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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ReiShimura:

Von Bauchgefühl bis Zauberteller – Elli macht’s bunt

Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter von Karate Jana

Ich habe normalerweise sehr genaue Vorstellungen, was ein Kinderbuch für mich erfüllen muss, und daher sind Rezensionen für Kinderbücher für mich eigentlich relativ leicht. Vor allem weil der kleine Leser und ich uns gewöhnlicherweise auch einig sind, ob uns ein Buch gefällt oder nicht. Bis dato gab es nur wenige Ausnahmen, bei denen ich nicht überzeugt war und der kleine Leser dieses Buch immer wieder eingefordert hat.

Die Grundidee des Buches und auch seine Aussage finde ich sehr gut und auch sehr wichtig. Die Illustrationen gefallen mir im Großen und Ganzen sehr gut, nur mit den Bauchbewohnern habe ich so meine Schwierigkeiten. Dies liegt vor allem daran, dass sie nur kurz erwähnt werden und es keine detaillierten Erklärungen gibt. An dieser Stelle hätte ich mir ein, zwei Seiten mehr im Buch gewünscht, an denen noch stärker auf Ellis Bauchbewohner eingegangen wird. Die Idee, dass das Bauchgefühl, die Intuition, als kleine Helfer dargestellt werden, finde ich großartig, doch leider gibt das Buch kaum nähere Auskünfte über diese kleinen nützlichen Freunde.
Mir ist bewusst, dass die Autorin das Buch extra eher kurzgehalten hat, damit die Kinder wirklich mit Feuereifer bei der Sache sind und die Aufmerksamkeit während des Lesens nicht abhandenkommt. Das Buch lebt vor allem von den kleinen Aufgaben und Fragen, die im Zuge des Buches gestellt werden. Dies ist keine Geschichte, die man einfach stur runter liest, sondern hierbei muss man wirklich mit den Kindern arbeiten. Die Autorin liefert hierfür auch einiges an Input, doch nicht im Buch selbst, sondern auf ihrer Homepage. Wenn man sich die Zeit nimmt und die Homepage von Karate Jana (karatejana.de) studiert merkt man sofort, dass sie weiß, wovon sie schreibt und das Achtsamkeit beim Essen und gesunde Ernährung wirklich wichtige Themen für sie sind. Das merkt man natürlich auch dem Buch an. Allerdings gibt es hier wirklich Luft nach oben. Vor allem, wenn man den doch sehr stattlichen Preis des Buches bedenkt. Mir ist bewusst, dass sich die Autorin aus diversen Gründen dafür entschieden hat, das Buch als Selfpublisher auf den Markt zu bringen, was sich dementsprechend auch auf den Preis des Buches auswirkt. Das Buch befindet sich definitiv im gehobeneren Kinderbuch-Preissegment und ich bin mir nicht sicher, ob es das Geld wirklich wert ist.
Das Buch ist auf jeden Fall hochwertig verarbeitet, die Illustrationen sind ansprechend und auch der Text ist kindgerecht. Der kleine Leser mag Elli sehr gerne und wir haben einiges aus dem Buch mitnehmen können. Dennoch bleibt das Gefühl zurück, dass da mehr drinnen gewesen wäre.
Meiner Meinung nach bietet das Buch einen guten Einstieg in Themen wie Achtsamkeit für den eigenen Körper und gesunde Ernährung, aber auch nur, wenn sich die Eltern bereits mit diesen Themen auseinandergesetzt haben und das Gelesene weiter ausführen können. Hier sind die Mitarbeit, Kreativität und das Engagement der vorlesenden Person gefragt.
Dem kleinen Leser gefällt Elli auf jeden Fall sehr gut, wenn er auch, wie bereits erwähnt so seine Schwierigkeiten mit den mangelnden Erklärungen hat. Dennoch haben wir jetzt den Zauberteller zu Hause eingeführt. Immer wenn der kleine Leser nicht weiß, was er essen möchte, dann wird ein Zauberteller gerichtet: Möglichst bunt, salzig, süß, cremig, knackig, weich und hart. Da ist dann von allem etwas dabei und er versucht dann herauszufinden, was denn heute sein „Zauberfutter“ ist. Die Botschaft von Elli ist bei uns, trotz einiger Mängel und Schwächen, auf jeden Fall angekommen.

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Rezensionen von Tintenteufel:

Berührend und warmherzig

Geliebt von Magdalena Fournillier

Der kleine Hase ist auf der Suche nach Liebe: Ein ganzes Jahr ist er unterwegs und begegnet verschiedenen Tieren. Jedes gibt ihm eine Lebensweisheit mit auf den Weg und hilft ihm, die Wunder der Natur ebenso zu entdecken wie die Liebe und die Geborgenheit im Miteinander.

Was wie ein Kinderbuch anmutet, entpuppt sich als berührendes und warmherziges Buch über ein menschliches Grundbedürfnis.

Die zarten Zeichnungen passen zum sensiblen Text, beide halten sich zurück und lassen dem Leser genug Platz zum Fühlen und Denken! Wie beim Kleinen Prinzen begeben wir uns mit dem Protagonisten auf eine Reise zu den Grundfragen unseres Lebens und können in den Begegnungen mit anderen ganz viel lernen!

Das edle Cover-Design mit goldener Schrift bereitet uns schon darauf vor, welchen Schatz wir in den Händen halten. Wir müssen uns nur die Zeit und die Offenheit nehmen, ihn in uns wirken zu lassen!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Den Winter lieben lernen

Wintern von Kari Leibowitz

Kari Leibowitz ist im ganzjährig milden Klima von New Jersey aufgewachsen und konnte sich mit der dunklen und kalten Jahreszeit nie anfreunden. Dennoch nimmt sie einen Forschungsauftrag in der arktischen Stadt Tromsö an, erlebt dort die Polarnacht und begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen der Einheimischen, diese unwirtliche Zeit lieben zu lernen.

Da mich auch regelmäßig der Winterblues packt, wenn Wärme und Licht des Sommers verschwinden, hat die Autorin mich mit ihrem Ansinnen, die Freuden der kalten Jahreszeit zu entdecken, gleich begeistert. Sie nimmt uns mit zu ihrem ganz persönlichen Abenteuer jenseits des Polarkreises und lässt uns teilhaben an ihren Begegnungen und Entdeckungen. Dadurch liest sich das Buch wie der Reisebericht einer guten Freundin. Wir lernen die Bräuche der Skandinavier kennen: vom Outdoor-Mittagsschlaf der Babys selbst in eisiger Kälte bis zum finnischen Saunavergnügen. Die Autorin erweitert ihren Blickwinkel und begibt sich z.B. auch in Großbritannien, Kanada und Japan auf die Suche nach Möglichkeiten, den Winter schätzen zu lernen.

Während manche Vorschläge wie etwa die beheizten Bürgersteige interessant, aber für uns nicht realisierbar sind, gibt uns die Autorin auch ganz konkrete Anregungen, unsere Einstellung zum Winter zu ändern, unsere Wahrnehmung für die positiven Seiten der ruhigen Zeit zu schulen und schöne Rituale einzuführen. Dabei begegnen uns auch vermeintlich neue Ideen aus der Longevity-Forschung wie der gesundheitsförderliche Kältereiz, der sich nicht nur beim Eisbaden, sondern auch beim Gang in die winterliche Natur finden lässt.

Nach meinem Geschmack ist manches zu ausführlich erzählt, aber vielleicht ist dies auch schon die erste Übung zur Entschleunigung und Aufmerksamkeitsschulung. Das Buch wird mich sicher durch den bevorstehenden Winter begleiten und mir immer wieder schöne Anregungen geben!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Etwas zu viel versprochen

Hot Stuff von Anastasia Zampounidis

Anastasia Zampounidis gibt in ihrem Buch zunächst einen Überblick über die körperlichen Vorgänge in den Wechseljahren und stellt dann leckere und vollwertige Rezepte vor, um einen guten Einfluss auf diese Geschehnisse zu nehmen. Dieser Ansatz, über bewusste Ernährung Einfluss auf das Wohlbefinden in den Wechseljahren zu nehmen, gefällt mir sehr gut: Eure Nahrung sei Eure Medizin forderte völlig zu Recht schon Hippokrates von Kos.

Doch leider verspricht die Autorin in diesem Buch teilweise zu viel oder bleibt zu undifferenziert!

Die erste Hälfte des Buches mit einem groben Überblick über mögliche Aspekte und Probleme der Wechseljahre ist nicht besonders tiefschürfend, aber für eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema okay. Doch gerade die Beschäftigung mit den Nährstoffen fällt eher dürftig und allgemein aus, müsste für einen zielführenden Einsatz der Rezepte mehr in die Tiefe gehen und auf einzelne Problemstellungen eingehen!

Im zweiten Teil des Buches finden sich dann leckere vollwertige Rezepte. Doch ihr wirkungsvoller Einsatz für die Gesundheit bleibt fraglich: Die enthaltenen Mikronährstoff-Mengen sind eher gering und können bestenfalls unterstützend wirken. Außerdem werden die Rezepte nach kulinarischen Aspekten sortiert, nicht nach gesundheitlichen Fragestellungen differenziert oder gar ein wenig näher in ihrer Wirkung erläutert.
So steht zum Beispiel, Rote Beete sei zum Senken des Östrogens geeignet, ist also offenbar in Phasen der Östrogendominanz sinnvoll, sollte aber eventuell in Phasen des Östrogenmangels gemieden werden?

Im Bestreben, alles positiv und entspannt wirken zu lassen, verspricht Anastasia Zampunidis dann auch manches, was sie nicht hält. So etwa schreibt sie im theoretischen Teil, in der Postmenopause werde weniger Kollagen produziert, aber man müsse ja kein teures Kollagenpulver kaufen, wenn frau die richtigen Rezepte kenne… Doch leider präsentiert sie in ihrer Rezeptsammlung ausschließlich vegetarische Rezepte, und Kollagen findet sich bekanntlich nur in tierischen Produkten. Ein Rezept für das Kochen der alt bewährten Knochenbrühe hätte diese Lücke geschlossen.

Leider kann Anastasia Zampounidis daher ihr Versprechen, mit über 50 Rezepten den Hormonhaushalt ganz natürlich zu regulieren, nicht wirklich halten. Es bleibt ein gut gestaltetes und motivierendes Kochbuch mit einer Sammlung vollwertiger und wohlschmeckender Rezepte, das zum bewussteren und gesünderen Kochen in einer körperlich anspruchsvollen Phase einlädt: nicht mehr, aber auch nicht weniger!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Wissenschaftliches Kabarett

Aus! Die Wissenschaft vom Ende von Science Busters

Die Science Busters verbinden Wissenschaft und Unterhaltung. In ihrem neuen Buch gehen sie Endlichkeit und Unendlichkeit auf den Grund. Dem Buch gelingt es, auf humorvolle und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Art und Weise, verschiedene Aspekte dieses umfangreichen Themas zu beleuchten.

Von Physik, Biologie und Astronomie bis zu Geschichtswissenschaft und Theologie finden alle Disziplinen Berücksichtigung. Das Buch liest sich amüsant, und insbesondere die literarischen Anspielungen (etwa auf Goethes Faust) haben mir Spaß gemacht.

Doch hat mich das Konzept nicht rundum begeistert: Der amüsante Plauderton verliert sich manchmal in Nebensächlichkeiten. Und durch die humoristische Ausdrucksweise wird einiges schwerer verständlich, weil erst auf den zweiten Blick klar wird, was gemeint ist. Manche Gags konnten bei mir auch nicht zünden und wirkten einfach gezwungen.

Neben dem Lesefluss leidet auch die Erkennbarkeit der Argumentationsstruktur. Mir war das Ziel der Ausführungen manchmal nicht mehr ganz klar. Und so wie mir anfangs das Inhaltsverzeichnis Fragezeichen auf die Stirn zauberte, blieben am Schluss nur wenig Erkenntnisse im Gedächtnis haften. Etwas mehr Didaktik und etwas weniger Komik hätte ich persönlich hilfreich gefunden.

Ich denke, das Konzept geht bei einem amüsanten Bühnenabend auf, aber in Buchform konnte es mich nicht so ganz überzeugen.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Österreicherinnen

We are Austria von Nina Pavicsits

"We are Austria - 77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich" von Nina Pavicsits ist wohl DAS must-read für jede Österreicherin und jeden Österreicher.
Schon alleine das Cover besticht mit seiner außergewöhnlichen Darstellung. Ganz in Pink, Titel dominant in schwarz und überall verstreut die Protagonistinnen des Buches.

(Man beachte auch den wunderschönen Farbschnitt der ebenfalls in pink gehalten ist und von verschiedenen weiblichen Vornamen geziert wird)
Jede Seite wird einer anderen wichtigen österreichischen Frau geprägt. Auf der einen Seite die Eckdaten und auf der anderen Seite eine wunderbare Illustration der jeweiligen Frau. Dieses Buch ist eindeutig etwas für Hirn und Augen.
Am Ende wird auch noch eine Seite der Frauenrechte gewidmet, was ich sehr klug und wichtig halte. Ebenfalls ist am Ende noch Platz für eine Frau die nicht fehlen darf. Diese Seite kann man selbst gestalten.
Alles in Allem bin ich begeistert und tendiere dazu, diese Buch mehrfach an Weihnachten zu verschenken.

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Rezensionen von Anilam:

Menschlichkeit im Schatten des Krieges

Frieden nicht in Sicht von Bernhard M. Schulz

Das Buch von Bernhard Schulz hat mich wirklich bewegt. Schon gleich am Anfang bin ich über ein Zitat gestolpert, das mich bis heute beschäftigt:

„Den Krieg zu beginnen ist nicht schwer, ihn aber zu verhindern, das erst wäre eine Leistung gewesen, deretwegen man einen Menschen hochheben dürfte.

“

Dieser Satz trifft mitten ins Heute – und beschreibt genau die Nachdenklichkeit, die sich durch das ganze Buch zieht.

Schulz schreibt ruhig, ehrlich und sehr menschlich. Man merkt, dass er die Zeit selbst erlebt hat und versucht, sie zu verstehen, ohne sie zu beschönigen. Besonders interessant fand ich die kurzen Erzählungen und Feldpostbriefe – sie geben ganz persönliche Einblicke und zeigen, wie viel Hoffnung, Zweifel und Mitgefühl in den kleinen Momenten des Krieges stecken. Mir gefällt, dass Schulz nie „groß“ erzählen will, sondern sich auf die Menschen konzentriert.

Insgesamt ist Friede nicht in Sicht ein Buch, das man nicht einfach wieder zuklappt – es bleibt im Kopf, weil es uns daran erinnert, wie wichtig Frieden und Mitgefühl sind. Außerdem finde ich es sehr angenehm, dass man die Geschichten auch einzeln voneinander betrachten kann und so seine eigene Struktur im Buch finden kann.

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Rezensionen von PMelittaM:

Der Doktor und der liebe Mord von René Anour

„Nur weil jemand freundlich grüßt, kannst du ihn trotzdem umbringen“ (S. 247)

Der junge Tierarzt Severin Herr liebt Tiere und seinen Beruf, seinen Chef, den bekannten und beliebten Siegfried Thalheim allerdings weniger. Als sich eine unangenehme Situation zwischen den beiden ergibt, ist Thalheim am Ende tot, Severin hat ihn ungewollt getötet.

Die Vertuschung der Tat wird aber nur eines der Probleme sein, die nun auf ihn zukommen.

Severin muss man direkt mögen, so dass man auch sofort mit ihm mitfühlen kann. Siegfried Thalheim gehörte nicht nur eine Tierarztpraxis, sondern auch ein Gnadenhof, es liest sich schön, wie Severin mit den Tieren umgeht. Einige der Tiere lernt man auch näher kennen – und auch schnell lieben. Auch die Namensgebung der Tiere hat was, wenn zum Beispiel ein riesiges Shire Horse Tyrion heißt. Severins Beruf spielt übrigens durchaus eine größere Rolle, so dürfen wir auch bei Behandlungen dabei sein und etwas über Tiermedizin erfahren.

Neben Severin gibt es einige weitere Charaktere, die eine größere Rolle spielen, zum Beispiel Thalheims Reinigungsfrau, Jedna, die einen etwas speziellen Charakter hat, oder Tristan, den man zuerst nicht so recht einordnen kann, im Laufe des Romans aber immer besser kennenlernt.

Der Roman ist sehr bildhaft erzählt und mit einer ordentlichen Prise Humor, der auch schon mal etwas schwärzer ist. Ich habe mich köstlich amüsiert, und hoffe sehr, dass es ein Wiedersehen mit Severin und den anderen geben wird. Die Geschichte ist spannend, und Severin kommt in mehr als eine schwierige Situation. Dass dabei immer auch eine Polizistin, die sich bewähren möchte, ein Auge auf ihn hat, macht die Sache nicht einfacher.

Ich will gar nicht so viel über die Story erzählen, alles würde nur auf gewisse Weise spoilern, und das wäre echt schade, denn es macht Spaß mitzurätseln, mitzufiebern, aber sich auch manchmal überraschen zu lassen. Nicht alles ist so, wie es zunächst scheint.

Der Roman hat mich sehr gut unterhalten, ich musste immer mal wieder grinsen oder gar laut lachen, habe aber auch mitgefiebert. Besonders gut hat mir der Humor gefallen, der einfach auch prima zur Geschichte passt, aber auch der bildhafte Erzählstil, die wunderbaren Tiere, die spannende Handlung und die gelungenen Charaktere. Ich denke, da ist für jede:n etwas dabei, deshalb unbedingt zugreifen!

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Rezensionen von Ameland:

Ein absolutes Highlight

Die Welt schmecken und entdecken - eine kulinarische Weltreise für Kinder von Paola Frattola Gebhardt; Leyla Köksal-Mergner

Schon das Cover dieses hochwertig gestalteten Buchs macht neugierig. Warum fahren drei Kinder in einem Heißluftballon über die Welt, mit Lebensmitteln am Korb? Und was die Kinder von oben alles sehen … einfach nur toll gemacht. Was ich besonders mag, ist eine schön gestaltete Rückseite, so wie hier.

Mir gefiel auf Anhieb die Idee der Autorinnen andere Länder und ihre Kultur, Sitten und Gebräuche von Kindern für andere Kinder erlebbar zu machen. Da ist das Interesse doch gleich viel größer.

Auf einer doppelseitigen Übersichtskarte gibt es für jedes der 13 im Buch vorgestellten Kinder ein Foto und per Pfeil kann man sofort sehen wo sich das jeweilige Heimatland befindet. Im Folgenden geht es länderweise weiter. Auf einer Doppelseite stehen einige wichtige Fakten wie Größe des Landes, Kontinent, Hauptstadt etc., aber es gibt auch Infos zu Flora und Fauna sowie Bräuche, berühmte Persönlichkeiten und Gebäude. Auf einer groben Landkarte sind entsprechende Skizzen zu finden.

Danach wird das Kind mit seiner Familie vorgestellt. Wir erfahren z. B. was es gerne isst, was es nicht mag, wie das Frühstück aussieht und was die Brotdose für die Schule enthält. Hier gibt es große Unterschiede nicht nur zwischen den verschiedenen Ländern, sondern auch zu den heimischen Gepflogenheiten. Etwas, das den Kindern sofort auffällt und kommentiert wird.

Besonderes Interesse erweckte der sprachliche Kasten mit einigen alltäglichen Wörtern und Sätzen. Es wurde sofort versucht, diese auszusprechen. Die Frage nach der Aussprache brachte mich allerdings hin und wieder an meine Grenzen.

Zu jedem Land finden wir mindestens ein Rezept für ein landestypisches Gericht. Durch die einfache Step-by-Step Beschreibung mit dazu passenden Bildern kann man diese leicht nachkochen, was auch geplant ist.

Ein tolles, informatives und superschön zusammengestelltes Sachbuch mit dessen Hilfe Kinder andere Länder nicht nur kulinarisch entdecken und erleben können. Dieses Buch wird garantiert weder im Bücherregal verstauben, noch nur ein einziges Mal in die Hand genommen werden. Eigentlich sind fünf Sterne zu wenig, auch wenn sie ganz doll glänzen.

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Rezensionen von M:

Buch für die ganze Familie

Ins hohe Gras von Trevor Noah

Im Buch Ins hohe Gras von Trevor Noah machen sich der Junge und sein Bär Walter, der in jeder Lage sein Gesprächspartner und Ratgeber ist, auf den Weg von zu Hause weg, um den Regeln der Erwachsenen zu entkommen. Die beiden verlassen die gewohnte Umgebung und begeben sich ins unbekannte Hohe Gras.

Die Geschichte ist märchenhaft poetisch und für Kinder und Erwachsene oder für beide gemeinsam gut geeignet. Der Text ist leicht zu verstehen und regt trotzdem zum nachdenken an. Wie ist das mit den aufgestellten Regeln? Der nicht zu umfangreiche Text wird wunderbar ergänzt durch die schönen pastelligen Zeichnungen von Sabina Hahn, die genau wie auch der Text, Raum geben für die eigene Phantasie. Schon das Buch zur Hand zu nehmen hat uns Freude gemacht. Mit seinem Leineneinband und den Goldsprenkeln Goldblättern auf dem Umschlag ist es einfach passend zur Geschichte wunderschön.

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