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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von katis zettelchen:

Collegeroman aus den 1930ern

Was vor uns liegt von Alba de Céspedes

Wenn ich an meine Mutter (*1922) oder Großmutter (*1899) denke, bin ich dankbar dafür, dass ich heute lebe und nicht in ihrer jeweiligen Zeit. Was wurde von ihnen erwartet? Sie sollten heiraten, den Haushalt führen, Kinder bekommen und großziehen. Sie sollten sich um ihre Männer und Familie kümmern, eine höhere Ausbildung, Karriere, Selbstverwirklichung – das alles war ihnen vorenthalten.

Natürlich finde ich, dass Gleichberechtigung ein Grundrecht ist, aber wir sollten auch dankbar für unsere Vorfahrinnen sein, so für unsere Rechte gekämpft zu haben.
Dieser frühe Roman von de Cespedes ist kein kämpferischer Frauenrechtsroman, sondern ein Porträt von jungen Frauen in den 1930ern, die zum ersten Mal ihr Zuhause verlassen haben, um zu studieren, mit Träumen von der Zukunft und dem Wunsch nach Selbstbestimmung, nicht anders als heute. Sie kommen aus ganz Italien nach Rom, sind aus unterschiedlichen ökonomischen Verhältnissen, leben in einer Art sehr wohl behütetem Studentenwohnheim im Kloster. Trotz der klösterlichen Einschränkungen genießen sie neue Freiheiten, eine gewisse Unabhängigkeit. Man merkt, dass die Konventionen sich langsam ändern. Die Ehe bleibt aber, wenn man nicht eine reiche Erbin ist, die finanzielle Absicherung #1, die Gesellschaft erwartet Kinder, Küche, Kirche. Der Fokus liegt daher auf der Heirat, sie träumen von Liebe. Eine wohl eher zweifelhafte und kurzfristige Alternative ist es, sich von einem Mann als Mätresse aushalten zu lassen. Alles in allem sind es Frauen mit individuellen Träumen, die versuchen, ihr Leben zu gestalten und das nicht immer innerhalb der Konventionen – für seine Zeit ein gefährliches, feministisches Buch.
Ich mag Alba de Cespedes, dieses ist ihr erster Roman. Er liest sich gut, manchmal im ersten Viertel etwas langatmig, dafür ist besonders das letzte Drittel sehr lesenswert. Die jungen Frauen beenden ihr Studium, die kurze Gemeinschaft löst sich wieder auf, die Frauen gehen in ganz unterschiedliche Richtungen. Alle sind ein bisschen exemplarisch dargestellt, aber das stört mich nicht, ich bekomme einen guten Eindruck von den Möglichkeiten, die diese Frauen haben. Ein unterhaltsames Buch, eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, die noch nicht so lange her ist.
Meine Lieblingsfigur resümiert: „Ich glaube, irgendwann müssen wir aufhören zu suchen und uns einfach nehmen, wie wir sind. Wir müssen den Mut finden, uns nicht mehr auf andere zu verlassen, sondern endlich erwachsen zu werden, auch wenn der Preis dafür die Einsamkeit ist.“ – Das gilt auch heute noch.

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Rezensionen von div:

ruhiger Roman über starke Frauen

Die Riesinnen von Hannah Häffner

ruhiger Roman über starke Frauen

„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein ruhiges, aber dennoch sehr eindrucksvolles Buch.
Liese, Cora, Eva - drei Frauen, die in einem Dorf leben, und herausstechen. Das Buch hält viele Schicksalsschläge bereit, aber auch viel Kraft.
Schon nach dem ersten Teil merkt man, dass es nicht nur um eine Geschichte geht, sondern um Gefühle, die viele Menschen kennen.

Die Riesinnen stehen für Sorgen, Ängste und innere Lasten, die manchmal so groß werden, dass sie einen überwältigen.
Teilweise finde ich das Ausgangsszenario der Frauen für das Buch aber nicht ganz gelungen - es wirkt daher etwas unglaubwürdig.

Hannah Häffner hat einen sehr besonderen Schreibstil, der das Buch für mich auch sehr besonders gemacht hat. Die Sprache ist ruhig, poetisch und leicht zu lesen. Die Stimmung im Buch ist oft melancholisch, aber nicht hoffnungslos. Ich habe mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gefühlt und musste über mein eigenes Leben nachdenken.

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Rezensionen von Petra:

Hunger

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel

Das Thema klingt spannend: Eine Dämonenreiterin soll die Götterwelt retten. Velvet hat Visionen in denen die Götter zu Tode kommen, anscheinend ist sie die Einzige die das verhindern kann. Dafür braucht sie das Blut von sieben Göttersöhnen, einer davon ist ihr Exfreund. Obwohl sie sich nicht im Guten getrennt haben, wendet sie sich als Erstes an ihn um mit ihm zusammen seine Brüder aufzusuchen.

Die Umsetzung war in meinen Augen grottig. Es fehlte zu Beginn an einer Erklärung wie die Hauptperson zu ihren herausragenden Fähigkeiten gekommen ist, wie es zu diesem schrecklichen Bruch der Beziehung kam und wer die anderen Personen sind.
Dazu kam das der Roman eher um die 7 Todsünden handelte als die Welt zu retten. Völlerei, Sex. Verrat und Mord sind an der Tagesordnung.
Es war ein ungeheures Tempo in der Spannung bis zu einem ungeheurem Cliffhanger am Ende. Nur für mich fehlte es an einer Entwicklung der Charaktere und der Handlung, es mangelte an Tiefe, die Story sprang manchmal ohne Zusammenhang von einer Szene zur nächsten. Es war eher Dark Romance als Fantasy.

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Rezensionen von Benno Meliss:

Weihnachtliche Grenzgänge

Geheimnisvolle Bergweihnacht von Siegfried Weger

Dass es im Gebirge, vor allem zur Winterszeit, gefährlich werden kann, sollte ja allgemein bekannt sein, man denke an Lawinen, Schneestürme und Derartiges.
Menschen, die nicht in den Alpen zu Hause sind, mögen vermutlich mit Wintersennern, Wilden Jägern Raunächten und Krampussen wenig anzufangen wissen.

Umso wärmer kann man ihnen zur Lektüre in frostiger Zeit Siegfried Wegers Buch "Geheimnisvolle Bergweihnacht - Erzählungen über Heiliges und Unheiliges" empfehlen... Freilich muss frau/man einiges an Spannung, kalten Rückenschauern, auch feuchten Augen während des Lesens aushalten, denn wer weiß schon mitten in einer Geschichte, wie eine offenbar ausweglose Verstrickung in dunkle Mächte und Schicksalsschläge enden werde?
Dass uns der Autor trotzdem (meist) in weihnachtlichen Frieden entlässt, liegt an seiner hohen Kunst de Erzählens... ein Geschenk!

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Rezensionen von Sheilo:

Fantastische Sports Romance

One Date to Gold von Ivy Leagh

Amie hat sich nach dem Bruch mit ihrem alten Trainer und den Abgang am College wieder an die Spitze gekämpft und wurde belohnt, denn sie darf bei Olympia starten. Natürlich trifft sie dort auch andere Sportler und die erste Begegnung mit Hunter, dem Kapitän der US-Eishockeymannschaft, war alles andere als optimal, doch die geht mit ihm einen Deal ein und findet sich in einer sehr interessanten Fake-Beziehung wieder, die sich jedoch mit jedem Tag realer anfühlt.

"One Date to Gold" ist eine ganz besondere Sports Romance von Ivy Leagh, die uns in die Sphären der Olympischen Spiele entführt. Der humorvolle Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und für mich ist es eine wirklich wunderschöne Wohlfühl-Romance, von der ich einfach nicht genug kriegen konnte. Neben den sportlichen Aspekten geht es im Buch um Selbstfürsorge, die Macht der Medien und Mental Health, drei wirklich wichtig Themen, vor allem im Leistungssportumfeld.

Mit Amie und Hunter treffen zwei starke Protagonisten aufeinander. Amie hat noch immer an den Ereignissen am Sport College zu kämpfen und leidet immer wieder an Angstgedanken, die sie seit dem Unfall ihres Bruders klagen. Hunter hingegen hat viel Angst und seine Familie und dem, was die Medien ihr antun könnten. Die beiden verbindet anfänglich zwar nur eine Fake-Romance, doch die beiden unterstützen sich gegenseitig sehr und stärken sich den Rücken, wodurch natürlich immer mehr Gefühle ins Spiel kommen und alles nur noch komplizierter wird.

Mir hat die Geschichte von Hunter und Amie sehr gut gefallen, auch wenn der Epilog mich dann doch noch etwas schocken konnte. Warum? Das müsst ihr wohl selbst herausfinden. Ich kann "One Date to Gold" auf jeden Fall sehr empfehlen.

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Rezensionen von youngreaders:

gelungene Fortsetzung

Die Magnolientochter von Tessa Collins

Auch das vierte Buch der Blumentöchter-Reihe enttäuscht nicht und fügt sich in das gleichbleibende Muster ein. Diesmal begibt sich Magnolia mit nur einem Foto eines Schmuckstückes, einem alten Flugticket und einer Rechnungsquittung auf die Reise zurück in die Vergangenheit und wie sollte es anders sein, findet auch sie ihren Mann fürs Leben auf dieser Suche nach Antworten.

Was ist damals passiert? Warum wurde Maia (Magnolias Mutter) adoptiert? Liegen in diesen Antworten eventuell auch die Gründe für Maias schwere Depressionen?
Die Geschichte führt einen nach Neuseeland und zurück in die Zeiten in denen Maori und Pakeha (das Maori-Wort für die ersten europäischen SIedler) noch nicht gleichgestellt waren (und es wird auch angemerkt, dass diese Gleich tellung zwar in jüngster Zeit das Bestreben in Neuseeland ist, aber es funktioniert mal mehr mal weniger gut). Da Magnolia Umwelttechnikerin ist, wird auch der Umweltschutz immer wieder thematisiert und - wie in allen Büchern von Tessa Collins - kommen die Beschreibungen von den wunderschönen Orten des Landes nicht zu kurz. Man bekommt also tatsächlich genau das was man erwartet.....nun fehlt noch die Geschichte von Nara und dann dürfte die Reihe komplett sein!

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Rezensionen von qq:

zauberhaft

Taschenzauberei von Judith Mohr

zauberhaft

Die Hauptfigur Ben freut sich so gar nicht auf die Ferien - statt Urlaub an Strand soll er im Hotel seiner Eltern helfen. Doch als statt dem Häkelklub ein Hexenzirkel eincheckt werden die Ferien doch spannender als gedacht. Außerdem freundet er sich dabei mit Klassenkameradin Lea an, die ein Praktikum im Hotel macht und mit der er schließlich auf die Suche nach dem Besitzer oder der Besitzerin der mysteriösen Zaubertasche geht.

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Rezensionen von ReiShimura:

Vorhersehbar? Ja. Zauberhaft? Auch!

Winterküsse unterm Nordstern von Julie Larsen

Die Hallmark Weihnachtsfilme erfreuen sich seit einigen Jahren auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Diese Filme zeichnen sich durch eine zauberhafte Stimmung, eine herzerfrischende Liebesgeschichte und reichlich Kitsch aus. Dieses Buch hat mich sehr stark an einen typischen Hallmark Weihnachtsfilm erinnert.

Für diejenigen die diese Einleitung abschreckt, tut es mir zwar leid, aber ich denke, dann ist dieses Buch definitiv nicht das richtige für sie.
Besonders hervorheben möchte ich das unglaublich schöne Setting des Buches. Obwohl ich selbst noch nie in Lappland war, konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und habe die Landschaft vor meinem inneren Auge gesehen. Julie Larsen hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet und die Umgebung und die Landschaft sehr detailliert beschrieben. Durch das Weihnachtsmanndorf kam während des Lesens bei mir auch eindeutig Weihnachtsstimmung auf. Daher würde ich das Buch auf jeden Fall als leichte Lektüre für die Adventszeit empfehlen.
Die Protagonisten Charlotte und Eljas waren mir sympathisch und man durfte als Leser auch einen tiefen Einblick in ihr Innenleben vornehmen. Beide hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht und mussten den einen oder anderen Verlust hinnehmen. Die traurigen Hintergrundgeschichten haben dem Buch eindeutig etwas mehr Tiefe verliehen und somit hebt dieser Roman sich ein wenig von anderen seichten Weihnachtsromanzen ab. Autorin Julie Larsen hat es aber dennoch geschafft, die traurigen Anteile nicht überwiegen zu lassen und somit nicht zu viel auf die Tränendrüse gedrückt. Eljas Tochter Eveliina habe ich vom ersten Moment ins Herz geschlossen. Sie war mein persönlicher Favorit, auch wenn sie mir an vielen Stellen ein wenig zu erwachsen und altklug vorgekommen ist.
Die Geschichte selbst ist im Großen und Ganzen recht vorhersehbar und bietet wenig Überraschungen. Es gibt die typischen Irrungen und Wirrungen, die eine Liebesgeschichte ausmachen und das eine oder andere Drama aufgrund eines Missverständnisses kommt natürlich auch vor. Durch diesen sehr typischen und vorhersehbaren Aufbau der Geschichte war meiner Meinung nach der Spannungsbogen recht flach. Wobei ich mir ehrlich gesagt auch kaum etwas anderes erwartet habe. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen, allerdings dauerte es etwas, bis die Geschichte wirklich Fahrt aufgenommen hat.
Der Schreib- und Erzählstil von Julie Larsen hat mir gut gefallen. Ich konnte mich aufgrund ihres lockeren Stils schnell in der Geschichte zurechtfinden und hatte auch mit den finnischen Begriffen keine Probleme, da sie diese alle sehr gut erklärt hat.
Bei diesem Buch handelt es sich um einen soliden und unterhaltsamen Weihnachts- und Liebesroman, der perfekt ist, um dem doch oft hektischen Adventalltag zu entfliehen. Ideal für alle, die eine herzerfrischende Liebesgeschichte mit ein wenig Tiefgang suchen.

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Rezensionen von Bibibabby:

Ein Bilderbuch für Kinder und Eltern

Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär? von Nora Imlau

Ich liebe einfach diese Buchreihe! Die Themen werden immer sehr liebevoll behandelt und es gibt viele Beispiele für Kinder und Eltern, wie man bestimmte Situationen behandeln kann. In diesem Band geht es um die Wut. Für Kleinkinder ist das ein ziemliches Alltagsthema.
Das kleine Pandakind Tilly erlebt ganz viele Situationen, die ihn einfach wütend machen.

Und wenn es wütend ist, kann so einiges passieren: Es schreit, kratzt, will beißen und mit Dingen werfen. Doch Mama ist da und weiß, wie man das Pandakind trösten kann.
Der Ansatz im Buch ist recht modern, indem es vor allem darum geht, die Gefühle umzulenken und dem Kind Verborgenheit zu zeigen anstatt Wutausbrüche zu verbieten. Die Texte sind in Reimen geschrieben und machen Spaß zum Vorlesen, doch man merkt, dass das Zielpublikum die Eltern sind.
Ich finde, dieses Buch ist ein wunderschönes Geschenk für neue Eltern.

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Rezensionen von Anilam:

Eine Reise zu sich selbst

Du bist der Totem von Peter Nathschläger

Du bist der Totem ist ein intensiver Roman über Verlust, Neuanfang und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Elias steht nach einer schmerzhaften Trennung vor einem Umbruch und begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur an unterschiedliche Orte führt, sondern auch zu sich selbst.

Mir hat besonders gefallen, wie die äußere Reise mit der inneren Entwicklung verknüpft wird.

Viele Begegnungen wirken ehrlich und regen zum Nachdenken an. Das Buch hat ruhige, nachdenkliche Momente, aber auch Passagen, die sehr direkt und emotional sind.

Stellenweise hätte ich mir etwas mehr Straffung gewünscht, da sich manche Gedanken wiederholen. Dennoch bleibt die Geschichte stimmig und berührend. Das Ende ist rund und passend, ohne alles zu erklären.

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