Kunden em pfehlungen
Rezensionen von div:
politischer Thriller
Adama - Thriller (Maror-Trilogie 2) von Lavie Tidhar
politischer Thriller
Der Roman "Adama" erzählt die Geschichte von Ruth, einer jungen ungarischen Zionistin, die 1946 in Palästina ein neues Leben beginnt. Sie ist Mitbegründerin des Kibbuz „Trashim“, den sie als „heilige Erde“ („Adama“) versteht.
Die Handlung erstreckt sich von 1946 bis 2009 und begleitet Ruth und ihre Familie durch wesentliche Stationen der israelischen Geschichte.
Der Stil des Buches ist sehr besonders, denn das Buch wird rückwärts erzählt. Ich finde, dadurch wird der Spannungsbogen erhöht, denn manches erschließt sich dann erst später. Aber es ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, und es kann sein, dass das nicht jedem zusagt. Gut gefällt mir auch der Tiefgang der Protagonistin Ruth - man bekommt wirklich einen tiefen Einblick.
„Adama“ ist ein ambitioniertes und eindrucksvolles Werk, das sowohl emotional als auch historisch berührt. Vor allem in der aktuellen Zeit auch sehr aktuell zu sehen.
Rezensionen von Astrid:
Keine leichte Kost ...
Sieben Jahre von Tanja Kinkel
850 Seiten.
Keine leichte Lektüre.
Geschichtlich bestimmt wertig dargestellt, dafür meine Hochachtung. Insgesamt aber langatmig in der Darstellung.
Was mir gefallen hat?
Die Damenwelt im Roman, ihre Leiden, ihre überwiegend lieblosen Ehen, ihre Lebensdramen und ihre (verzweifelten) Versuche Aufmerksamkeit zu erringen, sich eine Stellung zu verschaffen.
Was mir nicht gefallen hat?
Die Welt der Männer, die hauptsächlich aus Kriegsführung, Taktik und durch die Suche nach einer Frau oder einem Mann an ihrer Seite bestimmt war, die sie vom Regieren, Herrschen und ihren Intrigen ablenken sollten. Hier ergeben sich ordentlich Längen, die nach meinem Geschmack, durchaus Kürzung hätten erfahren dürfen. Mir wurde stellenweise zu viel diskutiert und geplant.
Die Nebenfiguren (beispielsweise den Pagen Hannibal) finde ich gelungener dargestellt als die Hauptfiguren, denn diese Nebenfiguren verleihen der Geschichte die dringend nötige Würze.
Zum Dahinlesen ist der Roman bestimmt nicht. Die zahlreichen Personen, der ständige Wechsel im Geschehen, viele eingeschobener Erinnerungen fordern die Konzentration. Fallweise war es mühsam.
Rezensionen von Carolin:
Spannendes Finale
Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack
Ever & After 3 stellt mir für mich ein grandioses Finale einer tollen Reihe dar! Band 3 schließt direkt an die Geschehnisse des zweiten Bandes an. Nach wie vor ist die Geschichte düster und märchenhaft, gruselig und geheimnisvoll sowie mystisch und spannend. Der Schreibstil ist toll und liest sich flüssig, sodass man gar nicht merkt, wie man durch die Seiten fliegt.
Dadurch wird die Geschichte greifbarer.
Rain versucht im Verlauf des Buches ihr Schicksal zu verändern und stößt dabei stets auf Widerstand. Ihr Charakter erhält wie in den vorherigen Bänden auch im Verlauf der Tiefe, sodass man stets mir ihr mitfühlt und sich so von der Geschichte mitreißen lassen kann. Die Nebencharaktere stehen dem in nichts nach. Auch sie können im Verlauf der Geschichte wachsen, erhalten Tiefgründigkeit und Charakter.
Insgesamt ein sehr spannendes Finale und ein toller Abschluss dieser märchenhaften Reihe!
Rezensionen von DoraLupin:
Tiefgründig und naturverbunden
Beastlands. Schattenflügel (Band 1) von Jess French
Als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht es handelt sich hier um eine nette Kindergeschichte, die sich flott und einfach weglesen lässt und gut unterhält. Aber diese Handlung hat einfach viel mehr zu bieten und das Buch ist wirklich tiefgründig und toll geschrieben, damit hätte ich nicht gerechnet!
Das Buch handelt von einer Welt, in der ungezähmte Biester hinter den Stadtmauern lauern, und nur die Mutigsten ihr sicheres Zuhause verlassen.
Doch als Kaylas treuer Begleiter Faro – ein geflügelter Pangron – entführt wird, setzt sie alles daran, ihn zu retten. In der Wildnis trifft sie auf Alethea, eine entschlossene Heilerin, und Rustus, einen verstoßenen Krieger. Gemeinsam trotzen sie angriffslustigen Kreaturen, erfahren von einer unheilvollen Seuche und kommen einer dunklen Bedrohung auf die Spur. Können sie ihre Insel vor dem Untergang bewahren?
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden, der Schreibstil lässt sich wirklich gut lesen und ist altersentsprechend. Dadurch, dass das Buch wechselnd aus Sicht von Kayla, Alethea und Rustus geschrieben ist, erlebt man die Gefühls- und Gedankenwelt der Einzelnen sehr gut mit und kann sich gut mit ihnen identifizieren. Ausserdem bringt es eine Abwechslung in die Geschichte und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Ich fande alle drei Protagonisten nachvollziehbar beschrieben, fande aber Alethea und Rustus in ihrem Verhalten noch sympathischer als Kayla. Besonders hatte es mir auch der tolle Marquis mit seinem Bestiarium angetan und ich wäre am liebsten mit ihm durch die Lande gezogen und hätte neue Tiere entdeckt.
Die Geschichte ist aber auch sehr tiefgründig und naturverbunden geschrieben. Es geht hier weniger um Action und atemlose Spannung, sondern viel mehr um Krankheiten, Heilmittel und die Verbindung zwischen Natur, Tieren und Menschen. Ich fand das sehr interessant zu lesen und mir hat diese Welt einfach sehr viel Spaß gemacht! Am Ende wird es auch noch kurz actionreich und ein kleiner Cliffhanger wartet auf den Leser, bis der nächste Band dann erscheint. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band und kann es kaum ertwarten diesen zu lesen! Im Buch findet sich vorne ausserdem eine tolle Karte von Beastland und hinten werden ein paar der "Biester" erklärt, was ich ebenfalls toll gefunden habe.
Fazit: Tiefgründige und naturverbundene Geschichte, die super zu lesen ist auch ohne viel Action.
Rezensionen von Doris:
Ein herzliches, inspirierendes Kochbuch – authentisch, übersichtlich und voller Lieblingsspeisen, die garantiert nicht nur der Autorin schmecken
Mei liabste Speis von Eva Kamper-Grachegg
„Mei liebste Speis!“ ist ein liebevoll gestaltetes Kochbuch voller persönlicher Lieblingsrezepte. Eva Kamper-Grachegg verbindet darin klassische Gerichte mit kreativen, alltagstauglichen Ideen – perfekt für jeden Tag, aber auch für besondere Anlässe.
Die Einteilung nach Lieblingszutaten wie Salat-Bowls, Nudeln, Teige, Spätzle, Linsen, Haferflocken, Maisgrieß, Knödel oder Reis sorgt für Abwechslung und Orientierung.
Zu jeder Kategorie gibt’s persönliche Tipps, saisonale Hinweise und einfache Schritt-für-Schritt-Erklärungen – immer mit viel Herz und Erfahrung.
Besonders gelungen: die wunderschönen Fotos, die klare Struktur und die liebevollen Einleitungen, in denen Eva ihre Begeisterung für gutes, frisches Kochen teilt.
✨ Fazit:
Ein herzliches, inspirierendes Kochbuch – authentisch, übersichtlich und voller Lieblingsspeisen, die garantiert nicht nur der Autorin schmecken. ❤️????️
Rezensionen von div:
tolles Buch
We are Austria von Nina Pavicsits
tolles Buch
Das Buch „We Are Austria“ von Nina Pavicsits hat mich als Österreicherin natürlich schon durch den Titel angesprochen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht primär um Österreich geht, sondern um Menschen, um Gefühle und darum, was uns alle miteinander verbindet.
Die Bandbreite der vorgestellten Frauen geht von von Künstlerinnen über Wissenschaftlerinnen bis zu Aktivistinnen, über die man noch nicht allzu viel gehört hat.
Der Aufbau und Schreibstil des Buches ist sehr einfach, aber dennoch mit viel Mehrwert. Nina Pavicsits schreibt in einer einfachen, klaren Sprache, die trotzdem viel Tiefe hat. Man kann jedes Wort gut verstehen, und trotzdem steckt viel Bedeutung darin.
Optisch gefällt mir im Buch nicht jede Illustration, aber das ist Geschmackssache.
Das Leerformular am Ende des Buches finde ich eine sehr intuitive und aufmerksame Idee, denn natürlich kann das Buch nicht jede Frau abbilden, so kann man seine eigene Heldin ergänzen.
Rezensionen von cosmea:
Die blutige Geschichte Israels
Adama - Thriller (Maror-Trilogie 2) von Lavie Tidhar
Im Mittelpunkt von “Adama“ steht die Zionistin Ruth, der es gelang, aus Budapest zu entkommen und sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, während die meisten Mitglieder ihrer Familie verraten wurden und in Vernichtungslagern ums Leben kamen. Ruth baut den Kibbuz Trashim auf. Er wird zu ihrer Lebensaufgabe.
Lavie Tidhar erzählt die Familiengeschichte über vier Generationen von 1945-2009 und zugleich die Geschichte des Staates Israel nach dem Ende des britischen Protektorats. Es ist eine ungeschönte Geschichte über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod. Immer wieder gibt es kriegerische Auseinandersetzungen und Bedrohungen aller Art. Wir erfahren jedoch nicht nur historische Fakten, sondern erhalten detaillierte Informationen über das Leben im Kibbuz, wo die Gemeinschaft wichtiger ist als der Einzelne und Kinder ihren Familien weitgehend entzogen werden zugunsten eines Lebens in den Einrichtungen des Kibbuz.
Der Roman, der kein typischer Thriller ist, sondern allenfalls ein Politthriller kombiniert mit einer Familiengeschichte und in Teilen ein Sachbuch, liest sich nicht mühelos, was nicht nur an dieser ungewöhnlichen Mischung liegt, sondern auch daran, dass nicht durchweg chronologisch erzählt wird. Es gibt Zeitsprünge und eine beachtliche Personenvielfalt, bei der man schon mal den Überblick verliert. Mich hat das Buch gefesselt. Die Gewaltgeschichte Israels ohne jede mythologische Verklärung ist angesichts der aktuellen Ereignisse auf jeden Fall von besonderem Interesse. Eine empfehlenswerte Lektüre.
Rezensionen von Doris:
Ein absolutes Muss für alle Knödelfans! Dieses Buch lädt zum Ausprobieren, Variieren und Genießen ein – und macht Lust, sich quer durch alle Knödelvarianten zu kochen.
Knödelzeit ist Glückszeit von Tiroler Bäuerinnen
„Knödelzeit ist Glückszeit“ ist ein liebevoll gestaltetes Kochbuch, das zeigt, wie vielfältig und kreativ die Knödelküche sein kann. Ob klassisch, regional oder modern interpretiert – hier kommen Genießer voll auf ihre Kosten.
Das Buch vereint traditionelle Klassiker wie Zillertaler Knödelauflauf, Kaspressknödel oder Tiroler Speckknödel mit raffinierten neuen Ideen.
Besonders schön: die abwechslungsreiche Verwendung der Zutaten – nicht nur Semmelbrösel, sondern auch Polenta, Reis, Breze, Kartoffeln oder Topfen finden ihren Platz. So entstehen sowohl herzhafte Fleischgerichte als auch kreative vegetarische Varianten, saisonal abgestimmt und inspiriert von Zutaten wie Bärlauch, Eierschwammerln, Roten Rüben, Kürbiskernen oder Wildkräutern.
Ein besonderes Highlight bildet der süße Abschluss: von fruchtigen Marillen- oder Pfirsichknödeln über feine Vanilleknödel bis hin zu Germknödeln oder Topfen-Mohn-Knödeln – hier schlägt jedes Dessert-Herz höher.
Die Struktur des Buches ist klar und durchdacht: Drei Kapitel – Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen – unterteilt in Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dazu gibt es viele Tipps und Tricks, ein Rezeptregister sowie ein kleines Küchenlexikon, das besonders praktisch ist.
✨ Fazit:
Ein absolutes Muss für alle Knödelfans! Dieses Buch lädt zum Ausprobieren, Variieren und Genießen ein – und macht Lust, sich quer durch alle Knödelvarianten zu kochen.
Rezensionen von Julchentim:
Ein Trauerredner zwischen Humor und Gefahr - ein gelungener Reihenauftakt!
Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo
Andreas Izquierdo verbindet in „Über die Toten nur Gutes“ Krimi, Humor und Menschlichkeit auf besondere Weise. Die Idee, einen Trauerredner zum Ermittler zu machen, ist ungewöhnlich und funktioniert erstaunlich gut.
Izquierdo schafft es, ernste Themen wie Tod, Schuld und Freundschaft mit Leichtigkeit und Witz zu erzählen.
Mads ist eine Figur, die man sofort mag. Er ist höflich, manchmal zu gutgläubig, aber immer aufrichtig. Besonders das Zusammenspiel mit seinem exzentrischen Vater Fridtjof sorgt für viele humorvolle Szenen, die dem Buch eine warme Note geben. Auch Nebenfiguren wie Herr Barnardy oder Kommissarin Mills bleiben im Gedächtnis.
Der Spannungsbogen trägt über weite Strecken, die Handlung überrascht mit Wendungen und emotionalen Momenten. Gegen Ende wird es packend und berührend zugleich. Izquierdos Stil bleibt zugänglich, präzise und lebendig.
Kleine Längen in der Mitte haben meinen Lesefluss etwas ausgebremst, doch die Mischung aus Witz, Gefühl und Krimispannung haben das wieder ausgeglichen. „Über die Toten nur Gutes“ ist ein Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band.
Rezensionen von F.H.:
Ein must-read für unsere gesamte Familie
Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn
Wenn meine Kinder ein neues Buch aus der Reihe "Der Tag, an dem..." von Marc-Uwe Kling entdecken, dann müssen wir es so schnell wie möglich kaufen oder ausleihen. Diese Reihe ist ein Garant für tolle Geschichten und deswegen für unsere Familie ein must-read. Auch wir Erwachsene lesen die überzeichnete Familien-Geschichte immer mit einem Lächeln auf den Lippen.
Dieses Buch hat uns wieder bestens unterhalten. Sehr schön sind auch die easter eggs in der Illustration, die im gesamten Buch versteckt sind und an andere Bücher von Marc-Uwe Kling angelehnt sind. Meine Mädchen liefern sich hier fast schon ein Wettrennen, wer am schnellsten alle finden kann.
Fazit: Wem die bisherigen Bücher aus dieser Reihe gefallen haben, wird auch dieses Buch bestimmt mögen. Opa Marlene ist bei uns inzwischen schon zum geflügelten Wort geworden.










