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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Richtig gut

Organisch von Giulia Enders

Vom Vorgängerbuch "Darm mit Charme" habe ich nur Gutes gehört, es bisher aber noch nicht gelesen. Als ich gesehen habe, dass es nun ein neues Buch von Giulia Enders gibt, war ich natürlich total neugierig und habe es mir gekauft. Schon von den ersten Seiten an war ich voll drin und habe es begeistert gelesen.

Ich finde die Schreibstil nicht nur gut lesbar, sondern auch sehr unterhaltsam und anschaulich.
Ich interessiere mich sehr für Biologie und Medizin und würde auch sagen, dass ich mich da einigermaßen gut auskenne und dennoch hab ich schon auf den ersten Seiten sehr viel Neues gelernt. Besonders gut gefällt mir auch, wie die Autorin Dinge in Zusammenhänge bringt und so miteinander vernetzt. Das macht es einfach zu verstehen und auch zu merken. Eine richtig tolle Art zu denken und zu schreiben!
Dass die Schwester der Autorin die Illustrationen gemacht hat, finde ich eine schöne Ergänzung, das hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Zumal ich die Illustrationen sehr mag und ich finde, sie passen gut zu den Texten.
Insgesamt eine gelungene Mischung, die mir sehr gut gefallen hat. Gut, dass ich nun auch noch "Darm mit Charme" lesen kann. Darauf freue ich mich schon sehr!

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Rezensionen von Johanna_WarriorCats (12 Jahre):

Das beste Buch der ganzen Warrior Cats Reihe

Organisch von Giulia Enders

Dieses Buch ist das beste der ganzen Warrior Cats Reihe. Es ist interessant, aber vorallem spannend. Es geht um den Großen Kampf gegen den Wald der Finsternis. Leider kommen ein paar tolle Katzen um, aber ich möchte nicht spoilern. Das Buch war so spannend- ich habe es zwischen den Schultagen in drei Tagen ausgelesen, was viel für mich ist.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Ich habe es geliebt

Die Briefeschreiberin von Virginia Evans

Die 73-jährige Sybil van Antwerp gibt eine ganz hervorragende Hauptfigur ab, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu sagen. Sie hat einen nicht ganz umgänglichen Charakter, ist streitlustig und eigenbrötlerisch, vor allem aber klug, nachdenklich und sie schreibt so galant formuliert, dass ich selbst gern Briefe von ihr erhalten würde.

Deshalb habe ich den Briefroman sehr genossen, zumal ich eine Faible für diese Literaturform habe.

„Schreiben fiel mir leichter als Sprechen. Das ist bis heute so geblieben.“

Wie ein Puzzle setzt die Autorin Virginia Evans das Bild von Sybil und ihrem Leben zusammen. Dabei weckt sie nicht ganz unabsichtlich die eigene Lust zum Briefeschreiben, da Sybil schwärmerisch das geschriebene Wort huldigt und viele gute Gründe aufzählt, die ich selbst an der „ursprünglichsten Formen des gesitteten Austauschs“ schätze.
Ich bin vom Hörbuch (ganz großartig gesprochen von Beate Himmelstoß) auf das Buch umgestiegen, da ich besser damit zurecht kam, die Briefe vorzublättern, um zu sehen, wer sie verfasst hat, wenn sie nicht von Sybil stammten. Über drei Jahre Korrespondenz - und es ist erstaunlich, wie viel man den Briefen und Mails entnehmen kann und wie gut diese Erzählweise funktioniert, die ganz ohne Szenen, Dialoge oder Begegnungen auskommt. An einigen Stellen hat mich Virginia Evans auch neugierig gemacht und eine angenehme Spannung erzeugt. Wer ist der anonyme Schreiber mit dem Kürzel DM, der Sybil zunehmend ängstigt? Dann ist da noch die drohende Blindheit und der damit verbundene Verlust ihrer bevorzugten Kontaktpflege. Dieser Satz lässt ahnen, wie sie damit umgeht: „Ich werde wohl eingehen wie ein Fisch, den man aus dem Teich gezogen und auf dem Steg in der prallen Sonne vergessen hat.“ Dann hat mich noch neugierig gemacht, wem Sybil die besonders tiefgründigen und ehrlichen Zeilen schreibt, die sie dann nicht abschickt. Es erweckt den Eindruck eines Tagebuchs und es gibt es auch Geheimnisse in ihrem Leben. Ganz besonders mochte ich allerdings die vertrauensvollen Briefe an ihren Adoptivbruder, den sie sehr schätzt und dessen Antworten von Humor gezeichnet sind. Auch ihre Vorliebe, Autoren zu schreiben, fand ich vorzüglich, weil es ihre Leseleidenschaft aufnimmt und ihre klugen Leseeindrücke eine Freude sind. Die Korrespondenzen sind vielfältig und zeigen viele Facetten. Mir wurde jedenfalls nicht langweilig. Die Avancen des Nachbarn haben mich schmunzeln lassen und all das zeigt vermutlich schon, wie sehr ich «Die Briefeschreiberin» geliebt habe. Ein Jahreshighlight für mich, dem ich eine große Leserschaft wünsche, die ganz besondere Bücher mit Herz und Humor entdecken möchte.

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Rezensionen von Nele33:

guter Einstieg

Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi

"Die Bibliothek meines Großvaters" ist das Debüt des japanischen Autors Masateru Konishi und gleichzeitig der erste Teil einer Trilogie. Schon das Cover spricht mich sehr an.

Ich muss gestehen, mit Büchern aus Japan tue ich mich in Hinblick auf die Mentalität meistens etwas schwer. Bei dem hier gelesenen fiel es mir erstaunlicherweise relativ leicht, mich auf das Geschehen einzulassen.

Protagonisten sind Kaede, eine junge Lehrerin und ihr Großvater. Nachdem Kaede ein geheimnisvolles Buch mit rätselhaften Zeitungsberichten in die Hände fällt, denkt sie sofort an ihren dementen Großvater, der ein genialer Kopf war und trotz seiner Demenz immer noch ist. Gemeinsam versuchen sie, die Rätsel zu lösen. Dies lässt einiges an spannenden Elementen aufkommen, was mein Leseerlebnis um einiges gesteigert hat.

Der Autor Masateru Konishi hat einen angenehm ruhigen Schreibstil, der tief berühren kann. Er hat die Demenz seines eigenen Großvaters in dieser Geschichte perfekt eingebaut und für Menschen ohne Erfahrung im Demenz-Bereich mit Sicherheit auch sehr lehrreich.

Die japanische Mentalität mit ihrem großen Respekt und Zurückhaltung wird durch das Miteinander von Kaede und ihrem Großvater sehr authentisch beschrieben.

Mich hat "Die Bibliothek meines Großvaters" gut unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

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Rezensionen von Nele33:

Tabuthema

Mensch Junge von Helena Baum

" Mensch Junge" der Autorin habe ich als Hörbuch, eingesprochen von Torsten Leiss gehört.

Die Thematik, der sich die Autorin annähert, ist eine tabuisierte in der Gesellschaft und dennoch findet sie hinter verschlossenen Türen statt.

Simon, 15 Jahre alt, steckt mitten in der Pubertät und denkt, er hat den Sommer seines Lebens vor sich.

Möchte er ihn doch genießen und in erster Linie seinen Schwarm Annika für sich erobern. Doch plötzlich kippt zu Hause die Stimmung, seine Eltern haben Eheprobleme, ein Streit jagt den nächsten, ansonsten sind sie mehr mit sich selber beschäftigt, als mit der Sorge und Fürsorge gegenüber ihren Kindern.
Simon gibt sein Bestes und wird von seiner 13-jährigen Schwester Paulina unterstützt. Doch Paulina ist auch bedürftig und sucht auch in der Nacht seine Nähe, um etwas Trost zu finden.

Die Autorin hat hier aus der Perspektive von Simon erzählt, was die ganze Geschichte sehr nahbar, erschütternd und gleichzeitig sehr berührend macht. Torsten Leiss als Erzähler hat es exzellent verstanden, die vorhandenen Emotionen perfekt zu transportieren.

"Mensch Junge", ein Hörbuch, welches lange nachhallt, mit äußerst stark dargestellten Protagonisten.

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Rezensionen von Liselottchen:

Braves Mädchen trifft Bad Boy

All the Things I Desire about You von Amelia Cadan

Eloise stammt aus wohlhabendem Haus, ist Geigerin in einem Orchester und möchte auf eigenen Beinen stehen. Aus diesem Grund lebt sie in einer armseligen Wohnung in einer nicht gerade angesagten Gegend, weil sie sich mehr von ihrem Gehalt nicht leisten kann. Als sie überfallen wird, rettet sie Cam, der Mitglied einer Straßengang ist.

Cam hat eine Arbeit bei dem ehemaligen Kickboxer Landen gefunden, der sich für Ex-Sträflinge einsetzt und möchte gern aus der Gang austreten. Dafür spart er eisern – doch ist Seven, der Chef der Gang wirklich bereit, ihn ziehen zu lassen? Cam ist sofort fasziniert von Eloise, doch er weiß: Sollte er ihr näher kommen, hat Seven ein Druckmittel gegen ihn.

Da ich bereits den ersten Band kenne, war ich hier sofort in der Story drin. Mit Cam hat die Autorin hier einen wirklichen Bad Boy geschaffen, der sich prügelt und (früher) Drogen verkauft hat. Eloise ist einfach süß, gutgläubig, freundlich und ein wenig naiv – irgendwie ein toller Gegenpart. Genau das Mädchen, für das sich Cam ändern möchte.
Die Kapitel sind in Ich-Form abwechselnd aus der Sicht von Eloise und Cam geschrieben, der Sprachstil teilweise etwas derb (dem Bad Boy angepasst). Das Buch lässt sich flüssig lesen, da sieht man über ein paar unlogische Details – beispielsweise wird Cam mit einem Baseballschläger und Fußtritten verprügelt und ist zwei Tage später wieder komplett fit – hinweg. Das Ende ist herzerwärmend kitschig, doch es passt gut.
Es tauchen Personen aus dem ersten Band auf, jedoch kann man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Ein spannender Roman mit ausgeprägten Charakteren, der mich wunderbar unterhalten hat.

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Rezensionen von Liselottchen:

Fantasievolles Kinderbuch zum Vorlesen und Selbstlesen

Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke

Der kleine Tom ist genervt von seiner älteren Schwester Lola, die ihn nicht ernst nimmt und im Gegenteil keine Gelegenheit auslässt, sich über ihn lustig zu machen. Als er Orangensaft aus dem Keller holen soll, entdeckt er ein fürchterliches Gespenst, das eine glibberige Masse versprüht, auf der er kleben bleibt.

In Panik rennt er zurück in die Wohnung, doch weder seine Mutter noch Lola glauben an die Existenz des Geistes. Zusammen mit Lola geht er noch mal in den Keller, doch das Gespenst hat sich versteckt und seine Schwester sieht es nicht. Nur seine Oma will Tom helfen und schickt ihn zu ihrer Freundin Frau Kümmelsaft. Die hat ein Buch über Gespenster und gibt Tom nun Tipps, wie er das Gespenst vertreiben kann. Doch als er ihre Anweisungen befolgt, erlebt er eine Überraschung ...

Eine tolle Kindergeschichte mit Gruseleffekt über einem kleinen Helden, der seine Angst überwindet, von einer meisterhaften Autorin geschrieben. Die Sprache ist kindlich angepasst und meine Enkelin, die ungefähr in Toms Alter ist, habe richtiggehend mitgefiebert. Dabei sind die Gruseleffekte dezent gesetzt und arten nicht zu sehr aus. Cornelia Funke ist es gelungen, zahlreiche Themen wie Mut, Angstbewältigung und Geschwisterrivalität in die Story einzubauen, ohne belehrend rüberzukommen. Die Illustrationen passen hervorragen zur Geschichte. Absolute Leseempfehlung.

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Rezensionen von clematis:

Das Abenteuer nimmt seinen Lauf

Elbnächte. Schatten über St. Pauli von Henrike Engel

Louises Bar in St. Pauli ist ein beliebter Treffpunkt für Frauen geworden, nichts Alltägliches in Hamburg im Jahre 1913. Auch bei Ella und Paul gibt es Fortschritte in Richtung Freiheit. Aber bald überschattet ein beunruhigendes Ereignis das Leben des zufällig zusammengekommenen Trios: Louises Ehemann ist dem Gefängnis entflohen und stellt eine beängstigende Gefahr dar.

Aus Verständnisgründen für die wunderbare Handlung sollte man „Lichter über St. Pauli“ vorweg gelesen haben, damit das Vergnügen mit den sympathischen Figuren auch wirklich in vollen Zügen zu genießen ist. Höchst unterschiedlich sind Louise, die reich verheiratet ist, allerdings mit einem Kriminellen, Ella, welche noch an ihrer schrecklichen Vergangenheit zu nagen hat und Paul, der seine Polizistenstelle aufgrund eines amputierten Armes aufgegeben hat. Kaum haben sich die drei neu eingerichtet in ihrer jeweiligen Lebenssituation, kommen auch schon weitere Herausforderungen und Abenteuer auf sie zu. Aus verschiedenen Blickwinkeln führt Henrike Engel durchs Geschehen, wodurch Abwechslung und Lebendigkeit gut zum Tragen kommen. Der eloquente Schreibstil ohne Schnörkel und Gefühlsduselei passt perfekt zu den Charakteren, die eine beachtliche Entwicklung zeigen, Einblicke in die Prothesenwerkstatt, verschwundene Waisenkinder und gesetzeswidrige Fotos sind nur Teile der spannenden Szenen, welche den Leser vom ersten bis zum letzten Kapitel fesseln.

Noch besser als der erste Teil der Dilogie hat mir dieser Band gefallen. Wer die Atmosphäre von 1913 im Hamburg, gespickt mit kriminalistischen Elementen und großartigen Figuren sucht, dem seien die beiden „Elbnächte“ ans Herz gelegt.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine absolut gelungene Fortsetzung

STARCK und die zweite Frau von Christian Jaschinski

Nach „STARCK und der erste Tag“ setzt Autor Christian Jaschinski die „Staatsanwalt im Schatten“-Trilogie mit dem zweiten Band „STARCK und die zweite Frau“ um den verurteilten Ex-Staatsanwalt Andreas Starck fort.
Nachdem Andreas Starck vor ein paar Wochen aus der Haft entlassen wurde, wohnt er nun wieder in Detmold bei seiner Mutter und hat durch die Vermittlung seiner Bewährungshelferin einen Job in einer Waschstraße angenommen.

Starck, dem vor 5 Jahren sein Vertrauen in Menschen und in das Gerichtssystem brutal genommen wurde, versucht alles um seinen Widersacher zu überführen. Dabei stehen ihm der Investigativjournalisten Tom Finder und die Diebin Vanessa Conrad, die er über seinen Gefängnisfreund Duncan Carrey kennengelernt hat, zur Seite. Noch ahnt er nicht, dass die Suche nach der Wahrheit ihn in ein gefährliches Netz aus Macht, Intrigen und Korruption führen wird.
Wird er es schaffen seiner kleinen Tochter Greta, für die er das alles tut, wieder näher zu kommen?

In diesem 2. Band stellt sich Starck die Frage, wie weit er im Kampf um seine Rehabilitierung gehen kann und woran man erkennt, wem man trauen kann und wem nicht.
Hier stehen neben dem skrupellose Mafiaboss Onkel Pablo undurchsichtige Bitcoindeals und Verwicklungen bis in die höchsten politischen Kreise im Mittelpunkt seiner Ermittlungen, die ihn quer durch Europa führen.
Da die Schauplätze dauernd wechseln und durch die kurzen Kapitel, schreitet die Geschichte sehr schnell voran und wird vor allem von Seite zu Seite immer spannender. Dadurch hatte ich Probleme das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Ich habe mit ihm mit gefiebert und konnte die Emotionen der Protagonisten sehr gut nachvollziehen.
Einige der Menschen, die hier eine Rolle spielen, kenne ich ja schon aus Bd. 1 und habe mich gefreut sie wiederzulesen. Sie alle sind dank der bildhaften Beschreibungen sehr gut ausgearbeitet und vorstellbar und machen mit ihren Stärken und Schwächen die Geschichte zu einem rundum gelungenen Ganzen. Besonders angefreundet habe ich mich mit Vanessa, die mit mir die Liebe zu Lakritzschnecken teilt.
Bei den Abhandlungen rund um die Transaktionen von Bitcoins, deren Werteermittlung und anderen Begriffen aus dem Bankwesen dazu, hatte ich im Gegensatz zu Starck etwas Schwierigkeiten hinein zu kommen. Was aber meinen Lesefluss und die Spannung der Geschichte nicht gestört hat.
Ich war so auf Onkel Pablo und die Vernichtung seines Imperiums fixiert, dass es mich richtig schockiert hat, als eine neuerliche Wendung alles auf den Kopf gestellt hat. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Ein super spannender Thriller, der mich von Anfang an gepackt und dann atemlos zurückgelassen hat. Voller Korruption, Verrat und krimineller Machenschaften bis in die höchsten Kreise. Mit Menschen, die den Mut haben für Gerechtigkeit alles zu geben.
Eine Geschichte, die süchtig macht.

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Rezensionen von peedee:

Still, ungewöhnlich, schön

Der Weihnachtssee von Angelika Schwarzhuber

Jana hatte vor, die Weihnachtsfeiertage wie gewohnt bei der Familie in Bodenmais zu verbringen. Aber aufgrund eines Geschenks ihrer Schwester an die Eltern sind sie für eine Kreuzfahrt abgereist. Auf dem Rückweg bleibt sie bei einem Schneesturm mit dem Auto liegen; in einem abgelegen Haus findet sie Zuflucht – sie wusste nicht, dass dort ihr alter Schulfreund Toni und dessen Neffe Finn wohnten.

Im Laufe des Tages stranden noch weitere Leute bei Toni, darunter Stephan, ihr früherer Freund! Eine bunte Truppe Menschen, die zusammen Heiligabend verbringt…

Erster Eindruck: Das Cover ist sehr schön gestaltet und strahlt eine besondere Stimmung aus.

Ein weiterer Weihnachtsroman für mich: Ich bin schon seit August mit den vielen Weihnachtsromanen „beschäftigt“. Ich mag es, wenn es auch mal ein bisschen idyllischer und kitschiger zugeht als während des restlichen Jahres – Weihnachtsgeschichten dürfen das!

Für die Feiertage nach Hause zu kommen, ist ein fixer Punkt in Janas Agenda. Nun hat ihre Schwester Christa ihre Pläne durchkreuzt, indem sie den Eltern dieses Riesengeschenk einer Kreuzfahrt gemacht hat und die nun zusammen mit Christa und deren Tochter abgereist sind. Wieder nach München zurückzufahren, wo sie arbeitet und in einer WG wohnt, stimmt sie traurig, denn sie wird dort auch alleine sein. Aber so weit geht ihre Fahrt bei dem Schneetreiben nicht – sie landet in einem Strassengraben! Dass sie ausgerechnet bei ihrem einstigen Klassenkameraden Toni Unterschlupf findet, ist überraschend. Es ist jedoch nur die erste von vielen weiteren Überraschungen.
Ich mochte Jana gleich sehr gerne. Ebenso die ganze weitere Truppe, die plötzlich zusammen ausharren musste, da die Strassen blockiert waren. Toni und Finn haben mir sehr leidgetan, denn sie haben erst vor kurzem Finns Mama, die Tonis Schwester war, verloren. Als Patenonkel wird Toni sich nun um Finn kümmern, wovor er zurecht grosse Angst hat. Wie soll das alles weitergehen? Er wohnt in Hamburg und hat dort seine Arbeit. Auch die anderen haben einiges zum Nachdenken…

Der titelgebende Weihnachtssee ist eine sehr schöne Vorstellung. Das Buch habe ich mit einem leisen Seufzen abgeschlossen – 5 Sterne.

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