Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vobabooks:
Leise und melancholische Familiengeschichte
Halber Stein von Iris Wolff
„Halber Stein“ ist der Debütroman von Iris Wolff. Es ist eine Neuauflage des Romans, der 2012 erschienen ist. Nach dem Tod ihrer Großmutter Agneta reist Sine zur Beerdigung nach Michelsberg in Siebenbürgen, Rumänien. Nach dem Studium fühlt Sine sich ziemlich lost und hat viele Fragen ans Leben.
Erinnerungen an ihre Kindheit in Siebenbürgen werden wach, ihr Kindheitsfreund Julian ist wieder da und viele Familienfragen werden laut.
Eine leise und melancholische Familiengeschichte. Die Atmosphäre ist voller Sehnsucht und Traurigkeit. Es geht um Fragen wie Herkunft, Familie, Identität und Auswanderung, eingebettet in Historie und Kultur. Die Landschaftsbeschreibungen sind zudem wirklich schön und bildhaft. Das Erzähltempo ist dabei eher gemächlich. Eine berührende Geschichte über Sines Suche und ihre Familie.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
ein Ort wilder Schönheit
Mathilde und Marie von Torsten Woywod
Geschichten über Bücher, Bücherorte und Menschen die Bücher lieben haben immer ihren ganz eigenen Charme und einen besonderen Platz in meinem Herzen. Dieses Buch ist eine sanfte, ruhige Erzählung über Menschen, Begegnungen und Einkehr.
Die Handlung ist eindeutig Figurengetrieben, wiegt sie den Leser dich in süßer Langsamkeit.
Die Handlung wird hauptsächlich durch die offenen, ehrlichen Gespräche vorangetrieben und davon, wie sich die Beziehungen zwischen den Figuren verändern.
Ich mochte das beschauliche, urige Setting des Dorfes voller kleiner besonderer Läden.
Die Eremitin Mathilde fand ich eine besonders interessante Figur, die zuerst eher passiv durch ihre Tagebucheinträge die Handlung betritt, dann aber zum essentiellen Bestandteil dieser wird.
Es ist eine super schöne Geschichte über Neuanfänge, Bindungen und Gemeinschaftsgefühl. Das Buch vermittelt ein Gefühl ein Einkehr und Heimkehr und hat mir richtig gut gefallen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Zuckersüß
Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini
Diese Graphic Novel ist einfach super schön, nicht nur der Zeichenstil und die Farbwahl sind super ansprechend und sorgen für eine schöne Stimmung innerhalb der Geschichte, auch die Themen selbst sind toll gewählt und dadurch sehr nahbar und ansprechend.
Das Buch richtet sich eindeutig an Jugendliche und greift relevante Themen auf, die bereits in meiner Jugend für mich wichtig waren.
Es geht um Freundschaft, Liebe, Verrat und Verlust. Eben das, was jeder potentiell als Päckchen mit sich rumträgt, worüber man aber nur schwer sprechen kann oder möchte und sich dadurch entsprechend auch mal allein und verlassen fühlt.
Die Themen sind emotional sehr aufgeladen, was die Geschichten authentisch macht. Und gleichzeitig hat die Geschichte einen sehr schönen, positiven Unterton. Die Figuren connecten auf Basis ihrer negativen Erlebnisse, sehen also quasi das schlechteste aneinander. Und stellen dabei fest, dass sie mit ihren hässlichen Seiten nicht allein sind.
Die Geschichte ist schon auf süß gemacht, erinnert vom Stil so ein bisschen an Kawaii. Mir gefällt das und es nimmt den tragischen Erlebnissen so ein bisschen die scharfen Kanten. Da eine Graphic Novel eh nur begrenzt in die Tiefe gehen kann, hat mir das Gesamtbild gut gefallen.
Rezensionen von Ameland:
Ich möchte bitte sofort Band 2 haben
Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg
Der 12-jährige Eliot lebt in Amsterdam ein recht unbeschwertes Leben und ahnt noch nicht welche Veränderungen auf ihn zukommen. In der Silvesternacht erlischt sein Schutzbann und er wird zu einem Gejagten, der nebenbei auch noch die Welt retten soll.
Mir ging es beim Lesen in einer Hinsicht wie Eliot, ich hatte kaum Momente, um durchzuschnaufen.
Eliot erlebt mit seinen Freunden, dem blinden Florens, der klugen Abigail und dem Schildkröterich Mr. Touchdown in einer Parallelwelt schier unglaubliche, aufregende und spannende Abenteuer, bei denen man den Atem anhält und einfach mitfiebern muss.
Marc Rosenberg schafft es vom ersten Kapitel an, mich in den Bann dieser Geschichte zu ziehen. Der früh gespannte Spannungsbogen hält bis zum Ende an und es fällt schwer das Buch zur Seite zu legen. Dabei hat der Autor seiner Fantasie scheinbar keine Grenzen gesetzt.
Wer sich für dieses Buch entscheidet, kann sich nicht nur auf ein spannendes Abenteuer freuen, er trifft dabei auch auf sprechende Tiere und berühmte Persönlichkeiten, er wechselt in andere Jahrhunderte und erfährt interessante Dinge aus längst vergangenen Zeiten.
Ein wirkliches tolles Lesevergnügen für Kinder ab ca. 10 Jahren. Ich fiebere schon der Fortsetzung entgegen und kann es kaum erwarten, mich mit Eliot und seinen Freunden ins nächste Abenteuer zu stürzen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Wie im Wahn
Half His Age von Jennette McCurdy
Ganz ehrlich, dieses Buch liest sich wie ein Fiebertraum und gleichzeitig konnte ich es nicht aus der Hand legen. Age Gap ist ja so ein Ding, mich persönlich triggert das irgendwie total, aber es muss ganz klar gesagt sein, dass Waldo hier der initiierende Part ist, also nicht in eine Beziehung gedrängt wird.
Das hier ist also durchaus eine Geschichte über Konsens, über Begehren und die Schwierigkeiten, die sich aus einer Beziehung zu einem älteren, verheirateten Mann ergeben,
Waldo bestätigt jedes Klischee einet toxischen Beziehung, obwohl sie die Muster selbst erkennt, Verhalten reflektiert und emotional hinterfragt. Missbräuchliche Beziehungsmuster wurden ihr von ihrer Mutter vorgelebt, die sie dafür auch entsprechend verachtet. Und gleichzeitig eifert sie derselben Form von Bestätigung hinterher und zieht keine Schlussfolgerungen für sich selbst. Ich hätte sie am liebsten zwischendurch immer wieder geschüttelt oder in den Arm genommen, denn es kristallisiert sich sehr klar heraus, dass Waldo vor allem eine vertrauensvolle Bezugsperson fehlt. Imm wieder wirkt sie gleichzeitig zu reif für ihr alter und dann wieder fast schon kindlich verloren.
Allein, dass sie den Mann, mit dem sie eine Affäre hat, ihre gesamte Beziehung über weiterhin Mr Korgy nennt, bildet das vorliegende Machtgefälle sehr deutlich ab. Er bestimmt die Rahmenbedingungen, gibt den Takt vor, hält sie verfügbar. Und Waldo versucht dem Bild der perfekten, einfachen, unkomplizierten Geliebten zu entsprechend, während es sie innerlich zerreißt und sie sich in ungesunde Verhaltensmuster wie extremes Onlineshopping flüchtet. Dazu kommt Waltons sozial schwacher Hintergrund, der sie noch mehr in eine benachteiligte Position bringt.
Die Geschichte liest sich wie im Wahn, steuert unweigerlich auf die absolute Eskalation zu- nämlich Waldos Desillusionierung und die Verschiebung des Machtgefüges. Das fand ich wirklich gut und interessant dargestellt. Waldo am Scheitelpunkt- alles was sie vermeintlich wollte zum Greifen nah, nur um festzustellen, dass es nicht so ist, wie sie es in ihrer Fantasie idealisiert hat.
Das Buch hat eine schräge Sogwirkung. Ich hab immer wirklich zwischen Fassungslosigkeit, bis hin zu Ekel geschwankt und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich von den Chors, das sich da entfaltet. Absolut voyeuristisch, skandalträchtig und mitreißend. Klasse geschrieben, kann nicht anders sagen. Ich war hooked bis zum Schluss.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Nicht einfach nur ein Krimi
Minnesota von Jo Nesbø
Jo Nesbo hat es ja mit getriebenen, vom Schicksal geplagten Ermittlern und so reiht sich auch Bob Oz in dieses Schemata ein. Das Buch ist nicht einfach ein Krimi mach Schema X, die Story ist super dicht und wendungsreich, übt auch Kritik am Polizeiapparat an sich und auch ein stückweit am American Way of Life.
Die Erzählung schreitet anfangs eher ruhig voran, durchzogen von alten Erinnerungen, Nostalgie-Feeling und Verfall. Die Beschreibungen sind teilweise fast schon ausschweifend in ihrem Detailreichtum. Einerseits sorgt das dafür, dass man ein ziemlich konkretes Bild vor Augen hat, andererseits zieht sich dadurch vor allem der Start in die Handlung für mich in die Länge.
Bob ist irgendwie unsympathisch, gerade im Umgang mit Frauen hat er was von einem Ekelpaket. Und gleichzeitig ist er auf traurige Art bemitleidenswert, Typ armes Würstchen. Seine gewitzte Teufelskerl-Aura und schonungslose Offenheit sind aber durchaus unterhaltsam. Habe sehr ambivalente Gefühle ihm gegenüber.
Das Buch lebt in meinen Augen von den detaillierten Beschreibungen rund um Bobs Ermittlungsarbeit. Hier wird viel nach links und rechts geblickt, was die Geschichte authentisch und atmosphärisch macht und ihr einen aktuellen, Gesellschaftskritischen Bezug gibt.
Das Spannungslevel schwankt ein bisschen und teilweise wird scheinbar gezielt Tempo rausgenommen. Aber Bobs Verbissenheit macht hier wirklich was her.
Fands gut.
Rezensionen von ekiam:
"Sachen suchen"-Spaß im Zoo
Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser
Die Bücher aus der „Sachen suchen“-Reihe sind bei unseren Kindern sehr beliebt und werden immer wieder gern allein angeschaut oder gemeinsam vorgelesen. Auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme.
Das Thema Zoo ist ohne Frage umstritten, für Kinder allerdings ein echter Dauerbrenner.
Die Illustrationen, die durch den typischen Zoo führen (Eingang, Spielplatz und Streichelzoo sowie die gängigen Tierarten, die in fast jedem Zoo zu finden sind), sind liebevoll gestaltet.
Auf jeder Seite gibt es alltägliche Situationen im Zoo zu entdecken, und dennoch ist nichts so überladen, dass kleine Kinder davon überfordert werden.
Wie für die „Sachen suchen“-Bücher typisch, gibt es zu jeder der elf Doppelseiten einen kurzen Text, der eine passende Situation beschreibt und mit einer Frage endet, sowie eine Suchleiste mit einzelnen Tieren, Personen oder Gegenständen, die im Bild gefunden werden sollen. Gerade dadurch werden wir immer wieder dazu angeregt, selbst erlebte Situationen noch einmal zu durchleben, die Seiten ganz genau zu entdecken und einfach ins Gespräch zu kommen. Ganz nebenbei werden so auf spielerische Art die Sprachentwicklung und die Beobachtungsgabe gefördert und Wissen über Tiere altersgerecht vermittelt.
Ein wirklich kurzweiliges Buch für Klein und Groß, das auch schon für Kinder unter 2 Jahren geeignet ist.
Rezensionen von Claudia R.:
bewegender historischer Roman
Das Erbe der Drachenkrone von Sabrina Qunaj
Klappentext / Inhalt:
Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.
Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht …
Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos
Cover:
Das Cover zeigt eine edles Wappen und dies sowie der Titel sind golden hervorgehoben, was es königlich und edel wirken lässt. Ansonsten ist der Hintergrund und das Drumherum einfach gehalten. Optisch und farblich wirkt es edles und prächtig. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier erkennbar,
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten und finalen Band des Historien-Epos. Der erste Band liegt für mich schon ein wenig zurück und so brauchte ich anfangs ein wenig, um wieder in Geschehnisse und Charaktere hineinzufinden. Dies gelang dann aber doch recht schnell und gut. Eleanor ist ein kluges Mädchen und doch hat Edward es recht leicht mir ihr, da sie wenig Erfahrung und Menschenkenntnis hat. Nachdem 10 Jahre ins Land gingen und Eleanor zwar an sich erwachsener geworden ist, so scheint ihre naive Art dennoch erhalten zu bleiben und auch das bittersüße Ende zeigt, dass nicht immer alles gut geht.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und sehr gut beschreibend. Man findet sich schnell in diese Zeit aus Krieg, Intrigen und Gemetzel hinein und auch die Atmosphäre des Ganzen kommt spürbar herüber. Auch die Zeit und die damaligen Ansichten werden gut verständlich gemacht und auch was es heißt ein Mädchen und kein Junge in der Erbfolge zu sein.
Die Abschnitte sind zwar teils recht lang, aber dennoch kommt man gut und flüssig voran. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich und auch von der Gliederung und Gestaltung ist ist gut umgesetzt. Klasse fand ich auch das Verzeichnis der handelnden Personen, sowie die Karte am Beginn und das Glossar mit den Stammbäumen, am Ende des Buches.
Die Geschichte ist spannend, emotionsreich und unterhaltsam umgesetzt. Man bekommt Einblicke in die Historie und zugleich eine faszinierende Geschichte mit Emotionen und Einblicken in die damalige Zeit. Ein wundervoller historischer Roman, der sich gut lesen lässt.
Die Charaktere sind klasse umgesetzt, auch wenn mir Eleanor durchaus manchmal etwas zu naiv war, aber irgendwie passte es auch zu ihr. Die Entwicklungen machten es spannend und auch hier sieht man ein gewisses Facettenreichtum.
Fazit:
Ein emotionsgeladener und bewegender historischer Roman, mit dem Porträt einer Frau, deren Mut und Naivität sich der Macht der Männer entgegenstellt.
Rezensionen von LeserinLu :
Entzauberung der CDU
Demokratie am Limit? von Marc Raschke
In „Demokratie am Limit?“ analysiert Marc Raschke die politische Gegenwart in Deutschland und widerspricht der verbreiteten Annahme, dass die größte Gefahr für die Demokratie ausschließlich von der AfD ausgehe. Stattdessen zeigt er, wie sich rechte Narrative vor allem in der CDU etabliert haben und wie dies den Aufstieg der AfD befördert.
Die Sprache und Argumentation von Raschke sind zugespitzt und gut verständlich. Er belegt alle Argumente mit Zahlen und Daten und entkräftet typische Rechtfertigungen für den Rechtsruck der Union. Dadurch eignet sich das Buch auch als hilfreiche Grundlage für Diskussionen im privaten Umfeld, etwa im Umgang mit gängigen Stammtischparolen. Für mich persönlich war als politisch informierte Leserin und vor allem auch Followerin von Raschkes Instagram-Account in dem schmalen Buch inhaltlich wenig grundsätzlich Neues enthalten. Dennoch fand ich es sinnvoll, die Entwicklung der CDU nach rechts so konzentriert und zusammenhängend dargestellt zu sehen. Neu und anregend war für mich vor allem, nationalistisch-rassistische Akteure innerhalb der CDU wie Jens Spahn oder Julia Klöckner konsequent als rechtsradikal (nicht rechtsextrem!) zu benennen. Diese begriffliche Klarheit hatte ich so selbst noch nicht zu Ende gedacht. Positiv ist außerdem, dass das Buch nicht bei der Analyse bleiben, sondern auch Handlungsmöglichkeiten aufzeigen will - diese bleiben für mich, wie in fast allen dieser Bücher, jedoch unzureichend.
Rezensionen von Claudia R.:
tolle Geschichte mit Tiefe
ASTUREL von Doris Rittberger
Klappentext / Inhalt:
Drei junge Mäuse. Ein gefährliches Serum. Und ein Dämon, der die Welt beherrschen will.
Ben, seine mutige Freundin Marian und der kluge Josh stehen vor ihrer bisher größten Herausforderung: Tief unter den Straßen Wiens betreibt der skrupellose Demon Husk ein geheimes Labor.
Dort entwickelt er das Serum Genaris Pink™ – es soll außergewöhnliche Fähigkeiten verleihen, doch wer es nimmt, verliert sich selbst und wird zum Spielball seiner Macht.
Als Ben und seine Freunde erfahren, dass ihre verschwundene Sippe aus dem Westflügel als Versuchstiere gefangen gehalten wird – und Marians beste Freundin Lucy, ein außergewöhnlich musikalisches Menschenkind, im Zentrum dieser Experimente steht –, bleibt ihnen keine Wahl: Sie müssen handeln.
In finsteren Wiener U-Bahn-Tunneln, zwischen düsteren Gängen und den ersten Sprüngen durch die Linien der Zeit treffen die drei auf einen altbekannten Widersacher: den Schattendämon. Er sucht die verborgene Formel – und diejenige, die weiß, wo sie zu finden ist: Marian. Er hat sie längst im Visier. Ihre letzte Hoffnung ist Asturel, ein Genius aus der Erdgürtelzone, der hilft, wenn alles verloren scheint. Wird es Ben, Marian und Josh gelingen, die Mäusesippe und Lucy aus den Fängen des Bösen zu befreien?
Ein spannendes und berührendes Abenteuer über Freundschaft, Magie – und die Kraft, zusammenzuhalten, wenn Dunkelheit die Welt zu verschlingen droht.
Ideal für:
• Leserinnen und Leser ab ca. 10 Jahren, die sich für Abenteuer, Magie und Freundschaft begeistern.
• Fans von Coming-of-Age-Geschichten und modernen Einweihungsromanen, in denen Hilfsbereitschaft, Selbstfindung und Bewusstsein im Mittelpunkt stehen.
• Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Freude an bildhafter, poetischer Sprache haben.
• Leserinnen und Leser, die sich für Esoterik, Hermetik und spirituelle Symbolik interessieren.
Das Buch spricht junge wie erwachsene Leser an, die Themen wie Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Selbstvertrauen, Bewusstsein und Verantwortung berühren – und lädt als hermetischer Einweihungsroman zu einer Reise zwischen Fantasie und Erkenntnis ein.
Cover:
Das Cover ist niedlich umgesetzt. Drei kleine Mäuse sind hier angedeutet und doch wirkt es nicht verniedlicht , sondern eher abenteuerlich und spannend. Optisch und farblich finde ich das Ganze gut und interessant umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Mäusechroniken, welcher auch ohne den ersten Band lesbar ist, man dann aber durchaus ein wenig mehr braucht um hineinzufinden.
Mir war der erste Band nicht bekannt und so dauerte es ein paar Seiten um hineinzufinden und die Situation und Charaktere greifen zu können. nach und nach fand ich mehr und besser hinein, aber ich denke schon, dass ein Lesen in Reihenfolge für das Verständnis und hineinfinden vorteilhafter ist.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Altersempfehlung von 10 Jahren finde ich recht gewagt, besonders was Umfang und auch Schriftgröße angeht. Mit knapp 500 Seiten ist dieses Buch schon recht umfangreich und für manch Erwachsen bereits eine Herausforderung und auch vom Gesamten würde ich die Empfehlung hier durchaus auf 12 Jahre anheben, auch wenn die Thematik durchaus für Jüngere angelegt ist, so ist es vom Umfang doch recht anspruchsvoll für diese Altersklasse. Aber dies ist nur meine Ansicht und nicht jede 10 Jährige ist gleich.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und teils recht kurze Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend und gut gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und lassen einen das Ganze sehr gut miterleben. Die Ich-Perspektive macht es nah spürbar. Eine tolle Geschichte für jung und Alt mit einer gewissen Tiefe und Nachdenklichkeit. Auch Themen wie Mut, Freundschaft und Zusammenhalt werden geschickt mit eingebaut.
Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Die kleinen Bilder und größeren Illustrationen lockern das Ganze auf und runden es ab. Wobei die skizzierten schwarze-weiß Illustrationen nichts verniedlichen, sondern realistisch gezeichnet und umgesetzt sind und so eine realistische Atmosphäre erschaffen und herüber bringen.
Die Story ist interessant und unterhaltsam umgesetzt. Manchmal etwas lang und doch spannend umgesetzt, mit einer gewissen Tiefe und zugleich auch einfühlsam und gefühlvoll. Dies hat mir gut gefallen.
Fazit:
Tolle Geschichte mit einer gewissen Tiefe und Feingefühl, sowie Botschaften zu Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.











