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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ruth:

Was bedeutet Heimat

Die Riesinnen von Hannah Häffner

Die Riesinnen, das sind die Riessberger- Frauen, Liese, Cora und Eva, drei Generationen einer Familie. Aus der Dorfgemeinschaft herausragen tun sie nicht nur wegen ihrer Größe und ihrem auffallenden Aussehen, sondern auch durch ihre Art. Eigenwillig, stark und unbequem stellen sie sich gegen Erwartungen von außen.

Das macht sie zu Außenseitern in dem kleinen fiktiven Schwarzwalddorf Wittenmoos.
Es beginnt in den 1960er Jahren mit Liese. Die heiratet Bernhard, den Metzgersohn, der einmal die elterliche Metzgerei erben soll. Es ist keine Liebesheirat, das wird Liese bald bewusst. Still lebt das Paar nebeneinander her und heimlich träumt Liese vom Weggehen. Doch dafür fehlt ihr der Mut. Und als Liese ein Kind bekommt, da kennt sie ihren Platz. Tochter Cora ist ihr ganzes Glück, ihre Erfüllung. Für sie würde sie alles tun. Aber sie kann nicht verhindern, dass Bernhard seine Enttäuschung, nicht den gewünschten Stammhalter bekommen zu haben, das Mädchen gewaltsam spüren lässt. Da kommt bei Liese auch keine Trauer auf, als Bernhard bei einem Unfall ums Leben kommt.
Und sie fordert nun das, was ihr und ihrer Tochter zusteht: die Metzgerei. „Auch wenn sie dafür jemand sein muss, der sie noch nie war. Sie weiß nicht, ob sie das kann. Aber vielleicht muss sie es einfach herausfinden.“
Zielstrebig und mit unerbittlicher Willenskraft erobert sie sich eine Postion, die ihr niemand zugetraut hat. Das hat seinen Preis. Liese schuftet bis zum Umfallen, sie versagt sich vieles, auch Liebe und Freundschaften, wird hart und streng.
Doch als Cora nach dem Abitur weg will, steht sie ihrer Tochter nicht im Weg. Auch wenn sie sich vielleicht etwas anders gewünscht hätte .
„Wenn du gehen willst, dann geh, Kind. …Du kannst immer zurückkommen. Aber zwingen tu ich dich nicht.“
Cora will raus aus der dörflichen Enge, verständlich, denn von klein auf ist sie eine Außenseiterin. Das bekommt sie von allen Seiten schmerzhaft zu spüren. Aber Cora lässt sich nicht unterkriegen. Und nun lockt sie die weite Welt. Konkrete Pläne hat Cora nicht, nur weg.
Aber bald wird sie heimkommen, mit einem Baby im Bauch.
Dieses Kind wird keine Außenseiterin mehr sein im Dorf, obwohl sie wie Mutter und Großmutter die anderen mit ihrer Größe überragt, „aber sie zieht den Kopf nicht ein, und nicht einer sagt ein böses Wort.“
Eva soll den Absprung schaffen, raus aus dem Dorf, das wünschen sich Liese und Cora. Aber dort, in der großen Stadt, spürt Eva bald, dass sie hier nicht hergehört. Sie war und ist ein „Waldkind“. Und so zieht es sie zurück in den Schwarzwald.
Hannah Häffner hat mit ihren „Riesinnen“ wahrlich große Frauenfiguren geschaffen, Figuren, die in Erinnerung bleiben, einem ans Herz wachsen. Alle Drei sind auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt, kämpfen dafür, treffen falsche und richtige Entscheidungen, sind zielbewusst und wandlungsfähig. Gerade in letzterem liegt ihre Kraft. Sie lassen sich nicht zerbrechen von widrigen Umständen ( „Manche Dinge bringen dich nur um, wenn du sie lässt.“) und vor allem sind sie sich gegenseitig Halt und Stütze. Sie haben nicht immer Verständnis füreinander, aber die Liebe zueinander bleibt.
Zentrales Thema im Roman ist die Frage nach den eigenen Wurzeln und dem, was Heimat ist. Enge oder Halt?
Dabei fallen viele kluge nachdenkenswerte Sätze: „ Zu Hause ist schließlich etwas anderes als daheim. Zu Hause kann sich ändern, daheim bleibt.“ Oder : „Was ist falsch an Wurzeln? Sie halten dich, das ist es, das ist ihr Fehler und das einzig Sinnvolle, was sie tun.“
Während Liese und Cora sich lange gefangen fühlen in der dörflichen Enge, beweist Eva, dass man nicht weggehen muss, um sich selbst zu finden.
Der Schwarzwald ist dabei die heimliche Hauptfigur. In unzähligen Variationen wird er beschrieben, immer realistisch, nie kitschig. Dafür findet die Autorin viele Bilder und lässt ihn mal wunderschön, dann wieder düster und geheimnisvoll erscheinen. Für alle drei Frauen ist der Wald Rückzugsort und Kraftquelle zugleich.
Die gesellschaftlichen Veränderungen machen auch vor dem Dorf nicht Halt, obwohl sich dort die Dinge nur langsam ändern. Auch das beschreibt der Roman.
Erzählt wird das alles in einer außergewöhnlichen Sprache, bilderreich, voller Poesie und in einer beeindruckenden Klarheit. Das alles entwickelt eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Der Erzählstil ist ruhig und sachlich, für jede Figur findet die Autorin einen eigenen Ton. Mit großer Beobachtungsgabe fühlt sie sich ein in deren Gefühlswelt.
So ist Hannah Häffner mit „Die Riesinnen“ ein großartiger Roman gelungen, den ich unbedingt empfehlen kann. Für mich jetzt schon ein Highlight im neuen Bücherjahr!

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Rezensionen von gerlisch:

Heartbreaking Sportsromance

Rival Darling von Alexandra Moody

Nie wieder eine Beziehung mit einem Sportler…das nimmt sich Violet vor, nachdem sie von Jeremy, dem Eishockey-Kapitän der Saints betrogen wurde. Doch Jeremy will es nicht wahrhaben, dass Violet mit ihm Schluss gemacht hat. Ausgerechnet den Bad Boy-Hockey-Gott Reed Darling, Jeremys Rivalen, bittet sie ihr Fake-Freund zu sein.

Schnell merkt Violet, dass es nicht so einfach ist, ihre Keine-Sportler-Regel einzuhalten.
Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll und leicht und die Handlung hatte gleich von Anfang an eine regelrechte Sogwirkung, ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Dadurch, dass die Story aus wechselnden Perspektiven aus Sicht von Violet und Reed erzählt wird, bekommt der Leser tiefere Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle.
Violet ist eine tolle Figur, sehr gradlinig und mit einem erfrischenden Charme. Besonders sympathisch war mir Reeds Familie, man merkte beim Lesen sofort eine wunderschöne Harmonie zwischen den Eltern und ihren vier Kindern. Reed nach außen hin der Bad Boy, aber nach innen verletzlich. Als Gegenpart und absolute Red Flag ist Jeremy perfekt dargestellt, teilweise sogar ein bisschen zu übergriffig.
Das Sportthema ist gut verständlich in die Story eingebunden, ohne großen Raum einzunehmen, das hat mir gut gefallen. Auch das winterliche Setting in Sunshine Hills, Minnesota passt wunderbar zur Story.
Viele gefühlvolle und süße Momente haben mich beim Lesen verzaubert und ich freue mich schon sehr auf Band 2 „Grumpy Darling“.

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Rezensionen von inya:

Super toll

Hilf den Fahrzeugen von Nico Sternbaum

Wir haben schon den Apfelbaum von dieser Buchreihe und waren auch von dem schon total begeistert. Dieses Buch ist nun extra für kleine Fans von Polizei und Feuerwehr gemacht und passt deshalb genau zu meinem Sohn.
Er ist zwar schon ein bisschen zu alt für eine Pappvariante von Büchern, aber das hat ihn nicht großartig gestört.

Die Illustrationen sind wie immer sehr lustig und regen zum Mitmachen an. Die Kinder haben sehr viel Spaßes Buch zu entdecken und der Vorteil an diesem kleinen Buch ist, dass man ist überall mit hinnehmen kann und es super in die Handtasche passt.
Wir können dieses Buch absolut empfehlen und werden sicherlich auch noch einige weitere Bücher dieser Buche kaufen, da sie einfach lustig sind und man nicht nur eine Geschichte vorliest, sondern aktiv mit dem Buch zusammen Spaß hat. Eine klare Empfehlung für alle kleinen und großen Polizeifans.

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Rezensionen von Natalie:

Wieder gelungener Krimi

Wem du traust von Petra Johann

Als Sofia, die Teenie-Tochter von Evas bester Freundin, eines Nachts spurlos verschwindet, bekommt das scheinbar perfekte Leben ihrer Familie Risse. Daniel, Evas Ehemann, war nämlich der letzte, der sie gesehen hat. Die Polizei beginnt ihre Suche und nimmt auch Daniel ins Visier. Immer mehr Wiedersprüche kommen hoch und Eva muss sich fragen, ob sie Daniel noch glauben kann…

Petra Johann steht für mich für spannende und wendungsreiche Krimis.

Auch auf den aktuellen trifft das absolut zu. Die Geschichte ist klug konstruiert und baut kontinuierlich Spannung auf. Dazu tragen vor auch viele kleine und alltägliche Blickwinkel bei, wodurch die Situationen auch Tiefe gewinnen. Die Kapitel werfen immer wieder Fragen auf und ich wusste oft selbst nicht mehr, was man den Protagonisten glauben soll und was nicht. Ein unaufgeregter, aber absolut spannender Krimi. Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Lilli33:

Nesbø in Hochform

Minnesota von Jo Nesbø

Nesbø in Hochform

Der Norweger Holger Rudi reist 2022 nach Minnesota. Er recherchiert für ein Buch über eine Attentatsserie, die sich 2016 in Jordan, Minneapolis, ereignete. Holger begibt sich auf die Spuren des Polizisten Bob Oz und seines Gegenspielers.

Bob Oz macht es einem anfangs nicht leicht, ihn zu mögen.

Er ist ein guter Polizist, aber ein gebrochener Mann. Sein Leid und seine Verzweiflung lässt er an seinen Mitmenschen aus. Seine Freunde werden immer weniger, auch bei der Arbeit kriselt es. Aber Bob hat eine Mission: Er will den Attentäter stellen und setzt alles daran.

Jo Nesbøs Schreibstil ist gewohnt klasse, klar, prägnant, gut lesbar, dabei intensiv und lebendig. Meist eher kurze Kapitel mit Perspektivwechseln und Cliffhangern sorgen für Spannung und Tempo, nachdem es zu Beginn relativ ruhig losgeht. Dabei ist die Handlung komplex aufgebaut, hinter jeder Ecke wartet eine neue Wendung.

Mit jeder Seite kann man sich besser in Bob Oz hineinversetzen und ihm seine Eigenarten und Fehler verzeihen - und ebenso in den Täter. Nesbø versteht es hier super, den Lesenden die Beweggründe der Protagonisten deutlich zu machen. So kann man gut nachvollziehen, warum sie so handeln, wie sie handeln, auch wenn man es nicht gutheißen kann.

Neben einer spannenden, unterhaltsamen Story hat der Autor auch jede Menge Gesellschaftskritik in sein Werk gepackt, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Absolute Leseempfehlung für alle Fans von intelligenten Thrillern. Bob Oz steht Harry Hole in nichts nach!

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Rezensionen von Natalie:

Gelungenes Debüt

Blutwild von Saskia te Marveld

Ankas Leben hat sich vor 6 Jahren abrupt geändert, als sie entführt und gefoltert wurde und dies nur knapp überlebte. Sie beendete daraufhin ihre Karriere bei der Kriminalpolizei. Als sie nun aber eine SMS erhält, die nur das Wort „Hilfe“ und GPS-Daten enthält, kann sie nicht anders und fährt dorthin.

In der kleinen Hütte erwartet sie ihr persönlicher Albtraum, der ihre größte Angst wieder aufflackern lässt - ist ihr Peiniger zurück? Wenn ja, sitzt dann ein Unschuldiger im Gefängnis?

Auf das Thriller-Debüt der Autorin bin ich zuerst durch das Cover aufmerksam geworden, welches auffällt und gleichzeitig einen spannenden Thriller erwarten lässt. Diesen bekommt man auch definitiv geboten. Der Spannungsbogen ist allein schon durch das Tempo permanent gegeben, eine Situation jagt die nächste. Dadurch kann es teilweise auch etwas „überladen“ wirken, aber vielleicht soll genau so auch der Faktor Zeit als auch die Dringlichkeit der Gesamtsituation, in der sich Anka wiederfindet, widergespiegelt werden. Die Handlungen des Täters werden detailliert dargestellt und schaffen so ein sehr gutes Bild seiner Psyche, sind gleichzeitig aber auch sehr gewalttätig und grausam. Eine der Wendungen hat mich komplett überrascht und gibt dem Verlauf nochmal eine ganz neue Bedeutung, sie sich bis zum Schluss dann auch mit allen Fakten geschickt auflöst. Auch wenn ich mit Anka als Hauptprotagonistin nicht ganz warm wurde, ist das Buch für mich ein gelungenes Debüt, für welches ich eine Leseempfehlung ausspreche und ich für mich wieder eine neue Thriller-Autorin entdeckt habe. 4,5*

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Rezensionen von LeserinLu :

Langweilig

Good Spirits Ghosted von B.K. Borison

Die Grundidee von Good Spirits fand ich großartig: eine moderne, romantische Variante von Dickens’ Weihnachtslied, erzählt aus der Perspektive eines Geistes der vergangenen Weihnacht und der Frau, die er heimsucht. Weil ich Dickens’ Original sehr mag, waren meine Erwartungen vielleicht auch entsprechend hoch.

Leider konnte der Roman diese nicht erfüllen. Ich habe Buch und Hörbuch parallel bzw. einander ergänzend gelesen bzw. gehört und ich muss sagen, dass ich das Hörbuch aufgrund der angenehmen Sprecher noch besser fand als das Hörbuch!

Nolan Callahan, Geist der vergangenen Weihnacht, und Harriet York, eine durch und durch pflichtbewusste, empathische junge Frau, sollen das Traumpaar im Zentrum des Romans spielen. Doch genau hier liegt für mich das größte Problem: Zwischen den beiden Protagonisten entsteht keinerlei glaubwürdige Chemie. Anziehung, Nähe und emotionale Verbindung wirken konstruiert statt organisch, sodass die Liebesgeschichte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich erreicht hat.

Auch die Figurenkonstellation selbst empfand ich als sehr vorhersehbar und inzwischen ermüdend: der verschlossene, innerlich verletzte Mann mit harter Schale trifft auf die unsichere, chaotische, aber warmherzige junge Frau, die ihn „retten“ soll. Dieses Muster habe ich einfach zu oft gelesen, und hier wird es kaum variiert oder vertieft, wobei die Sprecherin im Hörbuch ihr Bestes gibt, um selbstbewusst zu klingen. Zwar entfaltet die Handlung stellenweise eine angenehme weihnachtliche Atmosphäre, und die Idee, die Vergangenheit der beiden Stück für Stück aufzudecken, hätte durchaus Potenzial gehabt. Doch weder die emotionalen Konflikte noch die romantische Entwicklung wirkten für mich überzeugend genug, um darüber hinwegzusehen. Wer klassische Weihnachtsromanzen mit vertrauten Rollenbildern mag, wird hier vielleicht fündig – mich konnte der Roman leider nicht überzeugen. Ich würde auf jeden Fall das Hörbuch im Vergleich mit dem Buch empfehlen.

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Rezensionen von LeserinLu :

Langweilig

Good Spirits von B. K. Borison

Die Grundidee von Good Spirits fand ich großartig: eine moderne, romantische Variante von Dickens’ Weihnachtslied, erzählt aus der Perspektive eines Geistes der vergangenen Weihnacht und der Frau, die er heimsucht. Weil ich Dickens’ Original sehr mag, waren meine Erwartungen vielleicht auch entsprechend hoch.

Leider konnte der Roman diese nicht erfüllen.

Nolan Callahan, Geist der vergangenen Weihnacht, und Harriet York, eine durch und durch pflichtbewusste, empathische junge Frau, sollen das Traumpaar im Zentrum des Romans spielen. Doch genau hier liegt für mich das größte Problem: Zwischen den beiden Protagonisten entsteht keinerlei glaubwürdige Chemie. Anziehung, Nähe und emotionale Verbindung wirken konstruiert statt organisch, sodass die Liebesgeschichte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich erreicht hat.

Auch die Figurenkonstellation selbst empfand ich als sehr vorhersehbar und inzwischen ermüdend: der verschlossene, innerlich verletzte Mann mit harter Schale trifft auf die unsichere, chaotische, aber warmherzige junge Frau, die ihn „retten“ soll. Dieses Muster habe ich einfach zu oft gelesen, und hier wird es kaum variiert oder vertieft. Zwar entfaltet die Handlung stellenweise eine angenehme weihnachtliche Atmosphäre, und die Idee, die Vergangenheit der beiden Stück für Stück aufzudecken, hätte durchaus Potenzial gehabt. Doch weder die emotionalen Konflikte noch die romantische Entwicklung wirkten für mich überzeugend genug, um darüber hinwegzusehen. Wer klassische Weihnachtsromanzen mit vertrauten Rollenbildern mag, wird hier vielleicht fündig – mich konnte der Roman leider nicht überzeugen.

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Rezensionen von clematis:

Im Land der Kiwis

Die Magnolientochter von Tessa Collins

Extrem engagiert in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit lebt Magnolia mitunter ein recht engstirniges Leben in London. Als am Familienanwesen Blooming Hall in Cornwall eine mysteriöse Rechnung und ein Flugticket nach Neuseeland auftauchen, ist die Neugierde der Mittdreißigerin geweckt – was will ihr Granny nach deren Tod mitteilen? Kurzerhand bucht Magnolia selbst einen Flug ans andere Ende der Welt und wandelt im Land der Kiwis auf den Spuren ihrer Vorfahren.

Ein weiterer emotionaler Band aus der Reihe der Blumentöchter entführt uns auf die beiden Inseln Neuseelands und lässt auch diesmal keine Wünsche offen, wenn es um ferne Länder, althergebrachte Traditionen und Herzschmerz geht. Berührende Momente auf der Suche nach Familiengeheimnissen bleiben natürlich nicht aus und stimmige Rückblicke um einige Jahrzehnte bereichern auch diesmal das aktuelle Geschehen. Stimmungsvolle Naturbilder gleichen traurige Nachrichten aus, eine anstrengende Reise quer durchs Land der Maori wird belohnt durch das Kennenlernen der freundlichen und zuvorkommenden Einwohner. Weite und Raum geben einer engen Seele Platz zum Entfalten, sodass auch Magnolia ihre bisweilen oberlehrerhaftes Gehabe überdenken und Toleranz üben kann. Knapp 500 Seiten sind bei Tessa Collins wie gewohnt extrem kurzweilig und berühren das Herz. Jetzt fehlt noch die fünfte im Bunde, Nara, auf deren Geschichte ich schon sehr gespannt bin.

Wunderbare Lesestunden mit sympathischen Charakteren, die gewillt sind, ihr Leben aktiv zu gestalten – die Reise mit Magnolia nach Neuseeland ist überaus gelungen!

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Rezensionen von Katzenmicha:

Was für eine bewegende Geschichte

Die verlassene Tochter von Soraya Lane

Mit Valentina 1939 in Argentinien beginnt die Geschichte.Ihrem Vater gehört eine Menge Land, und wertvolle Polopferde -dazu eine Firma für die Verarbeitung von Oliven.Der Vater bereitet Valentina auf ihre zukünftigen Aufgaben vor.Vater und Tochter führen eine sehr innige Beziehung,zu dem Sohn des Freundes ihres Vaters Felipe fühlt sie sich schon sehr jung hingezogen.

Plötzlich und unerwartet verstirbt ihr geliebter Vater.Und die Mutter verheiratet Valenentina schnell-den sie ist noch nicht volljährig.Valentinas Liebe zu Felipe geht in die Brüche als sie nach London flüchtet.Dort bringt sie eine Tochter zur Welt-als sie zurück kommt kann sie das Erbe ihres Vaters retten,aber Felipe ist verheiratet…..

Im zweiten Erzählstrang geht es um Rose,die erst ihre Großmutter und dann ihre Mutter kurz hinter einander verliert.In tiefer Trauer weiß sie nicht was sie machen soll. Beim Aufräumen fällt ihr ein Brief aus Buenos Aires in die Hände, der sie über eine große Erbschaft informiert.Eigendlich ihre Mutter,aber nun erbt sie.Wie es scheint hat dieses Erbe etwas mit der geheimnisvollen Schachtel zu tun, die sie vor ein paar Monaten aus einem alten Frauenhaus bekommen hat.Ihre Freundin Jessica überzeugt sie,die Erbschaft sich an Ort und Stelle anzusehen.Rose kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur und erfährt, das sie Nachfahrin von Valentina Santiago ist, einer Förderin des Polosports und Besitzerin einer Ranch…….

Die Autorin Soraya Lane hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Es ist bereits der 6.Band der Reihe-einige habe ich schon gelesen.Jeder Band ist in sich abgeschlossen und man kann sie unhabhänig von einander lesen.Die Autorin nimmt einen mit nach Argentinien und läßt einen an der Seite von Rose die Gegenwart erleben.Aber auch die Vergangenheit mit Valentina ist sehr spannend.Sehr gerne 5 Sterne und ich bin mega gespannt auf den7.Band der Reihe.

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