Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985:
Ein großartiger Reihenauftakt
Heir of Illusion von Madeline Taylor
Was für ein großartiger Reihenauftakt. Ich habe jede Seite davon geliebt.
In einer Welt, die von den Nachkommen der Gottheiten regiert wird, lebt Protagonistin Ivy bei Hofe auf. Im Unterschied zu den anderen Herrschern ist der skrupellose König Baylor ein Mensch und Ivy seine Assassinin, durch einen magischen Halsreif an den König gebunden.
Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne im Auftrag des Gott des Todes geschickt wird ein magisches Artefakt zu finden, erhält Ivy von Baylor den Auftrag Thorne im Auge zu behalten. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, nichts ahnend, dass jeder seine ganz eigenen Ziele verfolgt bzw. Interessen hat das Artefakt zu finden.
Ich habe alles an der Geschichte geliebt. Die Charaktere sind vielschichtig und undurchschaubar, der Enemies-to-Lovers-Trope perfekt umgesetzt und das Worldbuilding sehr gut durchdacht. Es gibt Intrigen, Machtspiele, Geheimnisse und einige überraschende Enthüllungen.
Fazit:
Ein genialer Reihenauftakt für alle, die gerne Romantasy lesen.
Rezensionen von April1985 :
Ein großartiger Reihenauftakt
Heir of Illusion von Madeline Taylor
Was für ein großartiger Reihenauftakt. Ich habe jede Seite davon geliebt.
In einer Welt, die von den Nachkommen der Gottheiten regiert wird, lebt Protagonistin Ivy bei Hofe auf. Im Unterschied zu den anderen Herrschern ist der skrupellose König Baylor ein Mensch und Ivy seine Assassinin, durch einen magischen Halsreif an den König gebunden.
Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne im Auftrag des Gott des Todes geschickt wird ein magisches Artefakt zu finden, erhält Ivy von Baylor den Auftrag Thorne im Auge zu behalten. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, nichts ahnend, dass jeder seine ganz eigenen Ziele verfolgt bzw. Interessen hat das Artefakt zu finden.
Ich habe alles an der Geschichte geliebt. Die Charaktere sind vielschichtig und undurchschaubar, der Enemies-to-Lovers-Trope perfekt umgesetzt und das Worldbuilding sehr gut durchdacht. Es gibt Intrigen, Machtspiele, Geheimnisse und einige überraschende Enthüllungen.
Fazit:
Ein genialer Reihenauftakt für alle, die gerne Romantasy lesen.
Rezensionen von verhei:
spannend, lehrreich- so lernt man Geschichte gerne kennen
Kommissar Gennat und der Raubmord am Ku'damm von Regina Stürickow
Nahe des Berliner Kurfürstendamms wird im Januar 1936 ein Geldbote im Zuge eines Überfalls tödlich verletzt Lissy Kaminski, Frau von Reporter Max Kaminski, findet ihn gemeinsam mit Angestellten der Nahen Geschäfte. Das Team um Kommissar Gennat übernimmt die Ermittlungen, auch wenn diese sich auf Grund des Zeitgeistes schon etwas anders als früher gestalten.
Der Druck für erfolgreiche und rasche Ermittlungen ist hoch, möchte doch die neue Regierung der NSDAP ein makelloses Deutschland nach außen hin präsentieren, speziell da die Eröffnung der Winterolympiade bevorsteht.
Ein definitiv spannendes Werk, verknüpft es doch Tatsachen wie die Grundzüge des Falles und so mancher Personen mit fiktiven Charakteren wie dem Reporter Kaminski. So war Ernst Gennat, umgangssprachlich auf Grund der Körperfülle auch „Buddha“ oder „der Volle Ernst“ genannt, eine reale und vor allem wichtige Person in der Kriminalistik und in Berlin im Speziellen. War er doch maßgeblich dafür verantwortlich, dass Ermittlungen strukturierter abliefen und mehr systematisch dokumentiert wurde. So sollen das legendäre Mordauto – ein mobiles Büro für die Spurensicherung- und eine Verbrecherkartei auf seine Ideen zurückgehen.
Auch der Raubmord und den entsprechenden Täter hat es so auch gegeben und die Befragungen wurden nach originalen Protokollen nacherzählt. Die gesamte Ermittlungsarbeit wurde im Buch wirklich detailliert übernommen und macht das miträtseln zum Vergnügen.
Ebenso gelungen sind die allgemeinen Einblicke in das Berlin der Zeits, bzw. den Zeitgeist allgemein. Vieles davon wird durch die Erlebnisse der fiktiven Charaktere Max und Lissy Kaminsky und Georg Hawliczek transportiert. Erstere auf Grund ihrer Jüdischen Herkunft nicht mehr in ihren Berufen aktiv und in der Überlegung Berlin auf Grund des Antisemitismus zu verlassen. Letzterer als ausländischer Reporter mit Blick von außen auf das „Neue Deutschland“. Die Stimmung wird gut – und auch bedrückend transportiert. Ebenso die Tatsache, dass nicht alle zufrieden mit der neuen Situation waren.
Auch wenn dieses Werk, ein Band einer ganzen Reihe um die Person Kommissar Gennat ist, lässt es sich wunderbar eigenständig lesen. Ich bin froh die Reihe entdeckt zu haben, und werde in absehbarer Zeit auch die Vorgängerbände lesen.
Rezensionen von Herwig Oberlerchner:
Zsömle rührt
Zsömle ist weg von László Krasznahorkai
Onkel Józsi (eigentlich József Kada) ist 91, ehemaliger Elektriker und lebt zurückgezogen in einem ungarischen Dorf. Der Kontakt zur Tochter ist ambivalent, seine Frau ist schon vor Jahren gestorben, der alte Kettenhund Zsömle stirbt auch und wird durch einen neuen Zsömle ersetzt. Das Leben ist einfach und rhythmisch, Milch und Brot am Abend, der Blick von der Terrasse über eine Flusslandschaft, ab und zu Wein aus dem Kanister, wenig Kontakt zu den Nachbarn.
Das Holz im Sparherd legt er nicht mehr nach. Das Leben nähert sich dem Ende.
Nur wenige wissen es, Onkel Józsi stammt direkt von Dschingis Khan und diversen Árpaden-Königen ab und ist somit der rechtmäßige Thronfolger Ungarns. Er kennt die Geschichte Ungarns bis ins Detail, hat viele Beweise für seine eigentliche Bestimmung, die überfällige Inthronisierung, gesammelt und wird schließlich von einer schrillen und bunten Gruppe von Menschen entdeckt, die ihn zum König und Ungarn wieder zur Monarchie machen wollen. Krude Ideen eines alten Spinners? Bedrohung für das dem Niedergang geweihte ungarische Regime? Projektionsfigur für Verschwörungstheoretiker und „Reichsbürger“? Tapfer erträgt der alte Mann die Turbulenzen seiner letzten Monate, die Einsamkeit, die Instrumentalisierung, schmeichelnde Höhen, tiefe Fälle, Prozesse, Gefängnis und Psychiatrisierung. Immer wieder schafft er es, Menschen für sich zu gewinnen, Unterstützer zu finden, sich Lichtblicke zu verschaffen, doch zuletzt scheinen trotz Flucht aus der Psychiatrie mit dem co-depressiven Hund die Lebensgeister erloschen zu sein.
Das Buch und sein Protagonist rühren. Ist Onkel Józsi eine Metapher für die Monarchie, überaltet, unermüdlich um Restitution bemüht? Ist es schlicht der Rückblick eines alten Mannes auf Chancen und Verpasstes in einem langen Leben? Ist es Zsömle, das letzte liebende Lebewesen?
Ohne Punkt, doch nie atemlos führt uns der Nobelpreisträger durch die Kapitel, über Berge und Täler dieses märchenhaften Lebens eines Königs, eines sympathischen Manipulierers, eines Menschen, der bis zuletzt an seine besondere Rolle in dieser Welt glaubt.
Rezensionen von Dragon:
Geheimnisse unter der Oberfläche
Das Signal von Ursula Poznanski
Ein tragischer Unfall verändert Viola Deckers gesamtes Leben. Nicht nur, dass sie fortan mit einem schweren Handicap zu kämpfen hat, sie erinnert sich auch nur bruchstückhaft an die verhängnisvollen Ereignisse. Es ist, als würde eine Wolke über ihrer Vergangenheit hängen. Als nach und nach aber die Erinnerungen zurückkehren und sie feststellt, dass sie sehr vorsichtig damit sein muss, wem sie noch vertrauen kann, setzt sie alles daran, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Dabei überraschen ihr Scharfsinn und Ideenreichtum und tragen damit wesentlich dazu bei, dass der Lesende kaum das Buch aus der Hand legen kann.
Wieder ein echter Pageturner von Ursula Poznanski, die aus Violas Sicht erzählt und somit den Lesenden direkt in ihre spannende Story holt. Durch diese Erzählweise ist man der Hauptfigur besonders nah und weiß zu keinem Zeitpunkt mehr als diese selbst, was das Buch bis zur Aufklärung sehr spannend macht. Ursula Poznanski gelingt es meisterhaft, sich in Violas Lage hineinzuversetzen und dem Leser ihre Gedanken und Gefühle greifbar zu machen. Mehrfach spürt man regelrecht mit, wie die Protagonistin sich in ihrer scheinbar ausweglosen Situation fühlt: verzweifelt, hilflos, überfordert und doch unbeirrbar auf der Suche nach Licht am Horizont. Ich mag die gut ausgearbeiteten Figuren des Thrillers, da jede auf ihre Art spannend und geheimnisvoll wirkt und offenbar alle etwas zu verbergen haben.
Überraschende Wendungen, gut recherchierte Details, undurchschaubare Charaktere und spannende Situationen halten den Lesenden in Atem und geschickt laufen die Fäden am Ende zusammen und bieten eine logische Aufklärung. Nicht nur für eingefleischte Poznanski-Fans, sondern alle, die gute Unterhaltung lieben.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Gelungene Fortsetzung eines Klassikers
Henri-Jette-Sausebahn von Boese Cornelia
1958 wurde erstmalig der Kinderbuchklassiker Henriette Bimmelbahn von James Krüss veröffentlicht. Nun 68 Jahre später gibt es eine Fortsetzung, in der es um die Enkel von Henriette geht. In lebendig geschwungener Schrift sausen Henri und Jette durch die Welt.
Die Reime haben bei mir direkt Erinnerungen hervorgerufen, da sie den gleichen Rhythmus haben wie bei der Bimmelbahn.
Sie sind leicht zu merken und gut verständlich. Auch die Illustrationen erinnern direkt an Henriette. Man sieht ihnen an, dass Henri und Jette ein wenig jünger sind, da alles ist ein wenig zeitgemäßer gestaltet ist.
Das Buch hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Einen Klassiker fortzusetzen, ist eine Herausforderung und diese haben Cornelia Boese und Pina Gertenbach gelungen gemeistert. Auf jeder Seite gibt es neue Überraschungen und so viel zu entdecken, dass wir trotz des geringen Textanteils lange verweilen konnten. Das Buch lädt dadurch zum Dialog ein und fordert Interaktion.
Da es ein Buch zum Vorlesen ist, gefällt mir das große Format besonders gut, so kann auch von rechts und links ein Kind mit schauen, ohne das es ein Problem gibt.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Eine Reise vom Grau in die Welt der Farben
Malinas Welt von Irène Marion
„Malinas Welt – Das Geheimnis der sieben Farben“ ist eine wunderschöne, fantasievolle Geschichte über Mut, Freundschaft und das Entdecken neuer Welten. Malina lebt in einer grauen Welt, doch sie erhält die Chance, in eine bunte Welt voller Magie zu reisen. Auf ihrer Suche nach den sieben Farben begegnet sie sprechenden Tieren, Bäumen und einem Bach.
Gleichzeitig wird sie von den Hütern der grauen Welt verfolgt, die sie zurückholen wollen. Mit Hilfe ihrer Elfenfreundin und vieler neuer Weggefährten meistert Malina alle Herausforderungen. Dabei lernt sie, Menschen nicht nach dem äußeren Schein zu beurteilen, sich selbst zu vertrauen und die Natur zu schützen.
Rezensionen von carola1475:
Spannend und geschickt aufgebaut
This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum
Joy Moore und Benny Abbott sind beste Freunde und betreiben einen sehr erfolgreichen Comedy-Podcast, in dem es um Ideen rund um das Überleben skurriler Abenteuer geht, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Eines Tages ist Joy spurlos verschwunden, genau wie ihr Ehemann. Benny sucht Joy verzweifelt und gerät bald in den Fokus der Polizei.
Erzählt wird abwechselnd aus Joys und Bennys Perspektive, so dass ich ihren Gedanken und Gefühlen ganz nah bin, auch Hintergrund und Vergangenheit der Hauptfiguren kommen zur Sprache. Beide machen in ihren Erzählsträngen Andeutungen, die ich zunächst nicht interpretieren kann, so dass die Geschichte nicht nur in chronologischer Hinsicht spannend bleibt. Aber auch Emotionen wie Freundschaft und Liebe spielen eine große Rolle und erweitern den Thriller um einen berührenden Aspekt.
Tiffany Crums Schreibstil ist angenehm zu lesen, sie schreibt lebendig und schafft glaubwürdige Charaktere. Joys und Bennys Umgang miteinander ist von Humor geprägt und vertrauensvoll, es wird deutlich, dass ihr enges Verhältnis etwas besonderes ist. Der Spannungsbogen bleibt durchgehend erhalten und es gibt Wendungen, die mich überrascht haben. Am Ende bleiben keine Fragen offen. 'This story might save your life' mit dem auffälligen Cover und einem interessanten Setting im Umfeld von Podcastern ist mit Bennys chronologischer Erzählperspektive und Joys Manuskript, das mit den Anfängen beginnt, geschickt aufgebaut und hat mich gut unterhalten. Der Autorin ist ein fesselndes Roman-Debüt gelungen, Respekt!
Rezensionen von nil_liest:
Scharfes Essay
Das M-Wort von Anne Rabe
Buch-Vibe… ???? scharf, politisch, nachdenklich – ein Essay, das wachrüttelt und moralische Fragen in den Mittelpunkt stellt ⚖️????️(Platz 3 Sachbuchbestenliste Die Zeit, Deutschlandfunk und ZDF)
Lies dieses Buch, wenn… du verstehen willst, warum Moral heute wieder zum Diskussionspunkt wird und wie Rechtsextreme und Politik unsere Werte herausfordern ????????
Der Roman ist gut in folgendem emotionalem Zustand… konzentriert, kritisch und bereit, unbequemes zu reflektieren ????????
Geeignet für Leser:innen, die… politische Essays, Gesellschaftskritik und pointierte Analysen lieben ????✊
Das Sachbuch ist… adequat – kompakt, aber gehaltvoll ????
Ein Satz zur/m Verfasser:in: Anne Rabe, 1986 geboren, ist preisgekrönte Dramatikerin, Drehbuchautorin und Essayistin, die sich mit gesellschaftlichen Themen und der Vergangenheitsbewältigung in Ostdeutschland beschäftigt.
Sie lebt in Berlin. ✍️????????
Spielt in diesem Land: Deutschland
Zu dieser Zeit: Gegenwart ⏳
Typ Buch: Essay
Genre: Politik
Wie kam das Buch zu mir: Rezensionsexemplar ????
Sterne (X aus 5): ⭐⭐⭐⭐
Rezensionen von evaki:
Spannende Liebesgeschichte - schnell gelesen
Frostblumen in den Highlands von Skye MacDonald
"Aye" sagt der Schotte, wenn es für ihn passt und er etwas gut findet. Eine spannende Liebesgeschichte erwartet den Leser mit zwei Protagonisten, die es sich nicht so einfach machen, mit dem zwischenmenschlichen Zusammenleben. Zuerst steigen wir erstmal bei eisigen Temperaturen in die Schneelandschaft der Highlands und werden Zeuge von einer dramatischen Personenrettung im größten Schneegestöber.
Wunderbar liest sich dieser Liebesroman und man wünscht sich neben einer heißen Tasse Tee oder Suppe, ungestörte Lesezeit, um diese spannende Geschichte möglichst ohne Unterbrechung fertig lesen zu können. Bleibt am Ende die Vorfreude auf eine Fortsetzung und ein lautes "Aye! Aye!"











