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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peedee:

Viele bekannte Weisheiten

Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

Hannah lebt und arbeitet in einer Grossstadt. Sie lebt für die Arbeit und hetzt von einem Termin zum nächsten. An ihre Träume oder an sich selbst hat sie schon lange nicht mehr gedacht. Ein verlängertes Wochenende in einem kleinen Holzhaus am See soll ihr helfen, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

Als ein Kind vor ihrem Haus auftaucht und dort spielt, freunden sie sich an. Sophie zeigt ihr die längst vergessene Kindersicht und Hannah beginnt, sich an ihre eigene Kindheit zu erinnern. Und beleuchtet ihr Erwachsenenleben neu.

Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlage gefällt mir sehr gut, obwohl ich keine Schutzumschläge mag. Was ich aber sehr schön finde, ist, dass die Person mit den Fussspuren auf dem Leineneinband in Gold abgebildet ist.

Hannah macht ein verlängertes Wochenende. Sie scheint kurz vor einem Burnout zu stehen und ich frage mich, ob da ein verlängertes Wochenende in der Einsamkeit Sinn macht. Aber ja, mehr lag zeitlich nicht drin, denn am Montag muss sie wieder zur Arbeit.
Das Zusammensein von Hannah und Sophie finde ich grundsätzlich natürlich schön, aber ich würde als Erwachsene nicht einfach wiederholt ein fremdes Kind zu mir ins Haus einladen. Ich würde zuerst Kontakt mit den Eltern aufnehmen und dann fragen, ob das Kind – vielleicht auch zuerst mit einem Elternteil – zu mir zu Besuch kommen kann. Es heisst doch so schön „Kindermund tut Wahrheit kund“: Kinder sagen unverfälscht die Wahrheit, die beim Empfänger zuweilen auch schmerzt, da eine Wunde getroffen wurde. Aber es bringt einen dazu, über das Gesagte zu reflektieren.

Es fällt mir nicht ganz leicht, das Buch zu bewerten, denn ich will nicht spoilern und kann daher ich auch nicht im Detail damit rausrücken, wie ich die Geschichte bzw. insbesondere den Ausgang finde. Daher nur so viel: Das Buch ist mit seinen 176 Seiten im Nu gelesen, beinhält viele bekannte Weisheiten und hat mich zum Nachdenken gebracht. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Rezensionen von Petra Sch.:

der Auftakt der Irida-Reihe konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz

Das Cover ist ein Traum, und dazu dieser wunderschöne Farbschnitt - doch ich muss zugeben, dass ich mir mit der Geschichte etwas schwer getan habe.
Zu Beginn werden die Protagonistin Irida und ihre 3 Freunde Cedric, Jeremy und Jinjin vorgestellt sowie der Ort Hohenburg und die dazugehörige Gegend, wo sich alles abspielt, was ich immer sehr gut finde, um erstmal einen Überblick zu bekommen.

Die 14- (bzw. 13)-jährigen Jugendlichen haben alle kleine Handicaps, weshalb sie sich den Namen "die Furchtlosen" gegeben haben.
Um den Ort Hohenburg mit seinen Höhlen und Ruinen ranken sich viele mystische Sagen.
Die Geschichte beginnt superspannend, gruselig und mysteriös mit dem Raub eines angeblichen Keltengrabs in einem Maisfeld, ein Stück eines abgebrochenen magischen Schlüssels, auf dem sich unbekannte Runen befinden, Menschen, die in den Schlossberghöhlen verschwinden und der Spuk der weißen Dame.
Und dann ist da noch ein zahmes Kaninchen mit einem Glöckchen um den Hals, das überall auftaucht.

Irida und ihre Freunde sind von dem Fall des Grabraubs fasziniert und wollen der Sache auf den Grund gehen. Dabei verstricken sie sich immer mehr in mysteriöse Dinge.
Doch dann tritt man lange auf der Stelle, weil man auch aus Sicht anderer Lebewesen liest, bzw. diejenigen, die den Schlüssel suchen. Warum sie unbedingt den Schlüssel zur Anderswelt finden müssen, wird sich vermutlich erst im nächsten Band auflösen.
Sehr lange Zeit weiß man nicht, wer diese einzelnen magischen Gruppierungen sind, die als Menschen getarnt in Hohenburg leben. Wer diese Wesen sind, hat sich auch erst ziemlich gegen Ende des Buches aufgelöst.
Auch gab es viele Wiederholungen, zB dass Iridia unverständlich viel Kraft hat. Oder Jeremy, der aus Rumänien kommt, ständig Wörter falsch sagt/verwendet und immer von seinen Freunden korrigiert wird. Das war mit der Zeit etwas nervig.

An und für sich fand ich die Idee mit den magischen Wesen richtig spannend; ich finde es jedoch für ein Kinder-/Jugendbuch nicht so schön, wenn es keine Art von Abschluss gibt, denn es sind noch viele Fragen offen geblieben und viele Dinge nicht aufgeklärt worden. Dann sollte es von vornherein klar sein, dass es eine aufeinander aufbauende Dilogie bzw. Trilogie ist. Denn so hat man das Gefühl, dass Band 1 'hur' ein langer Epilog ist.


Fazit:
Spannende Plotidee mit den mystischen Märchen um den Ort Hohenburg und die Anderswelt sowie den magischen Wesen; doch es bleiben so viele Fragen offen, dass man das Gefühl hat, hier 'nur' einen Epilog gelesen zu haben.

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Rezensionen von Shilo:

Zeitgeschichte, die das Herz berührt

Lebensbande von Mechtild Borrmann

Manche Bücher erzählen nicht nur eine Geschichte, sie lassen etwas in einem nachklingen. Dieses hier gehört für mich ganz klar dazu. Ich war schnell mitten im Geschehen und konnte kaum aufhören zu lesen, weil mich die Schicksale von Lene, Nora und Lotte nicht losgelassen haben. Drei Frauen, die in einer Zeit leben, in der vieles zerbricht, und die trotzdem weitermachen.

Lene kämpft um ihren kleinen Sohn Leo, der wegen seiner Behinderung in Gefahr ist. Ihre Cousine Nora steht ihr bei, obwohl sie weiß, was das für sie selbst bedeuten kann. In Danzig trifft Nora auf die junge Lotte, die ebenfalls ihren Weg sucht. Zwischen diesen drei Frauen entsteht etwas, das stärker ist als Angst oder Verlust.
Mehrmals habe ich beim Lesen innegehalten, einfach weil mich die Geschichte so berührt hat. Sie zeigt, wie viel Mut in kleinen Gesten liegen kann und dass Freundschaft selbst in der dunkelsten Zeit Bestand hat. Besonders die Abschnitte über die Gefangenschaft haben mich tief getroffen. Es ist kaum vorstellbar, was Menschen damals durchmachen mussten, und doch gelingt es Mechtild Borrmann, Hoffnung spürbar zu machen, leise und eindringlich zugleich.
Ihre Sprache ist einfach und klar, und gerade das macht sie so wirkungsvoll. Man fühlt mit den Figuren, spürt ihre Zweifel und ihren Mut. Alles wirkt echt und ehrlich.
Die wechselnden Zeitebenen zwischen Krieg, Nachkriegszeit und den Jahren nach dem Mauerfall fügen sich zu einem stimmigen Ganzen. Besonders schön fand ich, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen, ohne dass es konstruiert wirkt.
Als ich das Buch beendet hatte, blieb ich erst einmal still sitzen. Diese Geschichte hat mich bewegt und nachdenklich gemacht. Sie erinnert daran, dass Menschlichkeit selbst dort überdauern kann, wo man sie kaum vermutet.
Ein eindrucksvoller, tiefgehender Roman, für mich ein echtes Herzensbuch. 5 Sterne.

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Rezensionen von Vobabooks:

Düster und gruselig

Blackspell von Celine Leonora

Blackspell - Das Geheimnis der Blutmotten ist ein Buch von Celine Leonora. Eden Blackspell muss ihre letzten beiden Schuljahre an der Wyndhouse Academy in England am mysteriösen Hollows Lake verbringen - um die Bedingungen für das Erbe ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen. Kurz zuvor entdeckte Eden ein totes Mädchen umgeben von Motten, welches kurz darauf verschwand und ebenfalls die Wyndhouse Academy besuchte.

Eden kommt an eine Academy voller Magie und seltsamer, gefährlicher Ereignisse…
4.5 ⭐️ Hui, das war ein spannender, düsterer und gruseliger Read für mich. Sehr fesselnd, auch wenn es für meinen persönlichen Lesegeschmack an einigen Stellen zu gruselig und krass wurde (und ich es als Jugendbuch mit 14 noch nicht gelesen hätte, siehe Triggerwarnungen) - ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies anderen mitunter gerade gut gefällt. Voller Geheimnisse, mit vielen Suspense- bzw. auch einigen Horrorelementen. Es wird immer wieder damit gespielt, was Realität und was Einbildung ist. Die gruselige und dunkle Stimmung passt auch als Herbstread in die aktuelle Jahreszeit. Eine sorgfältig konstruierte Welt mit einem interessanten Magiesystem. Eden ist zudem eine starke Hauptfigur, und es gibt einige Nebencharaktere mit lauter Geheimnissen. Die Fantasyaspekte stehen auch definitiv im Vordergrund des Buchs, es gibt da zeitweise eine kleine Romanceentwicklung im Hintergrund. Zudem ist das Buch wunderschön und aufwendig illustriert. Ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht!

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Rezensionen von Claudia R.:

toller Auftakt

Beastlands. Schattenflügel (Band 1) von Jess French

Klappentext / Inhalt:

Ein fantastisches Abenteuer für Kinder ab 10 Jahren
• Erster Band der Fantasy-Trilogie von BBC Wildtierexpertin Jess French
• Magische Kreaturen, starke Charaktere und eine gefährliche Mission
• Humorvoll, atmosphärisch und spannend bis zur letzten Seite: ein Fantasy-Buch über den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen
• Mit fesselnden Zeichnungen der wilden Biester im Anhang
„Ich liebe die Art, wie Jess Tierwissen mit ihrer grenzenlosen Fantasie vereint, um ein Fantasy-Abenteuer zu erschaffen, das man einfach nicht aus der Hand legen kann.

" (A. F. Steadman, Autor von „Skandar und der Zorn der Einhörner“)
Eine gefährliche Reise, die alles verändert …
In einer Welt, in der ungezähmte Biester hinter den Stadtmauern lauern, verlassen nur die Mutigsten ihr sicheres Zuhause. Doch als Kaylas treuer Begleiter Faro – ein geflügelter Pangron – entführt wird, setzt sie alles daran, ihn zu retten. In der Wildnis trifft sie auf Alethea, eine entschlossene Heilerin, und Rustus, einen verstoßenen Krieger. Gemeinsam trotzen sie angriffslustigen Kreaturen, erfahren von einer unheilvollen Seuche und kommen einer dunklen Bedrohung auf die Spur. Können sie ihre Insel vor dem Untergang bewahren?
Wild, magisch und voller Gefahren: Ein epischer Fantasy-Roman für alle Jungen und Mädchen ab 10 Jahren, die große Geschichten lieben!

Cover:

Das Cover ist detailreich und spannend umgesetzt und es gibt darauf sehr viel zu entdecken. Das Cover wirkt abenteuerlich. Farblich und optisch ist es klasse gestaltet. Der Titel ist durch glänzende Buchstaben hervorgehoben. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig.

Meinung:

Ein wundervolles und spannendes Abenteuer und zugleich der Auftakt einer packenden Fantasy Reihe für Kinder, die Naturverbundenheit, kreative Bestien und Freundschaft miteinander vereint. Spannung und Abenteuer kommen nicht zu kurz, auch wenn es hin und wieder einige Längen hat.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in die Geschehnisse hinein und auch die Charaktere konnten überzeugen. In die Geschehnisse findet man sich schnell hinein und auch wenn die Kapitel teils etwas länger sind, so liest es sich an sich kurzweilig und flüssig. Die wechselnden Perspektiven bringen Spannung und Tempo hinein.

Die Kapitel Anfänge sind gut erkennbar und die Kapitelzahlen optisch hervorgehoben. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert und die Perspektiven durch Namen vermerkt. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen und auch die Geschichte in sich ist spannend und unterhaltsam umgesetzt.Ein wundervolles Abenteuer und ein gelungner Auftakt. Toll fand ich auch die Karte zu Beginn und das Bestiarium am Ende des Buches. Im Bestiarium findet man die verschiedenen Monster mit einer Illustration dazu und so einigen Informationen und Beschreibungen zum jeweiligen Monster.

Bestialisch gute Unterhaltung und spannender Auftakt. Manche kleine Länge, über die man aber gut hinweg sehen kann tut dem Gesamtwerk keinen Abbruch.

Fazit:

Spannendes Abenteuer mit angriffslustigen Kreaturen in einer fantastischen Welt.

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Rezensionen von Anilam:

Düster, nachdenklich und aufwühlend

Regnum von Armands A. Asimov

Auch der zweite Teil der Animals Lane-Reihe hat mich wieder beeindruckt – auf ganz andere, aber ebenso eindringliche Weise. „Regnum – Passus II“ knüpft an die düstere Atmosphäre des ersten Bandes an (man kann das Buch auch unabhängig vom ersten Teil lesen.) Wieder steht das Verhältnis zwischen Mensch und Tier im Mittelpunkt, doch diesmal wird alles noch härter und gesellschaftskritischer.

Ich fand es spannend, wie der Autor Armands A. Asimov das Thema Macht, Moral und Verantwortung vertieft und dabei eine bedrückende, fast schon beklemmende Stimmung erzeugt. Man merkt deutlich, dass hinter der Geschichte mehr steckt als reine Fiktion – sie hält uns Menschen den Spiegel vor. Auch die bildhafte Sprache und die durchdachte Symbolik gefallen mir sehr.

Allerdings war dieser Teil für mich stellenweise schwerer zugänglich als der erste, gerade weil er komplexer und düsterer ist. Einige Szenen haben mich richtig beschäftigt und zum kritischen Nachfragen meines eigenen Handelns angeregt.

Trotzdem – oder gerade deshalb – hat Regnum einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, über die ich mir noch einige Gedanken machen muss. Wer den ersten Teil mochte, wird auch hier wieder intensive, tiefgehende Momente finden.

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Rezensionen von Karina :

Das Leben und die Bienen

Wilder Honig von Caryl Lewis

'Wilder Honig' von Caryl Lewis ist ohne Zweifel eine echte Cover-Schönheit.
Inhaltlich hatte ich mir allerdings ein wenig mehr versprochen.
Die Geschichte beginnt sehr melancholisch mit dem Tod von John und der tiefen Trauer seiner Frau Hannah.
Unterstützung findet sie bei ihre Schwester Sadie, die selbst gerade mit eigenen Zweifeln und Lebensfragen zu kämpfen hat.

Durch das Lüften eines großen Familiengeheimnisses tritt schließlich Megan in das Leben der beiden Schwestern, und eine vorsichtige Annäherung zwischen den dreien beginnt.
Besonders interessant sind die elf Briefe, die John seiner Frau hinterlassen hat.
In ihnen versucht er, auf seine ganz eigene, poetische Weise mit Hannah zu sprechen - in Metaphern, inspiriert von seiner zweiten großen Liebe: den Bienen.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und voller schöner Naturbeschreibungen, die mir sehr gefallen haben.
Auch die zahlreichen Informationen über das Leben der Bienen fand ich äußerst spannend und lehrreich.
Leider konnten mich die Figuren selbst nicht richtig erreichen - sie blieben mir emotional eher fremd, und gerade John, der posthum eine so große Rolle spielt, hat mich mit der Zeit etwas genervt.
Zudem gab es einige kleinere Ereignisse, die für die Handlung kaum Bedeutung hatten und meinen Lesefluss ein wenig gestört haben.
Insgesamt hatte ich eine angenehme Lesezeit, auch wenn mich die Geschichte wohl nicht dauerhaft begleiten wird.
Dennoch: die liebevoll recherchierten Fakten über die faszinierende Welt der Bienen haben mir wirklich gut gefallen - allein dafür hat sich das Lesen gelohnt. ????

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Rezensionen von Anjulia :

Göttersöhne und Dämonen

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel

Velvets Traum war es, eine Hexe zu werden. Jetzt ist sie stattdessen Dämonenreiterin und tötet Dämonen. Als sie eine Vision erhält, die ihr sterbende Götter und den Untergang der Welt zeigt, muss sie mit dem Göttersohn Kash zusammenarbeiten, um dies zu verhindern. Dumm nur, dass beide eine gemeinsame Vergangenheit haben, die nicht nur Velvet noch schmerzt.

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel ist Urban Fantasy vom Feinsten: modernes Setting, mitreißende, actionreiche, düstere Story, Second Chance Love. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Gegenwart voller Magie, tödlicher Dämonen und sehr moderner Götter- mich hat das Worldbuilding auf jeden Fall überzeugt. Protagonistin Velvet ist wirklich taff und zögert nicht damit ihre Waffen und ihre spitze Zunge einzusetzen. Ihre verletzliche Seite und ihre innere Zerbrochenheit hält sie hinter dicken Mauern versteckt. Gleichzeitig muss sie einen inneren Dämon in Schach halten, hauptsächlich mit Unmengen von Schokoriegeln und Pizza. Ich mochte ihre direkte Art. Göttersohn Kash ist reich, attraktiv, überheblich und mächtig. Seine Tätigkeit als Problemlöser ist eindeutig morally grey. Man spürt, dass Velvets früheres Verhalten ihn verletzt hat. Gerade zu Beginn der erzwungenen Zusammenarbeit schwankt er zwischen Ablehnung, Verlangen und Sehnsucht, und ja es wird spicy. Normalerweise mag ich Second Chance Tropes nicht ganz so gerne, aber hier hat mich die Beziehung zwischen den beiden total gepackt. Gerade das Ende des Buches lässt mich den zweiten Band kaum abwarten. Die Autorin hat hier einen überraschenden Twist eingebaut und ich bin gespannt, ob es hier die Möglichkeit für ein Happy End noch gibt. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von yellowdog:

Der Nebel der Erinnerung steigt auf

Spät am Tag von Kristin Vego

Mit Kristin Vego und ihren ersten Roman kommt ein neues Literaturtalent aus Norwegen in deutscher Übersetzung. Sie schreibt mit eienr Ruhe, die sich auf den Leser überträgt und geht in die emotionalen Tiefen bei der beschreibung einer Liebe.
Johanne, die Icherzählerin schreibt über ihre Zeit mit Mikael und seiner kleinen Tochter Maren sowie Mikaels Exfrau Sofia, die noch sehr präsent und besitzergreifend ist.

Diese Beziehung wird sehr ruhig, aber genau erzählt, und auch wie sich die bestimmte Konstellation auswirkt. Johanne spürt den Veränderungen nach und im zweiten Teil des Buches werden sie über einen Verlauf von mehreren Jahren gezeigt. Die Zeit wirkt fließend.

Spät am Tag ist ein gelungener Debütroman, der mir sehr gut gefallen hat.
Von Kristin Vego soll es auch noch ein bisher unübersetztes Erzählungsband geben. Da kann man nur auf baldige Übersetzung in Deutsch hoffen.

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Rezensionen von Anilam:

Ein magisches Buch voller Schönheit, Wissen und Meerzauber

Meerjungfrauen von Olivia Godat; Rémi Giordano

„Meerjungfrauen – Bestiarium“ hat mich sofort verzaubert! Schon das wunderschöne Cover und die hochwertige Gestaltung mit den kräftigen Farben, den liebevollen Illustrationen, den dicken Seiten und dem edlen Stoffrücken haben mich direkt begeistert. Beim Durchblättern hatte ich das Gefühl, in eine magische Unterwasserwelt einzutauchen und ein ganz besonderes Buch in den Händen zu halten.

Besonders schön finde ich, dass dieses Buch weit mehr ist als eine einfache Geschichtensammlung. Es verbindet Legenden, Mythen und kulturelle Hintergründe aus aller Welt – von der Loreley bis zur japanischen Ningyo. Jede Erzählung hat ihren eigenen Zauber, manche sind geheimnisvoll, andere berührend oder ein wenig düster, aber alle regen zum Träumen an. Ich habe viel Neues über die verschiedenen Wasserwesen gelernt und war überrascht, wie unterschiedlich Meerjungfrauen in den Kulturen dargestellt werden.

Was mir auch gefällt: Nach jeder Geschichte gibt es spannende Zusatzinfos zu Herkunft und Bedeutung der Legenden – das macht das Buch nicht nur schön, sondern auch richtig interessant. Die Illustrationen sind einfach traumhaft – detailreich, atmosphärisch und perfekt auf die Geschichten abgestimmt. Für mich ist es ein kleines Schmuckstück, das ich sicher öfter in die Hand nehmen werde.

„Meerjungfrauen – Bestiarium“ ist ein ganz besonderes Buch für alle, die Märchen, Mythen und das Meer lieben. Es lädt dazu ein, sich treiben zu lassen und für ein paar Seiten in eine andere, schimmernde Welt abzutauchen.

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