Kunden em pfehlungen
Rezensionen von froschman:
Blutrausch
Kälter von Andreas Pflüger
Die frühere BKA-Personenschützerin Luzy Morgenroth hat sich nach dem Tod ihres Freundes bei einem Einsatz in Israel 1982 auf die Insel Amrum versetzen lassen, um ihre weitere Berufslaufbahn als Provinzpolizistin ausklingen zu lassen. Als allerdings 1989 in einer Sturmnacht ein Mann verschwindet, um später tot an den Strand gespült zu werden, ändert sich ihr Leben plötzlich.
Sie bemerkt, dass sich ein Killerteam auf der Insel aufhält, und nimmt den Kampf gegen diese Gruppe auf. Sie ist sich sicher, dass niemand anderer als Babel hinter diesem Mordanschlag steckt, ein ehemaliger RAF-Terrorist, gegen den sie bereits in Israel ermitteln musste. Niemand auf der Insel weiß von ihrer Vergangenheit, jetzt sie wird wieder zu der Luzy von früher, einer Agentin im Kalten Krieg.
Andreas Pflüger versteht es mit Hilfe von historischen Ereignissen, wie dem Fall der Berliner Mauer, einen rasanten Agententhriller zu schreiben. Es geht dabei um Aktivitäten der Geheimdienste beiderseits des Eisernen Vorhangs. Ein stimmungsvoller Thriller, düster und niveauvoll.
Rezensionen von manu63:
Spannender Einstieg
The Ordeals von Rachel Greenlaw
The Ordeals ist der erste Band der Killmarth Academy Reihe der Autorin Rachel Greenlaw. Sophia deWinter möchte ihrem Onkel, dem Sammler, entfliehen und das wird ihr nur gelingen wenn sie Mitglied der Killmarh Academy werden kann. Dies ist eine Elite-Akademie für Magiebegabte und Sophia setzt alles auf eine Karte und stellt sich den Gefahren der Aufnahme in diese Academy.
Unterstützung erhält sie dabei vom Botaniker Aldan Locke der auch durch die Aufnahmeprüfungen läuft.
Die Geschichte ist flüssig lesbar und die Charaktere entfalten sich im Laufe der Geschichte und man erfährt nach und nach einiges über die Hintergründe der Personen. Auch das Geheimnisse aus der Vergangenheit in der Gegenwart eine Rolle spielen wird schnell klar.
Spannende Aufnahmeriten wechseln sich ab mit ruhigeren Augenblicken in denen es zwischen Sophia und Alden knistert. Unerwartete Wendungen erhöhen die Spannung und machen neugierig auf das weitere Geschehen. Teil eins endet mit einem starken Cliffhanger den nicht alle überleben, die mir im Laufe der Geschichte sympathisch wurden.
Nur warte ich ungeduldig auf die Fortsetzung.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein Abschluss mit Licht und Schatten
Rebel Witch Der rote Nachtfalter von Kristen Ciccarelli
Mit großen Erwartungen habe ich dem Erscheinungstermin des Buches entgegengefiebert, denn auch wenn der erste Teil mich nicht vollständig überzeugen konnte, wollte ich doch wissen, wie die Geschichte ausgeht. Autorin Kristen Ciccarelli hat einen doch recht würdevollen Abschluss für ihre Dilogie gefunden, aber leider war dieses Buch schwächer als das erste.
Daher kann ich dem Buch auch leider nur 3 von 5 Sternen geben.
Ich hatte ein wenig Angst, dass ich nicht mehr gut in die Geschichte rein finden würde, da doch mehr als ein halbes Jahr und viele andere Bücher zwischen dem ersten und zweiten Band lagen. Glücklicherweise war diese Angst aber unbegründet, denn bereits nach wenigen Minuten war ich wieder vollkommen in der Geschichte angekommen. Der Anfang des Buches ist der Autorin hervorragend gelungen und die Spannung war von Beginn an hoch.
Das Hauptaugenmerk liegt auch in diesem Buch wieder auf der Beziehung von Rune und Gideon und natürlich ist das ganze wieder überhaupt nicht einfach. Jedes Mal, wenn man denkt, dass nun alles geklärt ist, kommt das nächste Missverständnis und das Vertrauen ist wieder dahin. Wie sagt man: Ein Schritt nach vorne und zwei zurück. Ab einem gewissen Punkt hatte ich das Gefühl, dass die beiden sich nur mehr im Kreis drehen und ich war ein klein wenig genervt.
Ich hätte es schön gefunden, wenn Kristen Ciccarelli weniger Energie in die komplizierte Beziehung zwischen Rune und Gideon gesteckt hätte und dafür mehr in die Beschreibung und Erklärung der Welt, in der sich die Geschichte abspielt. Dies habe ich bereits beim ersten Teil bekrittelt und leider muss ich dies wieder tun. Ein klein wenig mehr Informationen bekommt man zwar, aber viel ist es nicht. Die Welt und auch die meisten Charaktere bleiben blass und zweidimensional.
Obwohl sich die Autorin viel Mühe gegeben hat einige Wendungen in die Geschichte einzubauen, muss ich doch sagen, dass die wenigsten davon unerwartet kamen. Besonders schade fand ich allerdings, dass das eigentlich spannende, die Revolution und die Bekämpfung der bösen Hexen zu sehr in den Hintergrund geraten ist. Da fiebert man zwei Bücher lang darauf hin und dann wird alles in gefühlt Windeseile und wenigen Sätzen abgehandelt.
Gelesen wird das Hörbuch, gleich wie der erste Teil, von Henriette Schreuers und Moritz Frinberg. Die beiden haben mich bereits bei Heartless Hunter begeistert und auch in diesem Teil haben sie dem Buch mit ihren Stimmen wieder Leben eingehaucht und die Emotionen wunderbar übermittelt.
Rebel Witch ist zwar ein solider, aber doch ein wenig enttäuschender Abschluss der "Der rote Nachtfalter" Dilogie. Meine Erwartungen an das Buch waren nach dem doch sehr guten, wenn auch nicht überragenden, Auftakt deutlich höher. Dennoch bin ich froh, dass ich miterleben durfte, wie die Geschichte rund um Rune und Gideon endet.
Dieses Buch bzw. diese Dilogie, denn ohne Kenntnis des ersten Teiles macht es keinen Sinn dieses Buch zu lesen, würde ich all jenen empfehlen, denn bei Romantasybüchern vor allem der Romance Teil wichtig ist.
Rezensionen von Ryria:
Ackerman ohne das gewisse Etwas
Im Labyrinth der Furcht von Ethan Cross
Der Einstieg in die Geschichte gelingt gut, wir knüpfen quasi nahtlos an das Ende der vorherigen Teils an. Ackerman und seine Familie befinden sich in der Gefangenschaft des Hüters und müssen dort diverse Spielchen und ellenlange Monologe über sich ergehen lassen, während Ackermans Partnerin Nadia versucht, ihn zu finden und zu befreien.
Wichtige Teile der vorherigen Geschichte werden nochmal kurz umrissen, sodass man sich schnell wieder an alles erinnert und auch als Neuling die Charaktere kennenlernt, trotzdem würde ich empfehlen, zuerst den direkten Vorgängerband zu lesen.
Das Lesetempo ist dank kurzer Kapitel und wechselnder Perspektiven durchgängig schön hoch, man verfolgt mehrere Handlungsstränge zugleich und jeder davon macht auch neugierig darauf, was als Nächstes dort passieren wird.
Das Problem an der Sache ist jedoch, dass diese anfängliche Neugier leider schnell verfliegt. Nach einem spannenden Start folgt ein doch eher zäher Mittelteil - man liest trotzdem noch schnell, aber mit schwindendem Interesse. Hierfür sind direkt mehrere Faktoren aus meiner Sicht verantwortlich gewesen: Der Serienmörder dieses Buches wird stark eingeführt und verliert mit jedem Kapitel an Glaubwürdigkeit dank seltsamer Entscheidungen, Drama und zu viel Gerede. Ähnliches gilt auch für den Hüter, statt eines starken Gegenspielers für Ackerman bekommen wir hier erstmal nur einen Bösewicht, der sich gerne selber reden hört. Auch Ackerman selbst scheint irgendwie weit weg von seinen üblichen Glanzleistungen zu sein und lässt seinen typischen Charakter und Witz etwas vermissen. Die Handlung hat gefühlt auf der Stelle getreten, nur Nadias Perspektive konnte mich größtenteils gut mitnehmen.
Schade fand ich auch, dass man nicht wirklich miträtseln konnte, ein Großteil der aufgeworfenen Fragen wird innerhalb weniger Kapitel auch schon wieder aufgeklärt.
Insgesamt hat mich das Buch dennoch ganz gut unterhalten und war auch teilweise mal recht spannend, aber irgendwie fehlte der Charme und es wurde einiges an Potential verschenkt. Man könnte dieses Buch vermutlich auch überspringen und würde trotzdem ohne Probleme den nächsten Band lesen können. Für (angehende) Nadia-Fans gibt es aber dafür ein paar coole Szenen, nachdem sie im vorherigen Teil ja eher keine Rolle gespielt hat.
Rezensionen von Philiene :
Sherlock Holmes
Eine Studie in Scharlachrot von Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes ist einfach ein Klassiker und trotzdem habe ich bisher noch keines der Bücher gelesen, daher habe ich mich sehr über dieses Neuauflage gefreut.
Obwohl der Text schon vor über einhundert Jahren geschrieben worden ist, hat er nichts an seiner fazienation verloren.
Die Geschichte lebt von der doch etwas schrulligen und heute weltberühmten Figur des Sherlock Holmes.
Erzählt wird sie von Dr. Watson. Wir tauchen tief in das viktorianische England ab, und das aus der Hand eines Autors der zu der Zeit gelebt hat, authentischer kann die Zeit also nicht beschrieben werden.
Eine sehr schöne Ergänzung sind die Illustrationen die noch die Originalen sind.
Für alle Fans und die die es noch werden wollen.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Weltraum von Carola von Kessel
Wir haben bereits Wieso Weshalb Waurm leuchte und entdecke Dinosaurier gelesen und waren von dem Konzept ziemlich begeistert. Dementsprechend gespannt waren wir auf diesen Band. Denn der Weltraum ist ein noch interessanteres Thema und ziemlich dunkel, was zu diesem Konzept super passt - denn die dunklen Seiten, die es erst mit der Taschenlampe gilt, passen perfekt zum Weltall.
Die Informationen sind super aufbereitet und ziemlich spannend. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken und zu erfahren. Die Taschenlampe motiviert, immer mehr entdecken und dabei neue Details durch den verschobenen Fokus zu erkennen, die einem ohne die Taschenlampe sonst gar nicht auffallen würden. Ich fand diesen Zugang wieder sehr spannend und war begeistert, wie lange die Kinder mit dem Buch beschäftigt sind - denn man muss schließlich alles ganz genau mit der Taschenlampe beleuchten. Ich bin selbst keine Expertin für den Weltraum, aber die Informationen erscheinen alle sehr aktuell und vor allem gut aufbereitet. Mir gefiel das Buch gut und auch die Kinder waren begeistert.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us von Felicia Kingsley
Kochen trifft auf verdeckte Ermittlungen, aber auch auf ernste Erkrankungen. Denn: Dwight sollte eigentlich gerade eine Pause nach seinem letzten Undercoverauftrag nehmen, wird dann aber überraschend wieder rekrutiert. Aufgrund eines Informanden aus dem Gefängnis muss Hinweiden naxjgegangen werden? Ob ein neu eröffnetes italienisches Restaurant nicht eigentlich der Geldwäsche dient.
So heißt es also, sich dort einzuschleusen. Und so bekommt Dwight eine neue Identität als Romeo und bewirbt sich für die Küche. Diese wird vorübergehend von Julia geführt, die Romeo schon kurz zuvor kennengelernt hat und ihn deshalb zum Tellerwäscher degradiert....
Julia ist eine etwas harte Nuss. Auch ich brauchte ein wenig, um mit ihr "warmzuwerden". Je mehr man von ihr aber erfährt, desto besser versteht man sie. Auch Dwight bzw. Romeo entwickelt sucb immer mehr und hat mich sehr berührt. Alleine die Kräuter, aber auch wie er mit Julias Erkrankung und ihren Bedürnis nach Freiheit umgeht ???? Generell mochte ich die Dynamik zwischen ihnen, es hat richtig zwischen ihnen geknistert, auch wenn sie sich beide aus unterschiedlichen Gründen dagegen ankämpfen.
Ich mochte auch die vielen Nebencharaktere, die jeder für sich eine Rolle hatten und noch mehr zu der Geschichte beigetragen haben. Man hatte richtig das Gefühl, in einer italienischen Großfamilie gelandet zu sein. Besonders lustig fand ich auch die Zusammentreffen mit den Bekannten von Dwight, die zwar seine Tarnung nicht auffliegen lassen, aber ihn ordentlich ins Schwitzen bringen. Insgesamt eine schöne RomCom mit ganz viel Liebe zum Kochen!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
MEGA von Jules Howard
Das Buch hat uns in der Buchhandlung gleich angesprungen. Das Format ist auffallend groß, und als große Tierfans haben meine Kinder gleich zu dem Buch gegriffen. Die Innenseiten sind genauso, wie sie vielversprechend von außen aussehen. Das Buch ist gut gegliedert und optisch ein echter Blickfang.
Die gute grafische Gliederung der Seiten macht das Buch zu einem richtig gutem Nachschlagewerk, das über viele verschiedene Aspekte informiert. Unterschiedliche Arten werden vorgestellt und wurden ausgewählt und dem Aspekt ihrer Größe. Dabei werden noch lebende Tiere genauso vorgestellt wie ausgestorbene Tiere, was für die Kids immer ein besonders spannendes Thema ist. Ich mochte besonders die realistischen Bilder und die gut aufbereiteten Informationen. Man kommt einen guten Einblick und ist einfach fasziniert von den Tieren!
Rezensionen von Lesebegeisterte:
spannend
Sophie L. von Matthew Blake
Olivias Oma ist eine bekannte Malerin und lebt zurückgezogen in Paris. Olivia ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und lebt in London. Eines Tages erhält sie einen Anruf von der Polizei, dass ihre Oma die über neunzig Jahre al ist, gerade einen Mord gestanden hat und behauptet Sophie Leclerc zu sein.
Olivia reist sofort nach London um sich um ihre Oma, die an Demenz leidet zu kümmern. Sie selbst ist Psychotherapeutin und Expertin in Sachen Erinnerungen. Als Kind hat sie selbst ein schweres Trauma erlitten, was genau erfährt der Leser erst nach und nach.
Als sie schließlich in Paris ankommt und auf ihre stark verwirrte Oma trifft, ist sich Olivia plötzlich nicht mehr ganz so sicher, ob damals nach dem Krieg ihre Oma nicht doch etwas Schreckliches getan hat und jetzt durch ihre Demenz die Wahrheit ans Licht kommt.
Spannend fand ich, dass man zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den zwei Geschichten hin und her springt. Man erfährt Kapitel für Kapitel mehr von dem Geheimnis der Frauen.
Das Puzzle fügt sich gegen Ende des Buches Kapitel für Kapitel zusammen. Die letzten Seiten hattes es ganz schön in sich. Fast alle Rätsel haben sich gelöst. Meiner Meinung nach liest sich für mich das Buch eher wie ein historischer Krimi als ein Thriller, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Die unterschiedlichen Zeitebenen und verschiedenen Personen machten das Buch trotzdem fesselnd. Punktabzug deshalb, weil ich so von Anna O. begeistert war und mir hier ähnliches erwartet habe. Aber Sophie L. hat mich trotzdem gepackt trotz einiger Schwächen.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Botanic Hearts von Melanie Sweeney
Für die Inhaltsangabe empfehle ich, den Klappentext zu lesen - kurz gefasst ist es eine Liebesgeschichte einer Single Mum, die vorübergehend die Leitung einer Übergangsbibliothek übernimmt und einem Mann, dessen letzte Beziehung am Kinderwunsch zerbrochen ist und dessen Herz seitdem nur für Pflanzen (und seine Wahlschwester, um die er sich sorgt) schlägt.
Ich brauchte ein wenig, um in die Geschichte zu kommen. Die weibliche Hauptprotagonistin handelte anfangs sehr abweisend und irrational, und ihr Verhalten fand ich auf den ersten Metern irritierend. Dann leuchtete mir nach und nach alles mehr ein. Man erfährt einiges über die Geschichte der jeweiligen Person, erfährt viel aus der Vergangenheit. Dies macht ihr Handeln in der Gegenwart viel nachvollziehbarer und machte sie sehr verletzlich, aber auch menschlich. Ich fand auch das Enemys-to-lovers Trope gut umgesetzt, weil es mir einleuchtend schien, wie sich das Verhältnis veränderte. Es ging nichts zu schnell, aber auch nicht zu viel hin und her. Der rote Faden war gut nachvollziehbar und es gab nicht zu viele Nebenhandlungen, aber dennoch genug, um nicht zu langweilen. Kurzum: Mir hat die Geschichte gut gefallen!











