Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nil_liest:
Leben zwischen Kunst und Konvention
Was ich von ihr weiß von Jean-Baptiste Andrea
Jean-Baptiste Andrea erzählt in Was ich von ihr weiß die Lebensgeschichte eines Außenseiters, der es trotz widrigster Umstände zu Ruhm und künstlerischer Anerkennung bringt – und doch nie sein vollständiges Glück findet. Michelangelo Vitaliani, genannt Mimo, wächst in Armut auf, wird als kleiner Junge nach Italien geschickt, um das Handwerk des Bildhauers zu erlernen, und begegnet dort Viola Orsini, einer Frau, die ihren Standesgrenzen trotzend nach Freiheit strebt.
Aus dieser Begegnung entsteht eine Geschichte, die so episch wie intim ist, voller Leidenschaft, Loyalität und Enttäuschung.
Der Roman entfaltet ein fast altmeisterliches Tableau Italiens im 20. Jahrhundert: Aufstieg des Faschismus, Weltkriege, gesellschaftliche Umbrüche – stets im Hintergrund von Mimos künstlerischem Schaffen begleitet. Andrea verwebt diese historischen Ereignisse nahtlos mit der privaten Welt seiner Figuren, sodass man die Zeitgeschichte nicht nur beobachtet, sondern sie fast körperlich spürt. Mimo wird durch sein Talent gefeiert, doch seine Herkunft und die gesellschaftlichen Schranken verhindern, dass er in der Liebe je ganz frei sein kann. Viola, eigenwillig, unbezwingbar und emanzipiert, wird zu seiner geheimen Verbündeten, zur „kosmischen Zwillingsseele“, die er immer wieder verliert und findet.
Was diesen Roman besonders macht, ist die Art, wie Andrea Mimos Innenleben, seine Erinnerungen und seine Leidenschaft für die Bildhauerei schildert. Man spürt die Kraft der Steine, die er formt, und die Einsamkeit, die ihn begleitet. Gleichzeitig ist Viola mehr als nur Muse: Sie ist eine Figur, die gegen das Korsett ihrer Zeit rebelliert, deren Träume und Enttäuschungen genauso episch wirken wie die politischen und künstlerischen Umwälzungen, die die Welt um sie herum erschüttern.
Die Sprache Andrea ist opulent, bildhaft und voller Pathos – gelegentlich schwingt ein Hauch von Übertreibung mit, aber genau diese Intensität passt zu der großen Erzählung über ein Leben voller Liebe, Schmerz und Schicksal. Historische Details, Intrigen, die Rolle der Kirche, der Aufstieg der Filmindustrie, die politischen Wirren Italiens – all das fließt in die Handlung ein, ohne den emotionalen Kern der Geschichte zu überlagern.
Was ich von ihr weiß ist kein kleiner Roman, kein leiser Fluss. Es ist ein breites, mitreißendes Epos über Freundschaft, Liebe, Verlust und das, was uns im Leben prägt und begleitet. Wer sich auf Mimos Welt einlässt, wird belohnt: mit einem vielschichtigen Charakter, einem faszinierenden historischen Panorama und einer Geschichte, die lange nachhallt – wie die Spuren, die ein Meisterwerk im Stein hinterlässt.
Rezensionen von Lerchie:
Das Hochwasseropfer
Pleiten, Pech und Papa von Kristina Hortenbach
Die Apothekerin Carmen fragt sich was sie tun soll, als ihr 83-jähriger Vater mit allem Drum und Dran zu ihr zieht. Er hat bei einer Hochwasserkatastrophe eine Menge verloren. Heinz wirbelt ihren Alltag durcheinander und findet durch Zufall seine erste Liebe wieder. Hilde, Zwegpudel Sherry und Heinz haben genaue Pläne für die Zukunft, denn er meldet sich für einen Marathon an und Carmen versucht herauszufinden, was sie vom Leben erwartet.
Ein Klassentreffen bringt ungeahnte Überraschungen und Klarheit.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text konnten meinen Lesefluss stören. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Carmen, deren Vater plötzlich vor der Tür steht, und einige Zeit bei ihr wohnen will, da sein Keller unter Wasser steht und alles erst renoviert werden muss. Was sich als etwas schwieriger erweist, da er kein Geld dafür hat, und auch nicht bekommt. Wie soll er wieder auf die Beine kommen? Kann er wirklich den Marathon laufen? In seinem Alter und ohne vorher Sport getrieben zu haben.? Was sagt der Arzt dazu? Und was wird aus Carmen? Sie lebt mit ihrem Freund zusammen und hat in einer Apotheke gearbeitet, doch nun ist sie arbeitslos, denn sie hat gekündigt. Warum, das soll der geneigte Leser selbst herausfinden. Auch ob Heinz wirklich am Marathon teilnimmt. Das Buch ist spannend , witzig und mit viel Humor gespickt. Es gibt immer wieder etwas zum Lachen. Und am Ende die Frage, wie es bei Heinz un Hilde weitergeht. Das Buch hat mir gut gefallen, eben weil es immer mal wieder was zum Lachen gibt. Außerdem hat es mich gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von div:
Körperwahrnehmung
Die Stimme unseres Körpers von Ingo Froböse
Körperwahrnehmung
Die Stimme unseres Körpers von Ingo Froböse erklärt, wie unser Körper mit uns spricht. In diesem Buch wird thematisiert, wie man auf diese Anzeichen des Körpers hören kann und mit ihnen umgeht. Er erklärt die verschiedenen Zusammenhänge zwischen Körper, Hirn und Psyche.
Ingo Froböse schreibt sehr komplex - klar, es ist ja auch ein komplexes Thema. Die viele Beispiele aus dem Alltag helfen, dass man das Buch dennoch besser nachvollziehen kann, auch wenn man sich mit diesem Thema noch nicht allzu viel beschäftigt hat. Zahlreiche verschiedene Aspekte werden beleuchtet - man wird teils mit interessanten Informationen überflutet. Das Buch gibt viele alltagstaugliche Tipps zu Bewegung, Ernährung und Entspannung.
Das Buch ist definitiv ein Motivationsanreiz, mehr auf die Zeichen des eigenen Körpers zu hören. Es ist aber eine kleine Herausforderung, denn das Buch ist durch die Komplexität nicht einfach zu lesen.
Rezensionen von milky:
Unfassbar spannend
Firewatch von Colin Hadler
Das Cover ist total gut gelungen. Das Bild und die Farben sind sehr passend zur Geschichte gewählt und insgesamt wirkt das Buch qualitativ sehr hochwertig.
Aaron, Robin und Haley sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Als sie Mitte 20 sind, muss Aaron einen Ferienjob im Nationalparkt zu übernehmen.
Dort ist er im Firetower stationiert, um Brände frühzeitig zu erkennen. Aaron kehrt jedoch nie zurück und wird seitdem vermisst. Robin hat einen Verdacht, wer für Aarons Verschwinden verantwortlich sein könnte und versucht dessen Vertrauen zu gewinnen, um ein Geständnis zu entlocken.
Der Thriller ist sehr spannend und flüssig geschrieben, sodass man beim Lesen die Zeit vergisst. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Durch die Ich-Perspektive konnte ich mich sofort in Robin hineinversetzen und mitfühlen.
Zusätzliche Spannung und Abwechslung wird durch die sechs kleinen Kapitel, die durch ihre schwarzen Seiten gekennzeichnet sind, erzeugt. Bis zum Schluss ist unklar, um welche Person es sich dabei handelt.
Rezensionen von Cellissima:
Leider wieder ein etwas schwächerer Band
Die Magnolientochter von Tessa Collins
Nachdem ich die ersten beiden Bände nicht sooo gut fand, Band drei der Saga aber ein unerwartetes Highlight für mich war, war ich sehr gespannt auf den vierten Band. Diesmal steht Magnolia im Mittelpunkt, und die Reise und Spurensuche führen sie nach Neuseeland. Magnolias Mutter stammt aus diesem Land.
Es geht ihr in psychischer Hinsicht immer schlechter, und das Einzige, was ihr noch helfen könnte, wäre es, endlich ihre leibliche Mutter zu finden, da sie adoptiert wurde. Die Gründe dafür kennt sie nicht, und sie hat auch keine Ahnung, wer ihre leibliche Mutter sein könnte. Magnolia will ihrer Mutter helfen, und so fliegt sie nach Neuseeland. Sie will zumindest Maias Mutter und somit ihre eigene Großmutter, vielleicht sogar weitere Familienmitglieder finden. Ob es ihr gelingen wird?
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Das Muster jedes einzelnen Bandes dieser Saga ist bekannt, und somit bietet auch "Die Magnolientochter" im Grunde nichts Neues.
Jeder Band spielt auf zwei Zeitebenen, Vergangenheit und Gegenwart, in jedem Band steht vor allem ein junges Familienmitglied im Mittelpunkt, in jedem Band geht es um ein dunkles Familiengeheimnis, das Jahrzehnte zurückreicht, und in jedem Band werden Vorfahren gesucht und hoffentlich auch gefunden. Und in jedem Band gibt es auch auf jeder Zeitebene eine Liebesgeschichte.
Auch "Die Magnolientochter" lässt sich angenehm und flüssig lesen. Meine Lieblingskulisse ist Neuseeland nicht, dennoch ist es eine nette Kulisse. Die Figuren sind da schon interessanter.
Nach dem starken dritten Band empfand ich diesen vierten Band leider wieder als ein gutes Stück schwächer. Vor allem die Gegenwarts-Ebene mit ihrer Geschichte um Magnolia konnte mich lange Zeit einfach nicht fesseln und begeistern. Die Vergangenheits-Ebene war da schon wesentlich schneller wesentlich fesselnder und spannender.
Erst zum Ende hin wurde die Geschichte dann auch in der Gegenwart richtig spannend, dramatisch und berührend, wodurch sich der Band gerade noch von 3 auf 4 Sterne retten konnte.
Die Reihe ist und bleibt für mich also durchwachsen. Es gibt meiner Meinung nach bessere Familiensagas. Dennoch ist auch diese Geschichte nett zu lesen. Es ist nette, leichte Unterhaltung für Frauen.
Wer Liebesgeschichten, Familiensagas, dunkle Familiengeheimnisse, Spurensuche mag und mehr über Neuseeland erfahren und das Land kennenlernen möchte, für den könnte "Die Magnolientochter" trotz der Kritikpunkte die passende Lektüre sein.
Rezensionen von Claudia R.:
dinostarkes Abenteuer
Feodora + Gino (2) Ein Chor ohne Tenor von Peter Kruck; Meggie Berns
Klappentext / Inhalt:
Feodora + Gino sind die besten Freunde. Unsere beiden Dino-Kinder halten fest zusammen und können sich immer aufeinander verlassen. Beide Kinder sind 6 Jahre alt und gehen auf die Schule für friedliches Zusammenleben, kurz SchuffZ.
Feodora liebt kleine Krabbel- und Kriechtiere, und Gino mag Piraten.
Gemeinsam meistern sie viele Situationen und erleben die tollsten Abenteuer. Gino hat ein sehr gutes Bauchgefühl. Er kann spüren, wenn Gefahr droht. Dann sind die beiden immer besonders vorsichtig. Wenn ihnen etwas gut gelingt, feiern sie sich als Team Giodora!
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Neben den Dinosauriern sind auch mehrere kleine Käfer erkennbar und auch die Umgebung ist sehr toll erfasst. Der Rahmen drumherum ist sehr bunt und farbenfroh umgesetzt, was dem Ganzen eine sehr fröhliche Atmosphäre verleiht. Optisch und farblich ist das ganze toll erfasst und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Büchern ist hier vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um einen weiterer Band aus der Feodora und Gino Reihe. Diese lassen sich auch sehr gut unabhängig lesen, da jeder band einzeln für sich steht und immer andere Abenteuer erlebt werden, die man getrennt voneinander lesen kann. Vorkenntnisse sind natürlich toll, so findet man sich schneller in die Charaktere hinein, diese sind aber nicht erforderlich.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Gino, Feodora und auch all die anderen sind einem schnell sympathisch. Team Giodora erlebt hier wieder eine Menge und an gute Laune fehlt es auch nicht, denn Gino und Feodora haben stets eine Lösung parat. Es zeigt, wie wichtig positive Einstellung und gute Laune ist und es ist win wundervolles und sehr warmherziges Kinderbuch, welches sehr schön und positiv umgesetzt ist.
Die Geschichte ist liebevoll erzählt und man kann dem Ganzen sehr gut folgen. Das Bild-Text Verhältnis ist auch sehr gut und stimmig umgesetzt.
Die wunderschönen Illustrationen geben das Gelesene sehr gut wieder und setzten es sehr gut um. Die Bilder sind liebevoll gezeichnet und auch die Geschichte wird dadurch sehr gut wiedergegeben.
Die Geschichte selbst ist toll erzählt und dabei zugleich spannend, aber auch liebevoll und informativ umgesetzt. Man merkt, dass hier sehr viel Herzblut drinsteckt.
Ein tolles Kinderbuch, welches viel Freude macht und für gute Unterhaltung sorgt.
Fazit:
Dinostarkes Abenteuer mit liebevollen Charakteren und wunderschönen Illustrationen.
Rezensionen von Anno:
Ein absolut großartiges Buch
Held & Herd von Christoph "Krauli" Held
Wow, einfach nur wow! Dieses Buch ist wirklich der Hammer und dieser Koch, den ich zuvor nicht kannte mir sofort sympathisch. Seine Einstellung und Lebensfreude sind wahnsinnig toll und beides findet man auch in all seinen Rezepten wider. Diese sind jahreszeitlich geordnet, bodenständig und weltoffen zugleich- eine faszinierende Mischung! Den einzigen Nachteil, den ich momentan darin sehe: die Gerichte, die ich gerade ausprobieren kann, sind saisonal beschränkt.
Geduld ist also angesagt um die vielen Zettel, die zwischenzeitlich im Buch stecken abarbeiten zu können.
So hochwertig und stilsicher das Buch bereits beim Cover wirkt, so setzt sich es auch im Inneren fort. Die Fotografien sind großartig, in Ästhetik nicht zu überbieten und gleichzeitig im Stil so passend! Und auch begleitenden Texte, die zu Beginn des Buchs und an den Kapitelanfängen einleitend zu finden sind, empfehle ich unbedingt zu lesen. Sie haben wirklich Mehrwert und sind echt interessant!
Mit dem momentan herrschenden Winter beginnt auch dieses Buch und begleitet uns, ganz nach Kraulis eigener Anschauung kulinarisch durch das Jahr und endet mit einem extra Kapitel über Vorratshaltung. Ob gepickelt, fermentiert oder in Öl eingelegt- selbst hier ist die Rezeptvielfalt groß! Und die Idee auch Küchenreste zu verwerten ist wirklich bewundernswert und möchte auch ich zukünftig einsetzen.
Kurzum: dieses Buch wurde vom ersten Moment an zu meinem derzeit mit Abstand liebsten Küchenbuch. Die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, konnten mich gut anleiten, die Zutaten waren teilweise mit typisch österreichischen Begriffen angegeben und die Gerichte raffiniert und geschmacklich sehr gut!
Paradeiser mit Zimt zu kombinieren oder dass zu Fisch Kapern, Minze und Lavendel passen könnte- darauf wäre ich nie gekommen. Für mich spricht allein das schon dafür, dass dieser Koch versteht was er tut und sein Wissen gezielt einzusetzen vermag.
Rezensionen von Claudia R.:
gefühlvoll, humorvoll, lebensintensiv
Gibt's das auch mit Liebe? von Ellen Berg
Klappentext / Inhalt:
Wie romantisch darf ’s denn sein?
Liebe ist was für Anfänger, findet Laura. Nachdem ihre angebliche Bilderbuchehe durch ist, hat sie die Nase voll von all den romantischen Klischees, die sie fleißig auf Instagram gepostet hat. Ihr aktueller Beziehungsstatus: geschiedener Single mit Dating-Frust.
Doch dann wird die Redakteurin dazu verdonnert, ausgerechnet über »nachhaltige Romantik« zu schreiben. Hä? Noch dazu soll sie auf Anweisung ihres Chefs eine Auszeit auf dem Biohof ihrer Schwester Vivi nehmen. Auch Vivi ist so eine emotionale Baustelle. Doch als Laura den nervigen Nachbarn Finn trifft, entdeckt sie plötzlich eine ganz neue Variante von Romantik …
Zwei ungleiche Schwestern auf romantischer Sinnsuche – niemand schreibt so einmalig komisch und gefühlvoll wie Bestsellerautorin Ellen Berg!
Cover:
Das Cover ist sehr hell und auch um humorvoll umgesetzt. Die Zeichnung birgt einen gewissen Charme und Witz in sich. Zwei auf einer Bank und dazwischen ein Huhn, dass ist schon ein recht amüsanter Anblick. Optisch und farblich ist das Ganze klasse umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine humorvolle und gefühlvolle Erzählung, mit allerhand Charme und Atmosphäre. Laura steht vor einem ziemlichen Liebeschaos nach dem Ende ihrer Ehe und mit Dating-Frust soll unbedingt sie einen Artikel über nachhaltige Romantik schreiben und als sie dann auch noch dazu verdonnert wird eine Auszeit auf dem Biohof ihrer Schwester zu verbringen, kommen noch weitere Beziehungsprobleme hinzu. Ob sich Laura wirklich entspannen und für was neues öffnen kann?
Inhaltlich sei hier nicht allzu viel verraten. Es wird lustig und emotional. Das ist hier garantiert, aber mehr erfahrt ihr nicht.
Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich zudem sehr gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Charaktere sind vielschichtig und facettenreich und auch die Entwicklungen toll umgesetzt. Laura, aber auch ihre Schwester Vivi fand ich toll umgesetzt und könnt mich gut in diese hineinversetzen. Laura und Vivi sind schon ziemlich verschiedenen und doch fand ich beide sympathisch. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Kapitel einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung war gut umgesetzt.
Die Geschichte ist sehr humorvoll, aber auch emotionsreich umgesetzt. Eine wundervolle Tiefe schwingt zudem auch mit. Eine tolle Geschichte, die sich sehr leicht und angenehm lesen lässt und aus der man auch so einiges vom Leben und Liebe mitnimmt.
Eine witzig, spritzig, humorvolle Erzählung, die für gute Unterhaltung und tolle Lesemomente sorgt.
Fazit:
Es handelt sich hierbei um eine humorvolle und gefühlvolle Erzählung, mit allerhand Charme und Atmosphäre.
Rezensionen von Anno:
Super Einstiegsdroge
Romeo und Julia von Steve Shakespeare; Steve Barlow; Steve Skidmore
Das Konzept dieses Buches geht definitiv auf! Es holt mit dem Format der Graphic Novel auch junge Leser mit ins Boot, macht aber durch zahlreiche Infos zu ‚Romeo und Julia‘ sowie zum Leben Shakespeares auch richtig Lust auf mehr.
Romeo und Julias Schicksal wird hier teilweise etwas knapp, aber durchaus nachvollziehbar geschildert.
Die Dialoge sind in nahezu moderner Sprache gehalten und der Illustrationsstil und die Farbgebung ist auch sehr ansprechend, wobei ich aber leichte Mängel im Gesichtsausdruck und der Vermittlung von Emotionen sehe. Was aber nicht weiter tragisch ist, man findet trotzdem rasch in die Geschichte.
Aufgebaut ist dieses Buch recht durchdacht. Es enthält vorab eine Einführung in Textform und eine bildliche Übersicht der Charaktere. Besonders erfreut hat mich aber der informative Teil am Schluss, der unbedingt gelesen gehört. Da gibt es so viel zu erfahren und auch zu staunen- über ‚Romeo und Julia‘ , aber auch über Shakespeare selbst. Man entdeckt berühmte Zitate, lernt zu verstehen wie das Werk entstanden ist und wie Shakespeare lebte. Das weckt die Neugier enorm und hat einen großen Mehrwert.
Ich kann dieses Buch daher nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Vobabooks:
Leise und melancholische Familiengeschichte
Halber Stein von Iris Wolff
„Halber Stein“ ist der Debütroman von Iris Wolff. Es ist eine Neuauflage des Romans, der 2012 erschienen ist. Nach dem Tod ihrer Großmutter Agneta reist Sine zur Beerdigung nach Michelsberg in Siebenbürgen, Rumänien. Nach dem Studium fühlt Sine sich ziemlich lost und hat viele Fragen ans Leben.
Erinnerungen an ihre Kindheit in Siebenbürgen werden wach, ihr Kindheitsfreund Julian ist wieder da und viele Familienfragen werden laut.
Eine leise und melancholische Familiengeschichte. Die Atmosphäre ist voller Sehnsucht und Traurigkeit. Es geht um Fragen wie Herkunft, Familie, Identität und Auswanderung, eingebettet in Historie und Kultur. Die Landschaftsbeschreibungen sind zudem wirklich schön und bildhaft. Das Erzähltempo ist dabei eher gemächlich. Eine berührende Geschichte über Sines Suche und ihre Familie.











