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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Finde dein Talent

Ich zeig' euch, wo der Hammer hängt! von Sandra Hunke

Die Autorin des Buches Sandra Hunke ist Anlagenmechanikerin für SHK, Model und Influencerin, Baumädchen, Dorfmädchen und Jetseterin. Ihr Sachbuch " Ich zeig euch, wo der Hammer hängt" ist eher eine Biographie bzw. Erzählung über ihr bisheriges Berufs- und Privatleben, als ein fundierter Ratgeber für Frauen, die sich für einen Handwerksberuf interessieren.

Gerade zu Beginn betont die Autorin wie wichtig es ihr ist, den Kindern, die sie in ihrer Schulzeit gemoppt haben, zu zeigen, was sie erreicht hat. Dies fand ich etwas störend. Genau wie auch die Tatsache, das ein Großteil ihres Erfolges aus Modeln und Content Creating besteht. Der Traum eine eigene Firma gemeinsam mit dem Vater zu führen, wurde offensichtlich zugunsten des Geldes, das man in den Medien verdient, aufgegeben. Der Schreibstil ist gut zu lesen und nicht zu trocken. Hin und wieder übertreibt die Autorin auch etwas, beispielsweise wie sie sich vorstellt, das ihr Talent fürs Handwerk und Modeln bereits bei ihrer Geburt vorrausgesagt wurde. Manche Anekdoten die Sandra erzählt sind amüsant, manche zeigen, dass Gleichberechtigung im Handwerk leider noch nicht angekommen ist. Gerade die Stellen über Gleichberechtigung finde ich lobenswert. Mein persönlicher Eindruck von Sandra schwankt zwischen arrogant und sympathisch. Wer sich für Sandra Hunkes bisherigen Lebensweg interessiert, ist bei diesem Buch richtig. Hinweise wie es jungen Frauen gelingt, sich im Handwerk durchzusetzen, blieben mir zu wage und oberflächlich.

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Sechs Wochen Alptraumkur

Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

Journalistin Hanna recherchiert auf Borkum zu einem sehr persönlichen Thema, den traumatischen Erfahrungen der Verschickungskindern. Auch ihr Mutter wurde als kleines Kind dorthin zu einer sechswöchigen Kur geschickt. Direkt bei Ankunft lernt sie Inselarzt Ole kennen und verliebt sich in ihn. Doch ein dunkles Geheimnis seines Großvaters könnte die Beziehung gefährden.

Ich fand die Thematik rund um die Aufarbeitung der traumatischen Vergangenheit der Verschickungskinder erschreckend aber auch interessant und wichtig. Physische und körperliche Misshandlungen, Strafen, Zwangsernährung, vorgegebene Toilettenzeiten und Heimweh, die armen Kinder mussten viel in der Kur durchmachen, somit kein einfaches Thema. Aus dem Nachwort erfährt man, das es auch für die Autorin ein persönliches Anliegen ist. Die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen, fand ich auch gut gelungen. Leider geht das Thema der Verschickungskinder, durch die Liebesgeschichten und die Vergangenheit von Oles Großvater zu sehr unter. Hannas Recherchen beschränken sich fast nur auf das Durchlesen eines alten Tagebuchs und auf Online-Interviews mit einer Betroffenen. Ansonsten wirkt sie eher wie im Urlaub. Hier hätte ich mir mehr erwartet. Leider widmet sich das Buch vielen unterschiedlichen Thematiken inklusive gehäufter De-javue Erlebnissen der Hauptprotagonistin und Krimi/Thrillerelemente, sodass die Verschickungskinder eher Nebensache bleiben. Auch Charaktere und Schreibstil haben mich nicht ganz erreicht, weshalb es für mich ein eher durchschnittlicher Roman blieb.

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Zerberus Fünkchen

Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan von Hendrik Lambertus

Die Zwillinge Gero und Belladonna sind die jüngsten Mitglieder der Dämonenjägerfamilie Venatrix. Während Belladonna Dämonen auf Ninja-Art bekämpft, ist Gero eher zurückhaltend und setzt auf Planung und Wissen. Als Gero nach einem Einsatz ein kleiner, zuckersüßer und feuerspeiender Höllenhundwelpe zuläuft, tut er alles dafür diesen als Haustier zu behalten.

Denn eigentlich sind Dämon, auch wenn sie so niedlich wie Höllenhund Fünkchen sind, als Haustiere nicht erlaubt.

Das Cover zeigt, obwohl die Zwillinge gut darauf zu erkennen sind, leider keine Szene aus dem Buch. Die vorhandenen schwarz- weiß Zeichnungen innerhalb des Buches passen dagegen gut zur Handlung und haben mir gefallen. Besonders gelungen fand ich auch die Steckbriefe zu den Dämonen. Die Familie Venatrix ist schon etwas ganz Besonderes. Ich mochte die kreative Darstellung der Familienmitglieder. Jeder macht mit ganz eigenen Methoden jagt auf Dämonen. Zusammen sind sie ein super Team. Die Zwillinge Gero und Belladonna sind sympathisch und Fünkchen ist mit Sicherheit der niedlichste Höllenhund dem man begegnen kann. Vorallem am Anfang und am Ende der Geschichte kommt richtig Spannung auf. Dabei ist das Buch insgesamt eher lustig als grusselig, weshalb es auch sehr gut zu dem angegebenen Lesealter passt. Der Schreibstil ist, trotz einiger Fremdwörter, leicht lesbar und altersgerecht. Der Schluss der Geschichte macht neugierig auf den zweiten Band. Ich hatte hier das Gefühl, das es noch sehr viele über die Welt der Dämonen zu entdecken gibt.

Fazit: Schöne, unterhaltsame Kinder-Fantasy, vielleicht aber eher was für zwischendurch.

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Die Sturmweberin

Heir of Storms von Lauryn Hamilton Murray

Das Mädchen, dass den Sturm beschwor, kämpft um eine Krone !

Blaze ist Tochter einer der mächtigesten feuermagischen Familien des Landes Ostacre. Doch sie selbst besitzt keine Feuermagie. Am Tage ihrer Geburt beschwört sie, als letzte Regensängerin, einen gewaltigen, totbringenden Sturm herauf.

Danach lebt Blaze, bis zu ihrem siebzehnten Geburtstag, in relativer Abgeschiedenheit. Doch sie wird dazu auserwählt, um die Krone der Wasserlande zu kämpfen. Gemeinsam mit ihrem Zwillingesbruder Flint reist sie zu Turnier in die goldene Hauptstadt. Vielleicht aber chancenlos, da von ihrer Magie nur noch ein leichter Nieselregen übrig ist?

Ich lese unheimlich gern Romantasy und Trials. Kein Wunder, das ich an "Heir of Storms" von Lauryn Hamilton Murray nicht vorbeikam.

Das stürmische, dunkelblaue Buchcover mit der Welle und der Krone auf der Gischt passen sehr gut zu Blazes Gabe. Außerdem hat das Buch einen hübschen blau- golden Farbschitte, der das Kronenmotive nochmals aufgreift.

Das Buch ist der Auftaktband zur Storm-Weaver-Reihe und als solcher nicht vollständig in sich abgeschlossen. Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen. Das Worldbilding ist gut ausgearbeitete, die Geschichte ist spannend und fesselnd. Die Wettkämpfe sind auf jeden Fall auch lesenswert. Im Wettbewerb geht es um vier unterschiedliche Kronen: Feuer, Wasser, Wind und Erde. Ein undurchschaubarer Teilnehmer bringt hierbei nicht nur Blaze ganz schön durcheinander. Ich konnte mich gut in die Hauptfigur und Blazes Schwierigkeiten an Hofe hineinzuversetzen. Im Verlauf des Buches entwickelt sich nicht nur Blaze Gabe, sondern auch ihre Selbstbewusstsein. Da es sich um Romantasy handelt, gibt es auch gewisse Anziehungskräfte. Blaze scheint in ein Love Triangel hinrinzugeraten, welches die Autorin aber geschickt auflöst. Ich hoffe , dass der Anteil der Liebesgeschichte im Folgeband etwas größer ausfällt.

Heir of Storms von Lauryn Hamilton Murray ist für mich auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights. Eine absolute Leseempfehlung.

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Zweifle, zögere, hinterfrage

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. von Yorick Goldewijk

Eigentlich lese ich sehr gerne Dystopien, auch aus dem Jugendbereich. "1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht" von Yorick Goldewijk konnte mich leider nicht überzeugen.

8s Leben besteht aus den immer gleichen Abläufen. Sie wird kalibriert, um später den Beseelten zu dienen.

Interaktion mit anderen Unbeseelten finden nicht statt, bis sie eines Tages auf 1000 trifft.

Ein Großteil des ca. 160 seitigen Buches besteht aus 8s Gedankengängen. Sie hat Zweifel, da sie anders ist als die anderen, fühlt, und sich eigentlich mehr von ihrem Leben wünscht. Sollte dies bemerkt werden, droht ihr die Beendigung. Ihre Umgebung, die Stadt Surdus, wirkt leblos, grau und trist. Ich war tatsächlich neugierig, welche Bewandnis es mit 8, 1000, Evi und der Stadt Surdus hat. Tatsächlich hatte ich auch zwei Vermutungen, von denen sich eine als richtig herausgestellt hat. Der Autor legt viel Wert auf 8s Gedankengänge und Gefühle. Dies auch im Hinblick auf ethische und philosophische Fragen, die man sich im Anschluss der Lektüre stellen kann. Für mich fehlt es einfach an Handlung. Einiges bleibt lange rätselhaft und klärt sich erst zum Ende. Besondere die Freundschaft zwischen 8 und 1000 empfand ich sonderbar beschrieben, irgendwie diffus. Insgesamt glaube ich nicht, dass dieses Buch Teenager ab 12 Jahren anspricht. Trotz meines Interesses für die Hintergründe und der wenigen Seiten fand ich die Geschichte leider langweilig und teilweise nicht nachvollziehbar.

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Die prophezeite Kaiserin

Nightblood Prince von Molly X. Chang

Fei lebt seit ihrer Geburt im Palast des Kaisers von Rong. Aufgrund ihres Phönix-Mals und einer Prophezeiung in der Nacht ihrer Geburt ist es ihr vorherbestimmt, über den Kontinent zu herrschen. Als junge Frau kann sie sich immer weniger mit der geplanten Hochzeit mit Kronprinz Siwang und den Einschränkungen des Palastes abfinden – auch weil sie immer wieder von Visionen von Krieg, Zerstörung und Tod heimgesucht wird.

Beim Versuch, einen Ausweg zu finden, trifft sie auf Yexue, den Prinzen des verfeindeten Königreiches Lan. Bald liegen beide Reiche im Krieg, und Fei steht zwischen den beiden Prinzen.

Nightblood Prince von Molly X. Chang ist mitreißende Romantasy mit asiatisch/ chinesischen Setting und einem etwas düsteren Love Triangle. Die Geschichte wird aus Feis Ich-Perspektive erzählt. Fei ist eine starke Persönlichkeit, die versucht, sich den patriarchalischen Strukturen ihrer Gesellschaft zu widersetzen.Fei will mehr als nur schönes Beiwerk des künftigen Kaisers sein. Ihre Zukunftsvisionen von Tod und Zerstörung machen ihr zu schaffen. Mit den beiden Love Interests bin ich leider weniger klargekommen. Prinz Siwang, Freund seit ihrer Kindheit, scheint Fei zu lieben und zu verehren, hat aber eine dunkle und grausame Seite. Prinz Yexue entpuppt sich als Feind mit dunkler Magie, strahlt aber doch eine starke Anziehungskraft aus. Beide Prinzen streben unnachgiebig nach Macht. Immer wenn man sich gerade für einen der Prinzen erwärmt, schafft es die Autorin, diesen schnell wieder unsympathisch wirken zu lassen. Das Buch scheint der Auftakt zu einer Trilogie zu sein und lässt mich daher mit einigen ungeklärten Fragen zurück. Die Geschichte hat mit gut gefallen. Es gibt auf jeden Fall viel Potenzial für eine Fortsetzung, deshalb bin ich gespannt, ob und wie es weitergeht.

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Die Magie der Freundlichkeit

Ein Einhorn namens Oktober von Maria Höck

Das Buch "Ein Einhorn namens Oktober" von Maria Höck richtet sich an Kinder ab ca. 3Jahre. Diese Altersangabe finde ich auch passend. Der Text der Geschichte ist nicht allzu schwierig gestaltet, trotzdem bleibt die Geschichte interessant. Man begleitet das kleine, freundliche Einhorn Oktober auf der Suche nach seiner Zauberkraft.

Dabei lernt man auch andere Einhörner kennen. Gut finde ich, dass nicht jede Zauberkraft wahnsinnig spektakulär ist, wie zum Beispiel: Brombeeren meilenweit zu riechen, am weltbesten über Pfützen zu springen, oder die schönsten Wörter zu wissen. Mit den Einhorn Maxi, das überall und zu jeder Tageszeit einschlafen kann, fühle ich mich irgendwie besonders verbunden. Letztendlich ist die Freundlichkeit, die in Oktober steckt, seine ganz besondere Zauberkraft. Die Zeichnungen sind sehr ansprechend und zuckersüß. Die Illustratorin Juliana Kralik hat Einhorn Oktober und seine Freunde wirklich niedlich, mit ganz großen Augen, gezeichnet. Im Hintergrund fällt besonders der Jahreszeitenwechsel auf. Ich fand dieses Buch sehr herzerwärmend und kann es auf jeden Fall als Kinderbuch weiterempfehlen.

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Unrealistisch Vorstellung trifft auf Bindungsangst

Red Flags von Sophie Jo

Die achtzehntenjährige Poppy hat eine ganz genaue Vorstellung von ihrem Traummann, die bisher keines ihrer Dates erfüllen konnte. Aufgrund ihrer riesigen Anzahl an "Red Flags" kommt es daher nie zu einem zweiten Date. Cam bricht Beziehungen immer ab, bevor sie ernst werden. Als Poppy mit ihren Freundinnen beschließt, sich auf jemanden mindestens zwei Monate einzulassen, fällt ihre Wahl auf Cam.

Dieser hat sich vorgenommen, diesmal nicht der erste zu sein, der sich trennen.

Red Flags von Sophie Jo ist eine locker, leichte, lustige Rom-Com. Modern und vorallem für die jüngere Zielgruppe. Am Rande werden auch ernste Themen, wie toxische Beziehung und zerrüttete Familienverhältnis angesprochen, aber ohne dem Buch die Leichtigkeit zu nehmen. Das Cover zeigt Poppy und Cam. Das Bild von ihnen passt recht gut zu der Beschreibung im Buch. Ich muss zugeben, dass ich Poppy zu Beginn mit ihrer total unrealistisch Vorstellung von einem Traummann sehr anstrengend fand. Selbst unbedeutende Kleinigkeiten werden bei ihr zu Red Flags. Cams Versuche Poppy beim ersten Date loszuwerden, sind daher sehr amüsant. Insgesamt fand ich das Buch sehr lustig und unterhaltsam, deshalb vergebe ich fünf Sterne.

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Das bronzene Schuljahr

Magisterium - Das 3. Jahr von Cassandra Clare; Holly Black

Das Buch beginnt wieder in den Sommerferien. Nach den Geschehnissen aus dem zweiten Band wünschen sich Call und seine Freunde eigentlich ein ruhiges Schuljahr. Doch es kommt anders. Bei einer Feier zum Kriegsende und zu Ehren der Freunde, wird ein Anschlag auf Call verübt. Er und Tamara entkommen knapp, während eine Mitschülerin ermordet aufgefunden wird.

In der Schule wird ein Elementartier auf Call losgelassen. Call, Aaron und Tamara machen sich auf die Suche nach dem Attentäter, auch weil sie befürchten das ein Zusammenhang mit Calls Verbindung zum Feind des Todes besteht.

Das Buch ist eine Neuauflage des Titels Magisterium -Der Schlüssel aus Bronze. Das neue Cover und der Farbschitt passen inhaltlich sehr gut zum Buch. Besonders schön finde ich die Abstimmung der Farbschitte zum jeweiligen Schuljahr. Da die Bücher der Reihe aufeinander aufbauen, empfehle ich Band 1 und 2 vorher gelesen zu haben. Während Band 2 eher ein Roadtrip war, konzentriert sich der dritte Teil wieder auf die Geschehnisse innerhalb der unterirdischen Schule. Die Protagonisten sind etwas älter geworden. Gefühle, Unsicherheiten und erste Beziehungen spielen verstärkt eine Rolle. Die Geschichte ist humorvoll, teilweise auch düster, aber vorallem spannend und sehr dramatisch zum Ende hin. Gerade ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der ziemlich offene Schluss macht dann auf den vierten Teil neugierig. Insgesamt kann das Buch den hohen Standard des Vorgängers halt. Von mir gibt es ein Leseempfehlung.

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Die zerbrochene Tänzerin

A Dance of Lies von Brittney Arena

Nach zwei Jahren im Kerker wird Vasalie vor eine Entscheidung gestellt. Entweder spioniert die Tänzerin auf einer Versammlung der Königreiche für König Illian und erlangt dafür Freiheit, oder sie muss zurück in Haft. Doch die lange Gefangenschaft hat chronische Schmerzen und Schwäche hinterlassen.

Nur mit Mühe erhält Vasalie die begehrte Anstellung und auch ihr Gewissen hat Probleme den Anweisungen König Illians Folge zu leisten.

Mir hat der Fantasy / Romantasyroman A Dance of Lies von Brittney Arena unglaublich gut gefallen. Das Buch ist aus Vasalies Ich-Perspektive geschrieben. Einige Kapitel habe ich schon gebraucht, um mich in sie hineinversetzen zu können. Insgesamt fand ich die zweite Hälfte des Buches daher besser. Bemerkenswert ist Vasalies Talent ihre Schwierigkeiten beim Tanzen durch Ideenreichtum auszugleichen und ihr Durchhaltevermögen. Das Setting rund um das Treffen der Königreiche hat mir zugesagt. Es ist gerade zu Ideal für politische Intrigen und um Könige zu stürzen. Der Spionagepart nimmt einen Großteil der Handlung ein. Das Buch bleibt daher durchgehend spannend. Besonders interessant war zu sehen, wie die Fäden die Illian in Hintergrund u.a. auch durch Vasalie spinnt, zum Ende hin zusammenlaufen. Es gibt auch eine Liebesgeschichte und einen Cliffhanger, der auf den zweiten Band neugierig macht. Tanz, Spionage, das Streben nach Macht, Rache, Liebe und Geheimnisse. Einfach ein mitreißendes Buch, das ich sehr empfehlen kann.

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