Kunden em pfehlungen
Rezensionen von GB:
Beziehungen sind nicht immer einfach
Red Flags von Sophie Jo
Das besondere Cover hat mich gleich neugierig gemacht auf das Buch. Die Buchbeschreibung verspricht ja einiges. Sehr schöne Buchidee. Zwei, die beide wohl etwas Bindungsangst haben, bzw. extrem hohe Erwartungen an einen möglichen Partner, bekomme beide von ihren Freunden die Aufgabe mal nicht vorschnell eine mögliche Beziehung aufzugeben, sondern beim nächsten Mal nicht die/derjenigen zu sein, die/der die Sache beendet.
Ich finde die Idee ist ehr gut umgesetzt. Poppy und Cam sind aber ja auch beide wirklich sympatische Zeitgenossen, denen man nur das Beste wünscht. Schön zu lesen mit welchen Tricks sie erst versuchen, die Pläne ihrer Freunde zu sabotieren und wie sie dann doch merken, dass sie ja eigentlich ganz gut miteinander harmonieren könnten. Aber ich will ja nicht zu viel verraten. Wie es weiter geht müsst ihr dann schon selber herausfinden. Aber in dem Buch geht es nicht nur um eine mögliche Verbindungen von den beiden - auch die Beziehung von Cam zu seiner Mutter, von Poppy zu ihren Eltern und die Liebesbeziehungen ihrer Freunde sind ein wichtiges Thema in dem Buch.
Gut gemachtes Jugendbuch über Erwartungen an Beziehungen und wie sie Gelingen können aber auch wann man vielleicht besser auf Abstand gehen eine unguten Beziehungen vielleicht sogar lösen sollte.
Rezensionen von Buster:
Irre Spannend
Das heimliche Zimmer: Thriller von Catherine Shepherd
Dieses Buch von Cathrine Shepherd ist von Anfang bis Ende spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Leider ist es schon der 10te Teil der Laura Kern Reihe aber er ist sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesbar. Das hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil und der Erzählstil kommen mir sehr entgegen und ließen mich nahezu durch das Buch fliegen um zu erfahren wer, warum und wie.
Bis zum Schluss war es mir nicht möglich eindeutig einen Täter zu benennen und Verdächtige gab es genug!!
Ich kann dieses Buch an Thriller Fans nur sehr empfehlen und ich persönlich fiebere schon dem nächsten Teil entgegen...
Rezensionen von Petra:
Geheimnisvolle Drachen
Funken – The Secrets of Dracon Rock von Vanessa Golnik
Alyssa lebt seit Jahren versteckt und unbekannt inmitten ihrer Feinde. Sie forscht sogar für sie an der Universität. Ihre Aufgabe Drachenreiter mit neuen Waffen und Schutzausrüstung zu versorgen. Dabei sind es sie die verantwortlich sind für den Tod ihres Vaters. Dann kommt Rowen ein Reiter und schon sind sie für einander entbrannt.
Wie soll sie ihr Geheimnis mit ihrer Liebe vereinbaren. Klar er ist nicht einer der Täter aber er gehört der Institution an die die Verantwortung trägt. Drachen regieren das Land und die Rebellen können diese Macht nicht brechen. Alyssa sollte in Sicherheit fern von den Rebellen und den Drachen sein, so war es der Wunsch ihres Vaters.
Wegen ihrer Liebe ist sie von Schuldgefühlen zerfressen. Sie verrät die Rebellion auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist Rowen der durch die Rebellen auch einen geliebten Menschen verloren hat. Außerdem hat er einen übergroßen Beschützerinstinkt auch gegenüber Alysssa.
Die Beschreibung und die ständige Wiederholung dieser Schuldgefühle machen die ansonsten spannende Geschichte stellenweise langweilig. Es fehlen viele Informaitonen so dass das Buch oft unlogisch klingt. Beim Schreiben der Rezension habe ich dann entdeckt das es eine Trilogie ist. In der Buchbeschreibung steht nichts davon. Damit sind alle Ungereimtheiten erklärt, es muss auch noch etwas für die Folgebände übrig bleiben. Es gibt ein fulminantes Ende mit einem bösen Cliffhanger. Zum Glück erscheint der nächste Band im August.
Rezensionen von yellowdog:
Der Teufelsgeiger
Schwarzer Schwan von Theres Essmann
Es ist ein kurzes Buch, mehr eine Novelle als ein Roman. Aber es steckt hier viel drin.
Das Buch handelt von Jürgen Krause, der Taxifahrer ist und ein alter Mann, den er als Chauffeur zu klassischen Konzerte fahren wird und später ihn sogar einmal begleiten.
Der alte Mann heißt Federico Temperini und liebt die klassische Musik, ganz besonders Paganini.
Für Krause war dieser Teufelsgeiger bisher nicht bekannt, doch ihn beginnt Temperini und die Leidenschaft für Musik zu interessieren und es wird eine Beziehung der Freundschaft zwischen ihnen. Schließlich erfährt man auch, dass diese Begegnung nicht ganz zufällig ist. Das Buch hat seine Geheimnisse, die sich erst mit der Zeit enthüllen. Das ist vielleicht seine größte Stärke.
Neben der Musik ist das Vater-Sohn-Motiv wichtig in dem Buch.
Schon Krauses Vater war Chauffeur. Er selbst leidet darunter, nach der Scheidung von seinem 15jährigen Sohn ein Stück weit entfremdet zu sein.
Auch Paganini hatte einen Sohn, der sich um ihn kümmerte.
Das Ende kommt ein wenig zu abrupt und überzeugte mich nicht ganz, aber es bleibt ein gutes Buch, das vermag, den Leser an diesem gemeinsamen Weg, den die Protagonisten gehen, teilhaben zu lassen.
Rezensionen von Daggy:
Bisschen-Bruder und Bisschen-Schwester und liebevolle Eltern
Hier sind Ari und Luke von Yvonne de Vries
Ari und Luke sitzen in einem Boot zusammen mit einer roten Katze, so sieht das Cover des Buches aus.
Und irgendwie sitzen die beiden auch in einem Boot, denn ihre Eltern haben sich ineinander verliebt und so ziehen die beiden zusammen in ein neues Haus. Ari und ihre Mutter Jikke bewerkstelligen den Umzug in einem Lastenrad, das Buch spielt ja in den Niederlanden.
Gus und Luke kommen mit einem Kleinbus an. Die Erziehungsmethoden von Jikke und Gus sind zwar unterschiedlich, aber Gus hat eine tolle Art zu vermitteln und Ruhe in die Situation zu bringen. So möchte Luke an einem Morgen einen bestimmten Pullover anziehen und als Jikke ihn nicht finden kann, brüllt er los. Gus weiß sofort, dass der Brüllaffe auf Lukes Zunge sitzt und geht sehr liebevoll und ruhig auf seinen Sohn ein. Das dazugehörige Bil mit dem rotgesichtigen Kerl auf Lukes Zunge, einfach toll. Beide Kinder sitzen und malen, natürlich wollen beide denselben Stift und so fällt der Satz, dass man teilen soll. Luke beharrt so lange darauf, bis Ari sein Meerschweinchen mit der Schere durchteilen will, das will sie aber nicht wirklich, aber so sitzt sie am Ende alleine am Tisch und hat alle Stifte für sich. So nähern sich die Kinder immer mehr an und werden vertrauter, aber sich die Eltern zeigen auf eine sehr schöne Art ihre Liebe zueinander und zu ihren Kindern. So werden Ari und Luke zu Bisschen-Schwester und Bisschen-Bruder.
Das Buch ist einfach so sanft und zärtlich, besonders Gus hat ein so liebevolle Art mit allem umzugehen, beneidenswert. Ein zauberhaftes Buch mit 31 kurzen Geschichten und vielen großen bunten Bilder, die hervorragen auch die Gefühle zeigen.
Rezensionen von Daggy:
Wunderbar witzig und schön bebildert
Dino-Post ist da! von Lena Walde
Auf der Nase des Dinos ist schon zu lesen „Vorsicht hungrig“, er sitzt noch in der Versandkiste und dort ist vermerkt „kein Umtausch“.
„Kennst du das auch?“ so beginnt der Text auf jeder Seite. Dann wird eine Situation geschildert, die mit einer Frage endet. Zu Beginn sollen wir uns vorstellen bei den Cornflakes zu sitzen und da klingelt es an der Tür.
„Würdest du öffnen?“ wird dann gefragt. Dann kommt das Paket und es macht beängstigende Geräusche. „Würdest du das Paket trotzdem aufmachen?“ wird gefragt. Und schon läuft ein Dinosaurier los, ob du ihn einfangen würdest? Nach dem Einfangen wird dann festgestellt, dass der Atem des Dinos stinkt, kann man da ein Pfefferminzbonbon anbieten? Natürlich frisst er alle Bonbons und bekommt Bauchschmerzen, kann man ihn vielleicht doch umtauschen?
So gilt es im Laufe des Buches noch viele Fragen zu beantworten, die allerdings das Kind im Buch immer positiv beantwortet und so kommet es in immer neue Situationen. Doch die vorletzte Frag lautet dann „Würdest du den Dino behalten?“
Ein witziges Buch, dass die Kinder direkt anspricht und sie vor einen Entscheidung stellt, auch wenn die Fragen im Buch immer mit Ja beantwortet werden. Fröhliche Bilder, die den Jungen und den Dino an den unterschiedlichsten Orten zeigen, machen Spaß anzuschauen.
Rezensionen von Daggy:
Ein ängstlicher Dino traut sich
Der Schüchtisaurus von Rachel Bright
Die Reihe der Dinosaurier wird nun durch einen schüchternen Dino fortgesetzt. Er sitz halb verdeckt durch einen Stein etwas zaghaft auf dem Cover.
Wir sehen zunächst sein hübsches Baumhaus und er selbst sitzt auf einer Schaukel, er ist mit sich selbst sehr zufrieden und liebt die Ruhe, dabei spricht er kaum.
Dann lernen wir seine Eltern kennen, die gerne Menschen um sich haben und feiern. So grillt Papa heute, weil Verwandte und Freunde kommen. Mama singt und trommelt, nur Schüchti findet „Die Menge, echt ein Graus!“ und verschwindet unter dem Tisch, nachdem ihn Tantchen noch ungefragt geküsst hat. Doch da taucht auch Mama unter dem Tisch auf, weil es ihr auch zu viel geworden ist mit dem ganzen Trubel. Wie schön für den kleinen Dino, dass Mama Verständnis für ihn hat.
Es ist sicher für jemand, der schüchtern ist, gut zu hören, dass auch andere, die eigentlich forsch wirken, auch manchmal mehr Ruhe brauchen. Ob allerdings die Entwicklung dieses Buches, am Ende sitzen alle feiernd unter dem Tisch, diese Schüchternen beruhigen wird, wage ich zu bezweifeln. So endet das Buch mit dem Rat „…wir traun uns raus und singen zusammen, nicht allein!“ Mir hätte es besser gefallen, dem Dino ein Recht auf seinen Schüchternheit zu lassen.
Das Buch ist wieder sehr schön gezeichnet, der gereimte Text ist manchmal etwas sperrig zu lesen.
Rezensionen von MariasBooks:
Tolles Buch!
Not Quite Dead Yet von Holly Jackson
Spannung pur im Jackson-Style
Zum Buch
Not Quiet Dead Yet ist der neueste Einzelband aus der Feder von der AGGGTM Autorin Holly Jackson. Das Buch ist im Lübbe Verlag erschienen.
Erwartung
Das Buch ist von Holly Jackson, von der ich bereits alle anderen Bücher gelesen und beliebt habe, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.
Gestaltung
Das Buch ist sehr simple Gestaltet und das Hirn auf dem Cover erkennt man erst bei genauerem Hinsehen. Eine spannende Anspielung und den im Hintergrund lauernden Gegener von Jet, der nicht offensichtlich aber trotzdem da ist.
Die Schrift hätte man meiner Meinung nach etwas anders platzieren können. Es wirkt etwas zu prominent platziert.
Ein Glossar ist im Buch nicht vorhanden. Aber vor allem in den ersten Seiten, in denen man so vielen verschiedenen Characteren vorgestellt wurde, wäre dies sehr hilfreich gewesen.
Charactere
Jet hat es der Situation geschuldet sehr eilig. Das führt nicht nur zu sehr vielen unterhaltsamen Dialogen, sondern lässt auch ihre direkt und forschte Art sowie ihren Trockenen Humor sehr gut zur Geltung kommen. Der düstere Grundton des Buches wurde so immer wieder gut aufgelockert.
Billy als zweiter Protagonist ist zwar sehr süß geschrieben, aber neben Jet geht er etwas unter. Aber irgendwie scheint das die beiden auszugleichen. Ihre Dynamik hatte Ähnlichkeit zu Katniss und Peeta.
Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass ich ausnahmsweise nicht schon zur Hälfte des Buches wusste, wer der Täter war oder wie der Tathergang war. Das lag zum Teil an den komplexen Handlungssträngen aber auch der Vielzahl an aufzudeckender Geheimnisse.
Was mir weniger gut gefallen hat, waren die vielen Namen, die durch das fehlende Glossar vor allem am Anfang das Verfolgen der Geschichte erschwerte.
Zudem hatte die Geschichte, vor allem bei körperlichen Themen plotholes und inhaltsfehler.
Das Buch ist für Fans von True Crime, Holly Jackson Bücher und Spannung, wenn auch kein thrill, Horror oder splatter. Vom Pacing her ist es sehr ähnlich zu den anderen Geschichten der Autorin.
Fazit:
Ein solides Crime-Buch, das vor allem im social read sehr viel Freude bereitet, während man die unterschiedlichste Theorien durchgeht.
Zudem ein überraschendes Ende mit Schock-Potential.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Urlaub? Na ja....
Urlaub für den Commissario von Dino Minardi
Urlaub für den Commissario? Nicht wirklich. Denn Pellegrini macht überraschend Vaterschaftsurlaub und ist total übermüdet, da ihn die sechs Wochen alte Emma nachts wach hält. Der Neue im Team, Tonio Gruber, hält auf dem Kommissariat die Stange, da auch Claudia aufgrund eines Todesfalles in der Familie einige Wochen frei genommen hat.
Und er macht es gut! Man freut sich schon, wenn man alle drei irgendwann wieder gemeinsam offiziell ermitteln dürfen.
Als Stammgäste der Pension von Pellegrinis Eltern verunglücken, weist erst alles auf einen Unfall hin. Doch den beiden Kommissaren und der Ispettrice lässt es keine Ruhe und sie schauen genauer hin. Das Verhalten von einigen Beteiligten gibt den Ermittlern ein komisches Bauchgefühl. Claudia steigt schnell offiziell wieder ein, Pellegrini inoffiziell. Letzteres ist auch gut so, denn er kennt die Familie des Opfers und kann von der Pension aus Erkundigungen einholen. So kann er auch seine beiden Leben miteinander verbinden, da er die Arbeit sehr vermisst.
Auch Marcos Mutter ist davon überzeugt, dass es eben kein Unfall war und gibt keine Ruhe. Auch sonst nicht, sie weiss eh alles besser, besonders was Emma betrifft. La Mama hat mich in diesem Band total genervt, ich fand sie sehr aufdringlich. Pellegrini hat sich viel gefallen lassen, ich schiebe es mal auf den Schlaf- und Espressomangel.
Was es damit auf sich hat, wird in "Urlaub für den Commissario" schön erzählt, besonders die Hintergründe über die Vaterschaft und Franca. Das war genau in richtigem Masse, nicht zu viel und nicht zu wenig. Das Ende macht dann auch neugierig auf eine Fortsetzung.
Dieser fünfte Band ist ein etwas anderer Fall als üblich, aber eine Krimi-Lektüre, die Spass macht. Der Plot, das Setting und auch das Team, jetzt ohne Fabio sowieso, ist toll.
Fazit: Ein interessanter und gut unterhaltender fünfter Band. Urlaub hat Pellegrini ja nicht wirklich, aber ohne Ermittlung wird es ihm schnell langweilig.
5 Sterne.
Rezensionen von yellowdog:
Die Fahrt auf dem Katamaran
Blaue Tage von Tatjana von der Beek
Es ist ein Roman über eine Familie und ihre gemeinsame Seereise auf einem Katamaran.
Initiator ist der 60jährige Vater. Mit dabei sind seine zwei erwachsenen Töchter Leo und Emma und ihre Partner sowie die Skipperin Alex.
Es liegen von Anfang an gewisse Spannungen in der Luft. Während Emma unbedingt Schwanger werden möchte, es aber nicht klappt, verhindert Leo heimlich den Kinderwunsch ihres Freundes.
Auch der Vater hat ein Geheimnis.
Die Erzählperspektive liegt ganz bei Leo. Dadurch kommt man den anderen nicht ganz so nah, ihr Blick ist jedoch klar.
Blaue Tage ist kein Thriller. Die Situation bleibt realistisch. Und Leo steht vor einer Entscheidung, wie ihr Leben weitergehen soll.
Tatjana von der Beek hat den Roman so geschickt komponiert, dass er funktioniert.











