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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von milky:

Entspannung ohne Drama

Lass uns noch bleiben von Saskia Luka

Das Buch "Lass uns noch bleiben" handelt von Anna, deren Freundin Vinka von einem auf dem anderen Tag aus ihrem Leben verschwunden ist. Anna besitzt einen Pflanzenladen und trifft dort auf ihren zukünftigen Mitbewohner Alex. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Vinka.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Insgesamt bleibt die Geschichte eher an der Oberfläche und man hat als Leser das Gefühl, dass man eher das Leben von Anna von außen betrachtet. Es wird zwar viel von Annas Tag beschrieben, jedoch kaum etwas von ihren wahren Gefühlen. Diese Art des Schreibens passt aber zum Buch und fällt nicht negativ auf. Zwar wird während der Geschichte keine Spannung aufgebaut, aber etwas an der Erzählung führt dazu, dass man immer weiter lesen möchte.
Fazit: wer ein ruhiges Buch zum Entspannen möchte, ist bei "Lass uns noch bleiben" genau richtig.

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Rezensionen von buch4ever:

Topaktuell & scharfsinnig

Bestie von Joana June

"Bestie" - eine Story, die sich mit dem toxischen Einfluss der Selbstinszenierung auf unser Leben auseinandersetzt.

Worum geht es?
Die unscheinbare Delia sieht die Chance durch den Einzug in die WG ihrer geliebten Influencerin Anouk, unter dem Alter Ego "Lilly", einen radikalen Neuanfang zu wagen.

Was folgt, ist ein intensives Miteinander und die Frage, ob man seine Idole wirklich kennenlernen sollte.

Meine Meinung
Der Schreibstil ist flüssig, modern und zugänglich, ich konnte mich schnell in der komplizierten Dynamik der beiden Frauen verlieren. Jedes einzelne Wort sitzt, und die Protagonistinnen sind auf faszinierende Weise nahbar und menschlich, denn sie treffen "keine richtigen Entscheidungen, zweifeln an sich, stürzen ab, bauen Lügenkonstrukte auf und verlieren sich dabei."
Der Roman thematisiert eindringlich die Realität hinter der glänzenden Social-Media-Fassade. Die kritische Reflexion über Authentizität und den Zwang zur Perfektion wurde hervorragend umgesetzt. "Bestie" passt zur heutigen Generation und transportiert Schmerz, Verletzlichkeit und Inszenierung mit starkem Ausdruck.
Obwohl die Figuren in ihren Lügen und Fehlern relatable sind, fehlt mir an manchen Stellen das Gefühl eines emotionalen "Miteinanders", denn beide sind sich, trotz der Lügen, ähnlich.
Das Cover gefällt mir sehr gut.

Fazit:
"Bestie" trifft thematisch voll ins Schwarze und liefert einen klugen Kommentar zur Gegenwart. Eine gute Lektüre, die dazu anregt, über die eigene digitale Präsenz und die Vorsicht im Umgang mit fremden Menschen und öffentlichen Fassaden nachzudenken. Trotz kleinerer emotionaler Lücken gibt es definitiv eine Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von clematis:

Widerstand

Sturmtage von Sibel Daniel

1932 in Berlin: Wohlbehütet wächst die in sich zurückgezogene Johanna von Fehrsburg auf einem Gutshof auf, aus ihrem Schneckenhaus kommt sie erst langsam heraus, als sie ihren Bruder Karl-Georg in Berlin besucht. Der junge SPD-Abgeordnete kämpft entschlossen gegen den aufstrebenden Nationalsozialismus, wodurch sich auch Johanna bald dem Widerstand anschließt und für die Untergrundzeitschrift „Sturmtage“ Karikaturen zeichnet.

Auch der Norweger Sven gehört der Gruppe an und hilft seiner Mitstreiterin schließlich bei der Flucht aus Deutschland.

Inspiriert vom Schicksal eines Familienmitglieds und gestützt auf sorgfältige Recherchen schreibt Sibel Daniel von einer Liebe mitten im politischen Umbruch. Während zu Beginn des Romans viel Zeit verstreicht, um die Figuren zu beschreiben und die geschichtlichen Gegebenheiten darzustellen, ändert sich nach der Flucht die Atmosphäre im Buch, lässt endlich mehr Emotionen zu, sodass Johanna mit ihren zwiespältigen Gefühlen ganz in den Mittelpunkt rückt. Ab diesem Moment hat mich das Buch wirklich erreicht, gefesselt und berührt, obwohl auch die ersten Kapitel durchaus interessant, aber eben etwas zu nüchtern sind, was die Nähe zu den einzelnen Personen betrifft. Ein angenehm flüssiger Schreibstil führt durch die Handlung, wie es weitergeht, erfahren wir im Folgeband „Sturmtage - Augenblick der Wahrheit“. Darauf bin ich natürlich schon gespannt.

Detaillierte Recherche kennzeichnet diesen leider sehr realitätsnahen Roman, die Liebesgeschichte kommt eher knapp daher.

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Rezensionen von PMelittaM:

Wunderbar!

Ich bin der beste Freund des Menschen von Christian Schnalke

Der Zeichner und Autor Christian Schnalke nimmt sich dem besten Freund des Menschen an, dem Buch. Ich fühle mich damit sehr angesprochen, für mich sind Bücher tatsächlich sehr gute Freunde, vielleicht sogar meine erste große Liebe …

Mir hat gut gefallen, wie vielfältig die Ideen sind, die Christian Schnalke verarbeitet.

Die in diesem Buch veröffentlichen Cartoons zeigen Bücher in allen möglichen Lebenslagen, einmal ängstigt sie die Massenbuchhaltung einer Bibliothek, dann wieder sehen wir sie in verschiedenen, allgemein bekannten Zusammenhängen, wir finden sogar das Buch des Nikolaus, anstelle des Haus des Nikolaus. Besonders schön finde ich das Nachwort, in dem sich Christian Schnalke direkt an die Bücher wendet.

Ich musste sehr oft schmunzeln, war auch hin und wieder überrascht. Schnalke verwendet auch Bezüge zu Gemälden, zu Filmen (stellt euch den Weißen Hai als Buch vor ...), zu Märchen (oder das Hexenhaus nicht aus Lebkuchen, sondern aus Büchern …). Die arme Lyrik muss betteln gehen, Bilderbücher wollen groß und dann Romane werden – all diese schönen Ideen sind liebevoll illustriert worden, mit und ohne Text. Bücher enthalten oft eine ganze Welt und bringt die Lesenden sogar zu den Sternen, auch das wird hier sehr schön ausgedrückt. Die Cartoons sind wunderbar phantasievoll, wie es Bücher eben auch sind.

Dieses Buch ist ein schönes Geschenk für Lesebegeisterte, man kann es sich natürlich auch selbst kaufen.

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Rezensionen von peedee:

Wie immer sehr unterhaltsam

Petronella Apfelmus - Hexenschuss und Zaubernuss (Band 13) von Sabine Städing

Petronella Apfelmus, Band 13: Vor dem Müllerhaus hält ein Bus voller Kryptozoologen – Krypto… wie bitte? Es sind Forscher, die im Haspelwald nach magischen Wesen suchen wollen. Oha! Das gefällt den Waldbewohnern aber gar nicht. Und ausgerechnet jetzt muss Petronella Apfelmus, die Apfelhexe, verreisen.

Lucius, die Apfelmännchen und die Kuchenbrand-Zwillinge halten die Stellung. Als den Forschern wertvolle Gegenstände gestohlen werden, fällt der Verdacht ausgerechnet auf Herrn Kuchenbrand! Wunderbar illustriert von SaBine Büchner.

Erster Eindruck: Ein detailreich gestalteter Einband, im Innern viele schwarz-weisse Zeichnungen – sehr schön!

Dies ist Band 13 der Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Aber einmal Petronella-Fan, immer Petronella-Fan!

Als ich das Wort „Kryptozoologen“ zum ersten Mal gelesen habe, war mir nicht auf Anhieb klar, was diese Menschen genau erforschen: Krypto = verborgen; Zoologie = Tierkunde. Okay, aber das scheint mir ein bisschen schwierig für die noch junge Zielgruppe. Forscher, die magische Wesen suchen, wäre aus meiner Sicht ausreichend (und zugleich verständlicher) gewesen.
Petronella muss kurzerhand zu ihrer Grossmutter Roberta in den Schwarzwald reisen: Die Grossmutter hat einen Hexenschuss (!) und benötigt dringend eine Salbe, denn nicht alles lässt sich mit Zauberspruch heilen. Ich fand die Kosenamen der Grossmutter für Petronella süss: Apfelbäckchen und Apfelwürmchen.
Zu Hause spitzt sich die Situation zu: Lucius versucht, die Kristallkugel in Gang zu bringen, um Petronella anzurufen, aber schafft es trotz ihrer Anleitung nicht. Und ihre Grossmutter hat leider kein Telefon! Hexobine Höckerbein muss helfen…

Wie immer war die Geschichte viel zu schnell ausgelesen – 5 Sterne.

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Rezensionen von gerlisch:

Spannende Runenmagie

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel

In „Velvet Falls“ begleiten wir die Dämonenreiterin Velvet auf ihren Kampf gegen die Dämonen. Die Geschichte ist actionreich und mit einem fesselnden Schreibstil wurde von den Autorinnen eine düstere Atmosphäre geschaffen, die aber auch mit leichtem Humor und witzigen Sprüchen aufgelockert wird.

Vor den Augen des Lesers entsteht eine magische Welt der Hexen, Götter und Dämonen.
Velvet ist eine starke Protagonistin, mit ihrer rauhen Schale und ihrer Wut wirkt sie knallhart, jedoch konnte ich beim Lesen ihren Mut, ihre Unsicherheit und ihre Empathie immer wieder spüren.
Ihre Beziehung zu ihrem Ex Kashmere (Kash) Sinclair baut sich langsam wieder auf und die Rückblenden in die Vergangenheit gingen mir sehr zu Herzen. Die romantischen und intensiven Momente zwischen den beiden habe ich geliebt.
Auch die Nebencharaktere sind bildlich, jeder auf seine Art gut gezeichnet. Ein großes Thema ist Vertrauen, welches von den Autorinnen perfekt in der Story verarbeitet wurde. Aufgrund vielen spannenden Handlungen, Dialogen und Wendungen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Ein echtes Highlight, eine fesselnde Urban-Fantasy-Geschichte von einer Autorin, von der ich unbedingt noch mehr Bücher lesen muss.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

Da passt einfach (fast) alles

Die Passantin von Nina George

Mein erstes Buch, das ich von Nina George las … und ab jetzt bin ich ihr Fan! Da passt einfach (fast) alles: Die Story ist ab der ersten Seite spannend und wird von Georges unvergleichlicher Erzählweise getragen. Wie zum Beispiel das wahre, verleugnete Selbst mit dem fremdbestimmten Teil der Hauptfigur kommuniziert, ist ein literarisches Meisterstück.

Auch, wie diese Geschichten der Selbstfindung und - ermächtigung aus der Sicht dreier Frauen geschildert wird und mit ihnen das Schicksal vieler Frauen umfasst. Das nur „fast“ alles passt, bezieht sich auf das Ende, das für mich nach einem Showdown in Zeitlupe dennoch abrupt und viele Fragen offen lassend ist. Als neuer Fan von Nina George vergebe ich natürlich trotzdem 5 Sterne und warte gespannt auf die vielleicht schon geplante Fortsetzung.

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Rezensionen von Bernhard Köffler:

So mach backen Spaß!

Backen. Feiern. Genießen von Celina Hruschka

Das beste Backbuch aller Zeiten! Kreativ und ästhetisch!

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Rezensionen von nislin:

Pionierinnen

Geniale Frauen, geniale Forschung von Frances Durkin; Ute Löwenberg

Das Buch „Geniale Frauen, geniale Forschung“ befasst sich mit Frauen, die in der Forschung Bahnbrechendes geleistet haben. Auf jeder Doppelseite werden eine Person und ihre wichtigen Forschungen dargestellt, wobei auch mir einige der aufgeführten Persönlichkeiten bis dato nicht bekannt waren. Die Auswahl ist sehr vielfältig getroffen und zeigt die Bandbreite an Forschungsfeldern auf.

Die Inhalte sind altersgerecht aufgebaut, die Informationen und Illustrationen sind auf einem Niveau, das Kinder und Jugendliche verstehen können. Zudem gibt es viele Experimente, die selbst ausprobiert werden können, um die Forschungsarbeiten besser nachzuvollziehen und selbst in die Rolle als Entdecker zu schlüpfen.
Ein sehr inspirierendes und starkes Sachbuch, das aufzeigt, dass Wissenschaft keinesfalls als Männerdomäne zu verstehen ist.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine spannende Reise in die Vergangenheit

Bernsteintränen von Izabelle Jardin

Dr. Nicola Berger steht mit beiden Beinen fest im Leben, ihre Karriere entwickelt sich prächtig, nur mit der Liebe klappt es nicht. Nach ihrem Beziehungsaus zu ihrem charismatischen Kollegen Morris sieht sie sich schon allein das Neue Jahr begrüßen. Als ihr Chef sie bittet, in Polen Kaufverträge für einen neuen Fertigungsstandort zu verhandeln, nimmt sie den Auftrag an - sie hat ja eh nichts anderes vor.

Mit dem Van ihres Chefs macht sich Nicola auf nach Polen, noch nicht ahnend, was da alles auf sie zu kommen wird.

Mit diesem Buch ist der Autorin wieder ein Werk gelungen, was mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte liest sich so einfühlsam, so lebendig, so menschlich und wirklich, dass ich gleich mitten hinein gezogen wurde. Oft hatte ich das Gefühl, neben Nicola zu stehen und mit ihren Augen sehen zu können. Ich bin jetzt noch ganz hingerissen von der manchmal etwas düsteren, melancholischen, aber meistens doch farbenfrohen Stimmung, die ich fast greifen konnte. Hier und da hatte ich ein Tränchen im Augenwinkel.

Die Protagonisten sind so detailliert characterisiert - ich hatte bald ein recht klares Bild vor Augen. Vor allem Nicolas Oma hätte ich gerne mal in den Arm genommen und feste gedrückt.

Izabelle Jardin hat mich mit nach Polen genommen und es geschafft, dass der Norden dieses Landes jetzt auf meiner "will ich noch sehen"-Liste gelandet ist.

Danke, dass ich bei Nicolas Reise in die Vergangenheit dabei sein durfte. Es war einfach nur schön.

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