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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Sommerlicher Krimi

Eine Olive zu viel von Katerina Gatakis

Anna Apostolakis hat sich von der Abteilung Wirtschaftskriminalität aus privaten Gründen zur Kripo Kalamata versetzen lassen. Dort wird sie eher mit Skepsis aufgenommen und, als man den einflussreichen Olivenbauern Batsilakis
tot auf seiner imposanten Yacht findet, mit dem wortkargen Kollegen Loukas Petritsis zusammengespannt.

Die beiden Außenseiter ermitteln. Kann das gut gehen?

Recht bald ist klar, dass hinter dem Tod des erfolgreichen Olivenbauern mehr steckt.

Und welches Spiel treibt der ständig aufbrausende Kripochef Roussos?

Meine Meinung:

Dieser Griechenland-Krimi verfügt über alles, was eine sommerliche Lektüre braucht: Sommer, Hitze, einen unmöglichen Chef, eine neu Ermittlerin, ein feschen, aber wortkargen Kollegen, ein ziemlich wirres Firmengeflecht, zwei Leichen sowie wenige Spuren, die noch dazu in der Sackgasse enden. Leseherz was willst du mehr?

Der Krimi lässt sich leicht lesen und passt gut zu den aktuell hohen Temperaturen.

Die Charaktere Anna und Loukas muss man gleich mögen, denn ihre Außenseiterrolle schweißt sie irgendwie zusammen. Sowohl Anna als auch Loukas bieten dem jeweils anderen mit kleinen Überraschungen. Eigentlich ist Anna überqualifiziert für den Job in Kalamata, hat sie doch einen Abschluss in forensischer Psychologie und Loukas spricht mehrere Sprachen, darunter auch deutsch, was er zunächst auch vor Anna verheimlicht.

Ob es eine Fortsetzung geben wird?

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Sommerlektüre 4 Sterne.

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Rezensionen von DoraLupin:

Leider anders als erwartet, schade!

Die Probe von Katie Kitamura

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe zu dem Buch, war ich gleich sehr gespannt darauf denn dieser klang wirklich interessant und ich wollte unbedingt wissen wie diese Begegnung zwischen der Protagonistin, dem jungen Mann der ihr Sohn sein möchte und dem Ehemann der Protagonistin abläuft.

Ich hatte mich auf Eifersuchtsdramen und starke Dialoge eingestellt aber leider ist das Buch ganz anders gewesen als ich dies erwartet habe.

Die Geschichte dreht sich um zwei Menschen, diese treffen sich zum Mittagessen in einem Restaurant in Manhattan. Sie ist eine gefeierte Schauspielerin, die für eine bevorstehende Premiere probt. Er ist attraktiv und beunruhigend jung. Was die Schauspielerin anfangs für den Annäherungsversuch eines Fans hält, nimmt bald eine erstaunliche Wendung: Xavier behauptet nämlich, er sei ihr Sohn, dabei hat sie nie Kinder bekommen. Als im selben Moment auch noch ihr Mann Tomas, ein erfolgloser Schriftsteller, im Restaurant auftaucht, wird ihr klar, dass Xavier ihr Leben aus den Angeln heben kann.

Der Schreibstil passt zwar gut zu diesem Buch, er ist nicht sehr locker und leicht zu lesen, dafür eher abgehackt aber dennoch konnte er mich anfangs im Restauraunt noch sehr in seinen Bann ziehen. Jedoch entwickelt sich die Geschichte schnell in eine Richtung mit der ich nach der Leseprobe nicht gerechnet habe. Die Autorin springt teilweise recht schnell von einem zum anderen Ereignis, gerade das Gespräch im Restaurant das im Klappentext erwähnt wird endet sehr abrupt und als Leser habe ich irgendwann den Faden und das Interesse zur Geschichte verloren. Schade…aber statt eines sehr interessanten und fesselnden psychologischen Romans verliert sich die Autorin in meinen Augen in Nebensächlichkeiten und der Roman wird von Seite zu Seite leider immer abstruser und absurder. Die Grundidee ist sehr interessant, aber die Umsetzung eher mau. Der Anfang ist zwar noch spannend, aber nach und nach lässt die Handlung nach und es wird so gut wie keine wirkliche Spannung aufgebaut. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen.

Schade, ich hatte ein ganz anderes Buch erwartet, dass mich mitreißt aber dieser Roman entwickelt sich in eine Richtung mit der ich persönlich leider nichts anfangen konnte. Deshalb kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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Rezensionen von brauneye29:

Total interessant

Im Schatten von Giganten von Jasmin Schreiber

Zum Inhalt:
Die Autorin und Biologin nimmt uns mit auf eine Reise in kleine, manchmal winzige, manchmal größere Ökosystem. Dort erfahren wir jede Menge über Moose, Mikroorganismen, aber auch auch Insekten, Spinnen und vieles andere, was man sonst eher nicht beachtet oder gar zertrampelt.
Meine Meinung:
Das ein Buch über Mikroorganismen, Moose, Pilze, Insekten Spinnen, Totholz und vieles interessant sein kann, mag man zunächst gar nicht glauben, aber die Autorin schafft es, Fakten so zu verpacken, dass es einfach faszinierend ist, darüber zu lesen.

Man merkt ihr auch an, dass sie viel Ahnung hat und das es eher Berufung als Beruf ist eine Biologin zu sein. Was mich ganz besonders fasziniert hat, sind die wirklich tollen Bilder, die einem dann auch mal zeigen, wie schön ein Käfer aussehen kann, wenn man sich die Muße nimmt auch mal hinzusehen. Mir hat das Buch gefallen.
Fazit:
Total interessant

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Die Auferstehung von Andreas Eschbach

Zum Inhalt:
Vor vielen Jahren ist Tracy aus dem brasilianischen Regenwald nicht mehr zurück gekehrt, doch jetzt ist sie plötzlich wieder aufgetaucht. Das ruft das alte Team um Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews auf den Plan, denn irgendwie scheint die ganze Sache zu sonderbar.
Meine Meinung:
Ich kann mich nicht erinnern, jemals die drei Fragezeichen gelesen oder gehört zu haben und jetzt dann gleich eine Geschichte mit den mittlerweile erwachsenen Protagonisten hatte dennoch einen gewissen Reiz und ich bin auch nicht enttäuscht worden, denn die Geschichte war durchaus interessant.

Ich hatte zwar bei dem Autoren eher etwas anderes erwartet, aber das heißt nicht im Umkehrschluss, dass er nicht mal etwas deutlich anderes schreiben kann. Ich kann abschließend nur sagen, dass er eine interessante Geschichte konstruiert hat, die ich gerne gelesen habe und wenn es weitere Geschichte mit den älteren drei Fragezeichen geben, würde ich die durchaus lesen.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Der Schattenmann

Goebbels' Schatten von Hans-Peter de Lorent

Hans-Peter de Lorent befasst sich in seinem, wie er ihn nennt, Tatsachenroman mit einer Person, die stets im Schatten einer anderen steht, Dr. Werner Naumann. Er steht stets im Schatten von Propagandaminister Joseph Goebbels. Allerdings lässt der Titel, wenn man das Buch gelesen hat, auch die Interpretation zu, Naumann wäre so etwas wie die graue Eminenz, eine Art Schattenminister, hinter Goebbels gewesen.

Immerhin ist er von Adolf Hitler, wenige Stunden vor dessen Selbstmord, mit der Aufgabe betraut worden, das NS-Gedankengut zu bewahren und auch in der Zukunft hochzuhalten.

Das Buch lässt uns in die letzten Tage von Hitler, Goebbels & Co eintauchen, die sich im Führerbunker, in dem von der sowjetischen Armee bereits eingekesselten Berlin, der Realität eines verlorenen Krieges verschließen und letztlcih Selbstmord begehen. Nach Hitlers Tod gelingt es Naumann auf abenteuerlichen Wegen aus Berlin zu entkommen. Dabei hilft ihm das Netzwerk, das er vorsorgliche (?) gesponnen hat. Er lebt zunächst unerkannt und unter falschem Namen, hält sich von seiner Familie fern, legt die Gesellenprüfung zum Maurer ab und gibt die Tarnung erst 1949 auf. Gemeinsam mit anderen Gesinnungsgenossen, die in diversen Nachfolgeparteien der NSADP versammelt sind, versucht man die aktuelle Regierung unter Konrad Adenauer zu unterwandern.

„Ich bekenne mich zu einer Idee, nicht weil sie erfolgreich ist, sondern weil sie richtig ist! Wichtig ist, dass sie wahr ist, die ganze Weite unserer Seele erfasst hat! (S. 440)

1953 fliegt die Verschwörung auf. Naumann wird verhaftet, im abschließenden Entnazifizierungsprozess als Täter eingestuft, verliert deswegen das aktive und passive Wahlrecht, seinen Job und ist für die Ewiggestrigen wertlos. Man lässt ihn fallen und muss Harald Quandt, den Sohn von Magda Goebbels aus der Ehe mit Günther Quandt um einen Job anbetteln.

Seinen letzten Auftrag, den er im Führerbunker erhalten hat, kann er nicht ausführen.

Meine Meinung:

Hans-Peter de Lorent gelingt es sehr gut Fakten mit Fiktion zu verknüpfen. Grundsätzlich habe ich nicht allzu viel Neues erfahren. Vor allem über die Person Werner Naumann nicht. Möglicherweise sind Dokumente und Akten mit einem Sperrvermerk versehen und daher öffentlich noch nicht zugänglich.

Zu Beginn erhalten wir Einblick in den Führerbunker und parallel dazu durch Rückblicke, Einblick in die Biografie von Werner Naumann.

Interessant ist, dass er sich, obwohl er quasi ein Überlebender des (sogenannten) Röhm-Putsches von 1934 ist, sich wieder auf eine Verschwörung eingelassen hat. Entkommen ist er der Säuberungsaktion in der SA nur deshalb, weil Heinrich Himmler ihn geschützt hat. Dass Naumann dann in das Propagandaministerium zu Joseph Goebbels, Himmlers Intimfeind wechselt, ist ebenso ein Anachronismus, dass er, groß gewachsen und blond, nun einem Mann unterstellt ist, der dem nordischen Typ so überhaupt nicht entspricht.

Der ehemalige britische Diplomat und Hohe Kommissar Sir Ivone Kirkpatrick hat 1953 den richtigen Riecher bewiesen, als er Werner Naumann & Co verhaften hat lassen, um eine Kandidatur Naumanns bei den Allgemeinen Wahlen im Herbst 1953 zu verhindern.

Kirkpatricks hellsichtige Mahnung von 1953:

„Es wäre töricht anzunehmen, dass der Nazismus unter keinen Umständen, und auch nicht in anderer Form, im modernen Deutschland wieder erstehen könnte.“

Fazit:

Das Buch ist penibel recherchiert geschrieben und gekonnt erzählt - eine gelungene Mischung aus Sachlichkeit und Belletristik. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezensionen von Lese:

Authentisch und bewegend

Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil mich das Thema der Verschickungskinder tief berührt und ich mehr über dieses Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte erfahren wollte. Durch die persönliche Perspektive der Autorin wirkt die Geschichte besonders authentisch und bewegend.
Die Journalistin Hanna reist mit ihrer Tochter Katie nach Borkum, um über ein ehemaliges Kinderkurheim zu recherchieren, in dem ihre Mutter 1963 traumatische Erfahrungen gemacht hat.

Mithilfe der Zeitzeugin Sabine und des Inselarztes Ole, mit dem sich auch eine schöne Liebesgeschichte entwickelt, deckt sie nach und nach dunkle Geheimnisse auf. Den Anstoß geben ein mysteriöses Tagebuch und eine Inselkarte mit markierten Koordinaten.
Es ist ein abwechslungsreicher Mix aus Familiengeschichte, Historienroman und Krimi. Der Roman wechselt dabei zwischen verschiedenen Zeitebenen, insbesondere zwischen 1963 (teilweise mit Rückbezügen zur NS-Zeit) und der Gegenwart.
Es werden viele Themen aufgegriffen: NS-Vergangenheit, Verdrängung, Traumatisierung, jüdischer Besitz, Demenz, Mutter-Tochter-Beziehungen u.v.m. Dadurch bleibt die Handlung kurzweilig und spannend, ohne zu bedrückend zu wirken.

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Rezensionen von Lese:

Wieder ein actionreicher und humorvoller Band der tollen Reihe

Idefix und die Unbeugsamen 08 von René Goscinny; Albert Uderzo; Lison d’Andréa; Philippe Clerc; Olivier Serrano

Meine beiden Enkelinnen sind ganz große Fans der Geschichten rund um den pfiffigen und putzigen kleinen Hund Idefix. Auch dieses kurzweilige und lustige Abenteuer "Die Jagd nach dem grünen Fläschchen" hat sie begeistert: Die Römer versuchen, in Lutetia römische Ordnung durchzusetzen – doch Idefix und seine tierischen Freunde setzen alles daran, das zu verhindern.

Die farbenfrohen und ausdrucksstarken Illustrationen kommen sehr gut an, besonders die herrlichen Gesichtsausdrücke der Tiere. Die Figuren sind allesamt sympathisch und liebevoll, die Handlung spannend, lebendig und witzig.
Insgesamt hatten meine Enkelinnen viel Freude beim Lesen und haben sich lange mit dem Comic beschäftigt. Auch die Omi findet es herzallerliebst und amüsant. Eine unterhaltsame Geschichte, die dem Geist des Originals treu bleibt.

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Rezensionen von Kwinsu:

Der Himmel sieht stets anders aus

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Charlie ist 15 und ihr Leben scheint gerade den Bach hinunter zu gehen: ihre vermeintlich beste Freundin will von heute auf morgen nichts mehr von ihr wissen, ihre Mutter hat einen neuen Partner und sie selbst schafft es einfach nicht, ihre Stimme zu erheben. Doch dann taucht Pommes auf, ein Junge, der ihr vollkommen unvoreingenommen entgegentritt, sie so mag wie sie ist und ihr zeigt, worauf es in einer Freundschaft wirklich ankommt.

Sie planen ihren ersten gemeinsamen Urlaub, doch das Leben stellt ihnen etliche Steine in den Weg...

Welch schönes Debut ist Julia Engelmann hier geglückt! Mit ihrer einnehmenden, poetischen und teilweise philosophischen Sprache versetzt sie einen sofort in die unendlich scheinenden Leiden eines schüchternen Teenagers, die sich lieber über die Welt und den Himmel Gedanken macht, als über Äußerlichkeiten und Cliquen. Charlie ist ein Mädchen, dass sich selbst nicht so wirklich mag, immer nur die eigenen Fehler sieht und vor lauter Selbstfixiertheit übersieht, dass auch sie jemand für andere ist. Jemand, der nicht nur fehlerhaft ist, sondern lustig und intelligent und talentiert. Alleine kann Charly, gefangen hinter einer Glasscheibe - wie sie es selbst wahrnimmt - nicht aus diesem Negativkreislauf aussteigen. Dabei hilft ihr, ohne, dass sie es bemerkt, Pommes, ein Junge, der ebenso traurig ist wie Charly, aber der durch seine Offenheit, wie er mit der Welt umgeht und seinen Träumen, nicht in der Vergangenheit steckenbleibt, sondern trotz erlittener Traumata hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Pommes zeigt Charly, was Freundschaft ist und dass diese Freundschaft wachsen kann, auch wenn sie Enttäuschungen mit sich bringt. Mit diesen positiven Vibes stellt die Protagonistin fest, dass sie doch nicht so unbeliebt ist, wie sie dachte und kann schließlich auch erkennen, dass sich die Welt - und der Himmel - nicht nur um sie dreht.

Mein Fazit: Himmel ohne Ende ist ein wunderschöner, tiefgründiger und vielschichtiger Roman über ein viel nachdenkendes Mädchen, dass durch eine Freundschaft erkennt wie Himmel und Erde sich anfühlen können, wenn man sich auf Zuversicht und Offenheit einlässt. Er kommt ohne jede Teenager-Romantik aus, fühlt sich zu hundert Prozent authentisch an und legt ein wunderbares Gefühl in die Magengegend. Er gehört zu meinen Jahreshighlights und ich kann ihn nur jeder und jedem ans Herz legen, besonders jenen, die in ihrer eigenen Pubertät nicht nur rosige Zeiten hatten.

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Rezensionen von Lealein1906:

Gefühlvolle, emotionale Liebesgeschichte

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas von Jay McLean

Es gibt so viele Liebesgeschichten, da bin ich immer gespannt, ob mich ein Buch wirklich catchen kann. "Loving Lucas" hat das von Beginn an geschafft. Ein tolles, emotionales Buch, toll geschrieben und ans Herz gehend. Dafür gibt es klare fünf Sterne.
Lucas und Lois, die aber meist Laney genannt wird, lernen sich als Kinder kennen und werden schnell beste Freunde.

Und bald empfinden sie mehr füreinander. Aber der Grad dazwischen ist schwierig und wenn dann das echte Leben dazwischen kommt... dann ist die Liebe zu finden nicht so einfach wie man denkt.
Von Beginn an habe ich mich Lucas und Laney verbunden gefühlt (auch wenn man sicher nicht alle Entscheidungen der beiden gutheißen kann, aber hey, wir sind alle nur Menschen und machen nun mal Fehler). Sehr gelungen fand ich, dass immer wieder Rückblicke aus der Kindheit der beiden eingestreut werden, so lernt man sie noch besser kennen.
Der Schreibstil ist super zu lesen, die Geschichte hat ein gutes Tempo und der Wechsel der Perspektiven sorgt für Abwechslung und wichtige Einblicke in die Gefühlswelten der Protagonisten. Mir gefällt auch, dass die Geschichte schnell zum Punkt kommt und nicht zu lange um alles drumherum geredet wird.
Die Protagonisten werden von tollen Nebenfiguren und -schicksalen ergänzt, die ans Herz gehen, weil sie Trauer oder auch Wut hervorrufen. Man lebt einfach alles völlig mit, alles ist authentisch beschrieben. Das ist wirklich das Außergewöhnliche an diesem Buch.
Ich freue mich sehr, dass das Buch Auftakt einer Reihe ist und wir noch mehr von den Preston-Brüdern lesen dürfen. Ich denke, auch die nächsten Bücher werden uns auf eine wahre Emotionsachterbahn schicken.

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Rezensionen von Immenhof:

Jugendliche Frische

Hearts & Horses – Reiten, Rockstar und das große Glück von Sabrina Qunaj

Der Roman Hearts & Horses fällt direkt durch sein rosafarbenes Buchcover auf. Auch wenn es dein Eindruck erwecken mag, handelt es sich hierbei nicht um eine reine Pferde- oder Liebesgeschichte, sondern die beiden Bereiche sind gut in ein klassisches Teenagerleben eingebetet. Der Schreibstil ist hierbei angenehm zu lesen und greift typische Probleme von Teenagern auf.

Die Identifikation mit den Personen fällt leicht, obwohl ich zunächst durch die Rockstarinformation befürchtet habe, dass es nicht realitätsnah ist. Dies war jedoch nicht der Fall. Zusätzlich gelingt es dem Roman noch Spannung zu erzeugen, so dass man zwischendurch auch richtig mitfiebern kann.
Für pferdebegeisterte Mädchen im Teenageralter ist das Buch sicherlich eine gute Empfehlung, welche viele verschiedenen Bereiche anspricht und sich gut lesen lässt.

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