Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Caroline :
Geheimnisträger der besonderen Art
The Watchers - Wissen kann tödlich sein von John Marrs
England nicht gerade Gegenwart aber auch nicht viel in der Zukunft also gerade zwischen heute und morgen.
Die Geheimnisse des Staates sind nicht mehr sicher, Hackerkollektive versuchen hinter die großen, dicken Mauern zu kommen. Deshalb entschließen sich Regierungsstellen zu alternativen Wegen, um die jahrhundertelang zusammengetragenen Geheimnisse besser zu schützen.
Bis diese aber tatsächlich genutzt werden können, muss Plan B her: 5 Menschen werden gesucht, um diese Menge an Daten in ihrem Körper zu transportieren. Moderne Medizin und Technik sei Dank. 5 Jahre soll dieser Plan B laufen, um schließlich die Informationen auf ewig sicher zu lagern.
Diese 5 Personen entscheiden sich ihr bisheriges Leben komplett abzubrechen und neu anzufangen. Dass diese Menschen nicht gerade Durchschnitt sind, ist von Beginn an klar. Sie versuchen sich von ihren Problemen davonzuschleichen. Ob das gut gehen kann?
Dieser Near Future Roman von John Marrs ist anders als seine Vorgänger "The One" und "The Passengers". Er ist ähnlich aufgebaut, in dem er meist abwechselnd eine Figur erzählen lässt, aber die Grundstimmung ist deutlich dunkler, düsterer. Die Figuren, leben mit diesen Geheimnissen, mit den Informationen und da hängt sich die Story ein wenig auf, weil man als Leser:in schon ein wenig gefordert wird bzw. einiges als gegeben annehmen muss. Da muss jeder für sich entscheiden, ob das akzeptabel ist oder nicht. Dennoch habe ich die Geschichte gerne und vor allem auch schnell gelesen. Die kleinen "Cameos" von den anderen zwei Büchern finde ich einfach großartig, gut platziert und informativ.
Bin echt schon gespannt, welches recht aktuelle Thema sich John Marrs in seinem nächsten Buch vornehmen wird. Das ist ein Genre, das so extrem viel Potential hat.
Furioses Finale - nicht der Reihe aber der Catalina Geschichte
Hidden Legacy - Smaragdfeuer von Ilona Andrews
"Hidden Legacy Nevada Baylor #5 Smaragdfeuer" von Ilona Andrews
Diese Reihe aus der Feder Autorenduos spielt in einer Welt ähnlich der unseren, nur gibt es Magie, Zauber und fantastische Wesen. Die Familie Baylor lebt in Texas in der Nähe von Houston und ist seit einiger Zeit ein eigenes magisches Haus mit der Hochbegabten Catalina als Vorstand.
Mit ihren 21 Jahren ist sie noch sehr jung, aber ihre ältere Schwester Nevada und ihre restliche Familie stehen ihr zur Zeit als die Welt sich scheinbar gegen sie verschworen hat. Als dann auch noch Alessandro Sagredo auftaucht, der sie sechs Monate zuvor einfach stehen lies.
Ein neuer Fall braucht ihre gesamte Aufmerksamkeit. Dabei zeigt sich auch, dass sie ihre Kräfte brauchen wird und mit diesen haushalten muss, denn der Gegner scheint übermächtig zu sein und immer einen Schritt voraus.
Mir hat dieser Teil besser gefallen als Teil 4. Die Geschichte entwickelt sich rasant, ständig geschieht etwas. Vor allem Catalina zeigt sich von einer neuen Seite. Sie ist an den Herausforderungen gewachsen. Sie plant im Voraus, weiß ihre Schwächen zu verstecken oder daraus sogar Vorteil zu ziehen.
Zusätzlich muss ich gestehen, dass ich Alessandro ganz besonders ins Herz geschlossen habe. Er war so ... ach lest doch selbst ????
Ein Rückblick auf ein Leben mit Büchern
Die Bücher des Monsieur Picquier von Marc Roger
Hatte ich Anfangs noch meine Schwierigkeiten ein Gefühl für die Hauptfiguren zu bekommen, hat sich das nach ca. 1/3 gelegt. Auch der ungewöhnliche Schreibstil war für mich eine kleine Herausforderung. Womit ich bis zum Ende Probleme hatte, waren die abrupten Perspektivenwechsel.
Aber das wichtigste mir hat die Geschichte gefallen.
Wobei sie auch herzergreifend traurig ist. Monsieur Picquier ist eine jener seltenen Figuren, die man gerne kennenlernen würde. Ein Buchliebhaber, ein Mann der ganze Seiten zitieren kann ohne belehrend oder herablassend zu erscheinen.
Sein neuer Schützling Grégoire kommt frisch aus der Schule ohne Abitur und Ausbildung. Ihm bleiben nicht viele Jobmöglichkeiten. So landet er in der Seniorenresidenz in der Küche und muss da auch in anderen Abteilungen aushelfen. Bereits beim ersten Aufeinandertreffen spürt Grégoire, dass Monsieur Picquier eine außergewöhnliche Person ist.
Was dann zwischen den beiden geschieht, welche Themen angesprochen werden, wie es den Menschen im Altersheim geht und auch dem Personal, müsst ihr selbst lesen.
Es ist ein leises, unaufgeregt geschriebenes Buch. Es macht nachdenklich aber nicht hoffnungslos.
Actionreich und ein super Showdown
Die Nacht Wirst du morgen noch leben? von Beck Jan
Jan Beck hat einen neuen Thriller. Sein zweiter Thriller nach "Das Spiel" ist nun "Die Nacht".
Wie schon in Band 1 finden wir das außergewöhnliche Ermittlerduo Inga Björk und Christian Brand. Aber bis sie zusammenarbeiten, muss vor allem Brand einiges hinter sich lassen.
Dieser seltsame Fall braucht aber ungewöhnliche Sichtweisen und Methoden.
In einem Livestream zeigt der Nachtmann fünf Menschen in Glaszylindern, deren Schicksal an gewisse Aufgaben gebunden ist. Somit beginnt ein Wettkampf gegen die Zeit, den Björk und Brand aufnehmen.
Bei diesem Thriller war das Mitraten eine wahre Freude. So viele Brotkrumen hat der Autor fallen gelassen, die man merken könnte, wenn man genau liest. Also mein Hinweis - lest aufmerksam!
Es war eine rasante Geschichte, die in einem kurzen Zeitraum spielt. Dazu noch die nicht überlagen Kapitel, die oft mit einem Minicliffhanger enden und somit einen fast schon "zwingen" weiterzulesen.
Ein gut geschriebener Thriller, der auch auf den Aspekt von passiven Zuschauen über einen Livestream eingeht. Auf dieses Thema hätte vielleicht ein wenig mehr eingehen können. Das hätte aber den Rahmen des Genres auch gesprengt. So war es spannend, actionreich, tolles Setting und ein Showdown nach meinem Geschmack und ein Ende, das auf weitere Teile hoffen lässt.
Eine Leseempfehlung von meiner Seite.
Danke an Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst!
Meine Paranoia wurde gefüttert. Ich werde langsam zum Prepper
Dry von Neal Shusterman; Jarrod Shusterman
Wow, was für gutes Jugendbuch mit einer Ausgangssituation, die gar nicht so abwegig ist.
In Südkalifornien wird das Wasser von einer Minute auf die andere abgedreht. Die Zuflüsse aus anderen Bundesstaaten wird getrennt. Damit stehen Millionen von Menschen plötzlich ohne das lebensnotwendige Nass da.
Wenige haben Vorräte und die Geschäfte sind innerhalb weniger Stunden komplett ausverkauft. Sofort beginnt der Kampf ums Wasser.
Alyssa und ihr 10jähriger Bruder Garrett sehen sich einer Situation gegenüber, die sie kaum bewältigen können. Ihre Eltern sind weg, um Wasser zu organisieren und scheinen wie vom Erdboden verschluckt.
In ihrer Straße versuchen die Nachbarn gemeinsam diese Krise zu bewältigen. Ihre direkten Nachbarn haben sich schon lange auf diese Situation vorbereitet. Sie sind sogenannte Preppers. Kelton ist schon lange in Alyssa verliebt und sieht nun die Chance gekommen, ihr zu beweisen, dass in ihm mehr steckt als ein seltsamer Nerd.
Dann stehen die drei auf einmal allein da und müssen sich entscheiden, was sie tun, wie sie ihre Menschlichkeit interpretieren.
Ich bin echt unglaublich beeindruckt von diesem Buch. Es ist ein Jugendbuch, das auch Erwachsene lesen können. Besonders gefallen haben mir, die verschiedenen Erzählperspektiven und auch die Snapshot zwischendurch, die sich sogar im nachhinein in die Geschichte integrieren lassen. Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll auf, wie Menschen sich in Krisenzeiten verändern. Sowohl zum Positiven wie auch zum absolut Negativen.
Ich denke aber auch, dass die Beschreibungen, so schlimm sie auch zeitweise zu lesen waren, nicht einmal ansatzweise die Realität darstellen. Das erschreckt mich und lässt meine Paranoia, die ich seit Marc Elsbergs "Black Out" habe noch ein wenig erhöhen. Ich habe meine Vorräte aufgestockt und denke bereits über neue notwendige Dinge nach.
Nach Anfangsschwierigkeiten kam die Begeisterung
Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout
Ich möchte gerne noch einen halben Stern dazu geben, denn die Geschichte hatte zwar anfangs ihre Startschwierigkeiten aber ab ca. Seite 260 wurde es rasant und actionreich.
In einer Welt, die von Göttern beherrscht wird und eine "Jungfräuliche" auf ihr Aufstiegsritual wartet, sind die Menschen starken Regeln unterworfen.
Vor allem die 18jährige Poppy, die "Auserwählte" lebt in einem Käfig voller Regeln und möglichen Strafen bei Übertretung. Doch sie widersetzt sich im Stillen gegen all die Auflagen. Ihr Leibwächter Vikter, der auch als Vaterersatz dient, hilft ihr dabei oder sieht hin und wieder mal weg.
Ein weiterer neuer Leibwächter sorgt für helle Aufregung bei Poppy. Hawke macht bereits im ganzen Schloss von sich reden. Gutaussehend, düster und undurchschaubar zieht er die Blicke vieler Burgfräuleins auf sich.
Es kommt aber die Moment, wo Hawke Stellung beziehen muss, an welcher Seite er stehen will, wenn die Gefahr droht.
Ich freue mich schon auf Teil 2 und 3, die ich auf englisch lesen werden. Der Hauptgrund dafür ist die recht "durchschnittliche" Übersetzung. In dem 666 Seiten dicken Buch kommt das Wort "Schauer bzw. erschauern" knapp 100 mal vor und das hat meine Nerven strapaziert. Ich weiß, dass es im Original weit weniger Wiederholungen gibt.
Noch etwas ganz Persönliches: Es gibt nur einen wahren Hawke und der ist nicht Blood and Ash zu finden, sondern bei den SnowDancer Wölfen bei Nalini Singhs Psy/Changelings.
Leichte Lektüre für zwischendurch
Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky von Jean-Paul Didierlaurent
Ambroise ist ein Thanatopraktiker. Ein Beruf, den ich zwar kannte aber nicht mit dieser Bezeichnung verbunden habe. Ambroise ist Einbalsamierer und dazu kommen noch alle notwendigen Prozeduren, um die Aufbahrung eines Menschen so ästhetisch und hygienisch zu machen wie möglich. Eigentlich hätte er Medizin studieren sollen und in die riesigen Fußstapfen seines Vater treten sollen.
Mit seiner Wahl hat er die Beziehung zu seinem Vater völlig abgebrochen.
Manelle ist eine Frau, die sich täglich um Senioren kümmert, um ihren Alltag zu bewältigen. Sie mag ihre Arbeit, wenn sie auch nicht jeden ihrer Klienten gern mag. Samuel Dinsky dagegen mag sie besonders gern. Auf seinem Unterarm findet sich eine tätowierte Zahl und damit erzählt er schon eine bewegende Geschichte. Als er eine furchtbare Diagnose erhält, steht für Samuel Dinsky fest, wie er damit umgehen will und leitet alle notwendigen Schritte in die Wege.
Somit machen sich Ambroise, seine Großmutter, Manelle und er selbst auf eine Reise.
Nachdem ich "Die Sehnsucht des Vorlesers" so unglaublich gemocht habe, musste dieses Buch natürlich auch bei mir einziehen und lag bis vor kurzem auf meinem SuB. Aber es ist auf meiner Liste #12booksin12months für 2021. Jetzt habe ich es endlich zur Hand genommen und wenn es auch längst nicht so gut ist, wie "Die Sehnsucht ..." konnte es mich dennoch sehr gut unterhalten. Mit den vier Figuren, die auf eine sehr besondere Reise gehen, hat der Autor eine Fahrgemeinschaft gegründet, die ihres gleichen sucht.
Zwar werden in dem Buch manche schwere und traurige Themen nur kurz angesprochen und am Rande abgehandelt, das macht aber auch den Reiz der Geschichte aus. Damit behält sie eine Leichtigkeit, die ich anfangs so nicht erwartet habe.
Ja, das Ende lässt ein wenig zu wünschen übrig. Passt aber für mich ausgezeichnet zur restlichen Handlung.
Man hat das Buch recht schnell gelesen, da es keine Schwermut aufkommen lässt und das ist doch manchmal auch erwünscht und gewollt.
Kleinstadtgeschichte mit Tiefgang
Wo niemand uns sehen kann von Bryn Chancellor
18 Jahre Ungewissheit, 18 Jahre quälende Fragen, 18 Jahre Selbstvorwürfe. Maud vermisst ihre Tochter und immer noch glaubt sie, dass Jess sich ein neues Leben irgendwo aufgebaut hat. Sie selbst bleibt im Sycamore für den Fall der Fälle.
Der auch eintritt, aber Jess taucht nicht plötzlich wieder auf, sondern ihre sterblichen Überreste werden in einer Schlucht gefunden.
Damit beginnt für Maud eine neue Zeitrechnung und auch die Bewohner des Ortes fragen sich, was passiert sein könnte und warum Jess sterben musste.
Dieses Buch hat mich gefordert. Denn es wird aus recht vielen Perspektiven erzählt und ständig zwischen den Zeitebenen gewechselt. Dem zu folgen, fiel mir zeitweise recht schwer. Ich empfehle, dieser Geschichte die gesamte Aufmerksamkeit zu schenken. Selbst wenn es anfangs nicht so einfach ist der Handlung zu folgen oder gar den Figuren besondere Sympathien zu schenken. Dazu kommt noch die bedrückende Stimmung. Jess will nicht in Sycamore sein. Sie ist eine Einzelgängerin, die nur schwer Freundschaft schließt. Sie ist eine junge Frau, die unscheinbar ist und dennoch auffällt.
Als klar wird, dass Jess tot ist, beginnen alle in ihrem früheren näheren Umfeld sich zu erinnern. Wann sie Jess zu letzten Mal lebend gesehen haben? Welche Umstände damit verbunden waren?
Dachte ich, dass diese dunkle Welt ins hoffnungslose driften könnte, wurde ich eines besseren belehrt. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber stetig. Eine Geschichte, die als gesamtes richtig wirkt. Leise erzählt, ohne Eile, in feinen Worten, die nachhallen und mit einem Ende, das gefallen kann aber nicht muss.
Geschichten, die in einer Kleinstadt spielen, sind immer außergewöhnlich. So hat mich auch dieses Buch in seinen Bann gezogen, wenn auch erst als ich mich voll und ganz darauf eingelassen habe.
Die Gefahren der totalen Überwachung
Wo niemand uns sehen kann von Bryn Chancellor
Michael Meisheit hat seine Sympathie schon auf der Loveletter Convention gezeigt und mit "Wir sehen dich sterben" hat er einen guten soliden Krimi/Thriller präsentiert (den habe ich im Mai gerade erst gelesen)
In diesem Buch zeigt er ein weiteres sehr aktuelles Thema auf. Die stetige Überwachung der Menschen.
In meiner naiven Sichtweise konnte ich dem anfangs auch nur Gutes abgewinnen. So macht man es Kriminellen schwerer und die Bevölkerung wird geschützt. Doch der Autor holt einen ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Ich möchte leider auch noch bemerken, dass es sich hier nicht um einen traditionellen Thriller handelt. Für mich wäre die Bezeichnung rasanter Krimi passender. Denn die Handlung fliegt nur so dahin und wird aus zwei Perspektiven erzählt:
Tina, die das Jobangebot erhält und die sich ziemlich leichtgläubig darauf einlässt und oft einfach die Augen vor den Problemen verschließt. Bisher hat sie sich einfach durchs Leben gleiten lassen ohne viel nachzudenken. Das fühlt man hier eindeutig. Aber sie lernt und entwickelt sich. Vielleicht wächst sie sogar über sich hinaus.
Nael, ein Deutsch-Araber, der für Europol in Den Haag arbeitet. Seine Persönlichkeit und seine Sichtweise bereichern die Geschichte ungemein. Er eckt auch gerne mal bei seinen Vorgesetzten an. Mir gefällt seine ruhige und besonnene Art, seine Sichtweise und dass er oft auf sein Bauchgefühl und seine Herkunft hört. Denn eines ist klar, in diesem Buch geht es um Familie, Loyalität und Verrat.
Was mir an der Geschichte am besten gefallen hat, war die Ausgangssituation und die damit verbundenen Möglichkeiten, Gefahren und Versuchungen. Die Story wird schnell erzählt, man merkt, dass Autor auch reichlich Erfahrung im Drehbuch schreiben hat. Sein Erzählstil ist bildreich, so dass man als Leserin überhaupt keine Probleme hat, sich an den Ort des Geschehens zu begeben.
Mir hat es gefallen, es war kurzweilig zu lesen.
Gute realistische Figuren und eine nachvollziehbare Story
Everything We Had von Jennifer Bright
Kate träumt von einem eigenen Café. Sie scheint die passende Immobilie gefunden zu haben. Sie entspricht genau ihren Vorstellungen. Sie hat nur einen Hacken: sie müsste sie sich mit Aiden teilen. Aiden, der gleich zu Beginn klar stellt, dass er nicht vorhat, diesen Laden so einfach aufzugeben. Denn hier kann es nur eines geben.
Nämlich einen Buchladen.
Aber die Vermieterin will unbedingt auch ein Café unterbringen, somit müssen Kate und Aiden an einem Strang ziehen. Die zwei beschließen aber einen Wettkampf zu beginnen und nach einem Jahr, werden die Zahlen verglichen und einer wird in dieser Immobilie bleiben dürfen.
Fazit:
Ich wusste nicht ganz genau, was ich mir von der Geschichte erwarten sollte. Ein New Adult Roman mit einer witzigen Ausgangssituation und einer "From Enemies to Lovers" Story.
Bekommen habe ich eindeutig mehr. Denn vor allem Kate war eine interessante Figur, die eine unglaubliche Wandlung durchgemacht hat. Durch ihr Angststörung musste sie viele Hürden überwinden. Niemand wusste genau darüber Bescheid. Nach außen machte sie einen enorm starken Eindruck. Sie kämpfte für ihren Traum, sie ließ die Angst nicht gewinnen. Das fand ich ungemein gut beschrieben, sehr realistisch und echt.
Aiden brauchte nicht einen solch schweren Weg zu begehen. Seine Erfahrungen waren weit aus weniger traumatisch, aber prägend. Ein Mann, der eine Mauer um sich gebaut hat und auch seinen Traum einer Buchhandlung verwirklichen will.
Zwei Figuren, die ein Ziel im Auge haben und dafür hart arbeiten.
Mir hat es gefallen, ich freue mich auf Teil 2










