Kunden em pfehlungen
Rezensionen von greenpanda:
Biker & Vampire
Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich von Sandra Grauer
Mit Pearls & Skulls setzt Sandra Grauer ihre beeindruckende Reihe fort und fügt der Welt, die sie in ihren vorherigen Büchern erschaffen hat, eine neue, faszinierende Dimension hinzu. Was Pearls & Skulls besonders macht, ist nicht nur die packende Geschichte, sondern auch die Art und Weise, wie es nahtlos in das bereits bestehende Universum integriert wird.
Das war für mich besonders faszinierend, weil ich auch Clans of London, Flame & Arrow und Flowers & Bones von ihr sehr geliebt habe - aber aus meiner Sicht kann man Pearls & Skulls auch davon unabhängig lesen.
Die komplexen Themen wie Verlust, Selbstfindung und die Frage nach dem Platz im Universum, die bei der Autorin oft eine Rolle spielen, bekommen hier noch mehr Tiefe und werden in die Geschichte von Paige und Lavaughn gut eingearbeitet.
Die Charaktere sind für mich generell das Herzstück dieser Geschichte. Grauer gelingt es, jede Figur mit einer besonderen Tiefe und Authentizität zu versehen, sodass man sich sofort mit ihnen verbunden fühlt und sie auch immer vor dem inneren Auge hat - wie bei einem Film.
Paige ist alles andere als perfekt und hat eigene Schwächen und Widersprüche, die sie unglaublich real und greifbar machen. Ihre persönlichen Herausforderungen und der Kampf mit ihrer Identität sind auf eine Weise erzählt, die den Leser emotional mitnimmt und zum Nachdenken anregt. Richtig toll geschrieben, ich freue mich auf Band 2!
Rezensionen von Lisoka:
Ein neues Jahreshighlight!
Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder
Wow, "Palace of Ink & Illusions" hat mir wirklich sehr gut gefallen! Das Buch hat es geschafft eines meiner Jahreshighlights zu werden!
Magie, verbotene Liebe, Spannung und Humor - all das findet man in dem Autorenwettbewerb der besonderen Art auf Korfu!
Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch und liebenswert, auch die Nebencharaktere sind gut herausgearbeitet.
Was mir aber mit am meisten gefallen hat, ist der Humor! So einige Situationen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Tatsächlich habe ich mich auch mehrfach dabei erwischt, dass ich laut lachen musste, was bei mir bei Büchern eigentlich nicht so oft der Fall ist.
Der Humor hat aber auch nicht übertrieben gewirkt, er ist genau richtig eingebunden worden! Der Ernst der Lage war trotzdem präsent.
Man darf sich außerdem auf griechische Mythologie der etwas anderen Art freuen. Denn hier stehen die neun Musen im Vordergrund, wobei sie hier im Buch allerdings nicht alle weiblich sind.
Eine Sache hat mich allerdings geärgert und das ist die Tatsache, dass es jetzt mehrere Monate dauert bis ich Band zwei lesen kann, aber hey, umso größer wird die Vorfreude!
Ich kann das Buch allen ans Herz legen, die Romantasy mögen und sich auch fürs Thema Schreiben interessieren! Ich habe es innerhalb von kürzester Zeit verschlungen und kann es nur weiterempfehlen!
Rezensionen von Lisoka:
Einfach nur schön!
Juniper Hill | Die Edens 2 | von Devney Perry
"Juniper Hill" von Devney Perry ist eine bezaubernde Liebesgeschichte mit Tiefe! Mir hat das Lesen richtig Spaß gemacht, die Seiten sind einfach nur verflogen und ich wollte gar nicht, dass das Buch ein Ende findet.
Bereits der erste Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen, weswegen ich hohe Erwartungen an den zweiten Band hatte, die definitiv erfüllt wurden, wenn nicht sogar übertroffen! Die Autorin weiß, wie man sympathische Charaktere schafft und eine ehrliche und romantische Liebesgeschichte erzählt.
Knox und Memphis sind zwei sehr liebenswerte Charaktere, deren Gefühlswelten absolut nachvollziehbar dargestellt wurden. Denn erzählt wird die Geschichte aus beiden Sichtweisen, sodass man einen guten Einblick in die Gedanken und Beweggründe der beiden erhält. Das Erzähltempo ist sehr angenehm, sodass man der Handlung gut folgen kann. Auch der gängige Buchtrope "Grumpy meets Sunshine" wurde hervorragend umgesetzt.
Für mich war es eines meiner Jahreshighlights, daher kann ich die Geschichte von Memphis und Knox nur nachdrücklich weiterempfehlen!
Rezensionen von Lisoka:
Das Leben ist nicht fair!
Say You’ll Remember Me von Abby Jimenez
"Say You’ll Remember Me" von Abby Jimenez hat mich zutiefst berührt. Es steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, stattdessen vielmehr die Tragik des Lebens. Denn Samantha und Xavier könnten die perfekte Liebesbeziehung haben, doch das Leben stellt ihnen Hürden in den Weg.
Das Buch lebt davon, dass es ernste Themen behandelt.
Eine traumatische Kindheit und das Leben mit Demenz spielen eine große Rolle. An dieser Stelle muss ich die Recherchearbeit der Autorin wirklich sehr loben, denn es ist ihr sehr gut gelungen das Krankheitsbild Demenz und all die damit einhergehenden Begleiterscheinigungen für Angehörige und die betroffene Person selber authentisch zu beschreiben. Leider musste ich als Angehörige bereits meine eigenen Erfahrungen mit Demenz machen und habe so manch eine beschriebene Situation hautnah wiedererkannt. Es ist realistisch.
Aber das Buch ist natürlich nicht nur ernst, die Autorin hat genau die richtige Balance getroffen. Man darf sich gleichzeitig auf Kitsch und Humor freuen.
Wer also eine emotionale Liebesgeschichte mit vielen Facetten und Tiefe sucht, muss dieses Buch lesen! Ich kann es nur wärmstens empfehlen, denn mich hat es wirklich zum Nachdenken angeregt.
Rezensionen von Katharina:
Bewegend
Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann
Mir hat Wir dachten, das Leben kommt noch ganz gut gefallen. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht, werde aber demnächst vielleicht noch das ein oder andere Buch von ihr lesen. Hier erzählt sie die Geschichte von mutigen Frauen zur Zeit des 2. Weltkrieges und danach, von Geheimagentinnen, die für ihr Land spionieren und gefährliche Dinge tun und auch, welchen Preis sie dafür bezahlen mussten.
Ich war am Anfang ziemlich verwirrt wegen den vielen Namen, doch dafür gibt es ein Personenverzeichnis. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven aufgebaut (Gwen, Reporterin und Pat, Agentin] und so geschrieben, dass man ständig miträtselt und sich fragt, was eigentlich los ist. Der Schreibstil gefiel mir gut, flüssig und angenehm. Frankreich als Setting war schön beschrieben und die Pariser Schauplätze haben zu einer düsteren Atmosphäre beigetragen. Insgesamt eine bewegende Geschichte und ein Buch, das zum nachdenken anregt.
Rezensionen von Dragon:
Kaninchen eifert Fuchs nach
Reggie Rabbit und der große Karottenraub von Swapna Reddy
Reggie Rabbit ist es in Klein Viechdorf viel zu langweilig, denn es passiert einfach nichts Spannendes. Dabei möchte er doch zu gerne seinem großen Vorbild Detektiv Fuchs aus Bärenburg City nacheifern und ein ebensolch berühmter, toller Ermittler werden, der Fälle aufklärt. Übung sammelt er schon mal in seinem schulischen Umfeld, auch wenn der große Durchbruch bisher ausblieb.
Doch dann bietet sich ihm direkt vor seiner Mümmelnase eine großartige Gelegenheit, seine Detektivfähigkeiten unter Beweis zu stellen, denn auf unerklärliche mysteriöse Weise verschwinden große Mengen an Karotten. Ob der Nachwuchsdetektiv in die Fußstapfen seines großen Idols treten kann?
Die Idee, dass ein Kaninchen einem Fuchs nacheifert, fand ich schon von Anfang an klasse. Das kleine Kaninchen verfolgt ein ehrgeiziges Ziel, auch wenn sich ihm immer wieder neue Schwierigkeiten in den Weg stellen. Die Geschichte punktet von Anfang an mit sympathischen Charakteren, denen man gern begegnet. Bereits zu Beginn lernt man die Figuren durch klare Charaktervorstellungen kennen, und kann jedem Protagonisten leicht folgen, mitfiebern und sich identifizieren. Neben witzigen Momenten, humorvollen Einlagen und spannenden Passagen gibt es aber auch feinfühlige Töne, in denen mehrere Personen an Reggie glauben, auch wenn er selbst zweifelt. Man sieht hier eine kraftvolle Dynamik, die zeigt, wie wichtig Beziehungen und Unterstützung in schweren Zeiten sind. Diese verlässliche Rückenstütze aus Freundschaft und Vertrauen verleiht der Handlung zusätzliche Wärme und Tiefe.
Den Stil des Buches finde ich besonders toll, denn es handelt sich um eine gelungene Mischung aus fließendem Text und Comicelementen. Das gibt der Geschichte Leichtigkeit und Klarheit, ohne an Spannung zu verlieren. Die Comicabschnitte unterstützen das Lesevergnügen, machen komplexe Passagen zugänglicher und sorgen dafür, dass sich der Leser nie verloren fühlt. Das Buch halte ich geeignet für Leseanfänger ab etwa 7 Jahren, denn man merkt gar nicht, wie viel man bereits gelesen hat, weil der Rhythmus stimmt und die Handlung sauber voranschreitet. So eignet sich das Buch sowohl zum Selbstlesen als auch Vorlesenlassen.
Insgesamt ist das Buch eine warmherzige, unterhaltsame Lektüre, die durch durchdachte Figurenführung, eine klare Orientierung durch die anfängliche Charaktervorstellung und eine gelungene Mischung aus Humor, Spannung und Herz überzeugt.
Rezensionen von Bibibabby:
Tolles Buch für groß und klein!
Ups, ich darf auch Nein sagen von Inke Hummel
Dieses Buch ist eine Mischung aus Erklärbuch und Vorlesebuch. Es enthält sechs Vorlesegeschichten/Kapitel, die unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Grenzen setzen behandeln.
In diesem Buch gibt es fast genauso viel Inhalt für Eltern wie für Kinder. Ich würde die Vorlesegeschichten tatsächlich als quasi zweitrangig betrachten.
Meiner Meinung nach lohnt es sich, zuerst die Erwachsene-Teile zu lesen, bevor man mit seinem Kind beginnt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Eltern, die zu diesem Buch greifen, selbst Schwierigkeiten mit dem Grenzen setzen haben. Die Erklärungen sind also wirklich hilfreich, um sich effektiv mit dem Kind auszutauschen.
Die Geschichten sind simpel und bieten viele Anregungen zum Diskutieren und Nachdenken. Die dargestellte Situationen sind für Kinder gut nachvollziehbar, und der Schreibstil ist angenehm und kurzweilig.
Nur eine Sache hat mir weniger gefallen: in der ersten Geschichte wird die Tante mit einer Sahnetorte verglichen. Ich verstehe, dass die Autorin zeigen möchte, dass man einer schwierige Situation auch mit Humor begegnen kann. Allerdings ist mein Kind gerade in einer Phase, wo es gerne herablassende Bemerkungen macht, und solche Bemerkungen in ein Buch zu sehen finde ich halt suboptimal.
Davon abgesehen ist das Buch ein wirklich tolles Hilfsmittel.
Rezensionen von Harakiri:
Das Schaf hat keine Beine
Knochenkälte von Simon Beckett
„Das Schaf hat keine Beine“
Wenn David Hunter geahnt hätte, was ihn nach der Befreiung des Schafes erwartet, er hätte vielleicht rechtzeitig umgedreht. Aber dann wäre dem Leser einiges entgangen.
Zugegeben: ein wenig konstruiert wirkt die Handlung anfangs schon und Beckett scheint mir, im Vergleich zu seinen früheren Büchern, zahmer geworden zu sein.
Dennoch hat mir das Buch viele schöne Lesestunden beschert. Der Schreibstil von Beckett ist einfach mitreißend.
Sein neues Buch spielt in einem abgelegenen Bergdorf – abgeschnitten durch einen Sturm. Die Einwohner nehmen Hunter nicht gerade mit offenen Armen auf. Und natürlich haben alle ein Geheimnis.
Die isolierte, kalte und düstere Umgebung im Dorf trägt maßgeblich zur xxx Atmosphäre bei. Mir gefallen bei den Hunter-Büchern immer die forensischen Details sehr. Die kamen hier etwas zu kurz, wenngleich sie beim ersten Leichenfund recht detailliert und interessant waren.
Fazit: das lange Warten auf das Buch hat sich gelohnt, es hat mir – mit kleinen Abstrichen – sehr gut gefallen.
Rezensionen von Katja K.:
Gewohnt emotional, aber etwas konstruiert und mit Längen
Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins
Der emotionale Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und überhaupt fand ich die Rückblenden, die Einblick in die Beziehung von Lily und Adam gewährt haben, schön und rührend. Es wird ausschließlich aus Lilys Perspektive erzählt (Ich-Form) und der Schreibstil der Autorin ist gewohnt emotional und flüssig.
Ich habe bereits ein Buch von ihr gelesen und fand damals ihre Plot Twists sehr unvorhersehbar und genial. Das kann ich über dieses Buch nicht sagen; es war vielmehr vieles vorhersehbar und wirkte ein wenig konstruiert. Mit Lilys Verhalten konnte ich mich ebenfalls nicht durchweg identifizieren und das Ende fand ich fast ein wenig kitschig. Das letzte Kapitel hätte es meiner Meinung nach nicht mehr gebraucht. Fazit: Das Buch ist durchaus emotional und berührend geschrieben und behandelt das Thema Verluste und zweite Chancen sehr behutsam. Aufgrund einer gewissen Vorhersehbarkeit und des teilweise konstruiert wirkenden Geschehens konnte mich das Buch jedoch nicht vollständig überzeugen.
Rezensionen von clematis:
Trubel in der Passerstadt
Die Welt in Meran - Walzerblut von Angela Marina Reinhardt
Wir schreiben das Jahr 1872, Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und ebenso unterschiedlichsten Beweggründen tummeln sich in Meran. Sei es, dass sie als Kurgäste im Ort sind, sei es, dass sie den passenden Ehepartner zu finden hoffen, aber auch Ärzte und Baumwollarbeiter trifft man hier an.
Nur hinein ins Vergnügen, wessen Wege wird man kreuzen?
Interessante Zeitungsartikel oder Briefauszüge stehen jedem einzelnen Kapitel voran, so erfährt man gleich zu Beginn, dass zur damaligen Zeit die Liste der ankommenden Gäste veröffentlicht wird, um Einladungen für Antrittsbesuche auszusprechen. Die Sitten und Gepflogenheiten im 19. Jahrhundert sind genauestens recherchiert, die persönliche Vorliebe der Autorin für die Gegend spürt man immer wieder durchblitzen. Die illustre Personenschar ist anfangs etwas herausfordernd, das Personenverzeichnis am Ende des Buches hilft jedoch, den Überblick zu bewahren. So erfahren wir von Adeligen ebenso wie von Kindern in der Fabrik, manch einer hütet ein Geheimnis, am Maskenball verbirgt fast jeder sein wahres Gesicht. Abwechslungsreich und bunt geht das Treiben her, ein wenig vermisse ich allerdings bewegende Gefühle, welche auf den Leser überspringen. Nichtsdestotrotz ist die Atmosphäre von Ort und Zeit gekonnt eingefangen und weckt Lust auf mehr.
Ein unterhaltsamer Start in die beginnende Reihe rund um die Passerstadt, die Neugierde ist geweckt.











