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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Bezauberndes Blattkind

Mina und der Trau-dich-Zauber von Lucy Fleming

Blattkind Mina ist das kleinste Blatt von allen und lebt mit ihren Eltern auf einer alten Eiche. Als der Herbst kommt, wird es Zeit für die Familie umzuziehen, doch Mina möchte lieber auf der Eiche bleiben. Da braucht es Mut für Veränderung.

Bereits das wunderschöne Cover konnte mich bei diesem Buch überzeugen.

Es zeigt Blattmädchen Mina verträumt an einem Ast hängend. Besonders hübsch sind die rotgoldenen Glitzerelemente.

Mina und der Trau-dich-Zauber von Lucy Fleming ist ein wirklich bezauberndes Buch über den Mut zur Veränderung für Kinder im Kindergartenalter. Mina ist lebhaft, fröhlich und zuckersüß gezeichnet. Auch ihre Blatteltern wirken sehr liebevoll und unterstützen sie. Das Thema des Wechsel der Jahreszeiten ist sehr gut in die Geschichte integriert. Auch der Winterschlaf der Tiere wird thematisiert (wobei Eichhörnchen meines Wissens nach allerdings Winterruhe halten). Mit Mina erlebt man also wie der sonnige Sommer in den Herbst und schließlich in den kalten Winter übergeht. Der Text hat dabei eine angenehme Länge zum Vorlesen. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und vor allem liebevoll gestaltet. Es gibt viel zu entdecken und Mina ist wirklich bezaubernd. Auch die Botschaften, die dieses Buch vermittelt, finde ich sehr wertvoll.
Fazit: Ein tolles Highlight für das Kinderbuchregal.

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Im Gruselland ist das Einhorn los

Hornbert ist süß von Robert Scheffner

Eigentlich ist noch Zeit bis Halloween. Alles schlummert noch, doch Kürbis Rufus wird von etwas Zuckersüßem geweckt. Einem Einhornfohlen, dem er im Laufe des Buches, den Namen Hornbert gibt. Doch Hornbert duftet nicht nur nach Zuckerwatte, er hat auch einen Zauberschluckauf, mit dem er Gruseliges in Zuckersüßes verwandelt.

Dies muss Rufus unbedingt verhindern.

Hornbert ist süß von Robert Scheffner ist ein sehr schönes Buch für Kinder im Kindergartenalter zum Thema Halloween. Natürlich eher niedlich, als gruselig. Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund. Im Vordergrund steht natürlich das süße, etwas pummelige, Einhorn Hornbert. Neben Hornbert ist der Kürbis Rufus die wichtigste Figur. Seine Versuche Hornbert von seinem Schluckauf zu befreien sind zwar nicht erfolgreich, aber amüsant. Die Zeichnungen passen gut zur Story und zum Thema Halloween. Auch der Text hat eine angenehme Länge zum Vorlesen. Mir ist dabei besonders aufgefallen, dass Rufus in Reimform denkt und spricht und dass diese Passagen in Orange gehalten sind. Trotz der wirklich tollen und fantasievollen Grundidee, wirkt die Geschichte auf mich nicht hundertprozentig rund, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe.
Fazit: Ein schönes Buch für halloweenbegeisterte jüngere Kids.

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Tieren helfen, die Umwelt schützen

Wieso? Weshalb? Warum? Band 43 - Wir schützen die Tiere von Andrea Erne

Das Buch Wieso? Weshalb? Warum?, Band 43: Wir schützen die Tiere von Andrea Erne und Anne Ebert beschäftigt sich mit dem Schutz von Tieren und stellt anhand dessen die Probleme von Umweltverschmutzung und Klimawandel da. Keine einfachen Themen, aber leider sehr aktuell. Auf altersgerecht Weise wird in dem Buch die Funktion von Ökosystemen erklärt.

Wälder, insbesondere der Regenwald und seine Abholzung, sowie das Meer, beeinträchtigt durch Fischfang und Plastikverschmutzung, sind hierbei auch wichtige Themen. Die Lösungsansätze um Tieren zu helfen, wie zum Beispiel durch das Aufstellen von Nistkästen und Tränken, das Anpflanzen von insektenfreundlichen Pflanzenarten, Müllsammeln am Strand, fand ich gut und hätte auch gerne noch vertieft werden können. Auch bedrohte Tierarten werden erwähnt. Hier macht die Erklärung zu Schutzgebieten und Schutzprogammen Hoffnung. So wie alle Bücher dieser Reihe ist die Gestaltung des Buches wieder hochwertig und gut gelungen. Die Zeichnungen passen gut zur Thematik, sind glückerweise auch meist recht hell und freundlich, auch wenn mich zum Beispiel das Bild über die Abholzung des Regenwaldes sehr traurig macht. Besonders niedlich ist der kleine Feldhamster, der den Leser auf jeder Doppelseite des Buches begleitet. Insgesamt ist das Buch, sowie alle Bücher dieser Reihe sehr informativ und lehrreich. Für eher sensibelere Kinder würde ich das Buch allerdings nicht empfehlen, da sehr viele Umweltprobleme angesprochen werden, die man als Familie nicht lösen kann.

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Der kleine Siebenschläfer geht ins Bett

Gute Nacht! Sei so nett und bring mich ins Bett! von Agi Ofner

Der kleine Siebenschläfer ist schon ganz müde und möchte ins Bett. Dabei braucht er aber dringend Hilfe. Gute Nacht! Sei so nett und bring mich ins Bett! von Agi Ofner ist ein bezaubernd illustriertes Mitmachbuch zum Thema Schlafengehen. Im Mittelpunkt des Buches steht natürlich der kleine müde Siebenschläfer, der wirklich besonders niedlich gezeichnet ist.

Man sieht ihm dabei teilweise seine Müdigkeit richtig an. Er braucht zum Beispiel Hilfe seinen Schlafanzug zu finden und richtig anzuziehen, Hilfe beim Zähneputzen, noch etwas zu Trinken und zum Schluss eine kleine Einschlafbegleitung. Situationen also, die kleine Kinder kennen und nachvollziehen können. Der Text ist eher kurz und einfach gehalten, regt aber auf jeden Fall zum Mitmachen an. Bei manchen Aufgaben braucht es dann auch etwas Phantasie um sich zum Beispiel vorzustellen, wie Zahnbürste und Zahnpastatube durch Kippen des Buches zum Siebenschläfer rollen. Als Altersempfehlung würde ich das Buch bereits ab ca. 18 Monaten empfehlen, da die Pappseiten mir sehr robust erscheinen und die Zeichnungen nicht überladen wirken. Auch die farbliche Gestaltung, viel Dunkelblau, passt zum Thema Bettzeit und Schlafengehen. Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr angesprochen, weshalb ich es für eine tolle Ergänzung des Kinderbuchregals für die Kleinsten halte, und 5 von 5 Sternen vergebe.

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Ein Dachboden, unendliche Möglichkeiten

Ehemänner von Holly Gramazio

Lauren kommt eines Abends von dem Junggesellinnenabschied einer Freundin nach Hause und findet in ihrer Wohnung einen fremden Mann vor. Dieser behauptet auch noch ihr Ehemann zu sein. Doch Lauren weiß ganz genau, dass sie nicht verheiratet ist. Bald stellt Sie fest, dass ihr Dachboden eine unglaubliche Anzahl an Ehemännern vorrätig hat.

Sobald ein Ehemann diesen betritt, kommt ein Neuer herunter und jedes Mal ändert sich damit auch Laurens Leben.

Ehemänner von Holly Gramazio ist angenehm leicht und schnell zu lesen. Die Thematik fand ich sehr interessant, wenn auch etwas skurril. Laurens Dachboden bietet eine unzählige Menge an Ehemännern und potenziellen Lebensvarianten. Viele Ehemänner schickt Lauren direkt zurück, wenige bleiben Stunden oder Tage, die allerwenigsten noch länger. Teilweise hätte ich mir gewünscht mehr über die jeweiligen Männer, Beziehungen und Änderungen in ihrem Leben zu erfahren. Leider gibt es auch keine Erklärung für die Hintergründe von Laurens magischem Dachboden. Insgesamt ist der Roman fast schon eine Persiflage an das aktuelle Datung bzw. Beziehungsverhalten und die Frage, ob nicht doch noch etwas besser auf einen wartet, je länger man sucht.
Kurzweilig, amüsant und intelligent, von mir daher eine Leseempfehlung.

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Auch Fabeltiere müssen mal

Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler

Bei diesem Buch ist der Titel eindeutig Programm. Im Buch Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler und Sandy Thißen können Kinder ab 2 Jahren sehen, wie es aussehen könnte, wenn ein Fabelwesen mal muss. Das Buch ist sehr lustig, fantasievoll, bunt und glücklicherweise auch nicht eklig (ausser vielleicht ein ganz kleines bisschen beim Monsterschleim).

Bereits auf den Cover sieht man die verschiedenen Protagonisten. Der kleine Roboter verliert Schrauben und Muttern, beim Gespenst plumpst das Essen einfach durch und beim Drachen wird es heiß. Außerdem gibt es noch Monster, Meerjungfrau und Einhorn, die auf ihre ganz eigene Art auf Klo müssen. Zeichnungen und Text sind sehr amüsant. Der Text ist pro Doppelseite 4 Zeilen lang und reimt sich. Die Bilder dazu sind passend, liebevoll gezeichnet und sehr süss. Interessant wird das Buch vorallem durch die Schieber, die gut für kleine Kinderhände geeignet sind und zur Interaktion anregen. Einziges Manko ist die Kürze des Buches. Über zwei oder drei weitere Doppelseiten mehr, hätte ich mich gefreut. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Kinder ab zwei Jahren und deren Eltern, da das Thema wirklich toll und humorvoll umgesetzt wurde.

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Wo ein Problem ist , ist doch immer auch eine Lösung

Meck und Schneck. Spaß hat, wer trotzdem lacht von Michael Engler

Schneck entdeckt in der Ferne einen Salatbaum. Gemeinsam mit seinem Freund Meck macht er sich auf den langen Weg zu diesem ungewöhnlichen Baum. Während Schneck vom Salat träumt, achtet Meck auf Gefahren. Schließlich zerstört ein Sturm Schnecks Traum vom Salatbaum. Aber Spaß hat, wer trotzdem lacht.

Das Kinderbuch Meck und Schneck, Spaß hat, wer trotzdem lacht von Michael Engler und Matthias Derenbach erzählt eine schöne Geschichte für Kinder ab ca. drei Jahren.
Das Cover ist optisch sehr schön gestaltet, farbenfroh und zeigt die zwei kleinen Protagonisten auf ihrer Reise.
Der Text des Buches ist für gut verständlich, altersgerechter und enthält ein paar kleine kindgerecht gehaltene Weisheiten. Die Zeichnungen sind großflächig in DinA4 Format gehalten. Besonders Schneck und Meck sind sehr liebevoll gezeichnet. Was für ein Tier Meck ist, konnte ich jedoch nicht herausfinden. Er sieht für mich niedlich aus, wie ein kleiner blauer Bär. Auf Schneck und Meck wartet auch die ein oder andere gefährliche Situation, die sich zum Glück gut lösen lassen. Dementsprechend sind auch ein paar Bilder etwas dunkler gemalt. Ganz kleine Abstriche gibt es für mich, da ein oder zwei Szenen mir nicht ganz logisch erscheinen. Insgesamt kann ich dieses schön gestaltete Kinderbuch jedoch empfehlen.

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Auch kleine Gespenster müssen ins Bett

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch nach der Geisterstunde noch wach, sodass er einen Ausflug in die Umgebung des Schlosses macht. Er besucht zum Beispiel Hexe Lotte, die bereits im Bett liegt, aber vor Bauchweh nicht schlafen kann.

Dem Werwolf scheint der Mond zu hell und einer kleinen Spinne fehlt ein Nachtlicht. Wie gut, dass Theo zu helfen weiß. Auch Vampiremädchen Frida will lieber spielen, statt in ihrem Sarg zu schlafen. Zum Schluss wird Theo selbst vom Papa ins Bett gebracht.

Die Zeichnungen im Buch sind liebevoll und sehr niedlich, kindgerecht. Es gibt sehr viele Details zu entdecken und auch die Entdeckerklappen sind schön gestaltet. Die kleinen Grusselwesen sind sehr süss gezeichnet und glücklicherweise nicht unheimlich. Allerdings glaube ich nicht, dass Zweijährige schon wissen was ein Werwölfe oder ein Vampire ist. Auch könnte es zu Fragen kommen, weshalb dass kleine Gespenst nachts unterwegs ist. Das angegebene Lesealter finde ich trotzdem angemessen. Besonders im Hinblick darauf, dass bald wieder Halloween ansteht, gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Yrsas Suche

Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm

Die junge Yrsa lebt, seit dem Tode ihrer Mutter, gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Sjalfi am Rande der Dorfgemeinschaft und muss sich ziemlich alleine durchschlagen. Als sie von einer Jagd zurückkehren ist Sjalfi verschwunden. Es liegt nahe, dass er entführt wurde und so macht sich Yrsa auf den Weg nach Haithabu.

Das Cover des Buches ist komplett in kräftigem Rosa gehalten und mit Goldschrift, Ranken und einem Wikingerboot verziert. Eine schöne Abwechslung zu den gängigen Motiven von historischen Romanen. Die Farbwahl passt ganz gut, da ein Hauptfokus des Buches auch auf der Liebesgeschichte zwischen Yrsa und dem Krieger Avidh liegt.
Während mich die Geschichte vollständig in ihren Band gezogen hat, konnte ich mich leider bis zu Schluss nicht an den Schreibstil gewöhnen. Im Präsenz geschrieben und teilweise zu ausschweifend, wirkte dieser sehr unausgereift, hölzern. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt ( Yrsa, Avidh, sowie aus der des alternden Schmieds Njall , der Ysra zur Zweitfrau nehmen möchte). Aufgrund ihrer Tätigkeit als Historikerin kann man davon ausgehen, dass die Autorin das nordische Frühmittelalter so realitätsgetreu wie möglich beschreiben hat. Inhaltlich ist Yrsas Reise spannend, die Liebesgeschichte passend und alle Handlungsfäden finden am Ende zueinander. Auch die Charaktere fand ich gut dargestellt. Yrsa ist natürlich noch recht jung, aber selbstbewusst und selbstbestimmt, mit dem festen Ziel Kriegerin statt Ehefrau zu werden. Wer romantische, historische Romane mit Wikingerthematik mag, macht bei diesem Buch auf jeden Fall nichts verkehrt.

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Hochwertiges Sachbuch übers Zusammenleben

Wieso? Weshalb? Warum? Band 44 - Wie leben wir miteinander? von Patricia Mennen

Ich verfolge die Wieso, Weshalb, Warum Reihe mit meinen Kindern bereits seit vielen Jahren und bin immer wieder begeistert von der Qualität dieser Sachbücher. Das Besondere daran sind natürlich die viele Klappen, hinter denen sich zum Beispiel weitere Informationen verbergen. "Wie leben wir miteinander?" ist der neues Band dieser Reihe, und spricht hochaktuelle und wichtige Themen kindgerecht an.

Das Cover zeigt eine Gruppe von Kindern, die ein Tuchspiel spielt. Gleich auf den ersten Blick erkennt man ihre verschiedene Herkunft und auch ein Kind mit Handicap wird integriert. Insgesamt ein buntes und erfreuliches Bild. Auch die Bilder im Buch sind meist recht farbenfroh. Von der Thematik aber ist dieser Band deutlich ernster als andere Bücher der Reihe. Es geht zum Beispiel um friedliches Zusammenleben, Ausgrenzung und Konflikte, Streit und auch um Kinderrechte. Die schwierigsten, aber auch leider aktuellen, Themen sind Krieg und Flucht. Nicht unbedingt etwas, womit man Kinder zwischen 4-7 meiner Meinung nach belasten muss, wenn sie es nicht selbst zum Thema machen. Sollten Kinder hierzu aber mit Fragen kommen, bietet das Buch altersgerechte Erklärungen. Als besonderst schön möchte ich zum Beispiel die Erklärungen darüber wie man Streit schlichten kann oder auch die Aussagen gegen Ausgrenzung hervorheben. Insgesamt ein Kindersachbuch für mehr Miteinander, mehr Akzeptanz und mehr Toleranz.

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