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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von froschman:

Frostiger Skiurlaub

Lügennebel von Viveca Sten

Sechs Studenten wollen eine gemeinsame Skiwoche in Åre in einem noblen Ferienhaus der Eltern von William Löwengren verbringen. Schon bei der Anreise im Schlafwagen der Eisenbahn feiern die zwei Frauen (Olivia und Fanny) und vier Männer (William, Amir, Pontus und Emil) ausgelassen und mit viel Alkohol und Drogen.

Fanny und Olivia sind in einem Nebengebäude untergebracht, die Jungs im Haupthaus. Gleich am ersten Tag fahren sie eine äußerst riskante Abfahrt im Tiefschnee und bei schlechter Sicht. Am Abend wird bei lauter Musik weiter gefeiert, sodass sich ein Anrainer beschwert. Dann begeben sie sich alle stark betrunken einzeln in die Schlafräume. Am nächsten Morgen fehlt beim Frühstück Fanny. Nach einiger Zeit wird sie fast nackt vor dem Haus in einer Schneewehe gefunden. War es ein Unfall oder doch ein Mord?
Hanna Ahlander feiert gerade ihren Geburtstag in einem einsamen Hotel mit ihrem neuen Lebenspartner, dem Milliardär Henry, als sie die Nachricht ereilt, dass sie in Åre gebraucht wird. Sie bricht den Kurzurlaub ab, um mit Daniel Lindskog die Ermittlungen aufzunehmen. Keiner der Studenten sagt die Wahrheit, alle verschweigen etwas, spielen sich gegenseitig aus, niemand weiß etwas über die vergangene Nacht.
Viveca Sten schafft es auch bei diesem Thriller wieder, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Mit immer neuen Wendungen wird der Spannungsbogen immer weiter erhöht. Das Privatleben der beiden Ermittler spielt immer wieder eine Rolle und die privaten Beziehungen entwickeln sich weiter, sodass man sich schon auf das nächste Buch dieser Reihe freuen kann, aber dazu muss man leider wieder ein Jahr warten!

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Frostiger Skiurlaub

Lügennebel von Viveca Sten

Sechs Studenten wollen eine gemeinsame Skiwoche in Åre in einem noblen Ferienhaus der Eltern von William Löwengren verbringen. Schon bei der Anreise im Schlafwagen der Eisenbahn feiern die zwei Frauen (Olivia und Fanny) und vier Männer (William, Amir, Pontus und Emil) ausgelassen und mit viel Alkohol und Drogen.

Fanny und Olivia sind in einem Nebengebäude untergebracht, die Jungs im Haupthaus. Gleich am ersten Tag fahren sie eine äußerst riskante Abfahrt im Tiefschnee und bei schlechter Sicht. Am Abend wird bei lauter Musik weiter gefeiert, sodass sich ein Anrainer beschwert. Dann begeben sie sich alle stark betrunken einzeln in die Schlafräume. Am nächsten Morgen fehlt beim Frühstück Fanny. Nach einiger Zeit wird sie fast nackt vor dem Haus in einer Schneewehe gefunden. War es ein Unfall oder doch ein Mord?
Hanna Ahlander feiert gerade ihren Geburtstag in einem einsamen Hotel mit ihrem neuen Lebenspartner, dem Milliardär Henry, als sie die Nachricht ereilt, dass sie in Åre gebraucht wird. Sie bricht den Kurzurlaub ab, um mit Daniel Lindskog die Ermittlungen aufzunehmen. Keiner der Studenten sagt die Wahrheit, alle verschweigen etwas, spielen sich gegenseitig aus, niemand weiß etwas über die vergangene Nacht.
Viveca Sten schafft es auch bei diesem Thriller wieder, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Mit immer neuen Wendungen wird der Spannungsbogen immer weiter erhöht. Das Privatleben der beiden Ermittler spielt immer wieder eine Rolle und die privaten Beziehungen entwickeln sich weiter, sodass man sich schon auf das nächste Buch dieser Reihe freuen kann, aber dazu muss man leider wieder ein Jahr warten!

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Frostiger Skiurlaub

Lügennebel von Viveca Sten

Sechs Studenten wollen eine gemeinsame Skiwoche in Åre in einem noblen Ferienhaus der Eltern von William Löwengren verbringen. Schon bei der Anreise im Schlafwagen der Eisenbahn feiern die zwei Frauen (Olivia und Fanny) und vier Männer (William, Amir, Pontus und Emil) ausgelassen und mit viel Alkohol und Drogen.

Fanny und Olivia sind in einem Nebengebäude untergebracht, die Jungs im Haupthaus. Gleich am ersten Tag fahren sie eine äußerst riskante Abfahrt im Tiefschnee und bei schlechter Sicht. Am Abend wird bei lauter Musik weiter gefeiert, sodass sich ein Anrainer beschwert. Dann begeben sie sich alle stark betrunken einzeln in die Schlafräume. Am nächsten Morgen fehlt beim Frühstück Fanny. Nach einiger Zeit wird sie fast nackt vor dem Haus in einer Schneewehe gefunden. War es ein Unfall oder doch ein Mord?
Hanna Ahlander feiert gerade ihren Geburtstag in einem einsamen Hotel mit ihrem neuen Lebenspartner, dem Milliardär Henry, als sie die Nachricht ereilt, dass sie in Åre gebraucht wird. Sie bricht den Kurzurlaub ab, um mit Daniel Lindskog die Ermittlungen aufzunehmen. Keiner der Studenten sagt die Wahrheit, alle verschweigen etwas, spielen sich gegenseitig aus, niemand weiß etwas über die vergangene Nacht.
Viveca Sten schafft es auch bei diesem Thriller wieder, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Mit immer neuen Wendungen wird der Spannungsbogen immer weiter erhöht. Das Privatleben der beiden Ermittler spielt immer wieder eine Rolle und die privaten Beziehungen entwickeln sich weiter, sodass man sich schon auf das nächste Buch dieser Reihe freuen kann, aber dazu muss man leider wieder ein Jahr warten!

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Rezensionen von Anndlich:

Bitte Einsteigen! Auf zum Gipfel des Brockens

Abenteuer-Express (Band 4) - Gefahr im Mitternachtsexpress von M. G. Leonard; Sam Sedgman

Henry und sein Onkel Nat erhalten einen mysteriösen Brief von einem alten Bekannten. Dieser bittet die beiden um Hilfe, denn auf der Burg der Familie Kratzenstein passieren unerklärliche Dinge. Gemeinsam reisen Henry und Nat über Berlin bis zum Gipfel des Brockens, um den Geschehnissen auf die Schliche zu kommen und das Rätsel um den Fluch der Familie Kratzenstein zu lösen.

Gefahr im Mitternachtsexpress ist der vierte Band der Abenteuer-Express-Reihe von M.G. Leonard und Sam Sedgmen. Das Buch lässt sich unabhängig von seinen Vorgänger lesen und benötigt keinerlei Vorwissen, um komplett in die Geschichte eintauchen zu können. Die alten Fälle werden nebenbei zwar erwähnt, erhalten jedoch keine Spoiler, sodass das Beachten der Reihenfolge nicht zwingend notwendig ist.

Durch die wunderschönen Zeichnungen der Illustratorin Elisa Paganelli wird die Geschichte auf eine ganz besondere Weise abgerundet, denn die Zeichnungen fügen sich nicht nur in die Geschichte ein, sie sind auch ein ganz besonderer Teil dieser! Etwas schade fand ich, dass manche Zeichnungen vor der expliziten Textstelle eingebaut wurden, sodass man bereits vorher wusste, was gleich passieren wird oder in welcher Beziehung manche Figuren zueinander stehen. Das tut der Lesefreude zwar keinen Abbruch, könnte aber durch ein späteres einbauen der Zeichnung ziemlich simpel umgangen werden. Außerdem ist es unglücklich, dass Henry in den Zeichnungen seinen Namen des Originals (Harrison) trägt, das sorgt bei den Kindern für Verwirrung.

Generell hebt sich dieser Band etwas von seinen Vorgängern ab. Während Band 1-3 vorwiegend in einem Zug spielen, befindet sich die Gefahr hier vor allem am Brocken und im Schloss der Familie Kratzenstein (nicht wie im Titel angedeutet im Mitternachtsexpress ). Züge finden zwar ihren Weg in die Geschichte - durch die Anreise, Henrys Vorliebe für Züge oder auch die Familiengeschichte der Kratzenstein - dennoch fehlt diese Besonderheit der Vorgänger. Auch die besondere Beziehung zwischen Henry und seinem Onkel Nathaniel kommt erst gegen Ende zu tragen und wird phasenweise komplett in Frage gestellt.

Während die Vorgänger auch durch ein enormes Potenzial des Miträtselns überzeugen konnten und auch die Zeichnungen immer ein toller Hinweislieferant waren, fiel auch dieser Aspekt dieses Mal gering aus. Dafür gab es vor allem gegen Ende viele dramatische, actionreiche Szenen.

Positiv hervorheben möchte ich aber noch die Figurenbeziehungen, die sich im Laufe der Geschichte toll entwickelt haben. Ebenso der unglaublich feinfühlige Umgang mit dem jüngsten Kratzenstein, an dem sich u.a. interessante Themen wie Notlügen aufmachen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein Blick genügt

Herzlauschen von Nicole Swidler; Uli T. Swidler

Als Sopranistin Tessa in Berlin auf der Bühne steht, geht es ihr nicht so gut. Sie versucht es zu überspielen, doch ein Zuschauer in der ersten Reihe scheint direkt in sie hinein zu sehen. Tessa findet seinen Blick und dass er immer wieder in sein Notizbuch zu zeichnen scheint, jedoch respektlos und äusserst verwirrend.

Trotzdem ist sie berührt und geht ihm später inkognito in eine Bar nach. Dort merkt sie, dass Paul gehörlos ist, aber beide schaffen es nicht, sich anzusprechen.

Dennoch werden sie sich wiedersehen, auch wenn Tessa tags darauf wieder nach New York fliegt, wo sie lebt. Ihr Manager Fabian, der seit 27 Jahren mit ihr arbeitet, hat Tessa einen straffen Auftrittsplan verschafft und wartet auf die Zusage auf ein grosses, neues Projekt. Sie fühlt sich davon bedrängt, möchte gerne mal eine Pause machen, doch Fabian scheint dies nicht zu verstehen.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Tessa und Paul erzählt. Während für Tessa Musik und Töne das ganze Leben sind, aus dem Paul ausgeschlossen ist, erkennt er dafür auf einen Blick die Charaktere der Menschen. Diese beiden gegensätzlichen Figuren sich gegenüberzustellen, ist ein toller Schachzug des Autorenpaares, Nicole und Uli Swidler.

Was für die eine Figur völlig normal ist, ist für die andere Figur eine riesige Herausforderung. Einige Szenen, die in New York spielen, zeigen dies deutlich. Wie sich die beiden dennoch annähern und welche Vergangenheit die beiden haben, erzählen die Swidlers sehr feinfühlig und respektvoll.

Es ist ein Roman, der noch lange nachhallt und die Leserinnen und Leser tief berührt. Mich erinnerte er stark an den Film, die Musik und das Buch "Jenseits der Stille", in dem es unter anderem auch um Gehörlosigkeit geht und noch jahrelang in Erinnerung bleibt. Sicherlich wird dies "Herzlauschen" auch gelingen, das hab ich so im Gefühl, denn am liebsten würde man allen von diesem Roman vorschwärmen, und dabei gleich den ganzen Inhalt schildern, denn da ist noch so viel mehr verarbeitet als bisher verraten.

Fazit: "Herzlauschen" überzeugt durch authentische Charaktere und einen gefühlvollen Schreibstil, der durch die interessante Geschichte trägt.
5 Sterne.

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Die Rache des Phantoms

Heir of Illusion von Madeline Taylor

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so umhauen wird, doch es ist ein absolutes Fantasy Highlight für mich in diesem Jahr. 

Protagonistin Iverson, auch Ivy genannt, ist das berühmt-berüchtigte Phantom des Königs, unter seiner Anweisung kennt ihre Klinge keine Gnade. Für den König ist sie jedoch auch sein Häschen und durch einen Halsring, den sie niemals ablegen kann, an ihm gebunden.

Die Missbrauchsdynamik zwischen Baylor und Ivy ist so schrecklich realistisch dargestellt, mit all der Manipulation und dem Love Bombing. Mich hat das echt sehr emotional bewegt, und ich musste an all die Frauen da draußen denken, denen es ähnlich geht. Nach all den Jahren der Gefangenschaft will sie so nicht mehr weiterleben und zeigt großen Kampfgeist, um sich zu befreien, auch wenn dabei ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht. Ivy habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Die Art und Weise, wie sie einem ihre inneren Gedanken und Gefühle zeigt, hat es sehr leicht für mich gemacht, ihre Handlungen nachzuvollziehen.

Schattenfänger Thorn hat mich oft mit seinem Schlagabtausch zum Schmunzeln gebracht und ich glaube, er hat nicht nur Ivys, sondern auch mein Herz gestohlen. Schon in der ersten Szene fühlte ich das Prickeln zwischen den beiden, aber trotz der schnellen Anziehung entwickelte sich die Liebesgeschichte authentisch und in einem guten Tempo. 

Das Worldbuilding war einfach klasse und spannend. Insgesamt gibt es acht Inseln, die von Gottheiten regiert werden, dabei hat jede Insel eine eigene Gabe und Fähigkeit. Unter den Göttern gibt es viele spannende Geheimnisse und Intrigen. Die Inselbewohner bestehen aus High Fae, Halb Fae, Menschen und ganz selten auch Schattenfänger. Menschen haben in der Hierarchie den niedrigsten Platz und leben meist in Armut, die ungleichmäßigen Verhältnisse sorgen untereinander für ziemliche Anspannung. Und dann ist da noch die geheimnisvolle Waffe, die zu einer großen Bedrohung für die gesamte Insel wird. 


Es gab einige originelle Konzepte, die das Buch für mich besonders gemacht haben , am meisten glänzten hier die unerwarteten Plots und Twists. Ich rätsle beim Lesen oft mit , um die Plots schon vorher zu lösen, doch hier konnte ich wirklich keinen erahnen, und sie sind wirklich genial. Dazwischen gab es eine Szene, die ich etwas seltsam fand, die aber zum Schluss, wenn sich alles zusammen setzt, Sinn ergibt.

Fazit: Ein echtes Fantasy Highlight dieses Jahr. Eine richtig spannende Welt mit vielen politischen Intrigen. Iverson ist eine starke und mutige Protagonistin, die ich wie Thorn sehr ins Herz geschlossen habe. Auch die Nebencharaktere sind so toll und liebenswert, es gab eine Stelle, die mich sogar so Tränen gerührt hat. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es noch keine Infos zum zweiten Band gibt, denn wie soll ich nach diesem Plot Twist noch warten können?

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Der kleine Hase und die Liebe

Geliebt von Magdalena Fournillier

Auf der Suche nach etwas, das ihm fehlt, ohne zu wissen, was es genau ist wandert ein kleiner Hase von Herbst bis Sommer durch den Wald und spricht mit anderen Waldbewohnern.

Das Reh gibt ihm Geduld mit auf den Weg, der Biber nimmt ihm die Sorge, nicht genug zu sein. Es sind die essenziellen Weisheiten der Begegnung auf meist 1-2 Seiten, alles drumherum wird der eigenen Vorstellungskraft überlassen.

Als würde man ein Fotoalbum von jemand anderem ansehen. Also kein Kontext, viele Tierbegegnungen und viele philosophische Fragen.
Dazu zarte Illustrationen als eine Wanderung durch die Jahreszeiten. Die farbigen Aquarelle sind dabei eindrucksvoller als die Bleistift-Zeichnungen, aber immer einzigartig. Der Prolog und das Nachwort bestimmen dabei die Richtung: diese Buch soll helfen, Liebe zu erkennen und zu lieben, ohne sich zu verlieren.

Es ist eine zusammenhängende Geschichte, weil der Hase am Ende findet, was er gesucht hat. Aber es sind die Erkenntnisse seiner Reise, die bedeutend sind. Diese kann man auch selbst entdecken. Zuversicht, Liebe, Achtsamkeit und die kleinen Wunder Natur finden sich in "Geliebt". Für mich hat die nachdenkliche Suche des kleinen Hasen sich erst nach mehrmaligem Lesen entfaltet.

Ich finde, es ist ein Geschenkbuch für fantasiebegabte Erwachsene, die sich an zarten Illustrationen, philosophischem Tiefgang, positiven Denkanstößen und der Natur erfreuen. Als Buch für das gemeinsame Lesen mit Kindern eignet es sich leider nicht.

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Rezensionen von Harakiri:

Wer ist der Tote im Tresorraum?

Der Tote mit dem Silberzeichen von Robert Galbraith

Wer ist der Tote im Tresorraum?
In Strikes und Robins neuestem Fall werden die beiden vor eine große Herausforderung gestellt: eine Klientin möchte beweisen, dass der Tote im Silberladen ihr Lebensgefährte ist. Allerdings gibt es noch mehrere Vermisste, auf die die Beschreibung der Leiche zutrifft.

So geht das Detektivbüro noch 4 weiteren Spuren nach. Doch die Ermittlungen sind komplex und unbefriedigend.
Über 1200 Seiten umfasst der neue Krimi der Autorin und wird auf keiner Seite langweilig. Auch wenn sich die Handlung etwas zieht und dank der vielen Namen sehr komplex ist, unterhält das Buch wieder hervorragend. Die vielen Handlungsstränge und Namen machen es aber notwendig, dass man sehr aufmerksam liest, sonst kann man sich schnell verzetteln. Die Kapitel wechseln meist ab zwischen Robin und Strike und vor allem deren Gefühle stehen in diesem Band im Vordergrund. Die Liebesgeschichte zieht sich ja seit dem ersten Band durch die Story, im vorliegenden Buch gewinnt sie aber an Brisanz. Schon irgendwie witzig, wie die beiden umeinander rumschleichen. Als Leser weiß man aber immer um die Gedanken der beiden und wünscht sich, dass sie endlich zusammenfinden. Das Ende fand ich daher etwas unbefriedigend und wünsche mir für den nächsten Band mehr Klarheit (sofern die Autorin hier sich selbst im Klaren ist).
Die Handlung ist gut aufgebaut und detailreich erzählt und überrascht mit einigen Wendungen und Lichtblicken der Detektive, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Die Auflösung ist schlüssig und stimmig und lässt keine Fragen offen.
Fazit: Ein komplexer Fall, der durch das Persönliche von Robin und Strike noch zusätzlich aufgewertet wird. Kleine Längen kann man der Autorin hier gut verzeihen.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Ein packender Psycho-Thriller

Der Mann meiner Tochter von Jane E. James

Als Beth den neuen Partner ihrer schwangeren Tochter kennenlernt, fällt sie aus allen Wolken – es ist ihr Exmann Luke, der ihr einst das Herz brach. Bald zeigt er sein wahres Gesicht und beginnt ein perfides Psychospiel, das Beth an ihre Grenzen bringt. Die wechselnden Perspektiven sorgen für große Nähe zu den Figuren, der Spannungsbogen bleibt konstant hoch und das Finale überrascht gewaltig.

Ein düsterer, fesselnder Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von DoraLupin:

Regt zum nachdenken an

Da, wo ich dich sehen kann von Jasmin Schreiber

Ich habe bereits schon andere Bücher der Autorin gelesen und diese konnten mich in den Bann ziehen, deshalb wollte ich auch dieses Werk unbedingt lesen und das Buch macht wirklich nachdenklich und konnte mich berühren!

Es geht um die neunjährige Maja, diese wächst in einer zerrütteten Familie auf - ein tyrannischer Vater, eine liebevolle, aber unterdrückte Mutter, dazwischen viel Schweigen und Dinge, die ihr keiner erklärt.

Als Frank, Majas Vater, ihre Mutter tötet, reißt er ein Loch in die Welt - für Maja, aber auch für alle anderen, die zurückbleiben.
Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Zwischen Trauer, Sorgerechtsstreit und Bürokratie wird Maja zum Spielball und verliert inmitten von Anträgen und Zuständigkeiten ihre Familie, ihr Zuhause, das Gefühl von Sicherheit und die Gewissheit, zu wem sie gehört. Ihre Patentante Liv wird Majas einziger Lichtblick: Liv arbeitet als Astrophysikerin und begeistert Maja für die Wunder des Universums. Gleichzeitig ringt sie mit eigenen Unsicherheiten, alten Ängsten und der Überforderung, plötzlich Verantwortung übernehmen zu müssen. Und doch wachsen Liv und Maja zusammen: beim Blick durchs Teleskop und beim Versuch, im endlosen Weltraum Antworten zu finden, die ihnen niemand sonst geben kann.

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, obwohl sie aus ziemlich vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Liv und Maja kommen natürlich mit ihrer Perspektive vor, aber auch Oma und Opa von Maja und ihre Mutter Emma tragen in ihren Gedanken und Gefühlen immer wieder mit zur Handlung bei. Das macht die Geschichte abwechslungsreich, aber man muss sich auch konzentrieren, da auch in der Zeit gesprungen wird.

Vorallem das Thema Femizid berührt sehr, wobei es in diesem Buch gar nicht so sehr um die eigentliche Tat geht, sondern mehr darum wie Angehörige nach so einer Tat weiterleben können. Eine Geschichte, die auf jeden Fall bewegt und unter die Haut geht und ich habe sehr mitgefiebert mit den einzelnen Protagonisten.

Was mir nicht ganz so zugesagt hat war, wie die Geschichte immer wieder ein bisschen zu sehr ins schwarz-weisse driftet. So kommen fast alle Männer in der Geschichte schlecht weg, hier fehlte mir etwas die andere Seite, so kommen einem die Männer etwas "abgestempelt" vor.

Ansonsten aber eine sehr berührende und wichtige Geschichte, die mir gefallen hat, die aber nichts für schwache Nerven ist. Man sollte das Buch nur lesen, wenn man aktuell psychisch stabil ist. Von mir erhält die Geschichte deshalb alles in allem 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung

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