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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Novalie:

London, 1923, mit Drachen.

Die Sprache der Drachen von S. F. Williamson

Das Cover hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, der Klappentext hat mich neugierig gemacht und der Inhalt hat mich überzeugt.
Das Buch spielt in London im Jahre 1923. Allerdings gibt es Drachen, einen fragilen Frieden, ein ungerechtes Klassensystem, eine Protagonistin, die absolut keine Heldin ist, Verrat, Rebellion, einen mysteriösen Job und dann auch noch eine fremde Sprache, die es zu entschlüsseln gilt.

Das klingt einfach richtig spannend.
In der Welt habe ich mich sehr schnell zurechtgefunden. Sie beinhaltet viele bekannte Elemente von typischen Fantasyreihen oder Dystopien und fühlt sich doch irgendwie eigen an.
Vivien Featherswallow hat ihre eigenen Motive für ihre Handlungen und passt nicht wirklich in das Bild einer typischen Protagonistin. Sie ist das Produkt ihrer Umgebung und macht durchaus auch Fehler, vertraut den Falschen und muss mit den Konsequenzen ihrer Handlungen leben. Allerdings steht für sie viel auf dem Spiel, weshalb zu scheitern keine Option ist. Doch je mehr sie über die Sprache der Drachen lernt, umso mehr Fragen tauchen auf.
Und ja, es gibt auch einen Typen, der kennt jedoch seinen Platz und die tatsächliche Handlung bleibt im Vordergrund.
Das Ende macht neugierig darauf, wie es weitergeht und bietet viel Potential für eine spannende Fortsetzung.

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Rezensionen von Novalie:

Schräg aber kreativ

heute graben von Mario Schlembach

In einem Zug trifft ein Totengräber auf seine erste Liebe mit dem Namen A. Er beginnt zu schreiben, über die Liebe und seine Dates mit B, C, D, … sowie über seinen Alltag auf dem Friedhof. Dann wird bei ihm eine schwere Lungenkrankheit diagnostiziert und obwohl sich dadurch viel ändert, bleibt doch irgendwie alles gleich.

Der Schreibstil ist sehr eigen und der Text besteht oft aus Satzfragmenten, die unfertigen Gedanken ähneln. Die Charaktere bleiben unnahbar und Schatten ihrer selbst.
Nachdem die Frauenfiguren keine echten Namen haben, sondern nach dem Alphabet kategorisiert werden, verlieren sie auch ihre Individualität. Das hat sich irgendwie fast entmenschlichend angefühlt.
Der Protagonist war extrem wehleidig, von den eigenen Themen und einer Überdosis Selbstmitleid eingenommen und konnte kaum Verbindung zu anderen aufbauen. Dabei sehnt er sich jedoch genau nach den Dingen, die er nicht versteht und gräbt Gräben zwischen sich und seinen Mitmenschen.
Es war irgendwie schräg und auf jeden Fall innovativ, aber auch sehr verwirrend.

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Rezensionen von Anndlich:

Hilda und Humphrey

The Penguin Paradox von Greta Milán

Emerie befindet sich mitten in ihrer Dissertation als sie die einmalige Chance erhält, mit einem Forschungsteam in die Antarktis zu fahren und ihre Beobachtung vor Ort zu dokumentieren. Eigentlich könnte alles perfekt sein, wenn nicht der unausstehliche ‚Mr Sexy Brain' Beckett auch mitfahren würde.

Doch mit jedem Tag mehr in der Antarktis muss Emerie erkennen, dass nicht alles so ist, wie sie vermutet hat, nicht bei den Pinguinen und auch nicht bei Beckett.

The Penguin Paradox von Greta Milán erschafft eine winterliche Atmosphäre, die sich hervorragend den jetzigen Temperaturen fügt und zum Wohlfühlen einlädt. Die Geschichte erleben wir aus den Perspektiven von Emerie und Beckett. Emerie erweist sich nicht sofort als Sympathieträgerin, wenngleich ihre Ansichten auf die Welt durchaus begründbar und verständlich sind und doch würde man sie am liebsten schütteln und sie aus ihrer festgefahrenen Gedankenwelt befreien, weil diese doch manchmal eher nervt. Beckett ist das genau Gegenteil, ein absoluter Sympathieträger, beinahe zu perfekt. Weswegen am Ende vor allem die Nebencharaktere für eine tolle Teamstimmung sorgen und die Interaktionen aufwärmen. Ich mochte vor allem Cooper und Marinette, vor allem Coopers Einstellung zum Thema Freundschaft hat mir angesprochen gut gefallen.

Der Schreibstil ist durchweg flüssig, lässt die Antarktis aufleben, aber am Ende fehlt das gewisse Etwas. Das eingebaute Wissen über Pinguine gefiel mir gut, auch die Idee der Hypothesen und die weihnachtlichen Szenen. Am Ende fehlte es mir aber an Tiefe zwischen den beiden Protagonisten. Themen wurden angeschnitten, aber nur oberflächlich behandelt und auch der Epilog war mir etwas zu viel. The Penguin Paradox ist eine süße, winter-weihnachtliche Geschichte.

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Rezensionen von Anndlich:

Einführung in die Welt der KI

KI und du von Diana Knodel; Hannah Lesch

KI und du von Diana Knodel und Hannah Lesch befasst sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz und bringt diese informativ und spielend an Kinder ab 10 Jahren weiter. Dabei wird das Thema aus etlichen Perspektiven beleuchtet, zeigt die Vorteile auf und gibt einen Blick auf mögliche Gefahren von KI.

Künstliche Intelligenz befindet sich mittlerweile ständig in unserer Umgebung, teils bewusst, teils ganz unbewusst.

Genau deswegen ist es wichtig, dass mit Kindern dieses Thema besprochen wird und dabei alle Seiten der KI beleuchtet werden. In einer Zeit in der Fake News immer schwieriger zu erkennen sind und die KI dabei ihre Finger im Spiel hat, ist es wichtig, dass Kinder die richtigen Werkzeuge in die Hand bekommen, um falsche und wahre Informationen erkennen zu können. Aber es ist auch wichtig, dass Kinder nicht nur die Gefahren kennenlernen, sondern auch all den Fortschritt, den die KI mitbringt. Diese Informationen werden durch KI und du wunderbar übermittelt und bieten einen tollen Überblick über das Thema.

Außerdem bietet das Buch über einen QR-Scanner (Alternativ den entsprechenden Link) viele Übungen zum Thema, die sich u.a. mit der Erkennung von KI oder der Erstellung von Texten beschäftigt.

Der super informative Text wird durch die Zeichnungen des Illustrator Manuel Kilger hervorragend unterstützt. Ein Werk, das durch seine Interaktivität Spaß macht und fast nebenbei wichtiges Wissen übermittelt.

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Rezensionen von Netti:

Was wirklich wichtig ist im Leben

Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer

Das Buch „ Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer umfasst 171 Seiten und ist in kurze Kapitel unterteilt, was mit sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte wird in der „ ich“ Perspektive erzählt. Der Erzähler hat am Anfang des Buchs einen kleinen Unfall, er schneidet sich an einem Messer.

Nichts wildes, dass passiert jedem mal. Leider hatte es bei ihm fatale Folgen. Bakterien kamen in die Wunde und das ganze wurde sogar Lebensbedrohlich. Auch besteht noch die Möglichkeit dass eine Amputation vorgenommen werden muss.

Durch diesen Vorfall überdenkt der Erzähler sein Leben neu. Was ist ihm wichtig im Leben, warum tun wir Sachen so selten die uns so wichtig sind. Er bekommt einen neuen Blick auf das Leben , überdenkt vieles und daran kann der Leser in den kurzen Kapiteln teilhaben. Alles ist sehr gut verständlich geschrieben.

Es ist ein Buch um in sich zu gehen, um nachzudenken und auch um raus zu finden, was einem wichtig ist und manche Blickwinkel auf Dinge zu ändern. In der heutigen, schnelllebigen Zeit wo viele einfach nach Arbeit und Haushalt keine Energie mehr haben, was schönes zu machen, ist dieses Buch eine wichtige Message, um zufriedener und glücklicher weiter zu Leben. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es weiter empfehlen.

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Rezensionen von carola1475:

Skurril, spannend und sehr unterhaltsam

Der Kurator von M. W. Craven

Washington Poe, Tilly Bradshaw und ihr Team von der Serious Crime Analysis Section SCAS bekommen es mit einer rätselhaften Mordserie zu tun, bei der kein Zusammenhang zu erkennen ist und der Täter keine Spuren hinterlässt.
Die Ermittler sind ratlos und nur Poes Intuition, sein assoziatives Denken und akribisches Verfolgen kleinster Hinweise, selbst wenn sie winzig sind und banal erscheinen, führen allmählich zu ersten Anhaltspunkten.

DS Washington Poe und Analystin Tilly Bradshaw sind nicht nur ein unschlagbares Team, sondern inzwischen enge Freunde und auch ihre Vorgesetzte DI Stephanie Flynn ist mit beiden befreundet, fühlt sich durch ihre Schwangerschaft vor allem bei der Arbeit behindert und ist nicht gern schwanger, was von Poe (meist nur) gedanklich ironisch kommentiert wird.
Dialoge zwischen Poe und Bradshaw unterhalten durch Wortwitz und Humor, Tilly hat zwar immer noch kaum soziale Kompetenz und ist oft schmerzhaft ehrlich, aber sie ist hochintelligent, gnadenlos logisch und absolut loyal. Tillys Recherchen und Ideen bringen Poes unkonventionelle Ermittlungen voran, an denen er verbissen und unermüdlich arbeitet, um den Fall zu lösen.

Neueinsteiger haben meiner Meinung nach keine Schwierigkeiten, mit diesem dritten Band in die Serie einzusteigen, alle Figuren werden glaubhaft beschrieben, besonders Poe beeindruckt, seine Familiengeschichte und sein Heim, die einsam gelegene Schäferhütte Herdwick Croft in Cumbria, werden erwähnt, ebenso seine Faszination für die Pathologin Estelle Doyle, der er auch bei diesem Fall gehemmt und regelrecht schüchtern begegnet.

M. W. Craven spricht in der Geschichte interessante und aktuelle Themen an und schafft eine düstere Atmosphäre der Dringlichkeit. Der Krimi fesselt, ist einfallsreich, komplex und spannend, mit vielen Wendungen und überraschenden Erkenntnissen und hat mich (natürlich erfolglos) miträtseln lassen. 'Der Kurator' hat mir trotz kleiner Logikschwächen sehr gut gefallen und mich bestens unterhalten. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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Rezensionen von yellowdog:

Prenzlau

In der Nähe von Simon Strauß

Der Untertitel lautet Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht.
Simon Strauß nähert sich mit diesem Sachbuch dem Thema Stimmung in Ostdeutschen Kleinstädten aus verschiedenen Blickwinkeln. Exemplarischen Beispiel ist Prenzlau.
Strauß stellt einen Kontext zur Vergangenheit her, indem er schreibt, wie zerbombt Prenzlau bei Kriegsende war und wie die Menschen unter der Rache der Russen leiden mussten.

Er spricht mit diversen Personen aus Prenzlau und porträtiert einige wichtige Persönlichkeiten der Stadt wie den Bürgermeister, die Pfarrerin, ein Landtagsabgeordneter der AfD und unter anderen auch einen Flüchtling. Aus diesen Perspektiven ergibt sich ein Bild des gesellschaftlichen Status der Stadt. Das ist in der Summe gut gemacht und das Buch hat viele gute Ansätze. Ob es wirklich eine abschließende Antwort ist, glaube ich nicht.
Fazit: Ein interessantes Buch!

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Rezensionen von Shilo:

Eine starke Fortsetzung voller Spannung und Gefühl

Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings' mutiger Kampf um ihr Glück von Inès Keerl

Vor rund zwei Jahren erschien "Die Löwin vom Tafelberg", ein Roman, der mich damals sehr begeistert hat. Umso schöner, dass Inès Keerl die Geschichte nun fortsetzt und erneut nach Südafrika ins 17. Jahrhundert führt. Die Handlung schließt an die Ereignisse des ersten Bandes an, weshalb es hilfreich ist, diesen vorher zu kennen, um die Entwicklung der Figuren und den geschichtlichen Hintergrund besser einordnen zu können.

Wieder steht die außergewöhnliche Catharina Ustings im Mittelpunkt, jene Frau, die einst als Mann verkleidet ans Kap der Guten Hoffnung segelte. Sieben Jahre sind vergangen, seit sie sich in der neuen Heimat ein Leben aufgebaut hat. Doch nach schweren Verlusten wird sie des Mordes beschuldigt und soll nach Mauritius verbannt werden. Entschlossen kämpft sie um ihre Freiheit, ihr Zuhause und ihre Familie gegen Vorurteile, Intrigen und Ungerechtigkeit.
Die Autorin hat erneut sehr sorgfältig recherchiert. Mit klaren Worten zeigt sie das harte Leben in Kapstadt im 17. Jahrhundert, die Spannungen zwischen Siedlern, Soldaten und Einheimischen und den geringen Handlungsspielraum, den Frauen in dieser Zeit hatten. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild vom Alltag in einer frühen Kolonie, das glaubwürdig wirkt und die damalige Welt greifbar macht. Historische Fakten und die erzählte Handlung greifen dabei stimmig ineinander.
Inès Keerl verbindet geschichtliche Genauigkeit mit einer Erzählung voller Emotion und Spannung. Es geht um Mut, Verrat, Machtspiele, Freundschaft und Liebe, aber auch um Standhaftigkeit und der Suche nach Gerechtigkeit. Die Entwicklungen bleiben klar nachvollziehbar, nichts wirkt gestellt oder übertrieben.
"Die Frauen vom Tafelberg" ist ein eindrucksvoller historischer Roman über Stärke, Hoffnung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Eine gelungene Fortsetzung, die die Atmosphäre und Kraft des ersten Bandes aufgreift und überzeugend weiterführt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Gute_Laune:

Tolle Inspirationen für die Weihnachtstafel!

Genussmomente: A very cosy Christmas von Edition Michael Fischer

Hier sind 25 weihnachtliche Rezepte aufgetischt aus den Kapiteln Kleine Kostbarkeiten – Vorspeisen; Fröhlicher Festschmaus – Hauptspeisen; Süße Bescherung – Desserts; Gläser voll Glanz – Drinks. Alles passt perfekt zusammen, egal wie man es kombiniert. Vorher bekommt man aber noch jede Menge Anregungen für die Vorbereitungen.

Dazu gehören auch eine Bucket-List und Tischdeko.

Die Rezepte sind innovativ, frisch, modern und dennoch richtig schön weihnachtlich. Beispielsweise gleich mal die weihnachtliche Tomatensuppe ist ein grandioses Beispiel dafür. Mit ganz einfachen Mitteln wird eine Tomatensuppe super weihnachtlich und gefällt dabei Gaumen und Auge! Der Gänsebraten klappt auch mit einer anderen als einer Gillbachtal-Gans. Ich tendiere zu regionalen Erzeugnissen. Ob es unbedingt San Marzano Tomaten aus der Dose sein müssen, sei mal dahingestellt. Auch bin ich kein Freund von Zuckeraustauschstoffen, die im weihnachtlichen Käsekuchen eingesetzt werden. Ich nehme da lieber handelsüblichen Zucker. Ansonsten sind die Zutaten nicht sehr exotisch und gut im Handel zu bekommen. Es wird in den Rezepten übrigens recht viel Beifuß verwendet.

Zu jedem Rezept gibt es ein schönes, aussagekräftiges Foto. Das ist mir enorm wichtig, weil ich aus Erfahrung sonst die Rezepte übergehe. Die Rezepte sind für 4 bis 6 Personen ausgelegt. Der Aufbau folgt dem klassischen Muster von Zutatenlisten und daneben die Zubereitungsschritte. Diese sind ausführlich genug und gut verständlich gehalten. Sehr oft findet sich noch ein besonderer Tipp bei den Rezepten. Dafür wird auf die Angabe von Nährwerten verzichtet.

Der Aufwand für die Rezepte ist unterschiedlich, ebenso der Schwierigkeitsgrad. Je nach persönlichen Fähigkeiten würde ich jedoch behaupten, dass man auch mit weniger Erfahrung gut damit klarkommt und ein schönes, überraschendes und wunderbar weihnachtliches Menü mit den Rezepten auftischen kann. Für mich ist dieses kleine Themenkochbuch gut gelungen und auch als Geschenk für Kochbegeisterte geeignet. Abzüglich meiner kleinen Kritikpunkte erhält es vier glitzernde Sterne.

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Rezensionen von Sheilo:

Ein absolutes Highlight-Finale

Schattenwede – Rette mich nicht von Corinna Kalla

Nora ist glücklich, denn auf der Hochzeit ihrer Freundin bietet sich endlich die Gelegenheit, Meruwin ihren Freunden vorzustellen. Doch mit diesem Ende der Hochzeit hat Nora wohl nicht gerechnet...

"Schattenwede - Rette mich nicht" ist das absolut fesselnde Finale der Trilogie und ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite nur so verschlungen.

Mit ihrem abwechslungsreichen Schreibstil schafft es die Autorin Corinna Kalla sowohl humorvolle, als auch emotionale und kämpferische Szenen perfekt in Einklang zu bringen und die Spannung der Handlung bleibt dabei bis zum Ende erhalten. Auch ein paar kleine Überraschungen gibt es im Buch für die Fans der Reihe und ich freue mich jetzt schon sehr, einige Figuren in den weiteren, geplanten Büchern wiedertreffen zu dürfen.

Die Entwicklung von Nora im Verlauf der Buchreihe ist wirklich faszinierend. Mut hatte sie bereits im ersten Teil der Reihe, aber ihr Durchhaltevermögen und liebevolle Sturheit im Dritten Band mag ich sehr. Sie hat so ein großes Herz und ist sehr aufopferungsvoll.

Meruwin zeigt uns immer mehr weiche Seiten und es war sehr schön, Einblicke in die Lebensweisen seiner Heimat zu erhalten. Er ist ein Protagonist, den man nicht so schnell vergisst und er hat sich im Verlauf der Buchreihe immer mehr in mein Herz geschlichen.

Meruwin und Nora passen in meinen Augen perfekt zusammen und würden alles füreinander tun. Ich liebe die Vibes ihrer Beziehung sehr und auch, wie der harte Meruwin in Noras Nähe einfach so dahinschmilzt. Natürlich dürfen auch in diesem Band einige emotionale Szenen nicht fehlen und ein paar Tränchen hatten sich beim Lesen auch in meine Augen geschlichen. Neben den beiden Protagonisten gibt es auch in diesem Teil so viele tolle Nebencharakter, ob Freunde oder Bösewichte, die die Geschichte zu etwas ganz besonderem machen.

Für mich ist der dritte Band wirklich ein krönender Abschluss der Reihe und ein absolutes Must-Read. Ich kann "Schattenwede - Rette mich nicht" sehr empfehlen.

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