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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von qq:

neuer Start

Eine Welt nur für uns von Claire Deya

neuer Start

Autorin Claire Deya entführt uns in ihrem Buch "Eine Welt nur für uns" in eine berührende Geschichte über Liebe, Verlust, Hoffnung – und das zarte Band zwischen zwei Menschen, das selbst unter widrigsten Umständen nicht zerreißt.

Im Mittelpunkt stehen zwei junge Protagonisten, die aus völlig unterschiedlichen Lebensrealitäten stammen, sich jedoch in einer Ausnahmesituation begegnen.

Was zunächst wie eine Zufallsbegegnung wirkt, entwickelt sich zu einer tiefen Verbindung.

Der Schreibstil ist einfühlsam und direkt, emotionale Tiefe inklusive. Die Charaktere sind vielschichtig man leidet, liebt und hofft mit ihnen.

An einigen Stellen war das Buch etwas langatmig, daher ein Stern Abzug.
Aber im großen und ganzen gibt es eine Empfehlung von meiner Seite für dieses Buch mit emotionalem Tiefgang, es geht weit über eine typische Liebesgeschichte hinaus.

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Rezensionen von carola1475:

Sehr spannend und mit vielen überraschenden Wendungen

Locked in von Henri Faber

Als der Heidelberger Kommissar Maertens endlich eine Spur zum Entführer mehrerer Menschen findet, kommt es beim Versuch, ihn fest zu setzen, zu einem Unfall und der Verdächtige fällt in ein Wachkoma. Um das Versteck der Entführten zu finden, wendet sich Maertens an den Neurologen Theo Linde, der eine umstrittene Methode entwickelt hat, die Gedanken von Komapatienten zu lesen.

Aus den abwechselnden Ich-Perspektiven Maertens, Lindes und eines gequälten Entführungsopfers erzählt Henri Faber die temporeiche spannende Geschichte, die mich von Beginn an fesselt. Maertens Selbstironie und Lindes skurrile Selbstbeobachtung versprechen interessante Charaktere, der Autor schreibt ausdrucksstark, bildhaft, humorvoll und stellt ungewöhnliche Vergleiche an. Besonders Maertens Gedanken und Erinnerungen sind teilweise berührend, an anderen Stellen sind seine inneren Monologe ausgesprochen unterhaltsam, wie auch manche Gespräche, die er führt. Aber auch Lindes Hintergrund und seine Beweggründe haben mich erstaunt.

Die Protagonisten erweisen sich im Verlauf der Geschichte als unvorhersehbar, tiefgründig und besonders und haben mich ebenso überrascht wie die vielen Wendungen der Handlung, die einen Haken nach dem anderen schlägt. Der Autor legt jede Menge falscher Fährten, schafft komplexe Zusammenhänge und präsentiert eine schlüssige Auflösung des bis zum Ende spannenden Thrillers. Dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, trägt zu der Gänsehaut bei, die diese großartige Fiktion bei mir erzeugt. Entgegen der Ankündigung des Autors hoffe ich doch sehr auf die Veröffentlichung weiterer außergewöhnlicher Bücher Henri Fabers!

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Rezensionen von gabiliest:

Nachbarn und andere Mörder

Marchfield Square von Nicola Whyte


Mit ihrem Romandebüt “Marchfield Square” steht Autorin Nicola White in der guten Tradition der britischen Cosy Crimes. Schon das Cover dieses Buches ist ein echter Eyecatcher, der erhabene Druck und der Farbschnitt vervollständigen die hochwertige Ausstattung. Und auf der Rückseite der Buchdeckel gibt es einen Plan des eleganten Londoner Gebäudeensembles, wobei jede Wohnung dem jeweiligen Mieter zugeordnet wird.

Das macht es leicht, sich in die Szenerie zu versetzen und hilft beim Mitraten und Miträtseln.

Denn als Lesende*r ist man genau so neugierig wie Celeste, die auf dem Buchcover abgebildet ist, eine reiche alte Dame, die “Menschen sammelt”. Sie ist Eigentümerin des Marchfield Square, sucht sich ihre Mieter nach eigenen Kriterien aus und beobachtet sie in ihren Wohnungen. Doch einmal hat sich Celeste bei der Auswahl geirrt, und genau dieser Mieter, Richard Glead, liegt jetzt tot in Wohnung Nummer zehn. Celeste ruft nicht die Polizei, seine Frau Linda, gegen die er gewalttätig war, wird die Leiche schon finden. Als die Polizei ermittelt, ist der Hintergrund des Verbrechens unklar. War es Linda? Oder war Richard in kriminelle Machenschaften verstrickt?

Da Celeste der Polizei nicht vertraut, gründet sie ein eigenes Ermittlerteam. Da ist Audrey, ihre Putzfrau, mit hellem Verstand, guter Menschenkenntnis und extrovertiert. Sie soll mit dem sozial unbegabten Schriftsteller Lewis, der gerade an einer Schreibblockade leidet, Licht in den Fall bringen. Diese beiden ungleichen Partner konzentrieren sich vorerst auf die Nachbarn. Und siehe da, jeder hat ein Geheimnis. Doch damit nicht genug, es gibt noch zwei weitere Leichen. Wie ist hier der Zusammenhang? Oder gibt es doch mehrere Täter?

In bester Agatha Christie Manier kümmern sich Audrey und Lewis um die Aufklärung des Falles. Dabei ergänzen sich die Beiden mit der Zeit immer besser, aber welches Spiel spielt Celeste? Gibt sie wirklich alle Informationen Preis?

Neben den zwei Hauptcharakteren sind die Nachbarn, die in diesem noblen Haus wohnen, hervorragend dargestellt. Neben schrulligen Charakteren und unerwarteten -auch kriminellen- Eigenschaften ergibt sich ein Tatbild, in dem auch die Lesenden zu Ermittlern werden, denn es gibt so viele Geheimnisse und Möglichkeiten, wer würde da nicht miträtseln. Und doch, kaum glaubt man, den Täter oder die Täterin zu kennen, nehmen die Fälle eine unerwartete Wendung, an der auch Miss Marple oder Hercule Poirot einiges aufzulösen hätten.

So ist Marchfield Square nicht nur ein gelungenes Debüt der Autorin Nicola White, sondern ein spannungsreicher, flüssig geschriebener und erzählerisch gelungener Cosy Crime Roman. Durch einprägsame Schilderungen verfolgt man einerseits die Bemühungen des Ermittlerduos Audrey und Lewis, andererseits entwickelt man selbst immer wieder Szenarien, die die Autorin geschickt wieder zu Fall bringt. Nicht zu kurz kommen der britische Humor, das Schmunzeln über skurrile Charaktere und der Charme des british way of life. Der Roman bietet erstklassige Unterhaltung, daher kann ich dieses gelungene Romandebüt gerne weiterempfehlen und bewerte es mit verdienten fünf Sternen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Wo Rauch ist, ist auch Feuer

Die Sprache der Flammen von Kathy Reichs

Eigentlich hatte die forensische Anthropologin Tempe Brennan mit ihrem geschäftlichen als auch privaten Partner Andrew Ryan ein paar entspannende Tage fern ab der Arbeit geplant. Aber es kommt ganz anders. Sie wird nach Washington D.C. gerufen, wo ein Haus in Flammen steht und wahrscheinlich vier Opfer zu beklagen sind.

Aber Brennan findet nicht nur diese 4 verkohlten Leichen, sondern auch noch ein weiteres Opfer, das aber aus einer ganz anderen Zeit zu stammen scheint und ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht.
In Lokalreporterin und Podcasterin Ivy Doyle, einer Bekannten ihrer Tochter Katy, findet sie eine junge Frau, bei der sie in der derzeit total überfüllten Hauptstadt unterkommen kann. Und mit der sie jemanden an ihrer Seite hat, der sie mit Informationen versorgt.
Wird es ihr gelingen, den Brandopfern von Foggy Bottom und der kleinen Lady im Kartoffelsack Gerechtigkeit widerfahren zu lassen?

Kathy Reichs, selbst Anthropologin, die also genau weiß wovon sie schreibt, zieht mich ganz schnell in ihren aktuellen Fall hinein und lässt mich erst wieder los, als alles aufgeklärt ist und Tempe endlich Urlaub machen kann.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass sich Tempe neben der eigentlichen Arbeit an den Brandopfern auch um die kleine Frau in dem Kartoffelsack kümmert, die sie ja nur durch Zufall gefunden hat. Das gibt dem Fall noch mal eine ganz andere Stärke.
Der Mix aus forensischen Details, die ich sehr informativ finde, und den kriminalistischen Ermittlungen, die neben den zuständigen Ermittlern auch Brennan voran treibt, macht die Geschichte auf mehreren Ebenen sehr interessant und hoch spannend.
Neben der durchsetzungsstarken und sehr sympathischen Tempe Brennan und der intensiv mitarbeitenden und recherchierenden Ivy Doyle haben mich auch die Männer, die ihr Geld in den 30er bis 50er Jahren überwiegend mit Schnaps, Wettbüros und Glücksspiel gemacht haben, fasziniert. Der Wechsel und das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Jahrzehnten ist, wie ich finde, sehr gut und glaubhaft gelungen.
Durch die intensiven Nachforschungen von Ivy bin ich nun auch über die geschichtlichen Hintergründe der amerikanischen Hauptstadt gut informiert.

Mit "Die Sprache der Flammen" habe ich eine fesselnde, hochspannende und emotionale Geschichte gelesen, die mich ab der ersten Seite gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat. Auch den 23. Band der Tempe-Brennan-Reihe kann ich als Thriller-Liebhaberin absolut empfehlen.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Nicht so stark wie die Vorgänger

Court of Night von C.N. Crawford

Nach dem starken Start der Reihe mit Band 1 und 2 waren meine Erwartungen an Teil 3 ziemlich hoch. Ich habe gehofft, dass es genauso spannend, emotional und fesselnd weitergeht. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht.

Dabei ist der Anfang wirklich vielversprechend:
Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, wird Arianna bereits mit einer schrecklichen Wahl konfrontiert: Entweder sie verrät Ruadan binnen 24 Stunden – oder eine grausame Pest wird freigesetzt.

Als wäre das nicht genug, droht Baleros damit, ihre wahre Identität zu enthüllen. Die Gefahr ist allgegenwärtig, und man fiebert sofort mit ihr mit.

Auch die düstere Fantasywelt ist wieder da: Dämonen, dunkle Magie und schräge Ideen wie eine Rollerdisco mit Alanis Morissette. Irgendwie ist das kreativ und gleichzeitig verrückt – manchmal fast zu verrückt.
Die Kämpfe sind sehr brutal, stellenweise war mir das zu viel. Menschen werden zerfetzt oder gehäutet – das war mir persönlich zu heftig.

Inhaltlich passiert gefühlt weniger als in den ersten Bänden. Es gibt zwar viele Kämpfe und Geheimnisse, aber viele Szenen sind zu schnell vorbei und wirken dadurch ein bisschen oberflächlich.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, aber es fehlt manchmal an Tiefe.
Vor allem die Beziehung zwischen Arianna und Ruadan hätte ich mir emotionaler gewünscht. Der „Slow Burn“ zieht sich ganz schön, und das Knistern zwischen den beiden bleibt oft eher schwach.

Trotzdem hat das Buch auch seine Stärken: Arianna ist eine starke, mutige Heldin mit Ecken und Kanten. Ihr Sarkasmus und ihre Entschlossenheit machen sie sympathisch. Auch Ruadan zeigt langsam mehr von sich – obwohl er immer noch sehr verschlossen ist. Außerdem gibt es einige wichtige Enthüllungen, die Lust auf das Finale machen. Und das Ende hat natürlich wieder einen fiesen Cliffhanger.

Fazit:
Band 3 ist düster, brutal und schnell erzählt – aber leider nicht ganz so stark wie die Vorgänger. Wer dunkle Romantasy mit Sarkasmus, „Enemies to Lovers“ und einer Portion Wahnsinn mag, wird trotzdem gut unterhalten. Ich gebe solide 4 von 5 Sternen und hoffe, dass das Finale wieder mehr Herz und Tiefe mitbringt.

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Rezensionen von Claudia R.:

Glitzerglück

Die kleine Glitzerblume von Heidi Leenen

Klappentext/ Inhalt:

Die zauberhafte Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft

Wie wunderschön sie ist! Rabe und Eichhörnchen sind hingerissen von der bunten Glitzerblume, die auf der Wiese vor ihrem Baum wächst. Schnell werden die drei unzertrennliche Freunde und verbringen einen wunderbaren Sommer.

Im Herbst bahnt sich eine große Veränderung an ... Diese wunderbare Geschichte über Einzigartigkeit und Freundschaft trotz aller Unterschiede verzaubert Kinder ab drei Jahren. Die Individualität von Glitzerblume, Eichhörnchen und Rabe zeigt, wie Vielfalt und Diversität unser Leben bereichern.

Mit einem Bilderbuch die Themen Abschied, Neubeginn und Freundschaft kindgerecht ansprechen
Die Bedeutung von Individualität und gegenseitiger Rücksichtnahme: Wie die Glitzerblume und ihre Freunde zu einem Team werden
Ein Kinderbuch ab drei Jahren, das dazu einlädt, gemeinsam über Vielfalt und Diversität nachzudenken
Inkl. QR-Code zum Lied „Glitzerglück“ von Heidi Leenen und Manfred Schweng
Eine Erzählung über eine ungewöhnliche Freundschaft mit überraschendem Happy End, auch als Kamishibai-Bildkartenset erhältlich
Cover:

Liebevoll, farbenfroh und prächtig ist dieses wunderschöne Cover umgesetzt. Auch auf viele kleine Details wurde hier geachtet. Die Tiere sind sehr niedlich gezeichnet und die bunten Blumen und die herrliche Natur rundet das Ganze sehr schön ab. Eine wunderschöne bunte Blume mit Glitzer sticht dabei hervor und im Gesamten ist das Cover sehr bunt und farbenfroh umgesetzt.

Meinung:

Eine wunderschöne bunte Glitzerblume entdeckt das Licht der Welt. Eichhörnchen und Rabe sind von dieser hingerissen und werden Freunde. Sie erleben viel schöne Dinge, doch irgendwann neigt sich das Jahr dem Ende und der Winter kommt. Doch ist dies nicht das Ende.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück. Die Botschaft dahinter ist wundervoll und zeigt, wie wichtig Freundschaft ist und auch die Erkenntnis, dass ein jeder einzigartig und besonders ist.

Die Geschichte ist wunderschön und sehr farbenfroh umgesetzt. Die bunten Zeichnungen sind herzallerliebst und geben das Gelesene sehr gut wieder.

Das Text-Bild Verhältnis ist ansprechend ausgewählt. Die kurzen Texte sind gut verständlich und die Geschichte liebevoll umgesetzt.

Auf den bunten Bildern gibt es viel zu entdecken. Besonders hervorgehoben ist dabei die bunte Blume mit ihrem Glitzer. Die Glitzerelemente sind wirklich toll und gelungen umgesetzt. Aber auch die Zeichnungen vom Eichhörnchen und Raben sind sehr liebenswert umgesetzt.

Die Geschichte steckt voller Tiefe und Liebe und ganz nebenbei werden hier Einzigartigkeit, Freundschaft und Glück herausgearbeitet. Es ist wunderschön umgesetzt und die bunten Bilder runden es perfekt ab. Es gibt darauf viel zu entdecken und zu erleben.

Abgerundet wird das Ganze durch ein wundervolles Lied am Ende, samt Text und Noten und einem QR Code zum Anhören des Liedes.

Fazit:

Wunderschöne bunte Geschichte über Freundschaft, Glück und Einzigartigkeit.

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Rezensionen von Vinty:

So lustig

Neon und Bor von Marc-Uwe Kling; Jan Cronauer

Es gibt Neues von Marc-Uwe Kling! Ich muss ja zugeben, dass sein Humor bei mir voll ins Schwarze trifft- schon immer!
Und auch die Kinder dieser neuen Reihe, Neon und Bor sind ganz und gar außergewöhnlich geraten. Neon hat blaue Haare und ist Siefinderin und ihr Bruder Bor ein hochbegabtes Kleinkind- ein Dreamteam, das auf jedes Problem eine witzige ‚Lösung’ parat hat.

Das Buch ist ab 6 Jahren, besitzt tolle, bunte Illustrationen und lässt sich eigentlich sehr gut vorlesen. Der Bruder brabbelt unverständlich und die Erfindungen haben auch ganz tolle Namen und natürlich enthält es jede Menge Wortwitz. Es tauchen aber auch immer wieder wissenschaftliche Begriffe im Buch auf, die Kinder nicht kennen werden. Die Reaktion hierauf war bei meinen Kindern sehr unterschiedlich. Eines nahm es einfach so hin und hatte Spaß an den Erzählungen, das andere verlor leider das Interesse an dieser komisch schrägen Geschichte.
Daher würde ich raten: probiert es einfach mal aus. Es scheint wohl nicht allen Kindern zu liegen, aber wenn der Funke entfacht werden konnte, ist es ein ganz großartiges Buch.

Und ich? Ich bin begeistert und überlege ob ich mir nicht auch einen Lärmsauger bauen sollte.

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Rezensionen von Vinty:

Vivian

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich von Antonia Wesseling

‚Loverboy‘- der Titel lässt bereits ahnen in welchem Richtung dieses Buch sich entwickelt. An Spannung nimmt dies dem Werk aber keinesfalls etwas. Ganz im Gegenteil: man fiebert mit und bleibt in ständiger Erwartung auf das erlösende Ergebnis.

‚Loverboy‘ ist mehr Thriller, wie Romance und verbindet doch diese recht unterschiedlichen Genres erstaunlich gut.

Beides, das Verschwinden von Vivi, als auch die Suche nach ihr, die ihre Mitbewohnerin Lola mit Vivis Bruder zusammenbringt, werden sehr glaubhaft geschildert. Und dies hat mich ungemein fasziniert, aber in gewisser Weise und obwohl ich natürlich von solchen Machenschaften bereits gehört hatte, auch ganz schön erschreckt. Es wie hier, nochmals vor Augen geführt zu bekommen ist doch nochmal etwas ganz anderes. Es macht einem die Gefahr umso bewusster.
Und dann, gegen Ende, steigert sich die Spannung sogar noch einmal erneut und findet zu einem Schluss, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Einfach großartig! Und ich muss gestehen, es hätte nicht besser sein können.

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Rezensionen von Bibibabby:

Das innere Leuchten pflegen

Der Wunderkernputzer von Véronique Hübner

Die Grundidee dieses Buches finde ich einfach zauberhaft: Der Wunderkernputzer ist ein kleines Männchen, das zurückgezogen im Grünen lebt. Am Anfang des Buches bekommt er eine Liste mit drei Namen: Drei Kinder, deren Wunderkern er putzen muss. Die Wunderkerne werden nämlich dreckig, wenn sie Kinder traurig sind, weil sie etwas nicht gut können.

Der Wunderkernputzer hilft ihnen, ihr inneres Leuchten zurückzubringen, indem er die Stärke der Kinder findet. 

Das Buch ist ein Mutmachbuch, das Kinder dabei hilft, auf ihre eigenen Fähigkeiten zu Vertrauen und ihnen zeigt, dass in ihnen etwas Besonderes steckt. Da es um ein Kinderbilderbuch handelt und die Botschaft für Kinder simple gehalten wird, bleibt die Geschichte leider eher oberflächlich: Nach ein kleines Gespräch finden die Kinder ihr inneres Leuchten rasch wieder.

Die Illustrationen im Buch sind wirklich wunderschön: Sanfte Farben, liebevolle Details und eine warme Bildsprache, die perfekt zur zarten Geschichte passt.

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Rezensionen von Lilli33:

Wahrlich schwierige Fälle

Wisting und die Untiefen der Vergangenheit von Jørn Lier Horst

Wahrlich schwierige Fälle

Inhalt:
Infolge einer Dürre gibt der Farris in der Nähe von Larvik nach und nach seine Geheimnisse preis: die Leiche eines jungen Mannes und einiges Eigentum eines Mädchens. Beide wurden seit vielen Jahren vermisst. William Wisting nimmt sich beider Fälle an und klärt nebenbei sogar noch einen dritten auf.

Meine Meinung:
Dies ist Band 3 dieser Reihe und Band „ich weiß nicht wie viel“ mit dem Polizisten William Wisting überhaupt. Alles kein Problem, das Buch kann ohne Vorkenntnisse gelesen und genossen werden.

Ich liebe die unaufgeregte Erzählweise des Autors. Dadurch wirkt das Geschehen unheimlich authentisch. Die Atmosphäre in dem heißen, regenlosen Sommer und die düsteren Gedanken zu den Verbrechen sind fast mit Händen greifbar. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren, was in meinem Fall vielleicht auch daran liegt, dass ich bereits einige Wisting-Verfilmungen im Fernsehen gesehen habe.

Es werden falsche Spuren gelegt, und immer wieder macht die Handlung eine Wende. Bei den Verdächtigungen sollte man sich nicht zu sicher sein. Denn am Ende kommt einiges anders.

Fazit:
Ein fast gemächlicher Kriminalroman, der dennoch stark zu fesseln vermag. Wer es nicht actionreich und reißerisch braucht, sondern lieber auf akribische Ermittlungen und logische Schlussfolgerungen setzt, kommt hier auf seine Kosten.

Die Reihe „Wistings schwierigste Fälle“:
1. Wisting und die Tote am Wegesrand
2. Wisting und der ungewollte Verrat
3. Wisting und die Untiefen der Vergangenheit

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