Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Mitreißende Fantay
Funken – The Secrets of Dracon Rock von Vanessa Golnik
Ich lese immer wieder gerne Fantasygeschichten, die mich mit Spannung und Magie gut unterhalten. Cover und Klappentext haben mich schon mal sehr neugierig gemacht und deshalb wollte ich das Buch auch unbedingt gleich lesen. Ich habe es nicht bereut und habe das Buch im Gegenteil in wenigen Tagen verschlungen.
Ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden mit dieser Geschichte!
Die Geschichte dreht sich darum, dass seit tausend Jahren jeder Magier in Ignia zum Drachenreiter ausgebildet wird. Alyssas Vater rebellierte dagegen und scheiterte. Seit seinem Tod lebt Alyssa unter falscher Identität mitten unter seinen Feinden. Als ihr Forschungsprojekt sie den Reitern näherbringt, verliebt sie sich in Rowan, der niemals erfahren darf, wer sie wirklich ist. Dann werden die Rebellen, die ihr Vater anführte, wieder aktiv. Sie wollen ihr Projekt zerstören, doch auch sie haben keine Ahnung, wer sich hinter Alyssa Rivera wirklich verbirgt. Für welche Seite wird sie sich entscheiden, wenn ihre Vergangenheit sie einholt?
In die Handlung habe ich ohne Probleme reingefunden, der Schreibstil hat mir absolut gut gefallen, er war schön locker und leicht zu lesen, dabei aber auch immer mitreißend und bildhaft. Ich habe mich die ganze Zeit mitten im Geschehen gefühlt und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seite nur so dahinfliegen lässt.
Die einzelnen Personen wurden sehr interessant und authentisch beschrieben und vor allem Alyssa ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Ich habe mich gerne mit ihr ins Abenteuer gestürzt und habe sie begleitet. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich dabei immer gut nachvollziehen. Die Geschichte wurde mitreißend und mit ein bisschen Action erzählt. Sie konnte mich fesseln und ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten. Das Buch bekommt deshalb auch 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von DoraLupin:
Mitreißender Thriller
Not Quite Dead Yet von Holly Jackson
4.5 Sterne
Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn ich liebe spannende Thriller sehr, die mich richtig mitreißen und nach und nach sei n düseteres Geheimnis offenbaren. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn von der Handlung wurde ich mehr als mitgerissen.
Die Geschichte dreht sich um Jet, sie ist die Tochter einer der reichsten Familien in Woodstock, Vermont. Mit 27 Jahren wartet sie immer noch darauf, dass ihr Leben endlich beginnt. "Das kann ich später noch machen", sagt sie immer. Denn Jet hat Zeit.
Bis zu jener Halloween-Nacht, als sie von einem unsichtbaren Eindringling brutal angegriffen wird. Dabei erleidet Jet eine schwere Kopfverletzung, und die Ärzte sind sich sicher: In spätestens einer Woche wird ein tödliches Aneurysma Jet umbringen. Jet hätte nie gedacht, dass sie Feinde hat. Doch plötzlich sieht sie alle Menschen in ihrem Umfeld in einem neuen Licht: ihre Familie, ihre ehemalige beste Freundin, die jetzt ihre Schwägerin ist, ihren Ex-Freund. Sie weiß, ihr bleiben höchstens sieben Tage. Tage, in denen sich ihr Zustand verschlechtert und nur Billy, ein Freund aus Kindertagen, an ihrer Seite ist. Dennoch ist sie fest entschlossen, endlich etwas zu Ende zu bringen:
Jet wird ihren eigenen Mord aufklären.
In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist sehr angenehm und wirklich spannend und mitreißend gewesen. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.
Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben und vor allem Billy fand ich sofort sympathisch. Mit Jet habe ich zwar mitgefiebert, aber sie war mir zunächst nicht so sehr sympathisch.
Langweilig wurde es bei dem Buch nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Story erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, die ich so nie erwartet hätte. Ich wurde auf jeden Fall unglaublich gut von dem Roman unterhalten und vergebe 4.5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Alo:
Im Schatten der Vergangenheit
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
„Das Geschenk des Meeres“ spielt um 1900 in einem kleinen Dorf an der schottischen Küste. Eines Tages wird ein kleiner Junge an den Strand gespült, wie durch ein Wunder hat er überlebt. Das Merkwürdige: Er sieht einem anderen Jungen sehr ähnlich, der vor einiger Zeit im Meer verschwunden ist.
Die Mutter dieses verschwundenen Jungen nimmt den neuen Jungen bei sich auf. Dadurch kommen in der Dorfgemeinschaft alte Erinnerungen, Verletzungen und Fragen, die nie beantwortet wurden, wieder an die Oberfläche.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man braucht ein bisschen Zeit, um sich zurechtzufinden. Es gibt Rückblicke in die Vergangenheit und Kapitel in der Gegenwart. Aber gerade das macht die Geschichte spannend und vielschichtig. Die Atmosphäre ist sehr stark. Man spürt beim Lesen fast die raue Küste, den Wind, die Kälte, aber auch die Wärme und Enge des kleinen Dorfs. Das Cover passt perfekt zur Stimmung.
Die Hauptprotagonistin, eine Frau mit harter Schale und gezeichnet von ihrer Vergangenheit, hat es mir nicht immer leicht gemacht. Sie ist nicht unbedingt sympathisch und ich hatte öfters das Gefühl sie schütteln zu wollen. Ihre Entwicklung und das Mitfühlen mit ihr sorgen dafür, dass einem diese Geschichte unter die Haut geht.
Fazit: Das Geschenk des Meeres ist eine eindringliche, klug erzählte Geschichte über Verlust, Gemeinschaft und Heilung. Emotional fordernd, sprachlich stark und atmosphärisch dicht – eine klare Empfehlung. Im Übrigen ist auch das Hörbuch gelungen, es ist sehr gut und stimmungsvoll eingesprochen
Rezensionen von DoraLupin:
Liebesgeschichte mit Action und Knistern
Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter
Ich lese immer wieder gerne Liebesromane, die mit einem Tick Spannung versehen sind. Cover und Klappentext haben mich schon mal sehr neugierig gemacht und deshalb wollte ich das Buch auch unbedingt gleich lesen. Ich habe es nicht bereut und habe das Buch im Gegenteil in wenigen Tagen verschlungen. Ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden mit dieser Geschichte!
Die Geschichte dreht sich um eine junge Frau, diese wacht mitten in Paris auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist.
Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich fallen Schüsse. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit dem mürrischen Agenten Jake (aka heißester Kerl der Welt) untertauchen. Die beste Tarnung? Sich als frisch verheiratetes Paar ausgeben – jedenfalls solange echte Gefühle ihre Pläne nicht auffliegen lassen. Und solange sie ihre wahre Identität nicht kennt.
In die Handlung habe ich ohne Probleme reingefunden, der Schreibstil hat mir absolut gut gefallen, er war schön locker und leicht zu lesen, dabei aber auch immer mitreißend und bildhaft. Durch die unterschiedlichen Perspektiven ist eine Abwechslung gegeben. Ich habe mich die ganze Zeit mitten im Geschehen gefühlt und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seite nur so dahinfliegen lässt.
Die einzelnen Personen wurden sehr interessant und authentisch beschrieben und vor allem Zoe ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen, auch wenn sie manchmal ein wenig naiv war. Mit Sawyer musste ich erstmal warm werden aber langweilig wurde das Buch nie. Im Gegenteil wurde die Geschichte mitreißend und mit ein bisschen Action erzählt. Ich wurde auf jeden Fall von diesem Buch gut unterhalten und die Geschichte bekommt deshalb auch 4 von 5 Sternen.
Rezensionen von Arambol:
Kaum Spannung, viel Leerlauf
Dunkle Sühne von Karin Slaughter
"Man sieht eine Menge, wenn man selbst praktisch unsichtbar ist."
In "Dunkle Sühne", dem Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Karin Slaughter, erschüttert das plötzliche Verschwinden zweier Mädchen die amerikanische Küstenkleinstadt North Falls. Die Ermittlungen übernimmt Deputy Emmy Clifton; für sie wird der Fall persönlich, als sich herausstellt, dass eines der verschwundenen Mädchen die Stieftochter ihrer besten Freundin ist.
Während Emmy versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens hinter der gutbürgerlichen Fassade der kleinen Stadt, in der jeder jeden zu kennen glaubt.
Der Thriller „Dunkle Sühne“ bietet wohl das, was man von Karin Slaughter auch erwartet: einen äußerst komplexen Kriminalfall mit zahlreichen, sehr vielschichtig gezeichneten Figuren. Leider verliert sich der Roman dabei schnell und immer wieder in seiner eigenen, zuweilen unnötig überzogenen Detailverliebtheit.
Der Einstieg in die Geschichte ist dabei zunächst durchaus vielversprechend, doch schon nach kurzer Zeit wird die Anzahl der eingeführten Charaktere unüberschaubar hoch, was eine Orientierung fast unmöglich macht. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch die Handlung selbst nur zögerlich – stattdessen dominieren ausufernde Dialoge, spekulative Gedankenspiele und ständige "Was wäre eigentlich wenn"-Diskussionen. Wer auf einen Spannungsbogen hofft, wird enttäuscht: Der Fall wird seziert, nicht erzählt.
Der Erzählstil von Karin Slaughter ist sehr detailverliebt und verliert sich zu oft in der Tiefe. Der Inhalt ist verwirrend komplex, aber gleichzeitig dann auch redundant und leider wenig packend. Wer Krimis eher wegen der Spannung liest, wird hier wenig mitgerissen.
Das trifft letztendlich gar nicht meinen -zugegeben- persönlichen Geschmack, deshalb bleiben "nur" 3 von 5 Sternen: handwerklich solide, inhaltlich aber langatmig und schwerfällig.
Rezensionen von Immenhof:
Spannend
Die Nelkentochter von Tessa Collins
Das Buch ist der dritte Band einer Reihe, welche die Familie auf 5. Kontinente begleitet. Für die Handlung muss man jedoch die vorherigen Bände nicht gelesen habe, wobei kleinere Spoiler enthalten sein können. Auf der Rückseite des Buches meint man bereits viel über die Handlung zu erfahren. Dies ist jedoch nicht der Fall, da es im Buch selbst genügend Spannung gibt und das Schicksal der Familie bis zum Schluss spannend bleibt und zum Mitfiebern anregt.
Die Geschichte Sri Lankas wird hierbei sehr gut aufgegriffen. Auch die kulturellen Unterschiede und Verhaltensweisen, welche wir in Europa aus der heutigen Zeit evtl. nicht so einschätzen, sind für mich realitätsnah.
Sprachlich ist die Landschaft Sri Lankas wunderbar beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Einziger Nachteil ist, dass ich nun unbedingt nach Sri Lanka möchte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich vom Buch überrascht war. Ich empfand ihn als spannender als manchen Krimi oder Thriller, welchen ich zuletzt gelesen habe und das Buch konnte mich tatsächlich nach Sri Lanke entführen. Zum Ende des Buches wird angedeutet, dass der nächste Band nach Neuseeland gehen wird. Dies klingt spannend, jedoch hätte ich Lali gerne weiter bei ihren Projekten begleitet.
Rezensionen von carola1475:
Undurchsichtiger Fall einer verschwundenen Wissenschaftlerin
Die Lotsin von Mathijs Deen
Während einer gemeinsamen Übung des niederländischen, deutschen und dänischen Grenzschutzes vor Helgoland geht der Notruf eines Forschungsschiffes mit dem bemerkenswerten Namen Anthropocene ein, eine Wissenschaftlerin wird vermisst. Xander Rimbach von der Bundespolizei See übernimmt die Befragungen an Bord, nachdem die Suche nach der vermissten Iona Grimstedt erfolglos bleibt.
Xander, der aus einem Weinbaugebiet am Neckar stammt, ist noch unsicher auf See und auch bei den Ermittlungen ist er unentschieden, wie er am besten vorgehen soll, ihm fehlt sein Kollege und Mentor Liewe Cupido, der zunächst anderweitig beschäftigt ist. Es bleibt das Gefühl, dass auf der Anthropocene irgendetwas nicht stimmt. Aber es kommt auf Fakten an, wie Liewe immer sagt.
Mathijs Deen beschreibt die Anthropocene detailliert und bildhaft, anschaulich und atmosphärisch, so dass ich mir die Abläufe auf dem Schiff vorstellen kann, wie auch das schwierige Leben und Arbeiten in der Forschungsstation auf Grönland zu Beginn der Geschichte, als die Glaziologin Iona, vielleicht desillusioniert, Eisbohrungen vornimmt und auswertet.
Die Ermittlungen verlaufen schleppend und schwierig, die Seeleute sind wortkarg und Iona hatte auf dem Schiff kaum Kontakte. Ihre Figurenzeichnung wird erst spät vervollständigt. Die auftretenden Charaktere finde ich interessant, sie werden alle glaubwürdig dargestellt.
Obwohl ich anfangs den schweigsamen, eigenwilligen Kommissar Cupido vermisst habe, gefällt mir, dass ich Xander diesmal besser kennenlerne. Trotz seiner Unsicherheit kann er seine Stärken zeigen, er entwickelt sich. Auch über Liewe Cupidos familiären Hintergrund erfahre ich mehr. Die Ermittler werden mir immer vertrauter, so dass ich mich jetzt schon auf den Folgeband freue.
Ruhig in die Handlung eingebettet und unaufdringlich greift Deen aktuelle Themen auf, den Klimawandel und wie Wissenschaftler viel zu oft nicht gehört werden, Angriffe und Hass in den Social Media, auch Kränkungen und verletzter Stolz spielen eine Rolle.
Den Titel finde ich nicht wirklich passend und auch das Cover ist weniger atmosphärisch als bei den Vorgängerbänden, aber das sind nur Äußerlichkeiten. Die Übersetzung durch Andreas Ecke ist versiert und wieder rundum gelungen. 'Die Lotsin' hat mir gefallen und mich gut unterhalten.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Was ist schon normal?
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler
D
ie Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol, Depression und sonstiger psychischer Erkrankungen ist sehr gelungen. Das Spiel mit der Sprache und der begleitende Zynismus verleitet trotz der dargestellten menschlichen Tragödien zum Lachen. Das Buch ist definitiv keine gute Laune Sommerlektüre, trotzdem lesenswert!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Sehr informativ und spannend
Kosmos SchlauFUX Roboter und KI von Thorsten Leimbach; Beate Jost
Das Thema hat uns angesprochen und wir waren sehr neugierig auf die Umsetzung. Diese ist wirklich gelungen! Es ist ein Buch, dass man nicht von vorne bis hinten liest, sondern wo man aufgrund von Querverweisen sich entscheiden kann, wo es weitergehen soll. Interessiert man sich mehr für diesen oder jenen Aspekt? Oft gar keine so einfache Entscheidung, vieles ist von Interesse bei uns.
Man findet aber auch immer zurück und kann sich neu entscheiden. Die einzelnen Seiten sind bunt und farbenfroh gestaltet. Mir gefielen besonders die vielen schönen Illustrationen und die kurzen, knappen Texte. Diese waren gut verständlich und dennoch informativ. Es gab Einblicke in die Arbeitswelt mit Robotern, in die Welt der Drohnen, in die Zukunft. Wie KI eingesetzt wird, fand ich auch sehr spannend und informativ. Insgesamt ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann und nicht in einem Rutsch lesen muss!!!
Rezensionen von Julchentim:
Zwischen zwei Welten – Eine stille Reise voller Gefühl
Onigiri von Yuko Kuhn
Yuko Kuhns Roman Onigiri ist ein stilles, bewegendes Porträt einer Familie zwischen Deutschland und Japan. Aki begleitet ihre demenzkranke Mutter Keiko auf eine letzte Reise in deren Heimat – eine Reise voller Erinnerungen, Emotionen und Selbstfindung.
Die sanfte, fast poetische Sprache erzeugt Tiefe, auch wenn die häufigen Zeitsprünge und der fragmentarische Stil gelegentlich verwirren.
Die Rückblicke wirken teils authentisch und spannend, stellenweise aber etwas zu detailliert. Trotzdem verleiht der biografisch wirkende Stil der Geschichte Glaubwürdigkeit.
Die Themen Kultur, Identität, Demenz und familiäre Bindungen werden sensibel verarbeitet. Besonders berührend: Keikos Aufblühen in Japan und Akis langsames Verständnis für die Stärke ihrer Mutter. Auch psychische Belastungen innerhalb der Familie und kulturelle Gegensätze werden einfühlsam dargestellt.
Onigiri ist kein lauter Roman, sondern einer, der nachhallt. Wer sich auf die ruhige Erzählweise und kulturelle Tiefe einlässt, wird mit bewegenden Momenten und viel Gefühl belohnt.











