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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Nox und Lux

Die Chroniken von Lunis - Wächterin des Lichts (Die Chroniken von Lunis 1) von Janelle McCurdy

Mia lebt in Nubis, eine Stadt die in ewige Dunkelheit getaucht ist. Umbras ( magische Wesen) und deren Zähmer beschützen die Stadt. Als Nubis von Anhängern des Königs der Finsternis angriffen wird und Mias Eltern gefangen genommen werden, muss Mia fliehen. In Mia steckt mehr als sie ahnt. Sie könnte die letzte Hoffnung im Kampf gegen die Finsternis sein.

Die Chroniken von Lunis – Wächterin des Lichts von Janelle McCurdy ist eine gut gelungene Geschichte aus dem Kinder- bzw. Jugendfantasy-Bereich. Der Schreibstil ist für die Zielgruppe altersgerecht, wobei ich den Begriff" Schleinschnecke" irgendwann nicht mehr lesen konnte. Das Worldbilding hat mir sehr gut gefallen, die Umbras sind auf jeden Fall ungewöhnlich. Hauptperson Mia ist mutig, man merkt aber, dass sie noch sehr jung und teilweise mit der Situation überfordert ist. Ich fand sie und ihre Freunde gut dargestellt. Nach den ersten Kapitel wird das Buch von Flucht- und Kampfsituation bestimmt. Auf jeden Fall sehr rasant und actionreich . Wenn man bereits mehrere Bücher aus diesem Grene gelesen hat, sind die Entwicklungen nicht überraschend. Insgesamt gut geschrieben und unterhaltsam.

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Bezaubernde Kräuterhexe

Blossoms of Fire von Cosima Lang

Die junge Kräuterhexe Briar arbeitet im Laden ihrer Großmutter und stellt dort Heilmittel her. Als sie von Drachen auf eine entlegene schottische Insel entführt wird, steht sie vor der Aufgabe einen Drachen von einer tödlichen Verwundung zu heilen. Da Drachen auch eine menschliche Form haben, steht hier einer Liebesgeschichte bald nichts mehr im Wege.

Blossoms of Fire von Cosima Lang ist cosy urban Fantasy bzw. Romantasy. Die Geschichte spielt hierbei in Edinburgh und auf einer entlegenen schottischen Insel. Ich fand diese Setting sehr schön. Gerade die Dracheninsel mit ihrem kleinen Dorf, dem Kaffee und der Kneipe wirken sehr einladend. Auch die Aspekte rund um die geheimnisvollen Drachen und die Hintergründe zu den Hexen haben mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war nicht hundertprozentig mein Fall, was möglicherweise an der Ich-Perspektive von Briar gelegen hat. Briar ist eine sympathische Protagonistin, ohne größere Ecken und Kanten. Ihre Liebe zu Pflanzen und ihre Magie kommt gut zur Geltung. Die Beziehung zu Darragh entwickelt sich Recht schnell und unproblematisch. Es gibt eine handvoll kurzer spicy Szenen, die ich in der Geschichte nicht zwingend gebraucht hätte. Trotz ein paar aufregender Momente ist das Erzähltempo eher entspannt.

Insgesamt eine schöne, in sich abgeschlossene cosy Fantasy-Lovestory mit Happy End, die ich durchaus weiterempfehlen kann.

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Die Prüfung der Spartan War Academy

Blood of Hercules von Jasmine Mas

Bei der neunzehnjährigen Alexis wir bei einem Schuleignungstest spartanisches Blut festgestellt. Als potenzielle Halbgöttin wird sie an der spartanischen Kriegsakademie ausgebildet. Sofern sie die Monate des dortigen Unterrichts überlebt, der von Nahrungs- und Schlafentzug geprägt ist, erwartet sie Unsterblichkeit.

Die Grenzen zwischen Göttern und Monstern ist hier nicht immer eindeutig und manche spielen ein Spiel, das Alexis nicht gewinnen kann.

Blood of Hercules von Jasmine Mas würde ich am ehesten als dunkle Dystopie mit Elemente aus der griechischen Mythologie beschreiben. Wer die klassische griechische Götter- und Sagenwelt erwartet, könnte hier enttäuscht werden. Der Schreibstil der Autorin ist locker und modern. Größtenteils wird die Geschichte aus Alexis Ich-Perspektive erzählt. Ihr sarkastischer Humor und ihre Denkweise machen das Buch wirklich amüsant. Einen Stern ziehe ich aufgrund der männlichen Protagonisten ab. Diese mögen zwar attraktiv und mächtig sein, gleichzeitig aber unglaublich toxisch, bedrohlich und besitzergreifend. Mit Vorlieben für Mord und Folter definitiv ziemlich gestört und mit Sicherheit dunkler als morally grey. Das Worldbilding um die spartanische Kultur ist insgesamt sehr patriacharisch aufgebaut. Die Grenebezeichnung Romantasy trifft es für mich nicht unbedingt. Leider gibt es auch eine Logiklücke, die mich etwas gestört hat. Insgesamt ist das Buch aber ein richtiger Pageturner, der mir gut gefallen hat und eine schlaflose Lesenacht bereitet hat.

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Bei Flut steigt die Magie

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter von Clare Harlow

Ista Flit lebt noch nicht lange in Shelwich. Allein auf sich gestellt, sucht sie dort ihren verschwundenen Vater. Ihre magische Fähigkeit sich zu verwandeln, macht sich der dubiose Alexo zunutze, der sie zu Diebstählen zwingt. Doch immer mehr Bewohner werden von unheimlichen Wesen entführt. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Nat geht Ista der Sache auf den Grund.

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter von Clare Harlow Ist ein magisches Buch für Kinder ab ca.10 Jahren. Die Idee der Magie, die mit den Gezeiten ab und zunimmt und unterschiedliche Talente hervorbringt, ist definitiv neu und interessant. Besonders Istas Gabe Aussehen und Fähigkeit einer anderen Person annehmen zu können, hat viel Potenzial. Die Monster, die Menschen entführen, sind zunächst schon etwas unheimlich, allerdings passt die Auflösung zum Ende ganz gut und ist nicht allzu düster. Ein bisschen wirkt das Buch auf mich, wie eine Jugenddedektivgeschichte mit magischen Aspekten. Ein kleiner Kritikpunkt ist der Schreibstil. Das Tempo empfand ich ziemlich gleichbleibend. Es fehlt irgendwie öfter die Spannung, die zum weiterlesen animiert. Wer Kinderbücher mit Magie mag, macht hier trotzdem nichts falsch und darf auch auf den zweiten Band gespannt sein.

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Nachtfalter und Zerstörung

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1) von Rachel Howzell Hall

Kai erwacht ohne jede Erinnerung, als sie bestohlen wird. Sie folgt der Diebin in ein heruntergekommenes, elendes Dorf, das wie sovieles im Reich Vallendor dem Untergang geweiht zu seien scheint. Schnell stellt Kai fest, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügt. Gemeinsam mit dem attraktiven Schmied Jadon macht sich Kai auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.

The Last One, Schicksalsberührt von Rachel Howzell Hall ist der erste Band einer Romantasy-Dilogie. Die ersten Kapitel haben mir auch noch gut gefallen. Gemeinsam mit der Protagonistin lernt man die doch ziemlich trostlose Welt von Vallendor kennen und merkt schnell, dass Kai etwas besonderes ist. Dabei wird die Geschichte aus Kais Ich-Perspektive erzählt. Natürlich ist Kai eine starke Person. Allerdings wirkt sie auf mich manchmal ziemlich arrogant. Einige ihrer gedanklichen Monologe sind recht pathetisch. Von Selbstreflektion ist wenig zu erkennen. Die Handlung ist durchgehend sehr kampflastig, trotz einer eindringlichen Wahrnung an Kai, Gnade walten zu lassen. Manchmal erinnerte mich die Handlung an Computer-Rollenspiele ( was per se nicht schlecht sein muss). Gerade im mittleren Teil und zum Ende zieht sich die Geschichte zu sehr in die Länge, ohne dabei wirklich interessant zu sein. Ein ganz großes Manko ist die Liebesgeschichte zwischen Kai und Jadon. Schnell wird klar, dass die beiden einander heiß finden. Es gibt etliche eindeutig zweideutige Plänkelein, ein paar unterbrochene Momente, Streitigkeiten und schließlich ein großes Geheimnis. Mitfiebern konnte ich hier insgesamt nicht. Auch der große Hintergrund der Handlung wird am Ende in wenigen Seiten abgearbeitet. Vieles bleibt zu unverständlich. Die Autorin erschafft ein großes Worldbulding, konnte dies mir aber nicht ausreichend näherbringen.

Ich lese eigentlich sehr gerne Fantasy und Romantasy doch dieses Buch hat mich leider gar nicht erreicht, daher auch keine Leseempfehlung

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Albtraumbringer

Nachtlügen von Lisanne Surborg

Isra ist eine Albe. Nachts dringt sie ihn Wohnungen ein, stiehlt Lichttäume und hinterlässt kunstvoll gestaltete Albträume. Nachdem einer ihrer Stammträumer aufgrund eines von ihr gefertigten Albtraumes verstarb, hat sich ihr Leben jedoch verändert. Als sie einen weiteren Träumer tot auffindet muss sie Wahrheiten finden und sich der eigenen Familie und Vergangenheit stellen.

Nachtlügen von Lisanne Surborg ist Urban-Fantasy mit Tendenzen zu Familiendrama und Wissenschaftsthriller. Die Idee der Alben, die unerkannt unter uns leben und Träume stehlen bzw. Albträume bringen hat mir sehr zugesagt. Die Autorin hat die Albengesellschaft auch gut ausgearbeitet. Insbesondere die Intermezzos zwischen den Kapiteln sind dazu nochmal informativ und gefallen mir. Daneben gibt es auch ausführliche Traumszenen. Leider habe ich es nicht geschafft eine Verbindung zur Hauptprotagonistin Isra aufzubauen. Ihr Charakter blieb mich irgendwie distanziert und fern. Während mir die etwas düstere Grundstimmung des Buches ganz gut gefallen hat, fehlte mir eindeutig die Spannung. Gerade das Ende wirkte dann auf mich etwas zu schnell abgearbeitet. Hier hätte ich mir einen anderen Handlungsverlauf gewünscht. Insgesamt nicht schlecht, aber auch kein Highlight.

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Hlins Schildmaid

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen

Freya trägt die Magie der Schutzgöttin Hlin in sich. Lange konnte sie dies verheimlichen, bis sie verraten wird. Aufgrund einer Prophezeihung nimmt Jarl Snorri sie zur Zweitfrau, um so Skaland unter seiner Herrschaft zu Einen. Kämpfe bleiben nicht aus und Freya muss sich immer wieder gefahrvollen Prüfungen stellen.

Dabei entwickelt sie verboten Gefühle für Snorris aktiven Sohn Björn. Eine Beziehung, die ihren Tod bedeuten könnte.

A Fate Inked in Blood - Die Skaland-Saga, Band 1 von Danielle L. Jensen ist der Auftaktband zu einer Romantasy-Dilogie mit starken Wikingervibs, nordischen Götter, blutigen Kämpfen und einer taffen Protagonistin. Der Schreibstil ist aus Freyas Ich-Perspektive geschrieben und angenehm und locker zu lesen. Hauptfokus liegt auf der verboten Liebesgeschichte zwischen Freya und Björn, die im Verlaufe des Buches spicy wird. Eine Anziehungskraft besteht zwischen beiden vom ersten Treffen an. Beide sind relativ direkt und unverblümt. Auch die eigentliche Handlung rund die Prophezeihung, Freyas Göttergeschenk und tötliche Wikingerkämpfe kommen nicht zu kurz. Zum Schluss gibt es eine mehr oder weniger erwartbare Wendungen. Der Spannungsbogen bleibt durchgehend hoch. Der Aspekt um die nordische Mythologie und die nordischen Götter ist noch ausbaufähig. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Geschichte im zweiten Band entwickelt.

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Marokko, Surfen, Mord

The Surf House von Lucy Clarke

Model Bea beschließt ihr Leben neu zu strukturieren. Nach ihrem letzten Modeljob in Marokko wird sie allerdings überfallen. Geld und Pass sind weg. Gleichzeitig wird sie um eine hohe Summe erpresst. Marnie, eine junge Frau, die ihr zur Hilfe geteilt ist, biete ihr eine Unterkunft und einen Job in ihrem kleinen Hotel dem "Surf House" an.

Doch die chillig, sommerliche Atmosphäre dort ist trügerisch. Was ist vor einem Jahr mit Savannah geschehen? Einer jungen Reisenden, die einen Roadtrip machen wollte und deren letzter bekannter Aufenthalt das Surf House war? Bringt sich Bea durch ihre Nachforschungen selbst in Gefahr?

The Surf House von Lucy Clarke ist eher subtiler Thriller, spannend und flüssig zu lesen. Durchgehend hat man das Gefühl, das einzelne Mitglieder der Surf-Community etwas zu verbergen haben. Gleichzeitig fragt man sich, was genau mit Savannah passiert ist und ob Bea in Gefahr schwebt. Die Handlung wird hierbei in der Gegenwart aus Beas Perspektive erzählt, später kommen Abschnitte von Savannah in der Vergangenheit hinzu. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn Bea manchmal etwas naiv und unbeholfen wirkt. Auch den Plot mochte ich, obwohl für mich die ganz große Überraschung ausblieb. Besonders toll fand ich auf jeden Fall das Setting rund um Sonne, Meer, Surfen und die menschlichen Abgründe dahinter. Insgesamt ein guter Thriller, nicht nur für alle die das Meer und Surfen lieben.

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Zwischen Narben und Neuanfang

Ganz aus Splittern von Danae Lake

Chrissy ist sechzehn und lebt in einem Problembezirk. Ihre Mutter ist tablettenabhängig , der Stiefvater kriminell und gewalttätig. Auch bei ihrem besten Freund T, bei dem sie Halt findet, läuft zuhause nicht alles rund. Da Chrissy ziemlich intelligent ist, will sie ein gutes Abitur machen und raus aus den Viertel und der Armut.

Als sie einen Platz an einem Elite-Gymnasium angeboten bekommen, ist sie sich zunächst unschlüssig, da sie kein "Sozialexperiment" sein möchte. Letztendlich stellt der Schulwechsel Chrissys ganzes Leben auf den Kopf.

Ganz aus Splittern von Danae Lake ist ein Buch, das fesselt und bewegt. Es beinhaltet bedrückende Themen wie Chancenungleichheit, häusliche Gewalt, Missbrauch, Medikamenten-und Alkoholsuch und ist dadurch kein einfaches Gute-Launebuch. Dessen sollte man sich vor dem Lesen bewusst sein. Trotzdem gibt es auch schöne und amüsante Szenen. Chrissy ist eine starke, intelligente und sympathische junge Frau und da die Autorin nicht wesentlich älter ist, auf jeden Fall authentisch gestaltet. Überraschend ist vielleicht, dass nicht unbedingt der Wechsel an die neue Schule, sondern Chrissys altes Umfeld die meisten Probleme verursacht. Gerade Chrissy Mutter verhält sich erschreckend narzisstisch und toxisch. Die entstehende Beziehung zu Alex, der aufgrund seinen Reichtums praktisch aus einer anderen Welt zu kommen scheint, hat mir gut gefallen. Insgesamt ein erstaunlich starkes Buch mit nicht ganz einfachem Inhalt.

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Tintenschicksal

Inkbound - Metty Jones und das Schicksalstattoo von Philippa Leathley

Metty erhält an ihrem zehnten Geburtstag ihr Schicksalstattoo. Sie hat sich zwar etwas außergewöhnliches gewünscht, aber einen Totenschädel, der von einem Handschuh gehalten wird, ganz sicher nicht. Wird sie etwas in der Zukunft einen Mord durch Magie begehen? Als ihr Vater ein Jahr später spurlos verschwindet, stürzt sie dies in ein spannendes Abenteuer im fliegenden New London.

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo von Philippa Leathley ist ein spannendes, magisches Kinderbuch, voller kreativer, teilweise auch skurriler Ideen, inklusive Familiengeheimnissen, das mich wirklich begeistert hat. Besonders das Worldbilding, rund um die fliegende Stadt New London, fand ich sehr gelungen. Mettys Charaktere hat mir gut gefallen, besonders weil die Autorin ihre Zweifel und Sorgen gut eingefangen hat, die sie aufgrund der Bedeutung ihres Tattoos hat. Gleichzeitig schwingen in der Erzählung auch kritische Töne mit. Beispielsweise ist die Magie aufgrund ihrer Kosten eher Wohlhabenden vorbehalten. Auch die Thematik des vorherbestimmten Schicksals und der Umgang der Mitmenschen damit, ist auf jeden Fall ein Punkt zum Nachdenken. Vom Schreibstil und Inhalt ist das Buch für das angegebene Lesealter passend. Von mir daher eine Leseempfehlung.

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