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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Tödliche Gefangenschaft

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Kopfgeldjägerin Raven würde alles für ihren jüngeren Bruder tun. Als dieser verhaftet wird, infiltriert sie das Gefängnis Endlock, aus dem bislang noch kein Ausbruchversuch geglückt ist. Aber eine Flucht ist die einzige Chance auf Überleben. Gefangene werden hier täglich von der reichen Oberschicht gejagt und getötet.

Bald stellt sich für Raven auch die Frage, ob sie dem gutaussehenden Wachmann Vale, der sie im Rahmen seiner Möglichkeiten zu beschützen versucht, vertrauen kann.

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast ist eine spannende Dystopie mit den Tropes Forbidden Love und Found Family. Das Setting der dystopischen Stadt Dividium, in der nur eine kleine Oberschicht regiert, und des erbarmungslosen Gefängnisses Endlock, hat eine düstere Atmosphäre, die mich mitgerissen hat. Raven, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist eine taffe Kämpferin, für die ihr Bruder an erster Stelle steht. Besonders gelungen fand ich, dass sie im Gefängnis Freundschaften schließt und etwas von ihrer undurchdringlichen, harten Schale verliert. Die Handlung ist spannend und actionreich. Vorallem die Jagdszenen haben für mich leichte Panem-Vibes. Auch die Lovestory hat mir gut gefallen. Sie konnte mich total mitreißen, geht in Richtung Enemys to Lovers und Forbidden Love, ohne jedoch die Handlung, die zu einem großen Anteil aus Überlebenskämpfen ( tryrannische Wächter, mörderische Mitgefangene) und Ausbruchsplanung besteht, komplett zu überdecken. Da das Ende recht offen gehalten ist, möchte ich unbedingt die Fortsetzung lesen.

Von mir gibt es hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Göttersöhne und Dämonen

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel

Velvets Traum war es, eine Hexe zu werden. Jetzt ist sie stattdessen Dämonenreiterin und tötet Dämonen. Als sie eine Vision erhält, die ihr sterbende Götter und den Untergang der Welt zeigt, muss sie mit dem Göttersohn Kash zusammenarbeiten, um dies zu verhindern. Dumm nur, dass beide eine gemeinsame Vergangenheit haben, die nicht nur Velvet noch schmerzt.

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel ist Urban Fantasy vom Feinsten: modernes Setting, mitreißende, actionreiche, düstere Story, Second Chance Love. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Gegenwart voller Magie, tödlicher Dämonen und sehr moderner Götter- mich hat das Worldbuilding auf jeden Fall überzeugt. Protagonistin Velvet ist wirklich taff und zögert nicht damit ihre Waffen und ihre spitze Zunge einzusetzen. Ihre verletzliche Seite und ihre innere Zerbrochenheit hält sie hinter dicken Mauern versteckt. Gleichzeitig muss sie einen inneren Dämon in Schach halten, hauptsächlich mit Unmengen von Schokoriegeln und Pizza. Ich mochte ihre direkte Art. Göttersohn Kash ist reich, attraktiv, überheblich und mächtig. Seine Tätigkeit als Problemlöser ist eindeutig morally grey. Man spürt, dass Velvets früheres Verhalten ihn verletzt hat. Gerade zu Beginn der erzwungenen Zusammenarbeit schwankt er zwischen Ablehnung, Verlangen und Sehnsucht, und ja es wird spicy. Normalerweise mag ich Second Chance Tropes nicht ganz so gerne, aber hier hat mich die Beziehung zwischen den beiden total gepackt. Gerade das Ende des Buches lässt mich den zweiten Band kaum abwarten. Die Autorin hat hier einen überraschenden Twist eingebaut und ich bin gespannt, ob es hier die Möglichkeit für ein Happy End noch gibt. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Lower Whilby im Herbst

The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh

Jude kommt zur Hochzeit ihrer kleinen Schwester Olive in die englische Kleinstadt Lower Whilby zurück. Eigentlich will sie nur ein paar Tage bleiben, denn Jude ist unbeständig, Routinen lösen bei ihr einen Fluchtreflex aus. Doch Olive braucht ihre Hilfe, und auch der neue, etwas grummelige Kaffeeinhaber James ist eine Herausforderung.

Trotz kleiner Streitereien üben beide eine große Anziehungskraft aufeinander aus. Außerdem sind James Eltern Superstars. Jude hofft auf Insiderinformationen für ihren Musik-Podcast.

The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh hat mich vor allem durch den locker-leichten Schreibstil und den darin mitschwingenden Humor überzeugt. Die herbstliche Kleinstadt-Atmosphäre und das Setting rund um James Kaffee hat mir gut gefallen. Für mich hätte das Buch tatsächlich sogar noch etwas gemütlicher und herbstlicher sein können. Die Kapitel werden aus den Ich-Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. Bei Jude spürt man, dass sie chaotisch ist und eigentlich unfähig tiefere Bindungen einzugehen. Immer weg, bevor sich Beziehungen entwickeln können. Ihre Art ist trotz ihrer verworrenen Gedanken sehr direkt und unverblümt. Ich konnte mich eher schlecht in sie hineinversetzen. James ist etwas mürrisch, aber mit dem Herzen am rechten Fleck. Die Reibereien und kleinen Streitigkeiten zwischen den beiden sind ganz amüsant. Spicy Szenen gibt es auch. Das Ende war mir fast etwas zu kurz und vorhersehbarer, aber trotzdem passend.

Insgesamt eine schöne, herbstliche Lovestory, die auch auf die Folgebände neugierig macht.

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Der Dämonenprinz

Till the End of the Moon 1 von Teng Luo Wei Zhi

Li Susu reist 500 Jahre in die Vergangenheit zurück, um zu verhindern, dass Tantai Jin sich zum Dämonengott erhebt. Dazu muss sie zunächst verhindern, dass er stirbt und herausfinden, wie sie seinen Dämonenknochen zerstören kann. Dass sie ausgerechnet im Körper der herrischen Ye Xiwu, der Tochter eines Generals und Tantai Jins Ehefrau erwacht, führt zu einigen Komplikationen.

Till the End of the Moon 1 von Teng Luo Wei Zhi ist der Auftaktband zu einer chinesischen New Adult Fantasy / Romantasy Reihe. Ich mochte das historisch anmutende Setting sehr gerne. Eine Welt voller höfischer Intrigen und Dämonen. An Kampfszenen spart die Autorin auch nicht. Die Handlung ist mitunter schon düster und verworren. Trotz des eher zarten, teils poetischen Schreibstils sind Teile der Handlung auch recht grausam. Von der Liebesgeschichte zwischen Susu und Tantai Jin ist im ersten Band fast nichts zu spüren. Während sie ihn demütigt und quält, steht er des Öfteren kurz davor sie zu töten. Da ich davon ausgehe, dass sich im Laufe der Reihe tatsächlich noch eine Liebesgeschichte entwickelt, ist der Trope Enemies To Lovers sehr gut getroffen. Ich persönlich mochte Tantai Jins Charakter leider nicht. Sicherlich kann man seine Grausamkeit und Herzlosigkeit auf seine Vergangenheit schieben. Mitgefühl und Güte scheinen ihm insgesamt jedoch völlig fremd. Als Love Interest empfand ich ihn schwierig.

Ganz hat mich der Reihenauftakt nicht abgeholt. Auch aufgrund kleiner Längen in der Handlung vergebe ich insgesamt drei Sterne.

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Ein Jahr an der Tiffin-Academy

The Academy von Elin Hilderbrand; Shelby Cunningham

Handlungsort der Geschichte ist die Tiffin-Academy, eine Elite‐Internatsschule in Neuengland, die es in diesem Jahr auf den zweiten Platz eines bedeutenden Schulrankings geschafft hat. Sehr zur Verwunderung der Schulleiterin, da die Wohnheime nicht in bestem Zustand sind und auch die Sportteams eher unterer Durchschnitt sind.

Ich persönlich mag das Internat/ Campus-Setting sehr gerne. Bereits das Cover gibt eine gute Vorstellung vom Aussehen der Schule. Die vielen unterschiedlichen Perspektiven, machten für mich den Einstieg ins Buch nicht einfach. Trotzdem hat mit der Schreibstil der Autorin und die Geheimnisse, und Probleme der Schüler/innen und Lehrkräfte in ihren Bann gezogen. Innerhalb des geschilderten Jahres taucht man immer tiefer in den Mikrokosmos der Schule und ihrer Bewohner ein. Spätestens als über eine interne App Klatsch und Privates ausgeplaudert wird, stehen nicht nur Freundschaften und Beziehungen auf dem Spiel. Inhaltlich wird vieles verarbeitet: Familienprobleme, Essstörungen, mentale Gesundheit, Alkoholsucht, Ruhm, Erpressung. Vieles, aber nicht alles, klärt sich zum Ende des Schuljahres auf. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Die Suche nach dem entführten Pangron

Beastlands. Schattenflügel (Band 1) von Jess French

"Beastlands- Schattenflügel" von Jess French ist der erste Band einer fantastischen Kinderbuchserie für Kinder ab ca 10 Jahren.

Das Leben der Menschen auf der Insel Ramoa findet hauptsächlich innerhalb von abgeschlossenen Städte statt. Außerhalb dieser Mauern befinden sich Biestland, mit unzähligen gefährlichen Kreaturen.

Eben dort muss sich die junge Himmelskadetin Kayla auf die Suche nach ihrem Gefährten Faro machen, einem geflügelter Pangron, der entführt wurde. Sie trifft auf die junge Heilerin Alethea, die ein Heilmittel gegen eine tödliche, sich ausbreitende Seuche sucht und den verstoßenen Krieger Rustus, der sein altes Leben zurückbekommen möchte. Gemeinsam müssen sie sich auf ein Abenteuer begeben, das über die Zukunft der Insel entscheidet.

Ich war zunächst überrascht, dass die Autorin die Geschichte aus der Perspektive aller drei Protagonisten erzählt, deren Sichtweisen sich kapitelweise abwechseln. Dadurch hat man tatsächlich drei wirkliche Hauptfiguren, in die man sich gut hineinversetzen kann. Rustus und Alethea mochte ich besonders gerne. Kaylas forsche und auch zurückweisende Art hat mir nicht ganz so gut gefallen, allerdings nutzt die Autorin dies, um die sich entwickelnde Freundschaft zwischen den dreien darzustellen. Die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen, hat insgesamt ein hohes Erzähltempo und viel Action. Es gibt eine tödliche Plage und ganz viele unterschiedliche, mitunter auch gefährliche, tödliche Tier, denen die Heranwachsenden begegnen. Man merkt, dass die Autorin Wildtierexpertin ist. Die fantastische Flora und Fauna nimmt einen großen Platz innerhalb der Geschichte ein, ohne dass es langweilig wird, oder überfordernd wirkt. Das Ende des ersten Bandes ist gut geeignet für eine direkte Überleitung in den Folgeband. Besonders hervorheben möchte ich noch die toll gezeichnete Karte am Anfang des Buches und das Bestiarium am Ende.

Für mich eine positive Überraschung im Kinderbuchbereich.

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Applemore goes Internet

Weihnachten in Applemore - Roman (Das Erbe von Applemore 4) von Rachael Lucas

Eine Influencerin bringt Trubel in ein kleine Stadt in den schottischen Highlands. Ladenbesitzerin Polly kann ihre Gefühle für ihren besten Freund Hotelbesitzer Harry nicht mehr leugnen und auch dieser fühlt mehr als nur Freundschaft. Haben beide eine gemeinsame Zukunft?

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, man fühlt sich einfach wohl dabei.

Statt großer Dramen gibt es eher adventlichen Dorfalltag, der durch die Ankunft der Influencerin Ivy etwas durcheinandergewirbelt wird. Da es der vierte Band einer Serie ist, fand ich es als Neueinsteigerin tatsächlich schwierig, Pollys Geschwister, deren Partner und Aufgaben in Applemore zuzuordnen. Man merkt aber, dass die Menschen sich gegenseitig unterstützen und eine tolle Gemeinschaft bilden. Harry und Polly, die eng miteinander befreundet sind, passen gut zusammen. Die Anziehungskraft stimmt. Allerdings könnte die Liebesgeschichte für mich tatsächlich noch etwas mehr in Vordergrund stehen. Es gibt einfach zu viel rund ums Hotel und Pollys Laden zu erledigen, was mir ein Gefühl von unnötiger Länge gab. Süß war es auf jeden Fall, aber ein bisschen mehr Romantik und Unvorhersehbarkeit hätte für mich da sein dürfen. Das Fehlen von "spicy" Momenten hat mich nicht gestört.

Insgesamt eine schöne Feelgood-Liebesgeschichte für zwischendurch, gerade in der Vorweihnachtszeit.

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Die Schwiegermutter der Queen

Prinzessin Alice von Irene Dische

Allein vom Cover her, das eine Frau im roten Kleid zeigt, wäre ich nicht unbedingt auf die Idee gekommen, dass dieses Buch von Alice von Battenberg (später Mountbatten), Schwiegermutter der Queen und Großmutter von König Charles III, handelt. Da ich eine kleine Schwäche für die englischen Royals nicht abstreiten kann, und wusste, dass Prinzessin Alices Leben ungewöhnlich war, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.

Dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Prinzessin erzählt wird, hat mich überrascht. Vom Zeitraum her umfasst sie Alice Leben in Exil in Paris, ihren erzwungenen Aufenthalt in der Klinik am Bodensee und die Jahre während des zweiten Weltkrieges. Auf ihre Jugend in England und ihre Zeit als griechische Prinzessin wird hin und wieder Bezug genommen. Bereits zu Beginn wird ihr schwieriges Verhältnis zur Familie ersichtlich, die zusehends mit ihrer Schizophrenie nicht klarkommt. Es kommt zu einer Zwangssterilisation. Spätestens mit dem Aufenthalt in der gehobenen geschlossenen Anstalt, sind Alice Gedankengänge wirr und unangenehm zu lesen. Tatsächlich war ich hier froh, dass dieses Buch nur 150 Seiten dünn ist. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass die Autorin der Prinzessin gerecht wird. Nicht immer ist ersichtlich, was Fiction und was Realität ist. Beispielsweise kann ich mir nicht vorstellen, dass sich Alice jahrelang im Nachbarhaus eingemietet hat, um das Leben einer ihrer Töchter zu beobachten. Auch der Wiedergewinn ihres Gehörs, scheint unrealistisch, eher schon Manifestation ihrer psychischen Erkrankung. Aufklärung darüber findet auch in einem Nachwort nicht statt. Vielleicht hätte ich lieber eine fundierte Biographie lesen sollen. So überzeugte mich Prinzessin Alice von Irene Dische leider nicht.

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Magick

The Witch Collector von Charissa Weaks

Raina ist eine junge Hexe, die ihre Fähigkeiten versteckt. Sie wünscht sich Rache am Witch Collector und am Frost King zu nehmen. Diese haben vor Jahren ihre Schwester mitgenommen und unfreiwillig in den königlichen Dienst gestellt. Als der Tag ihrer geplanten Rache gekommen ist, wird ihre Heimat überfallen.

Gemeinsam mit dem Witch Collector muss sie sich einer Bedrohung stellen, die schwer wiegt, als ihre Rachepläne

Das silber glänzende Cover des Buches finde ich wunderschön. Es wirkt sehr edel und passt, gemeinsam mit den Farbschitte, zum winterlich- frostigen Setting.

Das Worldbuilding ist eigentlich gut ausgearbeitet. Vielleicht wäre ein anfänglicher Überblick über die verschiedenen Länder und Götterlegenden ganz gut gewesen, denn so verfehlt der ein oder andere Twist etwas von seiner Wirkung. Die Geschichte selbst ist nicht schlecht. Gute Romantasy, die sich aber insgesamt nicht aus der Masse abhebt (vielleicht habe ich einfach bereits zu viele Bücher des Genres gelesen). Die Reise die Raina und der Witch Collector antreten zog sich stellenweise leider etwas. Ich mochte Raina trotz ihres etwas naiven Racheplanes ganz gerne. Ihr Hass auf den Witch Collector und den Frost King ist eher persönlicher Natur, daher manchmal schwierig nachvollziehbar. Das besondere an ihr ist, dass sie stumm ist und per Gebärdensprache kommuniziert. Witch Collector Alexus Thibault ist zunächst eher geheimnisvoll. Trotz seiner inneren Dunkelheit meist rücksichtsvoll und fürsorglich. Ich fand gut, das die Beziehung insoweit nicht toxisch wirkte. Die Lovestory zwischen den beiden hat mir gefallen, kam aber ziemlich abrupt.

Fazit: Sehr gut lesbare Romantasy, die aber zumindest im Auftaktband, nicht aus der großen Masse hervorsticht.

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Liebe, Forschung, Pinguine

The Penguin Paradox von Greta Milán

Veterinärmedizinerin Emerie nimmt kurzfristig an einer Forschungsreise in die Antarktis teil, um ihre Doktorarbeit über Pinguine zu beenden. Ein besonders wichtiger Punkt für sie ist, klarzustellen, dass Pinguine keinesfalls in der nächsten Brutsaison treu bleiben. Zu ihrem Leidwesen ist der Teamleiter der Mission ausgerechnet Beckett Callahan, zu dem Emerie ein äußerst angespanntes Verhältnis hat.

Zum Teil auch, weil Beckett immer wieder versucht, sie zu necken und aus der Reserve zu locken. Bald knistert es zwischen beiden in eisiger Umgebung.

Aufgrund des kühlen Settings ist das Buch auch perfekt für die Winter und Vorweihnachtszeit geeignet. Die abgeschiedene Forschungsstation in der Antarktis und vor allem die Pinguinkolonie sind schon etwas ganz besonderes. Ich finde Pinguine übrigens sowieso toll! Die Liebesgeschichte ist sehr süß, aber nicht übertrieben kitschig, und wird ab der Hälfte des Buches auch etwas spicy. Wie es sich für eine romantische Komödie gehört, gibt es auch amüsante Szenen. Ich mochte Emerie und Beckett als Paar sehr gerne. Dabei verzeihe ich der Autorin auch, dass Beckett fast schon etwas zu perfekt ist: intelligent, gutaussehend und auch noch einfühlsam, dazu hin und weg von der weiblichen Protagonistin. Gibt's wahrscheinlich leider nur in Büchern. Emerie hingegen muss ihre Vorstellungen, geprägt von schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit, neu überdenken und vielleicht erkennen, dass es Liebe tatsächlich gibt. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Kapitel aus Emeries und Becketts Sicht wechseln sich ab. Besonders die gegenseitige Anziehungskraft fand ich hierbei richtig schön. Längen hatte das Buch für mich tatsächlich keine, sodass ich diese romantisch-emotionale Reise in die Antarktis auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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