Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Caroline :
Solider guter Krimi
Die Polizei in Schweden ist im Umbruch und selbst die erfolgreiche Cold Case Abteilung steht im Focus von Veränderungen. Die Mitarbeiter werden zwischen den Abteilungen hin und her verschoben. Als an einem Leuchtturm eine sehr bekannte Künstlerin tot aufgefunden wird, stellt sich recht bald heraus, dass dieser mit einem Cold Case ein einzigartiges Indiz gemeinsam hat.
Das ruft Tess Hjalmarsson auf den Plan, die sich um alte Fälle kümmert. Vor 15 Jahren starb Max Lund, aufsteigender Stern in der Musikerszene. Er wurde brutal erstochen und der Täter bisher nicht gefasst. Nun ergreift Tess die Initiative und beginnt erneut zu ermitteln. Leider wird ihr von ihrer neuen Vorgesetzten eine Deadline gestellt. Es stehen ihr nur knapp 3 Wochen zu Verfügung, um den alten und auch den neuen Fall zu lösen.
Dieses Buch war das dritte und letzte aus meiner #krimithrillerflatrate vom Bastei Lübbe Verlag. Ich bin froh, dass ich diesen Krimi gemeinsam mit zwei anderen Leserinnen gelesen habe, denn nach ca. 50 Seiten hätte ich abgebrochen, denn für mich waren es a) zu viele private Informationen zur Ermittlerin und b) zu genaue Einblicke in das schwedische Fischereiwesen. Aber nach ermutigenden Worten meiner zwei Mitleserinnen habe ich diese Phase übertaucht und wurde mit einem soliden Krimi belohnt. Gute Polizeiarbeit mit Verdächtigen, Befragungen und Recherche zu Hintergrundinformationen.
Als Leserin macht es unheimlich Spaß mit zu raten, Verdächtige auszuschließen oder als Schuldige zu identifizieren. Dazu noch die Personen aus dieser Sonderkommission, die mit Herz und Seele dabei sind. Die diese uralten Mordfälle aufklären wollen und sogar ihre Freizeit darauf verwenden. Zusätzlich hat mir der kleine Einblick in das schwedische Polizeisystem gefallen. Dabei zeigt sich, dass auch dieses Land, welches uns oft als Vorzeigeland vorgehalten wird, Probleme hat: Bandenkriege, Morde und zu wenig Geld für die Polizei. Dies ist der zweite Band der Cold Case Reihe. Ich kannte das erste Buch nicht und mich hat es nicht gestört. Es gibt nur ein paar kleine Hinweise auf "Das verschwundene Mädchen", die aber den Lesefluss nicht unterbrochen haben.
Nach einer wahren Begebenheit
Der Tätowierer von Auschwitz von Heather Morris
Die Geschichte basiert auf dem Leben von Lale Sokolov, der erst nach dem Tod seiner Frau Gita 2003 Heather Morris ihre gemeinsame Vergangenheit erzählte. Er lernte seine Frau 1942 im Lager Auschwitz kennen, in dem er ihr eine Nummer in den Unterarm tätowieren musste. Die 3 Jahre, die im KZ folgten schildert dieses Buch.
Es steht mir nicht zu das Buch zu rezensieren. Die ursprüngliche Geschichte ist wahr, Lale und Gita überlebten das KZ, gründeten eine Familie und durften gemeinsam alt werden. An dieser Tatsache lässt sich nicht rütteln und ich bin froh, dass sie überlebten und Lale sich überwinden konnte seine Vergangenheit in Worte zu fassen, um sie dem Vergessen zu entreißen.
Das Auschwitz Memorial Research Center hat bereits ausführlich die Fakten geprüft und kommt in seinem Bericht zu dem Schluss: Das Buch ist "als Quelle zum Verständnis des Konzentrationslagers Auschwitz ungeeignet".
Deshalb möchte ich allen raten, dieses Buch niemals als erste Lektüre zu dem sensiblen Thema zu empfehlen. Lest es erst, wenn ihr genug Informationen habt, um die Geschichte richtig einordnen zu können.
Aber vergesst Lale und Gita nicht, die unvorstellbares und unbeschreibliches erlitten und überlebt haben.
Distanziert erzählt und damit fehlt die Spannung
Hexenjäger von Seeck Max
Zu Finnland im Winter fällt mir spontan Schnee, Kälte und Glatteis ein. Dazu noch lange Nächte, kurze Tage. Wenn sich noch grausame Morde hinzu gesellen, dann steht einem spannenden Buch eigentlich nichts mehr im Wege. Sollte man meinen.
Die Morde einer Thriller Trilogie werden nachgeahmt und die Ermittler müssen schnell handeln, denn noch sind nicht alle Morde geschehen.
Jessica Niemi leitet die Ermittlungen. An ihrer Seite arbeiten noch weitere Polizisten, die als Team ausgesprochen gut miteinander arbeiten. Die Dynamik zwischen den Personen klärt sich erst schrittweise. Jedoch fiel es mir schwer eine "Beziehung" zu Jessica aufzubauen. Zwar erhält der Leser in Rückblicken viel mehr Einblick in ihr Leben, aber selbst diese machen mir die Frau nicht wirklich sympathisch oder gar zugänglich. Ihr direkter Vorgesetzer Erne dagegen lag mir von Anfang an sehr am Herzen und ihm ist es zu verdanken, dass ich das Buch überhaupt fertig gelesen habe.
Die Geschichte mit den Morden wird durchaus spannend erzählt, lässt aber durch die Rückblicke in Jessicas Vergangenheit, ständig nach und selbst das große Finale, sprich die Aufklärung, ging in vielen Erklärungen, neuen Hinweisen und Spuren unter. Es warf mehr Fragen auf, als es beantwortet hat. Das Schlimmste daran: Mich interessieren die Antworten nicht. Ein zweiter Band ist bereits auf finnisch erschienen. Wenn es auch schon auf deutsch erhältlich wäre, könnte ich mich nicht dazu aufraffen, es zu lesen.
Ein Thriller, der aus einer sehr distanzierten Sichtweise erzählt wird, damit fehlte mir der Bezug zu den Figuren. Die Morde aus dieser Entfernung zu beschreiben, mag zwar Sinn machen, trägt leider nicht dazu bei, angemessen darauf zu reagieren.
Ein kleiner Einblick in eine tragische Zeit
Die Optimisten von Rebecca Makkai
Ich brauche Worte, gute Worte, bedeutende Worte um zu beschreiben, wie dieses Buch für mich ist.
Zwei Handlungszeiten, die durch Erinnerungen miteinander verknüpft werden.
In Chicago 1985 wütet eine neue Krankheit unter den schwulen Männern. Es gibt fast mehr Beerdigungen als Parties und Yale Tishman muss zusehen, wie viele seiner Freunde langsam und qualvoll sterben.
Vor allem der tod seine besten Freundes Nico setzt ihm zu. Nicos kleine Schwester Fiona steht ihnen allen zur Seite. Bleibt ständig zurück und überlebt so ziemlich als einzige diese harten Jahre. Aus Yales Sichtweise wird dieser Zeitabschnitt erzählt. Yale ein jüdischer Mann, der in einer schwulen Beziehung lebt und öffentlich dazu steht. Er ist loyal, empathisch, sympathisch, nett, freundlich und liebenswert. Ein Mann, der sich nicht in den Mittelpunkt stellt, der über seine Handlungen nachdenkt, ob sie Auswirkungen auf seine Mitmenschen haben. Ich wollte, dass Yale ein lebendiger echter Mensch ist. Ich hätte mich gerne mit ihm auf einen Kaffee getroffen, mit ihm gesprochen und ihm gesagt, was für ein toller Mensch er ist.
Paris 2015: Fiona sucht ihr Tochter Claire. Ihre Beziehung gestaltet sich schon recht lange schwer und Fiona weiß nicht genau, was sie sich erhofft, wenn sie Claire finden sollte. Während ihres Aufenthaltes wohnt sie bei einem alten Freund, der gerade eine Ausstellung im Centre Pompidou vorbereitet. Mit ihm erinnert sie sich an die alten Zeiten in Chicago an Nico und ihre verstorbenen Freunde.
Es gibt Bücher und Figuren, die bleiben für immer. "Die Optimisten" gehört für mich dazu. Es ist eine traurige Geschichte, mit einem sensiblen Thema, das aber auch wundervoll leichte Momente zeigt und für Liebe, Loyalität und Freundschaft eintritt.
S. 551 "Das ist der Unterschied zwischen Optimismus und Naivität. Keiner hier im Raum ist naiv. Naive Menschen haben noch keine echte Prüfung hinter sich, deshalb meinen sie, ihnen könne nichts passieren. Optimisten wie wir, haben schon etwas durchgemacht und stehen trotzdem jeden Tag auf, weil wir glauben, wir könnten verhindern, dass es noch einmal passiert. Oder wir tricksen uns einfach aus, um das zu glauben."
Eine Liebeserklärung an Berlin und dessen Einwohner
Kinder ihrer Zeit von Winter Claire
Januar 1945: es ist eiskalt, es liegt hoch der Schnee und dennoch wagen sie, die unter Todesstrafe verbotene Flucht aus Ostpreußen. Rosa und ihre11jährigen Zwillingstöchter Alice und Emma machen sich auf den Weg nach Westen, weg von ihrer Heimat aber vor allem weg von der russischen Armee, deren Ruf ihr unheilvoll vorauseilt.
Eingepackt in viele Schichten Kleidung und mit den restlichen wenigen Lebensmitteln. Aber schon bald müssen sie ihre kräftezehrende Reise unterbrechen, da Alice hohes Fieber bekommt und nicht mehr weiter kann. Sie finden Unterschlupf bei einer alten Frau am Rande eines Dorfes. Am nächsten Morgen erkennt Rosa, dass sie unbedingt Nahrung benötigen, um Alice am Leben zu erhalten. So macht sie sich gemeinsam mit Emma auf die Suche in den umliegenden verlassenen Häusern, um dort die letzten Reserven mitzunehmen. Als sie ins Dorf zurückkommen, müssen sie entsetzt feststellen, dass das Dorf von den Russen überrannt und besetzt wurde. Die Bewohner werden zusammen getrieben und viele Häuser in Brand gesteckt. Aus sicherer Entfernung müssen Rosa und Emma ausharren, bis sich die Lage wieder beruhigt, nur um Alice zu suchen. Vergeblich, denn die alte Frau liegt erschossen zwischen den verkohlten Mauern ihres Hauses. In der Gewissheit, dass Alice diesen Überfall nicht überlebt haben kann, ziehen die zwei weiter und finden sich schließlich in West-Berlin wieder, wo sie sich langsam eine einfache Existenz aufbauen. Rosa hat diese Flucht nicht nur eine ihrer Töchter gekostet sondern auch ihre Gesundheit. Dennoch arbeitet sie hart, um Emma Normalität und Stabilität zu geben. Emma zeigt sich schon früh sprachbegabt und erhält nach einigem Zögern ihrer Mutter die Möglichkeit sich zur Dolmetscherin ausbilden zu lassen. 12 Jahre später steht Alice plötzlich vor ihrer Schwester und erzählt ihr, wie sie überlebt hat.
Bis hier könnte es sich um eine "einfache" Familiengeschichte handeln, aber die Autorin lässt auch dieses Mal historische Tatsachen mit fiktiven Figuren verschmelzen. Es ist eine Geschichte die in und rund um Berlin spielt. Für mich war es eine kleine Liebeserklärung an eine Stadt, die so viel zu erzählen hat, die so viel erlebt hat und sich immer wieder wie ein Phönix aus der Asche erhebt. Eine Stadt, die wie (fast) keine andere Stadt der Welt ein Spielball der Politik, verschiedener Regierungssysteme und Geheimdienste wurde und sich dennoch gegen alle Widrigkeiten eine Weltoffenheit erhalten hat.
Genau in diesen prägenden Zeiten lernen sich Emma und Alice wieder kennen, denn Zeit und Erziehung haben sie einander fremd werden lassen. Zwei junge Frauen, die in ihrer jeweils neuen Heimat Fuß gefasst haben und nun neue Einblicke bekommen, neue Freunde kennenlernen und sich in den gefährlichen Zeiten zurecht finden müssen.
Ein Buch, das mich noch lange beschäftigt hat, denn Berlins Geschichte endet nicht mit Mai 1945. Die Bewohner Berlins (egal ob Ost oder West) sind Helden des Alltags gewesen. Ihnen gehört diese Geschichte, die so eindringlich zeigt, dass Mut, Courage, Liebe und Freundschaft immer zu finden sind.
Kann es wahre Freundschaft zwischen Frau und Mann geben?
Ein Tag und zwei Leben von Adriana Popescu
Als bekennender Adriana Popescu Fan war es klar, dass ich diese Kurzgeschichte lesen werde. Ich mag ihren Schreibstil und auch ihre Geschichten.
Dieses Mal dreht sich die Story um zwei beste Freunde. Lea und Damian verbindet eine so tiefe und enge Freundschaft, dass deren Beziehungen oft daran scheitern.
Denn kaum jemand will glauben, dass sonst nichts ist zwischen den beiden.
Beide wissen um die Schwächen des anderen, aber auch die Stärken, die oftmals niemand sieht.
Ich teile die Geschichte in zwei Teile:
Lea und Damian als Freunde, die mich so tief berührt haben. Sie sind in den dunkelsten Stunden für einander da. Unterstützen sich ohne Rücksicht auf andere. Ich liebe solche Freunde und Freundschaften, die funktionieren ohne viele Worte, sondern basierend auf kleinen Gesten oder manchmal auch nur schweigen.
Lea und Damian reduziert auf zwei Menschen, die ihr Leben auf die Reihe bringen wollen. Da muss ich leider zugeben, dass mich die zwei dann doch recht genervt haben. Lea, die zwar ihre Gefühle eindeutig zum Ausdruck bringt, dann dennoch wieder lieber im Hintergrund bleibt. Dazu noch Damian, der den ernst der Lage nicht versteht oder verstehen will. Dieses hin und her, der Moment der Erkenntnis ... dafür scheine ich doch schon ein wenig zu alt zu sein.
Wie werden Frauen zu BFF?
Passion on Park Avenue von Lauren Layne
Warum werden Frauen zu BFF? Weil sie sich lange kennen, sie miteinander aufgewachsen sind, oder weil eine mit einem Mann Brayden verheiratet war, der eine Langzeitgeliebte hatte und eine neue Geliebte. So treffen sich Claire (Ehefrau), Audrey (1. Geliebte) und Naomi (2. Geliebte) abseits von Braydens Beerdigung aufeinander.
Anstatt sich die Augen auszukratzen, beschließen sie einander kennenzulernen.
Die Ausgangssituation fand ich ausgesprochen erfrischend und anders: Peinlich, stressig und seltsam. Aber was könnte Frauen mehr zusammenschweißen als ein betrügerischer Mann? Sie beschließen, einander bei künftigen Bekanntschaften Ratschläge zu geben und auch potentielle Schwindler zu entlarven und zu vertreiben. Mir fehlte ein wenig die BFF Zeit dafür war Naomis Entwicklung toll zu verfolgen. Denn ihren neuen Nachbar Oliver kannte sie in ihrer Kindheit und möchte ihm so richtig ihren Erfolg unter die Nase reiben. Denn damals war er eingebildet, beleidigend und verlogen. Heute jedoch ist er verstörend sympathisch und nett.
Teil 1 einer Trilogie
Leider zu kurz, um alle Themen ausreichend zu behandeln
Just One Heartbeat – Verborgene Sehnsucht von Stacey Lynn
Ich mag Rockstar Romances sehr gerne. Das sind für mich moderne Märchen, nur ein wenig schmutziger *lol*.
Der Verlauf der Geschichten ist recht ähnlich und kann natürlich nicht neu erfunden werden. Hier trifft der Rockstar Liam Allistor auf Claudia Townsend, die bisher sehr behütet aufgewachsen ist.
Ihr Leben wird durch einen Skandal rund um ihren Vater, komplett auf den Kopf gestellt.
Damit komme ich auch zu meinem größten Kritikpunkt, denn Claudia ist zwar erwachsen, agiert aber leider wie ein Teenager und dies kann nicht ihrem bisherigen Leben geschuldet sein.
Auch Liam hat mich nicht richtig überzeugen können. Zu oft quollen seine Hormone über und ließen ihn total triebgesteuert erscheinen. Das war mir einfach zu viel.
Die Chemie zwischen den beiden funktioniert für mich nicht. Es fehlt das gewisse Etwas, dieser Funke, der zu einem Feuer wird.
Dazu kommen noch zwei weitere gröbere Probleme, die in knapp 200 Seiten zwar gelöst werden, aber mir ging das alles viel zu schnell.
Wobei ich Claudias Geschichte echt total interessant fand. Ihren Schmerz und ihre Reaktion konnte ich nachvollziehen.
Schade, dass mich die Story nicht überzeugen konnte. Die Leseprobe fand ich interessant und ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
CSR Corporate Social Responsibility - das gibt es wirklich
Winterglücksmomente von Karen Swan
Mein Fazit:
Erstens: ich habe etwas gelernt ... CSR Corporate Social Responsibility: Große Firmen haben ein soziales Gewissen, dafür gibt es eigene PR Abteilungen.
In solcher einer Agentur, die zwischen den sozialen Projekten und den Firmen vermittelt, arbeitet Nettie. Aus einem Missgeschick bei einem Event wird eine Soziale Kampagne.
Nettie als blaues Kaninchen verkleidet, stellt sich ein paar blöden, ein paar waghalsigen und ein paar coolen Challenges. Dies alles um Spenden für ein wichtiges soziales Projekt zu sammeln. Diese kommen so gut an, dass sich Englands heißester Sänger für die gute Sache ins Zeug legt. So lernen sich Nettie und Jamie Westlake kennen.
Das klingt jetzt nach einen 08/15 Liebesroman. Aber in dieser Geschichte gibt es soviel mehr zu entdecken. Neben den Auswirkungen der Social Media Aufmerksamkeit rund um Jamie, trägt Nettie ein richtig schweres Paket mit sich herum.
Das ist bei Karen Swan aber nicht wirklich überraschend. Ich habe schon zwei ihrer Romane gelesen und in beiden behandelt sie ernste Themen.
Dieses Buch passt hervorragend in diese Zeit, sorgt für ein paar Tränen, lässt den Leser manchmal laut auflachen (ich liebe die Fotobombing Szene) und bringt uns auch zum Nachdenken.
Nürnberg in seinen düsteren Zeiten
Unter Wölfen - Der verborgene Feind von Beer Alex
Kurz und knapp:
Ich empfehle "Unter Wölfen" vorher zu lesen, um die Situation der Hauptfigur Isaak Rubinstein genau zu verstehen.
Eine Geschichte, die auf zwei Ebenen erzählt wird. Es geht natürlich um die Morde, an den jungen Frauen aber auch um Isaaks Versteckspiel. Seine Gefühlslage wird spannend und eindringlich beschrieben.
Sein anfänglicher Wille Adolf Weissmanns Identität abzustreifen, macht einer neuen Entschlossenheit Platz, um den Mörder zu finden. Gleichzeitig hadert er mir seinem Schicksal und der ständigen Angst entdeckt zu werden.
Der Kriminalfall wird großartig verwoben, mit Isaaks paranoidem Leben, der Gefahr enttarnt zu werden. Mit Nürnberg als Schauplatz erhält die Atmosphäre noch einen zusätzlichen eindringlichen Touch.
Ich werde nicht umhin kommen auch Alex Beers andere Bücher zu lesen.










