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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Cellissima:

Typisch japanische Literatur

Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi

"Die Bibliothek meines Großvaters" war in Japan ein Bestseller und ist der Auftakt einer Trilogie.

Im Mittelpunkt stehen ein Großvater und seine Enkelin. Der Großvater leidet an Demenz, seine Enkelin kümmert sich um ihn. Er ist Krimiliebhaber und verfügt trotz seiner Erkrankung noch über eine bemerkenswerte Kombinationsgabe.

Gemeinsam lösen sie mysteriöse Fälle, die Kaede in ihrem Alltag begegnen. Sie weiß: wenn sie jemand lösen kann, dann ihr Großvater! Doch plötzlich wird aus Freude und Zeitvertreib Ernst und gerät Kaede selbst in höchste Gefahr ...

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Ich lese gerne mal japanische Literatur; daher war ich sehr gespannt auf diesen neuen Autor und dieses Buch.

Die Geschichte liest sich angenehm flüssig, es ist typisch japanische Literatur. Und die Idee klang so gut - die Umsetzung gefiel mir aber leider nicht ganz.

Mich störte nicht mal so sehr, dass es hier nicht den einen großen Kriminalfall gibt, sondern es mehrere kleine Fälle sind, fast schon episodenhaft erzählt. Kaede und der Großvater lassen ihrer Fantasie freien Lauf bei der Lösung der Fälle, es sprudelt nur so aus ihnen heraus, wie es gewesen sein könnte, bevor dann die endgültige Lösung präsentiert wird. Es bleiben keine Fragen offen, und obwohl alles von Kaede und ihrem Großvater präsentiert wird, hat der Leser noch genug Zeit, um während des Lesens mitzuermitteln und zu -rätseln. Das gefiel mir. Andererseits wurden die Fälle für meinen Geschmack gleichzeitig schon zu schnell gelöst und wirkten leider auch ziemlich konstruiert.

Manche Figuren, v.a. den Großvater, fand ich toll. Andere blieben viel zu blass und distanziert. Das Hauptthema Demenz wurde sehr gut und berührend dargestellt. Andere Themen, etwa Kaedes Eltern betreffend, wurden leider nur kurz angekratzt. Hier fehlte mir jeweils Tiefe. Möglicherweise war das aber auch gewollt und gut, da, wenn man die Schicksale von Kaedes Eltern noch näher beleuchtet hätte, die Geschichte noch mehr an die Substanz gegangen wäre.

Leider wies die Geschichte dann irgendwann auch Längen auf, sodass ich mich stellenweise eher durch sie hindurchkämpfen musste.

Zum Ende hin wurde es dann immerhin noch sehr interessant und spannend, und es wird angedeutet, wie der zweite Band aussehen könnte.

Ich hatte erwartet, dass Bücher eine noch viel größere Rolle spielen würden. Insgesamt war es anders als erwartet und hatte ich auch mehr erwartet; daher werde ich die Folgebände wohl eher nicht lesen. Wer Krimis und v.a. Japan und seine Literatur aber wirklich liebt, dem könnte "Die Bibliothek meines Großvaters" aber dennoch gefallen.

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Rezensionen von Krani:

Nichts

Dr. No von Percival Everett

Professor Wala Kitu unterrichtet Mathematik. Sein Spezialgebiet ist das Nichts. Nun kommt John Sill, der sich als Bond-Schurke bezeichnet und kauft seine Dienste ein: Kitu soll helfen, aus Fort Knox einen Schuhkarton mit Nichts zu rauben. Es entwickelt sich eine verwirrende und witzige Parodie auf Spionage-Thriller, in der mehrere Nationen, ein skrupelloser Milliardär, zahlreiche Agenten und eine furchtbare Waffe eine Rolle spielen.

Die Figuren sind ungefähr so seltsam wie ein einbeiniger Hund, der besonderer Pflege bedarf, oder wie ein Mathematiker, der sich mit Themen befasst, die ein normaler Mensch nicht versteht. Abgesehen von allerlei Sonderbarkeiten rund um nichts ist die Geschichte durchaus vorhersehbar. Alles was man aus Geheimdienstromanen kennt, passiert hier. Hinzu kommen viele schräge Einfälle, die Spaß machen. Spannend wird es nicht, eher witzig und unterhaltsam, auch für mathematisch Unbedarfte. Wer sich gern mit Mathematik befasst, wird besondere Freude haben.

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Rezensionen von yellowdog:

Ode an den Sohn

Kinderspiel von Claire Kilroy

Claire Kilroy ist eine irische Schriftstellerin. Kinderspiel ist anscheinend das erste Buch in deutscher Übersetztung.

In diesem Roman taucht man ins Innerste einer Frau ein, deren Perspektive ganz das Buch bestimmt. Sie ist junge Mutter und das Kind Sailor ist ihre ganze Welt. Vom Mann ist sie ein Stück weit entfremdet.

Man spürt eine gewisse Wut in ihr, vielleicht auch eine Überforderung. Sie scheint manchmal in Panik. Das gibt dem Buch eine Spannung, die sich unheilvoll anfühlt.
Trotz der Konsequenz der Erzählweise, halte ich sie in dieser Form auch für eine Einschränkung. Es bleiben gemischte Gefühle.

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Rezensionen von Tinimore:

Wunderbare Geschichte

Atmosphere von Taylor Jenkins Reid

In Atmosphere von Taylor Jenkins Reid (Übersetzt von Babette Schröder) wird Joan Goodwin in den 80er Jahren zu einer der ersten Astronautinnen der Nasa. Obwohl die Frauen des Space-Shuttle-Programms zunächst belächelt werden, gehören sie zu einer hoch qualifizierten Gruppe mit dem Ziel, ins All zu fliegen.

Neben ihrem Alltag als Astronautin, erfahren wir auch viel über Joans Privatleben, welches sich zunächst vor allem um ihre Schwester und um ihre Nichte dreht, um die sie sich aufopferungsvoll kümmert, auch als ihre Karriere sich weiterentwickelt. Und dann geschieht etwas womit Joan selbst nicht gerechnet hätte – sie verliebt sich.

Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch in kürzester Zeit gehört. Das Setting in der Nasa in den 80er Jahren und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die Beziehung von Joan und ihrer Nichte war sehr berührend. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Erzählung teils zu direkt und sehr dick aufgetragen war. Trotzdem habe ich die Geschichte um Joan, als Frau in einer Männerdomäne, die mit Identitätsfragen und gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen hat, sehr genossen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein originelles Orakel

Mister Welcome von Claire Parker

Das Cover von "Mister Welcome" ist noch schöner als das von "Tee auf Windsor Castle" und ich war gespannt, ob die Geschichte über den fragenden Papagei dem Vorgängerroman die Teetasse reichen kann.

Manchmal braucht es zum Glücklichsein ein bisschen Hilfe von aussen, weil man selber denkt, keine Antworten oder nicht die richtigen zu haben.

Da kommt Papagei "Mister Welcome" wie gerufen, denn eine seiner Angewohnheiten bringt Menschen dazu, die richtigen Antworten auf ihre Fragen zu finden.

Trish Fisher ist die Erzählerin ihrer Lebensgeschichte, die zeitgleich auch ihre Geschichte mit "Mister Welcome" ist. Erst besucht sie ihn nur, da sie mit Elinor Carter geschäftet. Doch als Elinor stirbt, erbt Trish das Vogelvieh. Bald spricht sich herum, dass der Papagei bei wichtigen Entscheidungen helfen kann, und schnell stehen nicht nur die Dorfeinwohner vor Trishs Tür, auch Menschen aus der Umgebung - sogar die Presse interessiert sich für den Papagei.

Für Familie Fisher bedeutet das einen grossen Aufwand, denn nicht alles an der Aufmerksamkeit ist positiv und Trish weiss nie, ob sie "Mister Welcome" behalten darf oder ihn abgeben muss. Irgendwann kommen auch noch die Royals ins Spiel, was erneut für Aufregung sorgt.

Es ist eine witzige, originelle, aber auch nachdenkliche Geschichte, die mich aber nicht ganz abholen konnte. Das Ende fand ich gut, allerdings fehlte mir auf dem Weg dorthin manchmal etwas, die Story fesselte mich leider zu wenig.

Familie Fisher mochte ich gut und fand sie sehr gut gezeichnet. Die Mutter, die eigentliche Hausherrin, die gerne bäckt und Dinge in die Hand nimmt, während der Vater ein verpeilter Autor und Künstler ist, dem nichts so richtig gelingen will. Von Bruder Michael erfährt man nicht so viel, von Trish schon eher, aber sie blieb für mich immer die Erzählerin und nicht eine Protagonistin, die einem ans Herz wächst.

Fazit: Eine nette Geschichte, die gut unterhält, aber bei der mir trotz aller Originalität das gewisse Etwas fehlte.
3.5 Sterne.

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Rezensionen von cosmea:

Endlich kommt die Wahrheit ans Licht

Die Verlorene von Miriam Georg

In Miriam Georgs Roman “Die Verlorene“ geht es um drei Generationen von Frauen einer Familie. Großmutter Änne, Mutter Ellen und Enkelin Laura leben in Frankfurt. Änne hat nie über ihre Familie sprechen wollen. Dabei würde Laura ihr gern so viele Fragen stellen. Dann stürzt Änne und stirbt, und es ist zu spät.

In ihren Sachen findet Laura Dokumente und rätselhafte Hinweise, die zeigen, dass Änne ihrer Tochter und Enkelin so manche Lüge erzählt hat. Laura beschließt, zum ehemaligen Gutshof der Familie in Schlesien zu fahren und dort nach Antworten zu suchen. Einige Tage später folgt ihr ihre Mutter und schließlich auch ihr Partner Jonathan. Laura spricht mit Menschen, die wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, und trifft schließlich auch einen alten Mann, der ihr die entscheidenden Informationen liefern kann.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: den Kriegsjahren, vor allem 1941 auf der Krim und 1943-44 in Schlesien und 2019 in Frankfurt und Schlesien. Der Leser erfährt viel über die Schrecken des Krieges, über Flucht und Vertreibung und die unmenschlichen Gesetze der Nazis, zum Beispiel Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen betreffend. Die Familie hatte immer weniger Arbeitskräfte, weil die Männer eingezogen wurden. Auf dem Gut arbeiteten Fremdarbeiter und Kriegsgefangene, und die Arbeit war trotzdem nicht zu schaffen. Die Überlebenden dieser schrecklichen Zeit waren für immer von ihren Traumata gezeichnet.
Der sorgfältig recherchierte, mit viel Empathie geschriebene Roman berührt den Leser und ist insgesamt sehr beeindruckend. Er hat mir gut gefallen, füllt Wissenslücken und bietet viel Stoff zum Nachdenken.

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Rezensionen von begine:

Eine Zeitreise mit Herz

Die Verlorene von Miriam Georg



Der Roman, Die Verlorene, von der Schriftstellerin Miriam Georg hat mich total gefesselt.
Da die Geschichte viel in Oberschlesien spielt, ist es für mich immer interessant, da meine Mutter aus Oberschlesien vertrieben wurde.
Da wurde ich schon früh neugierig gemacht.
Hier geht es dann noch mit vielen Überraschungen und Geheimnissen los.

Der Roman hat zwei Zeitebenen. 2019 in Frankfurt und ab 1943 auf einem Gut in Oberschlesien.

2019 stirbt die 93jährige Änne in Frankfurt. Die Tochter und die Enkeltochter finden Briefe und Unterlagen, die viele Fragen öffnen.
Daraufhin fährt die Enkeltochter nach Oberschlesien um das Gut zu finden.
Abwechselnd erfahren wir von der Familie Ännes.
Die Erlebnisse werden von der Autorin besonders intensiv und eindrucksvoll beschrieben.
Wir erfahren von der Nazizeit und später, als erst die Russen und dann die Polen kamen.
Da ich von meiner Mutter viel erfahren habe, ist dieser Roman real.
Es ist lesenswert.

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Rezensionen von cosmea:

Die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben

Das glückliche Leben von David Foenkinos

Eric Kherson hat im Laufe der Jahre bei Decathlon Karriere gemacht, als eines Tages die ehemalige Klassenkameradin Amélie Mortiers Kontakt zu ihm aufnimmt und ihm eine Stelle im Ministerium für Außenhandel anbietet. Er kündigt nach zwanzig Jahren und ist künftig dafür zuständig, Frankreich für ausländische Investoren attraktiv zu machen.

Nach einiger Zeit fliegen Amélie und Eric zu einer wichtigen Präsentation nach Seoul, was für Eric schwierig ist, weil er schon immer unter Flugangst leidet. Bei einem Spaziergang durch Seoul stößt er auf einen Laden mit dem Namen Happy Life. Hier wird ein koreanisches Ritual verkauft, bei dem der Kunde seine eigene Beerdigung simuliert - auf den ersten Blick eine sehr ausgefallene Therapie zur Ermöglichung eines Neuanfangs im eigenen Leben. Eric lässt sich darauf ein, und als der Sargdeckel wieder geöffnet wird, ist nichts mehr, wie es war. Eric verpasst die Präsentation, und das war´s dann auch mit diesem Job. Er schafft nicht nur beruflich einen Neuanfang, als er die neue Erfahrung als Geschäftsidee nach Frankreich importiert, sondern auch privat, indem er den Kontakt zu seiner Mutter und seinem Sohn Hugo aus der gescheiterten Ehe mit Isabelle wiederaufnimmt. Auch privates Glück ist am Ende wieder möglich.
Der nicht sehr umfangreiche Roman liest sich schnell und vermittelt die positive Botschaft, dass Veränderungen im Leben zu jeder Zeit möglich sind und niemand unbefriedigende Umstände passiv ertragen und nur noch auf das unausbleibliche Ende warten muss. Es ist nie zu spät für alles. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, aber für mich ist es nicht sein bestes.

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Rezensionen von EvaLiest:

Spannend und toll konstruiert

Lázár von Nelio Biedermann

Lázár von Nelio Biedermann, das auf den ersten Blick wie eine Familiensaga daherkommt, ist so unheimlich vielschichtig, dass ich nach der Lektüre lange gebraucht habe, um meine Gedanken zu sortieren (und vielleicht auch immer noch dabei bin).
Zum einen geht es natürlich schon um die Geschichte der Familie Lázár, um die Einzelschicksale, um die Bedeutung von Familie, um die Unterschiede zwischen den Generationen und gleichzeitig die Bewahrung von Tradition.

Besonders die Männerfiguren sind dabei sehr tragisch angelegt und müssen sich der Frage nach Schuld und Verantwortung stellen.
Eine zweite Ebene ist die historische Entwicklung der KuK-Monarchie und der Geschehnisse rund um die beiden Weltkriege. Die Auswirkungen werden hauptsächlich am Beispiel der Baronenfamilie gezeigt, was ich sehr gelungen finde, da es für mich die Problematik der Verhältnismäßigkeit oder Vergleichbarkeit von Leid aufzeigt. Immer wieder habe ich großes Mitleid mit der Familie empfunden, obwohl mir gleichzeitig deren Privilegien und Fehlverhalten durchaus bewusst waren. Spannend!
Und dann gibt es noch eine symbolische Ebene, die sich vor allem aus religiösen und teils auch literarischen Referenzen speist. Ich bin mir sicher, dass ich hier nicht alle Verweise bemerkt bzw. verstanden habe, aber ein paar, wie zum Beispiel das Gleichnis von Lazarus oder die Anspielung auf Prousts Suche nach der verlorenen Zeit, sind dann doch offensichtlich genug.
Was mich an diesem Buch am meisten begeistert hat, ist die Sprache, mit der Nelio Biedermann vielleicht sogar noch eine vierte Ebene schafft. Sie ist bildgewaltig, ohne dabei so lyrisch zu sein, dass sie gekünstelt oder kitschig wirkt. Sie ist aber stellenweise auch kompliziert, nutzt Schachtelsätze und komplexe Konstruktionen, und durchbricht damit auch immer wieder die Illusion der Nostalgie.
Insgesamt ist es ein Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat und auch nach der Lektüre noch stark nachwirkt. So viele Themen werden hier gekonnt miteinander verbunden und ich hätte gerne mehr geschrieben, zu den Schicksalen der jüdischen Bevölkerung, der Frauen, der Intellektuellen, oder auch einfach zu den einzelnen Figuren.
Am Ende bleiben leider ein paar Fragen offen, auf deren Auflösung ich hingefiebert habe und dann etwas enttäuscht war, als ich keine Antworten bekam. Selbst nach diversen Recherchen und viel Nachdenken bleibt es mir ein Rätsel, was in der Ruine passiert ist. Auch zu Imre oder den Schatten hätte ich mir mehr gewünscht. Dennoch ein starkes Buch, das ich absolut empfehle!
4,5/5

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Rezensionen von EvaLiest:

Gemischte Gefühle

Warum schlafen wir ? von Cathy Evans

Warum schlafen wir? Vom Träumen, Schlummern und Schlafwandeln ist ein tolles Kinderbuch von Cathy Evans (Autorin) und Polya Plavinskaia (Illustratorin) [Übersetzung von Stefanie Brägelmann], das viele verschiedene Aspekte zum Thema Schlaf in den Fokus nimmt.

Schon das Cover ist so schön gestaltet, mit der silbernen Schrift und den vielen Häusern, in denen es schon einiges zu entdecken gibt.

Die Inhalte sind wirklich vielfältig und reichen von Erklärungen, was beim Schlafen passiert, über Träume, bis hin zu Schlaftypen oder Schlaf bei Tieren. Hier ist wirklich für alle etwas dabei. Die Illustrationen sind schön, wenn mich die Fülle der Motive auf manchen Seiten auch überfordert. Die Farben sind eher dunkel (passend zum Thema) und teilweise ist die Kombination aus Text und Bild dann doch etwas chaotisch. Optisch toll, aber nicht immer so leicht zu lesen.

Etwas, das mir gar nicht gefällt, ist die Schriftart, die für viele der Texte verwendet wurde. Zum einen ist sie gar nicht so einfach zu lesen, zum anderen wird die Groß- und Kleinschreibung teilweise ignoriert. Finde ich bei einem Buch, das viele Kinder sicher auch alleine lesen, nicht sehr gelungen.

Insgesamt ein gemischtes Fazit: die Inhalte sind super, und auch die Illustrationen gefallen mir. Leider ist das Leseerlebnis nicht so angenehm, wie erhofft (aber das kommt sicher auch daher, dass hier alle sehr reizoffen sind, für andere Leser:innen mag das unproblematisch sein).

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