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Rezensionen von LesenIstLeben:

Mini-Ratgeber gegen mentale Erschöpfung

Die 1-Minuten-Strategie gegen mentale Erschöpfung von Cordula Nussbaum

„Die 1 – Minuten Strategie gegen mentale Erschöpfung“ von Cordula Nussbaum ist ein Achtsamkeitsbuch im Miniformat für die Tasche.
Das Buch oder auch der Ratgeber von Cordula Nussbaum stellt in acht Kapitel mit Vorwort allgemein bekannte Methoden und Möglichkeit zur Erhaltung der mentalen Gesundheit dar.

Von „Sei gut zu dir“ über „Lass mal alles aus“ bis hin zu „Machen ist wie wollen, nur krasser“ ist alles dabei, was man für mentale Ausgeglichenheit und Ruhe im Alltag mit der 1 – Minuten - Strategie braucht. Das handliche Format und die kurzen Textelemente gespickt mit anschaulichen Grafiken ist kurzweilig und ansprechend. Ob es im Alltag so spontan funktioniert, kann ich nicht beurteilen, da es für mich wenig neue Inputs gab. Manchmal war es mir ein bisschen zu viel „Tschakka, wir schaffen das“, aber das ist sicher Geschmackssache.
Das handliche, sehr besondere Format mit dem Kartonumschlag ist ein echter Blickfang. Auch das Buchcover, die Gestaltung der Innenseiten und der einzelnen Kapitel sind sehr ansprechend gestaltet. Besonders das Hervorheben der Zitate auf den einzelnen Seiten hat mir sehr gut gefallen.
„Die 1 – Minuten Strategie gegen mentale Erschöpfung“ von Cordula Nussbaum ist ein Mini -Guide für einen schnellen Einblick in den großen Bereich der Achtsamkeit und mentale Gesundheit.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Eindringliches Plädoyer für einen Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit der Droge Alkohol

Trocken von Daniel Wagner

Zum Glück ist "Trocken", ein außergewöhnlich berührendes, ehrliches Memoir des Autoren und trockenen Alkoholikers Daniel Wagner, auf der "Longlist Debüt" des Österreichischen Buchpreises gelandet. Denn so bin ich auf dieses außergewöhnliche Buch aufmerksam geworden. Aus beruflichem und privatem Interesse habe ich schon viele Bücher Betroffener über Suchterkrankungen und andere psychische Probleme gelesen, doch lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses.

Basierend auf Tagebucheinträgen und Rückblicken nimmt der Autor uns mit auf seine Reise durch die Hölle der Alkoholabhängigkeit. Wir erleben, wie auf den hochintelligenten, aber schüchternen, mit Depressionen und Ängsten kämpfenden Teenager an jeder Ecke in Österreich die Verführung zum Saufen lauert. Ja, leider ist Saufen nicht nur normalisiert in diesem Land, es besteht ein regelrechter Druck, mitzumachen, dem nur wenige unter guten Bedingungen standhalten können. Denn wer nicht trinkt, der macht sich zum Außenseiter und wird immer und immer wieder aufgefordert, mitzumachen und doch nicht so langweilig zu sein (das kenne ich als lebenslange Alkoholverweigerin in Österreich nur zu gut aus eigener Erfahrung).

Bei Daniel Wagner braucht es nicht viel, um ihn zum regelmäßigen Saufen zu verleiten: zu wohltuend ist das angenehme Gefühl der Entspannung und Erleichterung, der Enthemmung und Beruhigung, das damit einhergeht. Nur betrunken fühlt er sich wohl, sicher und kommunikativ. So kommt es schnell zu einer Gewöhnung, bis ein dauerhafter Alkoholspiegel von 2 bis 4 Promille im Blut für ihn völlig normal ist. Wozu es hingegen sehr lange braucht, ist das Eingeständnis, ein Alkoholproblem zu haben: viel zu lange verleugnet er dieses, sieht nur seine Depressionen und Angststörungen sowie die Traumata, die er erlebt hat, als seine Probleme an.

Denn zu lange fügt sich auch ein sehr problematisches Trinkverhalten immer noch recht harmonisch in die bestehende Suchtkultur in diesem Land ein: bis ihm sein Leben immer mehr entgleitet: nicht nur ist seine Mutter tragisch viel zu früh an Krebs verstorben, auch wenden sich Freundinnen und Freunde immer mehr von ihm ab, seine Leberwerte sind jenseits von gut und böse, er wandelt am Rande des Suizids und ist am schnellsten Weg zu einem sehr verfrühten Ende. Bis langsam in ihm Einsicht zu wachsen beginnt und er versucht, sich seinem "Monster", dem Alkoholproblem, zu stellen. Aber der Weg zurück wird lange und steinig sein, von Rückschlägen und Schwierigkeiten gepflastert... doch am Ende steht ein Mensch, der es geschafft hat, trocken zu werden und dieses Buch darüber zu verfassen.

Hier noch ein paar eindringliche Zitate aus dem Buch. Es sind außergewöhnlich viele für eine Rezension von mir, und ich habe mir beim Lesen noch viel mehr davon notiert, weil der Autor einfach über eine so eindringliche Sprache verfügt, die seine Gefühle und seinen inneren Kampf, aber auch seine Wut über die gesellschaftlichen Umstände in Österreich, die regelrecht zum Saufen verleiten, so treffend auf den Punkt bringt:

"Ich war betrunken, als du gestorben bist, und ich war betrunken, als du beerdigt wurdest. Es tut mir unendlich leid, Mama. Dei Bua ist jetzt trocken." (S. 5)

"Irgendwann haben wir in Österreich still und heimlich Alkohol als Kulturgut ausgerufen und beschlossen, dass wir uns gemeinschaftlich einfach so lange ansaufen, bis wir kritische Stimmen als kulturfeindlich wahrnehmen. Und wir brauchen dafür nicht einmal eine Lobby, wie die Tabak- oder Waffenindustrie. Überall, in jedem Gasthaus, auf jeder Feier, bei jeder noch so beliebigen Veranstaltung findet man sie, die ehrenamtlichen Lobbyisten..." (S. 12)

"Die Sehnsucht nach einem nüchternen Leben kämpft gegen die Sucht nach Alkohol. Die zerrende Angst und die unendliche Leere in mir kämpfen gegen den anhaltenden Rausch. Der Gewinner steht wie immer schon vorher fest. Aus meiner Trauer wird Aggression." (S. 16)

"Depression - Wenn du da bist, machst du alles andere nichtig. Du trittst meine Türen ein und verbarrikadierst dich in mir, bis ich mich dir ergebe. Bis ich dir gehöre. Bereit, von dir zerbröckelt zu werden. Alle Scheinwerfer sind auf dich gerichtet und dann beginnst du dein scheußliches Lied zu singen. Du singst vom Tod und von der Dunkelheit. Du singst all die Dämonen aus ihren Löchern hervor, die in den dunkelsten Ecken meiner Gedanken auf ihren Einsatz warten." (S. 58)

"ICH WILL LEBEN, durchführt es meinen gesamten Organismus, implodiert in mir und exlodiert aus mir heraus. Ich bekomme Gänsehaut am ganzen Körper und bebe, als würde mich diese Erkenntnis mit aller Kraft wachrütteln." (S. 61)

"Visiten, Therapien, Verlaufsgespräche. Ich fühle mich überlegen und lasse mich nicht wirklich behandeln. Ich stelle dem medizinischen Personal nur eine meiner Masken zur Verfügung, an mein Inneres lasse ich sie nicht ran." (S. 64)

"Na ja, und irgendwann steht man dann beim Billa an der Kassa. Unter Schweißausbrüchen beim Weinregal und pochendem Suchtdruck bei der Bierabteilung hat man es irgendwie dorthin geschafft und ist am Limit des Zumutbaren. Man kann weder vor noch zurück und ist verdammt, an einem Ort zu stehen, der vollgesogen ist mit Scham, Stress und Druck. Und dann stellt's ihr geldgierigen Arschlöcher da allen Ernstes Schnapsflascherln hin? WOFÜR?! Falls man für die Bratensauce am Sonntag seine 0,1 Liter Underberg vergessen hat? Bullshit." (S. 115)

Ich wünsche diesem besonderen und mutigen Buch aus tiefstem Herzen, dass es den Österreichischen Buchpreis, Kategorie Debüt, gewinnt, und damit verbunden viel Aufmerksamkeit erregt, die hoffentlich endlich zu dem längst überfälligen Umdenken führt, das einen Wandel in der österreichischen Gesellschaft bewirkt, wenn es um die Einstellung zu Alkohol geht und dem, was wir Jugendlichen damit antun, wenn wir sie regelrecht in die Arme dieser gefährlichen Sucht, dieses tückischen Monsters, drängen.

Vielleicht kann dadurch eine Bewegung entstehen, die dafür eintritt, dass keinen Alkohol zu trinken als mindestens genauso normal angesehen wird wie zu saufen, dass sich eine Kultur des Feierns, der Gemeinsamkeit und der Freude jenseits der Sauferei entwickelt und dass auch die kleinen Alkoholflaschen an den Supermarktkassen, die offensichtlich so eine Gefahr für viele trockene ehemalige Alkoholikerinnen und Alkoholiker sind, endgültig der Vergangenheit angehören. Möge es so sein!

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Rezensionen von Claudia H.:

Süße heiße Lovestory am kalten Südpol

The Penguin Paradox von Greta Milán

Worum es geht:
Veterinärmedizinerin Emerie hat es geschafft. Sie darf zur Erforschung für ihre Doktorarbeit über das Liebesleben der Pinguine in die Antarktis fliegen. Einziges Manko, auch der Frauenheld Beckett ist mit von der Partie und er ist auch noch der Leiter der Station. Zwar versucht Emerie sich von ihm fernzuhalten, doch das ist auf so einer kleinen Station gar nicht so einfach.

Mein Fazit:
Zunächst hat mir das Cover richtig gut gefallen, ich finde es total süß. Und dieses Versprechen hat auch die Story gehalten. Sie ist nämlich auch richtig süß und sehr romantisch. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Emerie und Beckett erzählt, wobei ich die Beiden sehr sympathisch fand. Dabei ist man auch sofort mittendrin in der Story, was ich immer richtig klasse finde. Die Story in der Antarktis stattfinden zu lassen und dann noch mitten in einer Pinguinkolonie fand ich sehr nett und stellenweise auch echt interessant. Dabei ist die Story schon stellenweise vorhersehbar, was mich aber nicht gestört hat. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und zum Schluss wurde es auch noch ein bisschen spannend. Und damit man beim Lesen nicht zu sehr fröstelt, gibt es auch ein paar nett beschriebene spicy Szenen. Insgesamt ein Roman, der genauso war, wie ich es erwartet habe. Der Schreibstil von Greta Milán hat mir auch sehr gut gefallen, die Story ist flüssig zu lesen.

Von mir gibt es für diese schöne New Adult Romanze eine klare Leseempfehlung und ich vergebe gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von milky:

Der unerwartete Verlauf einer Dienstreise

The Business Trip von Jessie Garcia

Jasmine und Stephanie haben nichts gemeinsam und doch alles. Beide befinden sich im selben Flugzeug und werden einige Tage nach Abflug vermisst. Zu Beginn scheint noch alles in Ordnung, da sie per SMS in Kontakt mit ihren Freunden sind, doch dann werden die Nachrichten immer verwirrender.
Den Thriller hat mich total überzeugt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen.

Die Erzählweise war zu Beginn etwas ungewohnt, da die Geschichte von vielen verschiedenen Personen aus der Ich-Perspektive erzählt wurde. Im Laufe des Buches führt es jedoch dazu, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen, da man immer mehr vom Verschwinden von Jasmine und Stephanie erfahren möchte. Es war zu keiner Zeit langweilig oder hat sich gezogen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und ich konnte zu jeder eine Verbindung herstellen und mich in sie hineinversetzen.
Fazit: Ein gelungener Debütroman, der bis zur letzten Seite spannend bleibt.

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Rezensionen von nil_liest:

Ein Roman, der weh tut – und genau deshalb so wichtig ist

Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 von Susanne Abel

Dieser Roman hat mich erschüttert wie lange kein anderer. Schon die ersten Seiten haben mir den Boden unter den Füßen weggezogen: Ein kleiner Junge, namenlos, aufgesammelt in den Wirren des Kriegsendes, ohne Erinnerung an Herkunft oder Familie – und statt Geborgenheit erwartet ihn ein katholisches Kinderheim voller Härte, Zwang und Gewalt.

Ich musste mehrmals innehalten beim Lesen, weil mir die Grausamkeit und Kälte, die Susanne Abel so eindringlich beschreibt, fast körperlich wehgetan haben. Das Nummernsystem, die Strafen, das Schweigen – all das hat mich nicht losgelassen. Doch mitten in dieser Hölle leuchtet Margret auf, das etwas ältere Mädchen, das den Jungen Hardy nennt und ihm ein Versprechen gibt: ihn nie wieder loszulassen.
Was mich tief bewegt hat, ist, wie Susanne Abel zeigt, dass man das eigene Leid nicht einfach abschütteln kann. Hardy und Margret versuchen, sich ein Leben aufzubauen, doch die Traumata bleiben, wirken nach, überschatten auch die nächsten Generationen. Besonders die Gegenwartsebene mit Emily hat mich berührt: das Mädchen, das endlich Fragen stellt, wo zuvor Schweigen war, das wagt hinzusehen, wo alle anderen verdrängen. Emily steht für mich als Hoffnungsfigur – eine, die den dunklen Kreislauf durchbrechen kann.
Oft war die Lektüre schwer auszuhalten. Ich habe Wut gespürt, Trauer, Ohnmacht – und dann wieder Hoffnung und tiefe Rührung, wenn kleine Momente von Nähe und Liebe aufblitzten. Es ist dieser Wechsel, der das Buch für mich so hart, aber auch so unvergesslich gemacht hat.
Susanne Abel hat hier keinen leichten Familienroman geschrieben, sondern ein Werk, das in die Tiefe geht, das aufrüttelt und nachhallt. Ich werde Hardy und Margret, aber vor allem Emily, noch lange in mir tragen.
Für mich ist „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ ein aufwühlendes, ergreifendes Buch, das Mut erfordert – aber genau deshalb gelesen werden muss.

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Rezensionen von Camilla :

schön

Fortuna von Élisabeth Jammes

Die Story ist recht simpel, nicht viel Neues (gerade für Erwachsene) aber kann mir vorstellen, dass es gut Kinder anspricht die bisschen unsicherer sind oder Selbstzweifel haben. Die Meinung der Familie geht bei dem Comic sehr auseinander.... das fängt beim Inhalt an und endet bei den Illustrationen.

Die sind nämlich mehr im asiatischen Mangastil gehalten - was die Emotionen angeht. Für die männlichen Parts der Familie hat es sich viel zu lange gezogen bis es endlich zu den "actionreichen" Szenen kommt. Dass nur Mädchen die Hauptcharaktere sind stört nicht, wovon es finde ich nicht ganz neutral geschrieben ist sondern einfach mehr Mädchen anspricht.

also Fazit: Comic eher für Mädchen in der Vorpubertät

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Rezensionen von Claudia R.:

weiterhin fesselnd

Die Chroniken der Unterwelt. City of Ashes von Cassandra Clare

Klappentext / Inhalt:

Die Graphic-Novel-Sensation geht weiter:
Band 3 der Kult-Bestseller-Reihe »Chroniken der Unterwelt« von Cassandra Clare
Nachdem Clary die Wahrheit über ihre Familie erfahren hat, will sie eigentlich nur so normal wie möglich leben. Doch dann werden überall in New York Unterweltler getötet, und Jace gerät in ernste Schwierigkeiten.

Heimlich reist Clary nach Idris, obwohl sie damit ein uraltes Gesetz bricht. Als ein riesiges Dämonenheer vor der Unterweltstadt aufmarschiert, müssen die Schattenjäger eine Entscheidung treffen: Können sie ihren Hass überwinden und Seite an Seite mit Vampiren und Werwölfen in den Kampf ziehen? Während die Lage immer dramatischer wird, steht auch Clary vor einer unmöglichen Wahl: Wie weit ist sie bereit zu gehen, um Jace zu retten?
Mit einer brandneuen Szene, die Cassandra Clare exklusiv für die Graphic Novel geschrieben hat
Ein Muss für alle Fans der »Shadowhunters«: Lass dich von Cassandra Jeans kunstvollen Illustrationen tief in die mitreißende Geschichte der Schattenjäger hineinziehen!

Cover:

Das Cover ist detailreich und ausdrucksstark umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt ist hier zudem auch sehr gut erkennbar. Optisch und farblich ist das Ganze sehr gut umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Reihe. Da die Ereignisse weiter fortschreiten, ist hier ein Lesen in Reihenfolge sehr zu empfehlen, da Vorkenntnisse vorhanden sein sollten. Die Geschichte geht fesselnd und spannend weiter.

Inhaltlich möchte ich hier nichts vorweg nehmen und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Comic Stil ist klasse umgesetzt und auch die Zeichnungen sind hier wieder sehr ausdrucksstark. Auch die Emotionen sind anhand der Gesichter und Bilder gut erkennbar und auch die Atmosphäre ist gut spürbar. Es wird hier keineswegs langweilig, da es sehr ereignisreich vorangeht und immer und überall etwas passiert. Die Illustrationen sind sehr lebendig gezeichnet und es geht mit den Geschehnissen rasant voran. Die Texte und Dialoge sind gut verfasst und auch das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt.

Dem Verlauf und den Geschehnissen kann man gut folgen und auch in die Charaktere und deren Entwicklungen findet man sich sehr gut hinein. Schon die ersten beiden Bände konnten mich überzeugen und auch Band 3 steht dem in nichts nach. Tolle und gelungene Graphic Novel.

Ich wurde auch hier wieder sehr gut unterhalten und bin auf den nächsten Band schon sehr gespannt.

Fazit:

Fesselnde und interessante Reihe, dessen dritter Band mich auch überzeugen konnte.

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Rezensionen von Nele33:

atmosphärisch

Coram House von Bailey Seybolt

Ich habe "Coram House" der Autorin Bailey Seybolt als Hörbuch eingelesen von Heidi Jürgens und Wolfgang Berger mit Spannung gehört.

Alex Kelley, einst eine gefeierte True-Crime-Autorin, begann in ihrem letzten Buch nach einem Schicksalsschlag einen folgenschweren Fehler. Um so erfreuter ist sie, als Alan Stedsan ein Rechtsanwalt sie anfragt sein Vermächtnis zu schreiben.

Sie bekommt von Stedsan Einblick in die Originalunterlagen zu dem ehemaligen katholischen Waisenhaus „Coram House“. Er führte in den 80-iger Jahren die Befragungen zu stattgefundenen Misshandlungen, Missbrauch und einem angeblichen Todesfall in dem Kinderheim durch.
Um so mehr Alex sich mit den Unterlagen beschäftigt, umso mehr stößt sie auf Ungereimtheiten und beginnt auf eigene Faust ehemalige Zeugen zu suchen und zu befragen. Als sie auf einen anscheinend ermordeten kleinen Jungen stößt, ist ihr Feuer geweckt und die Suche nach dem Schicksal des Jungen bringt auch andere in Gefahr.

"Coram House" überzeugt durch eine dichte und atmosphärische Erzählweise, die besonders durch den Handlungsort und deren Beschreibung unterstützt wird. Die beiden Sprecher waren mir nicht bekannt, musste mich erst einmal auf sie einlassen und fand sie im Verlauf der Geschichte immer passender.
Ein wenig hat mich die "Gefühlsduselei" der Protagonistin an manchen Stellen etwas genervt, die auch noch von stellenweise großer Naivität unterstützt wurde.

Die Auflösung des Falls war für mich stimmig und "Coram House" hat mich insgesamt gut unterhalten.

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Rezensionen von C. P.:

Gothic-Fantasy mit zu wenig Spannung

The Deathless One von Emma Hamm

An gothic-inspirierter Fantasy liebe ich diese düstere Grundstimmung und bin jedesmal gespannt, auf welche Weise die Lebenden und die Toten aufeinander treffen und wie das Reich des Todes wohl aussieht. Daher gefiel mir der Einstieg in die Story auch sehr, denn die Protagonistin findet schnell den in der Buchbeschreibung versprochenen Tod, wozu das Cover auch ganz gut passt.

Und hier kommt dann auch schon der männliche Part ins Spiel mit Elric, dem Todlosen Gott, gefangen in der ewigen Zwischenwelt. Aus dieser findet Jessamine wieder zurück ins Reich der Lebenden, den Wunsch nach Vergeltung für den an ihr verübten Mord als treibende Kraft in sich tragend. Elric hingegen muss Jessa dazu bringen, ihm zu neuer Macht zu verhelfen, wenn er aus dem ewigen Schattenreich wieder hervortreten möchte. Was einfacher klingt, als es für ihn ist.
Desweiteren gibt es Hexen, einige wenige zumindest, die nicht ausgerottet wurden. Ebenso greift eine Seuche in Jessas Heimat um sich und fordert immer mehr Opfer. Und diverse erotische Momente.
< Klamotten shoppen statt female rage >
Nach dem vielversprechenden Start in die Story verlor sich die Autorin leider in zu vielen Wiederholungen und Gedankenspiralen, statt spannende Handlung und überzeugendes Worldbuilding zu liefern. Zwischendurch waren der Protagonistin allen Ernstes Outfits sogar wichtiger, als die Hintergründe des Verrats sowie der Seuche zu erkunden. Wo waren sie hin, die Rachegedanken der kürzlich Ermordeten? Als wohlbehütet im Elfenbeinturm aufgewachsene angehende Regentin fiel sie mir zudem viel zu naiv und weltfremd aus, wie hätte die ein ganzes Reich regieren sollen wie zuvor ihre Mutter? Geschweige denn das Volk von der grassierenden Seuche erlösen? Das wurde auf Dauer alles immer unglaubwürdiger. Und auch das Magiesystem wirkte stellenweise nicht ganz stimmig. Das rissen die spicy Szenen dann auch nicht mehr raus. Wobei ich hier positiv erwähnen möchte, dass die Protagonistin endlich mal nicht als prüde Maid daherkommt.
Wäre die Story nach dem atmosphärischen Start nicht derart in Handlung und Spannung eingeknickt hätte es eine schöne Gothic-Fantasy mit female rage und spicy content sein können. Für meinen Geschmack liegt der Schwerpunkt viel zu stark auf den Gedanken und Überlegungen der beiden und liefert zu viele Wiederholungen, statt die gebotenen Möglichkeiten zu Handlung und Charakteren auszuschöpfen.

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Rezensionen von S.:

Magische Musik

Magic Music, Band 1 - Der rätselhafte Rückwärtszauber von Michael Petrowitz

Lady Frost hat in der kleinen irischen Bücherei eine gaaaanz wichtige Aufgabe: sie muss die magische Harfe hüten! Davon weiß Tristan, urlaubend in dem kleinen Örtchen, natürlich nichts. Aber er wundert sich: über Roller fahrende Schwäne, einen Konditor, der vor seinen Augen die ersehnten Törtchen selber vernascht, bis auf … klingende Törtchen.

Darüber hätten wir gern mehr erfahren.
Dann geschieht Tristan ein Missgeschick.
Michael Petrowitz schreibt leicht verständlich, kindgerecht und in kurzen Sätzen. Die Handlung ist ist gut nachvollziehbar, die beiden Kinder sind sympathisch und besonders Mel ist clever und mutig. Ein wenig Abenteuer, eine Portion Magie und ein gelungenes Beispiel für Zusammenhalt und Freundschaft prägen das Buch. Gelungene, gut erkennbare und hübsch gestaltete Illustrationen lockern den Text auf.
Das Buch liest sich flüssig und angenehm, ist unterhaltsam und lässt auf weitere Geschichten aus Glennyfey hoffen.

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