Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Eine kämpferische starke Frau
In uns der Ozean von Theresia Graw
In dem Roman, In uns der Ozean, lässt die Autorin Theresia Graw das Leben der Journalistin und Autorin Rachel Carson.
Das Hörbuch wird von Elke Schützhold gelesen. Ihre Stimme ist passend und sie liest mit angenehmer Stimme diese Geschichte.
Rachel Carson kannte ich noch nicht, sie ist allerdings 1964 gestorben.
Sie wollte eigentlich Biologie studieren, musste aber wegen Geldmangel abbrechen.
Sie arbeitet dann an einer Zeitung und bei einem Radiosender.
Nebenbei schreibt sie 3 Bücher. Dann bemerkt sie, das es weniger Vögel gibt und sie schreibt ein Buch darüber. Schon früh war sie beunruhigt, als sie von dem DDT Mittel erfährt, das soll gegen Insekten versprüht werden. Das wurde ja wirklich Jahrelang verbraucht.
Sie schreibt das Buch, Stummer Frühling, mit dem sie einen Kampf mit dem Konzern ausfechten musste. Als Frau wird sie nicht ernst genommen, aber ihr Verlag und Sie geben nicht auf. Echt stark. Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt.
Das Buch ist ein guter Lese und Hörgenuss.
Rezensionen von April1985:
Kleine und große Einsätze in Hoppenstedt
Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz? von Inka Friese
Wieder einmal hat es Wieso? Weshalb? Warum? geschafft uns zu begeistern. Dieses Mal mit spannenden Kurzgeschichten über die Helfer in der Not - Einsatzkräfte in ihrem Alltag in Hoppelstedt.
Dieses Mal erleben die Freunde Toni, Abena, Kojo und Lenny was Polizei, Feuerwehr und Rettung für Aufgaben zu bewältigen haben und sie helfen auch selbst fleißig mit, wie es sich für einen Detektivclub gehört.
Uns haben die 15 in sich abgeschlossenen Geschichten richtig gut gefallen. Vorallem die Selbstverständlichkeit, dass z.B. auch Frauen bei der Feuerwehr tätig sein können. Diversität wird groß gelebt und geschrieben. Dazu kommen die liebevoll gestalteten Illustrationen, welche die Lesereise bereichern.
Mein Sohn wird im August 4 und ist begeistert von den Geschichten; wenn es darum geht Frösche umgesiedeln oder Feuer zu löschen. Er hat gerade das perfekte Alter für diese Art Geschichten erreicht.
Von uns gibt's auf jede Fall eine große Empfehlung!
Rezensionen von April1985 :
Kleine und große Einsätze in Hoppenstedt
Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz? von Inka Friese
Wieder einmal hat es Wieso? Weshalb? Warum? geschafft uns zu begeistern. Dieses Mal mit spannenden Kurzgeschichten über die Helfer in der Not - Einsatzkräfte in ihrem Alltag in Hoppelstedt.
Dieses Mal erleben die Freunde Toni, Abena, Kojo und Lenny was Polizei, Feuerwehr und Rettung für Aufgaben zu bewältigen haben und sie helfen auch selbst fleißig mit, wie es sich für einen Detektivclub gehört.
Uns haben die 15 in sich abgeschlossenen Geschichten richtig gut gefallen. Vorallem die Selbstverständlichkeit, dass z.B. auch Frauen bei der Feuerwehr tätig sein können. Diversität wird groß gelebt und geschrieben. Dazu kommen die liebevoll gestalteten Illustrationen, welche die Lesereise bereichern.
Mein Sohn wird im August 4 und ist begeistert von den Geschichten; wenn es darum geht Frösche umgesiedeln oder Feuer zu löschen. Er hat gerade das perfekte Alter für diese Art Geschichten erreicht.
Von uns gibt's auf jede Fall eine große Empfehlung!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Total aktuell und sehr berührend
Laurentius' Wunder von Irene Matt
Mein Fazit :
Ich mag den Schreibstil von Irene Matt sehr gerne, der sich durch flüssige und authentische Weise durch ihre Bücher zieht. So war ich sehr neugierig auf Laurentius´ Wunder.
Auch hier zeigt die Autorin, wie es ihr gelingt, den Leser/die Leserin von der ersten Seiten an in ihren Bann zu ziehen.
Ihre Hauptfigur Laurentius zeigt sich so authentisch dargestellt, dass man von Beginn bis zum Ende des Buches mitfiebert, mitfühlt und auch überlegt, was man selbst vom Leben erwartet.
Sehr realistisch dargestellt waren die Szenen und so nehme ich für mich sehr viel aus diesem Buch mit, dass mich selbst reflektieren lässt, was ich in meinem Leben für mich möchte, oder auch nicht; wie viel Glaube mir Halt gibt, oder auch, wie ich schwierige Situationen besser meistern kann.
Irene Matt hat hier ein wunderbares Buch geschaffen, dass ich total aktuell finde und mich auch im Nachgang sehr berührt hat.
Rezensionen von peppi:
Frank Meier
Der Barmann des Ritz von Philippe Collin
In Philipp Collins Roman "Der Barmann des Ritz" werden wir in die glamouröse, zugleich beklemmende Welt des Pariser Ritz während der deutschen Besatzung entführt.
Der Autor erzählt die Geschichte des Barkeepers Frank Meier, einer realen historischen Figur.
Die Bar des Ritz wird zu einem Treffpunkt von Nazis, der Elite und jenen , die mit dem Feind zusammen arbeiten.
Für alle mixt der Barmann routiniert die Getränke. Er ist wegen seiner Verschwiegenheit hoch angesehen. Keiner ahnt von seinem großen Geheimnis. Er ist Jude. Es ist die Beziehung zu seinem Lehrling Luciano und zu der Frau, die er heimlich liebt und die Hilfe, die er ihnen zukommen lässt, die ihn zum Helden macht.
Ungeachtet des sehr interessanten historischen Stoffes, fand ich den Schreibstil des Autors zu unzugänglich. Trotz der eingefügten Tagebucheinträge blieb mir Meier fremd.
Das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt.
Rezensionen von gabiliest:
Lerne lachen ohne zu weinen
Auf tausend Straßen von Kurt Tucholsky
Wer “Auf tausend Straßen” liest, liest die Beiträge von fünf Autoren: Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser. Trotzdem sind die Vier nur ein Literat, Kurt Tucholsky, der diese Pseudonyme gewählt hat. Er schreibt in seinem Beitrag “Start”, dass es nützlich sei, unter verschiedenen Namen zu schreiben, denn der Satiriker werde nicht ernst genommen, und Humor wird einem politischen Schriftsteller nicht zugetraut.
So entstand eine heitere Schizophrenie, jede Figur hatte ihren persönlichen Bereich. Doch alle Fünf einigt das offene Auge, der klare, fast prophetische Blick auf die Gesellschaft vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bis zu den Jahren nach dem ersten Weltkrieg sowie auf den aufstrebenden Nationalsozialismus.
Die Bandbreite der Arbeiten Tucholskys ist riesig, er war Lyriker, Journalist, Romanautor, Kritiker und textete Chansons und Kabarettnummern. Da man damals den Kaiser nicht kritisieren durfte, schrieb er bereits im Alter von siebzehn Jahren das “Märchen“, um die rückständigen Ansichten des deutschen Kaisers auf moderne Kunst zu persiflieren. Seine Gedichte und seine Prosa zeigen mit einprägsamen und präzisen Worten die Zustände der Zeit, nie um Humor und Ironie verlegen und, wie der Autor selbst sagt: “Satire darf alles“. Interessant ist, dass in dem Gedicht “Gebet des Zeitungslesers” die damalige Informationsüberflutung aufgezeigt wird, die in der Bitte gipfelt, den Leser von diesem Zeitungsregen zu befreien, denn wie sagt der Dichter: “Was geht mich das an?” So sprach der Autor damals gegen seine kommerziellen Interessen, nicht aber in “Die diskreditierte Literatur” , wo er das Erscheinen billiger Bücher kritisiert, eine für einen Sozialdemokraten vielleicht hinterfragenswerte Einstellung, da Bildung nun auch für einfache Schichten erschwinglich wurde. Ebenso wendete er sich gegen die Verluderung der Sprache, da Sprache eine Waffe sei. Obwohl der Autor sehr bekannt und nachgefragt war, musste auch er schließlich erkennen, dass man mit der Schreibmaschine keine Änderung der Verhältnisse herbeiführen kann.
Tucholsky wendet sich gegen die Kriegshetze, gegen Fehlinformation des Volkes, das letztlich nur als Kanonenfutter taugt und den Reichtum der Unternehmer mehrt. Dieser Teil des Buches ist für mich der leider bestürzend aktuelle Bereich. Männer, die in ihrer bürgerlichen Existenz Handwerker oder Bankbeamter waren, wurden in den Krieg getrieben, erbarmungslos und sinnlos. Daher gilt auch heute noch der brennende Appell des Autors: “Krieg dem Kriege”.
Die Vielfältigkeit des Werkes dieses großen Schriftstellers, der die Ansichten ganzer Generationen geprägt hat, findet sich in der Zusammenstellung seines Werkes “Auf tausend Straßen”, das dem Autor zum hundertfünfunddreißigsten Geburtstag ein Denkmal setzt. Diese hochwertige Ausgabe mit Hardcover und Lesebändchen wird wunderbar bereichert durch die Illustrationen von Stefanie Harjes, einer Illustratorin, deren Arbeiten national und international seit Jahren höchste Anerkennung finden.
Tucholskys pointierte, bissige und doch so treffende Schilderung seiner Beobachtungen machten vor keiner Gesellschaftsschicht halt, weder vor dem Großbürgertum, den Unternehmern, den Richtern oder den Militaristen. Tucholsky war Patriot, der sein Land liebte, aber immer gegen Nationalismus anschrieb. Nach seiner frühen Auswanderung nach Schweden kritisierte der Autor die deutschen Verhältnisse weiterhin. Doch findet sich im Buch auch ein Auszug aus dem Kurzroman “Schloss Gripsholm”, der Leichtigkeit und Romantik bringt. Sogar die Beschreibung seiner Beerdigung, hier wird Ignaz Wrobel zu Grabe getragen, wirft ein bezeichnendes Licht auf den bitteren Humor des Autors. Wer wird hier teilnehmen, nur um im Rampenlicht zu stehen? Und als Ignaz Wrobel sollte auf seinem Grabstein stehen “Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze-gute Nacht.”
Mein Fazit:
Kurt Tucholsky war einer der wichtigsten Schriftsteller meiner Jugend, ich habe es immer bewundert, mit welcher Präzision er Missstände und Lügen aufgedeckt hat. “Unter tausend Straßen” hat mir seine Werke wieder vor Augen gestellt und an meiner Bewunderung für seinen Mut und seine klaren Worte hat sich nichts geändert. Er war Mahner, Aufklärer und überzeugter Pazifist, seine Gedichte und Prosa sind so erschreckend aktuell, dass es fast weh tut. Mit “Auf Tausend Straßen” wurde dem Autor ein würdiges Denkmal gesetzt in einem wunderbaren Buch, das ich gerne empfehle.
Rezensionen von DoraLupin:
Tiefgründige Geschichte über Pferde und die erste Liebe
Hearts & Horses – Reiten, Rockstar und das große Glück von Sabrina Qunaj
Da ich auch als erwachsene Leserin immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher lese, war meine Neugier auf „Hearts & Horses“ groß. Und ich muss sagen, dass mich die Geschichte regelrecht in ihren Bann gezogen hat – ich habe das Buch förmlich verschlungen. Schlussendlich kann ich sagen, dass mich die Geschichte regelrecht in ihren Bann gezogen hat und ich das Buch förmlich verschlungen habe.
Die Geschichte handelt von Mia, die Pferde über alles liebt, besonders den Lusitano ihrer Mutter. Als er verkauft wird, schwört Mia, ihn eines Tages zurückzuholen. Aber als sie den Wallach tatsächlich wiedertrifft, ist er völlig verändert und lässt niemanden mehr an sich heran – mit Ausnahme eines Jungen namens Arvid. Auch Mia fühlt sich zunehmend zu Arvid hingezogen und kann die Schmetterlinge in ihrem Bauch bald nicht mehr verleugnen. Doch dann erfährt sie, dass Arvid kein gewöhnlicher Junge ist! Diese Erkenntnis verändert alles, und die märchenhafte Zeit auf dem Pferdehof droht jäh zu enden.
Der Einstieg in die Handlung fiel mir leicht, da der Schreibstil angenehm locker und zugleich bildhaft ist. Er passt hervorragend zur angesprochenen Zielgruppe und schafft eine authentische Atmosphäre. Besonders gelungen finde ich die Erzählweise, bei der die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Mia und Arvid geschildert wird. Dadurch gelingt es, sich viel intensiver in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Protagonisten einzufühlen.
Sowohl Mia als auch Arvid sind mir auf Anhieb sympathisch gewesen und ich habe beide sehr schnell ins Herz schließen können. Beide tragen ihre eigenen Lasten mit sich, was ihre Charakterentwicklung umso glaubwürdiger macht. Arvid sehnt sich nach Entspannung und mehr Pause nach seiner anstrengenden Tour und will einmal ganz weg vom Rampenlicht, während Mia zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter endlich wieder ihren Tiago sehen möchte. Es war eine Freude, ihnen dabei zuzusehen, wie sie nach und nach Gefühle füreinander entwickeln und wie Mia durch die Verbindung zu den Pferden wieder aufblüht. Besonders schätze ich, dass die Figuren nicht naiv oder kindlich dargestellt werden, sondern vielmehr reife Gedanken und Gefühle zeigen und dem Buch eine ganz wunderbare Tiefe geben, die ich vorher so nicht erwartet hatte.
Gegen Ende spitzte sich die Spannung deutlich zu und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Die Geschichte hat mich auf ganzer Linie unterhalten und auch berühren können. Außerdem würde ich mich sehr über eine Fortsetzung der Geschichte freuen. Für mich ist "Hearts and Horses“ eine klare 5-Sterne-Lektüre, die ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Amena25:
Täter oder Opfer?
Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko
Im Hafenbecken des finnischen Küstenorts Kristinestad wird die Leiche des siebzehnjährigen Jonas Snellman gefunden. Da der Junge ein ziemlicher Außenseiter war, deutet einiges auf Selbstmord hin. Doch sein Körper weist auch Spuren von Misshandlungen auf und schnell stellt sich heraus, dass Jonas von einer Gruppe gleichaltriger Jungen drangsaliert wurde.
War es womöglich doch Mord? Mit den Ermittlungen wird Kriminalkommissar Mats Bergholm betraut, der sich gerade zufällig in seinem Sommerhäuschen in der Gegend aufhält. Dabei trifft er auch auf seine Jugendliebe Eevi Manner, die als Journalistin ein ganz eigenes Interesse an dem Fall hat. Beide versuchen auf ihre Art, Jonas’ Tod aufzuklären. Doch dann erfährt Eevi Manner, dass Jonas Snellman offenbar nicht nur ein Opfer, sondern auch ein Täter war. Er soll ein Mädchen sexuell missbraucht, die Tat gefilmt und ins Internet gestellt haben. Der Fall entwickelt sich damit in eine völlig andere Richtung.
Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und authentisch gezeichnet. Dazu kommt, dass beide in ihrer jetzigen Beziehung nicht ganz glücklich sind und durch die Begegnung Erinnerungen an ihre jugendliche Liebe wieder wach werden. Das Privatleben der beiden drängt sich jedoch nicht allzu sehr in den Vordergrund. Das Hauptaugenmerk bleibt auf dem Fall, der sich zunehmend rätselhaft und komplex entwickelt. Immer wieder rücken andere Verdächtige in den Fokus, bis zum überraschenden Ende.
Zu Recht ein Bestseller in Finnland!
Rezensionen von Meli:
Irgendwo zwischen unterhaltsam und albern
Born to perform – Sei das Rad, nicht der Hamster von Caspar Bendix
Bo ist erst seit kurzem in seinem neuen Job, aber er erregt schnell die Aufmerksamkeit von Topmanager Dr. Thomas Meermann. Bo hofft, dass er von Meermann etwas lernen kann, aber dessen Weisheiten sind ziemlich willkürlich und in kaum hilfreich, bis Bo beginnt, in diesem Wahnsinn eine Methode zu erkennen.
Protagonist Bo lässt sich von anderen die Show stehlen, weil nicht nur Thomas Meermann eine Persönlichkeit hat, die einen starken Eindruck hinterlässt, auch sein Freund Jan hat eine sehr große Klappe. Ich hatte daher schon das Gefühl, dass Bo sich nur durch die Handlung treiben lässt und alle anderen Charaktere mehr tun und dann auch interessanter sind. Am Anfang versucht er noch, ein bisschen aktiv zu sein, aber das gibt er schnell auf und versucht stattdessen auf andere Art, seine Ziele zu erreichen. Seine Arbeit wird durch Meermanns Launen beherrscht, in seiner Freizeit wird er von seinem Kumpel vollgelabert und Bo selbst hat dann höchstens noch ein paar Gedanken zu dem, was die anderen so tun.
Diese intensiven Charaktere fand ich schon witzig, aber ich fand es etwas ablenkend und auch anstrengend, dass es gleich zwei sind, die abwechselnd die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sodass ein konstanter Strom an albernen Weisheiten entsteht. Diese haben in Bos Dating-Leben eigentlich auch kaum eine Rolle gespielt, auch wenn es in der Inhaltsbeschreibung anders klingt.
Den Rest der Handlung fand ich ganz nett: Bo versucht trotz des eher nutzlosen Topmanagers im Job etwas zu erreichen und ist schockverliebt in seine Zahnärztin, die er gerne besser kennenlernen will, und bei beidem kommt es zu unterhaltsamen Komplikationen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir der Humor ein bisschen zu erzwungen und albern war.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Familiengeschichten am Abgrund
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler
Die Botanik des Wahnsinns – ein Dschungel, in dem sich jederzeit ein Abgrund auftun kann und man versinkt in Sucht, Depression und Selbstmord. Es ist eine beklemmende Familiengeschichte, geprägt von Sprachlosigkeit und Tragik, trotzdem spannend zu lesen, mit viel Zärtlichkeit und Witz geschrieben.
Der Wahnsinn zieht sich durch die Generationen, manchmal weiß man nicht, ist jetzt von der Mutter die Rede, oder ist das die Mutter von der Mutter? Das Schreiben hilft dem Sohn, Ordnung in das Chaos zu bringen und selbst nicht aus der Spur zu kommen. Ein interessantes Buch, aber ich würde es niemandem empfehlen, der zu Depressionen neigt.










