, bis auch sie die Hoffnung auf Besserung aufgibt.
Im Gegensatz dazu hat der sensible, etwas eigenartige Uwe seinen Betrieb gewinnbringend auf hochmoderne Technik umgestellt, weil er dazu gedrängt wurde.
Es gibt noch eine überschaubare Anzahl ganz unterschiedlicher Menschen, die Teil dieser Gemeinschaft sind, in sie hineingeboren wurden oder vor vielen Jahren durch Heirat hinzugekommen sind und sich immer noch nicht als ganz zugehörig fühlen.

Anhand dieses Mikrokosmos zeigt die Autorin sehr anschaulich den Wandel in der Landwirtschaft auf. Betriebe müssen aufgeben oder kämpfen ums Überleben, andere sind wirtschaftlich erfolgreich durch Hochtechnisierung. Wieder andere stellen auf Biolandwirtschaft um. Die Übernahme der Höfe durch Söhne oder Töchter ist nicht mehr sichergestellt, weil diese einträglichere Berufe in der Stadt anstreben.

Auf der anderen Seite sind da die Städter, die sich ein Bullerbü-Leben vorstellen und mit dieser Erwartung aufs Land ziehen. Doch sie unterschätzen Anfahrtswege, die deutliche Mehrarbeit, die ihre größeren Häuser und Grundstücke bedeuten, und sie stellen sich die Aufnahme in gewachsene Gemeinschaften viel zu einfach vor.

Martina Behm hat in ihrem lesenswerten Debütroman nicht nur einen realitätsnahen Blick auf ein fiktives Dorf im Wandel geworfen, sondern auch sehr feinsinnig sich verändernde Beziehungsstrukturen aufgezeigt. Allerdings wird am Beispiel ihrer Hauptpersonen auch deutlich, wie schnell unterschiedlich hohe Einkommen und gemeinsame Kinder Paare in längst überholt geglaubte patriarchale Muster zurückbefördern.

Vielschichtige Charaktere, eine glaubwürdige Handlung und am Ende ein realistischer und vorsichtig optimistischer Blick in die Zukunft sind die Bestandteile dieses auch sprachlich überzeugenden Romans. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Rezensionen von bedard:

Aufstieg und Fall in der Kultur- und Medienlandschaft

Der Einfluss der Fasane von Antje Rávik Strubel

Hella Renata Karl ist Feuilletonchefin einer Berliner Zeitung und sorgte kürzlich mit einem vernichtenden Artikel über den Theaterintendanten Kai Hochwerth für dessen Karriereende. Nach seinem spektakulären Suizid in der Sydney Opera in Australien brach ein Shitstorm über Hella herein. Anfangs hoffte sie noch, dass die Wogen sich schnell glätten würden, doch schließlich wurde sie von ihrer Zeitung freigestellt.

Die gleichen Menschen, die von ihr eine Steigerung der Auflage gefordert hatten und sie erst zum Verfassen des reißerischen Artikels getrieben hatten, ließen sie jetzt im Stich. Für Hella, die ihr ganzes Leben ihrer Karriere untergeordnet hat, ist das nicht hinnehmbar. Nach ersten Zweifeln, ob sie tatsächlich Schuld am Tod Hochwerths trägt, beginnt sie, um ihre Rehabilitation zu kämpfen. Sie nutzt ihre Kontakte, um entlastende Informationen zu sammeln.
Da die Handlung ausschließlich aus Hellas Perspektive und ihren Gedanken erzählt wird, offenbaren sich hier auch unangenehme Charakterzüge. Hella denkt voller Verachtung über die Menschen, die ihr nützlich sind, und hat keinerlei Skrupel, sie für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Auch in ihrem Privatleben lässt sie keine echte Nähe zu. Obwohl sie seit Jahren mit T. zusammenlebt, dessen Name nur abgekürzt wird, steht für Hella die sexuelle Beziehung im Vordergrund. Als sie schließlich doch mehr Nähe und Unterstützung sucht, ist es bereits zu spät.
Die Buchpreisträgerin von 2021 überzeugt auch in ihrem neuesten Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Besonders beeindruckend ist, dass der Lesefluss trotz der vielen eleganten und anspruchsvollen Formulierungen nicht beeinträchtigt wird. Die Charaktere, vor allem Hella und Kai Hochwerth, werden langsam entwickelt. Ihr familiärer Hintergrund ist vergleichbar: Beide haben sich in einem Bereich hochgearbeitet, zu dem sie ursprünglich keinen Zugang hatten. Trotz des anklagenden Zeitungsartikels pflegen sie in der Vergangenheit eher einen freundschaftlichen Umgang. Sympathieträger sind beide nicht unbedingt, doch im Gegensatz zu Hochwerth hat sich Hella keiner wirklichen Verfehlung schuldig gemacht.
Der Kulturbetrieb wird vielleicht etwas zu plakativ dargestellt, obwohl ähnliche Vorfälle von Machtmissbrauch in der Realität hinreichend bekannt sind.
„Der Einfluss der Fasane“ ist ein lesenswerter Roman, der sowohl sprachlich anspruchsvoll als auch angenehm leicht zu lesen ist. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die sich aus eigener Kraft eine bemerkenswerte Karriere aufgebaut hat – in einer Welt, in der Ruhm und Absturz eng beieinanderliegen.

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Rezensionen von Tara:

Ein komplexer Wirtschaftskrimi voller Intrigen

Aus Angst von Jörg Kirchner

„Aus Angst“ ist ein spannender und komplexer Wirtschaftskrimi des Autors und Transaktionsanwaltes Dr. Jörg Kirchner.

Die Wirtschaftskanzlei Hammersmith wird von Umweltaktivisten erpresst. Das Münchener Büro soll einem Energiekonzern dabei geholfen haben einen Umweltskandal zu vertuschen. Die Kanzlei leitet direkt interne Ermittlungen ein.

Henry Klein - einer der Partner - will, dass sein Bruder George ermittelt. George war ein erfolgreicher Anwalt, bis er sich aus persönlichen Gründen zurückziehen musste.

Der Schreibstil des Autors ist klar und präzise. Er zeichnet ein gutes Bild seiner Charaktere. Ihre innere Zerrissenheit und die wachsende Angst werden direkt spürbar.
Durch die relativ kurzen Kapitel – 39 auf 469 Seiten – entsteht beim Lesen ein richtiger Sog. Da lässt sich immer schnell noch ein weiteres Kapitel lesen.

Während es zunächst um Erpressung und einen Umweltskandal geht, werden schon bald viele weitere aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Die Handlung ist so komplex, wie die Vorgänge in der Wirtschaft sind. Schnell ergibt sich ein spannendes Konstrukt aus Angst, Lügen, Intrigen, Machtspielen und Korruption.

Es ist schwierig mitzurätseln und ich hatte bis zum Schluss keine Idee worauf das Ganze hinausläuft. Dennoch ist das Ende plausibel und stimmig.

Wer Action erwartet, wird enttäuscht sein. Die Stärke dieses Krimis liegt in spannend, verpackten Ereignissen um Wirtschaft, Umwelt, aktuelle gesellschaftliche Themen und Politik. Mich hat dieser wendungsreiche und komplexe Krimi bestens unterhalten.

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Rezensionen von bedard:

Spannender, brandaktueller Auftakt einer Polit-Thriller-Trilogie

Echokammer von Ingar Johnsrud

Fünfunddreißig Tage vor der Parlamentswahl in Norwegen werden durch Zufall Hinweise auf ein bevorstehendes Attentat mit Rizin gefunden. Die aus Oslo stammende Polizistin Liselott Benjamin muss mit dem zwielichtigen Martin Tong, einem in der Vergangenheit anerkannten Anti-Terror-Ermittler, möglichst unauffällig das Schlimmste verhindern.

Parallel dazu arbeitet das Team um Christina Nielsen daran, ihr als Spitzenkandidatin der Arbeiterpartei zum Sieg zu verhelfen. Unterstützt wird sie dabei von Jens Meidell, der ihr als juristischer Berater zur Seite steht.

Der erste Fall für Benjamin und Tong zählt in zwei Parallelsträngen in einer Art Countdown bis zur Wahl herunter. Sehr glaubwürdig werden die Vorgänge hinter den Kulissen im Wahlkampf beschrieben, die politischen Ränkespiele und das Bedienen von Ängsten und Vorurteilen bei potenziellen Wählern.
Beängstigend vorstellbar ist die Bedrohung durch rechtsextreme Terrorgruppen, die soziale Medien sehr effektiv nutzen und bereit sind, durch Giftgasanschläge skrupellos Menschenleben zu opfern.

Der persönliche Hintergrund der Hauptprotagonist:innen spielt zwar eine Rolle, wird der Gesamthandlung aber wohltuend untergeordnet.

Echokammer ist ein gutgeschriebener, beklemmend realistischer Auftakt einer Reihe, die ich sicher weiterverfolgen werde.

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Rezensionen von Tara:

Gute Laune aus dem Garten

Sonnenkräuter für die Seele von Doris Kern

Mit ihrem Buch „Sonnenkräuter für die Seele“ gibt die in Österreich lebende Autorin und Praktikern für Traditionelle Europäische Heilkunde Doris Kern Einblicke in die Welt der Kräuter.
Genauer gesagt geht es um Sonnenkräuter, die die wärmende Kraft der Sonne und des Sommers in ihren Blüten und Blättern speichern.

Nun geht es darum diese für sich zu nutzen.

Zunächst stellt sie 14 Sonnenkräuter näher vor. Dabei habe ich einiges dazugelernt und fand es ausgesprochen spannend, was diese Pflanzen alles können und wie vielfältig sie sind.

Um diese Vorzüge auch nutzen zu können, gibt es im Anschluss Rezepte für den Tisch, Ideen für die Hautpflege, den Einsatz im medizinischen Bereich, Möglichkeiten des Räucherns und Dekorierens.

Da es zahlreiche Fotos der Pflanzen und auch der damit erstellen Produkte gibt, macht es Spaß das Buch zur Hand zu nehmen. Allein die farbenfrohen Bilder machen gute Laune und da kann ich mir direkt vorstellen, dass die Verwendung der Sonnenkräuter ebenfalls einem Stimmungstief entgegenwirken können.

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Rezensionen von manu63:

Geheimnisse

Spark of the Everflame von Penn Cole

Spark of the everflame ist der erste Band der Kindred’s Curse Reihe der Autorin Penn Cole.

Diem lebt mit ihrer Familie in einer Welt die von Nachfahren von Göttern den Descended tyrannisch regiert wird. Als ihre Mutter auf geheimnisvolle Weise verschwindet ergeben sich für Diem viele Fragen auf die sie Antworten sucht.

Dabei trifft sie auf den Prinzen der Descended, Luther der sie fasziniert. Auch Luther beobachtet Diem bei jeder Begegnung sehr genau.

Zwischen den verschiedenen Fronten die sich ergeben muss Diem ihren Weg finden.

Die Geschichte ist gut aufgebaut mit Charakteren die im ersten Band noch recht blass wirken. Etliche Handlungen von Diem erscheinen mir unbedacht und ihre ständige Wut und ihren Hass fand ich teilweise nervig.

Auch was es mit der Stimme, die sie ständig hört, auf sich hat erfährt man im ersten Band noch nichts, das finde ich schade, denn so tappt man als Leser völlig im Dunklen und das stört mich oftmals bei solchen Geschichten. Ich mag es mehr zu wissen als die Charaktere um den Handlungen besser folgen zu können.

Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Diem, es gibt nur wenige Einspieler aus anderer Sicht.

Insgesamt fand ich den Auftaktband gut lesbar mit Potential nach oben, auf jeden Fall endet Band eins mit einem ordentlichen Cliffhanger der neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht.

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Rezensionen von manu63:

Familienbande

Der Duft von Kuchen und Meer von Anne Barns

Der Duft von Kuchen und Meer ist ein Roman der Autorin Anne Barns.

Erzählt wird die Geschichte von Maren, die früh ihren Lebensgefährten verloren hat und die nun die mittlerweile sechsjährige Tochter alleine erzieht. Hilfe bekommt sie vor allen Dingen von ihrer Oma Undine, die ihr plötzlich eröffnet das sie ein Haus auf Amrum besitzt das sie nun Maren überlassen möchte.

Auf der Insel angekommen erwarten Maren ungeahnte Informationen rund um ihre Familie und vor allen Dingen über ihre Oma Undine.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Maren erzählt und enthält einige wenige Rückblicke in die Vergangenheit. Es ist eine ruhige Geschichte über Familie und was sie bedeuten kann. Es gibt keine spektakulären Höhepunkte oder Spannungsbögen, es ist alles recht ruhig und teilweise auch vorhersehbar.

Leni, die sechsjährige Tochter wirkt durch ihr Verhalten und ihre Art zu reden nicht wie eine sechsjährige sondern eher wie 10-12 Jahre alt.

Insgesamt fand ich das Buch gut lesbar und entspannend. Die Insel Amrum wird als Wohlfühlort präsentiert und die Charaktere haben keine übergroßen Probleme zu bewältigen, es wird kein künstliches Drama erzeugt.

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Rezensionen von Dragon:

Ein richtiges Wohlfühl-Buch

Geschichten aus dem Muckligwald - Geschenkbuch mit Zeichnungen von Bestseller-Illustrator Charlie Mackesy von Vicky Cowie

Wer liebt es nicht, von seinen Großeltern Geschichten erzählt zu bekommen?! Genauso ergeht es den 5 Kindern, als Oma zu Besuch kommt und abends zur Guten Nacht ihre wundervollen Geschichten über den Muckligwald und dessen Bewohner erzählt. Dabei sind die Erzählungen so individuell wie wohl die Kinder selbst, denn sie reichen von Zwergen über Elfen, Kelpies und kleinen Tieren bis hin zu Bösewichten.

Und wie das immer so ist, vergeht die Zeit mit Oma und deren bezaubernden Geschichten viel zu schnell und man würde gerne noch mehr hören.

Das Besondere an diesem zauberhaften Buch ist, dass es sowohl junge als auch ältere Leser gleichermaßen begeistern kann. Erstere werden einfach von den wirklich süßen Geschichten und der Atmosphäre beeindruckt sein, sowie von den liebevollen und ausdrucksstarken Illustrationen. Die ältere Generation wird an Klassiker wie die „Fleißbildchen“ aus der Grundschule oder die Bücher von Fritz Baumgarten erinnert. Die ganze Aufmachung des Buches hat eine tolle Retro-Optik mit Leinenrücken, das Lesebändchen passt ebenfalls dazu und die Stories selbst sind so besonders, weil sie in Reimen verfasst sind. Die Verse sind eingängig, lassen sich locker lesen und ergeben lustige, runde Geschichten.

Für kleine Bücherwürmer ab 4 Jahren ist das Buch prima zum Vorlesen geeignet. Hier und da trifft man auf kompliziertere Wörter, die vielleicht einer Erklärung durch den Vorleser bedürfen, aber die Geschichten an sich sind kindgerecht, lustig und zauberhaft. Auf der Übersichtskarte auf dem Vorsatzpapier lässt sich wunderbar mitverfolgen, wo die Protagonisten der Geschichten zu finden sind. Das Buch hat wirklich Potential, ein Lieblingsbuch im Buchregal zu werden, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt, um ein wenig zu träumen und sich in eine magische Welt entführen zu lassen.

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