Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Zwei Geschichten in Einem.
Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer
Das Cover des Romans, Elf ist eine gerade Zahl, zieht einen durch den Fuchs und die gelbe Ziffer 11, gleich in seinen Bann.
Allerdings habe ich nach der Leseprobe lange gezögert, ob ich mir dieses Thema antun wollte.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man es als Mutter aushalten kann, sein Kind so leiden zu sehen und nicht zu wissen, ob es überlebt.
Martin Beyer hat die Seelenlage der Mutter gut hinbekommen. Ich dachte anfangs nicht, das ein Mann das so gut hinbekommt.
Katjas Tochter Paula ist schon das zweite Mal an Krebs erkrankt.
Katja verbringt die meiste Zeit am Krankenbett Paulas. Als die aus der Narkose aufgewacht ist leidet sie trotz aller Schmerzmittel an starken Schmerzen.
Da fängt Katja an, ihr eine Geschichte zu erzählen, damit sie abgelenkt. Wird.
So entwickelt sich noch eine zweite Geschichte. Sie ist fantasievoll angelegt.
Dieser Roman bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.
Rezensionen von Sternzauber:
Wunderbar zeitloser Gruselspaß mit neuen Bildern
Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke
Das Cover von „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke gefällt uns sehr gut! Denn wir mögen sowohl die bildliche Darstellung der drei Hauptcharaktere, die wir so auch gleich auf den ersten Blick kennen lernen durften, als auch die Farbgestaltung. Besonders lustig und originell findet meine Nichte die Tatsache, dass die Gemälde an der Wand verkehrt herum angebracht sind und mir gefällt die sehr gelungene Kombination aus Text und Bild, die eine tolle Einheit ergibt.
Das Cover macht auf jeden Fall Lust auf die Geschichte.
In diesem ersten Band der Reihe entdeckt Tom in seinem Keller ein echtes Gespenst und erschreckt sich fürchterlich. Irgendwie muss er es vertreiben, um wieder Ruhe finden zu können und er erhält zum Glück Unterstützung von der erfahrenen Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft. Doch dann kommt alles anders als gedacht, denn das Gespenst im Keller braucht selber Hilfe….
Ich liebe Cornelia Funkes Art zu erzählen und wurde auch in diesem Buch wieder von ihren Geschichten überzeugt. Meine Nichte und ich haben diese in kürzester Zeit verschlungen, weil es so herrlich gruselig-spannend war und wir so gerne erfahren wollten, wie es Tom mit seinem Kellergespenst ergeht. Dabei lässt sich der Text wunderbar leicht und flüssig lesen und ein Highlight besteht in sehr originellen Abkürzungen für die Gespensterbezeichnungen. Es macht einfach Spaß diese Geschichte zu lesen und bei allen grusligen Elementen wird es trotzdem nicht zu düster.
Die Bilder der Autorin mag ich schon lange sehr gerne und auch in diesem Buch geben sie der Geschichte eine wunderbare zweite Ebene. Eine besondere Neuheit sind die farbigen Bilder, die sich im Anhang des Buches befinden. Diese sind von Franziska Blinde gemalt und fangen die Atmosphäre sowie den Charakter der Geschichte wunderbar ein. Sie gefallen uns wirklich sehr und auch, wenn ich gestehen muss, dass ich zu Beginn eher der Meinung war, dass es diese wirklich nicht braucht, habe ich mich eines Besseren belehren lassen und entdeckt, dass diese eine tolle Möglichkeit bieten die Geschichte im Nachhinein noch einmal „durchzuspielen“ und Revue passieren zu lassen. Wichtig ist nur diese nicht bereits vor der Lektüre zu betrachten, denn sie zeigen eben viele Details der Handlung und würden andernfalls viel von der Spannung wegnehmen. Wir schätzen sie als Ergänzung wirklich sehr und haben sie bereits mehrmals betrachtet.
Für uns ist diese Neuauflage der zeitlosen Gespenstergeschichte somit vollkommen gelungen und wir hatten eine herrlich gruselig-spaßige Lesezeit. Daher empfehlen wir das Buch herzlich gerne allen großen und kleinen Gespensterfreunden ab 8 Jahren und wünschen euch ganz viel Spaß beim gruseln!
Rezensionen von Mark:
Wissenschaftlich fundiert, motivierend und praxisnah
Looking Good Naked: Die Gesamtausgabe von Mark Maslow
Die neue Gesamtausgabe von „Looking Good Naked“ von Mark Maslow hat mich überzeugt. Der Autor hat seine früheren Bücher „Looking Good Naked" (2016) und „Looking Good Naked – Die Powerküche" (2018) vollständig überarbeitet, kombiniert und auf den neuesten Stand gebracht. Die Inhalte sind modern, verständlich strukturiert und zugleich wissenschaftlich sauber fundiert.
Inklusive zahlreicher Referenzen, falls man tiefer in bestimmte Themen einsteigen möchte.
Was mir besonders gefällt ist die Mark-Formel. Vor allem das Kapitel zum mentalen Training. Dieses Thema wird sehr ausführlich behandelt und liefert praktische Anleitungen, wie man mentale Blockaden überwindet. Viele von uns kennen es: Eigentlich wissen wir genau, was wir tun müssten, doch wir stehen uns oft selbst im Weg. Maslow zeigt überzeugend, wie man diese Hürden abbaut und endlich in die Umsetzung kommt. Für mich war das einer der wertvollsten Teile des Buches.
Auch die Kapitel zu Ernährung, Fettabbau, Muskelaufbau, Krafttraining und Cardiotraining sind klar und nachvollziehbar erklärt. Hilfreich finde ich die Trainingspläne, die den Einstieg erleichtern und gleichzeitig genügend Flexibilität bieten, um langfristig dranzubleiben.
Insgesamt ist dieses Buch eine große Unterstützung, wenn man seine bisherigen Routinen durchbrechen und einen dauerhaft gesünderen Lebensstil etablieren möchte. Verständlich geschrieben, wissenschaftlich fundiert und voller praktischer Tools.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich berührt
Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer
Zum Inhalt:
Katjas vierzehnjährige Tochter Paul ist schwer krank. Die beiden hatten mal ein ganz normales Leben, aber davon ist nicht mehr viel übrig. Katja will soviel wie möglich bei ihr sein auch wenn Paula das oft genug nicht will, obwohl sie so verängstigt ist. Und so beginnt Katja ihr eine Geschichte zu erzählen von einem Fuchs und einem Mädchen.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, wo man natürlich auf ein Happy End hofft, ob es nun kommt oder auch nicht wird natürlich nicht verraten. Das Buch fand ich tief berührend, weil es sowohl für die Mutter als auch die Tochter eine so schwere und auch schmerzhafte Zeit ist. Die Geschichte die Katja darin ihrer Tochter erzählt ist ebenfalls sehr berührend und leichte Parallelen kann man darin natürlich auch entdecken. Ich fand den Schreibstil äußerst angenehm und gut lesbar und trotz des schweren Themas ein Buch, dass einen nicht so schnell verlassen und in Erinnerung bleiben wird.
Fazit:
Hat mich berührt
Rezensionen von Ryria:
Schöne neue Welt
Evermind. Sie kennt dich von Melissa C. Hill
200 Jahre in der Zukunft leben die Menschen in unterirdischen Städten, die von einer Künstlichen Intelligenz namens MAM gesteuert werden. Tagesablauf, Essen, Beruf, Rolle in der Gesellschaft, alles wird durch ihre Berechnungen entschieden.
Die junge Livia bekommt zu Beginn ihren Job zugewiesen, stellt sich jedoch mehr und mehr die Frage, ob MAM wirklich so unfehlbar ist und was sie alles verbirgt.
..
Auch wenn diese dystopische Handlung recht weit in der Zukunft spielt, ist das Thema vermutlich so aktuell wie nie, bereits angefangen bei der Frage, für welche Berufe man noch Menschen braucht und was auch einfach von einer KI übernommen werden könnte.
Die Überlegungen wie eine solche KI-gesteuerte Zukunft aussehen könnte erscheinen fast durchgängig nachvollziehbar, lediglich an vereinzelten Stellen war die Darstellung und MAMs Aktionen nicht komplett schlüssig aus meiner Sicht.
Generell fand ichs sehr interessant und auch spannend, diese dystopische Welt zusammen mit Livia zu erkunden. Viele Details und gut überlegte Systeme machen alles realistisch und gut vorstellbar.
Teilweise hätte ich mir noch mehr Infos oder Kontext gewünscht, z.b. noch andere Teile der Stadt kennenzulernen, jedoch war dies vermutlich der begrenzten Seitenzahl und der Ich-Perspektive geschuldet.
Auch das Ende erscheint aus selbigen Gründen etwas übereilt mit kleineren Logikfehlern, weshalb ich einen halben Stern abziehe, jedoch ist der Großteil besonders als Jugendbuch echt gut gelungen.
Positiv erwähnen würde ich hier zunächst den Schreibstil: Trotz des leicht technischen Hintergrundes bleibt alles super verständlich, auch lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen. Immer wieder werden auch kleine Liebeserklärungen an das Schreiben und die Macht des Wortes eingebaut, diese habe ich besonders gerne gelesen.
Der Kontrast zwischen technischem Kalkül und unperfekter Menschlichkeit wurde schön eingefangen, besonders auch im Hinblick auf die Entwicklungen der Charaktere.
Livia und Cassian sind ein sehr süßes Duo, ihre Liebesgeschichte war toll zu verfolgen und konnte einige gefühlvolle Momente aufweisen.
Aber auch die Nebencharaktere sind mir teilweise ans Herz gewachsen, mit all ihren Fehlern, die die KI nicht zu schätzen weiß.
Klare Empfehlung für alle, die mal wieder eine interessante Dystopie mit aktuellem Bezug lesen wollen!
Rezensionen von tonton:
Tolle Geschichte großartig erzählt
The Second Death of Locke von V. L. Bovalino
Die Geschichte in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist interessant und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Das Magiesystem in dieser Welt umfasst einen Magier, der Magie einsetzt, und eine verbundene Quelle, die die magische Kraft liefert. Die Idee ist nicht neu, aber in den Büchern, die ich bisher gelesen habe, relativ selten.
Die Handlung ist gut aufgebaut und an sich nicht besonders komplex, aber der Erzählstil finde ich raffiniert und macht die Geschichte interessanter. Es ist definitiv eine Geschichte, die man noch einmal liest, um all die Hinweise zu entdecken, die man beim ersten Lesen übersehen hat.
Mir gefällt, dass die Protagonisten Grey und Kier einfach zwei Menschen sind, die ein normales Leben führen wollen und sich nicht absichtlich auf eine große Mission begeben, um die Welt zu retten. Die Hauptfiguren (und sogar die Nebenfiguren) sind als Menschen sehr glaubwürdig: Sie sind vielschichtig, haben Lebens- und Kriegserfahrung und treffen vernünftige Entscheidungen. Die Liebesgeschichte ist für einen Liebesroman ungewöhnlich, da Grey und Kier sich schon fast ihr ganzes Leben lang kennen und daher bereits eine sehr starke Freundschaft verbindet. Beide fühlen sich eindeutig zueinander hingezogen und brauchen nur einen Anstoß in die richtige Richtung.
Fazit: Tolle Geschichte großartig erzählt
Rezensionen von Katja K.:
Gut zu lesende dystopische Romantasy mit angenehmen Charakteren
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und diese hier richtig genossen. Cover und Titel versprechen eine düstere und spannende Dystopie und die Leseprobe hat mich bereits begeistert. Wir landen direkt in der Geschichte, die aus Ravens Sicht sehr fesselnd und bildhaft erzählt wird. Ich kann mir das Buch jetzt schon als Film vorstellen.
Die erschaffene Welt ist komplex und ich liebe die Parallelen zu den Tributen von Panem mit den rigiden Regeln, den sadistischen und voyeuristischen Ritualen und dem allgegenwärtigen Kampf ums Überleben. Die Charaktere sind vielschichtig und müssen für sich selbst und ihr Leben moralisch schwierige Entscheidungen treffen, die nicht von allen anderen akzeptiert werden. Die Atmosphäre im Gefängnis und Jagdgebiet "Endlock" ist angespannt und düster, der Tod stets präsent. Die Jagden hätten meiner Meinung nach noch ein bisschen spannender gestaltet werden können. Uns begegnen in der Geschichte Tropes wie "Forbidden Love" und "Found Family". Besonders gut hat mir der auf natürliche und angenehme Weise fesselnde Schreibstil gefallen, der die Story trotz des düsteren Settings nie zu schwer verdaulich werden ließ. Außerdem habe ich die Charaktere ins Herz geschlossen. Raven ist auf erfrischende Weise auch mal unsicher und selbstsüchtig und im Gegensatz zu vielen anderen Romantasy-Heldinnen prescht sie nicht immer impulsiv vor, sondern reißt sich auch an einigen Stellen zusammen, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden. Damit zeigt sie erwachseneres und auch authentischeres Verhalten. Zudem gilt sie als Kopfgeldjägerin zwar als kampferprobt, ist dabei aber nicht immer so geschickt und vorausschauend und muss auch einiges einstecken. Das Worldbuilding hat mir gefallen, jedoch fand ich nicht ganz nachvollziehbar, weshalb die Menschen eine solche Freude am freizeitmäßigen Töten der Gefängnisinsassen entwickelt haben. Die Welt von Kriminellen befreien zu wollen ist eine Sache – diese aktiv und freudig selbst zu töten eine andere. Hier wären mehr und genauere Informationen zur "Gehirnwäsche" des Systems hilfreich gewesen. Die Spice-Szenen erschienen mir teilweise etwas konstruiert (noch schnell irgendwie in die Handlung eingebaut), aber sie haben niemals den Plot dominiert und ich mochte Raven und Vale sehr zusammen. Mein Fazit: Ich kann diese angenehm und kurzweilig geschriebene Romantasy allen Fans von Dystopien empfehlen. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen, auch wenn leider noch kein Erscheinungsdatum feststeht.
Rezensionen von Daggy:
Bedrückende Realität eines gemobbten Mädchens
Eher fällt der Mond vom Himmel von Rachel van Kooij
Hui, nach der Lektüre musste ich erst einmal tief durchatmen. Jana hat einfach in ihrem jungen Leben immer wieder diese A…Karte bekommen. Ihre Mutter ist seit 5 Jahren in den USA im Gefängnis, ihr spielsüchtiger Vater hat sich fett gefressen und in der Schule steht der Lehrer dem Mobbing hilflos gegenüber.
So muss sie immer wieder lügen und Ausreden erfinden, sich selbst Mut machen und ihren Vater versorgen. Dabei wünscht sie sich nichts so sehr wie eine Freundin. Als dann ein neues Mädchen in die Klasse kommt und sie den Platz neben Jana einnimmt, schöpft sie Hoffnung. Zunächst scheint es auch zu funktionieren, Aleeen, das Flüchtlingsmädchen aus Afghanistan, teilt ihr leckeres Frühstück mit ihr und bleibt in der Pause an ihrer Seite. Doch leider gibt es dann ein ganz dumme Äußerung von Jana und Julia, die Klassenqueen, nutzt diese Chance zu weiteren Intrigen.
Manchmal wäre ich gerne ins Buch gesprungen und hätte Jana unterstützt, die so viel mit sich ausmachen muss und die sich an der Figur, die ihr Vater am Computer spielt, orientiert, um neuen Mut zu fassen.
Mobbing in der Schule und eine hilflose Lehrerschaft, eine Schülerin, die die andren manipuliert und erpresst, Jana erhält von keinem Hilfe. Die Sozialarbeiterin, die sie und den Vater regelmäßig besucht, tut was sie kann, aber leider lebt der dicke Vater in seiner eigenen Welt. Das das Buch dann doch noch eine hoffnungsvolles Ende hat, hat mich dann doch ein wenig beruhigt und ich hoffe für alle, denen es wie Jana geht, dass sie irgendwann ihre Verantwortung abgeben können und Kind sein.
Ein hervorragendes Buch, dass die Gefühle so beschreibt, dass man sie förmlich spürt und mir manchmal die Luft wegblieb.
Rezensionen von Daggy:
Starke Märchenfiguren
Maris Märchen von Shari Dietz; André Dietz
Zunächst stellt sich Mari vor, sie ist die Tochter des Autorenpaares und hat das Angelman-Syndrom. Deshalb kann Mari nicht für alle verständlich sprechen, ist aber sehr fröhlich und lacht sehr viel. In dem Märchen „Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ versucht Mari zu erfahren, wie es ist Angst zu haben.
Rosi, die im Palast Downröschen genannt wird, was ihr natürlich nicht gefiel, schläft eine lange Zeit und träumt von Henry Prinz und einer besseren Welt. Als sie dann aufwacht, spricht sie mutige Worte. „Händikäppchen“ wird das Rotkäppchen böswillig genannt und Wolfgang ihr Freund ist ein Wolf mit einem ungewöhnlichen Kleidergeschmack. Weil alle Jochen Günter „Humelstilzchen“ nennen, kennt niemand seinen Namen und er kann mit dem König die bekannte Wette abschließen. Was Ein „Grank“ ist und was er anrichtet, erzählt uns dann noch einmal Mari, die uns zu Ende des Buches noch einmal ganz genau ihre Sichtweise erklärt.
Ein Buch, dass voller Humor steckt und doch sehr nachdenkliche macht. Wie schnell setzt sich so ein beleidigender Begriff zuerst im Spaß und dann im Alltag durch. Hier wird gezeigt, dass kleine Einschränkungen nicht dazu führen müssen, dass die oder der Betroffene nicht clever sein können und mit ihrem fröhlichen Lachen für gute Laune sorgen können. Ein wunderschönes Märchenbuch voller zauberhafter Geschichten und liebenswerter Protagonist*innen, dazu kommen noch die witzigen Illustrationen.
Rezensionen von Daggy:
Ein boshafter Krake terrorisiert die Geister
Die Schiffsgeister (Band 2) - Der Zauberkrake von Bettina Göschl
Auf dem Cover ist die ganze Truppe zu sehen, die Menschenkinder Jonte und Luna, Faugaz, der Geisterpirat und das Klabautermädchen Fregaz, Cousine Sally und drohend im Hintergrund der Zauberkrake.
Schon am Ende des letzten Buches haben wir erfahren, dass Faugaz Cousine Sally in einem Bild gefangen ist.
Leider müssen die beiden Geister wieder warten bis der Zeitwürfel das Fenster verrät, in dem sie aus ihrer grünen Flasche dürfen. Inzwischen lernen wir den gemeinen Krake mit den magischen Kräften kennen. Er wohnt tief unten im Meer und sitzt auf einen Berg Gold, um ihn herum stehen Gefäße in denen er die verschiedensten magischen Gestalten gefangen hält. Deshalb möchte er auch unsere beiden Geister für seine Sammlung fangen. Sally soll der Köder sein, um sie herbeizulocken. Als die Kinder mit den Geistern zum Piratenturm fahren, um dort das Bild zu suchen, lauert er schon im Hintergrund.
Die Kinder bitten die Geister immer wieder sich unsichtbar zu machen, damit sie nicht auffallen, doch leider vergessen sie, dass man sie trotzdem hören kann, das führt zu vielen lustigen Szenen. So stellen sie beim Frühstück die verrücktesten Sachen an und verursachen ein riesiges Chaos. Aber neben diesen humorvollen Passagen wird es doch auch sehr spannend. Zumal es am Ende wieder sehr eng mit der Zeit wird und niemand möchte, dass unsere Geister zu Steinen werden. Dafür sind sie doch einfach zu liebenswert.
Die Geschichte mit viel Lokalkolorite liest sich sehr gut und die vielen tollen Bilder machen das Buch zu einem großen Vergnügen.











