Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Martha:
Einfach grandios!
Bussi Bussi - Kein Kind von Traurigkeit von Laura Roth
Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Besonders spannend und witzig ist Carmens turbulentes Leben. Zwischen Familie, Affären und Karriere der Bussi-Bussi Gesellschaft herrscht Chaos. Alte Wunden reißen auf und Carmen muss sich diesen stellen. Von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich unterhaltsam.
Mit Gefühl, Tiefgang und Wortwitz ein sehr gelungener Roman von Laura Roth.
Rezensionen von nil_liest:
Zwischen leisen Schatten und hellen Momenten – Schirachs Kunst des Hinsehens
Der stille Freund von Ferdinand Schirach
Von Schirach bleibt seinem Stil treu: präzise, reduziert, manchmal fast asketisch – und doch voller Atmosphäre. Vierzehn Geschichten versammelt er hier, und sie führen an Orte, die nachklingen: Berlin, Kapstadt, Rom, Wien, die Côte d’Azur. Es sind Begegnungen, die sich wie zufällige Splitter eines Lebens anfühlen, aber immer etwas Größeres in sich tragen: die Verletzlichkeit des Menschen, seine Sehnsucht, seine Abgründe.
Der Autor erzählt von Menschen, die ihm begegnet sind, von Freunden, vergessenen Persönlichkeiten, Berühmten und Stillen. Einige dieser Figuren tragen historische Namen – Gottfried von Cramm, Adolf Loos, Egon Friedell – andere könnte man auch im Café nebenan treffen. Und wie so oft bei Schirach verschwimmen Realität und Fiktion in einem Ton, der nichts behauptet, nichts bewertet, sondern einfach beobachtet.
Wie in seinen früheren Bänden Schuld oder Verbrechen gibt es Geschichten, die sich festsetzen – Szenen, die blitzen wie ein unerwartetes Schlaglicht. Andere ziehen eher leise vorbei. Manche wirken intellektuell herausfordernder, vielleicht sogar etwas distanziert; andere treffen ohne Vorwarnung mitten ins Herz. Genau dieses Changieren macht seine Erzählbände für mich so reizvoll.
Ich gebe zu: In Schirachs jüngsten Veröffentlichungen empfand ich manchmal eine gewisse Müdigkeit. Dieses permanente Umgeben-Sein von berühmten, reichen Menschen, dieses weltläufige Flanieren von Hotelbar zu Hotelbar – das hatte für mich bisweilen einen „alte-weiße-Männer“-Vibe, der mich eher kaltließ. Doch Der stille Freund überrascht mich: Viele der Texte wirken wieder näher, menschlicher, wärmer. Die besten Geschichten sind jene über Bekannte und Freunde – da, wo er selbst ein Stück zurücktritt und seine Figuren leuchten lässt.
Gerade deshalb empfinde ich dieses neue Buch als Rückkehr zu jener Stärke, die ich an Schirach immer am liebsten mochte: die kunstvolle Einfachheit, die moralische Offenheit, das klare Sehen ohne Urteil. Es ist ein stilles Buch, ein schmaler Begleiter – aber einer, der lange nachhallt.
Rezensionen von Claudia R.:
mit viel Tiefe
Neun Leben von Elsa Wild
Klappentext / Inhalt:
NEUN LEBEN Kann eine Katze ein Menschenleben retten … und zu welchem Preis?
Ein tragischer Unfall in einer sternenklaren Nacht verwebt zwei Schicksale auf magische Weise. Während Julia, ein Mädchen, im Krankenhaus ums Überleben kämpft, wird Ginger, die verletzte Streunerkatze, von einer geheimnisvollen Heilerin versorgt, und vor eine alles verändernde Entscheidung gestellt.
In berührenden Bildern und poetischer Sprache erzählt dieses moderne Märchen von Hoffnung, Mut und dem Zauber bedingungsloser Verbundenheit. Eine Geschichte für Erwachsene und Jugendliche, die tief unter die Haut geht – und noch lange nachklingt.
Cover:
Das Cover ist sehr atmosphärisch und stimmungsvoll umgesetzt. Eine einsame Bank im Lichtschein der Laterne wird hier beleuchtet und er Blick auf unterschiedliche Fuß- und Tatzenspuren werden dabei Preis gegeben. Optisch und farblich ist es wunderschön umgesetzt.
Meinung:
Eine bewegende und sehr tiefgreifende Geschichte, die durchaus traurig, aber auch nachdenklich und hoffnungsvoll herüber kommt. Eine besondere Verbindung zwischen einem kranken Mädchen und einer Katze. Eine Opferbereitschaft, die alles verändert und nachdenklich stimmt.
Doch zu viel sei hier nicht verraten. Ein Blick hinein lohnt sich.
Eine Geschichte voller Mut, Verbundenheit und Hoffnung. Mit poetischer Sprache und wundervollen Illustrationen wird hier viel Raum für eigene Interpretationen gegeben und gelassen. Eine Geschichte, die berührt und nah ans Herz geht. Die Emotionen und Gedanken sind ganz nah und auch die Atmosphäre kommt sehr spürbar herüber. Die Geschichte wirkt noch nach und besitzt viel Tiefe, die zum Nachdenken anregt und zugleich auch stark berührt.
Das Text- Bild Verhältnis ist passend und ansprechend gewählt. Die bunten Illustrationen sind sehr detailreich umgesetzt und auch diese geben das Gelesene gut wieder lassen aber auch Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Die Schicksale und Verbindungen sind gut herausgearbeitet und es berührt und bewegt gleichermaßen. Eine wundervolle Geschichte für Klein und Groß, die mit viel Herzblut umgesetzt wurde.
Fazit:
Eine bewegende und sehr tiefgreifende Geschichte, die durchaus traurig, aber auch nachdenklich und hoffnungsvoll herüber kommt.
Rezensionen von lectrice:
Überzeugende Fantasy
Heir of Illusion von Madeline Taylor
Ich muss es mir eingestehen, dass ich in der letzten Zeit sehr viele Fantasy-Romane gelesen habe und da fällt es natürlich schwerer, ein Buch zu finden, dass im positiven Sinne aus der Reihe tanzt. Aber das ist mir bei diesem Buch von Madeline Taylor passiert.
Die Protagonistin Ivy Pomeroy ist ein starker Charakter, aber sie hat viel gelitten.
Durch einen Halsring ist sie an den König gebunden und für ihn führt sie viele Aufträge mit ihrer Klinge aus. Der König hat sie missbraucht und misshandelt und die Zeit bei Baylor war wirklich heftig und da musste ich zwischendurch ganz schön schlucken. Aber da ist auch immer wieder ihr Kampfgeist und sie gibt nicht auf.
Der männliche Konterpart, der Schattenfänger Thorne hat mir sehr gefallen und ich liebe es ja, wenn es tolle Wortgefechte zwischen den Protagonisten gibt.
Die Welt mit ihren acht Inseln wurde ausführlich dargestellt, eine interessante Götterwelt.
Immer wieder gelungene Wendungen und ein hohes Spannungsniveau, ein dickes Buch, das dennoch zu schnell ausgelesen war. Und nun dauert es wohl noch, bis es weitergehen wird.
Rezensionen von nil_liest:
Eine ungarische Adelsfamilie in den Turbulenzen des 20. Jahrhunderts
Lázár von Nelio Biedermann
Diesem Buch konnte man gar nicht entfliehen auf Bookstagram und überall wo viel über gute Bücher gesprochen und geschrieben wurde, daher hab auch ich es zur Hand genommen, obwohl Romane mit Pferden auf dem Cover sonst so gar nicht meines sind!
“ Der Schriftsteller fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Glück, was nur verständlich ist, denn Schreiben ist Konservieren, Festhalten, Ordnen, das Glück aber meidet die Sprache, entzieht sich den Wörtern, versteckt sich in der Vergänglichkeit und zerfällt, wenn man es zu erklären versucht.
” (S. 108)
Und ich muss das Fazit vorziehen: Es hat sich gelohnt! Was ein tolles Buch. Die unabhängigen Buchhändler:innen haben dieses Buch in 2025 zu ihrem Buch des Jahres erklärt. Gute Wahl!
Nelio Biedermann findet eine äußerst gute Sprache für so vieles unaussprechliches. Für Dinge und Umstände, für die man zur damaligen Zeit keine Worte fand. Geschickt springt er in der Zeit, erzählt episodenhaft, aber zeichnet ein rundes Bilder einer Familie über Generationen hinweg.
“Auch sie, die die Hoffnung nicht verloren hatten, hofften eigentlich nicht auf die Zukunft, sondern auf die Rückkehr der Vergangenheit.” (S. 290)
Es geht um eine adelige Familie in Ungarn, die zurückgezogen in einem Waldschloss lebt. Zunächst im Glauben, dass der Adel und die Lebensweise ohne Umbrüche immer so weiter geht, aber dann kommt der erste Weltkrieg, dann der Zweite und dann die Kommunisten. Eine tragische Verstrickung von Ereignissen.
Wieder ein Buch, dass schafft durch eine fiktionalisierte Geschichte einen emphatischen Raum zu öffnen und die Imagination antreibt sich auszumalen wie die vergangenen Zeiten die Gegenwart geprägt hat.
Ich habe es sehr gern gelesen und wünsche Lazár viele Leser. Ach ja, und ignorieren sie das Pferd, auch wenn ihnen beim Lesen klar wird, welche Rolle es spielt.
Rezensionen von nil_liest:
Rache ist buchbar!
Hustle von Julia Bähr
Was für ein Spaß! Hustle ist so ein Buch, das man aufschlägt, „nur kurz reinlesen“ will – und plötzlich ist man auf Seite 200 und lacht Tränen über Leonies sarkastische Kommentare, bissige Beobachtungen und die absurden Situationen, in die sie sich hineinmanövriert. Julia Bähr hat hier einen Roman geschrieben, der gleichzeitig federleicht und messerscharf ist – Unterhaltung mit Köpfchen, Gesellschaftskritik mit Witz.
Im Mittelpunkt steht Leonie, Anfang 30, Biologin, moralisch flexibel und lebensklug. Nachdem ihr Chef ihre Forschung klaut und sie in einem legendären Wutanfall sein Büro verwüstet, findet sie sich ohne Job wieder – und mit einem Neuanfang in München, der teuersten Stadt Deutschlands. Dort stößt sie auf drei Frauen, die sich mit mehr oder weniger legalen „Nebenjobs“ über Wasser halten – und bald gründet Leonie ihr eigenes Business: Rache Inc. Wer Liebeskummer hat, zahlt, und Leonie sorgt mit raffinierten Aktionen für Gerechtigkeit auf ihre ganz eigene Art.
Was das Buch so großartig macht, ist der Ton. Julia Bähr schreibt herrlich trocken, mit einem Gespür für Timing und Situationskomik, das an Mareike Fallwickl oder Caroline Wahl erinnert – nur noch schärfer und urbaner. Ich habe selten so oft laut gelacht und gleichzeitig gedacht: Autsch, das trifft leider genau ins Schwarze. Zwischen überzogenen Mieten, Selbstoptimierung und moralischen Grauzonen erzählt Hustle von einer Generation, die gelernt hat, sich selbst zu hustlen, weil sonst niemand für sie sorgt.
Dabei bleibt der Roman warmherzig. Die Freundschaften zwischen den Frauen sind das emotionale Rückgrat der Geschichte – loyal, wild, solidarisch, und manchmal chaotisch. Es tut gut, dass hier einmal nicht die romantische Liebe im Zentrum steht, sondern weibliche Bündnisse, Wut und Witz.
Leonie ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern ein Mensch, der Fehler macht, flucht, zweifelt – und gerade deshalb so sympathisch ist. Dass Julia Bähr diese Figur nie moralisierend, sondern liebevoll ironisch zeichnet, macht Hustle zu etwas Besonderem.
Kurz gesagt: Hustle ist frech, modern, brillant beobachtet und einfach verdammt unterhaltsam. Ein Buch, das man verschlingt, weil es einen zum Lachen bringt – und danach noch lange zum Nachdenken.
Fazit:
Ein feministischer, hochkomischer Gesellschaftsroman über Geld, Moral und Freundschaft – mit Suchtfaktor!
???? 5/5 Sterne – und der dringende Wunsch, Leonie & Co. bald wiederzusehen.
Rezensionen von Jazz:
Klassiker
Emmi backt einfach (Emmi kocht einfach - das 1. Backbuch) - GAD SILBER von Christiane Emma Prolic
Emmi backt einfach ist das Thema ihres Backbuchs. Es gibt 75 Rezepte, die in Kategorien wie Blechkuchen, Rührkuchen, Käsekuchen, Blechkuchen, Muffins und co. eingeteilt sind. Am Anfang gibt es für absolute Anfänger auch eine Einleitung mit verschiedenen Teigen und auch hilfreichen Tipps und Tricks rund ums Backen.
Die Kuchen sind alle in meinen Augen recht simpel und Klassiker. Das ist perfekt für Einsteiger und auch für welche, die gerne nach einem Rezeptebuch suchen, das alle klassischen Rezepte in einfacher Form in einem Buch suchen. Mir ist das Bananenbrot beim ersten Mal super gelungen! Ich werde ab jetzt sehr gerne am Wochenende zu ihrem Backbuch greifen und viele weitere Rezepte testen.
Man sollte hier mit traditionellen Kuchen rechnen, die Eier und raffinierten Zucker verwenden. ???? Kein modernes Schickimicki mit zuckerfrei und vegan, die mir als Hobbybäcker nicht gut gelingen und auch geschmacklich nicht überzeugen können.
Rezensionen von Ameland:
Das lohnt sich
LONELY PLANET Bildband Ultimative Reiseziele Deutschland von Andrea Schulte-Peevers; Jens Bey; Corinna Melville; Ingrid Schumacher; Gabriele Tröger; Johanna Trommer
Bewertet mit 4.5 Sternen
Lonely Planet beschreibt 250 ultimative Reiseziele zwischen Nord und Süd und Ost und West in Deutschland. Im Buch werden die Ziele nicht geographisch, sondern nach einem eigenen Ranking sortiert vorgestellt. Eine grobe regionale Anordnung bieten die beiden skizzierten Landkarten zu Beginn oder man sucht am Ende in dem alphabetischen Register z.
B. nach einem Bundesland, einer Stadt oder noch spezieller nach Kirchen und Klöstern etc.
Ich bin ein visueller Mensch und daher sorgten eher die großformatigen tollen Fotos dafür, dass ein Ziel auf meine Bucket-List wanderte. Erst danach habe ich mir den kurzen, aber informativen Text zu Gemüte geführt. Da ich schon zu den älteren Semestern gehöre, sind mir einige dieser Highlights schon bekannt, aber trotzdem hat sich meine Must-See-Liste ordentlich verlängert. Die nächsten Wochen heißt es diese Ziele zu sortieren nach: Tagesausflug vom Heimatort möglich, Bündelung für einen längeren Aufenthalt in dem Gebiet oder für eine kleine Rundreise.
Mir gefällt die Vielfalt von sowohl kulturellen als auch industriellen, architektonischen oder sportlichen Highlights. Aber auch einzigartige Naturschönheiten haben in dem Buch einen Platz bekommen. Unser Land hat echt viel zu bieten.
Mich hat das Buch auf einige lohnende Ausflugsziele aufmerksam gemacht. Auch wenn ich mir hin und wieder etwas mehr Informationen gewünscht hätte, so hätte dies wohl den Rahmen des jetzt schon fast 300-seitigen Bandes gesprengt. Aber die Recherche und das Einholen weiterer Informationen zur Vorbereitung machen ja auch Spaß und erhöhen die Vorfreude.
Rezensionen von Shilo:
Ein eindrucksvoller Beginn der Neuguinea-Saga
Aufbruch ins Paradies von Tara Haigh
Im Jahr 1884 verlässt die Familie Berger nach einem Unglück in ihrer Möbelfabrik ihre Heimat und begibt sich auf eine lange Reise nach Neuguinea. An Bord der Prinz Heinrich wachsen Hoffnungen und Zweifel gleichermaßen. Und schon bald wird deutlich, dass nicht nur eine neue Zukunft beginnt, sondern auch alte Konflikte und unausgesprochene Wünsche ihren Platz fordern.
Tara Haigh zeichnet den Aufbruch mit lebendiger Anschaulichkeit. Die Schilderung des Lebens an Bord vermittelt spürbar, wie eng und unruhig diese Tage auf dem Meer gewesen sein müssen, geprägt von Unsicherheit, Erwartung und dem Gefühl, etwas unwiderruflich hinter sich zu lassen. In der neuen Welt treffen Träume auf eine raue Wirklichkeit. Hitze, Krankheiten und kulturelle Fremdheit stellen alle Erwartungen auf die Probe.
Hedwig, Clara und Anna stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Jede von ihnen trägt ihren eigenen Anteil an Sehnsucht und Enttäuschung. Hedwigs innerer Konflikt zwischen Pflicht und dem Wunsch nach Freiheit verleiht der Handlung Gewicht. Claras Einsamkeit und Annas ungestümer Glaube an ein besseres Leben fügen dem Familienbild glaubwürdige Facetten hinzu. Auch die männlichen Figuren sind sorgfältig gezeichnet und zeigen, wie Ehrgeiz und Schwäche oft nah beieinanderliegen.
Die Sprache ist klar, bildhaft und gut lesbar, der historische Hintergrund sorgfältig recherchiert. Besonders gelungen ist die Atmosphäre, die sowohl die Schilderung der Überfahrt nach Neuguinea als auch die Fremdheit des neuen Landes spürbar macht. Im Mittelteil verliert die Handlung kurzzeitig etwas an Schwung, gewinnt aber im letzten Drittel wieder an Intensität.
So entsteht das Bild einer Familie, die alles hinter sich lässt und lernen muss, mit Verlust, Hoffnung und Neubeginn umzugehen. Der Roman berührt durch seine Nähe zu den Protagonisten sowie durch eine glaubhafte emotionale Entwicklung und bildet einen gelungenen Auftakt zu einer Saga, die noch viele Wege offenlässt.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Jazz:
Endlich verstanden
Endometriose-Sprechstunde von Martin Steinkasserer; Brigitta Willeit
Die Diagnose Endometriose ist schwierig zu stellen und meist mit Jahren der Qual verbunden. Mit diesem Buch fühlte ich mich als Betroffene absolut gehört und verstanden.
ich habe den Ratgeber am Wochenende durchgelesen. Ich liebe es! Ich kann es nur jeder Frau mit der Diagnose Endometriose empfehlen.
Ich fühle mich wirklich gesehen und ernstgenommen.
Steinkasserer erklärt alles kompakt, aber detailliert und für Nichtmediziner verständlich mit wenig Fachsprache.
Auch wenn bei mir vieles schon durch ist (Diagnose, Operation, Therapie), denke ich, ist das Buch für Frauen sehr hilfreich, die erst die Diagnose erhalten haben und daher mit vielen Fragen hilflos im Raum stehen.
Ich hätte rückblickend eventuell professionelle Hilfe in Form von Therapie oder Gruppen von Frauen suchen sollen, wie es Steinkasserer empfiehlt, denn in der Zeit nach der Diagnose und Operation war ich 3 Monate absolut im Dunkeln. ????
Daher empfehle ich den Ratgeber wärmstens jeder Frau mit der Diagnose Endometriose oder dem Verdacht auf Endometriose.











