Kunden em pfehlungen
Rezensionen von herrfabel:
„Das Meer ist ein gefährliches Wesen“
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Ehrlich gesagt verbinde ich mit Julia R. Kellys Roman „Das Geschenk des Meeres“ [Aus dem Englischen von Claudia Feldmann] sehr gemischte Gefühle. Einerseits bin ich sehr gern in diese leicht mythische Geschichte abgetaucht, andererseits hat mich das Verhalten der Protagonistin im Verlauf der Geschichte wahnsinnig herausgefordert und einige Nerven gekostet, aber eins nach dem anderen…
„Was vergessen war, kehrt zurück, wenn das Meer bereit ist.
“
Dieser Roman beginnt damit, dass in einer stürmischen Nacht um 1900 ein Junge an die schottische Küste gespült wird. Ein Fischer hat ihn gefunden und trägt ihn gerade ins Dorf, was bei allen für helle Aufregung sorgt. Aber nicht nur das, der Junge gleicht dem vor Jahren verschwundenen Sohn der Lehrerin Dorothy. Auch ihr stockt der Atem. Hat das Meer ihn etwa zurückgebracht?
Dorothy sieht darin eine neue Chance. Sie nimmt den Jungen bei sich auf und sorgt sich um ihn. Dabei brechen alte Wunden wieder auf und Verdrängtes kommt an die Oberfläche, denn alles erinnert sie an ihren Sohn Moses. An Moses und Joseph, in den sie sich damals bereits kurz nach ihrer Ankunft im Ort verliebte, mit dem sie sich eine gemeinsame Zukunft ausmalte und mit dem sie doch nie zusammenfand.
„Sie hatte gehofft, sie könnte sich die Familie erschaffen, die sie selbst nie hatte, von Liebe zusammengehalten, aber sie ist gescheitert, bevor sie überhaupt anfangen konnte. Doch als aus den Tagen Wochen und schließlich Monate werden, stellt sie fest, dass sie erleichtert ist, denn zumindest müssen sie jetzt nicht mehr so tun, als ob.“
Dieser Roman zeigt sehr eindrucksvoll, wie viel Einfluss Erziehung und Erlebtes auf das weitere Leben haben können und wie man sich dabei oft selbst im Wege steht. Wir Leser*innen lernen Dorothys Geschichte kennen. Anhand unterschiedlicher Figuren blicken wir auf ihre Ankunft im Dorf, ihre Arbeit in Skerry, ihre Verliebtheit und Ängste, sowie den Neid der Anderen. Dorothy verliebt sich sehr schnell in den Fischer Joseph, der ihr Haus repariert und sich auch sonst gern um sie kümmert, doch die Blicke und Tratscherei der anderen verschrecken sie viel zu schnell. Die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hat so einige Spuren hinterlassen. Und die Geschichte, sowie der Verlust ihren Sohnes, taten ihr übriges. Trotz vollstem Verständnis für die Entwicklungen und ihr Verhalten, hat die Protagonistin dieses Romans mich wahnsinnig gemacht. Wie gern hätte ich sie mal (in dem sehr langen Mittelteil) geschüttelt oder ein „Sprich, doch endlich“ zugerufen, sie reimt sich viel zu viel zusammen, hält von allen Abstand, wirkt viel zu stolz und lebt mehr in ihrer eigenen Welt. Und doch wünscht sich nur Wärme und Geborgenheit. Und eben Joseph. Den Einstieg und diese leicht mystisch, verwunschene Gegend, die Atmosphäre und das raue Meer habe ich an diesem Buch sehr geliebt. Auch die Hintergründe fand ich toll, doch die Tragik, Verletztheit und die ‚zufälligen Entwicklungen‘ fand ich dafür an einigen Stellen etwas zu drüber oder sehr hinziehend, vorhersehbar… dennoch ist es ein toller, leicht psychologischer Roman, gerade für Menschen, die gerne Bücher mit dramatischen Liebesbeziehungen lesen oder so einigen Geheimnissen auf die Spur kommen wollen. Woher kommt der Junge? Welche Verbindung gibt es zu ihrem Sohn? Was ist damals geschehen? Warum zieht Dorothy sich so zurück? Und welche Rolle spielt Joseph in dem Ganzen?
„Die Erinnerungen kommen zurück wie Träume, die sich auflösen, wenn sie versucht, sie festzuhalten.“
Rezensionen von Sternzauber:
Ein zauberhaft-magisches Abenteuer in Winkelwald
Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen von Jordan Lees
„Whisperwicks“ von Jordan Lees hat mich unglaublich positiv überrascht und begeistert – es ist eine zauberhaft-magische, düstere, aber fantastisch herzliche Geschichte, die sowohl Jung als auch Alt bewegen und verzaubern kann! Einfach toll!
Die Geschichte spielt hauptsächlich in einer ganz eigenen Parallelwelt – „Winkelwald“ – in die der elfjährige Benjamiah hinein geführt wird, nachdem er eine seltsame Puppe per Post erhalten hat.
Er glaubt überhaupt nicht an Magie und hält sich lieber an Fakten, doch in Winkelwald muss er erkennen, dass er nicht alles mit Logik erklären kann. Diese Welt besteht aus dunklen Geheimnissen und einem Straßenlabyrinth, in dem sich niemand zurecht finden kann. Doch trotz aller Furcht stellt sich Benjamiah gemeinsam mit der gleichaltrigen Elizabella einer Reihe von schrecklichen Aufgaben, um das Verschwinden von Elizabellas Bruder zu ergründen…
Schon das wunderschöne Cover des Buches lädt in die magische Welt von Winkelwald ein und zaubert eine ganz besondere, geheimnisvolle, eher düstere und doch verlockende Stimmung, die Lust macht, gleich in die Geschichte einzutauchen. Die gedeckten Farben passen ebenso sehr gut zum Inhalt der Geschichte, wie die einzelnen Bildelemente und die Laternen scheinen mir regelrecht entgegen zu leuchten, was mir wahnsinnig gut gefällt. Überhaupt liebe ich den gestalterischen Ausdruck der Illustratorin Vivienne To, die auch im Inneren des Buches mit mehreren Bildern das Geschehen visualisiert. Ihre Zeichnungen wirken auf mich zart und fein, haben aber gleichzeitig einen sehr intensiven Ausdruck und ich kann mich regelrecht in der Betrachtung der schönen Bilder verlieren. Obwohl sie „nur“ in Schwarz-Weiß-Tönen gehalten sind, strahlen auch sie teilweise und wirken sehr lebendig.
Jordan Lees erzählt die Geschichte rund um die beiden Kinder und ihre Abenteuer in sehr angenehmer und flüssiger Sprache, die sich sehr gut lesen lässt und die der Geschichte einen guten Rhythmus verleiht. Eine Besonderheit sind Auszüge aus einem erklärenden Sachbuch der Winkelwald-Welt, die jedem Kapitel voran gestellt werden und die auch mir als Leserin einige Zusammenhänge klarer machen konnten – das ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Ergänzung zum Fließtext.
Den buchverliebten und zurückhaltenden Eigenbrötler Benjamiah mochte ich von Anfang an sehr und auch Elizabella, die zu Beginn abweisend und getrieben wirkt, habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Es gibt unglaublich viele interessante Charaktere in dieser Geschichte, die die einzigartige Welt von Winkelwald bevölkern und es war mir eine Freude sie alle kennen zu lernen!
Im Voraus war ich gespannt, ob die angepriesenen Qualitätsvergleiche mit Harry Potter und den Werken von Cornelia Funke meiner Meinung nach standhalten können und war doch eher etwas skeptisch. Doch diese Bedenken haben sich für mich wirklich in Luft aufgelöst und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass diese Geschichte, die meines Wissens nach auch weitergeführt werden wird, ein echter Klassiker der Kinderliteratur werden kann: sie ist originell und individuell, zeigt viel Gefühl und kreative Elemente, ist äußerst spannend und einem höheren Ziel gewidmet, das die Kinder erreichen müssen. Mich hat sie jedenfalls restlos begeistert und überzeugt, so dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue!
Einzig wissen sollten Kinder, die in die magische Welt dieser Geschichte eintauchen, dass es durchaus düstert und auch zeitweise brutal zugeht und dass sie mit 475 Seiten doch recht umfangreich ist, doch wenn ihnen dies nicht zu nahe geht oder sie schreckt, dann steht einer atemlos spannenden, anregenden und zauberhaft-magischen Lesezeit nichts mehr im Wege – ich wünsche euch ganz viel Freude dabei!
Rezensionen von DoraLupin:
Gelungener Kinderkrimi zur Zeit von Sigmund Freud
Frag Philomena Freud von Annette Roeder
Als ich von diesem Buch hier erfahren habe, war ich gleich sehr gespannt darauf, denn der Klappentext hat mich schon einmal neugierig gemacht. Ich lese sehr gerne Kinder- und Jugendbücher und Sigmund Freund und seine Psychoanalyse ist eine spannendes Thema. Ich wurde von diesem Kinderkrimi auch gut unterhalten und hoffe auf weitere spannende Fälle mit Philomena.
Die Geschichte dreht sich um das Straßenmädchen Philomena, diese ist in Wien wohlbekannt. Vor Sigmund Freuds Praxis verdient sie sich ihren Unterhalt als Schuhputzerin und gibt oft bessere Ratschläge für alle Lebenslagen als der berühmte Begründer der Psychoanalyse. Dessen Gespräche kann sie gelegentlich mitverfolgen und stößt so auf manches Geheimnis. Als die junge Patientin Sidonie von Wallersee verdächtigt wird, ihre Erbtante ermordet zu haben, wird Philomena misstrauisch. Ist es nicht merkwürdig, dass die Mordwaffe ausgerechnet eine Haarnadel mit einer perlenbesetzten Spinne ist, wo Sidonie doch wegen einer Spinnenphobie behandelt wird? Philomena forscht nach und stößt auf eine Intrige, die sie bis in Wiens berüchtigte Heilanstalt für Nervenkranke führt.
In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist altersgerecht und leicht zu lesen, deshalb hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Die Kapitel haben zudem eine angenehme Länge. Generell bleibt die Geschichte die meiste Zeit spannend und die einzelnen Charaktere, allen voran Philomena und ihr Haustier sind mir ans Herz gewachsen. Die Nebencharaktere hätten noch etwas präsenter sein düften sie blieben mir ein wenig blass. Nach dem Klappentext hatte ich ausserdem erwartet, dass Sigmund Freud eine etwas größere Rolle spielt, aber vielleicht kommt das in den nächsten Bänden noch mehr vor. Österreich wurde auf jeden Fall in dieser historischen Zeit anschaulich beschrieben und es gab kaum einmal Längen. Ich wurde von diesem historischen Kinderkrimi, der zur Zeit Sigmund Freuds spielt, wirklich gut unterhalten und vor allem der Genre-Mix hat mir sehr gefallen. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von peedee:
Das ganze Jahr Weihnachten
Schneemanntod von Susanne Oswald
Franziska Fellinger hat sich mit ihrem Wunderland, einem Einkaufs- und Vergnügungscenter, den Traum vom ganzjährigen Weihnachten erfüllt. Als Mütterchen Frost zieht sie die Fäden im Hintergrund. Das Personal ist zu Dauerlächeln und Freude verpflichtet (ausser Knecht Ruprecht, selbstverständlich).
Als Sicherheitschef Poldi Auffälligkeiten im Wunderland meldet, glaubt die Chefin noch an Zufälle. Nach einem weiteren Zwischenfall ist „Sabotage“ das im Raum stehende Stichwort; nach einem Todesfall muss die Polizei aufgeboten werden. Poldi und sein Kumpel Schorsch, seines Zeichens Hauptkommissar, beginnen zu ermitteln. Das Wunderland muss das Zentrum der Weihnachtsfreude und Besinnlichkeit bleiben…
Erster Eindruck: Ein sehr witziges Cover, das sich von den üblichen Weihnachtsroman-Covers abhebt – gefällt mir sehr gut.
Die Story lief wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab: Ich sah Mütterchen Frost in ihrem massgeschneiderten Kostüm vor mir; Eleonora, die als Frau Claus den Punsch- und Keksestand betreut; der griesgrämige Ruprecht, der Tannenbäume verkauft; der pubertierende Tim, der als Sohn der Chefin überall mithelfen soll, sich aber eher als Juniorchef sieht.
Es ist immer toll, wenn jemand Visionen hat und diese über Jahre hinweg umsetzt, eben so wie Franziska Fellinger, die durch und durch ein Weihnachtsfan ist. Dass ihr Wunderland nun in Gefahr ist, kann sie nicht akzeptieren. Poldi, der Ex-Polizist, hat seinen früheren Arbeitskollegen Schorsch um Hilfe gebeten. Wer könnte Interesse daran haben, dem Wunderland zu schaden? Einfach ein Weihnachtshasser? Nein, das wäre wohl übertrieben. Sind die Zwischenfälle einer einzigen Person zuzuschreiben oder gibt es mehrere, vielleicht unabhängig agierende Täter? Die ersten Ermittlungen führen ins Leere…
Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war sehr unterhaltsam. Bei der Täterschaft hatte ich sogar den richtigen Riecher. Mir hat das Buch viel Spass gemacht, und auch wenn ich die Advents- und Weihnachtszeit sehr gerne mag, möchte ich nicht in einem Ganzjahres-Weihnachtswunderland arbeiten! Von mir gibt es 4 Sterne (und jetzt habe ich Lust auf Punsch und Kekse!).
Rezensionen von DoraLupin:
Unterhaltsamer Roman in Louisiana
Der Duft der Sumpfzypressen von Melanie Thiele
Schon als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, und das schöne Cover dazu sah, war ich ganz gespannt auf das Buch. Die Sumpflandschaft Louisanas war mir bisher noch nicht so präsent und deshalb war es schön durch dieses Buch etwas mehr darüber zu lernen. Ich wurde davon auch gut unterhalten und wollte immer wissen wie die Geschichte weitergeht.
Die Geschichte dreht sich um Maybelle, die jeden Winkel der malerischen Sumpflandschaft Louisianas kennt. Auf ihren Bootstouren führt sie Besucher durch die geheimnisvollen Wasserwege voller Alligatoren, Sumpfzypressen und uralter Legenden der Cajuns. Doch sie ist alles andere als begeistert, als der schweigsame Ökologe Cody Jackson aus Washington auftaucht, um ausgerechnet mit ihrer Hilfe das Bayou zu erforschen. Aber je mehr Zeit sie mit Cody verbringt, desto mehr beginnt seine kühle Fassade zu bröckeln…
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht, dabei auch schön bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der auch gut zum Genre gepasst hat. Da ich immer wissen wollte wie es weitergeht, sind die Seiten dahingeflogen. Maybelle und ihre Familie waren mir sehr schnell sympathisch. Jeder hat so seine Eigenarten, aber sie haben alle das Herz am rechten Fleck und ich konnte die meiste Zeit ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Bei Cody brauchte ich anfangs etwas Zeit um mit ihm warm zu werden, aber mit der Zeit hatte ich ihn richig gern.
Zudem finde ich finde es sehr interessant, das man durch die Geschichte die Sumpflandschaft Louisianas besser kennenlernt. Ich kannte diese Gegend nicht, konnte mir alles bildlich vorstellen und das Thema hat mich zum googeln verleitet. Die Geschichte braucht anfangs etwas Zeit und ist ein wenig zäh, aber nach und nach wurde dann auch mehr Spannung aufgebaut und zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und es hat mich gefangen genommen. Ich wurde von dem Buch gut unterhalten und vergebe deshalb 4 von 5 Sternen.
Rezensionen von Katzenmicha:
Lehre und Wirken von Hildegard von Bingen
Hildegards Schatzkiste von Hildegard von Bingen
Das kleine Büchlein über Hildegard von Bingen hat mich angenehm überrascht. Es ist zwar klein ,bietet aber sebst für das heute Leben einen guten Einblick in ihre Denkweise.Zu ihrem Leben und vor allem ihren ganz heitlichen Ansatz von Gesundheit.Ihr tiefer Glaube nimmt einen einen großen Raum ein.
Der Leser erhält hier einen gelungen Einstieg über das Leben und Wirken der Mystikerin, Theologin, Naturheilkundigen Hildegard von Bingen.Die Herausgeberin Maria Regina Kaiser hat in diesem Büchlein viel Wissenswertes über und von Hildegard von Bingen zusammengetragen.Was ich als sehr spannend empfand und interrisannt.Es gibt einige Seiten über das Kräuterwissen, Rezepte und Lebensweisheiten der Hildegard von Bingen.
Besonders gefallen hat mir der Abschnitt zur gesunden Ernährung.Alles in Allem viel Wissenswertes und interrisanntes-was man auch heute noch nutzen kann-sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von peedee:
Traurig, berührend, schön
Schneezauber in Winterbury von Sarah Morgan
Imogen ist mit Leib und Seele Projektleiterin; es macht ihr nichts aus, am Wochenende und an Feiertagen zu arbeiten. Sie will sogar arbeiten, denn sie hat zu Hause niemanden, der auf sie wartet. Als ihr ein grosser Fehler unterläuft, ordnet ihre Chefin eine Auszeit an, und zwar mit sofortiger Wirkung.
Überraschenderweise wird sie von Dorothy, ihrer Lieblingskundin, eingeladen, diese in ihrem Ferienhaus in den Cotswolds zu verbringen. Das Holly Cottage ist alles, was man sich als Urlauberin nur wünschen kann. Aber was soll Imogen ohne ihre Arbeit tun…
Erster Eindruck: Ein schönes, winterlich-weihnächtliches Cover – gefällt mir.
Die Geschichte wird aus den Blickwinkeln von drei Frauen erzählt, was einerseits lebendig wirkt und andererseits die Leser:innen mehr wissen lässt als die Einzelperson.
Imogen arbeitet bereits ein Jahr in der Firma. Und sie liebt die Arbeit dort. Auch wenn aus ihrer Sicht zu viel Privates diskutiert wird, was sich in einem Grossraumbüro wohl nicht vermeiden lässt. Da es ihr jedoch wichtig ist, nicht wirklich preiszugeben, wie ihr Privatleben aussieht, hat sie sich gewisse Dinge ausgedacht, wie zum Beispiel, dass sie Hundebesitzerin ist: „Midas“, ihr Golden Retriever, von dem sie ein Foto auf dem Schreibtisch stehen hat. Ihre Kolleginnen sind nämlich alle hundeverrückt, also hat sie nun eben auch einen Hund. Logisch… Dorothy, die Unternehmerin, hat sie kurzerhand eingeladen, die Feiertage im Holly Cottage zu verbringen. Sie weiss, dass ihre Tochter Sara darüber nicht sehr begeistert sein wird. Sara arbeitet im Firmenunternehmen mit. Sie sieht es kritisch, dass ihre Mutter Imogen zu sich eingeladen hat, ohne sich vorher mit ihr abzusprechen. Aber sie will gute Miene dazu machen, schliesslich steht Weihnachten bevor: keine leichte Zeit für sie alle…
Imogen hat eine sehr komplizierte Beziehung zu ihrer Mutter Tina. Allein die Vorstellung, wie sie aufgewachsen ist und was sie all die Jahre erlebt hat, hat mich traurig gemacht. Wie sagt man so schön: Was einen nicht umbringt, macht einen stärker? Den Leser:innen ist selbstverständlich bewusst, dass das Lügengebilde, das Imogen gesponnen hat, zum ungünstigsten Zeitpunkt zusammenfallen würde. Und voilà!
Mir haben die drei Frauen sehr gut gefallen und ich fand es schön, sie einen Moment lang begleiten zu können. Der Ausgang der Geschichte war mir jedoch etwas zu weichgespült - 4 Sterne.
Rezensionen von DoraLupin:
Ein Leben für die Sterne
Die Sternenforscherin von Nico Mahler
Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar: Dieses Buch muss ich auf jeden Fall lesen. Und ich muss sagen, dass ich von der Geschichte so mitgerissen wurde, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Ich liebe das Thema Sterne und Sternforschung und war deshalb sehr schnell Feuer und Flamme für diesen Roman.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Maureen, diese weiss schon früh, dass die Sterne ihr Lebensthema sind. Sie will unbedingt Astronomin werden und setzt sich gegen alle Widerstände durch. Selbst die Liebe kann sie nicht aufhalten. So schafft sie es bis ganz nach oben: Als erste Chef-Astronomin der NASA arbeitet sie federführend an der Entwicklung des bahnbrechenden Weltraumobservatoriums. Der Sternenhimmel – überwältigend, bezaubernd und letztlich unerklärlich – bleibt die Leidenschaft ihres Lebens. Aber ist der Preis, den sie für ihre Karriere zahlen muss, letztlich zu hoch?
In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist auch schön bildlich und absolut informativ. Zudem ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich konnte mich zudem mit dem Denken und Handeln der Protagonistin immer identifizieren, den Sterne sind einfach faszinierend. Ich habe es genossen Maureen bei ihrer persönlichen Entwicklung zuzusehen. Die Autorin schafft es, historische Ereignisse gut in die Handlung einzuflechten, dadurch habe ich wieder einiges dazugelernt und generell bleibt es sehr spannend. Ich habe die Charaktere und besonders Maureen richtig in mein Herz geschlossen und habe es genossen, ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen zu verfolgen. Von mir erhält das Buch deshalb auch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von peedee:
Von wegen stille Nacht…
One Big Happy Family - Weihnachten mit der lieben Familie von Susan Mallery
Manchmal läuft nicht alles nach Plan. Julie hatte vor, Weihnachten mit ihrem neuen, noch geheimen Freund zu verbringen, da ihre erwachsenen Kinder eigene Pläne für die Feiertage hatten. Aber dann wünschen sich Nick und Dana doch ein gemeinsames Fest in der Hütte, wo sie all die Jahre Weihnachten verbracht haben.
Ihr Vater, der Weihnachten liebte, war kurz nach dem letzten Weihnachtsfest verstorben und sie möchten ihm gerne gedenken. Julie plant sofort um, denn darin ist sie gut. Sehr gut, denn es werden plötzlich immer mehr Gäste…
Erster Eindruck: Ein witziges Cover; der englische Buchtitel gefällt mir, da er mit einem neugierig machenden deutschen Untertitel ergänzt wurde.
Julie mochte ich gleich: Sie ist eine taffe Frau, 54 Jahre alt, mit zwei erwachsenen Kindern. Sie leitet das Unternehmen „Parker Towing“, das sie schon früh von ihrem Vater übernommen hatte. Sie hofft seit Jahren, dass ihr Sohn Nick, der bereits für die Firma arbeitet, die Geschäftsführung übernimmt. Ihre Tochter Dana hatte nie Interesse daran. Julie ist verliebt in Heath. Dabei gibt es gleich zwei „Probleme“: Er ist 42 Jahre alt, also viel jünger als sie, und sie hat ihren Kindern noch nichts gesagt. Die Beziehung ist noch jung, daher passt das schon. Meint sie. Heath hat mich ebenfalls gleich begeistern können: selbst Unternehmer, geschieden, zwei noch kleine Kinder, und einfach ein toller Mann! Der Altersunterschied ist für ihn kein Thema – für sie hingegen schon.
Als sich die romantischen Pläne von Julie und Heath für Weihnachten in Luft auflösen, beginnt sich die Beherbergungsliste der Hütte immer mehr zu füllen: Dana, die gerade wieder Liebeskummer hat, Nick und seine Frau Blair, Blairs Mutter Gwen, Blairs Onkel Paul, Julies langjähriger Mitarbeiter Huxley. Und dann gibt es da noch mehr…
Das Buch lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab: Ich habe mich dabei herrlich amüsiert, denn es war einiges los in der „Hütte“, wie Julie und ihre Familie das 550 Quadratmeter grosse Haus nennen. Es gab aber auch ruhige, berührende Momente in diesem „Film“. Darüber kann ich jedoch leider nichts erzählen, da ich Lesefreude vorweg nehmen würde. Altersunterschied, Reizdarmsyndrom, Verlust, geringes Selbstwertgefühl, unbearbeitete Eltern-Kind-Problematik, aber natürlich auch Liebe – dies sind einige der behandelten Stichworte. Von mir gibt es vorweihnächtliche 5 Sterne.
Rezensionen von Katzenmicha:
Ein wunderschönes Buch für meine Enkelin
PS: Du bist ein Geschenk! (PS: Du bist die Beste! 6) von Natalie Buchholz
In dem Buch geht es um die Freundinnen Emma und Lore, die in dem sechsten Band einen gemeinsamen Urlaub in die Bergen machen.Beide freuen sich den sie führten eine Weile ein Leben zumindest räumlich getrennt voneinander und haben sich sehr vermisst.Die Geschichte wird im Tagebuchformat erzählt und soll als Erinnerungsbuch dienen.
Die beiden wollen darinn ihre schönen Erinnerungen sammeln, um später darin in ihren Erinnerungen zu schwelgen .Die vielen tolle Zeichnungen die authentisch dargestellt sind und altersgemäß verfasst,machte es meiner Enkelin viel Freude,die Beiden Freundinnen zu begleiten. Kinder ab 11 Jahren haben ihren Spaß an den Erlebnissen der beiden Freundinnen.Obwohl wir die vorherigen Bände nicht gekannt haben, sind uns die beiden Freundinnen schnell ans Herz gewachsen .Das Cover passt sich zu den endsprechenden anderen5.Vorgängerbücher an und hat einen hohen Wiedererkennungswert.Sehr gerne 5 Sterne meine Enkelin war super begeistert.Also wird Oma die anderen Bücher auch noch für ihre Enkelin besorgen.











