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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hier ist wenig, wie es scheint

Nach dem Leben von Anna Johannsen

Dieser Krimi ist der 4. Krimi aus der Reihe rund um Hauptkommissarin Hanna Will und Kriminalpsychologe Jan de Bruyn. Für mich ist das der erste Band dieser Serie, aber nicht der erste der Autorin.

Ein alter, einsamer Mann wird in seinem Haus tot aufgefunden. Schnell ist klar, dass er mit einer Überdosis Insulin ermordet worden ist.

In dem Haus, das seit Jahrzehnten nicht renoviert worden ist, fehlen Mobiltelefon und Laptop, obwohl er beides laut seiner Ex-Frau besessen hat.

Als sich herausstellt, dass er Kontakt zu einer Frau, die für einen Escort-Service arbeitet, gehabt hat, scheint der Fall gelöst, denn auch sein Vermögen ist verschwunden. Doch ist das wirklich so?

Allerdings glaubt Hanna in den Gerüchten rund um den Vater des Toten, eine weitere Möglichkeit für ein Motiv zu finden. Der soll nämlich nicht nur verstört aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt sein, sondern zuvor als Angehöriger der Waffen-SS an der Ermordung zahlreicher Menschen beteiligt gewesen sein und mehrere Bewohner seines Heimatdorfes denunziert haben. Will hier jemand späte Rache üben?

Meine Meinung:

Geschickt führt die Autorin ihre Leser und die Ermittler auf den Holzweg.

Der eine Ermittlungsansatz geht in Richtung Lovescamming, also einsamen Menschen Liebe vorzugaukeln, um ihnen dann ihr Vermögen abzunehmen, ist in Zeiten diverser Datingplattformen für die Polizei nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind eher Frauen als Männer Opfer.

Dieser Krimi lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Polizeiarbeit, viel Recherche und mühsames Abklappern von Nachbarn eingeschlossen, ist authentisch beschrieben.

Seit kurzem sind Hanna Will und Jan de Bruyn auch privat ein Paar. Wer wissen will, wie es dazu gekommen ist, muss wohl die Reihe beim ersten Band beginnen. Ich denke, ich werde das nachholen, um den einen oder anderen Zweifel bzw. Hinweis besser verstehen zu können.

Fazit:

Dieser Krimi hat mich gut unterhalten, daher gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von mrsbaby2:

Sport vereint

Downhill Dreams von Nadine Schojer

Das Buchcover hat mir schon sehr gut gefallen. Die Mountainbikeszene wirkt sehr romantisch und mit dem Abendrot im Hintergrund wirklich gut gelungen. Und gleich danach wurde ich neugierig auf das Thema des Buches, denn es war ein sehr sportliches Thema, welches nicht so oft meiner Meinung nach aufgegriffen wird, nämlich Mountainbiking.

Und deshalb war ich neugierig auf das Buch. An sich handelt das Buch von viel mehr als nur Sport. Es jongliert sehr gut mit verschiedenen Themen wie Selbstfindung, Vertrauen, Zweifel und auch Herausforderungen und zum Teil auch Veränderungen. Ich finde es toll, dass man in dem Buch geschafft hat, schwierigere Themen mit Humor Leichtigkeit zu verleihen. Die Handlung an sich ist sehr solide geschrieben, aber natürlich sollte man keine Plot-Twists erwarten oder eine schockierende Handlung oder Wendung, denn man kann sich schon teilweise denken, in welche Richtung das Buch gehen wird. Was den Schreibstil angeht, hat sich die Autorin sehr gut bewährt. Ich finde, dass es ein sehr flüssiger und leicht zu lesender Schreibstil war. Man hat sowohl sportliche Elemente, auch die emotionalen Aspekte gut herauslesen können. Was ich besonders hervorheben möchte, sind die Charaktere. Die sind sehr authentisch und sehr gut herausgearbeitet. Mir gefällt, dass Josie diese Verletzlichkeit in sich trägt. Und auch Levi ist nicht so der typische Bad Boy, sondern er hat auch einen weichen Kern, das hat mir gut gefallen. Für einen modernen Romance-Roman sehr gut gelungen. Natürlich wieder mal ohne große Plot-Twists oder schockierende Handlungswege, aber dafür eine ganz solide und spannend geschriebene Geschichte.

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Zwischen Hoffnung und Himalaya

Sunbirds von Penelope Slocombe

Sunbirds hat mich auf eine stille, sehr emotionale Reise mitgenommen. Es geht um Anne, die seit sieben Jahren nach ihrem Sohn sucht, der damals in einem indischen Bergdorf verschwunden ist. Diese Zeit hat sie verändert – sie hat fast alles verloren, was ihr einmal wichtig war: ihr Zuhause, ihre Ehe und ein Stück weit auch sich selbst.

Als ihre Nichte Esther, die als Journalistin arbeitet, einen neuen Hinweis auf Torran findet, schöpft Anne zum ersten Mal seit Langem wieder Hoffnung. Zusammen machen sich die beiden auf den Weg in die abgelegenen Täler des Himalayas.

Was mich an dem Buch so berührt hat, war nicht nur die Landschaft, die unglaublich eindrucksvoll beschrieben wird, sondern vor allem Annes innere Entwicklung. Die Geschichte ist ruhig, nachdenklich und manchmal auch schmerzhaft ehrlich. Man spürt ihre Trauer, ihre Hoffnung, ihre Angst – und irgendwann auch ihre langsame Heilung.

Der Schreibstil ist sehr einfühlsam, manchmal fast poetisch, aber nie übertrieben. Es fühlt sich an, als würde man Anne ganz nah sein. Manche Stellen ziehen sich ein wenig, das muss ich ehrlich sagen, aber insgesamt hat mich die Geschichte sehr bewegt. Es geht nicht nur um die Suche nach einem Menschen, sondern auch darum, wie man mit Verlust lebt – und was es bedeutet, neu anzufangen, wenn man eigentlich gar nicht mehr weiß, wie das geht.

Mein Fazit:
Ein leiser, wunderschöner Roman über Schmerz, Hoffnung und das Wiederentdecken von sich selbst. Nicht perfekt, aber gerade deshalb echt und nah.

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Ein Buch, das leise beginnt und lange nachhallt

Wo die Moltebeeren leuchten von Ulrika Lagerlöf

Von bookworm_franzi

Das Buch hat mich total überrascht – auf eine gute Art. Ich mochte die zwei Zeitebenen sehr: Einmal die Geschichte von Siv, die 1938 ganz allein in die Wälder geschickt wird, um eine Truppe Waldarbeiter zu bekochen – ohne Strom, mitten im Nirgendwo. Und dann 2022 Eva, die in ihr Heimatdorf zurückkommt und dabei auf ein altes Familiengeheimnis stößt.

Sivs Geschichte hat mich besonders berührt. Es ist irgendwie schön und traurig gleichzeitig, wie sie dort draußen nicht nur Freiheit entdeckt, sondern auch Gefühle für jemanden entwickelt, die damals alles andere als einfach waren. Und dass sie Nila begegnet – ein Sámi – fand ich auch total interessant, weil man so einen kleinen Einblick in eine Kultur bekommt, über die ich ehrlich gesagt vorher kaum was wusste.

Evas Teil hat etwas gebraucht, bis er mich richtig abgeholt hat, aber dann war ich voll drin. Nach und nach fügen sich die Puzzlestücke zusammen und man merkt, wie sehr Vergangenheit und Gegenwart hier miteinander verwoben sind.

Was ich richtig mochte, war die Stimmung im Buch. Diese weite, raue Natur in Nordschweden – man hat das Gefühl, man ist selbst da draußen im Schnee. Und obwohl die Themen teilweise schwer sind, war es irgendwie tröstlich und warm erzählt.

Fazit: Ein ruhiges, aber sehr bewegendes Buch über Liebe, Familie, Geheimnisse und das Gefühl von echter Freiheit. Nicht kitschig, sondern echt. Ich kann’s nur weiterempfehlen. 5 von 5

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Rezensionen von Marw76:

Emotionale Geschichte die nach Frankreich führt

Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Cover: Das Cover zeigt den winden atlantischen Ozean, das Buch passt daher ideal zur Geschichte. Ich selbst war schon in St. Malo und in der Bretagne und kenne die wilde und aufgebrauste See dort und das Cover zeigt diese Natur ganz wunderbar und macht Lust auf die Geschichte hinter dem Bild.

Inhalt: Nach dem Tod seines Vaters verlässt Yann Paris, um sich in Saint-Malo in dem Haus seiner Kindheit niederzulassen. Erinnerungen an unbeschwerte Sommer an der Seite seines Zwillingsbruders werden wach: Wie sie als Kinder den hüpfenden Wellen auswichen und mit dem Segelboot die Küste erkundeten. Hier, gegenüber der Insel Cézembre, wurde das Schicksal der Familie Kérambrun geschrieben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts heiratete sein Urgroßvater die Frau, die er liebte, und gründete eine florierende Reederei, die an die folgenden Generationen weitergegeben wurde. Im Arbeitszimmer der Familienvilla stößt Yann auf das beeindruckende Familienarchiv und entdeckt dort die verborgene Geschichte seiner Familie. Immer wieder führen die Spuren nach Cézembre, auf die kleine Insel vor Saint-Malo mit ihrer bewegten Geschichte.

Meine Meinung: Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Personen unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Da ich selbst schon in St. Malo war und den Ort kenne war das Buch für mich natürlich noch interessanter zu lesen. Ich kann daher nun sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende regelrecht verschlungen. In die Geschichte habe ich ohne große Probleme hineingefunden. Der Schreibstil war schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Ein- ums andere mal war eine Lesepassage ein wenig langatmig aber dafür hat mich der poetische Stil der Autorin auch wieder begeistern können, sodass ich die Längen gut verzeihen konnte. Wie die Landschaft rund um St. Malo beschrieben wurde, war einfach nur toll und ich konnte mich an den Ort zurück träumen. Zudem hat sich ein in großen Teilen sehr schöner Lesefluss ergeben und ich hatte das Buch in wenigen Tagen gelesen. Ich wurde wirklich sehr gut von der Geschichte unterhalten und wollte das Buch kaum zur Seite legen, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Auch die überraschenden und emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Für mich war dieser Roman ein wirklich tolles Buch, das mich auch in großen Teilen gefesselt hat. Ich vergebe dafür deshalb auch 5 Sterne.

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Rezensionen von brauneye29:

Kurzweilige Krimis

Tod auf Föhr, Angst auf Föhr & Mord auf Föhr von Cornelia Härtl

Zum Inhalt:
Hier handelt es sich um ein Bundle von drei Fällen der Ermittlerin Kari Lürsen. Im ersten Band "Tod auf Föhr" kehrt Kari nach einem beruflichen Rückschlag nach Föhr zurück um zur Ruhe zu kommen, doch der Tod einer Freundin weckt den Ermittlergeist, Im zweiten Band "angst auf Föhr" wird Kari trotz Suspendierung gebeten sich um die Sicherheit von einer Mutter und Tochter, die Kronzeugen sind zu kümmern.

Im dritten Band "Mord auf Föhr" geht es um einen Mord, der eigentlich schon aufgeklärt war, der damalig geständige Täter behauptet nun, nicht der Täter zu sein.
Meine Meinung:
So eine Sammlung von Büchern hat Vorteile aber auch Nachteile. Vorteil ganz klar, man ist in der Serie drin und hat auch Nebenschauplätze wie hier die Suspendierung noch klar auf dem Schirm. Nachteil ist aber auch, dass man dadurch sehr lange mit ein und der selben Ermittlerin zu tun hat, was auch langweilig werden kann. Ich fand die Serie insgesamt schon gut, durch kurze Kapitel und immer wieder Wendungen in den Geschichten war immer eine Grundspannung vorhanden. Die persönlichen Verflechtungen der Ermittlerin auf Föhr waren interessant und die Beschreibungen der Umgebung gelungen. Ich habe mich recht gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Kurzweilige Krimis

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Auch ohne Kenntnis der vorigen Bände toll

Wir sehen uns wieder am Meer Die Großmutter-Reihe von Trude Teige

"Wir sehen uns wieder am Meer“ von Trude Teige, übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs, ist ein bewegender Roman über Freundschaft, Mut und das Weitertragen von Erinnerungen über Generationen hinweg. Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: 2024 erfährt Juni Bjerke durch einen überraschenden Anruf erstmals von der Vergangenheit ihrer Großmutter Tekla und deren engster Freundinnen.

In Rückblenden führt uns der Roman zurück ins Jahr 1944, in ein von den Deutschen besetztes Norwegen, wo sich die Krankenschwester Birgit, die zur Zwangsarbeit verschleppte Ukrainerin Nadia und das sogenannte „Deutschenmädchen“ Tekla begegnen und ein außergewöhnliches Band knüpfen.
Trude Teige gelingt es eindrucksvoll, den historischen Kontext mit persönlichem Schicksal zu verweben. Die Besatzung Norwegens und der Widerstand werden detailreich und glaubhaft geschildert, ohne dabei ins Dokumentarische abzugleiten. Besonders wertvoll ist der Blick auf Frauenschicksale in einer Zeit, die in der historischen Aufarbeitung oft männlich dominiert erzählt wird. Dass diese Perspektive in den Mittelpunkt rückt, macht das Buch zu einem wichtigen Beitrag gegen das Vergessen – auch wenn es sich um einen fiktionalen Roman handelt.
Die Hörbuchfassung, gesprochen von Yara Blümel, verleiht der Geschichte zusätzlich Leben. Blümel trifft den Ton der Figuren feinfühlig und lässt ihre Emotionen authentisch wirken, was besonders bei den dramatischen Szenen im Krieg und den leisen Momenten zwischen den Freundinnen berührt. Schade ist allerdings, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt – einige Handlungsstränge hätten in voller Länge noch stärker gewirkt.
Für mich war die Lektüre besonders eindrücklich, da mir die NS-Zeit in Norwegen bisher kaum bekannt war. Umso spannender war es, die Dynamiken der Besatzung und des Widerstands aus dieser Perspektive kennenzulernen. Auch ohne eigene Norwegen-Erfahrung konnte ich die Atmosphäre am Meer gut nachempfinden – sie erinnert mich an die langen Sommertage in Schweden, die ich sehr liebe.
Ein stilles, tiefgründiges Buch über weibliche Solidarität und die Kraft der Erinnerung. Fünf von fünf Sternen.

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Rezensionen von yellowdog:

Neuer Roman des Literaturstars!

Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende

Wie für Isabel Allende typisch prägt eine ausdrucksstarke und selbstbewusset Erzählerin den Roman. Dank dieser Erzählstimme ist man sofort in dem Roman drin und Allende überzeugt als souveräne Autorin, auch wenn es manchmal zu dick aufgetragen wirkt. Zu recht wird der Roman als Pageturner bezeichnet und es gibt sogar lose Zusammenhänge zu Das Geisterhaus.

Es ist die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts.
Zu Beginn erzählt sie von ihrer Mutter in den USA, die ungewollt schwanger wurde. Der Vater ist Chilenischer Herkunft. Somit sind wieder Allendes wichtigste Länder in Kontakt.
Das Buch hat Tempo und schon nach wenigen Seiten ist Emilia Anfang Zwanzig und wird Journalistin. Das führt sie schließlich in den chilenischen Bürgerkrieg 1891.

Nach den letzten, starken Romanen Violeta und „Der Wind kennt meinen Namen“ hat der Literaturstar Isabel Allende mit Mein Name ist Emilia del Valle ein weiteres bemerkenswertes und lesenswertes Werk hinzugefügt.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Christian Mischkulnig:

Wahnsinn in seiner reinsten Form

Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Ein gelungener Debütroman von Leon Engler.
Die Sprache ist lebendig, an den passenden Stellen mit genug Tiefgang, ansonsten sehr sprudelnd wie ein fast zu intensives Mineral mit Kohlensäure.
Die Geschichte ist spannend erzählt und bietet den Protagonisten viel Spielraum zur Entfaltung.
Was "normal" oder "abnormal" ist, bleibt zum Teil ein Mysterium.

Mich hat der Roman sehr gut unterhalten und freue mich schon über mehr Bücher von diesem Autor.
Fazit: Ein Roman, der nach dem Lesen der letzten Seite gewaltig nachwirkt. Gelungen!

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Rezensionen von Lealein1906:

Auch Band 3 einfach wunderbar

Die Nelkentochter von Tessa Collins

Auch der dritte Teil der Blumentöchter-Reihe hat mich vollkommen überzeugt. Es fängt bei der Optik an und geht mit dem Inhalt weiter. Lali auf ihre Reise nach Sri Lanka zu begleiten ist einfach die ganze Zeit spannend und emotional und hat somit auf jeden Fall 5 Sterne verdient.
Lali bricht nach Sri Lanka auf, um ihre Mutter zu suchen, die sie als kleines Kind verlassen und dann nie wieder mit ihr Kontakt aufgenommen hat.

Jetzt ist es an der Zeit für Antworten.
Es macht so viel Spaß, in diesem Buch Sri Lanka zu erkunden, da wurden wunderbare Plätze ausgesucht, um das Land vorzustellen. Es ist alles so schön beschrieben, man würde am liebsten sofort selbst hinreisen. Der Schreibstil an sich ist auch wieder fesselnd und sehr schön flüssig zu lesen, die Seiten verfliegen wie nichts.
Richtig toll finde ich, dass auch die dunkle Seite in Sri Lankas Geschichte mit dem Bürgerkrieg in Teilen erzählt wird und Teil des Vergangenheitstrahls ist. Das bringt nochmal eine ganz eigene Note in die Geschichte ein.
Mit Lali kann man sich gut identifizieren und erlebt die Reise gerne mit ihr (auch wenn sie manchmal etwas zurückhaltend ist, aber das passt zu ihrer Persönlichkeit). Zwar wiederholt sich in jedem Buch ein bisschen das Schema mit dem gutaussehenden Mann, der auf einmal auftaucht, aber die Geschichte drumherum ist einfach immer wieder anders und spannend und das macht das Besondere an dieser Buchreihe aus.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe und kann alle Bücher nur herzlich weiterempfehlen.

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