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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Jeder ist seines Glückes Schmid

Lucky on the Field von Maya Paeto

Zum Buch:

Rick, von allen nur Lucky genannt, ist erfolgreicher Footballspieler mit wechselnden Freundinnen. Er nimmt nur das was auf dem Spielfeld geschieht wirklich ernst.
Dann lernt er in einem Club Sarah kennen. Sarah ist Fitnessinfluencerin und muss sich dringend was für ihren Account und ihre Manegerin einfallen lassen, sonst steht sie ohne Managment da.

Da kommt es für sie gerade recht dass sie Luckys kleine Schwester trainiert. Dadurch kommt sie auch Lucky näher als sie ursprünglich wollte.

Meine Meinung:

Ich mag Sportromance und in diesem Fall hat mir der Umgang mit Luckys kleiner Schwester sehr gut gefallen. Ist mal was anderes.
Sarah ziert sich, die Reichweite von Lucky zu nutzen und versucht es auf ihrem Weg, aber alleine schon die Bekanntschaft zu dem Footballern lohnt sich für sie.
Während ich Sarah sehr authentisch finde binich ein großer Fan von Amber, Luckys Schwester, sie mochte ich tatsächlich sofort. Auch Lucky fand ich ganz angenehm, bis er zeigte, was er wirklich von Sarah wollte.
Eine emotionale, berührende Story über den Aberglaube, über Glück und wie man seine Träume erfüllen kann. Da wir einige der Footballer und auch Sarahs Mitbewohnerin näher kennenlernen durften, hoffe ich auf viele Bücher mit den New York Sailor und was sie alles erleben.
Hat mir jedenfalls gut gefallen, auch wenn ich mit Rick zwischendurch echt hadert. Zum Glück hat er sich wieder eingekriegt.
Wer Sportromance mag, wird auch diese Geschichte gerne lesen.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr spannend

Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?,1 Audio-CD, 1 MP3 von Arno Strobel

Zum Inhalt:
Ines und Marco ziehen gemeinsam mit Tochter Emilia in ihr erstes eigenes Haus und finden auch schnell Anschluss in der Nachbarschaft. Doch schon bald geschehen sonderbare Dinge. Ines hat das Gefühl im Schlaf beobachtet zu werden. Kurz darauf meint sie einen Schatten im leerstehenden Haus zu sehen.

Sie beruhigt sich und glaubt, dass sie einfach noch gestresst vom Umzug ist. Doch ist das wirklich so?
Meine Meinung:
Wenn der Autor eins kann, dann Spannung erzeugen. Auch in diesem Buch erfüllt der Autor alle Erwartungen. Es entwickelt sich eine Story, die immer spannender wird und ich persönlich habe die Lösung so nicht kommen sehen. Mir fällt es gerade echt schwer, etwas über das Buch zu schreiben, da die Gefahr des Spoilerns extrem groß ist. Deshalb wird die Rezi relativ kurz ausfallen aber mit dem Rat, es unbedingt zu lesen oder zu hören.
Fazit:
Sehr spannend

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Rezensionen von Sheilo:

Die perfekte Mischung aus Romance und Crime

Game of Scandal von Laura Wood

Felicity Vane ist als Schwester des jungen Duke of Roxton sehr behütet aufgewachsen und ihr fiel es schon immer nicht leicht, sich den Regeln der Gesellschaft zu beugen. Denn in ihr schlummert so viel Wissen und sie ist sehr schlau. Sie beschließt ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, nur fehlt ihr dazu eigenes Geld.

Und so schnürt sie einen sehr außergewöhnlichen Plan und sie weiß noch nicht, dass dieser ihr Leben komplett verändern wird.

"Game of Scandal" ist der dritte Band der wundervollen "Agency for Scandal"-Reihe von Laura Wood und kann unabhängig von den beiden anderen Teilen gelesen werden. Der Schreibstil nimmt einen einfach gefangen, denn durch den lockeren und flüssigen Schreibstil vergeht die Zeit beim Lesen wie im Flug und die Geschichte fesselt einen durch die Spannung der Handlung sehr. Natürlich gibt es auch in diesem Band wieder einige interessante Ermittlungen, in die die Protagonistin verwickelt wird und ich habe mich sehr über das Wiedersehen von bekannten Figuren aus den ersten beiden Bänden gefreut.

Felicity ist eine wirklich außergewöhnliche Frau und scheut keine risikoreichen Situationen. Sie hat einen tollen Humor und ich liebe ihre offene und herzliche Art sehr. Als Schwester eines Dukes gilt sie in ihrer ersten Londoner Saison als eine der besten Partien, doch möchte sie gar keinen Mann haben, dem sie sich unterordnen müsste. Dabei gibt es den einen Mann in ihrem Leben, der ihr ein wahres Gefühlschaos beschwert.

Die anbahnende Liebesgeschichte im Buch ist wirklich gut umgesetzt und ich konnte mich beim Lesen sehr gut in Filicity hinein versetzen. Die Beschreibungen passten dabei perfekt zu dem Jugendbuch und der dazugehörigen Altersgruppe, wobei mir die Regency-Roman Anteile sehr gefallen haben.

Alles in allem ist dieses Buch ein Must-Read für alle Fans dieser Reihe, aber auch für all jene, die Geschichten mit Spannung, Romantik und natürlich die Einbindung von Kriminalfällen sehr lieben. Ich kann das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen.

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Rezensionen von brauneye29:

Bewegende Geschichte

Die Verlorene von Miriam Georg

Zum Inhalt:
Änne hat zwar oft über die goldenen Sommer in Schlesien erzählt, aber über die Menschen dort wollte sie nicht sprechen. Jetzt ist Änne schwer krank und kann die Fragen, die Enkelin Laura gerne gestellt hätte, nicht mehr beantworten. So macht Laura sich auf die Suche nach dem ehemaligen Gutshof der Familie und taucht tief in die Vergangenheit ein.

Meine Meinung:
Das Hörbuch und auch das Buch haben mir ungemein gut gefallen. Erzählt wird in unterschiedlichen Zeitebenen und so taucht auch der Leser oder Hörer immer mehr in die Vergangenheit ein. Gerade auch die Vergangenheitsebene war sehr beeindruckend und bedrückend, denn die Ereignisse gerade um die Vernichtung von
lebensunwerten Leben, das bei der Vertuschung einer Erkrankung wie ein Damoklesschwert über allem hängt, sind einfach schrecklich. Die Angst war für mich förmlich greifbar, wenn natürlich nur in Ansätzen. Das Hörbuch hat mir gut gefallen.
Fazit:
Bewegende Geschichte

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Rezensionen von carola1475:

Überraschend, schräg und sehr unterhaltsam

Nichts wie weg von Stefan Slupetzky

Vera Baum verliert plötzlich ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Für die Zuckerbäckerin, die sich in der Küche ihres Cafés auslebt und verwirklicht, bricht eine Welt zusammen. Und dann erwischt sie auch noch ihren Mann und ihre beste Freundin in flagranti.
Als sie verstört und voller Selbstmitleid durch Wiens Straßen irrt, stößt sie auf den gerade aus der Haft entlassenen finnischen Geldfälscher Onni Vitala, dem von zwei albanischen Ganoven fehlerhaftes Falschgeld gestohlen wurde, das er zurückholen und entsorgen will.

Diese zufällige Begegnung entwickelt sich zu einer so anrührenden wie überraschenden Geschichte.

Stefan Slupetzky schreibt bildhaft und sprachgewandt, sein trockener Humor und sein Wortwitz haben mich nicht nur schmunzeln, sondern bei manchen Szenen voller Situationskomik auch lachen lassen, während tiefsinnige Aussagen an anderen Stellen mich innehalten und nachdenken ließen.
Der Autor ist seinen Figuren zugewandt und macht sie mit ihrem jeweiligen ungewöhnlichen Hintergrund zu glaubwürdigen und liebenswerten Protagonisten, deren Handeln durchaus mal überrascht, aber auch plausibel ist. Die Charaktere trauen sich was und es hat mir viel Spaß gemacht zu verfolgen, wohin das alles führt.

'Nichts wie weg' mit dem passenden, Fernweh weckenden Cover hat mir sehr gefallen, für schöne Lesestunden gesorgt und mich bestens unterhalten. Ich freue mich, Stefan Slupetzky als für mich neuen Autor entdeckt zu haben.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir sehr gut gefallen

Man kann auch in die Höhe fallen,2 Audio-CD, 2 MP3 von Joachim Meyerhoff

Zum Inhalt:
Joachim Meyerhoff hoffte nach seinem Schlaganfall in Wien einen Neuanfang in Berlin zu schaffen, doch die Stadt nervt ihn und seine Arbeit leidet von Tag zu Tag mehr. Nach einem Zwischenfall auf dem Geburtstag seines Sohns, beschließt er zu seiner Mutter aufs Land zu ziehen. Mutter und Sohn waren immer schon sehr eng, erleben hier aber eine besondere Zeit.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher des Autoren sehr und auch dieses hat mich wieder amüsiert, zu Tränen gerührt und einfach gut unterhalten. Ich finde es bemerkenswert, wie er sein Leben reflektiert und auch analysiert und dieses dann auch noch in eine Buch packt, damit andere ihn auf der Reise begleiten. Das dies ein Livelesung ist bei der Länge des Hörbuchs kann man sich kaum vorstellen, das muss ein Lesemarathon gewesen.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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Rezensionen von brauneye29:

Schönes Buch

Falling Like Leaves von Misty Wilson

Zum Inhalt:
Ellis ist völlig entsetzt als ihre Mutter ihr eröffnet, dass ihr Vater und sie ein Auszeit beschlossen haben und Ellis mit ihr vorübergehend in die Kleinstadt Bramble Falls zur Tante ziehen werden. Dabei hat sie doch alles in ihrem New Yorker Leben geplant und jetzt wird sie aus allem raugerissen.

Je länger sie aber vor Ort ist, desto besser gefällt es ihr und dann ist da auch noch Cooper.
Meine Meinung:
Klar, weiß man wohin der Weg in diesem Buch gehen wird, dass ist einem schon beim Klappentext klar. Das macht aber nichts, wenn es denn gut gemacht ist und hier ist es einfach gut gemacht. Die Entwicklung, die Ellis in der Zeit in Bramble Falls macht, hat mir richtig gut gefallen. Und auch als sie dann mit der neuen Situation in New York konfrontiert wird, hat sie so verständlich reagiert. Und das Beste an dieser Situation war, dass sie endlich begriffen hat, dass sie das tun muss, was für sie wichtig und richtig ist und nicht um anderen zu gefallen. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm.
Fazit:
Schönes Buch

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Rezensionen von ReiShimura:

Wie eine RomCom der 90er – warmherzig, verschachtelt, wunderbar

Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten von Moira Macdonald

Dieses Hörbuch hat mich, obwohl es stellenweise einige Längen aufweist, wirklich begeistert und mich ein wenig nostalgisch werden lassen. Dies liegt vor allem an der Art und Weise wie die Geschichte aufgebaut ist und an den vielen Anspielungen an die romantischen Komödien der Neunziger Jahre. Da ich diese Filme damals sehr geliebt habe, vielleicht könnte man sich die ja sogar wieder einmal anschauen, hat das Hörbuch angenehme und schön Erinnerungen hervorgebracht.

Erzählt wird die Geschichte vornehmlich aus der Sicht der 3 Hauptcharaktere April. Laura und Westley. Dazu kommen dann immer wieder mal kleine Episoden bzw. Kapitel, die aus der Sicht der vielen Nebencharaktere erzählt werden. An manchen Stellen hatte ich so meine Schwierigkeiten hierbei den Überblick zu behalten, aber dies lag weniger an einem verwirrenden Aufbau des Buches, sondern, dass ich die Angewohnheit habe, verschiedene Dinge während dem Hören eines Hörbuches zu erledigen.
Die Geschichte baut sich langsam auf und wie bereits anfangs erwähnt gibt es durchaus einige Stellen, die sich ein wenig gezogen haben. Des Weiteren hatte ich auf mit den kurzen Erzählungen der Nebencharaktere so meine Probleme, da ich nicht gleich von Anfang an verstanden habe, wie sich das in das große Ganze einfügen soll. Ich denke aber, dass dies von der Autorin Moira Macdonald so gewünscht ist. Das Buch erinnert mich vom Aufbau her an einige bekannte Filme wie z.B. "Love Actually", "Happy New Year" und "Valentinsday". Auch dort hat man das Gefühl, dass parallel mehrere Geschichten erzählt werden und erst nach und nach verweben sich die Geschichten miteinander und ergeben ein großes Ganzes. Genauso diesen Kunstgriff erlaubt sich auch Moira Macdonald in ihrem Buch.
Das Buch besticht durch seine leisen und sanften Töne und vermittelt einem beim Lesen oder Hören ein wohlig warmes Gefühl. Dennoch wird nicht alles durch die rosarote Brille betrachtet und verschönert dargestellt. Die Autorin spricht einige ernstere Themen an und hin und wieder kommt durchaus eine eher melancholische Stimmung auf. Ich würde aber nicht so weit gehen und behaupten, dass es sich um ein trauriges Buch handelt. Denn die Autorin schafft es sehr gut die Balance zu halten und es gibt neben den melancholischen auch einige sehr erheiternde Passagen.
Gelesen wird das Hörbuch von Viola Müller. Für mich war es überraschend, dass sich der Argon Verlag dazu entschieden hat, für dieses Buch nur eine Sprecherin zu engagieren. Ich hätte eher damit gerechnet, dass zumindest April, Laura und Westley eine eigene Stimme bekommen. Doch bereits nach kurzer Zeit habe ich feststellen müssen, dass ich die Entscheidung des Verlages befürworten kann. Viola Müller erledigt ihre Aufgabe mit Bravour und macht das Hörerlebnis zu einem wahren Genuss.
Man spürt in jedem ihrer Worte, dass Moira Macdonald eine besondere Liebe für Bücher, Buchhandlungen und romantische Komödien hat. Mit viel Fingerspitzengefühl baut sie Referenzen und Anspielungen an diese Filme ein. Manche sind natürlich sehr offensichtlich, bei manchen habe ich ein klein wenig länger gebraucht, um dies zu erkennen. Wobei mir hierbei wichtig ist zu betonen, dass es sich bei dieser Geschichte um keinen billigen Abklatsch von was auch immer handelt.
Ich möchte dieses Buch allen ans Herz legen, die wie Moira Macdonald und ich, RomComs lieben und ein Faible für verwinkelte Geschichten haben. Mich hat dieses Buch auf jeden Fall absolut überzeugt.

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Rezensionen von Harakiri:

„Alles ging so schnell, dass die Rose nicht einmal Zeit gehabt hatte, richtig zu verwelken“

Kaltes Fieber von Arne Dahl

„Alles ging so schnell, dass die Rose nicht einmal Zeit gehabt hatte, richtig zu verwelken“
Zwei Ermittlungen bringen in Stockholm die Teams an ihre Grenzen. Da ist zum einen der Kunstmörder und zum anderen die Fentanyl-Drogen-Schwemme. Beide Teams arbeiten bis zur Erschöpfung – und bald steht fest, dass es einen Zusammenhang geben muss.

Eva Nyman und Anika Stolt bündeln ihre Kräfte und kommen dem Täter näher. Doch der ist ihnen einige Schritte voraus.
Wie immer schont Dahl seine Leser beim Lesen nicht. Die Morde sind überaus bizarr und teilweise sehr grausam. Aber ich mag dieses gewisse „Kribbeln“ beim Lesen. Der Fall ist äußerst schwierig aufgebaut und da macht das Mitfiebern noch mehr Spaß. Ich habe mich von Anfang an gefragt, wie Dahl dies alles auflösen will. Ich bin aber sehr zufrieden, wie alles zusammenlief und verbunden wurde und auch am Ende waren alle Fragen geklärt. Ein Ende übrigens, das ich sehr gelungen fand. Vor allem die letzten beiden Seiten – Gänsehaut pur.
Mit meinem obigen Zitat beschreibe ich die Handlung in ein paar wenigen Worten. Es geht wirklich alles sehr schnell. Der Täter mordet täglich – und das macht die Handlung rasant, wenn auch teilweise die Story auf der Stelle tritt, weil halt die Ermittlungen nicht so recht vorankommen. Aber das sind nur wenige Seiten, kurz danach geht es wieder voll zur Sache. Und alles endet dann im großen Showdown, der allerdings etwas kurz ausfällt.
Der Schreibstil des Autors ist prägnant und aussagekräftig und man kann der Handlung sehr gut folgen und in sie eintauchen. Die vielen Namen in den beiden Teams und dass die Story in den Kapiteln hin- und herswitcht, sorgen allerdings dafür, dass man schon sehr konzentriert lesen muss, damit man immer weiß, wo man gerade steht.
Kaltes Fieber ist Band 2 der Reihe um Eva Nyman und ich hoffe, es kommen noch weitere Bände. Man kann diesen Band unabhängig von Band 1 lesen, da aber einige Verweise in die Vergangenheit beschrieben sind, macht es Sinn, „Stummer Schrei“ vorher zu lesen.
Fazit: eine schwierige Ermittlung und einen Täter, der äußerst schlau ist – mehr braucht es nicht für einen tollen Thriller

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Rezensionen von Reiseweise:

Mathe und James Bond

Dr. No von Percival Everett

Die sich daraus entspinnende Geschichte ist voll von Absurdität. Absurde Dialoge: Im Traum unterhält sich der Protagonist mit seinem einbeinigen Hund über mathematisch-philosophische Probleme. Absurde Figuren: Der ab und zu sprechende einbeinige Hund und diverse Mathematikgenies mit Spektrumsstörung.

Absurde Plots: Mr. Sill reist von Bösewichtversteck zu Bösewichtversteck. Die Dialoge und inneren Monologe sind oft geradezu nihilistisch, nach dem fünfzigsten Wortspiel mit dem Wort „nichts“ wird auch das eher nervig, die Darstellung von Aspergerverhalten ist klischeehaft und viele Seiten Text sind ebenso belanglos wie unverständlich. Nicht, dass man nicht auch mal Fermi-Unsicherheiten googlen kann beim Lesen, aber sie einfach so hinzuwerfen ohne Bezug macht die Geschichte nicht besser. Wie genau das mit dem „nichts“ funktioniert, bleibt ebenso unklar und die im Klappentext besprochenen Seitenhiebe auf Macht und Ethnie sind rar. Schade. „Die Bäume“ war eine großartige Satire auf Rassismus, „James“ war sprachlich grandios, diesem Buch von Everett fehlt beides, guter Inhalt und gute Sprache. Den dritten Stern nur wegen des halbwegs gelungen Endes.

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