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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peedee:

E gfröiti Sach!

säg säuber von Irene Graf

Irene Graf erzählt „e Hampfele bärndütschi Gschichte“, was so viel heisst, wie eine Handvoll berndeutsche Geschichten. Es werden die Kühe vom benachbarten Bauernhof thematisiert, das Einkaufen, das Nichtstun, neue Bekanntschaften, Weihnachten – einfach von allem ein bisschen. Komm, nimm einen Kaffee und setz Dich zu uns her! Und dann: „säg säuber!“

Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem Kaffee und einem Herzen – gefällt mir.

Ich liebe berndeutsche Geschichten, denn ich liebe „meinen“ Dialekt: Berndeutsch. Wie bei wahrscheinlich den meisten Mundarten gibt es jedoch nicht nur DIE eine richtige Ausdrucksweise, sondern je nach Wohnort gibt es unterschiedliche Färbungen: Ein Seeländer, ein Emmentaler, ein Stadtberner oder ein Oberländer sprechen nicht alles identisch aus. Und das macht das Ganze doch auch so schön.
Das Lesen in Mundart versetzt mich immer ein wenig in ein volkstümliches Theaterstück. Jene handeln zwar meist in früheren Zeiten, aber das vorliegende Buch ist aus der heutigen Zeit.

Hier zwei Beispiele:
- „D Töibi trybt ihm dr Schweiss us. Mit hochrotem Gring stürmt er uf d Gass use. D Türe het sech no nid vom Chlupf erholt. Si chlemmt, so wi ds Glöggli chlemmt.“
- „Es isch vilech numen es Hüüchli vomne Wimpereschlag, wosi di lengscht vertrouti Umgäbig dür syni Ouge gseht. U ihre umen einisch bewusst wird, wi schöns hie eigentlech isch.“

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber ich habe nun bereits den Vorgängerband „säg o nüt“ ins Auge gefasst und freue mich darauf. Es waren sehr schöne Lesestunden; durch die einzelnen kleinen Geschichten lässt sich das Buch sehr gut in Etappen lesen. Sehr viele Passagen haben mich zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken gebracht. Zum Abschluss sage ich vielen Dank, „es isch me aus e gfröiti Sach gsi!“ 5 Sterne.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Tiefgründig, prägend und interessant

Gott hat einen Namen von John Mark Comer

"Gott hat einen Namen" ist nach "LEBEN vom Meister lernen" das zweite Buch von John Mark Comer, welches ich gelesen habe. Auch dieses Buch finde ich sehr gelungen und informativ.

Gott hat einen Namen, ja darüber muss ich ehrlich gestehen, habe ich bislang noch nie so intensiv nachgedacht, bis ich das Buch gelesen habe.

Mir war bewußt wie heilig der Name Gottes in der jüdischen Kultur behandelt wird, da meine jüdischen Freundinnen den Namen nie aussprechen oder schreiben. Haschem und Adonai wird hierbei ausgesprochen und ausgeschrieben, aber das Wort Gott, oder Jahwe nicht. Das fand ich schon immer sehr interessant. Daher war ich umso gespannter auf das neue Buch von John Mark Comer.

Wie wichtig der Name einer Person für die persönliche Identität ist, kann man sich gut vorstellen. Nun, dies ist für unseren Herrn genauso, denn er möchte eine persönliche Beziehung mit uns haben. Und wie der Autor es in dem Buch gut beschreibt:"Wie du über Gott denkst, prägt dein Leben", oder " Wer Gott für uns ist, ist ein Spiegel unserer eigenen Seele".

Der Autor befasst sich mit der Entstehung der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Schritt für Schritt offenbart er Gottes Willen eine enge und persönliche Beziehung mit uns einzugehen. Aufgeteilt auf 6 Kapitel behandelt er 2. Mose 34, 4-7. Dabei geht er auf die Bedeutung des Wortes Jahwe, Gottes Namen und auf seinen Charakter ein.

Ich finde das Buch gelungen. Es hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und informativ. John Mark Comer hat einen charmanten Erzählstil, dadurch wird das Sachbuch umso leichter verständlich und nicht kompliziert und langatmig. Ich freue mich schon auf ein neues Buch dieses Autors.

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Rezensionen von Der blaue Mond:

grandios

Wenn die Sonne untergeht von Florian Illies

Das Lesejahr ist zwar noch nicht vorbei, aber dieses Buch gehört definitiv in meine Top Ten Liste des Jahres 2025. Florian Illies gelingt es außerordentlich gut den Leser mit in den Bann der Familie Mann zu ziehen. Auch wenn es nur um wenige Monate im Jahr 1933 geht, dehnt sich das Buch keineswegs.

Man fühlt sich genial unterhalten. Sein Schreibstil ist mit viel Ironie gespickt und die historische Zeit der Naziherrschaft schildert er sehr atmosphärisch. Ihm gelingt es von allen Familienmitgliedern der Manns ein realistisches Bild zu zeichnen, kombiniert aus diversen Quellen, die teilweise bisher noch nicht veröffentlicht waren. Besonders gut hat mir am Ende das Aufzeigen der weiteren Lebenswege der Protagonisten gefallen. Es rundet das Werk perfekt ab. Seit Generation Golf hatte ich kein Werk von Florian Illies mehr gelesen, ich freue mich den Autor wiederentdeckt zu haben und werde seine weiteren historischen Romane sicherlich lesen. Definitiv ein grandioses Werk, wenn man Thomas Mann samt Familie näher kennen lernen möchte.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Emotional und düster

House of the Beast von Michelle Wong

House of the Beast ist eine düstere, mystische und stellenweise brutale Geschichte voller Geheimnisse, Götter und Rituale. Sie ist nichts für zartbeseitete Leser.

Der Schreibstil der Autorin ist so bildhaft und  flüssig, dass man als Leser förmlich die Emotionen spüren und ganz in die Geschichte eintauchen kann.

Nicht nur das Worldbuilding ist gut durchdacht, sondern auch die Protagonisten sind von der Autorin sehr gut ausgearbeitet worden.

Alma, die Hauptprotagonistin, opfert sehr viel, um die zu Schützen die sie liebt, bis ihr nur noch ihr Verlangen nach Rache bleibt. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Gott bzw. Prinzen Aster.

House of the Beast hat passend zur düsteren Geschichte ein wunderschön gestaltetes Cover. Zudem hat es im Inneren  Illustrationen, die von der Autorin selbst gestaltet wurden.

Wer eine düstere und spannende Geschichte über Rituale, Götter und Rache lesen möchte, dem kann ich House of the Beast empfehlen.

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Rezensionen von Jazz:

Kulinarische Reise durch Südtirol

Essen, Trinken, Erleben - Südtirol von Otto Geisel

In Essen, Trinken, Erleben - Südtirol geht es kulinarisch durch ganz Südtirol. Es werden Winzer, Käse- und Speckproduzenten genannt. Manchmal sind es nur Restaurants, manchmal aber auch direkt Hotels, sodass man in den Bergen die Natur erleben, gut essen, sich erholen und einfach das Leben genießen kann.

Die ganzen genannten Winzer und Wanderwege sind bebildert, sodass man direkt einen ersten Einblick in die Umgebung und der Küche erhält und sieht, ob es einen anspricht. Je nachdem ist es manchmal mehr bevölkert oder mehr naturverbunden und in den höheren Lagen mit Bergblick.

Zudem gibt es auch Wandertrips, auf denen man natürlich auch an den besten Restaurantspots entlang geht. Insgesamt kann ich den Band gerne an alle Sudtirol-Liebhaber empfehlen, die dem edlen Tropfen verfallen sind und Juwelen ganz in der Nähe zu ihrer Heimat suchen. Mit diesem Band wird man sicher so einige neue Restaurant-Schätze und Favoriten der gehobenen Küche entdecken.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mich nicht überzeugt

Der Nachbar,1 Audio-CD, 1 MP3 von Sebastian Fitzek

Zum Inhalt:
Sarah leidet unter der Angst vor Einsamkeit. Was sie allerdings nicht weiß ist, dass sie einen unsichtbaren Nachbarn hat, der sie nicht aus den Augen lassen wird und jei e Sekunde allein lassen wird.
Meine Meinung:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch in der Buchversion zu Ende gelesen hätte, denn das Buch ist für mich, im Vergleich zu früheren Fitzeks, bei weitem nicht mehr so gut.

Zum Glück hatte ich die Hörbuchversion und Simon Jäger mit seiner super angenehmen Stimme hat mich durch das Buch getragen. Er schafft es immer wieder die Geschichte mit passenden Emotionen besser zu machen. Ohne seine tolle Art zu lesen, hätte ich vielleicht abgebrochen, denn irgendwie war mir das ganze zu gewollt. Wäre das mein erster Fitzek gewesen, hätte es sein können, dass es auch der letzte gewesen sein könnte.
Fazit:
Hat mich nicht überzeugt

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Rezensionen von Nele33:

gute Recherche

Protokoll eines Verschwindens von Alexander Rupflin

"Protokoll eines Verschwindens" ist das Debüt des Autors Alexander Ruplin. Ich bin ein großer Fan von True Crime und fand die Leseprobe zu dem Buch sehr interessant.

Gabriel, ein Brasilianer, ist nach seinem Umzug in Hamburg angekommen. Nachdem er eine Weile bei seiner Schwester Isabella, einer Kardiologin, gelebt hat, freut er sich, dass er nun einen festen Job, eine Wohnung und anscheinend auch eine neue Liebe gefunden hat.

Doch auf einmal verschwindet Gabriel, obwohl er doch mit seiner Schwester zum 60. Geburtstag seiner Mutter Manuela nach Rio fliegen wollte. Das Flugticket war bereits gebucht. Als Isabella ihren Bruder vermisst meldet, reagiert die Polizei nicht: Schließlich sei Gabriel erwachsen.
Auf der anderen Seite ist da Fabio, ein italienischer Pfleger, der versucht sein homosexuelles Leben auf die Reihe zu bekommen.

Alexander Rupflin hat einen distanzierten, aber dennoch detaillierten Schreibstil, der mir die Situation, in der sich die beteiligten Personen befanden, sehr nahe gebracht hat. Die Recherche war anscheinend sehr gut und ausführlich. Besonders die unterschiedlichen Aussagen, die Fabio tätigt, die Unsicherheit und Zweifel des Erzählers haben mich berührt.

Ich habe schon viele True-Crime-Romane gelesen und kann diesen hier aufgrund des doch anderen Aufbaus nur empfehlen.

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Rezensionen von Jazz:

Cozy Lovestory

The Seoul Season von Patricia Bouslair

Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in den Roman einzufinden, aber als die beiden Protagonisten ihr erstes Date hatten, war es um mich geschehen.

Was mir sehr gefallen hat: Die Dates, die Jae arrangiert hat, waren alle absolut traumhaft! Absolut zum Niederknien. Die ganze Beschreibung rund um Seoul war hervorragend bildhaft.

Von der Kunstszene und Kultur Seouls zu lesen war interessant und lehrreich. Die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten wirkten realistisch.

Was mir nicht gefallen hatte waren ein paar Punkte zu Social Media und KI-Nutzung für Fans der Serie, für die Maya verantwortlich ist, aber das sind wirklich nur zwei kleine Nebenhandlungen auf wenigen Seiten.

Der Hauptteil ist geprägt von den Dates rund um die fantastische Kulisse Seouls und den intensiven, tiefen, aber gleichzeitig auch von trockenem Humor triefenden Dialogen der beiden. Daher empfehle ich den Roman gerne wärmstens an Frauen, die Seoul und Korea verfallen sind ❤️????

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Rezensionen von KimVi:

Weihnachtlicher Wohlfühl-Roman

Schneeflöckchen, Weißpfötchen von Petra Schier

Eigentlich wollte Santa Claus es in diesem Jahr ruhiger angehen lassen. Doch dann muss er feststellen, dass ein Wunsch, der im letzten Jahr im letzten Moment geäußert wurde, für technische Probleme sorgt. Santa will diesen Wunsch auf jeden Fall erfüllen, doch das ist gar nicht so einfach. Denn Xander hat sich gewünscht, dass seine beste Freundin Ellie endlich mehr in ihm sieht als nur einen Freund.

Doch Ellie will diese Freundschaft auf keinen Fall gefährden und lernt dann auch noch einen anderen Mann kennen. Santa hat deshalb alle Hände voll zu tun...

Auch dieses Mal trägt sich die Handlung des diesjährigen Weihnachtsromans in dem kleinen, fiktiven Städtchen im Rheinland zu, das man bereits aus den anderen Bänden dieser Reihe kennt. Deshalb trifft man auf einige Bekannte und kann beobachten, wie es ihnen mittlerweile geht. Vorkenntnisse sind allerdings nicht nötig. Jeder Teil der Reihe kann unabhängig von den anderen gelesen werden. 

In diesem Jahr stehen Xander und Ellie im Zentrum der Handlung. Die beiden sind beste Freunde, doch Xander hat längst erkannt, dass von seiner Seite aus viel tiefere Gefühle im Spiel sind. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über das Geschehen und kann sich ganz auf diesen weihnachtlichen Liebesroman einlassen. Für weihnachtliche Stimmung sorgen Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, glitzernder Schneefall und Einblicke in die Werkstatt von Santa Claus und seinen kekssüchtigen Rentieren. 

Die Perspektiven, in denen die Schäferhündin Amara zu Wort kommt, geben den weihnachtlichen Liebesromanen von Petra Schier immer einen ganz besonderen Reiz und das ist auch in diesem Jahr wieder definitiv der Fall. In diesem einfühlsam erzählten Roman kann man große Gefühle, weihnachtliche Atmosphäre, aber auch ein wohldosierte Prise Humor genießen. 

Für alle Fans der Reihe und die, die es noch werden wollen, ist dieser Band ein absolutes Muss! 

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Rezensionen von DoraLupin:

Mitreißender Pageturner

Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe von Volker Gerling

Ich liebe gut geschriebene und mitreißende Thriller. Deshalb war ich schon gleich sehr gespannt auf das Buch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Und was soll ich sagen? Ich wurde richtig gut von dem Roman unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um die Investigativjournalistin Rachel Skalla, diese arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie Mark Kreutzer kennenlernt.

Mark kann ihr die richtigen Türen für die Story öffnen. Um sich dafür bei ihm zu bedanken, will Rachel Mark dabei helfen, einen mysteriösen Fall aufzuklären, der ihn bis heute belastet. Marks Vater sitzt im Gefängnis. Er soll auf grausame Weise eine Prostituierte ermordet haben, beteuert aber bis heute seine Unschuld. Bei ihren Recherchen entdeckt Rachel sieben weitere Fälle, die dem von Marks Vater gleichen. Alle vermeintlichen Täter waren betrunken und wachten neben ermordeten Prostituierten in einem Hotelzimmer auf. Nur ein Zufall? Oder handelt es sich um das Werk eines raffinierten Serienmörders? Mit Hilfe des Hamburger Fallanalytikers Daniel Krampe begeben Rachel und Mark sich auf die Suche nach der Wahrheit – und geraten dabei selbst ins Visier des gnadenlosen Killers!

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker-leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Zudem helfen die kurzen Kapitel dabei die Spannung noch zu erhöhen und immer weiter lesen zu wollen, deshalb hatte ich das Buch auch in wenigen Tagen verschlungen!

Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, Mark Kreuzer, Rachel Skalla und andere Ermittler, aber auch der Täter kommen zu Wort und das macht es sehr unterhaltsam und abwechslungsreich zu lesen. Der ganze Thriller ist sehr besonders, der Beginn mit dem Kriminalfall in Indien aber dann später auch die eigentlichen Morde und wie alles weitergeht. Es gibt nicht sehr viele Wendungen, aber dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und das ist ja letztlich das Wichtigste.

Zusammengefasst ist „Die Todesfalle“ ein mitreißender Pageturner, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Buch deshalb auch gute 4,5 von 5 Sternen.

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